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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.09.2012, 01:02   #1
lttgd
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Standard Sinnlose Maßnahme, Krankschreibung, ALG1 abgelehnt, Angst vor Amtsarzt

Hallo alle,

ich hatte bis Ende Juli 2 Jahre lang 650 Euro verdient, dann habe ich den Job verloren, ab August verdiene ich 100 Euro(2h/Wo.).

Die Arbeitsvermittlerin von Jobcenter hat mich dann ab 1. Aug. zu einer sinnlosen Maßnahme(39h abzüglich Arbeitszeit) geschickt für halbes Jahr(also EGV bis Ende Januar). Ich habe mich daraufhin psychisch krank schreiben lassen. Die 2h/Wo. habe ich aber weiter geleistet, habe mal gelesen, man könne trotz Krankschreibung zu Arbeit gehen wenn man sich gerade gut fühle. Bis jetzt gibt die Arbeitsvermittlerin mir Ruhe und ich habe eigentlich vor bis Ende Januar weiter so zu machen.

Die Leistungsauszahlerin von Jobcenter meint aber, ich soll ALG1 beantragen. Ich war heute in Arbeitsagentur, ALG1 abgelehnt, da ich krankgeschrieben bin. Ich darf erst ALG1 beantragen wenn ich wieder "vermittlbar" bin.

Also wäre ich nicht krankgeschrieben, dann hätte ich ca. 300 Euro ALG1 für 10 Monate. Dann muss ich sowieso noch ALG2 beantragen. Jetzt bekomme ich natürlich nur ALG2.

Ich habe jetzt Angst, habe von Amtsarzt gehört. Vielleicht würde Jobcenter jetzt mich dahin schicken (eigentlich) wegen der 300 Euro, als Nebenfolgerung würde ich wieder zu der Maßnahme müssen...

Frage:

1. Kann Amtsarzt Druck auf meinen Hausarzt oder Psychiater setzen? Haben sie mit einander zu tun? (Ich weiß, wenn ich Krankengeld beantrage, dann bekommen sie Druck von der Krankenkasse. Aber ich habe nicht vor, Krankengeld zu beantragen)

2. Was passiert dann, wenn mein Hausarzt/Psychiater und der Amtsarzt zwei Meinungen sind? Welche Meinung ist überlegen?

Danke
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Alt 01.10.2012, 15:38   #2
lttgd
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lttgd Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sinnlose Maßnahme, Krankschreibung, ALG1 abgelehnt, Angst vor Amtsarzt

Hinzu kommt noch ein Problem:

Jobcenter zahlt mir im Moment nur "sein Teil", ich habe noch keinen Bescheid für ab 1. Sep. und Jobcenter überweist mir jeden Monat inoffiziell "sein Teil". Also mir hat schon seit Aug. jeden Monat 300euro gefehlt.

Ich habe heute noch mal nachgefragt, wann bekäme ich endlich Bescheid, mal schauen was sie sagen.(Ok, es war Sommerzeit, Urlaubsvertretung, alle waren langsam, ich auch... Jedenfalls liegt mein Antrag schon seit 2 Monaten bei Jobcenter)

Frage:

Annahme, dass ich irgendwann nicht mehr krankgeschrieben bin und beantrage ALG1, sagen wir 01. Nov., bekomme ich ab 01. Nov. ALG1 oder rückwirkend ab 01. Aug, wo mein alter Arbeitsvertrag abgelaufen war?
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Alt 01.10.2012, 18:11   #3
gelibeh
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Standard AW: Sinnlose Maßnahme, Krankschreibung, ALG1 abgelehnt, Angst vor Amtsarzt

Zitat:
1. Kann Amtsarzt Druck auf meinen Hausarzt oder Psychiater setzen?
Nein, kann er nicht, so etwas kann nur der medizinische Dienst der Krankenkasse.

Wenn der Amtsarzt falsch gutachtet, kannst Du erst einmal nichts machen. Kommt aber eine Zuweisung zu z.B. einer Maßnahme, dann kannst Du Widerspruch einlegen, mit der Begründung, dass das Gutachten falsch ist.

Hast Du die Ablehnung vom ALG1 schriftlich? Im Moment muss das Jobcenter den vollen Betrag zahlen, nicht einen gekürzten. Also Widerspruch gegen den Bescheid einlegen oder wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist, einen Überprüfungsantrag.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 01.10.2012, 18:34   #4
lttgd
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Standard AW: Sinnlose Maßnahme, Krankschreibung, ALG1 abgelehnt, Angst vor Amtsarzt

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen

Wenn der Amtsarzt falsch gutachtet, kannst Du erst einmal nichts machen. Kommt aber eine Zuweisung zu z.B. einer Maßnahme, dann kannst Du Widerspruch einlegen, mit der Begründung, dass das Gutachten falsch ist.
Hm... und dann?

Ja, die Ablehnung des ALG1 habe ich gleichsofort an jobcenter gefaxt. Und ich habe nicht mal den Bescheid, ich warte noch auf den Bescheid für ab September und die Anpassung für August...
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Alt 01.10.2012, 18:54   #5
gelibeh
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Standard AW: Sinnlose Maßnahme, Krankschreibung, ALG1 abgelehnt, Angst vor Amtsarzt

Zitat:
Hm... und dann?
Abwarten, ob überhaupt eine Einladung zum Amtsarzt kommt und ob das Gutachten negativ ausfällt. Ich würde Unterlagen von meinem Arzt mitnehmen. Eventuell ist das gar nicht falsch, den Gesundheitszustand/Erwerbsfähigkeit zu klären, denn dann drückt man Dir auch keine nicht geeigneten Maßnahmen etc. auf.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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