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Start > > -> ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.11.2011, 15:27   #26
hartaber4
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Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Ich möchte hier keinem etwas vorschreiben....aber bei solchen Daten wäre ich immer ganz vorsichtig (so viel wie nötig, so wenig wie möglich - am besten eher nichts und den ÄD in seinem rechtlichen Rahmen machen lassen).

Von einer pauschalen Schweigepflichtsentbindung kann ebenfalls nur abgeraten werden.... weil die "Rosinenpickerei" von jobcenter bzw. beauftragten ärztlichen Dienst eine Dynamik annehmen kann... die man schwer unter Kontrolle hat (informationelle Selbstbestimmung wird hier zum Fremdwort).

Weiterhin widerspricht eine Weigerung eine (freiwillige) Schweigepflichtsentbindung zu zeichnen nicht der Möglichkeit...ein GA nach Aktenlage zu machen....... sollen JC/ÄD konkret fragen und du besprichst das mit deiner Therapeutin, was sinnvoll ist und was nicht.....

was einmal in den Akten ist, bekommt man nur schwer wieder weg... zumal man mit einer psychischen Erkrankung schnell und bequem in eine "Ecke" gestellt wird.......
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 15.11.2011, 15:45   #27
Psychoraz
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Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Wo geht es gerade um die Schweigepflichtentbindung?
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Alt 15.11.2011, 15:56   #28
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Zitat von Psychoraz Beitrag anzeigen
Wo geht es gerade um die Schweigepflichtentbindung?

warum so biestig??

Ich kann verstehen, wenn Du für Dich entschieden hast keine Ratschläge annehmen zu wollen und mit allem alleine klar kommen willst. Vergiss nur nicht, dass die User hier aus eigener und meist sehr menschenunfreundlichen Eigenerfahrungen berichten und dann natürlich auch einen anderen Betroffenen warnen wollen vor evt. Konsequenzen.

Mir gehst Du damit schon auf dem Keks. Wenn Du eh alles schon weisst und einen genaue Vorstellung davon hast, was Dein SB machen wird und was nicht - dann bleibt bei mir die Frage was Du überhaupt hier erwarest?

Das was wichtig ist blockst Du ab und wirst sogar ein biestig. Das was eher Nebensache interessiert Dich dafür um so mehr.

Sorry, musste mal raus...
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Alt 15.11.2011, 16:45   #29
hartaber4
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hartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagiert
Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Wer der Auffassung ist ein SB des jobcenters ist ihm gut gesonnen.....wohl an, wenn man sich solche Experimente in einem grundsicherungsrelevanten Bereich leisten kann!

Ein altes jüdisches Sprichwort sagt:

Einsicht und Reue kommen immer zu spät.

Auf gut deutsch: Aus Schaden wird man klug!
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Alt 15.11.2011, 16:46   #30
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Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Ich bin nicht biestig. Ich kann nur den Zusammenhang nicht nachvollziehen, was die Schweigepflichtentbindung mit meiner Frage (Mail an FM, zwecks Terminaufschiebung) zu tun hat.

Ich habe nicht vor die Schweigepflichtentbindung im Gesundheitsfragebogen zu unterschreiben, aber ich bin damit ok,die Befunde, die der ä.D. für ein Gutachten benötigt, zu besorgen und dem ä.D. zur Verfügung zu stellen.


Der Unterschied zwischen "wichtig" und "Nebensache" erschließt sich mir gerade nicht.



Wenn ich keine Ratschläge bräuchte, wäre ich nicht hier.

Sorry für die Missverständnisse
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Alt 15.11.2011, 16:52   #31
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Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Wer der Auffassung ist ein SB des jobcenters ist ihm gut gesonnen.....wohl an, wenn man sich solche Experimente in einem grundsicherungsrelevanten Bereich leisten kann!

Ein altes jüdisches Sprichwort sagt:

Einsicht und Reue kommen immer zu spät.

Auf gut deutsch: Aus Schaden wird man klug!
erkläre mir doch mal bitte was für Experimente?

- Ich bin psychisch angeschlagen
- meine Erwerbsfähigkeit soll/muss überprüft werden, damit festgestellt werden kann, inwieweit ich vermittelbar bin.
- ich komme meiner Mitwirkungspflicht nach


was mache ich Eurer Ansicht nach "falsch"?? ich komm hier nicht mehr mit..
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Alt 15.11.2011, 17:01   #32
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Zitat von Psychoraz Beitrag anzeigen
erkläre mir doch mal bitte was für Experimente?

- Ich bin psychisch angeschlagen
- meine Erwerbsfähigkeit soll/muss überprüft werden, damit festgestellt werden kann, inwieweit ich vermittelbar bin.
- ich komme meiner Mitwirkungspflicht nach


was mache ich Eurer Ansicht nach "falsch"?? ich komm hier nicht mehr mit..
Du scheinst davon auszugehen wir seien Hellseher.
Für mich klang es so, als wenn Du dem SB freiwillig alle Unterlagen mitbringen willst und Dir so ziemlich egal ist, was alles in der Akte landen könnte.
Da ich - und viele andere hier - sehr schlechte Erfahrungen mit dem JC hatten/haben versuche ich natürlich vor ähnlichen Erfahrungen zu warnen. Dafür, denke ich, ist u.a. dieses Forum da.

Du bestehst auf eine (doch) biestige Art alleinig auf die Antwort Deiner Fragen. Iwo verständlich, doch wird in diesem Zusammenhang gerne (und für mich nachvollziehbar) auf evt. Fallen bzw. Gefahren hingewiesen - eben um den Fragenden weitestgehen ähnliche Beschwerden zu ersparen. Also eigentlich nur gut gemeint und da kommt Deine Art halt sehr ablehnend an.
Zumindest bei mir, aber ich bin mit einer Mimose leicht zu verwechseln
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2011, 17:08   #33
hartaber4
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Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Deine Bitte um Terminverschiebung ist ja sozialrechtlich kein großes Thema....

zurück zu den Fragen z.B. Mitwirkung

neben der Mitwirkung(spflicht) gibt es zum einen auch Grenzen der Mitwirkung sowie die amtliche Untersuchungsmaxime ( § 20 SGB X). Stichwort: hier auch Spannungsverhältnis Mitwirkung /Amtsermittlung. Verlass dich darauf.....das JC verweist dich mehr auf deine Pflichten als auf deine Rechte!!

Zu erst solltest du dir Frage stellen, ob du im SGB II Bezug bleiben willst/kannst........ wenn du ins SGB XII (oder andere Leistungen wie SGB VI Rente) willst.... steht dir es sicher frei, dem JC bei seiner Ermittlung zu "helfen"..... hier sollte man aber taktisch vorgehen.....

trotzdem würde ich die "ihre" Arbeit machen lassen OHNE selbst großartig Infos zur Verfügung zustellen. Ob ich mein Verhältnis Patient/Therapeutin mit JC-Quatsch belasten würde (dass Theras unter Zeitmangel leiden, weil sie kilometerlange Berichte an die Krnakenkassen schreiben) wurde oben ja schon angedeutet......also eher nicht. Aber deine Entscheidung..... würde zumindest die Therapeutin fragen, ob man ihr mit so einem Kokolores auf den Nerv gehen kann....auch Therapeuten haben nur 24h am Tag!

Neben dem Datenschutz stellen sich eventuell noch weitere Fragen (z.B. Reisekosten zu dem Untersuchungstermin - hier der § 59 SGB II i.V. § 309 SGB III, Beistand JA/NEIN, etc.)

Ich kann dir versichern, dass das extrem schwer ist seine Akte auf dem Klagewege unter Verweis auf SGB I, X und BDSG "richtig" gestellt zu bekommen.

Last but not least:

Das Ergebnis des möglichen GA ist KEIN Verwaltungsakt! Mithin hättest du auch kein weiteres Rechtsmittel dagegen...erst gegen den darauf erfolgenden VA!

Sonst bitte auch Suchfunktion dazu nutzen..... hier ist schon viel gepostet worden zu dem Thema.
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"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2011, 18:05   #34
Psychoraz
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Psychoraz Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Du scheinst davon auszugehen wir seien Hellseher.
Für mich klang es so, als wenn Du dem SB freiwillig alle Unterlagen mitbringen willst und Dir so ziemlich egal ist, was alles in der Akte landen könnte.
Da ich - und viele andere hier - sehr schlechte Erfahrungen mit dem JC hatten/haben versuche ich natürlich vor ähnlichen Erfahrungen zu warnen. Dafür, denke ich, ist u.a. dieses Forum da.

Du bestehst auf eine (doch) biestige Art alleinig auf die Antwort Deiner Fragen. Iwo verständlich, doch wird in diesem Zusammenhang gerne (und für mich nachvollziehbar) auf evt. Fallen bzw. Gefahren hingewiesen - eben um den Fragenden weitestgehen ähnliche Beschwerden zu ersparen. Also eigentlich nur gut gemeint und da kommt Deine Art halt sehr ablehnend an.
Zumindest bei mir, aber ich bin mit einer Mimose leicht zu verwechseln
Das ist das Problem an diesem Internet: Viel kommt oft anders (falsch) an, weil man seinem Gegenüber nicht in die Augen sehen kann und sich einzig und allein, auf das geschriebene Wort berufen kann. Ja, in dem Fall habe ich alleine auf die Beantwortung bzw. Verbesserungsvorschläge meiner Frage, bezgl. der mail gehofft, weil ich in dem Glauben war, dass alles was vorher besprochen wurde, bereits erledigt war.

Aber ich gehe gerne noch mal drauf ein, vielleicht bin ja auch ich zu naiv, blond, oder was auch immer...

Ich glaube Euch natürlich, wenn Ihr schlechte Erfahrungen mit dem System "H4" gemacht habt. Das da diverse FM´s vielleicht schikanieren, Kompetenzen überschreiten, und/oder die Grenzen zur Menschlichkeit, hin zur Unmenschlichkeit übertreten..all das will ich überhaupt nicht in Frage stellen. Aber: "ich" für meinen Teil bin bisher nicht so krass behandelt worden. Vielleicht kommt das noch, vielleicht habe ich einfach nur "Glück" - ich weiss es nicht. Fakt ist aber, dass mein FM mir selbst als er bereits einen 1Euro Job für mich eingetütet hatte und ich zum Vorstellungsgespräch dort war, Rücksicht auf meine "Befindlichkeiten" (Ängste) genommen hat und eine Absage meinerseits für diesen Job, sanktionslos und mit Verständniss reagierend - akzeptiert hat. Und das nachdem ich ihm beim Termin zuvor, hochmotiviert und freudestrahlend zugesichert hatte, dass ich diese Massnahme gerne ausprobieren würde..Nicht, weil ich 1€ "Stundenlohn" so toll finde, sondern weil es für "mich" wahrscheinlich eine Gelegenheit gewesen wäre, zu schauen, inwieweit ich überhaupt einem geregelten Tagesablauf gewachsen bin - als "Test" für mich selbst, quasi. Meine Ängste wurden aber wieder stärker, damit einhergehend mangelnde Konzentrationsfähigkeit,usw...Ich kann nicht beurteilen, wie andere FM solche Fälle behandeln, weil ich Eure Erfahrungen nicht gemacht habe - daher wirkt es dann etwas "befremdlich" auf mich, wenn jedes 2. Posting, oder beim Stöbern im Forum allgemein, oftmals nicht viel mehr beeinhaltet als negativ-Strömungen und Ablehnung gegen FM.

Ich übergebe meinem FM die Unterlagen für den ä.D. nicht mit Schleifchen und freue mich nicht über diesen Verwaltungsvorgang, aber ich weiss auch, dass das Gesetz vorsieht, einen Leistungsbezieher wie mich, genauer unter die Lupe zu nehmen, wenn er über 3 Jahre im Bezug ist und noch nicht vermittelt werden konnte und offensichtlich ist, dass er Schwierigkeiten hat im Berufsleben und im Leben allgemein, zurechtzukommen.

Welche Wahl habe ich denn? Ich kann doch nur versuchen mich nach bestem Wissen und Gewissen zu verhalten, wenn ich sanktionsfrei bleiben möchte und wenn dazu gehört, dass die Jungs und Mädels ein paar Röntgenbilder und einen Bericht meiner Therapeutin benötigen um sagen zu können: "Ok, der Meister hat echt nicht alle Latten am Zaun und körperliche schwere Arbeit..gelber Schein galore"..Na dann ist mir diese Einsicht in meine "sensiblen" Krankendaten allenfalls lieber, als von meinem FM, beim nächsten Meldetermin einen Stapel Vermittlungsvorschläge vor den Latz zu bekommen, für vollschichtige Tätigkeiten denen ich mich, unter Umständen nicht gewachsen sehe, usw..

verstehst´wie ich mein?


Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Deine Bitte um Terminverschiebung ist ja sozialrechtlich kein großes Thema....
Sorry, ich wollte wegen der Frage nicht extra einen neuen Thread ine einem anderen Unterforum eröffnen und dachte es wäre ok, wenn ich es hier mit reinpacke.

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Zu erst solltest du dir Frage stellen, ob du im SGB II Bezug bleiben willst/kannst........ wenn du ins SGB XII (oder andere Leistungen wie SGB VI Rente) willst.... steht dir es sicher frei, dem JC bei seiner Ermittlung zu "helfen"..... hier sollte man aber taktisch vorgehen.....
Also ich denke, dass eine "Abschiebung" ins SGB XII eher unwahrscheinlich sein wird. Vermutlich werden bei dem Gutachten zwischen 3 und 6 Std. (?) herauskommen. Mir ist es ein ernsthaftes Anliegen, dass festgestellt wird, dass ich zurzeit nicht vollschichtig eingesetzt werden kann und nicht "alles" machen kann - einen geschützten Rahmen brauche um klarzukommen. Wenn ich also die Mitwirkung an der Begutachtung verweigere, dürfte klar sein, dass das JC, hinpacken kann wo sie möchten und damit käme ich nicht zurecht und würde mich 5Schritte im Befinden zurücksetzen.

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
trotzdem würde ich die "ihre" Arbeit machen lassen OHNE selbst großartig Infos zur Verfügung zustellen
was soviel heisst wie: "Geb ihnen keine Unterlagen"? Hmm, ohne Unterlagen/Befunde, kein Gutachten und die Wahrscheinlichkeit, dass keine Rücksicht auf mich, bzw. auf meinen Zustand genommen werden kann, steigt doch damit, oder?


Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
würde zumindest die Therapeutin fragen, ob man ihr mit so einem Kokolores auf den Nerv gehen kann....
wie ich bereits im Verlauf des Threads schrieb, habe ich das bereits während der laufenden Therapie mit ihr geklärt. Sollte das JC die Erwerbsfähigkeit prüfen wollen, soll ich mich bei ihr melden, damit sie einen Bericht fertig macht.

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Neben dem Datenschutz stellen sich eventuell noch weitere Fragen (z.B. Reisekosten zu dem Untersuchungstermin
erstmal wird nach Aussage des FM nach Aktenlage geguckt, bei offenen Fragen ggfl. noch ein persönlicher Termin vereinbart zwecks Vorstellung beim ä.D., sieht eher nicht danach aus zum jetzigen Zeitpunkt. Falls ja, weiss ich das ich Fahrtkosten einreichen kann und einen Beistand mitnehmen kann.

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Das Ergebnis des möglichen GA ist KEIN Verwaltungsakt! Mithin hättest du auch kein weiteres Rechtsmittel dagegen...erst gegen den darauf erfolgenden VA
Gutachten verweigern und den Amtschimmel traben lassen und das GA "erzwingen" lassen? Hmmm..ich denke das kommt eher nicht in Frage...
Psychoraz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2011, 18:27   #35
hartaber4
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Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Also um das Ganze nochmal einzudampfen:

Die Erwerbsfähigkeit wird u.a. nach § 44a SGB II vom jobcenter festgestellt...... ergo: Nicht deine Baustelle.

Mal was zur Logik:

Der GA (also ärztlicher Dienst oder externer beauftragter GA) wird von wem bezahlt? na?

Wessen Brot ich ess........dessen Lied ich sing.

Du glaubst doch wohl nicht im Ernst daran, dass ein GA für gewöhnlich gegen das Anliegen des jobcenters begutachtet?

Macht er das mehrmals gibt es intern eine Vorsprache und extern wird man die "Zusammenarbeit" beenden.

Es ist nicht unüblich, dass sich Ärzte untereinander, die Begutachtungen ausführen "Mietmaul" nennen.

In der Regel wird das jobcenter subtil vorgeben wohin die Reise geht...... wenn die schon ein paar Euros investieren, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit um dich aus der Statistik zu bekommen.

Auch zwischen 3 und 6 Stunden gibt es diverse Möglichkeiten dich "sinnvoll" in Richtung "marktfähiger Kunde " zu schubsen.......neben 1€ Zuckerbrot gibt es auch gern die Sanktionspeitsche...... frage hier dann nie nach dem logischen Sinn....den begreifen/ertragen oft nicht mal psychisch "gesunde" Menschen.....

Wie gut es um deine Frustrationtolerenz bestellt ist, kannst du dann feststellen...wenn man dich je nach Bedarf (mal topfit, mal Vollschaden) zwischen den Leistungsträgern und deren Gutachtern hin - und her schubst.

Praktisch wenn du denen die notwendigen Infos per Schweigepflichtsentbindung vorher schon zu spielst......was davon dann wichtig ist bestimmt fast immer der Gutachter..... nicht DU ( du bist ja eh für die unterste Schublade.....als psychisch Erkrankter.... es gibt Unterschiede zwischen krank und krank!)

Und das schöne ist bei psychischen Erkrankungen (man spricht im medizinsichen Sinne von Störungen)... kein Röntgenbild..... kein Sichtbefund....kann man sehr kreativ sein als GutachterIn!

Was Gutachter so verzapfen kann ich dir aus eigenen Erfahrungen berichten..... mittlerweile rafft man ja woher der Wind weht....BA (Ärztlicher Dienst) mag mich gar nicht mehr und es geht nur zu externen und wohnortfernen GA (wobei ich von anderen Betroffenen weiß, dass GA vor Ort möglich sind).

Das tolle ist: Jedesmal eine neue Diagnose!!

Stell dir mal vor du gehst zum Arzt und sagst: Ich leide unter Husten..... und der diagnostiziert dann Fußpilz! Sehr kompetent!

Dann gehst du zum Hautarzt mit der Diagnose Fußpilz und der diagnostiziert dann Neurodermitis....noch kompetenter!

Schon bummelig vor 2000 Jahren ist so was schon aufgefallen:


"Das ist seltsam, dass Männer, die sich für Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben."

Lukian von Samosata, Ikaromenippos, Kap. 5 / Freund des Menippos'

Zitat benutzt auf einem Symposium des Sozialgerichtstages zum Thema "Sozialmedizinsche Begutachtung"..... finde es sehr treffend.

"z.B. dortder SPIEGEL" (42/2006, S. 54)
Zitat: «Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann
Quen - psychiatrischen Laien - häufig nicht auf. Wie Sachsen unbeanstandet mehr als zwei Dutzend Gutachten verfassen können?"
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hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2011, 18:47   #36
Psychoraz
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Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Die Erwerbsfähigkeit wird u.a. nach § 44a SGB II vom jobcenter festgestellt...... ergo: Nicht deine Baustelle.
Aber um die Erwerbsfähigkeit prüfen zu können, braucht das JC, bzw. der ä.D. doch entweder, vorhandene Befunde, und/oder die Entbindung der Schweigepflicht um sich selbige besorgen zu können.

Wenn ich sage: "Macht ihr mal und seht zu, wie Ihr an das Kram rankommt" wird doch im GA stehen: "keine Befunde/Diagnosen..whatever..GA konnte nicht erstellt werden" Ergo, hält man mich doch weiterhin für voll erwerbsfähig und kann mich nach Belieben hinstecken, wo man will...oder sehe ich das falsch/verstehe was nicht richtig?


Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Du glaubst doch wohl nicht im Ernst daran, dass ein GA für gewöhnlich gegen das Anliegen des jobcenters begutachtet?
Damit willst Du mir vermitteln, dass das JC dem ä.D. sagt: "Hier, sorg mal dafür, dass der Heini aus unserem Bezug rauskommt und stopf den in die Rente - totes "Kapital"?"


Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Auch zwischen 3 und 6 Stunden gibt es diverse Möglichkeiten dich "sinnvoll" in Richtung "marktfähiger Kunde " zu schubsen.......neben 1€ Zuckerbrot gibt es auch gern die Sanktionspeitsche...... frage hier dann nie nach dem logischen Sinn....den begreifen/ertragen oft nicht mal psychisch "gesunde" Menschen.....
Sanktionen? Wofür? Sanktionen gibt es meines Wissens doch nur, wenn man sich etwas zu Schulden kommen lässt, oder?


Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Praktisch wenn du denen die notwendigen Infos per Schweigepflichtsentbindung vorher schon zu spielst......was davon dann wichtig ist bestimmt fast immer der Gutachter..... nicht DU ( du bist ja eh für die unterste Schublade.....als psychisch Erkrankter.... es gibt Unterschiede zwischen krank und krank!)
Ich habe, wie gesagt, nicht vor eine Schweigepflichtsentbindung zu unterschreiben. Die bekommen den Bericht von meiner Psychotherapeutin und einen alten Befund eines Bandscheibenvorfalles aus 2003. Mehr nicht.

hmm..irgendwie werde ich immer verunsicherter
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Alt 15.11.2011, 19:16   #37
Muzel
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Muzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel Enagagiert
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ich würde auf Zeit spielen. Deine Psychotherapeutin ist krank. Die weiß aber die wesentlichen gesundheitlichen Einschränkungen. Somit bittest du den Untersuchungstermin zu verschieben, bis die Therapeutin gesund ist und dir die Befunde für die Untersuchung zur Verfügung stellen kann. Du bist selbstverständlich bereit den Untersuchungstermin wahrzunehmen, aber der Bericht der Therapeutin ist für die Beurteilung deines Gesundheitszustands zwingend erforderlich und bis die Gesundheit der Therapeutin wiederhergestellt ist, sollte der Termin verschoben werden. Du willst den Befund dann direkt mit dem ÄD selbst besprechen.
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Alt 05.05.2012, 14:47   #38
wildersee->Emailproblem
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wildersee
Standard AW: ärztliches Gutachten - Befunde von ex-Arzt?

Hallo,

ich bin neu hier und habe mal eine frage hoffe das ich es jetzt auch richtig poste.
Ich heiße Daniela bin 25 und schon sehr lange krank.
Nun muss ich am Mittwoch zum Medizinischen Dienst der Arge.
Was genau passiert da?
Muss ich mich wirklich ausziehen?
Ich leide unter Borderline und Deppressionen was auch in den Berichten steht die ich geschickt habe muss ich die trotzdem noch mal alle mitnehmen die Berichte zum Termin?
Wenn ich aufgrund meiner Selbstverletzung einen Verband am Arm trage muss ich ihn wirklich ab machen?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

lieben Gruß

Daniela
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