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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 09.04.2017, 18:13   #26
amd_user
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Zitat von romeo1222 Beitrag anzeigen
Wobei ich 3500kwh schon extrem viel finde, zumindest wenn man nicht mit Strom heizt.

ca. 2000-2500kwh sind da doch realistischer, zumindest für einen 2-3 Personen Haushalt.
Und da komme ich bei deiner Rechnung ohne Boni auf 781,76€.
Der erstbeste Stromversorger der mir einfällt, der auch einen hohen Boni von 155€ bietet, und 12 Monate Mindestvertragslaufzeit hat, würde ohne diesen Boni laut deren Webseite / Rechner 839€ kosten, davon dann noch die 155€ Boni abziehen, und schon hat man nur noch einen Preis von 684€. Also ca. 100€ günstiger.
Die 3500 kwh waren für eine 4-köpfige Familie ausgerechnet, wie bei uns. Als Alleinstehender sollten 100-1500 maximal passen. Aber wie gesagt, meist fährt man ohne Boni besser, es sei denn man setzt diese Boni gezielt für die Abschlagszahlung ein. Mir wäre es das nicht wert, nen höheren kwh-Preis zu zahlen sowie höhere Grundgebühr.
amd_user ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2017, 20:34   #27
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Zitat von amd_user Beitrag anzeigen
Aber wie gesagt, meist fährt man ohne Boni besser, es sei denn man setzt diese Boni gezielt für die Abschlagszahlung ein. Mir wäre es das nicht wert, nen höheren kwh-Preis zu zahlen sowie höhere Grundgebühr.
Das ist ja der schlagende Punkt an der Sache. Der Boni lohnt nur, wenn er auch nur für die Begleichung der Stromrechnung verwendet wird (und nicht für andere Konsumzwecke verwendet wird). Wobei dann aber immernoch die Frage ist, warum ein Anbieter nicht direkt seine Preise um den Bonus vermindert. Das wäre doch rechnungstechnisch viel einfacher und gäbe auch weniger "Stress" mit dem JC oder ist die heutige Kundschaft mittlerweile nur "boni-geil"? Hauptsache ein Bonus, egal wie der eigentlich zu zahlende Preis ist? Naja dann scheine ich von vorvorgestern zu sein ;)

Zitat von #HIV# Beitrag anzeigen
Ich würde gerne den Richter sehen, der einem ernsthaft erzählen möchte das wäre Einkommen. Dann bräuchte man ja niemals den Stromanbieter wechseln, außer er würde den Bonus direkt mit dem Strompreis verrechnen sonst würde ein Wechsel für einen Leistungsbezieher ja keinen Sinn machen, was bei einem normalen Menschenverstand überhaupt keinen Sinn ergibt.
Das "Problem", dass ein barausgezahlter Neukundenbonus als "Einkommen" seitens JC gewertet werden könnte, liegt ja darin, dass dieser Bonus direkt zu Beginn oder meist noch im 1. Quartal des Vertragsjahres ausgezahlt wird und dabei nicht "zweckgebunden" ist. Es gibt ja keine Vorschrift, die besagt, dass dieser Bonus nur für die Begleichung der Stromrechnung verwendet werden darf. Man könnte also diesen Bonus durchaus auch zur Deckung von anderen Kosten verwenden.

Davon abgesehen, warum sollte sich ein Wechsel bspw. eines Stromanbieters nur dann lohnen, wenn man einen "Bonus" erhält, der bar ausgezahlt wird? Reichen generell niedrigere Preise als beim bisherigen Anbieter nicht mehr als Wechselgrund aus?

Ich danke allen, die entsprechende Urteile gepostet haben, die belegen, dass solche Boni kein "Einkommen" darstellen. Man lernt immer wieder dazu ;)
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2017, 07:20   #28
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Das "Problem", dass ein barausgezahlter Neukundenbonus als "Einkommen" seitens JC gewertet werden könnte, liegt ja darin, dass dieser Bonus direkt zu Beginn oder meist noch im 1. Quartal des Vertragsjahres ausgezahlt wird und dabei nicht "zweckgebunden" ist.
Was du mit deinem gesparten Geld dann anschließend machst ist doch deine Sache. Rechnerisch ergibt sich durch einen Bonus lediglich aufs Jahr gerechnet ein niedrigerer Strompreis. Noch mal, der Strom wird im SGB II zu 100% aus dem Regelsatz bezahlt, niemand kann mir vorschreiben wie viel ich für meinen Strom bezahle, und wenn ich den Anbieter wechsel und dann einen Bonus dafür erhalte, ist das im Leben kein Einkommen sondern aufs Jahr gerechnet lediglich ein niedrigerer Strompreis. Was anderes wäre es wenn du jeden Monat deinen Anbieter wechselst und im Jahr MEHR Boni erhälst als du überhaupt Strom bezahlst. Das ist hier aber in der Regel nicht der Fall.

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Davon abgesehen, warum sollte sich ein Wechsel bspw. eines Stromanbieters nur dann lohnen, wenn man einen "Bonus" erhält, der bar ausgezahlt wird? Reichen generell niedrigere Preise als beim bisherigen Anbieter nicht mehr als Wechselgrund aus?
Das liegt ja eher an den Anbietern, viele werben ja gerade mit einem "Wechselbonus", offenbar sind solche Auszahlungen gefragter als ein niedrigerer Strompreis.
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz)

Geändert von #HIV# (10.04.2017 um 08:17 Uhr)
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Alt 11.04.2017, 01:19   #29
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Zitat von #HIV# Beitrag anzeigen
Was du mit deinem gesparten Geld dann anschließend machst ist doch deine Sache.
Hallo #HIV#,

das Ganze wird nur dann "mißverständlich", wenn man statt einer direkten Verrechnung dieser Boni, direkt zu Beginn des Vertragsjahres erst einmal Geld vom Anbieter ausgezahlt bekommt.
Da kann man schon verstehen, wenn einige SB dabei denken, dass es sich um Einkommen handeln kann, denn eine Auszahlung seitens des Anbieters direkt zu Vertragsbeginn, ohne das der Kunde bereits etwas gezahlt hat, sieht schon nach "geschenktem" Geld (einmalige Einnahme) aus.
Etwas anderes ist es, wenn nach Abschluss des Vertragsjahres ein Restguthaben vom Anbieter ausgezahlt wird, denn da ist dieses Guthaben über die Jahresabrechnung ersichtlich.
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Alt 12.04.2017, 15:32   #30
Freakazoid
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Also das ist anrechenbar meiner Meinung nach. Anders ist es wenn es eine Rückzahlung gibt. Das hat man ja selber aus dem Regelsatz bezahlt. Der Boni ist quasi wie eine Schenkung.


Der ibääh Vergleich ist unpassend. Das nennt man Vermögensumwandlung.


Und auszahlen der Boni ist auch eher unüblich. Ich habe auch schon oft den Stromanbieter gewechselt aber ausgezahlt wurde da nie was.



Dazu die Boni werden doch immer erst nach der erstem Mindestvertragslaufzeit ausgezahlt. Habe noch nie gesehen das der Boni sofort ausbezahlt wird? Spricht hat man 2 Jahre Mindestvertragslaufzeit kommt der Boni erst im 3 Jahr.


Ein Wechsel lohnt nur ohne Boni, wenn man noch im Grundtarif ist. Sonst ist die Ersparnis nicht wirklich dolle. Ok man kann sagen besser als nix. Hat man dann noch Schulden ist der Wechsel eh oft nicht möglich. Da muss man schon etwas Glück haben.
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Alt 13.04.2017, 08:42   #31
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Das Auszahlen von Boni ist nicht unüblich. Es gibt diesen Sofortbonus, dieser wird meist nach 1-3 Monaten ausgezahlt auf das Konto. Das ist diese sogenannte Barauszahlung. Dann gibt es noch diesen Neukundenbonus, welcher meist mit der Jahresrechnung verrechnet wird. Letztendlich lohnt sich ein Wechsel nur, wenn man (ohne diese Boni) 50-100 Euro im Jahr einspart. So sehe und rechne ich das immer und es hat sich auch bisher so bewährt.
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Alt 13.04.2017, 11:26   #32
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Standard AW: Wie wird (Neukunden-)Bonus vom Stromanbieter eingeordnet

Leider sind die Ersparnisse ohne die Boni nicht dolle. Ok außer man ist noch beim Grundversorger.

Vor allem wenn laufend die Preise erhöht werden. Dann hat man zwar ein Sonderkündigungsrecht aber was nützt das wenn alle erhöhen.

Habe zb gestern auch wieder eine Erhöhung bekommen. Die Tarife im Netz sind noch nicht Aktuell.

Und heute kam im TV es wird teurer. Nun will man die kosten der Lade Infrastruktur für Elektroautos auf alle Stromkunden umlegen.

Kein wunder das immer mehr Menschen im Land im Dunkeln sitzen.
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Alt 13.04.2017, 21:06   #33
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Zitat von amd_user Beitrag anzeigen
Das Auszahlen von Boni ist nicht unüblich. Es gibt diesen Sofortbonus, dieser wird meist nach 1-3 Monaten ausgezahlt auf das Konto. Das ist diese sogenannte Barauszahlung.
Genau das ist doch der Punkt. Wer sagt denn, dass diese ausgezahlten Sofortboni auch tatsächlich nur für die Bezahlung der künftigen Stromrechnung zu verwenden sind. Der Stromversorger wird dann sicherlich keine rechtsverbindliche schriftliche Aussage dazu geben, dass diese sofort ausgezahlten Boni nur für die Stromrechnung zu verwenden sind und nur aus "unternehmensinternen" Gründen des Anbieters an den Kunden direkt ausgezahlt werden, statt diese mit der Jahresrechnung zu verrrechnen.

Damit hat man als Stromkunde nur wieder "Arbeit" mit dem JC, um denen dort zu erklären, dass der Bonus nur ein bereits vorausgezahlter Rabatt der Stromrechnung ist.

Ob das vor Gericht auch so gesehen wird (im Bereich Stromversorgung)?

Zitat von Freakazoid Beitrag anzeigen
Und heute kam im TV es wird teurer. Nun will man die kosten der Lade Infrastruktur für Elektroautos auf alle Stromkunden umlegen.
[Ironie] Nicht meckern, Mutti Merkel will doch bis 2020 1 Mio E-Autos auf deutschen Straßen haben und es kann doch nicht sein, dass "nur" die tatsächlichen Nutzer/innen und Hersteller von E-Autos die benötigte Infrastruktur bezahlen sollen. Es geht doch um Wirtschaft und Arbeitsplätze, die beim Ausbau entstehen und wie heißt es doch immer: "Sozial ist, was Arbeit schafft."[/Ironie]

Wobei du gerade E-Autos ansprichst, es ist schon peinlich, dass die großen deutschen Fahrzeughersteller es nicht hinbekommen, preisgünstige und praktische E-Autos herzustellen. Man schaue sich nur an, dass die Post derzeit ein 2. Werk für deren E-Transporter baut, der auch an externe Kunden verkauft werden soll oder mal ein Blick nach Südkorea, wo es eine ganze Palette von E-Autos in verschiedenen Kategorieren zu bezahlbaren Preisen gibt. Naja VW, Mercedes und Co können halt nur "groß, stark und teuer", also von der Motorleistung her überdimensionierte Fahrzeuge (jedes Familienauto muss ja eine Beschleunigung und Vmax wie ein Rennwagen haben), die möglichst teuer verkauft werden "müssen", damit die "Marge" stimmt, sonst werden die Aktionäre "sauer", wenn das Ergebnis nicht deutlich über den Erwartungen ist.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
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