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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 22.09.2012, 23:53   #1
Tel_ko-Richter
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Tel_ko-Richter Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Jobcenter Märkischer Kreis
Vollständige Leistungseinstellungen, Leistungsverweigerungen, 100%-Sanktionen, Räumungsklagen, Energiesperren, psychischer Druck. Das ist Alltag in Jobcentern.

Auch die Schikanen gegen „Nr. 35502BGXXXXX“ aus der städtischen Notunterkunft in Iserlohn gehen weiter. Der Mann bewohnt seit dem 13.09.2007 ohne Unterbrechung ein eigenes Zimmer in einer Unterkunft für wohnungslose Männer, die von der Kommune getragen wird. Für dieses Zimmer überweist das Jobcenter Miete an die Stadt Iserlohn.

Ein erster Bericht wurde am 18.05.2012 veröffentlicht. http://www.lokalkompass.de/iserlohn/politik/jobcen...

Nachdem der Erwerbslose am 09.08.2009 in einem Erörterungstermin mit seinem Rechtsanwalt vor dem Landessozialgericht in Essen (Az: L 7 AS 931/12 B ER) einen Etappensieg erzielen konnte, und das Jobcenter Märkischer Kreis verpflichtet wurde, erste geschuldete Leistungen nachzuzahlen, provoziert der Leiter der Widerspruchstelle R. Kipp den nächsten Rechtsstreit und verweigert die Leistungsgewährung für einen weiteren Monat.

weiter:
Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise - Iserlohn - lokalkompass.de
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Alt 23.09.2012, 04:50   #2
con_er49
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Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat:
@Tel_ko-Richter = Vollständige Leistungseinstellungen, Leistungsverweigerungen, 100%-Sanktionen, Räumungsklagen, Energiesperren, psychischer Druck. Das ist Alltag in Jobcentern.
An anderer Stelle schon geschrieben = Da heute die Menschen nicht mehr in Lagern gehalten oder vergast werden dürfen übt man soviel psychologischen und materiellen Druck aus , das die Menschen Selbtmord begehen .

Somit ist jeder tote H4 Empfänger ein guter " Jude " .

Die Hitlerzeit läßt grüßen = Zwangsarbeit 1€ Jobs !
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Alt 23.09.2012, 09:57   #3
Rosana
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Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat:
Ziat von con_er49
Die Hitlerzeit läßt grüßen = Zwangsarbeit 1€ Jobs !

Früher nannte man es Arbeitslager, heute Arbeitsgelegenheit.
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Alt 23.09.2012, 11:43   #4
arbeitslos in holland
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von Piedro Beitrag anzeigen
die erreichbarkeit ist über die diakonie sicher zu stellen?

da werde ich die tage mal anfragen, was die diakonie dazu sagt.
na sicher.

die diakonie bietet so eine "dienstleistung" an. dann gibt es eine möglichkeit und dann hat die auch genutzt zu werden.

auch auf die "tafeln" wird von den sb-rechtswidrig-verwiesen.

obdachlosenunterkünfte, vermeiden die rechtswidrige obdachlosigkeit, verhindern aber wohnungslosigkeit nicht.
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 23.09.2012, 11:53   #5
Der Ratlose
 
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Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

ich verweise auch hier nochmal darauf das für den Leistungsbezug auf leistungen nach dem SGb II keine tägliche postalische erreichbarkeit gegeben sein muß.

Das hat das bayrische LSG so sehr gut ausgeführt, und die sind nicht gerade sehr Elo freundlich.

Der Beschluß befindet sich in diesem Forum.

Streng genommen kann der LE sich seine Post sogar jeden Tag beim JC abholen und dann damit argumentieren das er nicht aufstockend arbeiten kann weil das JC es so will.

da wird dann nicht mehr gearbeitet , keine Maßnahme usw.
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Alt 23.09.2012, 12:47   #6
technohouse
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Reden AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Die und Gewissensbisse,
die haben ein Gewissen,
wie der Papst............................................

http://sphotos-d.ak.fbcdn.net/hphoto...08388154_n.jpg
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Alt 23.09.2012, 16:46   #7
Lecarior
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Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat:
Was aber kann Volljuristen veranlassen dermaßen Menschenverachtend und Grundgesetzwidrig (Art 1, Art 20 GG) zu handeln. Denkbar sind sicherlich mehrere Ansätze wie

Ø Abhängigkeit vom Arbeitgeberwillen
Ø Rassismus gegen Minderheiten und bestimmte Personengruppen
Ø Minderwertigkeitskomplexe
Glückwunsch, der Lokalkompass hat das Unvorstellbare geschafft und das Niveau der BILD unterboten...
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Alt 23.09.2012, 16:50   #8
FrauMerkel
 
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FrauMerkel FrauMerkel
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Wenn inkompetente Verwaltungsgehilfen zu Amtsträgern gemacht werden um zu Rauben, dann heisst das in

Good Old Germany - SOZIALGESETZGEBUNG!
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Alt 23.09.2012, 18:51   #9
Hamilkar
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Hamilkar
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von FrauMerkel Beitrag anzeigen
Wenn inkompetente Verwaltungsgehilfen zu Amtsträgern gemacht werden um zu Rauben, dann heisst das in

Good Old Germany - SOZIALGESETZGEBUNG!
sämtliche "Amtsträger" sind nur Erfüllungsgehilfen der Obrigkeit. und die Obrigkeit ist legitimiert und hat dafür zu sorgen, dass den oberen 5-10% Nutznießern dieser Gesellschaft gefälligst die Kohle vermehrt wird.

dazu muss Angst und Druck nach "unten" erzeugt werden, damit alle schön fleißig arbeiten. und die die nicht arbeiten, schön fleißig drangsaliert werden.
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Alt 23.09.2012, 19:16   #10
Tel_ko-Richter
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Tel_ko-Richter Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von Lecarior Beitrag anzeigen
Glückwunsch, der Lokalkompass hat das Unvorstellbare geschafft und das Niveau der BILD unterboten...
Hallo Lecarior,

in offenen Foren sind die Schreiberlinge immer selbst für ihre Texte verantwortlich. Auch hier.

Zitat:

Während die Erreichbarkeit des Leistungsberechtigten sichergestellt bleibt, will R. Kipp an der Leistungsverweigerung festhalten.
Was aber kann Volljuristen veranlassen dermaßen Menschenverachtend und Grundgesetzwidrig (Art 1, Art 20 GG) zu handeln.
Denkbar sind sicherlich mehrere Ansätze wie

- Abhängigkeit vom Arbeitgeberwillen
- Rassismus gegen Minderheiten und bestimmte Personengruppen
- Minderwertigkeitskomplexe

Solches Verhalten zu untersuchen und zu bewerten, bleibt Psychiatern und Psychologen vorbehalten.


Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise - Iserlohn - lokalkompass.de

Da der Psychologische Dienst ja so zu sagen zu jedem Jobcenter gehört, könnten Jobcenter-Mitarbeiter ohne nennenswerten Mehraufwand psychologisch unterstützt werden.


Wo setzt Deine Kritik ernsthaft an? Sie sind nicht alle so? - Das wird nicht bestritten.

1. Abhängigkeit vom Arbeitgeber ist nicht von der Hand zu weisen.

2. Rassismus gegen Minderheiten: heute sagt man Sozialschmarotzer und ähnliches

3. Wenn ein Volljurist beim Jobcenter Märkischer Kreis sich nicht gegen einen "Penner" durchsetzen kann, muss er möglicherweise seinen Sessel räumen


Übrigens war das der gleiche Leiter der Widerspruchstelle, der in dem Schauprozess vor dem Amtsgericht Iserlohn im Zeugenstand vor ca. 35 Prozessbeobachtern zugeben musste, dass

Strafanzeige gegen ELO-Aktivist




"... das Niveau der BILD unterboten"
Lies, prüfe, kommentiere neu:
Links - Beispielklagen
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Alt 23.09.2012, 19:16   #11
arbeitslos in holland
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Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von Piedro Beitrag anzeigen
ich bin mir sicher, dass entsprechende anfragen bei dieser diakoniestelle ähnliche antworten, vielleicht auch ähnliche reaktionen bringt. wenn die diakonie der angeblichen verpflichtung, diese möglichkeit in anspruch zu nehmen, widerspricht, kann das jc nicht darauf beharren. manchmal hilft kommunikation halt.
es ist sicherlich ein guter ansatz, zb der caritas, ihren gutgemeinten "service" um die ohren zu hauen, weil er vom jc dazu mißbraucht wird, die he auf diese angebote zu verweisen und sie zur nutzung zu verdonnern.

prallt aber zb an den betreibern der "tafeln" ab, bzw dem bundesverband
__

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Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 23.09.2012, 19:57   #12
Lecarior
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Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von Tel_ko-Richter Beitrag anzeigen
Wo setzt Deine Kritik ernsthaft an? Sie sind nicht alle so? - Das wird nicht bestritten.

1. Abhängigkeit vom Arbeitgeber ist nicht von der Hand zu weisen.
Nennt sich Direktions- bzw. Weisungsrecht.

Zitat von Tel_ko-Richter Beitrag anzeigen
2. Rassismus gegen Minderheiten: heute sagt man Sozialschmarotzer und ähnliches
Sozial Schwache sind nun eine eigene Rasse? Welche sie von Nicht-Leistungsbeziehern unterscheidenden genetischen Gemeinsamkeiten haben sie denn? Oder wird der Begriff "Rassismus" hier mal wieder sachfremd verwendet, weil das in Deutschland ja so gut funktioniert?

Zitat von Tel_ko-Richter Beitrag anzeigen
3. Wenn ein Volljurist beim Jobcenter Märkischer Kreis sich nicht gegen einen "Penner" durchsetzen kann, muss er möglicherweise seinen Sessel räumen
Warum sollte das der Fall sein? Jeder Jura-Student lernt im ersten Semester, dass man mit korrekter rechtswissenschaftlicher Arbeit zu verschiedenen Ergebnissen kommen kann. Was "Recht" ist, lässt sich nunmal nicht mit mathematischer Genauigkeit bestimmen. Auch die Entscheidung eines Gerichts ist nur das, was das Gericht für Recht hält.

Zitat von Tel_ko-Richter Beitrag anzeigen
"... das Niveau der BILD unterboten"
Lies, prüfe, kommentiere neu:
Links - Beispielklagen
Ich wiederhole: Der Lokalkompass hat das Unvorstellbare geschafft und das Niveau der BILD unterboten.
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Alt 23.09.2012, 20:54   #13
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
die diakonie bietet so eine "dienstleistung" an. dann gibt es eine möglichkeit
Stop ; eine Möglichkeit ist eine Möglichkeit und keine Verpflichtung. Gesetzlich, und durch BSG und Co. bestätigt, ist alleine die täglich postalische(!) Erreichbarkeit zwingend, sonst nix. Dabei ist es jedem(!) HE überlassen, auf welchem Wege er täglich postalisch zu erreichen sein möchte.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 23.09.2012, 21:04   #14
Tel_ko-Richter
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Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

@ Lecarior

Du hast mich verstanden.

Offensichtlich besser als Dir lieb ist.

Warum sonst widerlegst Du Dich in Deinen eigenen Sätzen?


Zwei Meinungen, und gut.
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Alt 23.09.2012, 21:43   #15
Lecarior
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Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zitat von Tel_ko-Richter Beitrag anzeigen
@ Lecarior

Du hast mich verstanden.

Offensichtlich besser als Dir lieb ist.

Warum sonst widerlegst Du Dich in Deinen eigenen Sätzen?
Du scheinst mich nicht verstanden zu haben.
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Alt 24.09.2012, 15:26   #16
Tel_ko-Richter
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Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Zwei Artikel wurden heute im Lokalkompsass gecancelt.

Jobcenter Märkischer Kreis verweigert Leistungen wegen „fehlender Erreichbarkeit“ - obwohl jedes Schreiben ankommt! (vom 18.05.2012)

Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise (vom 23.09.2012)



Als Begründung wurde dem Verfasser mitgeteilt:

"Ihre beiden Beiträge über das Jobcenter Märkischer Kreis mussten wir aus juristischen Gründen zurück in die Arbeitsmappe verschieben. Sie haben darin Tatsachen behauptet, die von uns weder geprüft werden können noch belegbar sind. Das entspricht dem Tatbestand des Rufmordes."

Konkretisierungen wurden offensichtlich nicht vorgenommen.

Da uns allen daran gelegen sein muss, alle Beiträge so zu formulieren, dass sie zum Einen unmissverständlich klar und zugleich juristisch unangreifbar bleiben, bitte ich hier dringend um ganz konkrete Hinweise.

Nach meiner Kenntnis haben Personen des öffentlichen Lebens oder auch höherrangige Verantwortliche in Behörden keinen Schutz vor der Namensnennung. (Homepage Jobcenter)

Auch Äußerungen und Einschätzungen über Verhalten sind meiner Kenntnis nach grundsätzlich zulässig.

Die Überschrift des Einleitungsartikel hieß: "Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise"

- es wird keine konkrete Person benannt

- "quälen" wird mit "Vollständige Leistungseinstellungen, Leistungsverweigerungen, 100%-Sanktionen, Räumungsklagen, Energiesperren, psychischer Druck." konkretisiert.

- "Nachdem der Erwerbslose am 09.08.2012 in einem Erörterungstermin mit seinem Rechtsanwalt vor dem Landessozialgericht in Essen (Az: L 7 AS 931/12 B ER) einen Etappensieg erzielen konnte, und das Jobcenter Märkischer Kreis verpflichtet wurde, erste geschuldete Leistungen nachzuzahlen, provoziert der Leiter der Widerspruchstelle R. Kipp den nächsten Rechtsstreit und verweigert die Leistungsgewährung für einen weiteren Monat."

- "Während die Erreichbarkeit des Leistungsberechtigten sichergestellt bleibt, will R. Kipp an der Leistungsverweigerung festhalten.

Was aber kann Volljuristen veranlassen dermaßen Menschenverachtend und Grundgesetzwidrig (Art 1, Art 20 GG) zu handeln. Denkbar sind sicherlich mehrere Ansätze wie

-> Abhängigkeit vom Arbeitgeberwillen
-> Rassismus gegen Minderheiten und bestimmte Personengruppen
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Solches Verhalten zu untersuchen und zu bewerten, bleibt Psychiatern und Psychologen vorbehalten."


Ist das Rufmord? Der Mann hat gerade vor dem LSG eine Schlappe hinnehmen müssen, die Erreichbarkeit ist sichergestellt (vorläufig über eine Kanzlei), hätte er nicht einfach dem Widerspruch stattgeben müssen?

Das Jobcenter Märkischer Kreis spielt auf Zeit. Der Strafvollzug wird sofort umgesetzt, die Rückerstattung kann Jahre dauern.


Vielleicht hat der eine oder andere den Artikel noch heruntergeladen. - Wo ist der Rufmord?

Aber wer als Mit- oder Hauptverantwortlicher keine Probleme damit hat nachweislich dutzende von 100%-Sanktionen zu verhängen, kann auch nicht zimperlich sein, wenn er mit seinen Taten konfrontiert wird.

"Nicht mein Spiegel ist schuld, dass ich so aussehe."
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Alt 25.09.2012, 10:08   #17
FrauMerkel
 
Registriert seit: 10.03.2012
Ort: Kanzleramt
Beiträge: 374
FrauMerkel FrauMerkel
Standard AW: Wenn Menschen Menschen quälen sollen – Jobcentermitarbeiter in der Gewissenskrise

Nach meinem Kenntnissstand LÜGEN die juristischen Sachbearbeiter der Jobcenter auch vor Gericht ohne Skrupel!

Dieses Vorgehen wird in sog. Schulungen für Führungskräfte direkt durch die Regionaldirektionen angelernt.

Spätestens in dieser Situation muss Strafanzeige gestellt werden! (notwendiger weise auch gegen Richer am Sozialgericht)

Sozialverbände sind feige und Betroffene sind der willkür ohnehin schutzlos ausgeliefert.

(Sozialamtsleiter müssten also selbst Ihren Dienstherren und die Geschäftsführung der Jobcenter anzeigen!)

Diese BA unterschlägt monat für Monat Mio an KDU leistungen entgegen jeder Rechtmässigkeit und entgegen den Handlungsanweisungen der Landkreise!

Sie produzieren massenhaft Obdachlose welche dann wieder Kosten für die Kommunen produzieren. Zusätzlich wird sich schamlos an öffentlichen Mitteln bereichert um Pseudo Massnahmen und grenzwertige Geschäfte von Unternehmen durch Billiglöhner zu bevorteilen.

ACHTUNG dieser Landrat ist jetzt vorgestraft -
aber für einen 1€ Job muss ein Arbeitsloser ein Führungszeugniss vorlegen

Tatverdacht Vorteilsnahme und Untreue: Landrat Giesecke: 8000 Euro oder Gefängnis | Berlin*- Berliner Zeitung
FrauMerkel ist offline   Mit Zitat antworten
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