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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 08.04.2011, 12:31   #26
Tim Buktu->Emailproblem
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Tim Buktu
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
Guten Abend zusammen,

ich komme gleich zum Anliegen. Ich wohne mit meiner Freundin seit Ende 2009 zusammen in einer Bedarfsgemeinschaft in einer 60 m² Wohnung. Gewisse Umstände, die sich so nicht einfach erklären lassen, sind wir von unseren Mitbewohnern des Mehrparteienhauses anscheinend nicht erwünscht.
Angefangen hat es mit diversen Schikaneversuchen, fremden Müll in unsere Mülltonne zu werfen, bis hin zu Klopfmaßnahmen, weil wir uns normal in der Wohnung bewegen.
Neuerdings wird gegen uns Mundpropaganda unterster Schublade in unserer Gegend absolviert. Auch ne Frage, wieso es überhaupt solche kranken Menschen geben muss, die einfach nur Langeweile haben. Kurz um, so geht es nicht weiter und wir sollten uns ne andere Wohnung suchen.

Nun kommen die Fragen. In der aktuellen Wohnung hat die Arge die Kaution übernommen, die wir nun abzahlen (ich weiß, scheint nicht ganz rechtens zu sein). Wie regelt man das nun mit der Arge, dass man umziehen muss in Verbindung mit der Kaution der neuen Wohnung?

Die aktuelle Kaution ist ca. zur Hälfte abgezahlt. Hat da jemand schonmal Erfahrungen gemacht mit der Arge?


Ich hoffe, dass ihr mir hier zu Unterstützung bietet, denn so ist das hier kein Leben.



Viele Grüße,

Rennrakete
muss kurz fassen, sonst Beitrag gelöscht.

Tipp: Mieterschutzbund!
grüßele
__

Jeder kann Reich werden - aber nicht alle! (Volker Pispers)
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Alt 08.04.2011, 12:47   #27
ingo s.
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ingo s. ingo s. ingo s. ingo s. ingo s.
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
...Nun widersprechen sich aber auch eure Aussagen. Einmal reichen die Gründe aus, um eine neue Wohnung zu bekommen. Auf der anderen Seite könnte es sein, dass die Arge meint, dass wir das mit dem Vermieter klären sollen. Was ist denn nun richtig?

hallo rennrakete,


eigentlich ist beides richtig...

klingt erstmal blöd, ich weiss, ist aber so...

grundsätzlich ist deine problematik tatsächlich im mietrecht zu finden, demnach auch mit dem vermieter zu klären. er ist dein vertragspartner und sonst niemand.

du gehst ja auch nicht zu deinem metzger und bittest ihn um klärung dieser angelegenheit, also warum sollte dann das arbeitsamt dafür zuständig sein...? diese denkweise ist von der ersten logik her grundsätzlich richtig...

auf der anderen seite gibt es auch seitens der arge eine gewisse pflicht, die arbeitssuchenden 'in schuss' zu halten, damit sie dem arbeitsmarkt auch gesund und kräftig zur verfügung stehen (für welche arbeitsplätze auch immer...). nicht umsonst werden wir doch beim kleinsten schnupfen zum ärztlichen dienst geschickt, damit dieser unsere leistungsfähigkeit überprüft.

und wenn deine jetzigen bedingungen derart unzumutbar sind, wie du es schilderst, wird auch dem jobcenter daran gelegen sein, dich und deine raketenperle so unterzubringen, dass ihr keinen (dauerhaften, evtl. irreparablen) schaden nehmt.

von daher hast du/habt ihr durchaus gute aussichten, den geplanten umzug mit hilfe des amtes durch zu bringen -- nur beharrlich musst du sein. ansonsten verfällst du wirklich auf die psycho-schiene, dann werden sie beim amt schon hellhörig werden (müssen).

zum thema kaution habe ich dir weiter oben (posting #9) schon einiges gesagt.


mfg

ingo s.
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mfg

ingo s.
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Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
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Alt 08.04.2011, 12:49   #28
ingo s.
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von Tim Buktu Beitrag anzeigen
...Tipp: Mieterschutzbund!

hallo tim,


und was soll DER machen --- die bösen nachbarn 'eliminieren'...?


gruss

ingo s.




edit: hab gerade noch mal im eröffnungsposting von @rennrakete nachgeschaut... es sind ja nicht nur die direkten (wohnungs-)nachbarn, sondern er spricht von 'in unserer gegend...'

was macht denn da der mieterschutzbund...?
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Alt 08.04.2011, 12:53   #29
münchnerkindl->Emailproblem
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Ich würde ein ärztliches Attest bringen, daß aufgrund der Zustände es euch gesundheitlich nicht länger zuzumuten ist dort zu wohnen (solche Nachstellungen können immerhin zu Angstzuständen, Depressionen etc führen)

Dann müssen sie euch eine neue Wohnung genehmigen und auch noch die Kosten des Umzugs übernehmen.
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Alt 08.04.2011, 12:53   #30
ingo s.
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von vagabund Beitrag anzeigen
Das geschilderte ist ein Umzugsgrund; laut Rechtssprechung ist an die Umzugsnotwendigkeit kein zu hoher Maßstab zu setzen; jedenfalls soll ein nachvollziehbarer Grund, von dem sich auch ein Nichtleistungsempfänger leiten lassen würde, ausreichen.

Also angemessene Wohnung suchen, Umzugszustimmung beantragen usw.

hallo rennrakete,


das, was @vagabund geschrieben hat, ist schon richtig. von daher würde ich mich darauf stützen und entsprechend verfahren...

dennoch ist grundsätzlich deine problematik weiterhin (und ausschliesslich) im mietrecht zu suchen.


dies nur zur vervollständigung.


mfg

ingo s.
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Alt 08.04.2011, 12:56   #31
Rennrakete
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Rennrakete
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Ok, danke. Dann werden wir erstmal nächste Woche abwarten und schauen, ob uns diese Wohnung überhaupt zusagt. Falls ja, wird es erstmal normal mit der Arge geklärt.

Falls ich weitere Fragen habe, werde ich mich wieder an euch wenden. Darüber hinaus werde ich euch auf dem laufenden halten. Ich bedanke mich bei allen für eure sehr kompetenten Antworten.
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Alt 08.04.2011, 12:58   #32
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Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
Nur wenn der Vermieter sich nicht drauf einlässt...wir haben mitunter schon viel unternommen, aber der Vermieter unternimmt einfach nichts.

hallo rennrakete,


miete kürzen, teilweise einbehalten (und auf seite legen) --- dann wird er sich schon melden...


mfg

ingo s.
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Alt 08.04.2011, 13:03   #33
Rennrakete
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Ja, da haben wir das nächste Problem. Die Miete überweist die Arge direkt an den Vermieter.
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Alt 08.04.2011, 13:30   #34
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Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
...Die Miete überweist die Arge direkt an den Vermieter...

hallo rennrakete,


warum ist das so? habt ihr euch in der vergangenheit nicht so (amtskonform) verhalten, dass das amt diesen weg gewählt hat?

ihr könnt aber jederzeit die umstellung dieser zahlweise herbeiführen.
formloses anschreiben genügt - ggf. das amt darauf hinweisen, welche massnahme eurerseits in naher zukunft ansteht, um den vermieter zu einer reaktion zu bewegen (ist schliesslich euer einziges druckmittel, das auch legal ist - wird ja schliesslich von jedem mieterschutzverein empfohlen...).

informiert euch aber vorher über die prozentsätze, die ihr in abzug bringen könnt, sonst gibt's hinterher ärger...

und die einbehaltenen beträge auf jeden fall auf seite legen und nicht ausgeben (schliesslich müsst ihr die nachbezahlen, wenn das übel endlich abgestellt worden sein sollte...)

es ist ja auch so, dass das amt (im normalfall) die vollen 100 % der miete übernimmt und ihr ggf. nur 90 oder 95 % an den vermieter weiterleitet - von daher seid ihr auf jeden fall in der nachweispflicht, wo die restlichen teilbeträge geblieben sind.

dann ist es immer gut, wenn man sagen kann 'diese anteiligen beträge liegen bei uns zu hause im gurkenglas und können jederzeit zurück erstattet werden...' (anmerkung: habt ihr ein gurkenglas...?)

----------------------------------------------------------------------

evtl. würde ich auch langsam mal eine klage gegen die freundlichen nachbarn in erwägung ziehen (falls ihr doch noch länger an die jetzige wohnung gebunden sein werdet) --- verleumdung, üble nachrede usw. bieten sich da immer gut an...


mfg

ingo s.
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mfg

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(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
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Alt 08.04.2011, 13:45   #35
Rennrakete
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Rennrakete
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Naja, als wir ins Hartz4 reingerutscht sind, hatte ich noch weniger Ahnung als jetzt von den ganzen Rechten. Und da wurde eben angeboten, dass die Miete direkt an den Vermieter überwiesen werden kann. Und dem haben wir dann zugestimmt, weil man sich so dann nicht um die Miete kümmern muss. Nun aber ist es natürlich ein Nachteil.

Und ja, ein Gurkenglas könnten wir schon irgendwie auftreiben.


Eine Klage bringt meines Erachtens nicht so viel, da diese Unterstellungen/Verleumdungen nicht direkt von den Nachbarn stammen, sondern von anderen Leuten. Wenn man nun Klage dagegen erhebt, dass unsere Nachbarn gewissen Sachen verbreiten, dann müsste man dies natürlich nachweisen können, was eben leider nicht der Fall ist. Von daher unterstellen wir denen, dass sie soetwas verbreitet haben und schwubs haben wir ne Klage am Hals. Oder denke ich hier falsch?
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Alt 08.04.2011, 14:11   #36
ingo s.
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Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
Naja, als wir ins Hartz4 reingerutscht sind, hatte ich noch weniger Ahnung als jetzt von den ganzen Rechten.

und da sage ich doch wieder mal meinen lieblingssatz (der da lautet)...: wer seine rechte in anspruch nehmen will, der muss sie auch kennen!
(sorry, musste jetzt einfach sein, du verstehst...?)


Und da wurde eben angeboten, dass die Miete direkt an den Vermieter überwiesen werden kann. Und dem haben wir dann zugestimmt, weil man sich so dann nicht um die Miete kümmern muss. Nun aber ist es natürlich ein Nachteil.

allerdings, aber noch ist es ja nicht zu spät -- ändert diesen zahlungsmodus und macht euch schlau, welche %-sätze ihr in abzug bringen könnt (vorher den vermieter noch mal schriftlich darüber informieren, dass er für abhilfe zu sorgen hat)

Und ja, ein Gurkenglas könnten wir schon irgendwie auftreiben.

naja, damit wäre der anfang ja schon mal gemacht (sonst hätte ich euch eins rübergeschickt, evtl. mit nem goldfisch drin). also auf jeden fall beachten, dass die einbehaltenen teilbeträge nicht zu eurer freien verfügung stehen (quasi als regelsatzzuschlag). dem ist nicht so. sollte euer vermieter es tatsächlich zustande bringen, dass diese kampagnen gegen euch aufhören, müsst ihr (evtl.) die einbehaltenen teilbeträge nachzahlen --- also vorsicht, das ist u. u. geld, was euch nicht gehört...

Eine Klage bringt meines Erachtens nicht so viel, da diese Unterstellungen/Verleumdungen nicht direkt von den Nachbarn stammen, sondern von anderen Leuten. Wenn man nun Klage dagegen erhebt, dass unsere Nachbarn gewissen Sachen verbreiten, dann müsste man dies natürlich nachweisen können, was eben leider nicht der Fall ist. Von daher unterstellen wir denen, dass sie soetwas verbreitet haben und schwubs haben wir ne Klage am Hals. Oder denke ich hier falsch?

nee, nee, hier denkst du schon genau richtig -- das ist das leidige problem an der sache (und an allen sachen wie dieser). behaupten kannst du viel, beweisen musst du es erst mal... und da fängt das problem an. solltest du dich jetzt 'versteigen', hast du garantiert die a****karte, und das echo könnte dir und deiner raketenperle () enorme schwierigkeiten bereiten...

von daher solltest du lieber/besser die füsse still halten und dich mit deiner perle auf eine neue/bessere wohnung freuen - alles andere bringt dich nur in not (hier: beweispflicht) und das kann nicht der sinn der aktion sein.

hallo rennrakete,


eigentlich bist du ja fast auf der gewinnerstrasse --- die umzugsgenehmigung ist (meines erachtens) gar nicht mehr so weit entfernt von euch entfernt.

zieh' das ding durch, verfalle notfalls in (ärztlich nachweisbare) depressionen oder andere psychosomatische störungen und bekunde deine arbeitsunfähigkeit gegenüber dem amt durch regelmässige (am besten nahtlose) au-bescheinigungen.

sie werden schnell davon die schnauze voll haben -- der rest ist makulatur.

vergiss nicht: für das amt ist das ganze eine formsache --- für euch ist es lebensnotwendig - und das sieht das amt nicht...



mfg

ingo s., der euch viel glück wünscht
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mfg

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Alt 08.04.2011, 14:12   #37
hanni
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen


Eine Klage bringt meines Erachtens nicht so viel, da diese Unterstellungen/Verleumdungen nicht direkt von den Nachbarn stammen, sondern von anderen Leuten. Wenn man nun Klage dagegen erhebt, dass unsere Nachbarn gewissen Sachen verbreiten, dann müsste man dies natürlich nachweisen können, was eben leider nicht der Fall ist. Von daher unterstellen wir denen, dass sie soetwas verbreitet haben und schwubs haben wir ne Klage am Hals. Oder denke ich hier falsch?
Da denkst du richtig.
Hier wird immer "klagen, klagen" gebrüllt und oft vergessen, daß man in der Beweispflicht ist, wenn man jemandem etwas vorwirft.

Da mußt du eben deinem Vermieter auf die Füße latschen, daß er den "Hausfrieden" wiederherstellt, resp. da eingreift.

Mit dem Jobcenter hat das erstmal nichts zu tun.

Laß das mit der Miete wieder so laufen, daß du es überweist und dann greif mal an der richtigen Baustelle (Vermieter) mit Nachweisen (ggf Protokoll) an.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 14:18   #38
Rennrakete
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Rennrakete
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

@ ingo s.

Danke, kann ja nur besser werden.:)


@ hanni

Das haben wir alles schon durch (außer das mit der Mietkürzung). Wir haben uns schon so oft an den Vermieter gewandt und der möchte einfach nur seine Ruhe haben. Von daher muss es nun eine Lösung geben. Und nun haben wir dank euch viele Möglichkeiten, die wir auf jeden Fall versuchen werden, durchzuziehen.
Rennrakete ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 14:28   #39
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von hanni Beitrag anzeigen
...Laß das mit der Miete wieder so laufen, daß du es überweist...
hallo hanni,

sorry, hab mich verlesen...



mfg

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Alt 08.04.2011, 14:42   #40
hanni
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

An der Stelle (weil es in den Kontext passt), möchte ich mal was anmerken.
Dies beziehe ich jetzt explizit nicht auf den TE, sondern allgemein das Topic hier:


man kann nicht immer kreischen, daß sich das Amt in alles einmischt, aber gleichzeitig bei privat(rechtlichem) Kram zum Amt laufen.
Das passt nicht.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 14:57   #41
Rennrakete
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Ist ja auch richtig. Wir haben es auch erst über den Vermieter probiert. Da der sich nicht rührt, müssen wir ne andere Lösung finden, damit das Leben wieder weitergehen kann.
Rennrakete ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 15:59   #42
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
...Wir haben es auch erst über den Vermieter probiert. Da der sich nicht rührt, müssen wir ne andere Lösung finden...

hallo rennrakete,


dann musst du versuchen, den vermieter in die pflicht zu nehmen (heisst als erstes: dem jobcenter die monatlichen mietzahlungen 'aus der hand' zu nehmen, damit du wenigstens auf diese weise druck auf deinen vermieter ausüben kannst...

dann kannst du evtl. die weiter oben beschriebenen kürzungen vornehmen (soweit zulässig)...
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Alt 08.04.2011, 17:02   #43
hanni
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

wurde zwar hier schon genannt, aber nochmal:

Mieterverein.

Ist eigentlich Pflicht für jeden Mieter, egal ob Elo oder nicht.


Rennrakete, führst du eigentlich ein Protokoll über die Vorfälle?

Wenn nicht, dann leg los: Datum, Namen der Beteiligten, Vorfall beschreiben, evtl Zeugen dafür.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2011, 22:16   #44
Rennrakete
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Rennrakete
Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Ich habe mal ne Frage nebenbei und möchte dabei aber keinen separaten Thread öffnen.
Wir haben heute überraschenderweise eine Zahlung von der Arge in Höhe von 85€ erhalten. Warum, können wir uns nicht erklären.

Kann man das nun einfach so hinnehmen oder sollte man das Geld vorsichtshalber zur Seite legen, falls die Arge auf den Trichter kommt, es zurück zu fordern?
Rennrakete ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2011, 19:19   #45
Rennrakete
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Mal ne andere Frage zum Auszug generell. Wir bekommen ein Schriftstück von einer Psychologin, dass wir in der aktuellen Wohnung raus müssen. Wie läuft das aber nun generell mit dem Umzug ab? Können wir bereits jetzt zum Monatsende bereits die aktuelle Wohnung kündigen, oder muss man erst einen Antrag auf Umzug bei der Arge einreichen?

Das Problem an der Sache ist ja nun, dass kaum ein Vermieter oder Wohnungsvermittlung gewillt ist, 3 Monate zu warten, bis wir aus der aktuellen Wohnung raus können. Von daher war jetzt mein Gedanke, dass man bereits jetzt schon kündigt und sich dann allmählich intensiv auf die Suche macht und quasi auf der Risiko-Schiene fährt.

Oder wie macht man es am besten?
Rennrakete ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2011, 19:21   #46
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Kündigen immer erst, wenn der neue Mietvertrag genehmigt und unterschrieben ist - nicht daß ihr nachher auf der Straße sitzt!
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Alt 26.04.2011, 19:38   #47
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Und wird aber keine Chance einer neuen Wohnung gegeben, da eben noch die 3 Monate Frist vorhanden sind. Die warten keine 3 Monate darauf, dass wir dann endlich aus der alten Wohnung rauskönnen.
Normalweise sehe ich es genauso, aber anders scheint es nicht zu gehen wegen diesen verdammten 3 Monaten Frist.
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Alt 15.06.2011, 16:48   #48
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Standard AW: untragbare Umstände, Auszug als einzige Möglichkeit

Ok, holen wir den Thread mal wieder hoch.


Mitterweile mussten wir noch einen Antrag auf Weiterbewilligung abgeben, da die 6 Monate nun bald rum waren. Mit dazu habe ich einen Brief verfasst, um die aktuellen Umstände zu erklären. Oben drauf einen Bericht einer Psychologin, der den Umzugsgrund nochmal unterstreichen sollte. Auch wenn es nicht der richtige Schritt war, wir haben nun die Wohnung gekündigt, haben aber eine Wohnung in Aussicht.

Nun frage ich mich, ob wir zusätzlich noch einen Antrag auf Umzug stellen sollten oder ob wir erstmal die Antwort abwarten sollten.
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Alt 15.06.2011, 21:48   #49
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Generell haben wir bedenken, dass der Weiterbewilligungsantrag abgelehnt wird.
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Alt 15.06.2011, 22:53   #50
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Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
Auch wenn es nicht der richtige Schritt war, wir haben nun die Wohnung gekündigt, haben aber eine Wohnung in Aussicht.
Was heißt in Aussicht?
Und was, wenn es nichts wird?

Ich verstehe euch nicht - euch ist nicht zu helfen!

Zitat von Rennrakete Beitrag anzeigen
Nun frage ich mich, ob wir zusätzlich noch einen Antrag auf Umzug stellen sollten oder ob wir erstmal die Antwort abwarten sollten.
Wenn ihr die Wohnung bereits gekündigt habt, müßt ihr mit dem neuen nicht unterschriebenen Mietvertrag hin - und die Zustimmung einholen - wenn ihr den/ die nicht bekommt, seid ihr obdachlos...
Habt ihr die Zustimmung sofort alle Anträge stellen bezüglich Umzugskosten usw
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