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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 22.09.2014, 11:45   #326
50GdB23
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Standard AW: Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit!

Unfassbar.

Aber das die Sozialgerichte öfters nicht sozial reagieren und entscheiden....Stecken halt alle gesamt unter einer Decke.

Schon Anfangs war das Pure Unmenschlichkeit und Schikane.

Und das Endergebnis, kann sich nicht wirklich sehen lassen.

Aber immerhin hat sie sehr Hilfsbereite und ganz liebe Leute um sich...

Gila, Bruder und noch andere.
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Alt 22.09.2014, 11:58   #327
gila
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Standard AW: Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit!

Danke Dir!

Ja das Ziel sollte nun sein, dass sie bald ihre "Ruhe" hat und "einfach leben" darf.

Dass sie "einfach arbeiten" darf, war ja NICHT GEWOLLT!
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2014, 13:28   #328
Pinhead Larry
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Pinhead Larry Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit!

Hallo Gila,

danke für die nette Rückmeldung zu eurer Geschichte, auch wenn sie kein Happy-End hat.
Ja es ist schon traurig, wie dann in der Gerichtsbarkeit doch der Status Quo zu Lasten einer Antragstellerin zementiert werden muß.

Es ist wirklich schlimm, das für deine Schwester nun der Spießrutenlauf weiter geht und die Behörden jetzt mit ihren Anträgen PingPong spielen.

In meinem eigenen Verfahren wurde in einer Verhandlung um das Existenzminimum einer Familie geschachert, das ich dachte, wir seien auf einem Basar. Von daher hat meine Rechtsgläubigkeit auch einen Knacks bekommen.

Bei mir geht das jetzt seit drei Jahren so und mittlerweile bin ich
davon schon so entnervt, das ich eigentlich selber schon eine Feststellung einer Schwerbehinderung vornehmen lassen könnte (z. B. wegen einer posttraumatische Belastungsstörung).

Mit der Presse bin ich auch schon ewig in Kontakt, aber das weisst du ja auch, der Sachverhalt bei solchen "Einzelschicksalen" ist so komplex, das sich das kaum in die Mainstreammedien transportieren lässt.

Die Dame von der Rechtsabteilung, mit der ich zusammen vor
dem LSG in dem Erörterungstermin erschienen war, redete dem Richter schon fast nach dem Mund, obwohl klar war, das er für die Kinder entscheiden wird. Nach Terminende habe ich mit ihr 2-3 Sätze gewechselt und dann hat sie mir die Hand zum Abschied gereicht. Ich habe mich höflich verabschiedet und habe sie ohne Händedruck stehen lassen, denn in dem Moment sah ich alle bisherigen und "wohlwollenden" Schriftsätze an das Gericht vor mir. Der Richter meinte zuvor noch, sofern keine weiteren Eingaben mehr kämen, würden wir in wenigen Wochen einen vorläufigen Beschluß haben. Natürlich flatterte mir wenige Tage später der nächste Vortrag an das Landessozialgericht von besagter Mitarbeiterin ins Haus, dessen Inhalt schon fast boshaft auf mich wirkte. Damit hat sich die Entscheidung dann um über ein halbes Jahr verzögert.

Ich drücke euch die Daumen, das ihr eure Schwester bald aus
dem Behördenkreuzfeuer herausbekommt. Ich kann gut nachempfinden, wie sie sich in dieser Situation und nach dieser langen Zeit fühlen muss. Ich kann wirklich von Glück sagen, das
der SGBII-Träger hier es sogar geschafft hat, selbst die Gerichte zu nerven und ich jetzt erstmals einen grösseren Bereich befrieden konnte. Das grosse Störfeuer ist eingedämmt und jetzt gilt es noch, ein letztes Widerstandsnest auszuräuchern.
Erwähnenswert ist, daß das Jobcenter bei uns nicht deswegen eingelenkt hat, weil man meine Rechtsauffassung oder die des Gerichts teilt, sondern weil nicht mehr genug Personal da ist, um meine Rechtsmittel zu bearbeiten.
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Alt 22.09.2014, 13:44   #329
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit!

Hallo Gila,

ich fasse es nicht...

d.h. dass dieser Schwachkopf von SB, Herr H., nun doch den REHA-Entlassungsbericht bekommen hat?....in einem verschlossenen Umschlag?
wieso nannte er nicht gleich die Anschrift des ÄD?...das wäre doch rechtssicherer gewesen...

und der Richter forderte das so?

ich verstehe nichts mehr....wieso gibt es kein Recht?..Gerechtigkeit gibt es ja eh nicht..aber das bestehende Recht muß doch eingeklagt werden können...

ganz liebe und herzliche Grüße an deine Schwester...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2014, 10:23   #330
knox
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knox Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit!

Hi...

Also ich bin einfach fassungslos.

Was man da noch sagen soll weis ich auch nicht.

Bedauerlich das dieser Herr H. Mit seinem Mist Erfolg hatte.

Mir bleibt nur zu sagen dass euch bzw.deiner Schwester von Herzen wünsche aus diesem Irrsinn herauszukommen. So schnell es die Umstände erlauben möge.

Ich wünsche euch viel Kraft dafür.

Liebe Grüße an euch
knox ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2014, 11:09   #331
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit!

Der (vorläufige?) Schlussakkord:

Mein Schwesterlein ist nun "erfolgreich" durch die Dauerschikane des Jobcenters A. in RPL AUS ihrer aufstockenden Arbeit HERAUS-gemobbt worden unter kompletter Einbüßung ihrer mühsam erworbenen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit.

Ohne auch nur ansatzweise "polemisch" zu sein, kann hier anhand der vorliegenden Tatsachen und anhand von ca. 15 cm dickem Aktenberg GLASKLAR behauptet und belegt werden, dass das Jobcenter A. OHNE Rücksicht auf eine vorhandene psychische Erkrankung und gesundheitliche Beeinträchtigungen und TROTZ der Bemühungen um Schulung und Arbeit sowie TROTZ einer erfolgreichen Eingliederung in eine TEILZEITSTELLE hier willkürlich, herzlos, hirnlos, "gemeinschaftlich", vorsätzlich und menschenverachtend gehandelt hat!
Dies über eine Dauer von ca. 2 Jahren - und TROTZ aller und immer wieder gemachten Einwendungen über "Zumutbarkeit", Schikane und zu befürchtenden psychischen wie auch körperlichen Zusammenbruch!

Sie wurde mit sinnfreien Eingliederungsvereinbarungen bedacht - kaum dass sie ihre Anstellung hatte - es wurden sinnfreie Verwaltungsakte erlassen.
Ihr wurde neben ihrer Arbeit mit täglich über 20 Demenzkranken alten Menschen noch nahegelegt, ihre "restliche Hilfebedürftigkeit" noch damit zu verringern, am Abend noch putzen gehen zu können ... wenigstens ... - dies alles TROTZ geltend gemachter Unzumutbarkeit wegen des sehr belastenden Hauptjobs!

Sie wurde mit ständigen Meldeterminen schikaniert, sogar mit kompletter Leistungseinstellung, nachdem die berechtigten Gründe, diese Termine nicht wahr zu nehmen, weil sinnfrei, einfach vom Tisch gefegt wurden, um sie zu einer Vorsprache zu zwingen.

Das Sozialgericht hat im Grunde jeden meiner vielen Anträge gestützt und reagiert - das Jobcenter machte unter Kenntnis des Geschäftsführers sowie der eingeschalteten Regionaldirektion "Munter" weiter...

Selbst während der Zeit des Krankengeldbezuges mischte sich das Jobcenter ein und bestritt und verweigerte immer wieder die Fortzahlung des das Krankengeld aufzustockenden Betrages - mit der wahnwitzigen Behauptung, meine Schwester sei ja VORAUSSICHTLICH nicht mehr "erwerbsfähig" und somit gehöre sie nicht mehr ins ALG II.

Auch hier wurden immer wieder sämtliche rechtliche "Belehrungen" außer Acht gelassen, sogar das Sozialgericht K. hat sich zu den bestehenden gesetzlichen Regelungen für diese Übergangszeit bis zur Feststellung der Rentenfähigkeit durch die DRV NIE KLAR gegenüber dem JC positioniert!

Der eingeschaltete Anwalt hat die Sache leider auch sehr "weichgespült" und ohne jeglichen "Biss" übernommen - immer wieder uns die abstrusen und rechtlich fragwürdigen "Einigungsvorschläge" des JC und des SG vorgelegt und angeraten, diese anzunehmen.

Letztlich habe ich dies wieder und wieder verweigert und begründet - so dass dem SG und dem JC gar nichts anderes übrig blieb, als "zumindest" mal Ruhe zu geben und die Zahlungen bis jetzt, zur Rentenbescheidung, vorzunehmen.
Dies in rechtlich unhaltbarer Weise "Monat für Monat" mit Bettelei - und keinesfalls mit einer KLAREN Haltung zu den bestehenden Urteilen und Rechtsgrundlagen hier!

Meine Schwester ist nun nach Reha und Rentenantrag mit knapp 240 Euro Erwerbsminderungsrente genötigt, TROTZ eines noch immer bestehenden unbefristeten Arbeitsverhältnisses aus gesundheitlichen Gründen zum Sozialamt zu gehen und von dort GruSi zu beziehen.
Für den Rest ihres Lebens.

Selbst jetzt, da das Jobcenter A. meine Schwester aus der geringen (!) Aufstockung endlich aus dem Budget "losgeworden" ist, verursachten die letzten zu erstellenden Bescheide weitere FEHLER in der Berechnung - Überprüfungsanträge, die ich innerhalb der letzten 1,5 Jahre gestellt hatte, ergaben WEIT ÜBER ZWANZIG FEHLERHAFTE Bewilligungs- und Änderungsbescheide, nach deren Korrektur meine Schwester über 500 Euro nachgezahlt bekam!

Die Hoffnung, dass das Sozialamt und die bisher sehr freundliche SB dort, annähernd zügig und fehlerfrei arbeitet, wurde zunächst auch erstmal getrübt - denn bereits VOR dem 1. Bescheid zum 1.12. schlichen sich auch dort Fehler ein, indem man Nachweise forderte, wie viel Krankengeld denn meine Schwester als RENTNERIN nun bekäme ...
somit war meine Schwester in der Situation, bis Mitte Dezember KEINERLEI Leistung bewilligt zu bekommen, weil sich der ganze Quatsch hinzog.

Nun hoffen wir, dass sie wenigstens ab dem neuen Jahr weitgehend "unbehelligt" einfach "leben und existieren" darf - wenn sie schon nicht unbehelligt "einfach" ARBEITEN durfte in einem sehr anstrengenden, aber ihr Freude bringenden Job!

Die Gesundheit ist mit gerade 55 kaputt. Nachhaltig!

NIEMAND ist sich auch nur im Ansatz einer Schuld bewusst geworden - nicht das Jobcenter, das Gericht, der unselige "Geschäftsführer", der Teamleiter, die Regionalleitung der BA, die BA selbst ... geschweige denn die "feinen Damen" des Jobcenters A. - alles geht in dem kleinen Kaff wohl seinen gewohnten Gang - wer weiß, wie viele Menschen da noch unter so viel Unfähigkeit und Willkür zu leiden haben?

Sollte sie in 2015 wieder einigermaßen stabil sein, hat uns Martin Behrsing seine Telefonnummer gegeben und ist jederzeit zu einem Gespräch bereit, um die Sache vielleicht noch mal aufzugreifen.

Das allerdings fordert eine nicht unerhebliche Kraft, die meine Schwester momentan einfach nicht hat ...

Ich bedanke mich bei allen, die hier über eine lange Zeit und viel Trouble mitgelesen, geraten, den Kopf geschüttelt und auch Mut gemacht haben!

Euch allen ein hoffentlich besseres 2015 - wir werden "Hartz IV" vielleicht nicht abschaffen können - aber wir können uns WEHREN und anderen helfen und den Mund aufmachen!
Es erfordert Kraft und Mühe - aber NUR SO geht es!

"***** hu" - wie der Rheinländer sagt ... !

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