ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 29.07.2012, 19:10   #1
Kyriagos->Emailproblem
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Beiträge: 14
Kyriagos
Standard Unterhaltspflicht bei ALG2-Bezug

Hallo zusammen,

kennt sich jemand von Euch aus, wie die Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern geregelt ist, wenn man ALG2-Empfänger ist? Offensichtlich kann man ja nicht vom Hartz IV- Regelsatz 420,00 Euro Unterhalt (lt. Düsseldorfer Tabelle) bezahlen....

Aber muss man eine Art Mindestbetrag bezahlen? Oder eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen nachweisen?

Bin dankbar für Eure Tipps und Erfahrungen!

Gruss aus GE
Kyriagos
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Alt 29.07.2012, 20:10   #2
Mikrobi
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Unterhaltspflicht bei ALG2-Bezug

Zitat von Kyriagos Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

kennt sich jemand von Euch aus, wie die Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern geregelt ist, wenn man ALG2-Empfänger ist? Offensichtlich kann man ja nicht vom Hartz IV- Regelsatz 420,00 Euro Unterhalt (lt. Düsseldorfer Tabelle) bezahlen....

Aber muss man eine Art Mindestbetrag bezahlen? Oder eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen nachweisen?

Bin dankbar für Eure Tipps und Erfahrungen!

Gruss aus GE
Kyriagos
Unterhalt: Auch Hartz IV Empfänger müssen zahlen! - hartz-iv.info

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
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Alt 29.07.2012, 20:51   #3
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: Unterhaltspflicht bei ALG2-Bezug

Frei von der Pflicht §§ 1600 ff BGB.
Der Verpflichte muss nur seine Zahlungsunfähigkeit melden. Evtl. ist auch ein Titel zu ändern. Hier kommt anwaltliche Hilfe gut.
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Alt 29.07.2012, 21:44   #4
Lecarior
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Beiträge: 2.364
Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior
Standard AW: Unterhaltspflicht bei ALG2-Bezug

Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Frei von der Pflicht §§ 1600 ff BGB.
Der Verpflichte muss nur seine Zahlungsunfähigkeit melden. Evtl. ist auch ein Titel zu ändern. Hier kommt anwaltliche Hilfe gut.
Er muss noch nachweisen, dass er seiner Erwerbsobliegenheit nachkommt. Das bedeutet je nach Familiengericht zwischen 20 und 30 Bewerbungen im Monat. Kommt er dieser Erwerbsobliegenheit nicht nach, werden je nach Vorbildung, gesundheitlicher Eignung usw. fiktive Einkünfte angesetzt.
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Alt 30.07.2012, 11:36   #5
Der Ratlose
 
Registriert seit: 30.09.2009
Beiträge: 2.070
Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose
Standard AW: Unterhaltspflicht bei ALG2-Bezug

das sind doch Einzelfallentscheidungen von einigen verwirrten öffentlich bediensteten.

20 bis 30 Bewerbungen im Monat? Sagen wir mal eine vernünftige Bewerbung kostet 5-7,50 €.

das wären mindestens 150 € an Bewerbungskosten im Monat.
Wovon bezahlt die denn ein Hartz IV Empfänger? Einfach mal nachdenken.

Dann geht es weiter, das können ja nur noch Blindbewerbungen sein.
das ist auch so ein mist denn sich die öffentlich Bediensteten so ausgedacht haben.
Ein Zeichen dafür das die noch nie richtig gearbeitet haben und Verantwortung tragen mussten.

Bei einigen Firmen wandern die Bewerbungen mittlerweile einfach im Mülleimer.
Es ist eine Frechheit das teilweise bis zu 20 Bewerbungen unaufgefordert eintrudeln. Die wollen alle bearbeitet werden, umgepackt und zurückgeschickt werden.
Das muß dann irgend jemand machen der dann mehrere Stunden am Tag im Betrieb fehlt.

Es ist schlicht einfach nur noch unverschämt was sich die öffentlich Bediensteten so leisten.
Der Ratlose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2012, 15:59   #6
Kyriagos->Emailproblem
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Beiträge: 14
Kyriagos
Standard AW: Unterhaltspflicht bei ALG2-Bezug

Hallo kleindieter,

ich denke, Du beziehst Dich dabei insbesondere auf § 1603 BGB: "(1) Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berücksichtigung seiner sonstigen Verpflichtungen außerstande ist, ohne Gefährdung seines angemessenen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren. "

Damit scheint der Sachverhalt ja ziemlich eindeutig geregelt zu sein, doch kann tatsächlich ein Gericht eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorschreiben, ohne dem Betroffenen die dafür notwendigen Kosten zu erstatten??? Hier spricht der Beitrag von "der Ratlose" ja einen wichtigen Sachverhalt an. Welcher ALG2-Empfänger kann es sich denn leisten, jeden Monat 20-30 Bewerbungen zu versenden? Das wären ja MINDESTENS 100 Euro pro Monat, und damit ca. 1.200 Euro pro Jahr. Es werden aber nicht mehr als 200,00 Euro pro Kalenderjahr erstattet...

Gruss
Kyriagos

(PS: danke Euch allen für Eure Antworten)
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