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Start > > -> Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 23.05.2011, 14:15   #26
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Ich habe eben mal geschaut. Es sind seit ich begonnen habe im September 2009, genau 7.07 EUR Einnahmen. Dies deckt die Kosten natürlich nicht mal ansatzweise :) Das werde ich denen ausdrucken und sagen, dass es als Hobby, nicht als freiberufliche Tätigkeit geführt wird.
Ich wette dann kommt was von wegen Verletzung der Anzeigepflicht oder so... Oh man diese Saubande...
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Alt 23.05.2011, 14:24   #27
franzi
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Zitat von Freydis Beitrag anzeigen
Schreib unter einem Pseudonym, das mache ich auch. Eigentlich wählte ich das Pseudonym wegen meines Exmannes, aber nun denke ich, dass das auch wegen der ARGE nicht schlecht ist.

Derzeit habe ich 3 angefangene historische Romane in der Schublade, sowie 4 Sachbücher, die ich nur noch überarbeiten muß. Ja, ich war ganz und gar nicht untätig und faul in meiner Langzeitarbeitslosenzeit!

Ich denke, zwei der Sachbücher werden dieses Jahr im Sommer und Herbst rauskommen, aber eben unter Pseudonym. Ein Bekannter verhilft mir grad zu einem kleinen Verlag, der sich drauf einläßt. Leider ist der Verdienst und auch die Auflagenstärke bei solch einem kleinen Verlag nicht wirklich toll, aber wenn man schon mal ein Buch herausgegeben hat unter einem bestimmten Namen, dann läßt sich auch ein großer Verlag eher auf einen ein.

Ich nehme an, dein SB hat im Internet von der Amerikanerin gelesen, die mit ihrem BoD-Buch Millionärin geworden ist. Mein Freund erzählte mir auch von der.

Bezüglich Langeweile im Amt - meine SB gibt die Namen ihrer Bekannten und ehemaligen Schulkameraden ein beim Googeln. Hat sie mir letztes Jahr erzählt. Sie hat so angeblich schon drei ehemalige Mitschüler "erwischt". Darüber freute sie sich höllisch!


Freiberuflich setzt voraus, dass man mit der Tätigkeit bemüht und in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zum Großteil zu bestreiten. Am Ende des Jahres wird dann eine einfach Einnahmen-/Ausgaben-/Überschußrechnung gemacht und beim Finanzamt abgegeben.
Im Übrigen kannst Du Dich durchaus bemühen, als Schriftsteller Geld zu verdienen, das kann Dir auch die ARGE nicht verbieten! Aber ganz offensichtlich waren die erforderlichen Internetkosten höher als die BoD-Einkünfte und damit hast Du ja keinen Gewinn gemacht.
Du kannst ja auch Sachen bei ibääh verkaufen und das sind keine Einkünfte. Schließlich mußt Du ja alles selber bezahlen - Klamotten, Waschmaschine, etc. Wenn Du alten überflüssigen Kram verkaufst, um neuen notwendigen zu besorgen, ist das doch auch okay. Und wenn Du eine HP hast, über die Du Geld verdienst mit Klicks, dann finanzierst Du Deine Internetsucht eben damit
Bei ibääh betrifft es Dinge aus dem eigenen Gebrauch, die man zum Verkauf anbietet.
Ein Buch wird aber erst zunächst produziert und dann zum Verkauf angeboten. Das ist doch etwas anders.

Es stellt sich also die Frage: wozu hast du dieses Buch geschrieben?
Wolltest du damit deinen Lebensunterhalt bestreiten?
War das ein einmaliger Akt oder hast du noch mehrere Manuskripte in der Schublade?
franzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2011, 14:31   #28
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Dieses eine war einmalig und "zum Spaß".

Ende des Jahres kommt mein zweites, wo ich mir etwas mehr Erfolg erhoffe. Allerdings ist auch hier nicht im Entferntesten geplant Lebensunterhalt aus den Einnahmen zu bestreiten, sofern ich überhaupt welche haben sollte. Außer meine Eltern und vielleicht 2-3 Freunde kauft das kein Mensch.

Klar, wenn ein entsprechender Verlag das spitz bekommt und Interesse zeigen würde, wäre das was anderes. Da bleibt immer noch Zeit das dem Amt zu melden. Aber im Moment läuft da alles über BOD (books on demand).

ES IST EIN HOBBY :)
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Alt 23.05.2011, 14:34   #29
Freydis->Emailproblem
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Freydis
Idee AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Gott schrieb eine Autobiographie, ich nehme mal an, dass Gott zunächst damit nicht die Veröffentlichung vor hatte.
Book on Demand, das ist ein Buch, welches erst dann produziert wird, wenn es von einem Käufer angefordert wird. Grundsätzlich kann man da alle seine kreativen Ergüsse - geschrieben oder gezeichnet - anbieten und ins Netz oder in betreffende Plattformen stellen. Erst wenn sich ein Käufer findet, wird das dann gedruckt, meist im Digitaldruckverfahren.
Der Vorteil liegt in den niedrigen Produktionskosten und den nicht vorhandenen Lagerkosten. Man kann ein solches Buch im Eigenverlag oder über einen Vertragspartner herausgeben, der den Druck nach Bestellung vornimmt.

So kann man beispielsweise sämtliche Gedichte, Zeichnungen, Kurzgeschichten, etc. auf dem Desktop zu einem Buch als Vorlage zusammenstellen - also gewissermaßen "alte" Sachen, die anstatt in der Schublade zu liegen, auf nem Server (eigener Rechner oder der eines Vertragspartners) gespeichert sind. Und es kann unter Umständen Jahre dauern bis sich ein Käufer findet. Manche Vertragspartner haben eine Regelung, dass sie nur am Ende eines Kalenderjahres abrechnen. Somit würde man nicht einmal sofort nach dem Verkauf das Geld erhalten. Es wäre also nicht mal gesagt, ob Gott überhaupt schon Zugriff auf das Geld hat, auch wenn es theoretisch gebucht ist.

Gott, schick mir mal bitte einen Link zu Deinem Buch! Hier oder als PM...
__

"Sei was immer du willst – aber was Du bist, habe den Mut ganz zu sein."
(meine Meinung...)


Freydis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2011, 14:39   #30
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Das läuft also ähnlich wie in einem Second-Hand-Shop, wo man erst das Geld bekommt, wenn die Bluse tatsächlich einen Käufer gefunden hat.

Ich denke mal, wenn du die Verkaufsbelege vorlegen kannst, dann kann dir wegen der Geringfügigkeit der Beträge keiner ans Bein pinkeln. Falls doch, wäre das an den Haaren herbei gezogen.

Das Finanzamt interessiert sich für solche Kleinstbeträge nicht.

Im übrigen sollte doch jedem, der beruflich tätig werden möchte, eine gewisse Vorlaufzeit zugebilligt werden.
Bevor man eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit beginnt, braucht man ja erstmal entsprechende Infrastruktur: Arbeitsmaterialien, Produktionsmittel, eine Plattform, wo man die Produkte anbietet usw.
Das alles kostet zunächst mal Geld, da ist noch kein Cent Einnahmen geflossen.

Als ich vor einigen Jahren ein Gewerbe aufbauen wollte, fragte ich beim Gewerbeamt, wann ich es denn anmelden muss. Die Dame dort sagte mir: wenn es mehr wird.
Also wenn es über das private Maß hinaus geht, ist es anzumelden und wenn absehbar ist, dass in gewissen Abständen Einkünfte fließen werden.
Nach drei verkauften Büchern (in großem zeitlichem Abstand) ist da noch nicht von einem regelmäßigen Einkommen die Rede.
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Alt 23.05.2011, 14:44   #31
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Freydis
Info AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Zitat von im Grünen Beitrag anzeigen
Falsch!!

Du bietest ein Produkt zum Kauf an.
Du hattest bereits Verkäufe.

Du bist damit frei oder gewerblich Tätig
Der lächerliche Umfang spielt dabei keine Rolex

Und wenn das Impressum auf der HP dem nicht entspricht bist du bald noch tiefer in der Sch***
(bei Interesse: PN)

Nicht Gott bietet zum Verkauf an, sondern der Verkäufer. Gott hat nur die kreative Leistung seiner Urheberschaft zur Verfügung gestellt. Die Rechte der Verwertung wurden in einem bestimmten Umfang abgegeben an einen Dritten. Wenn Gott auf der eigenen HP für ein Buch Werbung macht, dann hat das direkt nichts mit dem eigentlichen Verkauf zu tun. Schließlich hat Gott ja keinen eigenen Online-Laden, in dem das Buch veräußert wird. Das wäre dann übrigens gewerblich und bedarf einer gewerblichen Anmeldung, unter Umständen auch den Eintrag ins Handelsregister - außer es wäre so etwas wie ein Amazon-Shop.

Ja, man könnte es in etwa vergleichen mit dem Second-Hand-Laden, wo man Klamotten oder Spielsachen in Kommission gibt. Geistiges Eigentum ist halt weniger handfest.

BoD-Hersteller rechnen aber auch oftmals einmal jährlich ab oder wenn ein gewisser Betrag überschritten worden ist. Meist mindestens 10 Euro. Solange Gott das Geld nicht nachweislich überwiesen bekam, hat Gott auch kein zusätzliches Einkommen gehabt.
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Alt 23.05.2011, 15:00   #32
Rounddancer
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Zitat von Gott Beitrag anzeigen

Ich bejahte dies, dachte mir aber absolut nichts dabei. Zur Info: es handelt sich um meine Autobiografie im on Demand Bereich publiziert. Ich glaube es wurde 6 mal dort verkauft. Pro Verkauf habe ich 0,34 Euro eingenommen.
Das ist eine selbstständige, bzw. freiberufliche Tätigkeit. Und muß dem Finanzamt, aber in jedem Fall dem Jobcenter unverzüglich angezeigt werden. Und jegliche Einnahme ist auch unverzüglich dem Jobcenter zu melden.
Lieber einmal mehr melden, als zu wenig.

Hm, warum nimmst Du da bloß 34 Cent pro Exemplar ein?
Andere machen ein *.pdf, über irgendwas, sichern die Geldrückgabe bei Unzufriedenheit zu, stellen eine Gratis-Leseprobe des "Buches" , die halt das Inhaltsverzeichnis und zwei, drei Seiten enthält, den Interessierten in Aussicht,- wenn diese den Newsletter bestellen.
Und dann bieten sie das "Buch" für 19,99, oder 9,99 Euro an,- Bezahlung per Karte oder paypal, Auslieferung per Email, oder per Email, die den Link zum *.pdf enthält...

Damit sind einige Leute Millionäre geworden...


Die im Amt sind nicht behindert,- sie führen nur die Vorschriften aus.

Ich mußte ja selbst heute beim pAp vorreiten. Auch wegen meiner neuen Selbstständigkeit, die ich selbstverständlich per Fax gemeldet hatte.
Er wollte wissen, welchen Umfang (zeitlich) das derzeit hätte. Ich sagte, derzeit sei ich in einer Einlernphase, einige Stunden wöchentlich wirds wohl kaum überschreiten,- und wann mal finanziel was rauskomme, sei nicht absehbar. Er nahm erfreut die Kopie meines Gewerbescheins. die ich ihm mitgebracht hatte, entgegen. Und er meinte, daß vermutlich das Team "Selbstständigkeit" sich nicht für mich interessieren wird, da der Umfang der Arbeit und der Ertrag erstmal so gering ist, und ich ja wie von mir erklärt, kein Einstiegsgeld benötige. Aber wenn die mich doch haben wollten, würden die sich bei mir melden.... In jedem Fall jedoch sollte ich sofort melden, wenn Geld hereinkäme, auch bei kleinen und kleinsten Beträgen, und auch, wenn ja da Freibeträge zum Tragen kämen.

Ansonsten sagte er, ich sei ja nun eine Zeitlang bei "Perspektive 50plus" gewesen, und wenn die dort mir nicht hätten helfen könnten, dann könne er es leider erst recht nicht. Also machen wir das weiter, wie bisher, sagte er,- druckte die letzte EGV der 50plus-FM mit aktualisiertem Datum aus, unterschrieb und ich unterschrieb auch. Und damit war der Fisch geputzt, ich durfte abrücken.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2011, 15:04   #33
Rounddancer
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
Wie verhält es sich, wenn man Publikationen produziert, die man gegen freiwillige Spenden zur Kostendeckung abgibt?
Da hat man dann zwar Einnahmen, aber keinen Gewinn daraus.
Einfach, ich mache das so: Die Weiterleitung des Zuflusses am besten im selben Monat, in dem die Einnahme war,- dann ist der Zufluß 0,00 Euro...
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Alt 23.05.2011, 15:09   #34
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Freydis
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen

Hm, warum nimmst Du da bloß 34 Cent pro Exemplar ein?
Andere machen ein *.pdf, über irgendwas, sichern die Geldrückgabe bei Unzufriedenheit zu, stellen eine Gratis-Leseprobe des "Buches" , die halt das Inhaltsverzeichnis und zwei, drei Seiten enthält, den Interessierten in Aussicht,- wenn diese den Newsletter bestellen.
Und dann bieten sie das "Buch" für 19,99, oder 9,99 Euro an,- Bezahlung per Karte oder paypal, Auslieferung per Email, oder per Email, die den Link zum *.pdf enthält...

Damit sind einige Leute Millionäre geworden...
Bei Verlagen ist es durchaus üblich, dass man pro verkauftem Exemplar bezahlt wird. Bekannte Autoren haben freilich mehr Möglichkeiten Zusatzboni auszuhandeln. Ein BoD-Publisher übernimmt in der Regel auch die Besorgung einer ISBN-Nummer, sowie weiterer "Kleinigkeiten", die im Hintergrund einer Buchedition notwendig sind.

Du wirst mit Sicherheit über einen seriösen Handel keine PDF's verkaufen können, die als Email zugestellt werden - ganz bestimmt nicht. Das schnelle Geld ist auch auf dem Buchmarkt nicht die Regel, zumindest nicht, wenn seriös gearbeitet wird. Es gibt nur einige wenige Ausnahmen. In den vergangenen Jahren z.B. die Harry-Potter-Bücher, die zunächst immer wieder von den großen Verlagen abgelehnt worden waren und dann zum Riesenerfolg wurden oder kürzlich ein Online-Buch für die Kindle-Plattform und ein BoD-Buch. Die beiden letzteren Erfolge ereigneten sich allerdings in den USA.


Einge Leute sind auch Millionäre geworden, indem sie Leute abgemahnt haben oder angebliche Lebenshilfetexte zum Fax-Abruf angeboten haben oder bakterienverseuchtes Badewasser in kleinenFläschchen als heiliges Wasser an Leichtgläubige verkauft haben...
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Freydis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2011, 15:22   #35
Couchhartzer
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Zitat von Gott Beitrag anzeigen
Heute kam ein Brief:

"Folgende Unterlagen werden benötigt:

- Nachweise über das erzielte Einkommen aus Ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller --> freiberufliche Tätigkeit? lol?
- Kopie der Anmeldung beim Finanzamt als freiberuflicher Schriftsteller --> Soll ich mal laut lachen?
- Nachweis seit wann Sie als Schriftsteller tätig sind."

Ich weiß nicht ob ich das jetzt lustig finden oder mich fragen soll, wie behindert die eigentlich sind?!

Was meint ihr dazu?
Wegen den Pflichten und Vorgaben zu freiberuflichen Tätigkeiten bitte hier nachlesen: Freiberuflich arbeiten: wann Sie freiberuflich taetig sind - ArbeitsRatgeber
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Alt 24.05.2011, 08:45   #36
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Ich habe jetzt folgende Antwort formuliert:

"Es existiert keine Anmeldung beim Finanzamt als freiberuflicher Schriftsteller, weil ich nicht als freiberuflicher Schriftsteller tätig bin. Ergo habe ich auch kein Einkommen aus freiberuflicher Tätigkeit als Schriftsteller erzielt.

Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, erkläre ich Ihnen kurz den Sachverhalt:
Das Schreiben wird nicht als freiberufliche Tätigkeit, sondern lediglich als Hobby ausgeführt. Alle meine Publikationen werden über das sog. „Book on Demand“ Verfahren hergestellt. Das bedeutet, dass Bücher erst beim Bestellen gedruckt werden. Der Preis des Buches deckt sich mit den Herstellungskosten des Verlages.
Gesetz des Falles, eine meiner Publikationen erreicht Bestsellerstatus, werde ich dies selbstverständlich unverzüglich Ihrer Institution mitteilen."
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Alt 24.05.2011, 08:53   #37
im Grünen
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Zitat von Gott Beitrag anzeigen
Ergo habe ich auch kein Einkommen aus freiberuflicher Tätigkeit als Schriftsteller erzielt.
Zitat von Gott Beitrag anzeigen
Ich glaube es wurde 6 mal dort verkauft. Pro Verkauf habe ich 0,34 Euro eingenommen.
ohne Worte.
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im Grünen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 08:57   #38
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Darüber existieren leider keine Nachweise. Das sehe ich lediglich über meinen online Zugang.
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Alt 24.05.2011, 09:53   #39
angeschifft->Emailproblem
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angeschifft
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Zitat von im Grünen Beitrag anzeigen
ohne Worte.
Es mangelt dir offensichtlich an der Fähigkeit zwischen Gewinn (was dann steuerrechtlich meistens Einkommen ist) und Einnahmen zu unterscheiden. Das ist allerdings kein Einzelphänomen, darunter "leiden" selbst viele Gewerbetreibende und wundern sich dann am Monatsende, wenn trotz vieler Einnahmen nichts übrigbleibt.

Allein wenn man anfangen würde die üppigen Einnahmen der Bücher mit Telefonkosten, Internetauftritt, Port, etc. pp. gegenzurechnen gäbe es kein positives Einkommen. Ergo braucht das die ARGE einen feuchten Pups zu interessieren!

Dem Finanzamt braucht man auch nichts anzuzeigen, weil man das sofort als Liebhaberei einstufen kann.
angeschifft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 10:11   #40
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

Zitat von angeschifft Beitrag anzeigen
Es mangelt dir offensichtlich an der Fähigkeit zwischen Gewinn (was dann steuerrechtlich meistens Einkommen ist) und Einnahmen zu unterscheiden. Das ist allerdings kein Einzelphänomen, darunter "leiden" selbst viele Gewerbetreibende und wundern sich dann am Monatsende, wenn trotz vieler Einnahmen nichts übrigbleibt.

Allein wenn man anfangen würde die üppigen Einnahmen der Bücher mit Telefonkosten, Internetauftritt, Port, etc. pp. gegenzurechnen gäbe es kein positives Einkommen. Ergo braucht das die ARGE einen feuchten Pups zu interessieren!
Endlich mal ein super Statement, vielen Dank !!
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Alt 24.05.2011, 13:16   #41
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Ja - weil es für Dich so wunderbar passt !
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Alt 24.05.2011, 13:20   #42
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Zitat von wommi Beitrag anzeigen
Ja - weil es für Dich so wunderbar passt !
Ja - weil es für mich so wunderbar logisch klingt !
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Alt 24.05.2011, 14:05   #43
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Ist aber leider falsch !
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Alt 24.05.2011, 16:00   #44
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Jetzt mal unabhängig davon, ob der eine oder der andere Recht hat.

Wenn ich dem Amt sage, es gab keinerlei Einnahmen, da sich der Erlös aus dem Verkauf mit den Herstellungskosten des Verlages deckt (da Book on Demand), wie wollen die das Gegenteil beweisen?
Ich hab mal nachgeschaut in den Unterlagen. Die Bereitstellung in diesem on Demand Verlag kostst jährlich Geld. Das wurde, als ich das zahlte für 2011, gleich mit Einnahmen verrechnet. Soviel dazu.

Nein, ich möchte nichts unterschlagen, falls das so klingen sollte.
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Alt 24.05.2011, 16:53   #45
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angeschifft
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Zitat von Gott Beitrag anzeigen
Jetzt mal unabhängig davon, ob der eine oder der andere Recht hat.

Wenn ich dem Amt sage, es gab keinerlei Einnahmen,
Diese Aussage ist aber falsch! Hier gibt es eine ganz feine Unterscheidung bei den Begriffen, da darfst du dich nicht verheddern oder in Falschaussagen verstricken. Richtig wäre "Es gab keinerlei positive Einkünfte aus Selbständigkeit oder Gewerbebetrieben". Wobei ich den Satz auch weglassen würde, sonst wollen die noch einen Gewerbeschein haben oder die Anmeldung/Bestätigung einer selbständigen Tätigkeit beim/vom Finanzamt.

Einnahmen hast du sehr wohl in Form von wenigen Euro, allerdings hast du auch Ausgaben, welche die Einnahmen ganz sicher übersteigen. Die Differenz daraus ist in deinem Fall ein Überschuss (im negativen ein Fehlbetrag), den man gern auch als Gewinn (oder Verlust) bezeichnet. Der Überschuss wird im Rahmen deiner Einkommensteuer als "Einkünfte aus ..." deklariert, auch wenn es ein Fehlbetrag ist (negative Einkünfte). Deine verschiedenen Einkünfte (aus nichtselbständiger Tätigkeit, aus Vermietung und Verpachtung, aus ...) ergibt dein Einkommen. Da deine Buchschreiberei aber ein Hobby ist und von deinem Finanzamt als Liebhaberei deklariert wird, kannst du deinen Fehlbetrag nicht einkommensmindernd ansetzen, was dir sowieso egal ist.

Soweit zum steuerrechtlichen.

Zitat von Gott Beitrag anzeigen
da sich der Erlös aus dem Verkauf mit den Herstellungskosten des Verlages deckt (da Book on Demand), wie wollen die das Gegenteil beweisen?
Du gibst denen eine ganz kurze Aufstellung, in der du deine Einnahmen (die paar Euro) und die Ausgaben (Webauftritt, ein paar Telefongespräche, Briefporto) pro Jahr gegenüberstellst und dass die Differenz negativ ist. Und dann schreibst du drunter, dass das ein Hobby ist, welches keinen Überschuss erwirtschaftet, deshalb keinen Einfluss auf dein Einkommen hat und für das sich dein Finanzamt nicht interessiert.

Sollte es Verschiebungen geben, zum Beispiel weil deine Kosten Februar bis Dezember anfallen, die Einnahmen aber im Januar, dann kannst du noch höflich darauf hinweisen, dass sich das Finanzamt dafür auch nicht interessiert (die wollen Jahressummen) und dass solche brutalen Summen jeder Hartzer pro Monat anrechnungsfrei hinzuverdienen darf.
angeschifft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 16:55   #46
wommi->Emailproblem
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Da frage ich mich dann ja doch (wenn in Deinen Augen alles so klar scheint), warum hast Du das dem JC nicht einfach mitgeteilt ?

Wenn Du es belegen kannst, gibt es ja auch keine Probleme - aber lies mal Deinen ersten Beitrag, da hört sich das anders an - oder ?

Und nicht das JC muß Dir etwas beweisen - es ist umgekehrt !
wommi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 17:03   #47
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Zitat von wommi Beitrag anzeigen
Und nicht das JC muß Dir etwas beweisen - es ist umgekehrt !
Da unterliegst du aber jetzt einem Irrglauben!

Zum Schluss behaupten die ARGEN bei jedem Hartzer "Wir unterstellen Ihnen Reichtum in Millionenhöhe auf einem geheimen Schweizer Bankkonto, Ihren Antrag auf Hartz IV lehnen wir deshalb ab." und du meinst jeder Hartzer muss dann denen beweisen, dass er kein Konto mit Millionensummen dort hat?
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Alt 24.05.2011, 18:22   #48
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Standard AW: Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen - Das glaubt ihr nie !!!

@angeschifft

Man kann alles ins Lächerliche ziehen - hab' ich von Dir eigentlich auch nicht anders erwartet !

Die Aussage bezog sich auf den zu erbringenden Nachweis, von dem 'Gott' in seinem Posting geschrieben hat !
wommi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2011, 18:49   #49
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angeschifft
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Zitat von wommi Beitrag anzeigen
@angeschifft

Man kann alles ins Lächerliche ziehen - hab' ich von Dir eigentlich auch nicht anders erwartet !

Die Aussage bezog sich auf den zu erbringenden Nachweis, von dem 'Gott' in seinem Posting geschrieben hat !
Auch da muss das Jobcenter die Behauptung, es gäbe Einkünfte, beweisen, wenn der Antragsteller mit "Ich habe keine" reagiert. Ein Buch zu schreiben heißt nicht, dass es auch jemand lesen oder gar kaufen will!
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Alt 24.05.2011, 18:55   #50
sumse
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Zitat von angeschifft Beitrag anzeigen
Da unterliegst du aber jetzt einem Irrglauben!

Zum Schluss behaupten die ARGEN bei jedem Hartzer "Wir unterstellen Ihnen Reichtum in Millionenhöhe auf einem geheimen Schweizer Bankkonto, Ihren Antrag auf Hartz IV lehnen wir deshalb ab." und du meinst jeder Hartzer muss dann denen beweisen, dass er kein Konto mit Millionensummen dort hat?
nachweispflicht wurde per gesetz umgekehrt
die behaupten du must nachweisen und darlegen

aber dagegen kann man angehn
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