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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.05.2012, 10:56   #1
anpublica->Emailproblem
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Beiträge: 11
anpublica
Standard Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Hallo liebe Gemeinde, liebe Hartz4ler,
liebe Freunde der ARGEn JobCenter,

ich gehöre seit Ende April auch zu Euch.

Nun möchte ich ein paar meiner Erfahrungen mit Euch teilen,
vielleicht auch Antworten zu ein-zwei meiner Fragen bekommen,
und auch Menschen, die es zukünftig ähnlich geht wie mir, ein paar
Anregungen geben.


Zum Thema:

Da die ARGE sich eeeeetwas Zeit ließ mit der Entscheidung über
meinen Antrag (gestellt Anfang 11.2011, bewilligt Ende 04.2012!),
ist die Auszahlungssumme etwas größer. (Brauche ich auch, ist
immerhin Miete nachzuzahlen, Energiekosten, privat geliehenes
Geld etc.)

Nun begibt es sich, daß ich kein Girokonto habe, und somit das
Geld per Scheck ausgezahlt wird.

Es steht auf der Rückseite des Schecks, daß er bis zu einer Summe
von 1500,- Euro in bar ausgezahlt werden kann, nach Vorlage
eines Personalausweises, bei jeder Postbank und jeder Bank, die
Dienstleistungen dieser Art anbietet.

Da ich ja nun kein Konto habe, mußte die Summe (so meine Logik)
auf mehrere Schecks aufgeteilt werden (immerhin 7 Monate
Grundbedarf + Miete). 4-5 Tage nach Eintrudeln des Bescheides
kamen auch 2 Schecks. Beide unter 1500,- Euro - wie erwartet (da
denkt im Amt tatsächlich jemand mit?) Also sollte es bei der Bank
keine Probleme geben.

Jedoch war es insgesamt nichtmal die Hälfte des bewilligten
Betrages - woraus vielleicht ein Problem entsteht. Weiter unten
mehr dazu.

Ok, trotzdem frohen Mutes ging ich zur Sparkasse. Antwort dort:

"Den können Sie bei uns nicht einlösen."

Darauf ich: "aber da steht doch, 'jede Bank, die ...'"
und ich weiter: "Sie sind doch eine solche Bank?!"

Darauf die Antwort "Das haben wir noch nie gemacht ... der Scheck
ist doch von der Postbank, den können sie nur dort einlösen. Oder
bei uns zur Gutschrift auf ihrem Konto bei uns."

Ich also zur Deutschen Bank ... bekam dort die selbe Antwort.
"Machen wir nicht."

FRAGE: weiß jemand, wie sich das rein rechtlich verhält? Wenn
doch auf dem Scheck steht, "bis zu 1500,- von jeder Bank, die
Dienstleistungen dieser Art ausführt, bar auszuzahlen"?

Naja ... ich habe dann auch eine Postbank gefunden ... und die
Auszahlung war nach Vorlage des Personalausweises kein Problem.

Ein Teil der rückständigen Miete und der Energiekosten konnte also
schon mal bezahlt und der Kühlschrank wieder aufgefüllt werden.

Jetzt geht's aber weiter:

Auch 3 Wochen nach der Erteilung des Bescheides und Erhalt der 2
Schecks, sind die restlichen Schecks (ich vermute 3) bis heute noch
nicht eingetroffen. Eine Nachfrage bei einem persönlichen 'Besuch'
(ich freue mich jedesmal) im JobCenter, Anfang vergangener
Woche, ergab, daß wohl alle Auszahlungen erfolgt seien. Ich solle
noch bis Anfang dieser Woche warten, und dann schnellsten 'auf der
Matte stehen' und in der Leistungsabteilung vorsprechen.

Weshalb ich tatsächlich so blöd war, zu warten ... weiß der Geier.
Jedenfalls war ich nicht so blöd, mir die Tortur zu gegeben, im JC
vorzusprechen, mir 'ne Marke zu ziehen, zu warten (was
erfahrungsgemäß dauern kann), um dann innerhalb von 2 Minuten
zu hören zu bekommen 'Ja, da müssen wir mal in Nürnberg
nachforschen'. Also habe ich gestern ein Fax geschickt.

Wenn Nürnberg weiterhin darauf beharrt, die Schecks verschickt zu
haben, habe ich ein kleines Problem. Eingeschränkt ist es etwas
dadurch, daß die Schecks nur 30 Tage gültig sind. Werden sie nicht
eingelöst ist ja klar, daß ich sie nicht bekommen habe. Ich gehe
davon aus, daß sie dann erneut ausgestellt werden.

Ich muß dann nur meine Gläubiger etwas hinhalten ... das wird
schwer, aber machbar sein.

Problematisch ist es, wenn jemand anderes sie eingelöst hat!

Aus meinem privaten näherem und weiterem Umfeld kann ich
definitiv mögliche 'Täter' ausschließen. Bleibt eigentlich nur der
Postbote bzw. jemand bei der Postverteilung - so Schecks aus
Nürnberg erkennt man gleich am Umschlag.

Etwas unruhig macht mich jetzt doch etwas die Tatsachen, daß die
Scheck-Umschläge ja von Post-Mitarbeitern 'verarbeitet' bzw.
transportiert werden. Wie leicht könnte es da sein, einfach den
Scheck zu stehlen, ihn in den Computer als eingelöst bzw.
ausbezahlt einzutragen, mit Bestätigung der Ausweiskontrolle ...
und sich das Geld einzusacken?

Ok ... vielleicht sah ich in meinem Leben einfach zu viele Krimis ...

FRAGE: hat hier schon jemand ähnliche Erfahrungen, direkt oder
indirekt, mit 'verschwundenen' Schecks gemacht?

Ich werde jetzt bis morgen warten, dann nochmal ein Fax schicken,
ebenso am Freitag. Sollte es sich bis dahin nicht gelöst haben, stellt
sich die Frage, was ich dann machen soll. Naja, wir werden sehen.
Ich werde berichten ...
anpublica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2012, 11:15   #2
teddybear
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teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear teddybear
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Du schreibst doch selbst, dass die beiden vorigen Schecks nur gegen Vorlage deines Personalausweises ausgezahlt wurden. Da keiner außer dir selbst deinen Perso hat, kann auch niemand außer dir selbst die Schecks einlösen.

Zudem muss man auch nachweisen, dass du die Schecks erhalten hast!

Du kannst nicht mehr machen als zu sagen, dass noch Schecks fehlen. Allerdings sollte dir das zuständige Jobcenter das Geld / Scheck gegen Empfangsbestätigung aushändigen.
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2012, 11:20   #3
canny
 
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Beiträge: 1.051
canny canny canny canny
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Du schreibst doch selbst, dass die beiden vorigen Schecks nur gegen Vorlage deines Personalausweises ausgezahlt wurden. Da keiner außer dir selbst deinen Perso hat, kann auch niemand außer dir selbst die Schecks einlösen.

Zudem muss man auch nachweisen, dass du die Schecks erhalten hast!

Du kannst nicht mehr machen als zu sagen, dass noch Schecks fehlen. Allerdings sollte dir das zuständige Jobcenter das Geld / Scheck gegen Empfangsbestätigung aushändigen.
Und natürlich gleich/sofort mit einem Antrag auf Vorschuss auf´s Amt!
canny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 13:37   #4
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Registriert seit: 15.05.2012
Beiträge: 11
anpublica
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Hallo Freunde,

die Situation hat sich insofern erledigt, daß heute die restlichen
Schecks eingetroffen sind.

Allerdings mit Poststempel 11.05. - also über 3 Wochen nach dem
Bewilligungsbescheid, zwei Wochen nach den anderen Schecks und
zufällig erfolgte der Stempel drei Tage nach meinem Besuch
vergangene Woche im JC. Ein Schelm, wer sich da etwas denkt

Wie auch immer, ich habe also vielleicht tatsächlich zu viele Krimis
gesehen. Jetzt ist alles gut.


@Teddybear:
Danke für Deinen Einwurf. Meine Bedenken bezüglich des Ausweises
hatte ich ja oben geschildert. Die Möglichkeit ist ja nicht von der
Hand zu weisen. Traf hier jetzt aber glücklicherweise nicht zu.

Im übrigen muß das JC/ARGE mir nicht nachweisen, daß ich die
Schecks bekommen habe, sondern im besten Falle lediglich, daß sie
sie versandt haben. ICH müßte im Zweifel nachweisen, daß ich sie
NICHT bekommen habe. Was mindestens dann ein Problem wäre,
wenn jemand (z.B. ein Postmitarbeiter) meine Unterschrift fälscht.
Dazu gehört dann aber schon einige kriminelle Energie. Ich will das
auch gar nicht weiter ausführen. War ja jetzt nicht so - ich mache
drei Kreuze.

Auch gibt unser JC weder Bargeld noch Schecks aus. Schecks
kommen direkt aus Nürnberg (Absender auf dem Scheck:
"BA-Service-Haus" - ich vermute Arbeitsagentur).

Sollten sie zu Derartigem verpflichtet sein, wäre die juristische
Grundlage dazu natürlich interessant. Wie ich es aber mitbe-
kommen habe, liegt da auch einiges im Ermessenspielraum der JC?


@canny:
Die Frage nach Bargeldauszahlung wurde verneint; lediglich
Lebensmittelgutscheine werden ausgestellt.


@all:
Also, bei mir ist alles soweit gut. Bin zwar nicht glücklich, aber
erstmal beruhigt.

Jetzt mal sehen, wann ich aus dem Sumpf wieder herauskomme ...
Für mich bestätigt sich wieder mal, daß die Forderung nach einem
'Bedingungslosen Grundeinkommen' absolut berechtigt ist.
anpublica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 13:52   #5
Janis
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Schön für dich das sich alles geklärt hat.


Zitat von anpublica Beitrag anzeigen

Im übrigen muß das JC/ARGE mir nicht nachweisen, daß ich die
Schecks bekommen habe, sondern im besten Falle lediglich, daß sie
sie versandt haben. ICH müßte im Zweifel nachweisen, daß ich sie
NICHT bekommen habe. Was mindestens dann ein Problem wäre,
wenn jemand (z.B. ein Postmitarbeiter) meine Unterschrift fälscht.
Dazu gehört dann aber schon einige kriminelle Energie. Ich will das
auch gar nicht weiter ausführen. War ja jetzt nicht so - ich mache
drei Kreuze.
Dies ist so nicht richtig

Zitat:
Eine Behörde muss grundsätzlich beweisen, dass amtliche Schreiben einem Bürger auch tatsächlich zugegangen sind. Das entschied das Hessische Finanzgericht in Kassel in einem Urteil.
Konkret müsse die Behörde sowohl den Zugang als solchen als auch den genauen Zeitpunkt des Zugangs belegen. Zweifel gingen daher allein zu ihren Lasten (Az.: 3 K 523/05). Das Gericht gab mit seinem inzwischen rechtskräftigen Urteil der Klage eines Bürgers statt. Die Familienkasse hatte die Zahlung des Kindergelds eingestellt, weil der Kläger die erforderlichen Nachweise nicht vorgelegt hatte. Der Kläger behauptete jedoch, die entsprechenden Aufforderungen wie auch der ablehnende Bescheid seien ihm gar nicht zugegangen. Dem hielt die Behörde entgegen, es widerspreche jeder Lebenserfahrung, dass einen Bürger mehrere Schriftstücke derselben Behörde nicht erreicht haben sollten.
Das Finanzgericht beurteilte die Sachlage anders. Nach seiner Meinung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Kläger die Schriftstücke tatsächlich nicht erhalten hatte. Jedenfalls gebe es keine rechtlich tragfähige Vermutung, dass von mehreren amtlichen Schreiben den Bürger doch zumindest eines auch erreiche.

Behördenbrief im Briefkasten - Amt in der Beweispflicht
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Alt 16.05.2012, 14:28   #6
anpublica->Emailproblem
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Registriert seit: 15.05.2012
Beiträge: 11
anpublica
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

@Janis:

Ja, danke. Ich ahne, daß es hier einige gibt, die sich nicht mitfreuen
können. Ich wollte jetzt eigentlich auch nur dokumentieren, daß es
auch mal gut gehen kann und man die Hoffnung nicht verlieren soll.


Zu Deinem Einwurf:
Du hast insofern recht, daß die Beweispflicht 'zunächst' bei der
Behörde, bzw. hier Arbeitsagentur liegt. Dieser Pflicht kommt sie
auch nach, indem sie verfügt, daß der Scheck nur durch
Legitimation mittels Perso ausgezahlt werden kann, oder durch
Gutschrift auf einem Konto. Hinzu kommt, daß der Scheck nur 30
Tage gültig ist. Insofern wähnt sich die Behörde auf der sicheren
Seite. Und so wird sie auch argumentieren.

Daß aber ein mißliebiger Freund, Bekannter, Nachbar, Ex,
Verwandter, Postmitarbeiter, was-weiß-ich-wer, durchaus in der
Lage sein könnte, eine Unterschrift zu fälschen und somit den
Scheck (und hier das Geld) kassieren könnte UND den Anschein
erwecken könnte, der ursprüngliche Empfänger hätte den Scheck
erhalten und sich auszahlen lassen ... ist nicht auszuschließen. Dies
aber zu beweisen, liegt beim Empfänger.

Wenn es den Anschein hat, daß der Empfänger den Scheck
bekommen hat und ihn sich auszahlen lies, kommt man schnell zu
einer Umkehr der Beweislast: ALLE Anzeichen deuten darauf hin,
daß Du das Geld bekommen hast - Du hast es aber nicht
bekommen. Das mußt Du jetzt beweisen.

Naja, wie schon gesagt, ich habe vielleicht zu viele Wirtschafts-
krimis gesehen, oder ich stecke zu tief in der Juristerei. Anderer-
seits kenne ich 1-2 Leute, die bei der Post gearbeitet haben ...
wenn man die reden hört, dann ist man dankbar für jeden dickeren
Brief und jedes Päckchen, welches tatsächlich beim Empfänger un-
versehrt ankommt. Ok, das ist jetzt übertrieben. Ich will nur sagen:
unmöglich ist da nichts.
anpublica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 14:33   #7
Janis
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

@anpublica

Ich hatte hier nur Bezug darauf genommen das dir das Amt nachweisen muß das
der Brief bei dir angekommen ist. Dies hat nichts damit zu tun ob jemand
die Schecks unberechtigt einlöst.
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Alt 16.05.2012, 14:35   #8
Lilastern
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Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

eröffne doch ein Girokonto wo liegt das Problem?
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 15:46   #9
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Zitat von Janis Beitrag anzeigen
@anpublica

Ich hatte hier nur Bezug darauf genommen das dir das Amt nachweisen muß das
der Brief bei dir angekommen ist. Dies hat nichts damit zu tun ob jemand
die Schecks unberechtigt einlöst.
Ja, danke, das hatte ich schon verstanden. Das Amt muß aber nicht
nur nachweisen, daß ich einen/den Brief bekommen habe, sondern
auch, daß der von ihm behauptete Inhalt enthalten war. Ein solcher
vollumfänglicher Nachweis kann letztlich aber tatsächlich nur, so
wird es juristisch bewertet, durch Zeugen auf der Versandt-Seite
und durch Zustellung mittels Gerichtsvollzieher erfolgen:

Die sichere Zustellung von Willenserklärungen Vertragsrecht 123recht.net

Selbstverständlich werden weder Schecks der ARGE/JC noch
irgendwelche Ein-/Vor-ladungen, auszufüllenden Formulare etc. per
Gerichtsvollzieher zugestellt. Insofern sollte jeder, der behauptet,
ein Schriftstück mit bestimmtem Inhalt nicht erhalten zu haben, rein
juristisch auf der sicheren Seite sein, sofern nicht mindestens die
Zustellung durch einen Gerichtsvollzieher erfolgte. Zwei Fakten
sprechen in der Praxis aber dagegen: erstens kümmert dies das
Amt sehr wenig - zweitens werfen auch Gerichtsvollzieher ein
Schreiben einfach in den Briefkasten ein und dokumentieren es als
"in Abwesenheit des Empfängers zugestellt". Aber, wie gesagt, das
betrifft Schecks usw. von der ARGE/JC eh nicht. Es sind aber z.B.
Gerichtsurteile betroffen, denn solche gelten wohl mittlerweile in der
Praxis durch Unterschrift des Postboten als zugestellt. Nicht in der
Theorie, wie gesagt, aber in der Praxis.

Unter Berücksichtigung aller Fakten ist es leider dünnes Eis, auf
das man sich juristisch begibt, wenn man argumentiert "das Amt
muß beweisen, daß 'der Brief' angekommen ist".
anpublica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 15:59   #10
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anpublica
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Zitat von Lilastern Beitrag anzeigen
eröffne doch ein Girokonto wo liegt das Problem?
Danke für den Hinweis. Das Problem liegt in den meisten Fällen
darin, daß keine Bank ein Konto eröffnen will?!

Jaja, ich weiß ... die Sparkassen, Volksbanken usw. 'müssen'
(Stichwort 'Selbstverpflichtung' usw.) - viele tun aber nicht, was sie
eigentlich müßten.

Wie sonst ist es zu erklären, daß es in Deutschland (geschätzt)
rund 2 Mio. Bürger gibt, denen die Banken kein Girokonto einrichten
wollen? 2008 ging selbst die Bundesregierung von einer mindestens
sechsstelligen Zahl aus.

Aber, danke nochmal für Deinen Hinweis. Ich suche auch gerade
Banken, die Konten für Hartz4ler und Schufageschädigte eröffnen.

Eine habe ich schon: die GLS-Bank. Nur leider bekommt man dort
unter diesen Bedingungen zwar ein Konto für Überweisungsverkehr,
aber keine Karte für Barauszahlungen. Schade. Ich suche weiter.

Vielleicht erstellen wir hier im Forum mal eine Liste von Banken und
vor allem von Filialen, die für 'Problemfälle offen sind?!
anpublica ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 16:00   #11
gast_
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gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Seh zu, daß du dir ein Konto besorgst!

Ich les hier öfters, daß es bei der NorisBank problemlos gehen soll.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2012, 16:09   #12
FrauNachbarin->Emailproblem
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FrauNachbarin
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Seh zu, daß du dir ein Konto besorgst!

Ich les hier öfters, daß es bei der NorisBank problemlos gehen soll.
... die Bank macht gerade ihre Filialen dicht.

Bietet nur noch das Onlinegeschäft an.

Postbank und die Sparkassen sind auch umgänglich.

LG
FrauNachbarin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2012, 12:33   #13
Lilastern
Forumnutzer/in
 
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Beiträge: 7.840
Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Sparda Bank
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2012, 12:40   #14
canny
 
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Beiträge: 1.051
canny canny canny canny
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Zitat von FrauNachbarin Beitrag anzeigen
... die Bank macht gerade ihre Filialen dicht.

Bietet nur noch das Onlinegeschäft an.

LG
Ist doch egal.
Du warst doch eh nie am Schalter und Geld bekamst du (fast) überall.
canny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2012, 13:53   #15
FrauNachbarin->Emailproblem
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Beiträge: 306
FrauNachbarin
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Zitat von canny Beitrag anzeigen
Ist doch egal.
Du warst doch eh nie am Schalter und Geld bekamst du (fast) überall.
.....hatte ich nur informativ mitgeteilt, denn es gibt Menschen die legen auf Schalterbetreunug wert.

FrauNachbarin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2012, 18:29   #16
Jackyfield->Emailproblem
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Jackyfield
Standard AW: Hat jemand mit Schecks von der ARGE Erfahrung? Ich mache gerade welche ...

Hallo, bin neu hier und habe mich soeben angemeldet um selbst nach passender Hilfe zu finden.

Fand als erstes diesen Beitrag und auch die Thematik "Bankkonto" sprang mir ins Auge, deswegen mchte ich hier gerne auf dieses Thema antworten:

Die Deutsche Bank eröffnet trotz negativer Schufa sofort ein Konto. Gerade selbst erleben dürfen. Wer noch eröffnen "muss" - Die Sparkasse.

In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute.

LG Jacky
Jackyfield ist offline   Mit Zitat antworten
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