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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.08.2006, 11:59   #26
Beamter->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 24.08.2006
Beiträge: 4
Beamter
Standard

Hallo !
Meine Beiträge sollten ein TIP sein, wie die ARGEN das in einzelnen umsetzen sei dahin gestellt.
Auf jeden Fall die ARGE diese Möglichkeit ab 2007 haben wird und somit die Möglichkeit
hat alle 2006 Steuerbescheide einschliesslich Salden und Summen Listen unter die Lupe kann.
Dabei wird wohl auch nach erzielten Jahresumsatz gegangen.
Vor Strafen oder Verwarnungen braucht sich keiner zu fürchten.Es werden nur einzelne
Absetzungen in der Steuererklärung nicht von der ARGE anerkannt.Grössere Ausgaben die über der 410€
Netto Grenze liegen werden wohl oder über genaustens Erklärt werden müßen.Eine Ausrede ich hätte mir
dieses für die Firma zugelegt und den Auftrag dann doch nicht bekommen wird auf jeden Fall nicht
aktzeptiert.
Die Regel heißt erst Auftrag dann Anschaffung und dann sollte es noch in der Realität stehen.
Ferner sei auch nochmal ganz deutlich gesagt. Das jeder Selbständige der Förderung zu seiner
Selbständigkeit und Hartz IV bezieht der ARGE sowieso immer Rechenschaft schuldig ist und seiner
Meldepflicht nach kommen muß.
SGB II § 59 - SGB III § 309 + SGB II § 60
Dieses bezieht sich auf das nördlichste Bundesland.Ob es in anderen
Bundesländern so kommen wird kann ich nicht sagen,vermute es aber stark....

Gruß Beamter




Zitat eines anderen Forums:

Ich gehe davon aus, dass Du den Beitrag #16 von Beamter meinst.
Das war schon nach BSHG-Recht und auch bei der Nebenbeschäftigung als Selbstständiger nach dem SGB III
so, dass nicht alle Positionen berücksichtigt wurden.
Teilweise macht das auch tatsächlich Sinn.
In die EST-Erklärung kann ich zum Beispiel im Privatvermögen vorhandene Dinge in das Betriebsvermögen
einbringen und dann als Einlage absetzen. Da diese Dinge aber schon vorhanden sind, ist diese Regelung
jedenfalls im BSHG/SGB II-Recht nicht sachgerecht.
Ob die ARGEn da an dieser Stelle überziehen werden und so die Leute im Grunde in den Ruin treiben,
oder ob sie das Instrument mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl handhaben und auf diese Art dafür
sorgen, dass sich nicht jemand auf Kosten des Staats saniert, wird man abwarten müssen und ist sicher
auch von dem Sachbearbeiter abhängig.
Wie die Gerichte das dann sehen, bleibt ebenfalls abzuwarten.
__

Der übliche Schwachsinn für die klagewütigen Juristen: Meine Posts stellen meine persönliche Meinung dar und erheben keinerlei Anspruch auf Richtigkeit. Sie stellen erst recht keine Rechtsberatung dar.
Beamter ist offline  
Alt 27.08.2006, 16:00   #27
Barney
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Beamter schreibt:
Zitat:
Seid dem Hartz IV mehr kostete als erwartet, ...
Diesen Satz kann ich unmöglich so stehen lassen.

Nur auch dir, Beamter, zur Erinnerung: Die Dauer der Versicherungsleistung Arbeitslosengeld 1 wurde für viele Versicherte drastisch gekürzt. Sie wurden in Alg 2, das aus Steuergeldern gezahlt wird, gedrängt. Dabei handelt es sich überwiegend um die über 50jährigen, die Jahrzehnte in diese Versicherung eingezahlt haben, meist länger als 35 Jahre. Woanders nennt man so etwas Versicherungsbetrug.

Die Kosten für Hartz IV waren erkennbar. Die Entwicklung, die durch Arbeitsplatzabbau von Unternehmen, auch von staatlichen Unternehmen, abzusehen war, wurde in verschleiernder Absicht kleingerechnet. Das politische Ziel mußte erfolgverspechend sein, um umgesetzt werden zu können. Die Propaganda dafür funktioniert so gut, dass Nichtbetroffene es heute immer noch für bare Münze nehmen.

Beamter, vergiß bitte nicht die diesen Alg-2-Kosten gegenüberstehenden Gewinne in Alg 1, die sich lt. Aussagen der BA auf über 6 Milliarden Euro belaufen. Letzte Schätzungen sprechen sogar von 9 Milliarden.

Wenn die Politiker so grob fahrlässig schätzen, sollen sie wenigstens wissen, dass diesen Lügen und Entstellungen nicht jeder Glauben schenken darf.

Viele KMUs könnten Fördergelder vom Staat erhalten, bzw. geförderte Mitarbeiter (über 50jährige Lanzeitarbeitslose). Tun es aber nicht, weil sie für die Abrechnung der Fördergelder so horrende Zusatzkosten haben, dass es sich nicht mehr für sie rechnet.

Du lieferst in deinen Beiträgen für die nichtunternehmerische Denkweise der Ämter unbedarft eine Reihe von Beispielen. Auch die Anschaffung eines Gerätes für einen zugesagten und dann doch nicht erhaltenen Auftrag ist solch ein Beispiel. Auch heutzutage kann man manche Geräte nicht wie Brötchen beim Becker kaufen. Es gibt Lieferfristen. Kaufe ich ein Gerät erst, wenn der Auftrag sicher "im Sack" ist, kann ich die Lieferzeit u.U. nicht halten. Der Kunde springt nachträglich trotzdem ab.

Ich will gar nicht verleugnen, dass es auch solche geförderten Selbständige gibt, die versuchen, die Situation auszunutzen. Mit unternehmerischem Denken hat das dann aber wenig zu tun. Vielmehr sollte ein Selbständiger seine Entwicklung realistisch einschätzen.
Eine Fehlinvestition kann trotz aller Vorausschau geschehen. Dann sollte eine Lösung in beiderseitigem Interesse gefunden werden. Leider geben das die starren Richtlinien, die internen Anweisungen und die geringen unternehmerischen Kenntnisse und Denkansätze von Beamten dies nicht her.

Ich kann jedem, der sich selbständig machen möchte, nur raten, die Risiken, die er mit der Annahme von Fördermitteln eingeht, nicht zu unterschätzen. Die von Arbeitsamt angebotene finanzielle Hilfe kann nur mit einem erheblichen Mehrauffand an Zeit für Antragstellungen, Rechenschaftslegungen und doppelter Abrechnung wettgemacht werden. Wer diese Zeit und die Nerven dafür hat, kann es tun. Alle anderen sollten die Finger davon lassen.

Nach fast 10 Jahren Leitung eines solchen geförderten KMU mit im Mittel 20 Mitarbeitern, weiß ich, wovon ich rede. Und die Bedingungen sind nicht leichter geworden.
 
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