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Start > > -> Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermins?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 24.08.2012, 10:42   #26
BiancaBerlin
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Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Praxis und Erfahrung zeigen, daß sich die meisten HE selbst in Schwierigkeiten bringen, weil sie unqualifiziert daherschwätzen.
Und selbst wenn das nicht so ist: Nach meinem letzten Gespräch weiß ich, daß meine SB Aussagen von mir einfach so verändert wie sie sie haben möchte! Dafür habe ich schon jetzt zwei Beispiele und bin gespannt, was noch so alles kommt. Naja, das war mir eine Lehre. Beim nächsten Mal kann mein Beistand meine Aussagen ggf. bestätigen, so daß sie mit Falschaussagen hoffentlich nicht mehr durchkommt.

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Deine erste Pflicht Dir selbst gegenüber ist, keine Aussagen zu machen und nichts genau zu wissen.
Ich werde mir künftig jedes Wort genau überlegen, noch mehr als ohnehin schon, da ich mit obigem bisher noch nicht gerechnet habe.

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Weil Du nichts weißt, benötigst Du auch alle Fragen schriftlich, damit Du dann schriftlich antworten kannst.
Was ja auch vor Gericht vorteilhaft wäre, möglichst viel schriftlich belegen zu können.

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Wenn sich der SB nicht darauf einlassen will, verabschiedest Du Dich freundlich mit der Aufforderung, Dir die Fragen mit der Post zuzusenden. Und dann gehst Du ohne wenn und aber. Niemand kann Dich aufhalten, eine Sanktion brauchst Du deswegen nicht befürchten und wenn, ist sie sehr schnell vom Tisch.
Das sehe ich auch als gute Strategie, danke.
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Alt 24.08.2012, 10:47   #27
BiancaBerlin
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Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Offen gestanden glaube ich nicht, daß Du das durchziehen kannst, wenn ich hier lese, wie fremd Dir offenbar ein selbständiges Auftreten ist. Das sollte Dir nämlich so selbstverständlich sein, daß Du auch durch überraschende Wendungen im Gespräch nicht aus der Bahn geworfen wirst.
Das ist richtig, einfach ist so etwas für mich überhaupt nicht. Beim Schreiben bin ich besser als beim Reden. Deswegen muß ich mich gut vorbereiten. Wenn ich denke, nichts zu befürchten zu haben, fällt mir das Auftreten zwar weder dort noch woanders besonders schwer, aber bei so etwas bin ich leider tatsächlich leicht aus der Bahn zu werfen.
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Alt 24.08.2012, 10:57   #28
BiancaBerlin
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Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Zitat von Amethrin Beitrag anzeigen
Dann hatte ich den und hab noch gesagt: Tschüß bis zum Rechtsverfahren.
Das ist auch noch so ein Thema: Das Gespräch am 6. August war ja nur der Anfang. Bisher ist es weder zur Verhängung von Sanktionen noch zu einem Rechtsstreit etc. gekommen. Das sich sich aller Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten Monaten gravierend ändern, und somit ist auch der Hintergrund der kommenden Meldetermine ein ganz anderer. Verständlich, daß die "Eiszeit" dann auch nicht nur einseitig ist und die Gespräche mehr als "kühl" verlaufen werden. Naja, dann weiß man wenigstens woran man ist und was man zu erwarten hat.
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Alt 24.08.2012, 12:12   #29
Speedport
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Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Zitat von BiancaBerlin Beitrag anzeigen
Das ist auch noch so ein Thema: Das Gespräch am 6. August war ja nur der Anfang. Bisher ist es weder zur Verhängung von Sanktionen noch zu einem Rechtsstreit etc. gekommen. Das sich sich aller Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten Monaten gravierend ändern, und somit ist auch der Hintergrund der kommenden Meldetermine ein ganz anderer. Verständlich, daß die "Eiszeit" dann auch nicht nur einseitig ist und die Gespräche mehr als "kühl" verlaufen werden. Naja, dann weiß man wenigstens woran man ist und was man zu erwarten hat.
Versuche Dich nur mit Dingen zu befassen, die wirklich anstehen.

Sobald Du anfängst über Möglichkeiten nachzudenken, machst Du Dich nur selbst verrückt.
Deshalb ist Schriftverkehr nicht nur sicherer sondern auch nervenschonender.

Und bedenke bitte: Der Ehepartner ist zwar als Beistand ok, aber im Fall des Falles vor Gericht als Zeuge nicht so gut. Für den Richter ist er einfach nicht objektiv und das kannst Du nicht mal übel nehmen.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


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Alt 24.08.2012, 13:53   #30
Anna B.
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Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.733
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Hallo,

@Bianca,

nur mal zur Info und vielleicht zum Anwenden:

ich hatte eine Kollegin, der man lang und breit erklären mußte, was sie machen soll, oder was ansteht, oder wie sie mit einem Kunden (wirkliche richtige Kunden) umgehen soll oder kann...

sie verstand grundsätzlich immer alles falsch oder intepretierte alles ganz anders...
wir haben oft gedacht, dass macht sie extra..sie will uns ärgern..bis wir gemerkt haben: die hört nicht zu, die legt sich den Ablauf so zurecht, wie sie sich das wünscht..
das klappte natürlich nie..

dann sind wir dazu übergegangen und haben jedes Gespräch mit ihr noch einmal kurz reflektiert...das machen wir so und so und so...
du weißt Bescheid...also fasse mal kurz zusammen..sie dann..so, so und so...
und dann war alles klar...da wußten beide Seiten, was gemacht werden muss.

Genau so würde ich das bei deiner SB machen....das Gespräch noch einmal reflektieren oder genaue Fragen zu ihren Aussagen stellen: meinen Sie das so oder so...meinen Sie das es so sein soll...ihre Meinung ist,das...

so kann sie eigentlich später keine Falschangaben mehr machen..vorteilhaft wäre auch, wenn du dann Begleitung dabei hättest..die alles protokollieren kann...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2012, 17:32   #31
Fluoxetina
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Beiträge: 185
Fluoxetina Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Hallo Bianca,

ich habe auch schon ähnliche Gesprächssituationen, wie du sie schilderst, erlebt. Sehr unangehem, aber auch ein "Gespräch", das ja eigentlich keins ist, habe ich über die Bühne gebracht, besser gesagt, überlebt.


Bei mir war es so, daß sie mir die Zuweisung für eine Maßnahme auf den Tisch knallte und einen Stift in die Hand drückte, ich sollte unterschreiben. Ich bat darum, mir das zu Hause durchlesen zu dürfen, stellte noch ein paar Fragen, die nicht erhört wurden, ich war wohl Luft für sie. Sie beleidigte mich und griff mich persönlich an. Ich ließ mich nicht provozieren. Wie in einem Streßinterview beim Bewerbungsgespräch überlebte ich die Situation mit einem staunenden Blick und einem stoischen Lächeln. Innerlich zerriss mich es aber. Die EGV, die sie bereits ausgedruckt in der Hand hielt, wanderte dann in den Papierkorb, sie giftete, sie erläßt jetzt einen VA. Ich bat darum, mir die EGV wenigstens durchlesen zu dürfen, hätte ich auch gegen die Wand sprechen können, hätte den selben Effekt gehabt. Es war also in keinster weise eine EGV, sondern ein EG-Erlass.

Und sie hatte ihren Schreibtisch und ihren Drehstuhl um 30 bis 40 cm nach oben gefahren und ihren Kunden nur ein niedriges Tischchen und ein Stühlchen hingestellt, so ähnlich wie im Kindergarten. Entweder hatte sie ein narzisstisches Grundproblem oder war gecoacht bis in die Haarspitzen, daß sie nur auf diese Weise Macht und Autorität ausstrahlen kann. Ich kann mir vorstellen, daß die Stasi damals so ähnlich gehandelt hat.

Es war aber dann noch nicht zu Ende. 3 h später rief sie mich inkognito an, schleimfreundlich, im Jobcenter wäre eine Position zu besetzen, ich solle doch morgen vorbeikommen und meine Bewerbungsunterlagen ihr übergeben. Ich - immer noch erstarrt - fragte sachlich und ruhig nach den Details des Stellenangebots und schickte dieses am nächsten Tag per Einwurf-Einschreiben an das JC.

Dann kam einige Tage später der gelbe Umschlag mit EGV und Zuweisung.
Ich legte Widerspruch ein, habe dann aber letztendlich die Maßnahme durchgezogen.


Ich habe daraus für die Zukunft gelernt. Mir hat dann geholfen, daß ich mir der Situation bewußt war, daß ich in der BJO für die SB nur ein lästiges Objekt bin, daß mit welchen Mitteln auch immer aus der Statistik zu verschwinden hat. Und mir nicht helfen will, eine richtige Stelle zu finden. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß die BJO-SB NLPmäßig gecoacht sind und Verhörsituationen geprobt haben.


Ich denke, daß es wichtig, eigentlich unabdingbar ist, einen Zeugen dabei zu haben. Der alles beobachtet, und hinterher würde ich ein Gesprächsprotokoll schreiben. Und ich denke, es hilft der SB auch, sachlich zu bleiben.

Am besten ganz kurz angebunden bleiben. Ich lese immer intensiv und interessiert in den ausgedruckten VV´s.
Fluoxetina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2012, 20:19   #32
BiancaBerlin
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Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Genau so würde ich das bei deiner SB machen....das Gespräch noch einmal reflektieren oder genaue Fragen zu ihren Aussagen stellen: meinen Sie das so oder so...meinen Sie das es so sein soll...ihre Meinung ist,das... so kann sie eigentlich später keine Falschangaben mehr machen..
Tja, das habe ich eigentlich bei all unseren Gesprächen versucht, aber aus Bösartigkeit heraus wie bei unserem letzten Gespräch wird sie das an weiteren Falschaussagen nicht hindern.

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
vorteilhaft wäre auch, wenn du dann Begleitung dabei hättest..die alles protokollieren kann...
Ja, das wurde mir hier im Forum freundlicherweise schon für den letzten Meldetermin angeboten, den ich aufgrund meiner AU jedoch nicht wahrnehmen konnte. Ich hoffe, die beiden haben dann auch Zeit, wenn der Termin für die nächste Einladung feststeht.
BiancaBerlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2012, 20:33   #33
BiancaBerlin
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Standard AW: Was genau sind eigentlich meine (Mitwirkungs-)Pflichten während eines Meldetermin

Hallo, danke für Dein ausführliche Schilderung.

Zitat von Fluoxetina Beitrag anzeigen
Bei mir war es so, daß sie mir die Zuweisung für eine Maßnahme auf den Tisch knallte und einen Stift in die Hand drückte, ich sollte unterschreiben. [...] ich war wohl Luft für sie. Sie beleidigte mich und griff mich persönlich an.
Gegen Deine SB scheint meine ja - zumindest noch - ein Lämmchen zu sein.

Zitat von Fluoxetina Beitrag anzeigen
Ich ließ mich nicht provozieren.
Ja, das scheint mir das A und O zu sein.

Zitat von Fluoxetina Beitrag anzeigen
Und sie hatte ihren Schreibtisch und ihren Drehstuhl um 30 bis 40 cm nach oben gefahren und ihren Kunden nur ein niedriges Tischchen und ein Stühlchen hingestellt,
Tja, ich denke, uner diesen Umständen wäre ich stehengeblieben, was das Gefälle zumindest optisch ins Gegenteil verkehrt hätte.

Zitat von Fluoxetina Beitrag anzeigen
Ich denke, daß es wichtig, eigentlich unabdingbar ist, einen Zeugen dabei zu haben. Der alles beobachtet, und hinterher würde ich ein Gesprächsprotokoll schreiben. Und ich denke, es hilft der SB auch, sachlich zu bleiben.
Der Meinung bin ich auch. Ich hoffe, Du hast für künftige Gespräche immer einen Beistand?

Zitat von Fluoxetina Beitrag anzeigen
Am besten ganz kurz angebunden bleiben.
So ist auch meine Strategie für den kommenden Meldetermin. Tja, Freunde fürs Leben werden meine SB und ich wohl nicht mehr...
BiancaBerlin ist offline   Mit Zitat antworten
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