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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.01.2017, 08:30   #26
dellir
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Hallo dellir, und wie verbindet man dies mit der bereits erfolgten Probearbeit (die aus Sicht des AG scheinbar erfolgreich verlief, sonst hätte es kein Arbeitsangebot gegeben)?
Natürlich ist bisher alles dumm gelaufen, aber je mehr man nichts tut um so mehr versinkt man im Dreck. Denn deiner logik nach, wäre es ja nocht schlimmer wenn man Probearbeitet, Vertrag unterschreibt, anfängt zu arbeiten und plötzlich einem auffällt dass er die Arbeit nicht machen will. P.S. Übrigens hatten wir hier einen ähnlichen Fall wo sich jemand aus Angst vor Sanktionen den vollen Automatismus unterzogen hat (Beworden, Termin gekriegt, zugesagt, Vorstellungstermin, auf die Frage dort von sich was zu erzählen kein Signal gesendet dass man das nicht will) und zack sollte in ein paar Tage später schon den Vertrag unterschreiben. Der ELO kriegte dann kalte Füße und mußte irgendwie die Unterzeichnung absagen und die Personalerin war natürlich wütend dass ihr soviel Zeit geraubt wurde von jemanden der von Anfang an nicht arbeiten wollte. Wie auch immer (auch auf mein Anraten) hat sich der ELO nochmal gleich mit ihr in Verbindung gesetzt und sich über seine dramatische Situation (wegen Sanktionen und so) ausgeheult. Die Mitarbeiterin zeigte erst dann Verständnis und die Situation ist nicht weiter eskaliert und nach derzeitigem kenntnisstand hat er auch keine Sanktion bekommen -d.h die Mitarbeiterin hat es nicht gemeldet. Ist natürlich ein Einzellfall -aber mal unter uns: Woher soll den schließlich ein Personaler wissen was in uns vorgeht wenn wir das nicht offen sagen?

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Daher soll doch der Arbeitsvertrag geprüft werden, ob dort alles korrekt geregelt ist. Befinden sich dort Fehler drin, hat man bessere Chancen bei einer möglichen Anhörung, eine Sanktion abzuwenden, meiner Meinung nach.
Naja, ein Arbeitsvertrag ist ein Arbeitsvertrag. Da muss schon was extrem sittenwidriges drin stehen damit man annährend den anfechten könnte.

P.S. Und du weißt ja wie es so schön bei Verträgen sinngemäß heißt: Sollte eine Klausel ungültig sein, so bleibe der Vertrag als solcher trotzdem bestehen...
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Alt 27.01.2017, 08:53   #27
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat von dellir Beitrag anzeigen
Die Mitarbeiterin zeigte erst dann Verständnis und die Situation ist nicht weiter eskaliert und nach derzeitigem kenntnisstand hat er auch keine Sanktion bekommen -d.h die Mitarbeiterin hat es nicht gemeldet. Ist natürlich ein Einzellfall -aber mal unter uns: Woher soll den schließlich ein Personaler wissen was in uns vorgeht wenn wir das nicht offen sagen?
Hallo dellir, wie du schreibst, so etwas ist immer einzelfallbezogen zu sehen. Woher weiß man, ob ein solche/r Personaler/in es für sich behält, wenn man als Bewerber sagt, dass man eigentlich keine Lust auf diese Stelle hat? Selbst wenn er/sie sagt, dass ein Nichtinteresse kein Problem wäre, woher weiß man, dass das nicht doch an JC gemeldet wird (bei VV)? @Annaa kann dies gern versuchen, nur sollte sie eben auch sich des Risikos bewusst sein, wenn es doch zu einer Sanktion kommen sollte.

Zitat von dellir Beitrag anzeigen
P.S. Und du weißt ja wie es so schön bei Verträgen sinngemäß heißt: Sollte eine Klausel ungültig sein, so bleibe der Vertrag als solcher trotzdem bestehen...
Das ist richtig, aber es geht ja auch hier im Thread darum, dass der Mann von @Annaa als Gebäudereiniger arbeiten soll, im Arbeitsvertrag soll er dagegen als Hausmeister geführt werden. Der Prüfungsgedanke sollte dahin führen, dass geprüft wird, welche Tätigkeit soll ausgeführt werden (Berufsbezeichnung) und zu welcher Vergütung. Es wurde bereits dahingehend der Gedanke von @yukiko und @dagobert1 eingebracht, den Vertrag auf die entsprechenden Tariflöhne zu prüfen.
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Alt 27.01.2017, 09:20   #28
dellir
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Selbst wenn er/sie sagt, dass ein Nichtinteresse kein Problem wäre, woher weiß man, dass das nicht doch an JC gemeldet wird (bei VV)?

Tja, das weiß man nie und man muß sich auf sein Gespür verlassen. Ich z.B. habe das mehrmals schon gemacht und hatte kein Problem damit. Argumentiert hatte ich, dass bei der einen Stelle ich überqualifiziert sei ich doch was passenderes gerne hätte auch wenn ich beim Geld Abstriche machen müßte oder z.B. einmal wo man mich zu einer 1.100€ Maßnahme schickte die jedoch nur 3 Monaten machen sollte, da ich für jemand einspringen sollte der einen Job gefunden hat. Dem Personaler habe ich dann erklärt, dass wenn schon Maßnahme dann bitte auch eine längere -was bringt mir ein 3-monatige finanziell aber auch beruflich? Darauf hat er Verständnis gezeigt und mir eine Absage mitgegeben. Es geht also, aber man muss sich auch richtig anstellen. Einen Eiertanz mögen wahrscheinlich die wenigsten (alias jetzt mache ich's und jetzt mache ich's nicht) und da wäre ich an ihrer Stelle sicherlich auch sauer. Ich denke negative Meldungen an dem JC kommen erst dann wenn man sich beim AG arrogant und völlig desinteressiert aufführt so nach dem Motto "das kann ich nicht machen" usw. Wenn man aber einerseits Kooperationsbereitschaft nur wegen Sanktionen deutlich zeigt(!) und anderseits eine fehlende Motivation zum Ausdruck bringt -dann schiebt man den schwarzen Peter dem AG zu. Den wollen aber die allermeisten nicht und lassen es gut sein...

Zitat von arbeitsloskr Beitrag anzeigen
Das ist richtig, aber es geht ja auch hier im Thread darum, dass der Mann von @Annaa als Gebäudereiniger arbeiten soll, im Arbeitsvertrag soll er dagegen als Hausmeister geführt werden. Der Prüfungsgedanke sollte dahin führen, dass geprüft wird, welche Tätigkeit soll ausgeführt werden (Berufsbezeichnung) und zu welcher Vergütung.
Also was die Arbeit angeht so sind das alles vergleichbare Berufe und da kommt man als ELO der wirklich jede Arbeit annehmen muss nur sehr schwer raus. Bei den Löhnen wird sich die Firma sicherlich auch was ausgedacht haben, damit sie wenigstens was in der Hand haben -wenn sie schon so unseriös agieren...
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Alt 27.01.2017, 14:04   #29
yukiko
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat:
Also was die Arbeit angeht so sind das alles vergleichbare Berufe
Nein, eben nicht.
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1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
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5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
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Alt 27.01.2017, 17:06   #30
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat von dellir Beitrag anzeigen
Naja, ein Arbeitsvertrag ist ein Arbeitsvertrag. Da muss schon was extrem sittenwidriges drin stehen damit man annährend den anfechten könnte.
Hier geht es nicht ums Anfechten, sondern um die Frage ob man das Ding überhaupt unterschreibt.

Zitat von dellir Beitrag anzeigen
Also was die Arbeit angeht so sind das alles vergleichbare Berufe und da kommt man als ELO der wirklich jede Arbeit annehmen muss nur sehr schwer raus.
Da für Gebäudereiniger ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag gilt, sind die Möglichkeiten des JC hinsichtlich "jede Arbeit" etwas eingeschränkt.
Einem AG bei einem Mindestlohnverstoß behilflich zu sein könnte für den SB arg nach hinten losgehen.
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Alt 27.01.2017, 17:53   #31
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Wenn es um einen Ausbidungsberuf geht -klar. Wenn man das aber geschickt formuliert alias Helfer oder so dann ist es wohl wasserdicht. Nichtsdestotrotz denke ich dass das JC bei einem Arbeitsvertag keine Diskussionen führen wird und da bliebe praktisch nur noch den Vertrag arbeitstechnisch anzufechten.
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Alt 27.01.2017, 18:13   #32
yukiko
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

dellir, hast du eigentlich den Thread gelesen und merkst du eigentlich was du schreibst?

Zitat:
Wenn es um einen Ausbidungsberuf geht -klar.
JA. Es geht hier um einen Ausbildungsberuf, der offensichtlich unter falscher Flagge ausgeführt werden soll.

Zitat:
Wenn man das aber geschickt formuliert alias Helfer oder so dann ist es wohl wasserdicht.
Was heisst denn "wohl wasserdicht"? Für mich ist das "wohl" zumindest versuchter Betrug. Dafür gibt es Gesetze und keinen Spekulatius-Freiraum^^.

Zitat:
Nichtsdestotrotz denke ich dass das JC bei einem Arbeitsvertag keine Diskussionen führen wird
"Denkst du"? Was denkst du denn da? Das JC soll Diskussionen bei einem Arbeitsvertrag führen? Seit wann führt denn das Jobcenter da eine Diskussion drüber deiner "Denke" nach^^? Also nach meiner "Denke"^^ findet eine Verhandlung/Diskussion über einen AV zwischen AG und AN statt.

Zitat:
und da bliebe praktisch nur noch den Vertrag arbeitstechnisch anzufechten.
Diese Schlussfolgerung erscheint mir ebenso fragwürdig wie der Inhalt dieser Aussage. "arbeitstechnisch anfechten" was heisst das denn??

Und wieso sollte man denn überhaupt etwas "anfechten" müssen, respektive sich über solche "ungelegten Eier" überhaupt den Kopf zerbrechen, bevor man überhaupt erstmal einen Vertrag unterschrieben hat? Und genau DARUM geht das doch hier im Thread.

Es geht hier darum, die rechtliche Relevanz für solche offenbar rechtswidrigen Mauscheleien im Vorfeld abzuklopfen. Und zwar nicht mit "denken" und "vermuten" und "jobcentergemäß" befürchten, sondern mit den entsprechenden gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen, die zu diesem Thema ausreichend vorhanden sind.
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Alt 27.01.2017, 18:46   #33
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Ja, ich habe verstanden was Sache ist. Kriegt man aber irgendeinen Arbeitsvertrag dann kommt man sehr schwer aus der Nummer raus. SGB-mäßig ist es doch egal ob man für den Job qualifiziert ist oder nicht -das sagt schon die Feststellung dass "jede Arbeit ist zumutbar". Und die Grenzen zwischen Glasreiniger, Putzer und Hausmeister sind nun mal fließend. Natürlich ist das nicht in Ordnung was die Zaf da macht, aber das JC ist kein Arbeitsrichter der das zu beurteilen hätte. Für die gibt es entweder Vertrag oder eben kein Vertrag ....
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Alt 27.01.2017, 18:54   #34
yukiko
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat:
Kriegt man aber irgendeinen Arbeitsvertrag dann kommt man sehr schwer aus der Nummer raus.
man "kriegt" keinen AV. Den verhandelt man und dann unterschreibt man den, wenn der OK ist. Oder man verhandelt eben weiter. Ein Arbeitsvertrag ist weder ein Naturereignis noch eine Fata Morgana, da hat man selbst Einfluss drauf..

Zitat:
Und die Grenzen zwischen Glasreiniger, Putzer und Hausmeister sind nun mal fließend.
NEIN, zum Donnerwetter nochmal. Es gibt gesetzliche Bestimmungen dazu, was AUSBILDUNGSBERUFE sind und was nicht, und es gibt die entsprechenden Aufsichtsbehörden, die das überprüfen und Missbrauch verhindern!

Zitat:
Ja, ich habe verstanden was Sache ist.
das glaube ich nicht, und ich gebs auf *puh*.. sorry.
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Alt 27.01.2017, 21:33   #35
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat von Wuschelchen
Meine Bekannter ist auch aus Indien und durfte nur in Deutschland mit dem Goethe Zertifikat einreisen,
Du hast mitbekommen, dass der Inder mit einer Deutschen verheiratet ist?

Zitat von Annaa
Weiß denn jemand welche Sanktion ihm droht wenn er die Arbeit ablehnt?
Gar keine - dazu muss sich das JC aber an bestehende Gesetze halten - weil es eine selbst gesuchte Stelle ist oder weil keine RFB am Schreiben vom JC war.
Die Erklärung von @arbeitsloskr dazu ist absoluter Humbug!

Zitat von arbeitsloskr
Um weiteres zu beurteilen, müsste man wissen, was genau im Arbeitsvertrag festgehalten ist.
UN-NÖ-TIG!
Keine RFB (Eine RFB muss einzelfallbezogen geprüft sein.)
... andere Stelle als die, worauf sich beworben wurde (Es gibt ein BArbG-Urteil/-Beschluss, woraus eindeutig zu lesen ist, dass eine Bewerbung immer nur für diese eine Stelle gilt.) ... was braucht es mehr?

Zitat von yukiko
Und was in der EGV als Rechtsfolgenbelehrung bezüglich Sanktionen steht,
Eine EGV-RFB hat keine Auswirkung auf einen VV (selbst wenn er eine RFB hat)!
Na ja, eine klitzekleine schon; wenn man sich nicht innerhalb der Frist bewirbt, welche in der EGV, bzw. dem VA, steht.

Zitat von arbeitsloskr
Wie gesagt, die Sanktionen sind in der EGV festgelegt. Normalerweise 30% Kürzung für 3 Monate beim 1. Vergehen.
WELCHE Sanktionen???
Doch nur die Sanktionen, welche Aufgrund von einem Verstoß gegen die EGV / den VA stattgefunden haben.

Wo steht in einer EGV / einem VA etwas über die Verpflichtung jeden (Arbeits-)Vertrag unterschreiben zu müssen?

Mensch, werft doch nicht immer mit diesem Halbwissen herum ... zumal ihr auch noch die verschiedenen Sachverhalte - munter - durcheinander bringt.

Zitat von arbeitsloskr
Denn lehnt dein Mann den Job ab, ohne den Arbeitsvertrag je gesehen zu haben, könnte ihm das negativ ausgelegt werden.
Diese Gefahr besteht immer. ABER, dagegen kann man sich wehren!
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Alt 28.01.2017, 03:16   #36
yukiko
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AnonNemo,
Zitat von AnonNemo
Zitat von yukiko
Und was in der EGV als Rechtsfolgenbelehrung bezüglich Sanktionen steht,
Eine EGV-RFB hat keine Auswirkung auf einen VV (selbst wenn er eine RFB hat)!Na ja, eine klitzekleine schon; wenn man sich nicht innerhalb der Frist bewirbt, welche in der EGV, bzw. dem VA, steht.
weder habe ich etwas von einem VV geschrieben - da keiner existiert - noch habe ich irgendwo geschrieben, dass eine EGV-RFB sich irgendwie auf einen VV auswirkt.

Das Thema EGV kam auf, weil die TE wissen wollte, wie hoch bei einer "Arbeitsablehnung" evtl. Sanktionen seien. Diese werden ja üblicherweise innerhalb der RFB in der EGV festgelegt. Deshalb schlug ich vor, die EGV mal hochzuladen.

Und der Mann der TE hat die EGV ja immerhin AUFGRUND einer Probearbeit per AVGS abgeschlossen. Es hätte sein können, dass da noch mehr drin steht zu dem Job, das konnte man ja nicht wissen, bevor man diese EGV mal gesehen hat.

Also die Frage nach einer evtl. Sanktionierung bei einer Ablehnung ist doch völlig legitim, weil der SB mal eben locker wegen "Vereitelung der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses" sanktionieren kann, wenn der eLb eine "angebotene Stelle" "einfach so" ablehnt.

Ein paar gute Gründe wird´s da schon brauchen, einfach so "nö Probearbeit hat mir nicht so gut gefallen, Putzen mag ich nicht so gerne" wird wohl kaum als Begründung ausreichen, nen vollzeitigen soz-pflichtigen Arbeitsplatz abzulehnen. Und dass das kein VV war, wohl ebenfalls nicht, denn der SB hat immerhin das "Probearbeiten" ermöglicht, dh. der wird da schon Interesse dran haben, dass da was bei rum kommt und dementsprechend Fragen stellen und Druck machen.

Deshalb wurde hier nach Argumenten gesucht, wie man diesen Vertrag vor Vertragsunterzeichnung so rechtssicher wie möglich in Frage stellen kann.

Zitat von AnonNemo
Mensch, werft doch nicht immer mit diesem Halbwissen herum
sorry, mehr als höchstens "Halbwissen" kann ich leider als "Nicht-Juristin" nicht bieten^^
__

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Alt 29.01.2017, 19:36   #37
AnonNemo
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Zitat von yukiko
Deshalb wurde hier nach Argumenten gesucht, wie man diesen Vertrag vor Vertrags[/B]unterzeichnung[/B] so rechtssicher wie möglich in Frage stellen kann.
Da reichen, meiner Meinung nach, diese Sachverhalte:
Zitat von AnonNemo
Keine RFB (Eine RFB muss einzelfallbezogen geprüft sein.)
... andere Stelle als die, worauf sich beworben wurde (Es gibt ein BArbG-Urteil/-Beschluss, woraus eindeutig zu lesen ist, dass eine Bewerbung immer nur für diese eine Stelle gilt.) ... was braucht es mehr?
Ich gebe zu, das Amt wird das BArbG-Urteil ignorieren und, wie der SG-Richter damit umgeht ... steht in den Sternen ~> um das abzuwenden braucht es eine gute Vorarbeit für den Gerichtstermin.

Ich hole jetzt etwas aus:
Zitat von yukiko
noch habe ich irgendwo geschrieben, dass eine EGV-RFB sich irgendwie auf einen VV auswirkt.
Tatsächlich?
Hier im Thread geht es um ein Jobangebot, welches durch einen PAV vermittelt wurde ~> kein VV mit/ohne RFB vorhanden ... du hast im Beitrag #20 genau diese - von mir zitierte - Aussage gemacht. Deine Bemerkung zum hochladen der EGV habe ich weggelassen, weil es für meine Antwort nicht relevant war.

Zitat von yukiko
Diese werden ja üblicherweise innerhalb der RFB in der EGV festgelegt. Deshalb schlug ich vor, die EGV mal hochzuladen.
... das ist mir jetzt neu.
Ich kann mich nicht erinnern in einer EGV Rechtsfolgen bei einer Arbeitsablehnung gesehen zu haben ... die sind doch(?) im VV aufgeführt.

Zitat von yukiko
Und der Mann der TE hat die EGV ja immerhin AUFGRUND einer Probearbeit per AVGS abgeschlossen.
dass könnte eine Möglichkeit sein, die ich nicht bedacht habe ~> eine AVGS-EGV mit entsprechender RFB.

Wobei ich nicht glaube, dass es gesetzlich zulässig ist, in einer EGV-RFB aufzunehmen, dass wegen einem AVGS welcher nicht eingelöst wurde sanktioniert werden kann.
Na ja, SBs traue ich einiges zu ~> müsste dann vor dem SG geklärt werden.

Zitat von yukiko
sorry, mehr als höchstens "Halbwissen" kann ich leider als "Nicht-Juristin" nicht bieten^^
Der Vorwurf war - in der Hauptsache - gegen @arbeitsloskr gerichtet, welcher - in letzter Zeit - permanent getönt hat, dass eine einmalig vorgelegte RFB für alle zukünftigen Stellenangebote gültig wären.

Du bist in die Schusslinie geraten, weil ich die Möglichkeit einer speziellen (aber mMn rechtswidrigen) AVGS-EGV-RFB nicht berücksichtigt hatte.
AnonNemo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.01.2017, 21:42   #38
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Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
WELCHE Sanktionen???
Doch nur die Sanktionen, welche Aufgrund von einem Verstoß gegen die EGV / den VA stattgefunden haben.
Und woher weiß man, ohne die jeweilige EGV oder VA gesehen zu haben, welche Details darin festgehalten sind?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Wo steht in einer EGV / einem VA etwas über die Verpflichtung jeden (Arbeits-)Vertrag unterschreiben zu müssen?
Mein Gedankengang bezog sich darauf, dass man als ALG 2 Empfänger (gesetzlich) verpflichtet ist, alles zu unternehmen, um seine Hilfebedürtigkeit zu reduzieren. Da es hier in dem Fall auch noch um einen AVGS ging, bin ich davon ausgegangen, dass SB durchaus fragen könnte, warum aus dem angestrebten Arbeitsverhältnis nichts geworden ist und könnte eine Ablehnung (einer selbst gesuchten Stelle, in diesem Fall) auch als generelle Negativbewerbung sehen und darauf genauso reagieren, wie bei einer Negativbewerbung auf einen VV.
Davon abgesehen, ist unbekannt, was konkret dazu (zur Verringerung der Hilfebedürftigkeit in der EGV von Mann der TE steht).

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Diese Gefahr besteht immer. ABER, dagegen kann man sich wehren!
Gut, wie würdest du die Ablehnung eines Arbeitsvertrages erklären, den du vorher nicht gelesen hast und zwar so, dass dies dir nicht negativ auslegt werden kann?

Zitat von AnonNemo Beitrag anzeigen
Der Vorwurf war - in der Hauptsache - gegen @arbeitsloskr gerichtet, welcher - in letzter Zeit - permanent getönt hat, dass eine einmalig vorgelegte RFB für alle zukünftigen Stellenangebote gültig wären.
Ich habe diesen Fehler eingesehen und die Ursache für meine Annahme in dem entsprechenden Thread geäußert. Wäre es daher nicht sinnvoll entsprechende Fehler nur an den entsprechenden Stellen zu besprechen und nicht einen Fehler quer über das ganze Board zu verfolgen? Ich denke, niemand war in seiner jeweiligen Anfängerzeit absolut fehlerfrei. Unabhängig davon würde ich vorschlagen, dass wir diesen Themenpunkt (der mittlerweile in der Vergangenheit liegt) einfach abhaken und stattdessen der Zukunft widmen sollten.
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Alt 30.01.2017, 00:21   #39
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Zitat von AnonNemo
Ich hole jetzt etwas aus:
Zitat von yukiko
noch habe ich irgendwo geschrieben, dass eine EGV-RFB sich irgendwie auf einen VV auswirkt.
Tatsächlich?
Hier im Thread geht es um ein Jobangebot, welches durch einen PAV vermittelt wurde ~> kein VV mit/ohne RFB vorhanden ... du hast im Beitrag #20 genau diese - von mir zitierte - Aussage gemacht. Deine Bemerkung zum hochladen der EGV habe ich weggelassen, weil es für meine Antwort nicht relevant war.
schade eigentlich, weil ich kann dieses angebliche Zitat dort in Beitrag#20 von mir nicht finden.

Zitat von AnonNemo
Zitat von yukiko
Diese werden ja üblicherweise innerhalb der RFB in der EGV festgelegt. Deshalb schlug ich vor, die EGV mal hochzuladen.
... das ist mir jetzt neu. Ich kann mich nicht erinnern in einer EGV Rechtsfolgen bei einer Arbeitsablehnung gesehen zu haben ... die sind doch(?) im VV aufgeführt.
Um´s Erinnern gings mir dabei nicht, sondern um schriftlich fixierte Aussagen. Wie du selbst sicherlich weisst^^, hat (eigentlich) jede RFB individuell in einer EGV fixiert zu werden.

Und da diese EGV ausdrücklich für diesen potentiellen Job erstellt worden ist, hätte es nunmal durchaus möglich sein können, dass da eine "individualisierte" RFB auf die Folgen einer womöglichen Arbeits-Ablehnung noch extra hinweist. ~> die Hoffnung stirbt zuletzt

Zitat von AnonNemo
Zitat von yukiko
Und der Mann der TE hat die EGV ja immerhin AUFGRUND einer Probearbeit per AVGS abgeschlossen.
dass könnte eine Möglichkeit sein, die ich nicht bedacht habe ~> eine AVGS-EGV mit entsprechender RFB.
Wobei ich nicht glaube, dass es gesetzlich zulässig ist, in einer EGV-RFB aufzunehmen, dass wegen einem AVGS welcher nicht eingelöst wurde sanktioniert werden kann.
Abgesehen davon, dass es einen AVGS für eine "Probearbeit" eh nicht geben kann. Das nennt sich dann bestenfalls MAG. ~> aber soweit wollte ich garnicht gehen, um den Thread nicht noch weiter zu verwirren :)))

Zitat von AnonNemo
Zitat von yukiko
sorry, mehr als höchstens "Halbwissen" kann ich leider als "Nicht-Juristin" nicht bieten^^
Der Vorwurf war - in der Hauptsache - gegen @arbeitsloskr gerichtet, welcher - in letzter Zeit - permanent getönt hat, dass eine einmalig vorgelegte RFB für alle zukünftigen Stellenangebote gültig wären.Du bist in die Schusslinie geraten, weil ich die Möglichkeit einer speziellen (aber mMn rechtswidrigen) AVGS-EGV-RFB nicht berücksichtigt hatte.
alles klar, kein Problem, wir lernen alle dazu ;)

P.S.: und Annaa, die hier wahrscheinlich inzwischen völlig ratlos aus der Wäsche guckt^^ würde ich "einfach" empfehlen, da morgen mit dem Männe aufzuschlagen - besser er kriegt das alleine hin - und freudig-interessiert den Arbeitsvertrag anzuschauen, um ihn dann ganz schnell und bestimmt in die Tasche zu stecken - ohne Unterschrift wohlgemerkt!

Mit den Worten so ähnlich wie "ja, das hört sich alles wunderbar an, ich nehm den Vertrag erstmal mit, weil ich hier grad nicht alles verstehe und bringe ihn so schnell wie möglich unterschrieben wieder mit. *lächel*". Und wenn dann kommt "ja wann wollnse denn, ja was soll denn das" oder so, dann sagt ihr halt "ja, dann, wenn´s soweit ist."

~> wann soll´s denn überhaupt losgehen? Etwa morgen sogleich?

Für diesen Fall sollte man berücksichtigen, dass ein evtl. morgiger Arbeitsbeginn evtl "konkludentes Handeln" bedeuten könnte, und dann käme man aus einem auch "noch-nicht-unterschriebenen" Arbeitsvertrag unter Umständen ganz schwierig wieder raus.

Also um die potentielle Situation zu Ende zu denken, wird dem Mann von Annaa halt kurz danach einfach schlecht, nachdem er den Vertragsentwurf erhalten hat. Und muss erstmal zum Arzt^^.

~> Bin ja mal gespannt, wie´s morgen so läuft und würde mich über ein Feedback freuen!

Vielleicht ist der Job doch erstmal ganz "ok" und ihr seid erstmal wech von Hartz4 und könnt daraus dann weiterdenken. ~> jetztmal im Ernst: nicht jede/r hat solche Chance!
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yukiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2017, 14:39   #40
Annaa
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Annaa
Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

So ihr lieben...na das Thema wurde ja dann ganz schön kompliziert hier..

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen

~> Bin ja mal gespannt, wie´s morgen so läuft und würde mich über ein Feedback freuen!

Vielleicht ist der Job doch erstmal ganz "ok" und ihr seid erstmal wech von Hartz4 und könnt daraus dann weiterdenken. ~> jetztmal im Ernst: nicht jede/r hat solche Chance!
Ich wollte euch deshalb mal berichten was nun heute passiert ist.

Habe meinen Mann allein zu dem Termin beim potentiellen AG geschickt (hab gesagt mein Kind ist krank, ich kann leider nicht mitkommen und mein Mann kann ohne vorherige Prüfung nicht unterschreiben)..
War auch gut so, wir hatten nämlich gleich danach einen Termin beim Jobcenter.
Sie hat natürlich als erstes gefragt wie das Probearbeiten war..

Nun, wir hatten uns dafür entschieden ihr alles so zu erzählen wie es gelaufen ist und dass man mein sich eben absolut nicht vorstellen kann, als "Reinigungskraft" zu arbeiten.
Und welch ein Wunder, sie hat gesagt er darf ablehnen, sie würde ihn nicht sanktionieren. Sie hat gemeint ihr ist die Firma schon bekannt(also im negativen Sinne)
- wie ich schon geschrieben hatte habe auch ich bisher nichts gutes über die besagte Firma gehört, deshalb versuchen die wahrscheinlich auch auf diese Miese Masche Mitarbeiter zu gewinnen.
Und hätte mein Mann nicht so eine verständnisvolle SB, hätte er auch sicher unterschreiben müssen. (Hab nochmal nachgeschaut, an der Einweisung in die Maßnahme"(Probearbeiten) steht in der RFB drin dass er jede Stelle annehmen muss und sanktioniert wird wenn er eine eventuelle Arbeitsaufnahme verhindert etc.)
Ihm ist aber jetzt erstmal ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Jetzt geht es weiter, wir finden schon noch etwas passenderes.

Entweder die laufenden Bewerbungen bringen noch was in den nächsten 2 Wochen, oder er macht eine Maßnahme mit Deutschunterricht + Qualifizierung..
Außerdem macht er ja gerade seinen Führerschein (nochmal in D), da sieht es vielleicht automatisch besser aus.

Kann ich eigentlich den Vermittlungsvertrag mit diesem zwielichtigen Jobvermittler jetzt kündigen? Dem kann man ja eh nicht trauen..

Und noch eine letzte Frage..wir haben ja jetzt den AV hier, soll ich den einfach heute zurück schicken mit einer schriftlichen Ablehnung des AV oder reicht ein Anruf?

Ich danke euch trotzdem allen für die Hilfe :) bin froh dass es nochmal gut ausgegangen ist...

LG
Annaa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.01.2017, 15:03   #41
arbeitsloskr
 
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Standard AW: Jobangebot über Arbeitsvermittler nach Probearbeit ablehnen

Zitat von Annaa Beitrag anzeigen
Und welch ein Wunder, sie hat gesagt er darf ablehnen, sie würde ihn nicht sanktionieren. Sie hat gemeint ihr ist die Firma schon bekannt(also im negativen Sinne)
Hallo Annaa,

die Frage ist, was SB als Gesprächsvermerk dazu in verbis hinterlassen hat. Versuche bitte diesen über Akteneinsicht zu erhalten oder vielleicht wird SB diesen auch so ausdrucken, wenn du fragst. Nicht, dass es innerhalb der nächsten 6 Monate einen SB-Wechsel gibt, der von dieser mündlichen Aussage nichts weiß.

Zitat von Annaa Beitrag anzeigen
(Hab nochmal nachgeschaut, an der Einweisung in die Maßnahme"(Probearbeiten) steht in der RFB drin dass er jede Stelle annehmen muss und sanktioniert wird wenn er eine eventuelle Arbeitsaufnahme verhindert etc.)
Also wie befürchtet, für den schlimmsten Fall der Fälle.

Zitat von Annaa Beitrag anzeigen
Entweder die laufenden Bewerbungen bringen noch was in den nächsten 2 Wochen, oder er macht eine Maßnahme mit Deutschunterricht + Qualifizierung..
Worauf bezieht sich diese 2 Wochenfrist? Hat SB diese gestellt? Wenn es so einfach wäre, innerhalb von 2 Wochen einen fairen Job zu finden......

Zitat von Annaa Beitrag anzeigen
Außerdem macht er ja gerade seinen Führerschein (nochmal in D), da sieht es vielleicht automatisch besser aus.
Bezahlt ihr den selbst oder ist das bereits eine Förderung über JC?

Zitat von Annaa Beitrag anzeigen
Kann ich eigentlich den Vermittlungsvertrag mit diesem zwielichtigen Jobvermittler jetzt kündigen?
Man kann jeden Vertrag kündigen, es kommt darauf an, welche Kündigungsmodalitäten vereinbart wurden. Schau dazu bitte in diesen Vermittlungsvertrag, was dort drinsteht, bspw. zur Kündigungsfrist.

Achtung: Hoffentlich hat dieser Vermittlungsvertrag keine Fußfesseln wie "Schadensersatz" für nicht angetretene Arbeitsverhältnisse, die durch diesen Vermittler vermittelt wurden.

Zitat von Annaa Beitrag anzeigen
Und noch eine letzte Frage..wir haben ja jetzt den AV hier, soll ich den einfach heute zurück schicken mit einer schriftlichen Ablehnung des AV oder reicht ein Anruf?
Das kommt darauf an, wie höflich ihr gegenüber diesem AG sein wollt. Es sollte normalerweise eindeutig sein, wenn man sich nach Ablauf der Prüffrist nicht mehr meldet. Den mitgenommenen Arbeitsvertrag behaltet ihr. Wozu sollte AG den ohne Unterschrift zurück haben wollen?
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
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