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Start > > -> Haus verkauft ... und nun?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 06.03.2007, 00:56   #1
Susisonnenschein->Emailproblem
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Registriert seit: 02.02.2006
Beiträge: 94
Susisonnenschein
Standard Haus verkauft ... und nun?

Hallo,

ich habe per 31.12.06 mein kleines, altes Haus verkauft, weil ich von diesem menschenverachtenden Mist, genannt Hartz IV, endlich weg wollte. Danach bin ich in eine andere Stadt gezogen. Ich fühle mich nun wesentlich wohler.

Dazu kommt, dass mein 400-Euro-Job im November 2006 umgewandelt wurde in eine Ganztagsbeschäftigung, nachdem das JobCenter Arbeitgebern eine Prämie für diesen Fall angeboten hatte. Leider ist diese Prämie nur auf ein halbes Jahr ausgerichtet. Ich werde danach wohl wieder auf 400-Euro-Basis arbeiten und meine zusätzlichen Unkosten vom Hausverkauf bezahlen müssen.

Ich bekam nun schon das zweite Mal vom JobCenter der alten Stadt eine Aufforderung mitzuteilen, zu welchem Preis ich mein Haus verkauft habe. Geht denen das überhaupt noch was an? Ich habe bis jetzt die Briefe gleich weggeschmissen, bin aber doch irgendwie beunruhigt.

Wenn ich irgendwann wieder hier in der neuen Stadt ALG II beantragen werden sollte (wovor es mir erheblich graut, aber das Geld geht weg wie warme Semmeln), können die dann im PC sehen, dass ich irgendwann mal ein Haus hatte? Kommen die dann auch wieder an und wollen wissen, wo das Geld geblieben ist? Ist es nicht meine Sache, was ich mit dem Geld mache? Schliesslich habe ich das Haus verkauft, als ich kein Geld mehr von denen bekam und werde auch vorläufig bestimmt erst mal nicht zu denen zurückkriechen!

Ich habe immer noch eine solche Wut auf diese Hartz-Gesetze! Wenn ich hier Eure Anfragen lese bekomme ich immer einen solchen _____Hals!

Viele Grüsse an alle Mit-Betroffenen

Petra
Susisonnenschein ist offline  
Alt 06.03.2007, 01:42   #2
Vater Flodder
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Benutzerbild von Vater Flodder
 
Registriert seit: 14.02.2007
Beiträge: 332
Vater Flodder
Standard

Zitat:
Ich bekam nun schon das zweite Mal vom JobCenter der alten Stadt eine Aufforderung mitzuteilen, zu welchem Preis ich mein Haus verkauft habe. Geht denen das überhaupt noch was an?
Die wollen jetzt schön ausrechnen, wielange du davon nach ihrer Auffassung leben kannst. Dass dich aber eine Mitwirkungspflicht trifft, glaube ich eher nicht, denn du willst ja nix mehr von dem Verein.


Zitat:
können die dann im PC sehen, dass ich irgendwann mal ein Haus hatte?
Wenn die nicht ganz doof sind ja, da vom notariellen Kaufvertrag u.a. das Finanzamt Wind bekommt.


Zitat:
Ist es nicht meine Sache, was ich mit dem Geld mache?
Solange man dir nicht vorwerfen kann, du würdest dich vorsätzlich bedürftig machen, hast du nix zu befürchten.
Vater Flodder ist offline  
Alt 06.03.2007, 13:32   #3
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Susisonnenschein Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe per 31.12.06 mein kleines, altes Haus verkauft, weil ich von diesem menschenverachtenden Mist, genannt Hartz IV, endlich weg wollte. Danach bin ich in eine andere Stadt gezogen. Ich fühle mich nun wesentlich wohler.

Dazu kommt, dass mein 400-Euro-Job im November 2006 umgewandelt wurde in eine Ganztagsbeschäftigung, nachdem das JobCenter Arbeitgebern eine Prämie für diesen Fall angeboten hatte. Leider ist diese Prämie nur auf ein halbes Jahr ausgerichtet. Ich werde danach wohl wieder auf 400-Euro-Basis arbeiten und meine zusätzlichen Unkosten vom Hausverkauf bezahlen müssen.

Ich bekam nun schon das zweite Mal vom JobCenter der alten Stadt eine Aufforderung mitzuteilen, zu welchem Preis ich mein Haus verkauft habe. Geht denen das überhaupt noch was an? Ich habe bis jetzt die Briefe gleich weggeschmissen, bin aber doch irgendwie beunruhigt.

Wenn ich irgendwann wieder hier in der neuen Stadt ALG II beantragen werden sollte (wovor es mir erheblich graut, aber das Geld geht weg wie warme Semmeln), können die dann im PC sehen, dass ich irgendwann mal ein Haus hatte? Kommen die dann auch wieder an und wollen wissen, wo das Geld geblieben ist? Ist es nicht meine Sache, was ich mit dem Geld mache? Schliesslich habe ich das Haus verkauft, als ich kein Geld mehr von denen bekam und werde auch vorläufig bestimmt erst mal nicht zu denen zurückkriechen!

Ich habe immer noch eine solche Wut auf diese Hartz-Gesetze! Wenn ich hier Eure Anfragen lese bekomme ich immer einen solchen _____Hals!

Viele Grüsse an alle Mit-Betroffenen

Petra
Ich stimme "Vater Flodder" zu... du bist erst aus dem ALG II Bezug raus... hast dann dein Haus verkauft... also bist du keine Rechenshaft schuldig... und kannst mit deinem Geld machen, was du willst.

Allerdings schreibst du jetzt selbst, du rechnest dami, daß du vielleicht wieder ALG II beantragen mußt... und deshalb wäre es wichtig genau aufzuschreiben, wo dein Geld aus dem Hausverkauf geblieben ist und die Nachweise aufzuheben, denn man wird sich ziemlich sicher dafür interessieren... und wie das bei Hartz IV so ist: der eine Sachberbeiter glaubt dir oder akzeptiert deine Belege und der andere will dir nicht glauben oder akzeptiert sie nicht... und versucht dir Steine in den Weg zu legen...
nur weil etwa rechtlich richtig ist heißt das ja nicht, daß man darauf vertrauen kann, daß man einwandfrei behandelt wird. Du weißt, was ich meine?
 
Alt 06.03.2007, 16:25   #4
egjowe->Emailproblem
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Registriert seit: 16.10.2005
Beiträge: 565
egjowe
Standard

@ ludwigsburg
Zitat:
... du bist erst aus dem ALG II Bezug raus ...

ist sie wirklich raus ??
Zitat:
Dazu kommt, dass mein 400-Euro-Job im November 2006 umgewandelt wurde in eine Ganztagsbeschäftigung,
nachdem das JobCenter Arbeitgebern eine Prämie für diesen Fall angeboten hatte.
Leider ist diese Prämie nur auf ein halbes Jahr ausgerichtet.
@ vater flodder

finanzamt ... sowie das grundbuchamt.
__

************************************

Die einen wollen FRIEDEN ,
die anderen KEINEN KRIEG .
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
************************************

alles geschriebene gibt lediglich meine meinung bzw. meinen heutigen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
egjowe ist offline  
Alt 06.03.2007, 22:11   #5
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
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Zitat von egjowe Beitrag anzeigen
@ ludwigsburg

ist sie wirklich raus ??
wenn sie es sagt...

warum nicht?

Was zwischen Arbeitgeber und ARGE läuft, hat nicht zwingend was mit dem Beschägtigten zu tun...

Der Arbeitgeber stellt sicher seine Anträge alleine...

wenn sie nichts unterschrieben und einen Aufhebungsbescheid hat...
so denke ich mir das
 
Alt 06.03.2007, 22:59   #6
Atlantis
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Beiträge: 2.620
Atlantis Atlantis Atlantis
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Warum nicht mit dem Erlös eine kleine Eigentumswohnung erwerben oder in geschützte Altersvorsorge einzahlen.
Warum sollten Sie auf Leistung verzichten ?
Sie müssen nur dafür sorgen, dass Sie sich am SGB halten.
Ein Vermögensfreibetrag steht ihn auch zu richtet sich nach Lebensjahren.
Atlantis ist offline  
Alt 07.03.2007, 01:32   #7
TommyHedger
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Registriert seit: 10.02.2007
Beiträge: 74
TommyHedger
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Und schon wieder Zustimmung zum Beitrag von Ludwigsburg. Für den Fall, daß erneutes ALG II beantragt werden muß, werden Nachweise über größere Beträge fällig, die Du in letzter Zeit bezogen hast - egal woher die stammen (Hausverkauf, Erbschaft, ... wasweißich). Ist doch eigentlich auch nachzuvollziehen.

Etwas in dieser Art solltest Du für zukünftige Kontakte mit den lieben Behörden parat haben. Ich wünsche Dir, daß das mangels entsprechender Kontakte Theorie bleibt.

Ansonsten: Easy. Wenn die bisherige Sache Geschichte ist, kann die Hose oben bleiben.
TommyHedger ist offline  
Alt 07.03.2007, 04:56   #8
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat von TommyHedger Beitrag anzeigen
Für den Fall, daß erneutes ALG II beantragt werden muß, werden Nachweise über größere Beträge fällig, die Du in letzter Zeit bezogen hast - egal woher die stammen (Hausverkauf, Erbschaft, ... wasweißich). Ist doch eigentlich auch nachzuvollziehen.
Nein, nachzuvollziehen ist das für mich nicht!

Denn in "gutenZeiten" rechnet man nicht damit, daß man irgendwann alles ins Kleinste nachweisen muß (wenn man nicht vorher schon mal Hlfe gebraucht hat) und was ist ein "größerer Betrag"?
 
Alt 07.03.2007, 11:46   #9
Vater Flodder
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Vater Flodder
 
Registriert seit: 14.02.2007
Beiträge: 332
Vater Flodder
Standard

Zitat:
Nein, nachzuvollziehen ist das für mich nicht!

Denn in "gutenZeiten" rechnet man nicht damit, daß man irgendwann alles ins Kleinste nachweisen muß (wenn man nicht vorher schon mal Hlfe gebraucht hat) und was ist ein "größerer Betrag"?
Hier besteht ja zunächst einmal das Problem, dass Susisonnenschein vor dem Verkauf im Leistungsbezug gewesen ist.

So ganz abrupt vollzieht sich der Wechsel von gute in schlechte Zeiten daher nicht.

Und ein größerer Betrag ist all das , was den Sachbearbeiter bei Prüfung der Kontoauszüge zu der Frage anregt " Wofür haben sie 15000 € bar abgeholt? Da will ich Nachweise sehen."


Denn niemand darf sich vorsätzlich bedürftig machen, um Leistungen nach dem SGB II zu beziehen.

Um möglichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, sollte Susisonnenschein für sich Bilanz ziehen, wieviel € nach Abbezahlung einer Hypothek/Grundschuld als Nettoerlös aus dem Hausverkauf übrig sind.

Dann sollte sie grob überschlagen, wieviele Monate sich von dieser Summe "angemessen" leben lässt.

Daneben ist über den sehr guten Vorschlag von Atlantis nachzudenken

Zitat:
Warum nicht mit dem Erlös eine kleine Eigentumswohnung erwerben oder in geschützte Altersvorsorge einzahlen.
Warum sollten Sie auf Leistung verzichten ?
Vater Flodder ist offline  
Alt 07.03.2007, 23:53   #10
Ralsom
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Beiträge: 421
Ralsom
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[QUOTE=Vater Flodder;76564]Hier besteht ja zunächst einmal das Problem, dass Susisonnenschein vor dem Verkauf im Leistungsbezug gewesen ist.

Gibt es denn zwischen den Bezügen irgendwelche Fristen? Ich war wegen EÄG auch im Leistungsbezug, bin es jetzt nicht, muß aber wegen befristetem Arbeitsvertrag damit rechnen auch wieder "Kunde" der Arge zu werden. Wenn ich dann irgenwann tatsächlich beantragen muß - ziehen die dann die "alte" Akte wieder raus oder fängt es wieder "bei null" an? Immerhin haben sich die Lebensumstände völlig verändert - oder wird das dann nicht berücksichtigt?
Ralsom ist offline  
Alt 09.03.2007, 09:50   #11
Susisonnenschein->Emailproblem
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Registriert seit: 02.02.2006
Beiträge: 94
Susisonnenschein
Standard Gute Antworten u. Ideen, aber ...

.... ich werde mein Geld bestimmt nicht wieder irgendwo anlegen, wo es mir wieder weggenommen werden kann (kleine Eigentumswohnung, etc...). Ich fürchte, unseren lieben Politiker werden über kurz oder lang noch viel tiefere Griffe in unsere leeren Taschen vornehmen. Dann sind auch solche Sachen nicht mehr geschützt. Ausserdem hat der Verkauf nach Abzug aller Verbindlichkeiten auch gar nicht so viel gebracht, dass ich mir nun eine kleine Eigentumswohnung leisten könnte. Die müsste ich auch wieder finanzieren.

Was ist mit Ramsons (?) Frage? Fängt man wieder mit "Null" an, wenn man erneut nach einiger Zeit ALG II beantragen muss oder wird die alte Akte wieder hinzugezogen? Das war ja auch eigentlich mein Gedanke, als ich dieses Posting eröffnete. Muss man bei einer neuen ARGE angegeben, dass man schon mal in Leistungsbezug war?

Wünsche allen schon mal ein friedliches Wochenende ohne neue Probleme.

Petra
Susisonnenschein ist offline  
Alt 09.03.2007, 10:49   #12
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
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Zitat von Susisonnenschein Beitrag anzeigen
.... ich werde mein Geld bestimmt nicht wieder irgendwo anlegen, wo es mir wieder weggenommen werden kann (kleine Eigentumswohnung, etc...). Ich fürchte, unseren lieben Politiker werden über kurz oder lang noch viel tiefere Griffe in unsere leeren Taschen vornehmen. Dann sind auch solche Sachen nicht mehr geschützt.


Was ist mit Ramsons (?) Frage? Fängt man wieder mit "Null" an, wenn man erneut nach einiger Zeit ALG II beantragen muss oder wird die alte Akte wieder hinzugezogen? Das war ja auch eigentlich mein Gedanke, als ich dieses Posting eröffnete. Muss man bei einer neuen ARGE angegeben, dass man schon mal in Leistungsbezug war?
Ds befürchte ich auch, daß da ständig überlegt wird, was man noch "wegnehmen" kann.

Ich meine, daß im Antrag danach gefragt wird. Also wird man wohl alte Akten anschauen (können) ... ich weiß ja nicht, was du raus bekommen hast... aber wenns ne größere Summe ist, solltest du erklären können, wo die geblieben ist.

Gruß aus Ludwigsburg
 
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