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Start > > -> Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBEI)

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Danke Danke:  69
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Alt 15.06.2011, 15:01   #26
Mausy->Emailproblem
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Mausy
Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Emil: Danke. Am besten ist mir natürlich mit einem guten Antwortschreiben auf die Sanktionsandrohung geholfen :-).

Kiwi: Nein auch inhaltlich unterscheiden sie sich. Den Text vom Anschreiben habe ich aus dem Netz (Mustervorlage gedownloaded). Diese Mustervorlage habe ich dann noch mir entsprechend abgeändert.
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Alt 15.06.2011, 15:16   #27
emil1959
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
Emil: Danke. Am besten ist mir natürlich mit einem guten Antwortschreiben auf die Sanktionsandrohung geholfen :-).
Bitte !
Und wenn keine besseren Vorschläge kommen wirst du wohl mit meinem laienhaften Schreiben Vorlieb nehmen müssen.
Aber du hast ja noch Zeit bis zum 29.06.
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Alt 15.06.2011, 15:26   #28
gila
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Ich denke mal, das Schreiben ist schon so ok und sagt das wichtigste aus. Man "könnte" natürlich immer mehr und auch heftiger ... was ich mir - wie Kiwi - auch kaum verkneifen könnte!

Mit Sätzen z.B. wie: Es mutet schon sehr seltsam und "marktunüblich" an, dass ein potenzieller Arbeitgeber sich anstatt mit dem Bewerber zuerst mit Ihnen auseinander setzt. Hier sehe ich Grund zur Annahme von datenrechtlich inkorrektem sowie auch diskriminierendem Verhalten dem Bewerber gegenüber, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um eine ordentliche - und DURCHAUS immer noch in weiten Teilen marktübliche - Form der Bewerbung bemüht hat.

Und natürlich die berühmte Frage WO STEHT DAS ... dass das JC-interne "Lektorat" hier eine KONKRETE Ermächtigung zur Sanktion hat?

Sachen gibts, die gibts nicht
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Alt 15.06.2011, 15:31   #29
gila
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Und noch was: immer die angedrohten §§ lesen!
Die SB schreibt selbst: es KANN Nach § 31 SGB II .....

vielleicht hat sie ihn nicht genau im Kopf? Aber DU kannst ihn ja mal lesen ;-)

einer meiner Lieblingssätze ist mitunter: "Der von Ihnen zitierte Paragraf gibt eine solche von Ihnen angedrohte Verfahrensweise nicht her"
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Alt 15.06.2011, 15:39   #30
emil1959
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

@gila,
ich hab das Schreiben mit Absicht eher nicht so angriffslustig gestaltet.
Das...
Zitat:
Man "könnte" natürlich immer mehr und auch heftiger ... was ich mir - wie Kiwi - auch kaum verkneifen könnte!
...heben wir uns doch mal für später auf.

Wenn du dein Pulver gleich am Anfang verschießt halte ich das nicht immer für taktisch klug.
RA, DAB, Klageandrohung usw. wird Mausy sowieso noch anbringen müssen.
Ihr kennt doch den Ablauf selbst,
-Anhörung
-Stellungnahme
-Sanktion
-Widerspruch.......und so geht es weiter.

Wenn der / die / das SB sich wirklich zu weit vorwagt, dann lass den Drachen doch in den Abgrund rauschen.

Es ist nur meine Meinung, und nun MfG
Emil
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Alt 15.06.2011, 15:43   #31
Reiner Zufall
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Zitat von thorschroeer Beitrag anzeigen
Als Arbeitgeber würde ich lieber handgeschriebene Bewerbungen erhalten. Sie sagen doch viel mehr über einen Bewerber aus.
Nicht ohne Grund gibt es auch Unternehmen, die zu den üblichen Bewerbungsunterlagen einen handschriftlichen tabellarischen Lebenslauf wünschen.

Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Wenn von Dir erwartet wird, dass du deine Bewerbung mit dem PC erstellst, dann muss man dir entweder einen PC samt Drucker stellen (finanzieren) oder der Leistungsträger muss die Ausrüstung in seinen Geschäftsräumen zur Verfügung stellen.
Oder man verschafft dem HE ruck-zuck Gelegenheit, ausreichend Bewerbungen an den nötigen Gerätschaften unter fachkundiger Anleitung zu erstellen. ;-)
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Alt 15.06.2011, 16:25   #32
haef->Emailproblem
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
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Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich habe heute ein Schreiben (mit Sanktionsandrohung) von der ARGE bekommen indem behauptet wird, ich hätte mich bei meiner Bewerbung nicht an die marktüblichen Anforderungen gehalten. Weiterhin wird behauptet ich hätte bewusst einer Einstellung entgegengewirkt.

Liebe Grüße

Mausy
hallo mausy,

da Deine Sb keine konkreten Gründe benennt, ist es überflüssig sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Als Antwort reicht
------------------------------------------------------------------------
sehr geehrte Frau Katze,

den vagen Andeutungen in ihrem Schreiben v. XX.YY.ZZZZ vermag ich nicht zu entnehmen, was sie mir aus welchen Gründen vorwerfen.
Bitte benennen Sie doch konkret was in/an meiner Bewerbung nicht "marktüblich" war und wieso das zur Nichteinstellung geführt hat. Danke

mfG

Mausy
------------------------------------------------------------------------

keinesfalls solltest Du von Dir aus bereits (vermutete) Gründe, z.b. Handschrift, fehlendes Zeugnis o-ä., benennen!

Das Ganze ist ein Versuchsballon, piekst du rein, hast du evtl. verloren.

frdl. Grüße
Horst

btw welche Antwort hast Du denn eigentlich von dem Zahnarzt bekommen?
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 16:42   #33
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Nur die Form?

Zum Nachweis, dass in einer anderen Darreichungsform die Bewerbungsunterlagen zum Arbeitsverhältnis geführt hätten, muss diese Form ausprobiert werden. Ansonsten bleibt nur eine Behauptung. Selbst den evtl. neuen Arbeitgeber droht bei kreativem Umgang mit seiner "Wahrheit" keine Folge. Eher bei nicht argefreundlicher Stellungnahme könnte eine negative Folge eintreten.

Ein Dienstverhältnis Arzt- Helferlein bedingt eine besondere Nähe. Da ist eine sehr persönliche Art der Bewerbung für beide Seiten hilfreicher als das übliche Auflisten von Terminen und Zeiten.

SB hätte eine besondere Art der Bewerbung verpflichtend vorgeben müssen. Hat sie wohl nicht.

Zur Vermeindung von Wiederholung würde ich SB die Daten pot. Arbeitgeber übermitteln. SB kann dann in der richtigen Form die Bewerbung weiterreichen. Wenn es dann nicht klappt, liegt es nur an der Bewerbungsmappe. Damit ist SB schon regreßpflichtig. Wenn SB das Spiel nicht spielen mag? Da zeigt das Ziel des SB überdeutlich. Quote/Plan erfüllen. Ja es ist wieder so weit.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 16:50   #34
sumse
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen
Der Grund der angedrohten Sanktion wird genau benannt: die nicht "marktübliche Bewerbung" - hier ist offensichtlich die handschriftliche Form gemeint - hätte zur Ablehnung geführt.
Der defekte Drucker ist auch kein wirklicher Grund für eine handschriftliche Bewerbung. Die Arbeitsagenturen stellen hierfür Rechner zur Verfügung.

Hier ist lediglich die Beurteilung der SB anzufechten, sofern die Bewerbung ansonsten fehlerfrei und formell richtig ist. Die handschriftliche Bewerbung ist keinesfalls ein Ablehnungsgrund, schon gar kein justiziabler. Die Unterstellung der SB, absichtlich diese handschriftliche Form gewählt zu haben, um die Einstellung zu verhindern, ist ebenfalls rechtlich nicht haltbar, außer es wurde ausdrücklich in der Stellenbeschreibung eine maschinelle Bewerbung gefordert. Auch eine stark fehlerbehaftete Bewerbung könnte diesen Schluss eventuell zulassen. Aber das ist hier ja wohl nicht der Fall.

Ein handgeschriebener Lebenslauf ist zwar heute nicht mehr üblich, verstößt aber nicht gegen allgemeine Regeln.
So kommt eventuell nur das Anschreiben als "marktunüblich" in Frage. Doch hier gilt das o.g.

In der Stellungnahme würde ich die Unterstellung der SB zurückweisen, absichtlich eine Ablehnung provoziert zu haben, da niemand auch heute davon ausgehen kann, dass eine sonst ordentliche Bewerbung wegen der handschriftlichen Form automatisch abgelehnr wird.

Im Falle einer Sanktion würde ich alles andere getrost dem Richter überlassen (ER und Klage gegen die Sanktion neben dem Widerspruch gegen die Sanktion).


Der Grund der angedrohten Sanktion wird genau benannt: die nicht "marktübliche Bewerbung" - hier ist offensichtlich die handschriftliche Form gemeint - hätte zur Ablehnung geführt.
Der defekte Drucker ist auch kein wirklicher Grund für eine handschriftliche Bewerbung. Die Arbeitsagenturen stellen hierfür Rechner zur Verfügung.


man ist nicht verpflichtet eine bewerbung auf schreibmaschiene oder computer zu erstellen

die bewerbung muss leserlich sein

einige firmen wollen sogar handschrifliche bewerbungen
die haben da sogar grafollogen sitzten die die dann auswerten
(überwiegend in grossen firmen)

solang die bewerbung gesetzes treu geschrieben ist
ist dann alles im grünen bereich

den SB will ich mal sehn der eine sanktion verhängt auf grund handgeschriebener bewerbung^^
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Alt 15.06.2011, 17:02   #35
Seebarsch->Emailproblem
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Seebarsch Seebarsch Seebarsch
Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Haef hat in Beitrag 32, mal wieder, den richtigen Ansatzpunkt erkannt.

Der oder die Teamleiter/in schreibt " nach meinen Erkenntnissen"!

Welche Erkenntnisse sind das dann?

Ohne die konkrete Aussage des potenziellen Arbeitgebers, dass er nur wegen der angeblichen schlechten Bewerbung von einer Einstellung Abstand genommen hat, kann da garnichts geschehen.
Diesen Ärger ziehen sich allerdings die Arbeitgeber nicht sonderlich gerne zu.

Mein TIPP:
Wie Haef sagte, unschuldig tun und nachfragen, woher die Erkenntnisse kommen, dafür Nachweise ( ggfls. Aussage des Arbeitgebers) verlangen und dann mal abwarten!
Seebarsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 18:27   #36
olivera
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
...
2. Da die/der SB seinerseits 0 genaue Gründe nennt
Null? - Lesen bildet nicht nur, sondern hilft manchmal ganz konkret: Bewusstes Entgegenwirken einer möglichen "Einstellung .. mit der von Ihnen gewählten Form der Bewerbungsunterlagen" (Sanktionsgrund, Schuldvorwurf),
Wenn das JC etwas sanktionswürdiges zu beanstanden hat,
"Die Anforderungen an Bewerbungsunterlagen sind Ihnen bekannt und dementsprechende Bewerbungsunterlagen liegen .. in Form einer Musterbewerbung .. vor ..." (="keine Unkenntnis" der "marktüblichen Anforderungen": persönliche Zurechenbarkeit der vorgeworfenen Versäumnisses), Folge: "..Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses daran gescheitert.." ('Tatbestandsverwirklichung')
dann müßte es diese m.W. selbst genaustens benennen.
Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen
Der Grund der angedrohten Sanktion wird genau benannt: die nicht "marktübliche Bewerbung" - hier ist offensichtlich die handschriftliche Form gemeint - hätte zur Ablehnung geführt.

Und nicht dich auf's geratewohl raten lassen, was denn an deiner Bewerbung sanktionswürdig sein könnte.
Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
.. handschriftlich ... beworben. ... Ausserdem hat ein Schulzeugnis gefehlt, welches ich nicht mehr hatte,
- das nenn ich "wohl geraten", war offensichtlich nicht soo schwer
Für den Zweck der Anhörung bzw. deren Beantwortung geht es nur um zwei Probleme. 1.a) Marktunüblichkeit b) zurechenbare Kausalität des Nicht-Zustandekommens eines Beschäftigungsverhältnisses : siehe
Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen
Die handschriftliche Bewerbung ist keinesfalls ein Ablehnungsgrund, schon gar kein justiziabler.
Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
Handschriftlich, da ich keinen Drucker habe und nach meines Wissens handschriftlich bei Bewerbungen erlaubt ist. Ausserdem hat ein Schulzeugnis gefehlt, welches ich nicht mehr hatte, jedoch steht auf der Homepage der ARGE das sogar Bewerbungen ohne Zeugnisse völlig ok sind.
= Hinweis auf internet-'Informationen der BA', nach denen auch handschriftliche Bewerbungen grundsätzlich ausreichend sind (?) würde nicht schaden, darauf (Fundstelle!) in der Anhörung verweisen
2.
Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
Ich habe niemals bewusst oder absichtlich der Einstellung entgegen gewirkt oder es versucht
(bedingter) Vorsatz / grobe Fahrlässigkeit (wer jetzt sich an strafrechtliche (inzidenz)Tb-Prüfung erinnert fühlt, liegt goldrichtig: was sind Sanktionen schließlich?): dazu [QUOTE=HajoDF;857564]Die Unterstellung der SB, absichtlich diese handschriftliche Form gewählt zu haben, um die Einstellung zu verhindern, ist ebenfalls rechtlich nicht haltbar, außer es wurde ausdrücklich in der Stellenbeschreibung eine maschinelle Bewerbung gefordert.[/QUOTE]
------------------------------------------------------------------------
Langen Vorgeplänkels kurzer Schluss:
Zitat von emil1959 Beitrag anzeigen
Zitat: Sehr geehrte / r Frau / Herr …...........,


zu Ihrem Schreiben vom ….......äußere ich mich wie folgt.


Auf Ihren Vermittlungsvorschlag vom 02.05.2011 habe ich mich am..........wie von Ihnen gefordert umgehend als..............bei..........beworben.


Mit den mir zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten erstellte ich in Anlehnung an die von der Bundesagentur für Arbeit auf http..(web-adresse der Seite mit dem angeblichen "handschriftliche Bewerbung genügt" einfügen) veröffentlichten Hinweise eine meines Erachtes in Form und Inhalt gute und den Anforderungen, insbesondere dem sich bei Bewerbungserfolg ergebenden, von besonderer Nähe gekennzeichneten und deshalb beidseitig hilfreicher auf persönlichere Weise anzubahnenden Arbeitsverhältnis
Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
...Ein Dienstverhältnis Arzt- Helferlein bedingt eine besondere Nähe. Da ist eine sehr persönliche Art der Bewerbung für beide Seiten hilfreicher als das übliche Auflisten von Terminen und Zeiten.
entsprechende Bewerbung. Diese von mir eingereichten Unterlagen [können] dürften demnach bei verständiger Würdigung nicht einer eventuellen Einstellung entgegengewirkt haben. Falls bedauerlicherweise seitens des Empfängers der Bewerbungsunterlagen eine gegenteilige Auffassung, etwa auch bezüglich der schriftlichen bzw. in der beruflichen Praxis oftmals handschriftlichen Kommunikation und Speicherung/Niederlegung von Informationen im Rahmen des Dienstverhältnisses, vorherrschen sollte, hatte ich bei Erstellung und Versendung der monierten Bewerbung keine diesbezügliche Absicht, das Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses zu vereiteln. Mir ist daher nicht ersichtlich, inwiefern der Tatbestand für den Eintritt einer Absenkung oder den Wegfall des ALG II gem. § 31 des SGB II [nicht] gegeben sein könnte.
[Bevor] Sollten Sie [über den Eintritt einer Sanktion entscheiden überdenken Sie bitte die von Ihnen aufgestellten Vermutungen und Behauptungen welche in keiner Weise den Tatsachen entsprechen.]
Zitat von Seebarsch Beitrag anzeigen
...Der oder die Teamleiter/in schreibt " nach meinen Erkenntnissen"!

Welche Erkenntnisse sind das dann?

Ohne die konkrete Aussage des potenziellen Arbeitgebers, dass er nur wegen der angeblichen schlechten Bewerbung von einer Einstellung Abstand genommen hat, kann da garnichts geschehen.
...
an der Absicht festhalten, über den Eintritt einer Sanktion positiv zu entscheiden, bitte ich um Konkretisierung der in ihrem Schreiben vom ....erwähnten 'Tatsachen' durch explizite Darlegung der Ihnen vorliegenden, entscheidungserheblichen Kenntnisse von einem gescheiterten Zustandekommen eines Beschäftigungsverhältnisses, ggfls. durch Gewährung von Akteneinsicht.

Mit freundlichen Grüßen,


...................Unterschrift
Frau Mausy
Parallel dazu Antrag stellen auf Darlehen für Drucker (zweck: Bewerbungsschreiben)
und: fehlendes Zeugnis besorgen...
und: beweg Dich zu 'ner Beratungsstelle -wirst sie brauchen!
olivera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 20:56   #37
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Mausy
Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Vielen vielen Dank Olivera!!!!!!!!!!!!!!!!!
Der Text ist super. Leider ist aber alles ein bisschen unübersichtlich geworden. Kannst du vielleicht die Dinge die nicht mit rein gehören kurz aus dem Text raus nehmen ? Ich bin mir nicht ganz sicher was rein gehört und was nicht. Nochmals VIELEN DANK!.

LG
Mausy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 22:04   #38
teddybear
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Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich habe heute ein Schreiben (mit Sanktionsandrohung) von der ARGE bekommen indem behauptet wird, ich hätte mich bei meiner Bewerbung nicht an die marktüblichen Anforderungen gehalten. Weiterhin wird behauptet ich hätte bewusst einer Einstellung entgegengewirkt.
Das ist die neue Mache um Leistungen unterschlagen zu wollen. Mein Nachbar, Pole und erst seit kurzem im ALG II Bezug hatte zwei kleinere Rechtschreibfehler in seiner Bewerbung. Ihm hat man auch völlig absurd unterstellt, dass er eine Einstellung absichtlich verhindern will. Mich hat nur gewundert, dass der Sachbearbeiter diese marginalen Fehler überhaupt entdeckt hatte, weil auch sein Sanktionsandrohungsschreiben 3 Rechtschreibfehler beinhaltete!

Damit scheitern die spätestens vor dem Sozialgericht! Zudem sollte man prüfen lassen, ob derartige Unterstellung nicht auch strafrechtlich relevant sein könnte. Man kann vermuten aber hier die Absicht zu unterstellen ist schon ein starkes Stück. Mann sollte gleich reagieren und eine Dienstaufsichtsbeschwerde an das Kundenreaktionscenter in Nürnberg schicken. Also nicht an das Kaffeetrinkende Team des Jobcenter! Warmer Regen von oben ist am besten!

Ich würde sogar behaupten, dass in deinem Fall sogar eine handschriftliche Bewerbung sehr angebracht ist, weil man in einer Zahnarztpraxis auch viel mit der Hand schreiben muss. So kann also der Arbeitgeber gleich deine Handschrift sehen. Dies kann sogar in der Branche ein gewaltiger Bewerbungsvorteil sein!


Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
ethos07: Ich bin aus Frankfurt am Main.
Und pass daher auf, weil wie du weist, die in Frankfurt am M erschießen auch mal gern ihre vermeintlichen "Querulanten" in "Notwehr" um die Reglesätze einzusparen!
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2011, 23:26   #39
haef->Emailproblem
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Für den Zweck der Anhörung bzw. deren Beantwortung geht es nur um zwei Probleme. 1.a) Marktunüblichkeit b) zurechenbare Kausalität des Nicht-Zustandekommens eines Beschäftigungsverhältnisses : siehe = Hinweis auf internet-'Informationen der BA', nach denen auch handschriftliche Bewerbungen grundsätzlich ausreichend sind (?) würde nicht schaden, darauf (Fundstelle!) in der Anhörung verweisen
2. (bedingter) Vorsatz / grobe Fahrlässigkeit (wer jetzt sich an strafrechtliche (inzidenz)Tb-Prüfung erinnert fühlt, liegt goldrichtig: was sind Sanktionen schließlich?): dazu [QUOTE=HajoDF;857564]Die Unterstellung der SB, absichtlich diese handschriftliche Form gewählt zu haben, um die Einstellung zu verhindern, ist ebenfalls rechtlich nicht haltbar, außer es wurde ausdrücklich in der Stellenbeschreibung eine maschinelle Bewerbung gefordert.
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Langen Vorgeplänkels kurzer Schluss:

Parallel dazu Antrag stellen auf Darlehen für Drucker (zweck: Bewerbungsschreiben)
und: fehlendes Zeugnis besorgen...
und: beweg Dich zu 'ner Beratungsstelle -wirst sie brauchen![/QUOTE]


lieber olivera,

was soll denn dieser Blödsinn, willst Du sie vor die Pumpe laufen lassen? DU kannst das machen, weil Du Dich auch in Folge entsprechend "verkaufen" kannst, aber was glaubst Du wenn "mausy" das macht und dann vor einem Richter steht?

Der nimmt sie in 2 Minuten auseinander und setzt sie wieder, inklusive bestätigter Sanktion, zusammen.

Warum soll sie etwas "zugeben". wovon sie garnichts weiß? Warum soll sie einen Drucker beantragen, obgleich die SB noch nichts von Handschrift erwähnt hat?

Das macht man hinterher, wenn Fakten auf dem Tisch liegen!

Ich finde es völlig daneben wie hier, nicht nur von Dir, persönliche "Vorlieben" gegenüber SB´s und Bescheiden zum Maßstab einer "Beratung" gemacht werden.

dennoch frdl. Grüße
Horst
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 00:23   #40
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Mausy
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haef : Was soll ich denn deiner Meinung Antworten ? Wenn du den Text schlecht findest, hast du einen alternativen ? Ich brauch was, was ich antworten kann. Sonst bekomm ich ne Sanktion :-(.
Mausy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 00:58   #41
olivera
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-'vor den Richter' solltest Du eh' nicht ohne (anwaltlichen) Beistand treten - deshalb meine Bitte, Dich möglichst umgehend an einschlägige Beratungsstelle zu wenden (später ggfl. BeratungshilfeSchein+Anwalt): evtl. schicken die deine Anhörung vorab per fax von ihrem Anschluss aus zum JC, das dann ohnehin davon ausgehen würde, der Text stamme aus BeraterFeder

-was die Erwähnung von 'Handschriftlichem' angeht: erfolgt in meinem Vorschlag (neben Andeutungen) nur in einem Nebensatz "...gegenteilige Auffassung, etwa auch bezüglich der schriftlichen bzw. in der beruflichen Praxis oftmals handschriftlichen Kommunikation und Speicherung/Niederlegung von Informationen im Rahmen des Dienstverhältnisses,..." wenn das Graue too much sein sollte -kann man ja weglassen...

-Beantragung des Druckers: wer sagt, das habe mit der Anhörung/der JC-seits bemängelten Bewerbung zu tun?

- @Mausy: eigenständiges Sortieren (und Verstehen) des vorgeschlagenen Textes kann durchaus positiven Einfluss darauf haben, wie gut Du Dich vor dem SB "entsprechend verkaufen kannst"
[ich persönlich bringe Argumente oder 'Drohungen' ggü. SB immer mit tieftraurigem Gesicht vor, nach dem Motto "würde Ihnen gerne Arbeit ersparen, aber das Gesetz lässt mir leider keine andere Wahl" . Damit diese Strategie Erfolg hat, wäre natürlich im Grunde eigenes hoch-korrektes Verhalten erforderlich - bei Versäumnissen muss man dann ohne Wenn und Aber Nachteile hinnehmen, sonst verspielt man seine Glaubwürdigkeit]
---
---
Vor dem Hintergrund Deiner "EGV-Kündigung", die beim JC offenbar als 'Kriegserklärung' verstanden wurde, wäre natürlich auch zu überlegen, ob und inwieweit es nicht günstiger ist, Deinerseits "Einlenken" oder 'Kooperationsbereitschaft zu signalisieren. In dem Fall wäre meine TextVorschlag natürlich so nicht hilfreich, würde nur als Eskalation, als 'Frechheit' aufgefasst werden und Gegendruck erzeugen. Sollte Dir der 'zahme Weg' lieber sein, kann man versuchen, sich einen 'milderen' Text als Antwort einfallen zu lassen... @haef?
olivera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 01:50   #42
ethos07
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Hier noch der link zum Frankfurter Arbeitslosenzentrum:

Frankfurter Arbeitslosenzentrum e.V.
Dort gibt's auch Rechtsberatung.

... und, Mausy, mir wurde gesagt: schriftliihce Anhörungen des JC sind nur eine Formsache und ändern meistens an der vorgefassten Meinung des JC nichts.
Daher nochmals mein Rat: such dir gleich einen guten Anwalt und lass den mit guten Schreiben diesem dreisten JC bzw. der Teamleiterin den Kopf waschen. Sodass das JC gleich für alle Zukunft weiß: du weißt dir zu helfen, holtst dir Unterstützung und somit sind mit dir - und möglichst dann auch all jenen, die du künftig unterstützt - solche üblen Einspar-Spielchen von vornherein nicht machbar.
__

Viele Grüße aus Berlin
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  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 04:20   #43
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Bis 29.6. ist noch paar Tage hin.
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Alt 16.06.2011, 06:52   #44
teddybear
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Hier mal mein Vorschlag für eine Antwort!




Sehr geehrte Frau / Herr ..,

ich habe am … ihre rein persönlichen Ansichten dahingehend, dass eine Bewerbung auch immer und ausschließlich am PC zu erfolgen hat, erhalten. Nach ihrer persönlichen “Rechtsauffassung“ ist es prinzipiell untersagt, eine handschriftliche Bewerbung zu tätigen. Aufgrund ihrer rein persönlichen Meinung ohne Benennung eines Rechtsgrundes unterstellen sie sogar pauschal, dass ich hierdurch eine Einstellung unter Vorsatz verhindern wollte. Dies wird hiermit bestritten. Der Vorwurf ist weder sachlich begründet noch ist er rechtlich haltbar. Ich habe ganz andere Gründe die mich veranlasst sahen, eine handschriftliche Bewerbung einzureichen.

.....(Hier lässt du bewusst den Grund für deine handschriftliche Bewerbung offen – so kannst du später noch entscheiden, ob du wegen eines defekten Druckers oder, weil deine Bewerbung individuell sein sollte - Arbeitgeber sollte in etwa deine gute Handschrift erkennen - handschriftlich getätigt wurde)....

Bitte zeigen sie mir nunmehr die Rechtsgrundlage dafür auf, dass ich ausschließlich nur eine ausgedruckte Bewerbung nutzen darf! Weiterhin bitte ich sie mir aufzuzeigen, wer mich zuvor ihrerseits darauf hingewiesen haben will, dass ich keine handschriftliche Bewerbung tätigen sollte? Ihr Schreiben weist zweifelsfrei auf eine vorgefertigte Meinung hin, ohne mich jedoch zuvor überhaupt erst angehört zu haben. Sie unterstellen nämlich sofort einen Sachverhalt, obwohl sie allenfalls nur vermuten könnten.

Ich bitte sie höflichst die Sach- und Rechtslage vor einer Endscheidung genau zu überprüfen um einer etwaigen Klage aufgrund von falschen Verdächtigungen in Verbindung mit Rechtsbeugung gemäß § 339 StGB, schon im Vorfeld entgegen zu wirken.

Ich gebe ihnen hiermit Gelegenheit, sich bis zum …. 2011 zu äußern!

Mit freundlichen Grüßen


Ich lass mich nicht verarschen und haltlos bedrohen!

Du drehst rechtlich gesehen somit den Spieß um. Das Jobcenter müsste sich vor Entscheidung also auch erst einmal äußern!

Wie das JC nach diesem Schriftsatz dann aber rechtlich argumentieren will, ist mir ein Rätsel, weil es ja keine Rechtsgrundlage für eine rein handschriftliche Bewerbung gibt. Somit kann man eine solche Bewerbung dann auch nicht als Sanktionsgrund heranziehen, da dies eine Willkür darstellen würde. Man kann nicht aufgrund einer persönlichen Meinung sanktionieren. Eine solche Sanktion würde nie einen rechtlichen Bestand haben können. Sollte man schon aus Sicht eines Rechtslaien aber nachvollziehen können!

Schreibe dies aber auch alles mit der Hand!!!!!! Falls es später Probleme gibt, erkennt man, dass in etwa dein Drucker defekt gewesen sein muss. Solltest du tatsächlich gegen eine Sanktion klagen müssen, so kaufe dir irgendeinen Drucker billig bei ibääh und drucke deine Klage mit diesem Drucker aus, zeige die Kaufrechnung dem Gericht als Beweis dafür, dass dein Drucker defekt war!
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Alt 16.06.2011, 07:45   #45
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Zitat von Mausy Beitrag anzeigen
haef : Was soll ich denn deiner Meinung Antworten ? Wenn du den Text schlecht findest, hast du einen alternativen ? Ich brauch was, was ich antworten kann. Sonst bekomm ich ne Sanktion :-(.
hallo mausy,

dieser. wie auch andere Texte sind nicht schlecht!, wie käme ich dazu diese zu bewerten?
Sie sind aber zum einen so komplex (olivera), dass nur der Schreiber selbst diesen Text auch glaubhaft! vertreten kann, zum anderen enthalten sie Vermutungen "was die SB wohl gemeint haben könnte?!" die nicht nur unnötig sind, sondern sogar gefährlich werden können.

Wenn Du auf die nichtssagenden Bemerkungen der SB eingehst indem Du Deinerseits bereits "Handschrift, fehlendes Zeugnis, etc." auch nur erwähnst, lieferst du einen Grund für die Sanktion in der Anhörung nach, denn, so die Denke von SB und evtl. Richter, es war Dir ja offensichtlich bewußt, dass das Mängel sind.
Die ebenfalls erwähnten und guten Gründe (kein Rechtsmangel, fehlender Drucker, saubere Handschrift, etc.) spielen dann aber schon keine Rolle mehr.

Deshalb nichts über die "Qualität" der Bewerbung aussagen, sondern nur nachfragen wie die SB was gemeint hat.
Das hat nichts mit "milde" oder "forsch" zu tun sondern ohne Gründe keine Sanktion und genau diese muss die SB benennen, nicht Du Vermutungen entkräften.

Ein bischen scrollen ist Dir aber schon zuzumuten, dann findest Du auch meinen Textvorschlag.

Ansonsten s. ethos wegen FALZ, hat m.W. immer noch einen sehr guten Ruf. Auf einen Anwalt kannst Du m.E. in diesem Stadium noch verzichten, sofern Du Dich auf die knappen Antworten und Fragen beschränkst.

Im Übrigen möchte ich mich für die doch etwas harsche Kritik entschuldigen (an alle), dass war wohl den Umstand geschuldet, dass ich müde war und wieder früh raus musste, dennoch aber etwas dazu schreiben wollte.

frdl. Grüße
Horst
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


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Alt 16.06.2011, 08:21   #46
teddybear
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Zitat von haef Beitrag anzeigen
zum anderen enthalten sie Vermutungen "was die SB wohl gemeint haben könnte?!" die nicht nur unnötig sind, sondern sogar gefährlich werden können.
https://www.elo-forum.org/NoNO/image/20110616/70c060bd01.gif = "Mit der von Ihnen gewählten Form der Bewerbungsunterlagen für die Zahnarztpraxis …. haben sie bewusst einer Einstellung entgegengewirkt."


Haltlose verbindliche Unterstellung im voraus ohne Stellungnahme des Betroffenen! Der Satz ist rechtlicher Unfug! Es wird auch aufgrund der vorigen Sätze unmissverständlich klar gemacht, was JC meint! --> Eine handschriftliche Bewerbung ist für den SB ein Sanktionierungsgrund.


Sie machen schon fest, was sie meinen!


Es ist weiterhin zu prüfen, ob die Zahnarztpraxis, da man hier von Bewerbungsunterlagen spricht, die Bewerbungsunterlagen einfach an Dritte gesendet hat, welche deine personenbezogenen Daten nichts angehen. In dem Fall ist einen Überprüfung durch den Bundesdatenschutzbeauftragten ratsam, der im Falle des Missbrauches rechtliche Schritte einleiten muss. Du schreibst ja zudem selbst, dass die Teamleiterin dir schrieb. Warum hat sie deine Bewerbungsunterlagen, wenn du einen persönlichen Sachbearbeiter hast und sowieso die Bewerbung an die Zahnarztpraxis aber nicht an das Jobcenter sandtest? Hat auch der Pförtner oder die Reinigungskräfte deine Bewerbungsunterlagen an die Zahnarztpraxis etwa in Kopie?
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Alt 16.06.2011, 08:41   #47
gurkenaugust
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

@mausy

Ich möchte dir empfehlen, dir das zu Herzen zu nehmen, was @haef geschrieben hat.

Alte Volksweisheit besagt: "wer sich viel verteidigt, klagt sich an".

Du solltest es also bei einer Aufforderung belassen, dir doch bitte im Detail und schriftlich mitzuteilen, was genau bei deiner Bewerbung nicht "marktüblich" gewesen sein soll.

Ansonsten gehst du nicht weiter auf die Sache ein, da jede vorschnelle Äußerung leicht zum Eigentor werden kann. Denk immer an die einschlägige Szene aus den amerikanischen Krimis: "Sie müssen nicht aussagen; wenn Sie aussagen, kann aber alles, was Sie sagen, gegen Sie verwendet werden".
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Alt 16.06.2011, 08:46   #48
teddybear
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Ja mach das so und wenn sie konkretisieren, dass sie die handschriftliche Bewerbung meinen, dann schicke denen meinen Text!

Also:

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie schreiben, dass ich keine "marktübliche Bewerbung" abgesendet hätte.

Ich weis leider nicht genau, was sie mir damit eigentlich mitteilen möchten? Könnten sie bitte im Einzelnen konkretisieren, warum meine Bewerbung nicht marktüblich gewesen sein sollte?

Mit freundlichen Grüßen


Sie werden dir dann bestimmt mit der handschriftlichen Bewerbung kommen. Dann kannst du den zuvor geschriebenen Text von mir hinterher schieben. Sind alle einverstanden?
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Alt 16.06.2011, 08:47   #49
Demolier
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen
Der Grund der angedrohten Sanktion wird genau benannt: die nicht "marktübliche Bewerbung" - hier ist offensichtlich die handschriftliche Form gemeint - hätte zur Ablehnung geführt.
Der defekte Drucker ist auch kein wirklicher Grund für eine handschriftliche Bewerbung. Die Arbeitsagenturen stellen hierfür Rechner zur Verfügung.

Hier ist lediglich die Beurteilung der SB anzufechten, sofern die Bewerbung ansonsten fehlerfrei und formell richtig ist. Die handschriftliche Bewerbung ist keinesfalls ein Ablehnungsgrund, schon gar kein justiziabler. Die Unterstellung der SB, absichtlich diese handschriftliche Form gewählt zu haben, um die Einstellung zu verhindern, ist ebenfalls rechtlich nicht haltbar, außer es wurde ausdrücklich in der Stellenbeschreibung eine maschinelle Bewerbung gefordert. Auch eine stark fehlerbehaftete Bewerbung könnte diesen Schluss eventuell zulassen. Aber das ist hier ja wohl nicht der Fall.

Ein handgeschriebener Lebenslauf ist zwar heute nicht mehr üblich, verstößt aber nicht gegen allgemeine Regeln.
So kommt eventuell nur das Anschreiben als "marktunüblich" in Frage. Doch hier gilt das o.g.

In der Stellungnahme würde ich die Unterstellung der SB zurückweisen, absichtlich eine Ablehnung provoziert zu haben, da niemand auch heute davon ausgehen kann, dass eine sonst ordentliche Bewerbung wegen der handschriftlichen Form automatisch abgelehnr wird.

Im Falle einer Sanktion würde ich alles andere getrost dem Richter überlassen (ER und Klage gegen die Sanktion neben dem Widerspruch gegen die Sanktion).
Dazu noch ergänzend: Dieses "Marktüblich" ist ein dehnbarer Begriff. Fakt ist aber, daß es keine DIN für Bewerbung gibt. Die Qualität liegt immer im Auge des Betrachters. In solchen Fällen argumentieren die SB gerne damit, daß Bewerbungen nach DIN 5008 gefertigt sein müssen. Das ist aber falsch, denn die DIN 5008 regelt Schreib- und Gestaltungsform des Maschinentextes. Es steht nirgendwo geschrieben, daß eine Bewerbung nach DIN 5008 gefertigt werden muss.

Wenn der potentielle Arbeitgeber eine Bewerbung in einer besonderen Ausführung haben möchte, so teilt er das in der Ausschreibung mit. (Man liest ja öfter, daß nur Onlnebewerbungen, Handschriftbewerbungen ec. verlangt werden). Die Bewerbung als solche bewerten viele als erste Arbeitsanweisung. Wenn der Arbeitgeber lediglich eine aussagekräftige Bewerbung verlangt, dann legt er Wert auf den Inhalt - Möcht er aber die gestalterischen Fähigkeiten auch bewerten, so sollte er das schon mitteilen - Also seine erste Arbeitsanweisung deutlich und verständlich mitteilen.

Genau so würde ich argumentieren. Die Ausschreibung verlangte eine schriftliche Bewerbung und das hast du gemacht.
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Alt 16.06.2011, 09:10   #50
olivera
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Standard AW: Androhung von Sanktion aufgrund von "marktunüblicher Bewerbung" HILFE! (FOTO ANBE

ziat haef:
"sehr geehrte Frau Katze,

den vagen Andeutungen in ihrem Schreiben v. XX.YY.ZZZZ vermag ich nicht zu entnehmen, was sie mir aus welchen Gründen vorwerfen.
Bitte benennen Sie doch konkret was in/an meiner Bewerbung nicht "marktüblich" war und wieso das zur Nichteinstellung geführt hat. Danke"
---
"vage Andeutungen" - nehmen wir das mal als Vor-Entwurf.. für:

S g F Katze,

ich hatte bei Abfassung und Versendung der fraglichen Bewerbung für die ZA-Praxis xy weder die Absicht noch unter billigender Inkaufnahme es für wahrscheinlich erachtet, durch eine besondere Gestaltung der Bewerbungsunterlagen einer Einstellung entgegenzuwirken.
Tatsächlich sind, wie Sie nach meinem Dafürhalten zutreffend am Beispiel Ihnen vorliegender Musterbewerbung feststellen, die Anforderungen an Bewerbungsunterlagen mir im Allgemeinen bekannt. Mir ist jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bewußt, in welchem Maße die beanstandete Bewerbung den Anforderungen nicht gerecht wird, dass sie als marktunüblich angesehen werden müsste.

(Bis hierhin wird eigentlich nur das Schreiben des JC 'referiert', aber von hinten nach vorne, also vom Kopf auf die Füsse gestellt -der nächste Absatz ist eher etwas provo, nicht unbedingt nötig
?, aber evtl. 'wirkungs-verstärkend', iSv 'Gegner unter Zugzwang setzen')

Ich bitte Sie daher, mir Ihre Kenntnis über ein Scheitern des Zustandekommens eines Beschäftigungsverhältnisses wegen mangelnder Erfüllung marktüblicher Anforderungen durch die dem Arbeitgeber zugesandten Bewerbungsunterlagen zu erläutern und darzulegen, inwieweit eine derartige Entscheidung oder Auffassung des Arbeitgebers unvermeidlich mit einer Pflichtverletzung meinerseits in zurechenbaren Zusammenhang steht.

(wenn darauf bis 1/2 Tage vor Ablauf der Frist keine Reaktion kommt, würde ich den anderen, langen text nachschieben - fristgerecht - die 'einlassungen'/Bezugnahmen auf 'handschriftlich' etc. erklären sich umstandslos aus Zeitablauf, in dem man 'nachgedacht hat' und zu im Vergleich zum 'jetzigen zeitpunkt' weiteren Erkenntnissen/Vermutungen gekommen ist)
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