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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 22.08.2011, 10:56   #51
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Hungerhaken
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

ok

aber ich raffs nicht worauf du jetzt hinauswillst

ich schrieb ja dass sie vom Jugendamt Unterhaltsvorschuß für die beiden Kinder bekommt

dh. sie muss keinen Unterhalt zahlen...
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Alt 22.08.2011, 11:37   #52
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Hungerhaken
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

oder meinst du damit vielleicht, daß das Jobcenter sich mit dem Jugendamt verständigt, so daß der Betrag, den ich vom JC bekäme ihr dann vom Unterhaltsvorschuß des JA abgezogen werden würde ?
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Alt 22.08.2011, 12:18   #53
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

eine überprüfung des einkommens der mutter ist insofern nicht rechtens, da in mehreren urteilen bereits festgestellt/festgelegt worden ist, dass der unterhaltverpflichtete die kosten des umgangs ALLEIN zu tragen hat (ich glaub BVG hatte das zuletzt festgelegt)

ist also der unterhaltverpflichtete ALG II empfänger, dann ist den Kindern in der zeit des aufenthaltes des geregelten Umgangs Sozialgeld zu gewähren (urteil 09.02.2010)

die ist beim anderen elternteil nicht abzugsfähig, weil sich die kosten für die versorgung der kinder schwerlich aufteilen lassen

das urteil steht hier auch irgendwo.... weis nicht mehr (war von yednea, da gings auch um umgangskosten)
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Alt 22.08.2011, 15:34   #54
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Hungerhaken
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

vielen Dank Knox für deinen Hinweis:

http://www.elo-forum.org/bedarfs-hau...tml#post573949

ich bin nicht sicher ob der Sachverhalt dort auch für meine Situation zutrifft weil dort die Kindesmutter Alg2 Leistungen bekommt und hier in meinem Fall ihrerseits ein (wenn auch vergleichsweise geringer) Verdienst von 995 netto vorliegt...

Weil in der

Geschäftsanweisung vom 17.02.2010, Geschäftszeichen: SP II – II-1303 / 7000/5215 steht:

Entstehen einem geschiedenen oder getrennt lebenden Elternteil regelmäßig Fahrt und/ oder Übernachtungskosten aufgrund der Wahrnehmung des Umgangsrechts mit seinen Kindern und können diese nicht aus evtl. vorhandenem Einkommen, der Regelleistung oder Leistungen Dritter bestritten werden, können diese in angemessenem Umfang übernommen werden.

Könnte es sein,daß die vielleicht auf die Stichworte Einkommen/Leistungen Dritter abzielen... ??
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Alt 22.08.2011, 18:27   #55
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

darauf spielen die an... korrekt , AAAAAABER.....

lies mal den ganzen tröööt !!!! eine aufrechgnung mit der Kindesmutter IST NICHT MÖGLICH , selbst WENN die kindesmutter ALG II bezieht.... (klingt bei dir wie aufstockung) weil eben besagtes Sozialgeld der Kinder nicht aufteilbar ist. das BSG hat auch schon festgestellt, dass es da zu provozierten auseinandersetzungen der betreffenden eltern kommen könnte.... somit wird dies nicht angewendet...

in der geschäftsanweisung der arge geht man sogar davon aus, dass sich die eltern zusammentun könnten um kohle abzuzocken....


totaler schwachfug....man trennt sich ja nicht aus langerweile....

was ähnliches steht auch im trööt...


und was heisst hier ... einkommen dritter.... mal ehrlich.... wer denn ??? oma? Opa? die werden dir was husten.....die sind nämlich nicht unterhaltsverpflichtet.... und evtl. neue lebenspartner schon garnicht....... versuch das mal bei einem FamGericht einzuklagen... die kriegen erstmal einen 2wöchigen LACHKRAMPF
und du trollst dich mit hochrotem kopf von dannen
knox ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.08.2011, 18:40   #56
Myri->Emailproblem
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Myri Myri
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Mit 995 Netto ist die Mutter nur minimal leistungsfähig. Weis das nach und Du wirst vermutlich ungekürzt ALG II für das Kind erhalten während es sich bei Dir aufhält.

Düsseldorfer Tabelle

bye Myri
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Alt 22.08.2011, 18:46   #57
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

prinzipiell gesehen richtig myri..., wenn sie ALLEINlebend wäre....

die kinder haben bei ihr aber den lebensmittelpunkt.... somit scheidet das aus.

ausserdem ist der unterhaltsverpflichtete hier der Vater.... der laut deutscher schei*srechtssprechung alles allein zu tragen hat !!!!!!

selbst, wenn die KM haufen Kohle hätte, wäre sie nur unterhaltsverpflichtet, wenn der vater es einklagt... chancen = 0
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Alt 22.08.2011, 19:07   #58
biddy
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Zitat von knox Beitrag anzeigen
[...] eine aufrechgnung mit der Kindesmutter IST NICHT MÖGLICH , selbst WENN die kindesmutter ALG II bezieht.... (klingt bei dir wie aufstockung) weil eben besagtes Sozialgeld der Kinder nicht aufteilbar ist. das BSG hat auch schon festgestellt [...]
Wo steht das genau?
Die Stelle suche ich nämlich in besagtem BSG-Urteil von 2006 (oder steht's in einem anderen zu den Kosten des Umgangsrecht?) schon lange. Dort heißt es nämlich "nur" unter Randziffer 28:
Zitat:
... gilt es vor allem, eine Benachteiligung derjenigen Mitglieder der früheren Familie zu vermeiden, die von deren Nachwirkungen ebenfalls betroffen sind. Dies ist hier unter Umständen die frühere Ehefrau des Klägers und Mutter der beiden Töchter. Ihre Rechtsposition würde jedoch auch bei eigenem Alg-II-Bezug nicht nachteilig betroffen. Einem bedürftigen sorgeberechtigten Elternteil wird durch die Existenz einer zeitweiligen Bedarfsgemeinschaft der Kinder mit dem nicht sorgeberechtigten Elternteil nichts genommen, weil dessen eigene Leistungsansprüche aus §§ 20 - 22 SGB II nicht zu kürzen sind [...]
Auch wenn die Mutter in dem Fall von User Hungerhaken wohl nicht bedürftig ist, aber nur mal angenommen, sie wäre es: Es steht dort im BSG-Urteil "ihre eigenen Leistungsansprüche" - damit sind nicht die Leistungsansprüche der Kinder gemeint, sondern die der Mutter.
__


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Alt 22.08.2011, 19:16   #59
biddy
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Ansonsten habe ich noch etwas in einem anderen BSG-Urteil zum Umgangsrecht gefunden.
Zitat von Hungerhaken Beitrag anzeigen
ok
ich schrieb ja dass sie vom Jugendamt Unterhaltsvorschuß für die beiden Kinder bekommt
Das BSG:
Zitat:
34 c) Als Einkommen des Klägers zu 4 iS des § 11 Abs 1 Satz 1 SGB II ist hingegen der für ihn gezahlte Unterhaltsvorschuss anteilig zu berücksichtigen. Insofern ist anders als beim Kindergeld anspruchsberechtigt nach § 1 Abs 1 Unterhaltsvorschussgesetz nicht die Kindesmutter, sondern der Kläger zu 4 (--> Kind) selbst.
Quelle: BSG B 14 AS 54/08 R
__


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Alt 22.08.2011, 19:19   #60
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

hm.... verstehe ich wohl miss...

hatte dass auf die kinder bezogen....
hm.... wie handhaben die das dann??

der KM kann man ja m.M.n. irgendwie nix abziehen....
ist warscheinlich besagtes streitpotenzial

kompliziert !!!! stell ich fest
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Alt 22.08.2011, 19:24   #61
biddy
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biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Nein, der Kindesmutter kann man nichts abziehen, auch das Kindergeld nicht. Aber Unterhaltsvorschuss, lese ich gerade (siehe Posting #60), kann anteilig angerechnet werden :s, weil es Einkommen des Kindes ist (anders als das Kindergeld, welches nach dem EStG Einkommen der kindergeldberechtigten Mutter ist).


-------------------------------------------------------------------

In dem Zusammenhang möchte ich mal - etwas ab vom eigentlichen Thema hier - auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Juli 2011 aufmerksam machen. Wer mag bzw. wenn Diskussionsbedarf da ist, könnt' ja ein Thread dazu eröffnet werden:
Zitat von BVerfG Pressemitteilung
Der Bundesgerichtshof geht seit der Unterhaltsreform davon aus, dass das Kindergeld nicht mehr - wie nach der früheren Rechtslage - Einkommen der Eltern, sondern Einkommen des Kindes darstellt
Quelle: Das Bundesverfassungsgericht

Beschluss im Volltext: Das Bundesverfassungsgericht

Was sagt denn das Einkommensteuergesetz dazu? Bisher nix ...
Wird das nun geändert und wird Kindergeld, welches Kinder nicht mehr zu eigenen Bedarfsdeckung benötigen, nicht mehr ans Elternteil übertragen und diesem - bei Alg-II-Bezug - dann nicht mehr als Einkommen angerechnet? ... Wenn's doch lt. BVerfG "Einkommen des Kindes ist" ... genau wie Kindesunterhalt ...
__


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Alt 22.08.2011, 19:32   #62
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

bleibt nur zu hoffen, dass die es nicht tun.... unfair den kindern gegenüber.... finde ich.
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Alt 22.08.2011, 19:40   #63
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Zitat von biddy Beitrag anzeigen
Nein, der Kindesmutter kann man nichts abziehen, auch das Kindergeld nicht. Aber Unterhaltsvorschuss, lese ich gerade (siehe Posting #60), kann anteilig angerechnet werden :s, weil es Einkommen des Kindes ist (anders als das Kindergeld, welches nach dem EStG Einkommen der kindergeldberechtigten Mutter ist).


In dem Zusammenhang möchte ich mal - etwas ab vom eigentlichen Thema hier - auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 14. Juli 2011 aufmerksam machen:
Quelle: Das Bundesverfassungsgericht

Was sagt denn das Einkommensteuergesetz dazu? Wird das nun geändert und wird Kindergeld, welches Kinder nicht mehr zu eigenen BEdarfsdeckung benötigen, nicht mehr ans Elternteil übertragen und diesem - bei Alg-II-Bezug - dann nicht mehr als Einkommen angerechnet? ...

nach meinem verständnis, darfs dann nirgends mehr angerechnet werden....

ich hatte auch mal irgendwo gelesen (videotext zdf, glaub ich,)
dass freiwillig gezahlter unterhalt an unterhaltberechtigtes kind, nicht als Einkommen gelten soll (wäre gut für aufstocker), weil dieses einkommen ja nicht zur verfügung stände... kann besagtes urteil aber nicht finden... etwa halbes jahr alt. BSG ,BVG, B... was weiss ich...

ich schwör dass es da war, das urteil...
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Alt 22.08.2011, 21:28   #64
biddy
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Zitat:
kann besagtes urteil aber nicht finden... etwa halbes jahr alt. BSG ,BVG, B... was weiss ich...

ich schwör dass es da war, das urteil...
Glaub' ich nicht - da muss schon das Urteil her, dass diese freiwilligen Unterhaltsleistungen nicht auf ALG II angerechnet werden dürfen - das "kann" eigentlich nicht möglich sein
__


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Alt 23.08.2011, 08:43   #65
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

so gings mir auch... ich vergass aber mir das az zu notieren....

wollte dann mit wortlaut im inet suchen.... fand es aber wie gesagt nicht.

überschrift im Videotext war...

freiwillig gezahlter unterhalt erhöht hartz 4.....

war eines der höchsten gerichte....

kann auch sein, dass ichs wieder mißversteh....mißverstand
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Alt 23.08.2011, 10:52   #66
biddy
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

@knox

Eventuell betraf es ja die Unterhaltszahlungen eines hilfebedürftigen Unterhaltsschuldners, also dass dieser den gezahlten (Kindes-)Unterhalt vom zu berücksichtigenden Einkommen absetzen konnte und somit mehr aufstockendes ALG II erhielt. Aber "freiwillig" ... zumindest eine Jugendamtsurkunde oder ein Gerichtsbeschluss müsste darüber vorliegen.
Das "freiwillig" war evtl. so gemeint, dass, wenn der U'schuldner hilfebedürftig ist, er eine Titeländerung anstreben könnte/sollte, dass er nicht mehr zu Unterhalt verpflichtet werden kann, wenn sein restl. Einkommen nicht mehr ausreicht, um seinen eigenen Bedarf zu decken - er also dadurch selbst hilfebedürftig wird. Macht er es aber nicht, dann ist der U'halt absetzbar - so war's wahrscheinlich gemeint.

So, nun sind wir offtopic geworden. Schluss, Ende, aus die Maus.
__


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Alt 23.08.2011, 18:16   #67
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

so war auch der sachverhalt.... durch die zahlung des unterhaltes, war eigene aufstockung nötig....

off topic ende
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Alt 18.10.2011, 05:57   #68
Stephan42
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Es geht weiter...

Ich sitze bereits seit Stunden vor einem Papierchaos.
Es geht -wieder einmal- um das Thema Sozialgeld.
Das JC lässt sich wieder einmal viel Zeit mit der Leistungserbringung und ich kann mit meiner Tochter keine festen Zeiten einplanen.
Gerade jetzt wieder toll, denn es sind Ferien.

Ich habe mich nun entschlossen, das BMAS zu befragen. Übrigens auch für weitere Väter! Denn ich bin wohl mit dem "Nachweiswahn" nicht alleine.

Darf ich mal wieder um Meinungen und/oder verbesserungen bitten?

..............................

Sehr geehrte Damen und Herren,

In meinem und im Interesse weiterer umgangsberechtigter Väter, die für ihre Kinder anteilig Sozialgeld erhalten, möchte ich um Beantwortung folgender Fragen bitten:


1. Dürfen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Sozialgeld) im Nachhinein erbracht werden?


2. Dürfen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Sozialgeld) abweichend von den Bestimmungen nach § 41 Abs.1 Satz 4 SGB II auch für nur einem Monat bewilligt werden, wenn es sich nicht um so genannte atypische Einzelfälle handelt und die Umgangszeiten starr geregelt wurden?



Hintergrund meiner Fragen sind Vorgaben seitens verschiedener Jobcenter, welche ein anteiliges Sozialgeld grundsätzlich nur dann und erst im Nachhinein erbringen, nachdem die Umgangszeiten von den Eltern schriftlich belegt wurden.


Damit umgehen die Jobcenter meiner Ansicht nach das Bedarfsdeckungsprinzip und handeln entgegen der gesetzlichen Bestimmungen, wonach Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts immer im Voraus erbracht werden müssen.


Insgesamt kann sich, hierbei spreche ich aus eigener Erfahrung, durchaus eine Situation ergeben, in der sich Umgangszeiten trotz festgelegter Regelungen -zerschlagen-, da Leistungsbescheide gelegentlich erst nach Wochen ergehen.


Persönlich kann ich mir eine Rechtmäßigkeit der benannten Vorgaben nicht vorstellen, wenn Väter ihre Kinder sozusagen bis zu einer Gutschrift der Leistung vertrösten müssen.

.........................

Sollte es mehr sein? Oder weniger?
Ist es eventuell sogar Unsinn? (Aber das glaube ich weniger, denn es wird einmal Zeit für eine Klärung!)
  Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 18:24   #69
knox
Elo-User/in
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 182
knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

hm... offen gesagt, glaube ich nicht einmal, dass reagiert wird.
einen verbesserungsvorschlag hab ich leider auch nicht.
knox ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2011, 19:04   #70
Justician
 
Registriert seit: 18.07.2011
Ort: An der 3. Kreuzung links, an der A3
Beiträge: 722
Justician Justician Justician
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Zitat von Stephan42 Beitrag anzeigen
Es geht weiter...

Ich sitze bereits seit Stunden vor einem Papierchaos.
Es geht -wieder einmal- um das Thema Sozialgeld.
Das JC lässt sich wieder einmal viel Zeit mit der Leistungserbringung und ich kann mit meiner Tochter keine festen Zeiten einplanen.
Gerade jetzt wieder toll, denn es sind Ferien.

Ich habe mich nun entschlossen, das BMAS zu befragen. Übrigens auch für weitere Väter! Denn ich bin wohl mit dem "Nachweiswahn" nicht alleine.

Darf ich mal wieder um Meinungen und/oder verbesserungen bitten?

..............................

Sehr geehrte Damen und Herren,

In meinem und im Interesse weiterer umgangsberechtigter Väter, die für ihre Kinder anteilig Sozialgeld erhalten, möchte ich um Beantwortung folgender Fragen bitten:


1. Dürfen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Sozialgeld) im Nachhinein erbracht werden?


2. Dürfen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Sozialgeld) abweichend von den Bestimmungen nach § 41 Abs.1 Satz 4 SGB II auch für nur einem Monat bewilligt werden, wenn es sich nicht um so genannte atypische Einzelfälle handelt und die Umgangszeiten starr geregelt wurden?



Hintergrund meiner Fragen sind Vorgaben seitens verschiedener Jobcenter, welche ein anteiliges Sozialgeld grundsätzlich nur dann und erst im Nachhinein erbringen, nachdem die Umgangszeiten von den Eltern schriftlich belegt wurden.


Damit umgehen die Jobcenter meiner Ansicht nach das Bedarfsdeckungsprinzip und handeln entgegen der gesetzlichen Bestimmungen, wonach Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts immer im Voraus erbracht werden müssen.


Insgesamt kann sich, hierbei spreche ich aus eigener Erfahrung, durchaus eine Situation ergeben, in der sich Umgangszeiten trotz festgelegter Regelungen -zerschlagen-, da Leistungsbescheide gelegentlich erst nach Wochen ergehen.


Persönlich kann ich mir eine Rechtmäßigkeit der benannten Vorgaben nicht vorstellen, wenn Väter ihre Kinder sozusagen bis zu einer Gutschrift der Leistung vertrösten müssen.

.........................

Sollte es mehr sein? Oder weniger?
Ist es eventuell sogar Unsinn? (Aber das glaube ich weniger, denn es wird einmal Zeit für eine Klärung!)
Hallo Stephan42!

An Deiner Stelle würde ich mich an Vaeteraufbruch.de wenden. Mit dieser Selbsthilfeorganisation habe ich nur beste Erfahrungen gemacht.!
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2011, 07:45   #71
Stephan42
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Vor wenigen Tagen habe ich Antwort vom BMAS erhalten. Allerdings per Mail.

Man bittet um telefonische Meldung, denn...
Zitat: "Aufgrund der Komplexität lässt eine schriftliche Beantwortung gelegentlich wichtige Details offen."

In etwa einer Stunde werde ich einmal zum Telefon greifen und noch ausstehende Details erörtern.

Dann geht es hier hoffentlich -vielleicht- einmal in den Bereich der "Klarheit".
  Mit Zitat antworten
Alt 08.11.2011, 09:41   #72
Stephan42
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Prima gelaufen

Wer wollte Rückfragen beantwortet haben?

Zunächst wurde meine Anfrage nicht gefunden. Also alles erzählen und beschreiben.

"Aha... Ja... Hmm... Ach so.... Ähm... Aha...." etc.

Ich sage es einmal so: 14 ct/min. und das Gespräch dauerte etwa 15 Minuten, für Null!

Denn:
"Ja also, das Gesetz gibt ja eine Zahlung im Nachhinein nicht her. Aber es kann gut sein, dass das Jobcenter es bei Ihnen ja grundsätzlich so handhabt."

Wie bitte

Ich soll entweder:

a. Bei Streitigkeiten eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, oder

b. einen Termin mit meinem SB vereinbaren und den Teamleiter mit in diesem Termit zum Gespräch einbinden, oder

c. darauf verweisen, dass ja von meiner geschiedenen Ehefrau, da sie selbst keine Leistungen erhält, keine -ewige- Unterschriftenpflicht verlangt werden kann.

Was nun?
a, b oder c? .... Oder alle Drei?

Ich entscheide mich wohl für alle Drei.
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Alt 08.11.2011, 09:50   #73
gast_
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Hier sieht man mal wieder,was passiert, wenn jemand nur eine kurze Zwischenfrage hat...

wollte eigentlich lesen, was Stephan schreibt...

Leute, macht doch selbst ein Thema auf, wenn ihr eine Frage habt!
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Alt 20.01.2012, 10:59   #74
Stephan42
Gast
 
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Zum "Jahresabschluss", also bis 0.00 Uhr des 31.12.2011, wird doch seltsam gerechnet. Passend zu Sylvester... Ein Knaller!

Nachdem der Änderungsbescheid für den Monat November 2011 sage und schreibe 61 Seiten umfasste, möchte man für das Jahr 2012 neu beginnen..... (wahrscheinlich um Papier einzusparen).

Und schon muss dem JC erneut Nachhilfe in Mathe erteilt werden...

Zitat:
"Für den 31.12.11 kann Ihre Tochter nicht berücksichtigt werden, da sie am 31.12.11 nicht länger als einen Tag bei Ihnen im Haushalt gewohnt hat."
Natürlich habe ich einen saftigen Widerspruch geschrieben. Er muss nur noch abgegeben werden.

Ich bin erstaunt, dass die nach § 41 des SGB II kleinste Einheit, nämlich ein Kalendertag, länger als einen Tag dauern muss, wenn dieser denn in einer Bedarfsberechnung berücksichtigt werden soll

Wie hättet Ihr es denn gerne? 25 Stunden? oder mehr?

Was bin ich doch glücklich, dass das Amt nicht mit Prozenten rechnen muss. Denn Prozentrechnung beherrschen 40% aller Bürger nicht. Also über die Hälfte!!

Ich wollte es ja nur mal so mitteilen...

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
aenderungsbescheid-.jpg  
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Alt 20.01.2012, 11:19   #75
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Standard AW: Mehrbedarf bei -viel- Umgang mit dem Kind?

Warum ärgerst dich mit denen so rum?

Ich würde zu einem Anwalt gehen - klären, ob eine Feststellungsklage angebracht wäre, daß regelmäßig im Voraus zu zahlen ist.
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