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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 13.03.2007, 15:32   #26
Arwen
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Arwen
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Wisst ihr, wie's meine Mum früher, also VOR meinem Bezug von AlgII getan gemacht hat, wenn Sie mir mal "etwas" zukommen lassen wollte?

Per Nachnahme/Rückschein und per Express (oder so ähnlich, Post gab Auskunft). Von einem Tag auf den anderen und noch NIE war etwas weggekommen unterwegs. Und es waren auch nicht nur 20 €... eher so 25 ... ;)

Gruß, Arwen
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Alt 13.03.2007, 15:55   #27
Heiko1961
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Heiko1961
Cool

Zitat:
Arwen, Heiko ich kann Euch verstehen, dass ihr nicht mehr schreiben wollt,....
Was heißt wollt? Ich habe dazu alles gesagt. Wenn man jetzt zwischen den Zeilen lesen würde.......
So, ich jetzt auch
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Alt 13.03.2007, 16:26   #28
Arwen
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Arwen
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Zitat von Heiko1961 Beitrag anzeigen
Was heißt wollt? Ich habe dazu alles gesagt. Wenn man jetzt zwischen den Zeilen lesen würde.......
So, ich jetzt auch
Keine Sorge, das HAT sie... ;)

Gruß, Arwen
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Alt 13.03.2007, 17:37   #29
Tinkalla
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Nun schmeisst mein Ticker was raus, was vielleicht zur Klärung beiträgt:

Zitat:
Bis zu einer Neuregelung empfiehlt Görke den Betroffenen, Geldgeschenke zweckgebunden zu überreichen. Der Schenkende sollte schriftlich erklären, dass das Geld für eine Anschaffung gedacht sei.

Damit würde klargestellt, dass es nicht um eine Hilfe zur Sicherung des Lebensunterhalts gehe. In diesem Fall würden ein Grundfreibetrag von 3100 Euro sowie ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen von 750 Euro gelten.
http://www.rbb-online.de/_/nachricht...ws5587391.html

Ich stelle das aber noch einmal als separates Thema ein, da es sicher noch mehr Interessenten gibt und nicht jeder hier ins Thema schaut.
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Alt 13.03.2007, 17:50   #30
Arwen
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Arwen
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Ich krieg' so langsam die Wut!

Niemals würde ich vom Schenkenden diese schriftliche Bestätigung erbitten!

Entweder glaubt man mir, dass das Geld zweckgebunden ist oder es ist eben DOCH für die Si-che-rung des Le-bens-un-ter-halts gedacht, weil eben nötig, sonst würde im Gesetz ja "für Goldringe" oder "Rinderfiletspitzen" stehen! Verdammt noch mal!

, Arwen
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Alt 13.03.2007, 18:23   #31
Tinkalla
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Ruhig, Brauner.......öhm Arwen, ganz ruhig.

Positiv ist aber doch, dass sich wenigstens EINER von *denen* darüber Gedanken macht.
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Alt 14.03.2007, 09:22   #32
Koelschejong
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Um unseren früheren Kanzler Schmidt etwas abgewandelt zu zitieren.

Zitat:
Wem der Herrgott gab ein Amt, dem gab er schließlich auch Verstand.
So hoffen wir zum Himmelszelte, dass dieses auch für Görke gelte!
Der "Ratschlag" des Herr Görke von der Linkspartei ist meines Erachtens an Dümmlichkeit nur schwer zu übertreffen. Die ihm offensichtlich völlig unbekannten Regelungen des SGB II besagen ganz einfach ausgedrückt - die allgegenwärtigen Ausnahmen lass ich mal außen vor - um den Herrn Görke intellektuell nicht zu überfordern:

Aus dem Regelsatz hab ich alle Anschaffungen zu bestreiten.
Gibt mir jemand Geld, um mir irgend etwas anzuschaffen, so ist das Einkommen und wird angerechnet - und da ist es piepegal, ob Herr Görke nun ein Schriftstück verfasst hat, in dem steht: "Lieber Konfirmand, von den EUR 300,--, die ich Dir hier schenke kaufst Du Dir bitte unbedingt (Anzug, Fernseher, Fahrrad, Schokolade). Es empfiehlt sich, dieses Schriftstück zumindest auf reißfestem, saugfähigen Papier zu verfassen, dann kann es wenigstens noch einen gewissen Nutzen nach dem Toilettengang entfalten.
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Alt 14.03.2007, 09:35   #33
kohlhaas->Emailproblem
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kohlhaas
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Aus dem Regelsatz hab ich alle Anschaffungen zu bestreiten.
Gibt mir jemand Geld, um mir irgend etwas anzuschaffen, so ist das Einkommen
Soll also heißen: Wenn mir jemand eine Stereo-Anlage im Wert von 100 € schenkt, ist das in Ordnung, wenn man mir aber das Geld gibt, mit der Maßgabe mir eine bestimmte Stereo_Anlage zu kaufen, ist das nicht in Ordnung.

Ich denke, da ist einiges auch Interpretationssache, wie bei den meisten Gesetzen. Im übrigen finde ich es grundsätzlich nicht gut, wenn Erwerbslose in Angst und Scvhrecken verstzt werden, weil der Sohn/Tochter ein Geschenk zum Geburtstag bekommt. Schließlich, wer rennt denn gleich zur ARGE, nur weil die Kinder ein Geschenk (!) bekommen haben ? Wo leben wir denn ???

Aber für Erwerbslose gelten wohl mittlerweile Gesetze, die mit Menschlichkeit und Demokratie absolut gar nichts mehr zu tun haben.
__

"Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann Feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden?" (Thomas Müntzer)
-----------------------------------------------------
kohlhaas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 10:01   #34
Koelschejong
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Zitat von kohlhaas Beitrag anzeigen
Aber für Erwerbslose gelten wohl mittlerweile Gesetze, die mit Menschlichkeit und Demokratie absolut gar nichts mehr zu tun haben.
Da hast Du Recht - und was die Stereoanlage angeht - überleg mal:
Dein reicher Erbonkel geht zum "...ich bin doch nicht blöd" und kauft für Dich dort eine "s..billige" Anlage für EUR 100,--. Du bedankst Dich, packst die Anlage aus, erfreust Dich am edlen Klang.
Frage: Welchen Wert hat Dein Geschenk jetzt? Doch wohl nur noch den Wert, den Du im Second Hand Laden oder bei IBÄÄÄ für ein "neuwertiges" Gebrauchtgerät erzielen könntest, also vermutlich EUR 100 minus EUR???
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 12:59   #35
Ludwigsburg
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Zitat von Tinkalla Beitrag anzeigen
Nun schmeisst mein Ticker was raus, was vielleicht zur Klärung beiträgt:



http://www.rbb-online.de/_/nachricht...ws5587391.html

Ich stelle das aber noch einmal als separates Thema ein, da es sicher noch mehr Interessenten gibt und nicht jeder hier ins Thema schaut.

Das mach mal nur, wenn Herr Görke den Kindern das Geld auch ersetzt, wenns doch angerechnet wird...so einfach wie er sich das vorstellt ist das nicht... sonst hätten wir das Problem nach 2 Jahren nicht mehr!

und was er damit sagen will "In diesem Fall würden ein Grundfreibetrag von 3100 Euro sowie ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen von 750 Euro gelten."...

das ist doch totaler Blödsinn....wenn was als zweckbestimmt anerkannt wird dann hats doch nichts mehr mit einem Freibetrag zu tun...
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Alt 14.03.2007, 13:01   #36
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Also es geht wirklich darum das man den Kindern oder überhaupt Geschenke machen kann, man kann ihnen durchaus eine Stereoanlage schenken oder einen Gameboy, man darf ihnen nur das Geld dafür nicht geben, ausserdem kann ich auch einen Gameboy verleihen!
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 14:46   #37
Tinkalla
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Das mach mal nur, wenn Herr Görke den Kindern das Geld auch ersetzt, wenns doch angerechnet wird...so einfach wie er sich das vorstellt ist das nicht... sonst hätten wir das Problem nach 2 Jahren nicht mehr!

und was er damit sagen will "In diesem Fall würden ein Grundfreibetrag von 3100 Euro sowie ein Freibetrag für notwendige Anschaffungen von 750 Euro gelten."...

das ist doch totaler Blödsinn....wenn was als zweckbestimmt anerkannt wird dann hats doch nichts mehr mit einem Freibetrag zu tun...
....... und was sagt der Herr Alt dazu?

Zitat:
Geldgeschenke an Kinder werden in der Regel nicht auf ihren Anspruch auf Sozialgeld angerechnet. Eine Anrechnung auf den Arbeitslosengeld II-Anspruch der Eltern ist sogar gänzlich unzulässig, weil Einkommen und Vermögen von Kindern nur bei deren eigenem Anspruch berücksichtigt werden.
Nach der derzeitigen Rechtslage muss allerdings über die Geldgeschenke im Einzelfall entschieden werden: Geschenke zu Festen wie Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihe sind einmalige Einnahmen, die zwar grundsätzlich nach der entsprechenden Verordnung auf den Bedarf der hilfebedürftigen Person anzurechnen sind, soweit aber „nicht im Einzelfall eine andere Regelung angezeigt ist“, heißt es in der entsprechenden Verordnung der Bundesregierung.
Ob finanzielle Zuwendungen Dritter angerechnet werden, hängt von deren Höhe und einer möglichen Zweckbestimmung ab. „Wir gehen davon aus, dass Geldgeschenke zu Festen wie Kommunion oder Konfirmation in aller Regel nicht angerechnet werden müssen“, sagte Alt. „Das Geld der Tante, das ausdrücklich zum Kauf eines Fahrrads gedacht ist, wird sicher unangetastet bleiben.“
http://www.arbeitsagentur.de/nn_2878...se-07-022.html
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Alt 14.03.2007, 15:45   #38
Ludwigsburg
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Zitat von Tinkalla Beitrag anzeigen
....... und was sagt der Herr Alt dazu?



http://www.arbeitsagentur.de/nn_2878...se-07-022.html
Nagut, das ist neu, kannte ich noch nicht... aber sicher ist es damit auch nicht, daß nicht doch angerechnet wird...
ich würds einfach nicht drauf ankommen lassen!
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Alt 14.03.2007, 15:47   #39
Koelschejong
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Die Worte des Herrn Alt klingen sehr, sehr schön - aber das haben diese Leute ja auch so gelernt.
Wenn ich aber lese "wir gehen davon aus" und "in aller Regel" und "nicht im Einzelfall" dann heißt das für mich im Klartext: Der jeweilige SB betrachtet den Einzelfall und entscheidet - die Worte des Herrn Alt dürften dabei noch nicht einmal in einem Widerspruch irgend ein rechtliches Gewicht haben.:(
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 15:56   #40
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat:
„Das Geld der Tante, das ausdrücklich zum Kauf eines Fahrrads gedacht ist, wird sicher unangetastet bleiben.“
Aber nicht vergessen, anschließend mit dem Rad zur Arge zu fahren- Beiweislast.
Uns geschenkbefreite HartzIV-Unterschichtler wird im wahrsten Sinne des Wortes, Alles genommen.
Heiko1961 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 16:26   #41
Ludwigsburg
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Standard grad email bekommen zum Thema

Der Sozialticker Presseticker

Mustervorlage für den Nachweis einer zweckgebundenen Einnahme bei Geldgeschenken
Die Bundesagentur für Arbeit hat die Diskussion über Geldgeschenke zu Feierlichkeiten besonders zu gunsten von Kindern aufgenommen.
Ob finanzielle Zuwendungen Dritter angerechnet werden, hängt von deren Höhe und einer möglichen Zweckbestimmung ab. "Wir gehen davon aus, dass Geldgeschenke zu Festen wie Kommunion oder Konfirmation in aller Regel nicht angerechnet werden müssen", sagte Alt. "Das Geld der Tante, das ausdrücklich zum Kauf eines Fahrrads gedacht ist, wird sicher unangetastet bleiben." [**1]
Der Sozialticker hat sich zum Anlass genommen, für all’ diejenigen, welche beabsichtigen Geldgeschenke zu Feierlichkeiten wie, Konfirmation oder Kommunion, aber auch Hochzeit oder Geburtstag, an Leistungsempfänger nach dem SGB II ( Hartz-IV ) zu vergeben, eine Mustervorlage für den Nachweis einer zweckgebundenen Einnahme zu entwerfen.
Legen Sie dem Geldgeschenk einfach das ausgefüllte Formular bei und bekunden Sie damit die Zweckgebundenheit der Schenkung.
Weitere Informationen und die Mustervorlage erhalten Sie auf:
http://www.sozialticker.com/mustervo..._20070314.html
Lesen Sie auch : Aufgepasst bei Geldgeschenken zu Feierlichkeiten [**2]
Laut Gesetz werden Geldgeschenke als Einkommen verbucht und vom Arbeitslosengeld II abgezogen!
Einzige Ausnahme, sie müssen für Sachgegenstände bestimmt werden, die nach der Sozialgesetzgebung weder dem Regelbedarf noch einmaligen Leistungen zuzurechnen sind. Dabei muss der Schenkende schriftlich festlegen, wofür das Geld bestimmt ist.
Aber auch bei Sachgegenständen gilt: Sobald deren Wert vermuten lässt, dass es sich um Wertgegenstände handelt, werden diese ebenfalls als Vermögen anrechenbar ( z.B.: eine teure Münzsammlung oder ein netter Diamantring in entsprechender Karatzahl ).
Linkverzeichnis:
[**1] http://www.presseportal.de/story.htx?nr=955269
[**2] http://www.sozialticker.com/aufgepas..._20070228.html

Der Sozialticker e.V.i.G.
Alte Dorfstr. 4
15926 Luckau, Deutschland
info (at) sozialticker.com
http://www.sozialticker.com
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Alt 14.03.2007, 17:13   #42
Tinkalla
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Die Worte des Herrn Alt klingen sehr, sehr schön - aber das haben diese Leute ja auch so gelernt.
Wenn ich aber lese "wir gehen davon aus" und "in aller Regel" und "nicht im Einzelfall" dann heißt das für mich im Klartext: Der jeweilige SB betrachtet den Einzelfall und entscheidet - die Worte des Herrn Alt dürften dabei noch nicht einmal in einem Widerspruch irgend ein rechtliches Gewicht haben.:(
Hmmm, da das Thema zur Zeit wohl alle beschäftigt, habe ich versucht, eine eventuelle Lösung zu finden. Mehr nicht.:) ;) Ich verweise auf den Anfang des Threads , auf meinen Post #21
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Alt 14.03.2007, 17:13   #43
Möbelwagen
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hallo an alle,

vielen Dank für die rege Diskussion - und besonders für den letzten Beitrag, Ludwigsburg. Das ist doch schon mal eine Hausnummer. Geht es doch letztlich auch darum, wie "wissend" man auftritt, wenn man im SB-Kämmerlein sitzt und zerpflückt wird. Ein bestimmtes, informiertes Auftreten kann durchaus die Sachlage ändern...

mille grazie
Möbelwagen
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Alt 14.03.2007, 23:06   #44
Ralsom
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Beiträge: 421
Ralsom
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Also, mir geht ja die tüdelige Tante nicht aus dem Kopf, die das Geld auf ein fremdes Konto überweist - aber das steht in einem anderen Beitrag des Forums. Ansonsten hatten wir hier am Wochenende in unserer Zeitung (Hannoversche Allgemeine Zeitung; Redakteur Mathias Klein) einen Beitrag anläßlich bevorstehender Konfirmationen. Da wird das Thema ja interessant, was denn mit dem Geld passiert, das die Kinder dann kriegen. Dort wurde das Landessozialministerium Niedersachsen zitiert, die haben wohl das Bundesarbeitsministerium kritisiert, wegen "der harten Linie". Darauf hat das Bundesarbeitsministerium wohl geantwortet, im Einzelfall könne von der Anrechnungsregel abgewichen werden. Hatte bisher keine Zeit das bei den Quellen zu recherchieren. Aber vielleicht macht sich jemand von euch die Mühe und läßt uns dann daran teilhaben? Beim Lesen des Artikel kamm mir allerdings die spontane Idee, ob nicht Wohlfahrtsverbände, die Kirchen oder Stiftungen so´ne Konten für die Betroffenen einrichten könnten, auf die dann zweckgebunden Geld eingehen könnte? Oder ist das schon wieder nicht erlaubt?
Ralsom ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.03.2007, 23:50   #45
Ludwigsburg
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Zitat von Möbelwagen Beitrag anzeigen
hallo an alle,

vielen Dank für die rege Diskussion - und besonders für den letzten Beitrag, Ludwigsburg. Das ist doch schon mal eine Hausnummer. Geht es doch letztlich auch darum, wie "wissend" man auftritt, wenn man im SB-Kämmerlein sitzt und zerpflückt wird. Ein bestimmtes, informiertes Auftreten kann durchaus die Sachlage ändern...

mille grazie
Möbelwagen
Da hast du sehr recht...

nur: zerpflücken muß man selbst, man darf sich nicht zerpflücken lassen

Ich würde, wenn es um Geldgeschenke an meine Kinder ginge, mir vorher vom SB zusichern lassen, daß es nicht angerechnet wird, wenn man so und so verfährt... da winden die sich zwar sehr, aber sie können ja dazu schreiben, solange es keine Gesetzesänderung gibt :-)
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Alt 15.03.2007, 19:43   #46
dante
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Beiträge: 61
dante Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard KEIN RAT - nur zur Diskussion!!!!

Hallo Leute,

m. E. wird zweckbestimmtes Geld zum Einkauf von Geschenken -- von wem auch immer -- z.B. für die Enkel treuhänderisch überwiesen/weitergegeben, ist also kein Einkommen!!! (Quittung wäre Beleg für treuhänderisches Walten)

Das kann auch einem Hartz IV-Empfänger nicht verboten werden.

Wenn dann die ARGE verlangt, dass das Geschenke durch Verkauf zu Geld gemacht wird, dann (argh) würd ich es drauf ankommen lassen! -> Gericht, Öffentlichkeit, usw.

Gruß
- dante -
__

Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen, Volksvertreter verkaufen das Volk.
dante ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2007, 00:21   #47
Ludwigsburg
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Zitat von dante Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

m. E. wird zweckbestimmtes Geld zum Einkauf von Geschenken -- von wem auch immer -- z.B. für die Enkel treuhänderisch überwiesen/weitergegeben, ist also kein Einkommen!!! (Quittung wäre Beleg für treuhänderisches Walten)

Das kann auch einem Hartz IV-Empfänger nicht verboten werden.

Wenn dann die ARGE verlangt, dass das Geschenke durch Verkauf zu Geld gemacht wird, dann (argh) würd ich es drauf ankommen lassen! -> Gericht, Öffentlichkeit, usw.

Gruß
- dante -
Laut Gesetz werden Geldgeschenke als Einkommen verbucht und vom Arbeitslosengeld II abgezogen!
Einzige Ausnahme, sie müssen für Sachgegenstände bestimmt werden, die nach der Sozialgesetzgebung weder dem Regelbedarf noch einmaligen Leistungen zuzurechnen sind. Dabei muss der Schenkende schriftlich festlegen, wofür das Geld bestimmt ist.
Aber auch bei Sachgegenständen gilt: Sobald deren Wert vermuten lässt, dass es sich um Wertgegenstände handelt, werden diese ebenfalls als Vermögen anrechenbar
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