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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 24.02.2016, 13:33   #26
Ozymandias1
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Beiträge: 157
Ozymandias1
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

DerRebell, ich halte meine "Methode" für nichts besonderes. Aber ich habe ähnliche Ziele wie du und sehe das als die beste Möglichkeit an. Wenn man krank ist, ist man eben krank. Andere Leute bekommen auch relativ problemlos monatelang Krankengeld.

Wenn man es sich mit etwas Kraft aussuchen kann ob man die KV zahlen lässt oder das Jobcenter, sollte die Wahl doch relativ einfach sein. Natürlich wenn man keinen "guten" Job findet, unterscheidet sich die Zahlung nicht wirklich.

Aber wie gesagt Selbständigkeit ist kein Zuckerschlecken, da ist die Schikane des Jobcenters doch gar nichts dagegen. Noch schlimmer wird es nur, wenn man selbständig ist und gleichzeitig beim JC aufstocken muss... ich weiß nicht wie die Leute das aushalten.

Alles Gute und nur nicht aufgeben.
Ozymandias1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2016, 14:40   #27
gila
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Benutzerbild von gila
 
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Beiträge: 10.323
gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Zitat von DerRebell Beitrag anzeigen
...

Und Gila daß du hier meinst das mein JC mir helfen kann mit meinen reaktiven Depressionen und daß ich die SPD aufsuchen soll ist eine Frechheit. Wie sollen mir Sinnlosmaßnahmen, Ablehnung von Fortbildungen, Nötigung und Androhung von Sanktionen helfen....? Du weißt schon in welchem Forum wir hier sind oder? Was maßt du dir an, daß ich jeden als Feind sehe, der eine andere Meinung hat? Kennst du mich? Das JC ist oft der Grund daß es mir schei*se geht.

Wenn ich dann nach Hilfe suche und Antworten, wie deine kriege, wird mir einfach nur schlecht. Man sollte aufpassen was man depressiven Menschen sagt, aber das hast du wohl vergessen. Ich lasse außerdem Hilfe zu, ich meine, ich habe mit meiner Mutter, dem SB (leider), morgen mit meinem Psychiater und ich wende mich hier ans Forum..... Du sagst ich brauche Klarheit... ich weiß genau was ich in meinem Leben will und ich sagte bereits, daß ich mir bis zur Selbständigkeit (bis ich davon leben kann) eine Vollzeitstelle suche und dafür gibt es für jeden Job Muster im Internet. Was du schreibst ist ganz schön fatal, respektlos und degradierend.

Ich denke, du hast mein Alter gesehen und mich direkt als lebensunerfahren abgestempelt. Weisheit hat nichts mit dem Alter zu tun. Deinen Beitrag habe ich gemeldet da er fatale Ratschläge beinhaltet, beleidigt und diskriminierend ist auf Grund meines Alters. Halte dich aus meinem Thread am besten raus. Aufgewachter ebenso der diesen ****** auch noch liked!

Ich bitte ab sofort jeden sachlich zu bleiben denn es geht wie gesagt um mein Leben. Wer privat diskutieren möchte kann mich anschreiben.
Sehr schade, dass du mich KOMPLETT missverstanden hast - oder wolltest?
An meinem Beitrag ist NICHTS, was "fatal", beleidigend oder diskriminierend wäre.

Es ist oft nützlich, sich sein Gegenüber erst einmal anzusehen - mit Klick auf Profil und die dortigen Themen ist dies möglich.
Dann hättest du möglicherweise erkannt, dass gerade "ich" hier eine MENGE an Verständnis und Erfahrungen - auch leidvolle - habe und SEHR WOHL weiß, mit psychischen Beeinträchtigungen und auch Depressionen umzugehen.
Das wissen VIELE hier und "liken" nicht ohne Grund.
Auch arbeite ich "ehrenhalber" mit psychisch Kranken und psychiatrieerfahrenen jungen Menschen und Sozialpädagogen zusammen -
und kenne sehr genau die ganzen Umstände, begleite oft zum JC und zum Gericht, setze mich auseinander bis in die höchsten Ebenen, streite, klage
- nicht nur für meine eigene psych. behinderte Tochter - und FINDE bisher immer Lösungen.

Aber ich respektiere deinen Wunsch, dass du meine "fatalen" Ratschläge nicht willst, alles missverstehen willst, und dir das aussuchen magst,
was in deinen Ohren wohl klingt - ob es lösungsorientiert ist oder nicht ...
Viel Glück!
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2016, 17:11   #28
Gollum1964
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Beiträge: 576
Gollum1964 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Zitat von Aufgewachter Beitrag anzeigen
Habe ich das?

Hier in diesem Fall (unter strenger Beachtung des Artikelzeichens) war der Sozial Psychatrische Dienst gemeint.
Aber nichtdestsotrotz, was Deine Haltung zur gleichsam abgekürzten "Partei" betrifft, stehe ich voll hinter Dir.

Im Zweifel existiert hier eine sehr gute Abkürzungstabelle.
Hallo Aufgewachter,

da haben wir dann wohl völlig aneinander vorbeigeredet. Es hätte mich auch gewundert, wenn unsere feine soziale Partei, die bei mir nur noch Hasspickel provoziert, solch eine Anlaufstelle für Hartz4 Geschädigte anbieten würde. Ich weiß jedoch, daß es sowas bei den Linken gibt.

Da ich mit dem SPD (nicht Partei) noch nicht in Berührung getreten bin und hoffentlich auch nicht werde, kannte ich diese Institution schlicht nicht.
Gollum1964 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2016, 22:36   #29
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

@gila tut mir leid wenn ich es missverstanden habe.

Was soll Ich eigentlich machen wenn es bis zum Sozialgericht geht? Ich mein die ARGE kann doch bis eine entscheidung kommt Sanktionieren?? Ich habe für diese Übergangszeit leider niemanden der mir Geld leihen kann mit anderen Worten ich würde dann Monatelang hungern...

Ich muss wissen was ICH genau jetzt machen soll. Soll ich jetzt warten bis sich das JC meldet ohne die AU abzuschicken? Nicht zur Maßnahme gehen? Wie gesagt wenn es hart auf hart kommt Ich habe kein Geld was mich absichern würde...
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2016, 06:12   #30
schlaraffenland
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

@DerRebell: Ohne jetzt alles in diesem Thread noch einmal gelesen zu haben:

Hast Du überhaupt eine Zuweisung zu einer Maßnahme erhalten?

Oder hast Du eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) unterschrieben, in der die Teilnahme an der Maßnahme drinsteht?

Oder hat das Jobcenter einen Verwaltungsakt erlassen, der die EGV ersetzt, und in diesem Verwaltungsakt steht Deine Teilnahme an der Maßnahme drin?

Wann soll denn die Maßnahme anfangen?

Du bist doch jetzt krankgeschrieben, richtig?
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2016, 06:55   #31
ladydi12
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ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12 ladydi12
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Hallo schlaraffenland,

Frage 1 und 2 von dir hat @DerRebell in gewisser Weise bereits in Posting 1 seines Threads beantwortet. Die entsprechenden Passagen hebe ich mal fett hervor.

Zitat von DerRebell Beitrag anzeigen

Außerdem unterschieb ich noch die EGV und erzählte ihm das ich oft reaktive Depressionen habe weil das Leben oft eine Herausforderung für mich war. Die EGV habe ich leider auch nicht mehr... habe sie wohl weggeworfen oder sowas... eigentlich lege ich alle Dokumente sorgfältig weg aber dieses ist futsch.

Ja ich bin hart am *****, denn jetzt steckt er mich in eine Sinnlosmaßnahme und damit habe ich schon genug Erfahrung... Bewerbungen schreiben soll ich lernen... ist ja nicht so, als wäre das ultimativ sinnfrei, weil es für jeden Job Muster gibt... es ist reine Verschwendung meiner Zeit und dient dazu,mich aus der Statistik zu tilgen.
Folglich ist davon auszugehen, daß @DerRebell zumindestens eine einfache EGV und/oder eine Zuweisung zu diesem Bewerbungstraining erhalten hat.

meint ladydi12
__

In Anlehnung an Charlie Hebdo und andere:
Ich mag zwar verdammen, was Sie sagen, aber ich werde mein Leben dafür geben, das Sie es sagen dürfen.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht.
ARGE- Dreisatz: Warum? Wo steht das? Können Sie mir das schriftlich geben?
Petition Arbeitslosengeld II - Ablehnung des Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch - Rechtsvereinfachung vom 19.04.2016
Forengesetze:
§1 keine EGV unterschreiben (danke an gelibeh ;))
§2 Möglichst nicht alleine zu ARGE und Co gehen, sondern stets mit Begleitung.
§3 mit ARGE und Co möglichst nur schriftlich verkehren
§4 Bei ablehnendem Bescheid: Widerspruch und Klage

Statt einem Danke für meine Beiträge dürft ihr mir auch gerne ein paar positive Renommee-Punkte in meinem Profil da lassen. Das geht, in dem ihr auf das Ordenssymbol in meinem Profil klickt
ladydi12 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2016, 07:15   #32
schlaraffenland
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Vielen Dank, @ladidi12. Mir war und ist aber nicht klar, ob in der EGV von DerRebell überhaupt die Teilnahme an einer Maßnahme vermerkt ist.

Wenn DerRebell seine EGV nicht mehr hat, dann kann er die sich doch in seinem Jobbörsen-Account angucken. Nach dem Login dort auf "Meine Daten" klicken, dann auf "Dokumente". Da steht dann seine EGV.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2016, 14:02   #33
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Danke euch beiden! Ich berichte dann heute Abend/Morgen.
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Alt 28.02.2016, 13:53   #34
Wolf Larsen
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Wolf Larsen
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Der einzige Ausweg, und das sage ich aus eigener Erfahrung, ist ein richtiger Job als Angestellter. Sich auf eine Selbstständigkeit zu versteifen, in einem Gebiet, wo sich die Selbstständigen selber kannibalisieren, ist keine Lösung. Wer psychisch schon angegriffen ist und Probleme mit schwierigen Menschen hat, ist in der Selbstständigkeit nicht gut aufgehoben. Dort wimmelt es von Enttäuschungen und unangenehmen Leuten. Es ist nicht so, dass die Aufträge einfach daliegen, dass die Kunden immer bezahlen, das Finanzamt immer nett ist. Selbstständigkeit im Sinn von Einzelselbstständigkeit ist glatter Selbstbetrug. Wer nicht wächst, nicht Andere anstellen kann, seine Vorsorge nicht richtig betreibt oder kein Geld hat, sollte nicht selbstständig sein. Auch das Aufstocken ist keine Lösung. Die vom Amt behandeln Dich wie ein kleines Kind, das greift einen an. Wenn Du einen festen Job selbst gesucht hast, es muss keine riesige Firma sein, wo Du erstmal wieder unter Menschen kommst, Kollegen hast, einen Chef hast und dort die Sachen meisterst, sagen wir auch "lebst", dann kommt vieles wieder ins Lot. Auch der Selbstwert. Psychopharmaka, finde ich, sollten nicht in schwierigen Lebenssituationen, sondern bei Krankheiten eingenommen werden, wenn überhaupt. Man kann sich immer noch neben dem festen Job Gedanken zu einer Selbstständigkeit machen.
Wolf Larsen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2016, 17:23   #35
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Danke für Deine Meinung Wolf Larsen.

@Schlaraffenland leider weiß ich meinen benutzernamen nichtmehr und ich sah keine option wie ich den in Erfahrung bringen könnte. Habe nun einen neuen erstellt und ich bekomme in den nächsten tagen einen pin per post geschickt. Ich denke nach eingabe des Pins finde ich auch Meine EGV wieder.

Wenn ich trotz Pin nicht an meinen EGV komme dann müsste ich einen Brief an die Arge schicken.
Wenn ich aber einen schicke dann auch mit dem bescheid alle meine daten die unnütz sind zu löschen.
Gibt es dafür vorlagen? Wenn nein dann brauch ich umbedingt hilfe denn ich weiß nicht wie man solche briefe professionel schreibt.

danke nochmal an das ganze forum für die hilfe bis jetzt.
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2016, 17:30   #36
schlaraffenland
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Zitat von DerRebell Beitrag anzeigen
@Schlaraffenland leider weiß ich meinen benutzernamen nichtmehr und ich sah keine option wie ich den in Erfahrung bringen könnte.
Mein Zettel mit meinem Benutzernamen und dem Passwort für die Jobbörse ist mehrere Jahre alt. Der liegt schön abgeheftet in einer meiner Aktenordner.

Bitte werfe nix weg, was Du von der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter an Zetteln bekommst. Die solltest Du in einem Aktenordner chronologisch abheften.

Zitat:
Habe nun einen neuen erstellt und ich bekomme in den nächsten tagen einen pin per post geschickt. Ich denke nach eingabe des Pins finde ich auch Meine EGV wieder.
Das glaube ich nicht.

Zitat:
Wenn ich trotz Pin nicht an meinen EGV komme dann müsste ich einen Brief an die Arge schicken.
Wenn ich aber einen schicke dann auch mit dem bescheid alle meine daten die unnütz sind zu löschen.
Gibt es dafür vorlagen? Wenn nein dann brauch ich umbedingt hilfe denn ich weiß nicht wie man solche briefe professionel schreibt.
Hier im Forum gibt es irgendwo ne Vorlage, wie man die Löschung nicht mehr benötigter Kontaktdaten (Emailadresse/Telefonnummer) bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter in Auftrag gibt. Musste mal suchen.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.02.2016, 17:55   #37
Seepferdchen
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Musterantrag findest du hier:

https://www.elo-forum.org/allgemeine...ung-daten.html
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2016, 12:06   #38
DerRebell
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DerRebell
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Hallo zusammen Ich habe den Musterantrag runtergeladen.
Ich würde meine BG Nummer noch dazuschreiben oder ist das nicht nötig?
Soll ich sonst noch irgendwas zu diesen Antrag hinzufügen oder löschen?

Außerdem wollte ich noch eine Kopie meines EGV's beantragen jedoch habe Ich keine Ahnung wie man sowas schreibt. Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand sagen würde was ich schreiben muss. Wenn Ich das schreibe und abschicke kommt das nicht so "ernst" rüber.

MFG

Angehängte Dateien
Dateityp: doc w_loeschung_Daten.doc (23,0 KB, 13x aufgerufen)
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Alt 06.03.2016, 16:09   #39
schlaraffenland
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Zitat von DerRebell Beitrag anzeigen
Ich würde meine BG Nummer noch dazuschreiben oder ist das nicht nötig?
Die BG-Nummer würde ich auf jeden Fall dazuschreiben.

Zitat:
Außerdem wollte ich noch eine Kopie meines EGV's beantragen jedoch habe Ich keine Ahnung wie man sowas schreibt. Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand sagen würde was ich schreiben muss. Wenn Ich das schreibe und abschicke kommt das nicht so "ernst" rüber.
Wie wär's hiermit?

Zitat:
Zweitschrift (Kopie) meiner aktuell gültigen Eingliederungsvereinbarung


<Anrede>,

bitte lassen Sie mir bis spätestens zum <Datum, 14 Tage nach Einreichen des Schreibens> eine Zweitschrift meiner aktuell gültigen Eingliederungsvereinbarung auf postalischem Wege zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

<Unterschrift>

DerRebell
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2016, 08:49   #40
Diplomjodler
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Diplomjodler Diplomjodler Diplomjodler
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Also mal generell: es gibt kaum eine schlechtere Ausgangsposition für den Beginn einer Selbständigkeit als den HartzIV-Bezug. Du hast ständig das Jobcenter im Nacken, und es rechnet manches ganz anders als dein Finanzamt, und innerhalb einer oft sehr kurzen Zeit (meistens zwei Jahre) will es Ergebnisse sehen.

Eine Selbständigkeit gehört in der Eingliederungsvereinbarung als Ziel verankert. Während dieser Zeit fliegst du aus der Arbeitsvermittlung raus. Wenn du es aber nicht schaffst, innerhalb eines gewissen Zeitraums (meistens zwei Jahre) davon leben zu können, wird das Jobcenter deine Selbständigkeit als Hobby ansehen und dich entsprechend wieder in die Vermittlung nehmen.

Zur Selbständigkeit gehört eine passende Geschäftsidee und vor allem ein gescheiter Businessplan für die Dauer der nächsten drei Jahre. Diesen sollte man unbedingt von dritter Seite auf seine Machbarkeit hin überprüfen lassen, aber bitte nicht diese komischen Lichtgestalten, die das Jobcenter dafür an der Hand hat, sondern am Besten von der IHK oder aber Experten, die die IHK empfiehlt.

Wenn man das attestiert hat, dann kann man auch zum Jobcenter gehen und mit denen darüber hoffentlich gescheit reden. Vorher kaum.

Den Weg in die Selbständigkeit aus Hartz IV schaffen nur die Wenigsten. Bei deiner Persönlichkeitsstruktur solltest du das nochmal gründlich überdenken, ob das für dich wirklich der gangbare Weg ist, denn es wird dir nichts geschenkt werden und alles wird für dich ein Kampf sein, und wenn dich schon dein Sachbearbeiter schon jetzt so mitnimmt, dann ist höchstwahrscheinlich ein normales Angestelltenverhältnis für dich die deutlich bessere Lösung.
Diplomjodler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2016, 11:53   #41
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

@Diplomjodler "wenn dich dein sachbearbeiter schon jetzt so mitnimmt" es waren mehrere faktoren. mir geht es aber wieder gut. Ich bin kämpfer. Und deine meinung über die selbständigkeit geht mir am XXXX vorbei. genau wie die von allen anderen. Ich werde es schaffen. ihr schei*s miesmacher geht mir nurnoch aufn XXXXX

"bla dies bla das, das schaffst du nicht , du bist zu schwach , denk über alles nach , du bist psychisch krank, du hast kein geld, du bist zu jung"

was ich daraus sehe ist die angst das ich es schaffe das euch dann wiederum zeigt das ihr es nicht geschafft habt. Neid , wut etc. "hoffentlich schafft er es nicht dann kann ich in ruhe leben weil ich es nicht geschafft habe"

ganz ehrlich wie wäre es mal mit positiver unterstützung ala "du schaffst das schon , geb dein bestes"

echt nur miesepeter. so leuten wie euch bin ich in letzter zeit oft begegnet. jeder hat mir gesagt lass es auf eine art oder weise. schei*s auf so leute. Ich schaff das.

@schlaraffenland danke :-*
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2016, 12:06   #42
ZynHH
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Zitat:
nehmen was da ist... (......)
Glaubt ihr das funktioniert? Ich will in der Zeit was zu finden was ungefähr zu mir passt..? Ich will den Sinnlosmaßnahmen entgehen und den sinnlosen Gesprächen, einfach um meine Gesundheit zu schützen und meine Wunschzukunft zu verfolgen.
Das solltest du so umsetzen. Da brauchst du nicht mal nen Anwalt oder Arzt dazu.
Einfach machen! Gute Idee!
__

Mahalo


Wer Empfänger von Paketen ist, unterstützt Terroristen und Erpresser.
Empfänger sind unverantwortlich!
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2016, 12:21   #43
TazD
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Zitat von DerRebell Beitrag anzeigen
echt nur miesepeter.
Oder auch Realisten....
Aber wenn du nur Beiträge lesen willst, die dich streicheln und die in dein Wohlfühlweltbild passen, dann sag das doch gleich.
Dann können sich diejenigen, die hier ihre negativen Erfahrungen widergeben, weil sie das selbst schon leidvoll am eigenen Leib erfahren mussten, ihre Zeit sparen und die Energie in andere (vllt. wichtigerere) Dinge investieren. Evtl. erfährt man durch solche Berichte aber auch, welche Gefahren und Probleme auf einen zukommen können und kann diese dann gezielt vermeiden.
Das würde aber wiederum voraussetzen, dass man das überhaupt hören will.....
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2016, 09:49   #44
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

ja bitte mir geht sowieso schon genug aufn sack.
Massage wäre auch nicht schlecht.
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2016, 10:17   #45
Diplomjodler
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

@Rebell: ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Opel*-Selbständigkeit.

* Ohne Plan einfach losgelegt
Diplomjodler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2016, 22:10   #46
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

So ich habe den Brief mit bitte um ein Zweitschreiben der EGV und löschung der nicht wichtigen daten vor einer woche abgeschickt. Heute habe ich eine einladung zum gespräch am 15.04 erhalten. Natürlich möchte ich keine maßnahmen oder sonstigen sinnlosen schei*s machen. die EGV wurde aber unterschrieben.


Jetzt frage ich mich wie ich dem SB am besten klar mache das ich nichts sinnloses machen will und meine fortbildung machen möchte wärend ich weiter an meiner selbständigkeit arbeite. Eigentlich weiß er das schon.
Er hatte mich auch zu einer maßnahme geschickt wo er meinte "sie gehen doch dahin oder?" Ich bin aber nicht hingegangen weil ich sie für sinnlos halte (habe deshalb auch keine mahnung oder sanktion erhalten)

Danke für jede Hilfe :)

Grüße
Phil
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.03.2016, 22:20   #47
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Ich habe hier einen Text gefunden um die EGV zu kündigen und denke diese morgen zu verschicken oder zum termin mitzunehmen was haltet ihr davon??

Quelle :EGV unterschrieben aus Unwissenheit - sofort Kündigen



Deine EGV kannst Du kündigen, das ist ein Öffentlich rechtlicher Vertrag, da der Inhaltlich von der Rechtsbelehrung her rechtswidrig ist.

JEDEN VERTRAG KANN MAN KÜNDIGEN BESONDERS EINEN, DER RECHTSWIDRIGEN INHALT HAT:

Das trifft auf die Rechtsfolgebelehrung zu.

Hallo dazu muss ich sagen, einen Vertrag kann jeder kündigen.

Der öffentlich rechtliche Vertrag, das ist hier eine EGV, die mit Dir abgeschlossen wurde, unter falschen Voraussetzungen, ist auch angreifbar und man kann diesen Vertrag auch kündigen.

Dieser Vertrag wurde nicht mit Dir ausgehandelt.

Verträge handelt man aus und hat ein Mitspracherecht.

Dies wurde hier nicht so umgesetzt.

Es wurden auch nur Bausteine von Texten eingefügt, die rechtswidrig sind.

Siehe Rechtsfolgebelehrung hier wird der 100 %ige Wegfall der Leistung bei nicht genehmigter Ortsabwesenheit festgelegt.

Hier wurde einfach die Gesetzliche Regelung in diesem Fall geändert was rechtswidrig ist.[/size]

Beweis:

Es ist nicht zulässig, Regelungen zu Meldepflichten in der Eingliederungsvereinbarung festzulegen und Verstöße gegen diese Festlegungen infolgedessen nach § 31 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 b zu sanktionieren, denn die Tatbestände und Rechtsfolgen zu Meldepflichtverletzungen sind in § 31 Abs. 2. eigenständig geregelt. Rechtsfolgen wiederholter Pflichtverletzungen nach Absatz 2 regelt § 31 Abs. 3 S. 3 (Minderung um 10%, 20%, 30% usw.)..

Die ausdrücklich im Gesetz festgelegten Rechtsfolgen von Meldepflichtverletzungen (Krankheit, Arbeitsaufnahme, Umzug) und OrtsAbwesenheiten dürfen nicht durch eine abweichende Regelung in der Eingliederungsvereinbarung umgangen und durch Sanktionierung nach § 31 Abs. 1 . S.1 Nr. 1b ersetzt werden.

Unerlaubte OrtsAbwesenheiten führen nach § 7 Abs. 4a SGB II zum vollständigen Verlust des Leistungsanspruchs für die Dauer der Abwesenheit.

Die Rechtsfolge ist demnach auch hier eigenständig im Gesetz geregelt.

Dort ist die Rede von Leistungswegfall, wenn man sich ohne Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners außerhalb des in der Erreichbarkeits-Anordnung vom 23. Oktober 1997 (ANBA 1997, 1685), geändert durch die Anordnung vom 16. November 2001 (ANBA 2001, 1476), definierten zeit- und ortsnahen Bereiches aufhält.
1:
Quelle: http://wdbfi.sgb-2.de/ Keine Sanktion aus EinV wegen Meldeversäumnissen oder unerlaubter Ortsabwesenheit

§ 31 Absenkung und Wegfall des Arbeitslosengeldes II
10022 Keine Sanktion aus EinV wegen Meldepflichtversäumnissen oder unerlaubter OrtsAbwesenheit
Keine Sanktion aus EinV wegen Meldeversäumnissen oder unerlaubter OrtsAbwesenheit
Paragraph: Nr.: Eingestellt am: Geändert am: Gültig bis:
§ 31 10022 06.03.08 14.04.09
Anliegen: Ist es zulässig, Regelungen zu Meldepflichten und OrtsAbwesenheiten in der Eingliederungsvereinbarung festzulegen und Verstöße gegen diese Festlegungen infolgedessen nach § 31 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 b zu sanktionieren?
Antwort: Nein, diese Verfahrensweise ist nicht zulässig.
Die Tatbestände und Rechtsfolgen zu Meldepflichtverletzungen sind in § 31 Abs. 2. eigenständig geregelt. Rechtsfolgen wiederholter Pflichtverletzungen nach Absatz 2 regelt § 31 Abs. 3 S. 3 (Minderung um 10%, 20%, 30% usw.).
Unerlaubte OrtsAbwesenheiten führen nach § 7 Abs. 4a SGB II zum vollständigen Verlust des Leistungsanspruchs für die Dauer der Abwesenheit.

Die Rechtsfolge ist demnach auch hier eigenständig im Gesetz geregelt.

Die ausdrücklich im Gesetz festgelegten Rechtsfolgen von Meldepflichtverletzungen und OrtsAbwesenheiten dürfen nicht durch eine abweichende Regelung in der Eingliederungsvereinbarung umgangen und durch Sanktionierung nach § 31 Abs. 1 . S.1 Nr. 1b ersetzt werden.

Hinweise: Siehe Eintrag 10003 zu § 15 (identisch)

http://wdbfi.sgb-2.de/
Keine Sanktion aus EinV wegen Meldeversäumnissen oder unerlaubter Ortsabwesenheit


Das ist rechtswidrig und darf auch so nicht umgesetzt werden. Ein ganz wichtiger Grund den Vertrag zu kündigenden Verträge die rechtswidrig sind für unwirksam zu erklären und brauchen nicht eingehalten werden auch bei Unterschrift.

Das Widerspricht auch dem Grundgesetz Freizügigkeit Bewegungsfreiheit.

KEINE SANKTION bei Verstoß gegen rechtswidrige Eingliederungsvereinbarung bei Arbeitslosengeld II
Sanktion bei Verstoß gegen Eingliederungsvereinbarung bei Arbeitslosengeld II | Sozialrecht



Rechtsgebiet: Sozialrecht
Rechtstipp vom 10.07.2009

Verstößt der Bürger bei Bezug von Arbeitslosengeld II gegen eine Eingliederungsvereinbarung, kürzt das JobCenter oft seine Leistungen. Häufig sind die Eingliederungsvereinbarungen aber nicht rechtsgültig. Trotz Unterschrift durch den Bürger darf das JobCenter dann keine Sanktion verhängen, insbesondere nicht seine Leistungen kürzen.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Urteilen, die die Nichtigkeit einer Eingliederungsvereinbarung annehmen. Enthält die Vereinbarung z.B. wie häufig eine bloße Ansammlung von Textbausteinen ohne sich mit der individuellen Situation des Bürgers zu befassen, ist die Vereinbarung trotz Unterzeichnung nichtig, so dass bei einem "Verstoß" dann auch Leistungen nicht gekürzt werden dürfen.


AW: EGV unterschrieben

EGV kündigen, unten Mustertext, eventuell unpassende Punkte rausnehmen oder welche dazuschreiben.

Wird die Kündigung nicht anerkannt, gegen den Bescheid Widerspruch einlegen und beim SG aufschiebende Wirkung beantragen.

Wird der Widerspruch abgelehnt klagen. Auf jeden Fall Strafanzeige wegen Nötigung stellen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich setze Sie hiermit in Kenntnis, dass ich meine Unterschrift unter die EGV vom Datum zurückziehe, bzw. den Vertrag aus wichtigen Gründen kündige.

Bei dem Termin zur Unterschrift haben Sie mir wichtige Tatsachen die die Unterschriftsleistung bzw. die Vorgehensweise beim Zustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung betreffen, schuldhaft verschwiegen bzw. das rechtmäßige Zustandekommen der Eingliederungsvereinbarung vorenthalten. Mir war bis dato nicht bekannt, dass die Möglichkeit besteht, diesen Vertrag mit nach Hause zu nehmen und prüfen zu lassen.

Ebenso wenig wurde ich von Ihnen aufgeklärt, dass dieser Vertrag verhandelbar ist und ich ein Mitspracherecht bei der Ausgestaltung habe.

Ich habe bis jetzt nicht einmal gewusst, dass es sich um einen Vertrag handelt.

Daher empfehle ich Ihnen, sich mit der Arbeitshilfe zur EGV vom 20.02.2010, die in ihrem Hause sicherlich zur Verfügung steht, etwas intensiver zu befassen. Außerdem sind Sie zur Auskunft und ausführlichen Beratung nach §§ 14, 15, 16 Satz 3, 17 SGB I i.V.m. §§ 20, 33, 35, 44 SGB X; Hinweis auf Art. 34 GG; § 839 BGB verpflichtet. Dieser gesetzlichen Verpflichtung sind Sie in keiner Weise nachgekommen.

· Sie wollen mir Vermittlungsvorschläge unterbreiten, wenn passgenaue Angebote vorliegen. Dies setze ich voraus, da es eine Ihrer originären Aufgaben ist. Dieser müssen sie schon aus gesetzlicher Pflicht nachkommen, so dass es keines Vertrags bedarf.

· Sie wollen mich bei meinen Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme der Bewerbungskosten unterstützen. Hier handelt es sich um gesetzlich geregelte Aufwandsentschädigungsansprüche, die keiner vertraglichen Regelung bedürfen, im Gegenteil, sogar von einer vertraglichen Regelung ausgeschlossen sind.

· Sie wollen mich bei meinen Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme der Fahrtkosten zu Vorstellungsgesprächen unterstützen. Hier handelt es sich um gesetzlich geregelte Aufwandsentschädigungsansprüche, die keiner vertraglichen Regelung bedürfen, im Gegenteil, sogar von einer vertraglichen Regelung ausgeschlossen sind.

· Sie wollen mich bei einer eventuellen Arbeitsaufnahme durch Mobilitätshilfen unterstützen. Dies aber nur bei vorheriger Antragstellung und wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Dies widerspricht der Voraussetzung, dass vertraglich geregelte Punkte in der EGV konkret und einforderbar sein müssen. Dies trifft im Übrigen für alle Hilfen zu, die einer Antragstellung bedürfen. Weiterhin handelt es sich um gesetzlich geregelte Aufwandsentschädigungsansprüche, wie der übrigen Beihilfen auch, die keiner vertraglichen Regelung bedürfen, im Gegenteil, sogar von einer vertraglichen Regelung ausgeschlossen sind.

· Sie wollen mich durch die Gewährung eines Eingliederungszuschusses unterstützen. Hier handelt es sich um eine gesetzlich geregelte Maßnahme, die keiner vertraglichen Regelung bedarf, im Gegenteil, sogar von einer vertraglichen Regelung ausgeschlossen ist. Angebote und dies gilt für alle Angebote, die gesetzlich geregelt sind, können auch ohne EGV beantragt und genehmigt werden.

· Sie wollen mich unterstützen, indem Sie eine betriebliche Trainingsmaßnahme fördern, mit dem Ziel der Aktivierung zur Heranführung an den Arbeitsmarkt. Hier stehen der Aufnahme in die EGV wieder die gesetzliche Regelung und die Antragstellung entgegen. Dies ist weder konkret noch einforderbar. Außerdem ist es eine diskriminierende Unterstellung, mich an den Arbeitsmarkt heranführen zu wollen.

· Sie wollen mich durch die Gewährung eines Vermittlungsgutscheines unterstützen. Hier handelt es sich um eine gesetzlich geregelte Maßnahme, die keiner vertraglichen Regelung bedarf, im Gegenteil, sogar von einer vertraglichen Regelung ausgeschlossen ist. Angebote und dies gilt für alle Angebote, die gesetzlich geregelt sind, können auch ohne EGV beantragt und genehmigt werden. Außerdem ist es eine Ermessensleistung, wie sie selbst schreiben und somit nicht einforderbar.

Betrachtet man die EGV unter diesen vorgenannten Aspekten, fällt auf, dass keinerlei Leistungen des Grundsicherungsträgers vorhanden sind.

Dazu heißt es in den fachlichen Hinweisen in Fassung vom Datum XXXXX zur Eingliederungsvereinbarung:
In der EGV sind die Leistungen und Pflichten beider Vertragsparteien genau zu beschreiben. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der geschlossenen Vereinbarung nicht eine Vertragspartei im Verhältnis zur anderen ausschließlich oder übermäßig belastet bzw. begünstigt wird. Die Verteilung der Rechte und Pflichten sollte für beide Vertragsparteien ausgewogen sein.

Im Übrigen dürfte so ein Vertrag sittenwidrig sein.

Desweiteren ist der Passus der OrtsAbwesenheit rechtswidrig.

Dieser Text verstößt gegen § 119 Abs. 5 Nr. 2 SGB III i.V.m. § 1 Erreichbarkeitsanordnung (EAO). Nach den vorstehenden Vorschriften hängt die Verfügbarkeit von Arbeitslosen mit Anspruch auf Arbeitslosengeld nach SGB III davon ab, dass sie Vorschlägen der BA zur Eingliederung in Arbeit, zeit- und ortsnah nachkommen können.
Sie müssen deshalb an allen Werktagen persönlich an ihrem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt erreichbar sein. Entfernen dürfen sie sich von ihrem Wohnort für mehr als 24 Stunden nur an Feiertagen und mit Zustimmung der BA. Es reicht aus, wenn ein Erwerbsloser statt am Samstag oder einem Tag vor dem gesetzlichen Feiertag am Sonntag oder dem Feiertag eingehende Post zur Kenntnis nehmen kann (§ 1 Abs. 1 Satz 3 EAO).

Dieser Punkt ist außerdem noch rechtswidrig, da ich mich ohne genaue Bezeichnung, was unter zeit- und ortsnahen Bereich bzw. OrtsAbwesenheit zu verstehen ist, im Unklaren darüber bleibe, wie weit ich mich wegbewegen darf und ob ein Sonntagsausflug zu einer Kürzung des ALG II führen würde. Auf das Urteil des SG Berlin vom 12.5.2006, AZ S 37 AS 11713/05, info also 2006, 177, 178 wird hingewiesen.

In der Regel liegt bei der Übernahme des falschen Wortes „OrtsAbwesenheit“ eine Rechtsverkürzung vor, die gegen das Grundgesetz verstößt.

Denn (auch während der Woche) darf es keine Entmündigung in Form von vorheriger Zustimmung etc. geben. Zu bedenken ist, dass eine Arbeitskraft nicht 24 Stunden dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen muss. Es soll ja keine Sklaverei werden.

Hartz-IV-Betroffene dürfen nicht aufgrund ihres ALG -Bezuges bzw. aufgrund ihrer Armut/Bedürftigkeit wie Strafgefangene Gebiets-Arrest bekommen. Dies würde bedeuten, dass bei deutschen Staatsbürger/Innen ein Verstoß gegen Artikel 11 Grundgesetz und ein Verstoß gegen die Menschenwürde vorliegt.
Der Staat darf aber nur das verlangen, was absolut erforderlich ist. In diesem Fall, was absolut für die Vermittlung erforderlich ist.
Die ständige Anwesenheit des Betroffenen in einem bestimmten Teil des Bundesgebiets ist nicht absolut erforderlich, wenn der Betroffene an den maßgeblichen Werktagen die Briefpost empfangen kann, um am nächsten Termintag tätig werden zu können.
Es darf aufgrund des in der Verfassung verankerten Menschenbildes keine Disziplinierung, keine Erziehung von Erwachsenen geben und sozialbehördliche Maßnahmen dürfen (ohne Strafrechtsurteil) keinen Strafcharakter beinhalten und insbesondere keine entmündigungsgleichen Verhältnisse.
Es wird auf das Verfassungsrecht samt verfassungskonformer Rechtsprechung verwiesen. UrlaubsAbwesenheit sollte auch als solche bezeichnet werden.

Diese Eingliederungsvereinbarung behält grundsätzlich solange ihre Gültigkeit, solange Sie hilfebedürftig sind. Dieser Satz verstößt gegen die fachlichen Hinweise in Fassung vom Datum XXX zur Eingliederungsvereinbarung, in denen es heißt:

Die EGV soll für sechs Monate abgeschlossen werden, § 15 Abs. 1 Satz 3. In begründeten Ausnahmefällen kann der persönliche Ansprechpartner (pAp) die Laufzeit der Vereinbarung verändern.
Eine Laufzeit von mehr als sechs Monaten kann beispielsweise dann vereinbart werden, wenn absehbar ist, dass von beiden Seiten kein Änderungsbedarf eintreten wird (z. B. bei Teilnahme an einer FbW-Maßnahme) und das Ziel der Integration den Abschluss einer erneuten EGV nach 6 Monaten nicht erforderlich macht.

Weiterhin verstoßen Sie gegen das Strafrecht § 240 Abs. 1–4 und gegen das Grundgesetz, weswegen dieses Schreiben ggf. Anlage einer Strafanzeige gegen Sie und den Geschäftsführer dieser Behörde wird.

Wie begründen Sie Ihren Verstoß gegen Art 1, 2 und 12 Grundgesetz?

Sie verlangen Bewerbungen auch um geringfügige Beschäftigungen zu Hungerlöhnen unter 400 €. Damit verstoßen Sie gegen die Art. 1, 2 und 12 GG.

Art 12 GG:

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Weiter bestimmt der Art 19 Grundgesetz:

(1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschränkt werden kann, muss das Gesetz allgemein und nicht nur für den Einzelfall gelten. Außerdem muss das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.

(2) In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.

In der ganzen SGB Gesetzgebung ist jedoch nirgends angegeben, dass die Grundrechte aus Art 12 GG für Leistungsbezieher nach SGB II keine Gültigkeit haben.

Wie begründen Sie Ihren Verstoß gegen § 240 des Strafgesetzbuchs?

Das Strafgesetzbuch definiert in § 240 den Straftatbestand der „Nötigung“ wie folgt:

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig … durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter … seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht.

Sollten Sie die Notwendigkeit sehen, mit mir eine EGV zu vereinbaren, bin ich selbstverständlich unter Beachtung aller Vorschriften und Gesetze bereit, diese mit Ihnen zu verhandeln und bei ordnungsgemäßem Zustandekommen auch abzuschließen. Da ich ausdrücklich meine Bereitschaft erkläre besteht im Übrigen auch keine Handhabe für einen die EinV ersetzenden VA. Sollten Sie dennoch einen VA erlassen werde ich sofort rechtliche Schritte einleiten.

Mit freundlichen Grüßen
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2016, 05:42   #48
schlaraffenland
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

DerRebell, ich habe mir all das nicht durchgelesen. Ich weiß nur eins, es gibt den § 59 SGB X, der die Kündigung einer EGV/eines öffentlich-rechtlichen Vertrags regelt:

Zitat:
§ 59 Anpassung und Kündigung in besonderen Fällen

(1) Haben die Verhältnisse, die für die Festsetzung des Vertragsinhalts maßgebend gewesen sind, sich seit Abschluss des Vertrages so wesentlich geändert, dass einer Vertragspartei das Festhalten an der ursprünglichen vertraglichen Regelung nicht zuzumuten ist, so kann diese Vertragspartei eine Anpassung des Vertragsinhalts an die geänderten Verhältnisse verlangen oder, sofern eine Anpassung nicht möglich oder einer Vertragspartei nicht zuzumuten ist, den Vertrag kündigen. Die Behörde kann den Vertrag auch kündigen, um schwere Nachteile für das Gemeinwohl zu verhüten oder zu beseitigen.
(2) Die Kündigung bedarf der Schriftform, soweit nicht durch Rechtsvorschrift eine andere Form vorgeschrieben ist. Sie soll begründet werden.
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2016, 10:57   #49
DerRebell
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DerRebell
Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Hallo Ich habe meine EGV erhalten.
Als ich genauer draufgeschaut habe viel mir auf das sie gestern abgelaufen ist!
Ich habe sie trotzdem anonymisiert und hochgeladen!

Mitte April habe ich einen Termin bei meinem zuständigen SB.
Natürlich werde ich diesesmal die EGV zur "überprüfung" mitnehmen und nicht unterschreiben.

Außerdem haben sie auf meinen Antrag zur löschung unnötiger Daten nicht reagiert ich werde diesen zur
"Beratung " mitnehmen.

Ich werde mich auf die Fragen des SB's vorbereiten. Jemand eine Idee wie Ich auf diese fragen antworten soll?


- Wie sieht es mit den Bewerbungen aus?

Natürlich habe ich keine geschrieben. Ich will fortbildung sonst nichts. Meine Selbstständigkeit werde ich durchziehen und dies ist mein gutes Recht. Was soll ich ihm also sagen?! Das ich meine Selbständigkeit aufgegeben habe? Das ich weiter daran bin?

- Warum sind sie nicht zur maßnahme erschienen?

Ich werde sagen das es nicht notwendig ist da es perfekte Muster im Internet gibt und das die Maßnahme nicht individuell auf mich zugeschnitten ist. Außerdem wieso sollte ich dort regelmäßig sitzen um formalien auswendig zu lernen die ich genauso gut selber effektiv lernen kann.

- Wieso wollen sie die EGV nicht unterschreiben?

weil es mein recht ist?


Ich weiß nicht was er sonst noch fragen könnte. Ihr könnt mir mit eurer Erfahrung bestimmt helfen.

Zwei fragen noch:

1. Dort steht das mein ALG 2 mit ende der EGV abläuft???

2. ALG 2 sollte mir bewilligt werden auch wenn ich keine EGV unterschrieben habe oder?
Die wollten mir immer eine andrehen wenn ich einen Weiterbewilligungsantrag gestellt habe.


Grüße
Rebell

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
eingliederungsvereinbarung.jpg  
DerRebell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2016, 11:06   #50
Wutbuerger
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Standard AW: Hilferuf - Ich brauche einen Ausweg

Manchmal frage ich mich warum Millionen qualifizierter ELOs keinen Job bekommen und auf der anderen Seite "Leuchten der Weisheit" in JC beschäftigt werden .
Also sicher mußt du keine EGV unterschreiben , aber der Gesetzgeber sagt , mit dir soll eine abgeschlossen werden .Also würde ich nie sagen "ich will keine unterschreiben "
sondern höchstens " sie haben von meinen Vorstellungen nichts / zu wenig übernommen "
Pass nur auf das man dir wegen fehlender Bewerbungsbemühungen nicht die Leistung einstellt wegen fehlender Mitwirkung - das geht nämlich auch ohne EGV .
Du weißt ja man ist verpflichtet alles zu tun um seinen Hilfebedarf zu beenden oder zu reduzieren ...
Wutbuerger ist offline   Mit Zitat antworten
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