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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.06.2014, 19:14   #26
Domino
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Nur mal so Interesse, wenn das JC die Steuererklärung verlangt, um sich die Auszahlung unter dem Nagel zu reißen, bezahlt sie einem dann auch den Steuerberater der das Bestmöglichste rausholen wird?


Nicht das nacher noch behauptet wird, man hätte sie falsch ausgefüllt.
Ironie aus.
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Alt 10.06.2014, 19:20   #27
Texter50
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Chrisman Beitrag anzeigen
Ich habe heute meine Einkommensteuererklärung gemacht (habe ja letztes Jahr einige Zeit gearbeitet) und bin mal gespannt, was ich wieder bekomme.

WIeviel darf man behalten? Diese üblichen 160€ ?
Hättest Du gerne?
Aber: das mit den höheren Grenzen gilt für Erwerbseinkommen. Für Spenden vom Finanzamt gilt die 30 Euro Grenze.
Allerdings müssen die das Zeuchs auf, ich glaube 6 Monate, aufteilen.
__

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Alt 10.06.2014, 19:22   #28
Texter50
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Texter50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Nur mal so Interesse, wenn das JC die Steuererklärung verlangt, um sich die Auszahlung unter dem Nagel zu reißen, bezahlt sie einem dann auch den Steuerberater der das Bestmöglichste rausholen wird?
Nicht das nacher noch behauptet wird, man hätte sie falsch ausgefüllt.
Ironie aus.
Glaubst Du daran?
Die werden sagen, den Steuerberater kannste im nächsten Jahr absetzen (auch wenns so nicht stimmt).
Wenn ich von dem Geld nix hätte, dann würd ich auch nur minimal ausfüllen und gut is. Wech isset eh...
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Alt 10.06.2014, 19:32   #29
teddybear
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teddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiert
Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von schweizer Beitrag anzeigen
Ich denke mal schon das das Jobcenter verlangen kann einen Lohnsteuerjahresausgleich zu machen.Genauso wie es verlangen kann Wohngeld und Kindergeld bei anderen Behörden zu beantragen.
Wohngeld und Kindergeld sind auch keine Steuerrückzahlungen.

Es ist etwas anderes, ob mir jemand 100,- € "schenkt" oder mir 100,- € erstattet.

Wenn ich also als Aufstocker im SGB II Leistungsbezug 100,- € zuviel an den Fiskus eingezahlt habe, dann kann mir die Erstattung auch nicht als Einkommen angerechnet werden! Ich habe doch letztendlich das MEHR von meinem eigenen Regelsatz an den Fiskus gezahlt! Logisch oder?

Eine Verrechnung einer etwaigen Erstattung wäre von daher auch grob unbillig.
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Alt 10.06.2014, 20:27   #30
Don Vittorio
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Eine Verrechnung einer etwaigen Erstattung wäre von daher auch grob unbillig.
Mein Gott,das hat doch das BSG schon entschieden.Steuererstattungen sind Anrechenbares Einkommen !

Wer staatlliche Hilfe in Anspruch nimmt,hat Anspruch auf den Regelsatz und die KdU.Wenn er dann,woher auch immer ( ausgenommen z.B.eine Zahlung nach dem OEG ) Einnahmen hat,die seine Hilfebedürftigkeit um eben diese Einnahmen vermindern,dann werden sie auch abzüglich eventueller Freibeträge angerechnet. Ist eigentlich logisch.
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Alt 10.06.2014, 21:25   #31
hass4
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Zitat von Domino Beitrag anzeigen
Nur mal so Interesse, wenn das JC die Steuererklärung verlangt, um sich die Auszahlung unter dem Nagel zu reißen, bezahlt sie einem dann auch den Steuerberater der das Bestmöglichste rausholen wird?


Nicht das nacher noch behauptet wird, man hätte sie falsch ausgefüllt.
Ironie aus.
man unterschreibt eine abtrittserklärung, abzüglich der kosten überweist der berater dann das geld!!
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Alt 10.06.2014, 21:35   #32
Don Vittorio
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von hass4 Beitrag anzeigen
man unterschreibt eine abtrittserklärung, abzüglich der kosten überweist der berater dann das geld!!
Geht nicht !

Zitat:
Es bleibt auch anrechenbares Einkommen, wenn die Steuerstattung an den Steuerberater abgetreten wurde und der Leistungsbezieher somit die Erstattung nicht erhalten hat.
sozialrechtsexperte: Abgetretene Steuererstattung an den Steuerberater ist anrechenbares Einkommen
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Alt 10.06.2014, 21:41   #33
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

ist gängige praxis!!! der steuerberater überweist das geld auf das konto des klienten, dann ist es zufluss für den ALG II empfänger.

einbehalten wird nur das honorar. abgetreten wird da gar nichts!!

es kann auch so sein dass der berater die rückerstattung sofort ausrechnet und abzüglich seines honorars sofort gegen quittung auszahlt. abtrittserklärung!!!! heisst nicht dass der klient das geld unter der ladentheke bekommt!!!
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Alt 10.06.2014, 22:31   #34
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von ibuR Beitrag anzeigen
Es ist eine vorrangige Leistung, insofern ist das unter § 5 SGB II zu finden.
Die Auszahlung eines Guthabens - egal, ob von einem Bank- oder einem Steuerkonto - ist überhaupt keine "Leistung".
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Alt 10.06.2014, 22:36   #35
P123
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von schweizer Beitrag anzeigen
Hast du keinen Bekannten der das für 20 EUR macht?
Wer ist denn so doof und begeht für 20 Euro eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 5.000 Euro Bußgeld geahndet werden kann?

StBerG - Einzelnorm
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Alt 10.06.2014, 22:36   #36
Chrisman
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Hättest Du gerne?
Aber: das mit den höheren Grenzen gilt für Erwerbseinkommen. Für Spenden vom Finanzamt gilt die 30 Euro Grenze.
Allerdings müssen die das Zeuchs auf, ich glaube 6 Monate, aufteilen.

DIe Antwort verstehe ich nicht.
Ich habe keine Spenden angegeben, sondern meine ganz regulären Angaben.

Gibts dazu irgendwelche Gesetze? Kann doch nicht sein, dass meine gesamte Rückzahlung an die Arge fließt.
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Alt 10.06.2014, 22:38   #37
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von P123 Beitrag anzeigen
Wer ist denn so doof und begeht für 20 Euro eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 5.000 Euro Bußgeld geahndet werden kann?

StBerG - Einzelnorm
wieso ordnungswidrigkeit.wegen schwarzarbeit,oder was?

wenn du natürlich den namen der person angibst der dir beim ausfüllen der steuerunterlagen geholfen braucht man sich auch nicht zu wundern wenn es dazu nachfragen gibt.
und wieviele tausende ordnungswidrikeiten werden in diesem zusammenhang verfolgt????
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Alt 10.06.2014, 22:46   #38
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Chrisman Beitrag anzeigen
Gibts dazu irgendwelche Gesetze? Kann doch nicht sein, dass meine gesamte Rückzahlung an die Arge fließt.
Doch,das kann sein ! Bis auf Deinen Freibetrag von 30 €.

Bundessozialgericht - B 14 AS 64/08 R - Urteil vom 28.10.2009
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Alt 10.06.2014, 22:46   #39
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Headi Beitrag anzeigen
Guten Abend,

wir haben Post vom Jobcenter bekommen. Darin zu enthalten war eine Aufforderung den Lohnsteuerjahresausgleich für 2013 zu machen!
...
Was könnt ihr mir dazu sagen?
Daß das Unsinn ist?
§ 42b EStG - Lohnsteuerjahresausgleich durch den Arbeitgeber

Der Lohnsteuerjahresausgleich wird vom Arbeitgeber mit der Gehaltsabrechnung für Dezember des betreffenden Jahres durchgeführt, sofern der Arbeitnehmer bei ihm das gesamte Jahr über beschäftigt war. Ein Arbeitnehmer, der nicht sein eigenes Gehalt abrechnet, hat da überhaupt nichts zu machen - außer festzustellen, daß ihm in dem Monat weniger Lohnsteuer einbehalten oder oder gar gutgeschrieben wurde. Der Arbeitgeber kürzt diese Beträge dann an der Lohnsteueranmeldung.

Das JC sollte vom LE nur etwas fordern, was dieser tatsächlich machen kann: Beispielsweise eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wenn der Arbeitnehmer aber keine Ahnung davon hat, wäre zunächst die Kostenfrage zu klären. Mitgliedsbeiträge des Lohnsteuerhilfevereines oder das Honorar des Steuerberaters sind auch dann zu zahlen, wenn es keine Erstattung gibt oder die diese Ausgaben nicht deckt.
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Alt 10.06.2014, 22:52   #40
Patenbrigade
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Einzige Möglichkeit die Rückerstattung zu retten wäre, den Zeitpunkt der Rückzahlung so zu steuern, dass der Zufluss außerhalb des Leistungsbezuges erfolgt.

Der Abgabezeitpunkt der Steuererklärung ist das Eine.
Das Andere:
Finanzbeamte sind in der Regel entschieden kooperativer als der Ruf ihrer Behörde.
Ein nettes Gespräch mit der entsprechenden Erklärung kann Wunder wirken, sprich die Erstellung des Bescheides kann sich extremst beschleunigen (Steuerzahler gerade in Arbeit) oder verzögern (Gerade im Leistungsbezug).
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Alt 10.06.2014, 22:56   #41
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Einzige Möglichkeit die Rückerstattung zu retten wäre, den Zeitpunkt der Rückzahlung so zu steuern, dass der Zufluss außerhalb des Leistungsbezuges erfolgt.

Der Abgabezeitpunkt der Steuererklärung ist das Eine.
Das Andere:
Finanzbeamte sind in der Regel entschieden kooperativer als der Ruf ihrer Behörde.
Ein nettes Gespräch mit der entsprechenden Erklärung kann Wunder wirken, sprich die Erstellung des Bescheides kann sich extremst beschleunigen (Steuerzahler gerade in Arbeit) oder verzögern (Gerade im Leistungsbezug).
Einkommensteuer ist eine kommunale Steuer, genau davon bezahlen die die KDU.......wenn es nun Umsatzsteuer wäre...aber so.
__

Mahalo
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Alt 10.06.2014, 22:58   #42
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?


§ 42b EStG wirkt leider nur, wenn der Arbeitnehmer
"ständig in einem zu ihm bestehenden Dienstverhältnis gestanden" hat.

Der TE war nur sechs Monate beim AG beschäftigt.
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Alt 10.06.2014, 22:59   #43
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von schweizer Beitrag anzeigen
wieso ordnungswidrigkeit. wegen schwarzarbeit,oder was?
Warum fragst Du, wenn Du die Antworten sowieso nicht liest? Was ist da verlinkt, das SchwarzArbG?

Zitat von schweizer Beitrag anzeigen
wenn du natürlich den namen der person angibst der dir beim ausfüllen der steuerunterlagen geholfen braucht man sich auch nicht zu wundern wenn es dazu nachfragen gibt.
Seinen Namen in das Formular einzutragen, sollte man auch noch ohne fremde Hilfe hinkriegen. Und wer schon kurz danach scheitert, versteht auch bei den dann mit größerer Wahrscheinlichkeit eintreffenden Rückfragen des Finanzamtes - deren beharrliches Ignorieren früher oder später Zwangsgelder zur Folge hat - im Wesentlichen nur Bahnhof.

Also geh' zum Lohnsteuerhilfeverein. Was der darf, steht in § 4 Nr. 11 StBerG. Wenn Du nicht darunter fällst, dann kriegst Du in der Regel auch kein ALG II.
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Alt 10.06.2014, 22:59   #44
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Zitat von Chrisman Beitrag anzeigen
DIe Antwort verstehe ich nicht.
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Spenden war hier die Umschreibung der überzahlten Steuern, die sich das Amt als Spendenempfänger einverleibt.
Es ist aber leider so, dass der Großteil ans Amt geht, das haben schon etliche Urteile so beschieden. Deshalb zögere ich auch den Leistungsbezug raus und erkaufe mir meine Freiheit.
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Alt 10.06.2014, 23:00   #45
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Einkommensteuer ist eine kommunale Steuer, genau davon bezahlen die die KDU.......wenn es nun Umsatzsteuer wäre...aber so.
Lediglich 15 Prozent gehen an die Kommunen.
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Alt 10.06.2014, 23:03   #46
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
§ 42b EStG wirkt leider nur, wenn der Arbeitnehmer
"ständig in einem zu ihm bestehenden Dienstverhältnis gestanden" hat.
Stimmt, das steht bereits in meinem Beitrag.

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Der TE war nur sechs Monate beim AG beschäftigt.
Dann läuft die Forderung nach einem Lohnsteuerjahresausgleich nicht nur ob des falschen Adressaten, sondern auch ob des gesetzlichen Ausschlusses ins Leere.
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Alt 10.06.2014, 23:19   #47
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Einzige Möglichkeit die Rückerstattung zu retten wäre, den Zeitpunkt der Rückzahlung so zu steuern, dass der Zufluss außerhalb des Leistungsbezuges erfolgt.
Stimmt. Sollte man eine Arbeitsstelle (und wenn auch nur eine auf wenige Monate befristete) in Aussicht haben, dann hat die Abgabe der Steuererklärung auch noch ein paar Tage Zeit. Sollte das Finanzamt mahnen, kann man denen erklären, daß man sich steuerlich beraten lassen wolle. Berater haben für ihre Mandanten für die Erklärung 2013 regulär Zeit bis Jahresende 2014 bzw. bis 28.02.2015 - was nicht heißt, daß man mit den Unterlagen am Abend des 23.12.2014 auf dessen Matte stehen kann.

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Das Andere:
Finanzbeamte sind in der Regel entschieden kooperativer als der Ruf ihrer Behörde.
Ein nettes Gespräch mit der entsprechenden Erklärung kann Wunder wirken, sprich die Erstellung des Bescheides kann sich extremst beschleunigen (Steuerzahler gerade in Arbeit) oder verzögern (Gerade im Leistungsbezug).
Das ist in etwa so sicher, wie die Feststellung, daß es nächstes Jahr um diese Zeit regnen wird.
Das Finanzamt ist mit der Bearbeitung der Steuerfälle gegenüber gar niemandem verpflichtet. Erklärungen, die auf Papierformularen eingereicht werden, bearbeitet man bestenfalls in der Reihenfolge des Eingangs. Da kann man am Telefon fragen, wie alt die Fälle sind, die man dort gerade in Arbeit hat. Wem es mit dem Bescheid eilig ist, muß die Erklärung elektronisch einreichen.

Druck und Versand des Steuerbescheides laufen in jedem Bundesland an einer zentralen Stelle und das dauert im Allgemeinen auch noch zwei Wochen nach abschließender Bearbeitung durch den zuständigen Finanzbeamten.
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Alt 10.06.2014, 23:25   #48
Texter50
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer - bei Papierunterlagen - liegt zwischen 4 und 6 Wochen.
Aber: da Ende Mai extrem viele Anträge aufschlagen, kann das noch länger dauern.
Ich hab mal ne Aufforderung vom FA bekommen und konnte da erst mal ne Verlängerung der Frist rausschlagen. Klingt böse, die Erinnerung, dafür kann man sich mit den Mitarbeitern des FA meist friedlich einigen.
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Texter50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 00:20   #49
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer - bei Papierunterlagen - liegt zwischen 4 und 6 Wochen.
Nun, man kann auch in einem stehenden Gewässer ertrinken, welches durchschnittlich einen halben Meter tief ist. Bei unmittelbar benachbarten Finanzämtern sind mir Bearbeitungszeiten von vier Wochen bis zweieinhalb Jahre erinnerlich - im selben Veranlagungsjahr, wohlgemerkt. Wenn der Steuerberater im zeitigen Frühjahr beim Amt anrief und drängelte, weil sein Mandant von der Erstattung das Dach reparieren wollte, dann endet das mitunter damit, daß sich der Mandant im September einen Bankkredit holte.

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Ich hab mal ne Aufforderung vom FA bekommen und konnte da erst mal ne Verlängerung der Frist rausschlagen.
Fristverlängerung holen und auf Bearbeitung der eingereichten Erklärung drängen, sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe. Ersteres kostet den Beamten die Mühe eines Mausklicks.

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Klingt böse, die Erinnerung, ...
Ist eben eine zielführende Formulierung. Ein Zwangsgeld ist verwirkt, wenn es vor Abgabe der Erklärung gezahlt worden ist. Im umgekehrten Fall (Abzug des festgesetzten Zwangsgeldes vom Erstattungsbetrag) ist es hinfällig, weil dann zum Zeitpunkt der Zahlung nichts mehr zu erzwingen war.

Früher konnte man das quasi bis zum jüngsten Tag hinausgezögern:
Das Zwangsgeld festsetzen lassen, auf den Vollstreckungsbeamten gewartet, dem einen Scheck mitgegeben, den Scheck stehenden Fußes bei der Bank platzen lassen und dann erst die Erklärung abgegeben. Manche Beamte waren das Spiel leid und sind mit Schätzbescheiden auf die Leute losgegangen. Entweder mit martialischen Steuernachzahlungen, um im Vollstreckungswege eine Reaktion zu provozieren oder mit Null Euro, um ihnen erstmal die Verlustvorträge abzunehmen. Wenn nichts zu zahlen war, haben die Leute das mitgemacht und die Dinger rechtskräftig werden lassen.

Diese Zeiten sind aber inzwischen vorbei. Heute gibt es auf die beharrlich ignorierte Zwangsgeldfestsetzung hin in absehbarer Zeit die Kontenpfändung. Wohl dem, der dann noch etwas Bargeld daheim in der Schublade hat.
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Alt 11.06.2014, 08:57   #50
oxmoxhase
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Standard AW: Jobcenter fordert Lohnsteuerjahresausgleich?

Hier ist immer nur von Steuerrückerstattung die Rede.... Das Geld wird dann bis auf die 30 Euro, sofern noch nicht ausgeschöpft angerechnet.

Was ist denn wenn man Stuern nachzahlen muss? Übernimmt das auch das Jobcenter?
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