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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 04.12.2011, 21:52   #1
Elfchen1969->Emailproblem
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Elfchen1969
Ausrufezeichen Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Hallo ihr Lieben,

ich hab hier einen ziemlich komplizierten Fall bezüglich meiner Tochter, die sich von ihrem Lebensgefährten getrennt hat und nun zusammen mit ihrer 1jährigen Tochter dringen Eure Hilfe benötigt.

Zum Fall:
Meine Tochter ist mit 18 Jahren zu ihrem Lebensgefährten gezogen. Dort lebten sie 2 Jahre im Haus des Onkels des Lebensgefährten in Dillingen. Die beiden haben inzwischen eine 1jährige Tochter für die das geteilte Sorgerecht besteht.
Im September diesen Jahres mieteten die beiden dann gemeinsam eine 4-Zimmer-Wohnung (65 qm, 500 € incl. Nebenkosten, Gas und Strom muss zusätzlich an die Stadtwerke überwiesen werden) in Augsburg an um künftig als eigenständige Familie dort zu leben.

Am 27.10. trennte sich meine Tochter von ihrem Lebensgefährten, war aber zunächst damit einverstanden, dass beide weiter in der gemeinsamen Wohnung leben (getrennt von Tisch und Bett), weil der Exlebensgefährte inzwischen eine Arbeitsstelle in Augsburg hatte.

Am 6.11 teilte meine Tochter ihrem Exlebensgefährten mit, dass es unmöglich sei weiterhin gemeinsam in der Wohnung zu leben, da die Differenzen zwischen den beiden einfach zu gross sind und bat ihn auszuziehen. Das verweigerte er.

Am 7.11. eskalierte der Streit zwischen den beiden. Er wurde ziemlich aggressiv,"schmiss" sie aus der gemeinsamen Wohnung und schrie sie an, er werde niemals ausziehen und das Kind wird sie nicht mehr bekommen. Das gemeinsame Kind hatte er bereits zu seinem Bruder verbracht und diesen angewiesen das Kind nicht an meine Tochter herauszugeben. Sie verlies daraufhin die Wohnung um ihr Kind vom Bruder abzuholen (der ihr aber das Kind nicht ausgehändigt hat) und von meiner Wohnung aus sofort einen Anwalt und das Jugendamt einzuschalten.
In der Zwischenzeit ist der Exlebensgefährte mit dem gemeinsamen Kind "untergetaucht".

Am 8.11. wurde vom Anwalt bei Gericht ein Eilantrag auf Erteilung des einweiligen Aufenthaltsbestimmungsrechts für meine Tochter gestellt
(am 21.11. wurde dem Antrag stattgegeben).

Am selben Tag ging ich mit meiner Tochter in ihre gemeinsame Wohnung zurück in der Hoffnung, ihr Exlebensgefährte würde glauben, sie würde sich nicht mehr dorthin trauen (was ja rein faktisch auch stimmt, darum bin ich ja mitgegangen) und würde deswegen mit dem gemeinsamen Kind dort wieder "auftauchen". Dort stellten wir erst einmal fest, dass er bereits einen Grossteil der Babykleidung, der Spielsachen und sämtliches bevorratetes Essen für das Kind an einen uns unbekannten Ort verbracht hat. Am Nachmittag kam er dann tatsächlich mit dem Kind in die gemeinsame Wohnung und war mehr als überrascht, dass er uns dort antraff.
Wieder wurde er sehr aggressiv und teilte ihr erneut mit, dass er mit dem gemeinsamen Kind wieder gehen würde. Kurz darauf erschienen auch noch die von ihm telefonisch herbeigerufenen 3 Geschwister und deren Partner, die ebenfalls aggressiv auf mich und meine Tochter losgingen (wir mussten die Polizei rufen).
Aus diesem Grund suchte meine Tochter mit ihrem Kind "Zuflucht" bei mir in meiner 1-Zimmerwohnung.
Von 8.11. bis 29.11. hielt sie sich also mit ihrem Kind bei mir auf, war aber weiterhin in ihrer gemeinsamen Wohnung gemeldet.
Das Jugendamt, dass noch am 9.11. in meiner Wohnung erschien, weil der Expartner (aus Rache) eine Anzeige wegen "Kindeswohlgefährdung" gemacht hatte, konnte natürlich keine Kindeswohlgefährdung bei mir feststellen, entschied aber, dass die beengten Wohnverhältnisse nur " kurzer vorübergehender Natur" sein dürften.
Der Exlebensgefährte beglich weder die Miete für November (wie es eigentlich zwischen meiner Tochter und dem Exlebensgefährten vereinbart war) noch die Miete für Dezember. Stattdessen hatte er bereits das Kinderzimmer des gemeinsamen Kindes komplett leergeräumt, um dort ohne Zustimmung des Vermieters oder meiner Tochter seine Schwester einzuquartieren, die ihre Wohnung verloren hatte.
Er selbst hielt sich die meiste Zeit nicht in der gemeinsamen Wohnung auf. Offenbar ziehlte er (aus Rache) nur darauf ab, dass meine Tochter die gemeinsame Wohnung verliert, in so kurzer Zeit (das Jugendamt spach von 1 bis höchstens 2 Monaten) keine neue im Rahmen der Mietobergrenzen des Jobcenters liegende Wohnung finden würde und seiner Meinung nach dann er das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das gemeinsame Kind bekommen würde.
Da meine Tochter trotz intensiver Suche tatsächlich innerhalb der 3 Wochen die sie in meiner Wohnung verbrachte keine passende Wohnung fand, liess sie über ihren Anwalt regeln, dass sie künftig die hinteren beiden Zimmer ihrer gemeinsamen Wohnung mit ihrem Kind bewohnen würde (die sich abschliessen lassen) und der Expartner die vorderen beiden Zimmer.

Seit dem 29.11. hält sich meine Tochter also wieder durchgehend in ihrer gemeinsamen Wohnung auf. Der Expartner hingegen verliess noch am selben Abend die Wohnung, nachdem er zuerst die Polizei rief, die ihm aber nur mitteilen konnte, dass meine Tochter sich im Recht befindet. Die vorderen beiden Zimmer hat er aber (in Ermangelung eines Schlüssels) mit "Expandern verschlossen" und meiner Tochter den Zutritt verboten.
Am 2.12. kam er noch einmal um alle persönlichen Dinge wie Kleidung, Bettzeug und dergeleichen abzuholen, "verschloss" aber die beiden Zimmer wieder und wiess meine Tochter darauf hin, dass er erst wieder am 9.12. kommen würde um das Kind für sein zugesprochenes Besuchsrecht übers Wochenende zu holen. Ausserdem teilte er ihr mit, dass er weiterhin keine Miete zahlen würde, aber auch nicht bereit sei (wie zuvor am 29.11 zugesichert) sich aus dem gemeinsamen Mietvertrag streichen zu lassen.

Meine Tochter hat am 14.11. einen ALGII-Antrag gestellt und nun am 2.12. folgendes Schreiben bekommen:

Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)

Ihr Antrag vom 14.11.2011
hier: fehlende Unterlagen/erneute Aufforderung

Sehr geehrte Frau...
mit dem Schreiben vom 14.11.2011 baten wir zur Bearbeitung Ihres Antrages auf ALG II um Zusendung diverser Unterlagen. Diese Unterlagen wurden bisher von Ihnen jedoch nicht bzw. nicht vollständig vorgelegt. Ihr Antrag auf ALG II/Sozialgeld ist daher nach wie vor nicht Entscheidungsreif.

Wir fordern Sie daher nochmals auf, die nachfolgenden genannten, entscheidungsrelevanten Unterlagen bis späterstens 14.12.2011 per Post bzw. über den Hausbriefkasten nachzureichen:

- Schriftliche Stellungnahme, wo Sie sich derzeit aufhalten (und seit wann). Sie haben bei Ihrer Antragstellung angegeben, derzeit bei der Mutter zu wohnen, aus den eingerreichten Antragsunterlagen ist jedoch ersichtlich, dass Sie weiterhin in der ...Straße in ... wohnen (mit Ihrem Partner zusammen).
- schriftliche Stellungnahme, wo sich Hr. ... derzeit aufhält (Nachweiß ist entsprechend beizufügen z.B. aktuelle Meldebescheinigung)
- sofern sie noch in der Wohnung in der ...Straße wohnen, legen Sie uns bitte eine Bestätigung vom Vermieter vor, dass Hr. ... aus dem Mietvertrag herausgenommen wurde sowie eine Änderung der monatlichen Abschlagszahlungen von den Stadtwerken aufgrund des Auszugs von Hr. ... .
- Bestätigung von Hr. ..., zu welchen Datum Sie sich tatsächlich getrennt haben, da die Unterhaltspflicht ab der Trennung eintritt und Unterhaltszahlungen dann ab den Tag der Trennung gelten gemacht werden können. Bei Ihrer Vorsprache haben Sie außerdem angegeben, dass Sie sich von Ihrem Partner und Kindsvater zum 07.11.2011 getrennt haben, in Ihrer Stellungnahme geben Sie jedoch an, dass Sie sich bereits zum 27.10.2011 getrennt haben.
-Nachweis über die Beantragung von UVG beim Amt für Kinder, Jugend und Familie, sofern der Kindsvater freiwillig keine Unterhaltszahlungen für das Kind leistet oder
-ggf. Nachweis über die monatlichen Unterhaltszahlungen ggf. schriftliche Vereinbarung mit dem Kindsvater
- Kontoauszüge vom Girokonto Ihrer Tochter für die Zeit ab dem 01.08.2011 bis 29.11.2011. Sofern nicht mehr alle Kontoauszüge vorhanden sind, kann alternativ ein Kontoverlaufsplan von der Bank vorgelgt werden

Sofern Sie weiterhin mit dem Kindsvater zusammen in der Wohnung in der ...Straße in ... wohnen, kann eine Antragstellung ohne Hr. ... derzeit nicht erfolgen. ALG II Leistungen werden für Sie und Ihre Tochter erst ab räumlicher Trennung gewährt.
Sollte das der Fall sein, sprechen Sie bitte mit Hr. ... zur Neuantragstellung erneut vor.


Anbei erhalten Sie Ihre Orginale zurück.

Wir weisen darauf hin, dass Sie als Antragssteller verpflichtet sind, Ihre Hilfebedürftigkeit durch die Vorlage von Unterlagen nachzuweisen. Soweit Sie entgegen dieser Verpflichtung die angevorderten Unterlagen nicht vollständig vorlegen, gehen Zweifel an der Hilfebedürftigkeit zu Ihren Lasten. mit der Folge, dass Ihr Antrag auf Leistungen abgelehnt wird.

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir daher um umgehende Erledigung.

Mit freundlichen Grüßen

Am 11.12. hat sie versucht beim Jugendamt den Antrag auf Unterhaltsvorschuss abzugeben, aber die bearbeiten den Antrag auch erst, wenn sie nachweisen kann, dass sie mit ihrem Exlebensgefährten nicht mehr in der selben Wohnung lebt.

Was soll sie jetzt tun????

Mal abgesehen davon, dass ausser der Kontoauszüge ihrer Tochter vorher noch keines der "fehlenden Unterlagen" von ihr gefordert waren:

Ihr Exlebenspartner wird ihr gaaaar nichts bestätigen oder unterschreiben (eben weil er auf dem Rachefeldzug ist)

Ihr Vermieter wäre grundsätzlich dazu bereit ihren Expartner aus dem Mietvertrag zu nehmen, aber gleichzeitig mit der Aussage: "
die Klärung und Sicherung der künftigen Mietzinszahlung ist ohnehin die Voraussetzung für eine Umschreibung des Mietvertrages".

Wir wissen zwar, dass sich ihr Exlebenspartner wieder in dem 9-Zimmerhaus bei seinem Onkel in Dillingen aufhält, aber er meldet sich hier ja freiwillig nicht ab, folglich kann meine Tochter auch keinen Nachweis geschweige denn eine aktuelle Meldebescheinigung vorlegen.

Seit Anfang November hat sie lediglich das Kindergeld und am 1.12. einen 40 € Lebensmittelgutschein vom Jobcenter bekommen! Und so wie sich jetzt die Lage darstellt bekommt sie von nirgendwo her einen Cent!
Faktisch hab ich sie unterstütz, obwohl ich selbst nur Erwerbsunfähigkeitsrente beziehe und darum jetzt selbst schon "pleite" für den ganzen Dezember bin, aber ich kann ja schlecht meine Tochter und mein Enkelkind "verhungern" lassen. (Dem Jobcenter werden wir natürlich nicht "auf die Nase binden", dass ich sie unterstützt habe).

Und dann hätte ich noch ein Anliegen in Eigener Sache an Euch:

Was würde passieren wenn ich ein Zimmer bei meiner Tochter untermieten würde, damit sie künftig im Rahmen der Mietobergrenze bleiben würde?
Ich würde finanziell nicht für sie einstehen wollen und werde ich auch nicht, da ich nur 1074 € EU-Rente beziehe. Davon aber allein schon 173 € Krankenkassenbeitrag bezahlen muss so dass ich faktisch nur 900 € Rente bekomme. Das heisst ich würde eine WG mit ihr Gründen wollen, wir würden getrennte Kassen haben, ich würde mir sogar einen eigenen Kühlschrank zulegen und wir würden lediglich Bad und Küche teilen.

Wir sind wirklich für jeden Tipp und "Kniff" dankbar!

Vielen Dank schon mal im voraus für's Lesen meines langen Threads und für Eure hoffentlich zahlreichen Antworten.

Elfchen1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2011, 23:11   #2
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Anzi Anzi
Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Ich kenne die Betroffenen persönlich und wir haben schon ein paar Sachen diskutiert, sind jedoch zu keinem Ergebnis gekommen, bei dem nicht immer noch Zweifel bestehen, wie das Drama jetzt am schnellsten beendet werden kann.

Hier meine Gedanken:
Da sich das Paar nun getrennt hat - ist es nicht so, dass Unterlagen von IHM als Unterlagen Dritter angesehen werden müssten? Da sie keine Partnerschaft mehr haben und nicht mehr füreinander einstehen und auch nicht aus einem Topf wirtschaften: Sie muss keine Angaben über ihn machen (außer was Unterhalt betrifft) und sie können nicht als eine BG eingestuft werden (sondern als HG oder WG?). Ich weiß aber nicht, in wie weit das Kind eine Rolle spielt (momentan noch offiziell gleiche Wohnung).

Zitat:
Sofern Sie weiterhin mit dem Kindsvater zusammen in der Wohnung in der ...Straße in ... wohnen, kann eine Antragstellung ohne Hr. ... derzeit nicht erfolgen. ALG II Leistungen werden für Sie und Ihre Tochter erst ab räumlicher Trennung gewährt.
Sollte das der Fall sein, sprechen Sie bitte mit Hr. ... zur Neuantragstellung erneut vor.
Ist eine räumliche Trennung jetzt nicht gegeben, da sie sich die Wohnung quasi aufgeteilt haben? Und warum Neuantragsstellung? Das würde ja bedeuten, dass sie die Ansprüche für November wieder verliert?
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2011, 23:43   #3
Purzelina
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Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Der Kindsvater mit Erwerbseinkommen wohnt/ist gemeldet gemeinsam mit seinem Kind in einer Wohnung und zahlt keinerlei Unterhalt.

Man muss hier ganz schnell klare Wohnverhältnisse schaffen.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 01:56   #4
gast_
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Zitat von Anzi Beitrag anzeigen

Hier meine Gedanken:
Da sich das Paar nun getrennt hat - ist es nicht so, dass Unterlagen von IHM als Unterlagen Dritter angesehen werden müssten?

Richtig!

Es besteht keine Auskunftspflicht mehr.


Da sie keine Partnerschaft mehr haben und nicht mehr füreinander einstehen und auch nicht aus einem Topf wirtschaften: Sie muss keine Angaben über ihn machen (außer was Unterhalt betrifft)

Sie DARF es nicht, wenn er es ihr untersagt!

und sie können nicht als eine BG eingestuft werden (sondern als HG oder WG?).

WG - sie wirtschaften ja nicht mehr gemeinsam.

Ich weiß aber nicht, in wie weit das Kind eine Rolle spielt (momentan noch offiziell gleiche Wohnung).

Da ist die Frage, ob er sich noch um die Kinder kümmert, gemeinsam erzogen wird.

Ich habe nach der Trennung, als mein Mann (um nicht obdachlos zu sein) in ein Zimmer innerhalb unserer Wohnung zog, begründet, wieso er sich nicht kümmern kann... und bekam den Allleinerziehendzuschlag.

Ist eine räumliche Trennung jetzt nicht gegeben, da sie sich die Wohnung quasi aufgeteilt haben?

Doch, natürlich.

Und warum Neuantragsstellung? Das würde ja bedeuten, dass sie die Ansprüche für November wieder verliert?
Sie muß keinen Neuantrag stellen - eine Änderungsmitteilung reicht!

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Der Kindsvater mit Erwerbseinkommen wohnt/ist gemeldet gemeinsam mit seinem Kind in einer Wohnung und zahlt keinerlei Unterhalt.

Dann sollte man zum Jugendamt gehen und eine Beistandschaft beantragen...

Man muss hier ganz schnell klare Wohnverhältnisse schaffen.
Ja, sollte man... zum Familiengericht gehen und die Wohnung sich zuweisen lassen...
Zitat:
Der Exlebensgefährte beglich weder die Miete für November (wie es eigentlich zwischen meiner Tochter und dem Exlebensgefährten vereinbart war) noch die Miete für Dezember.
Mit dem Vermieter zusammen tun, würde ich raten... bei ihr ist ja nichts zu holen, bei ihm schon!

Er hat doch den Mietvertrag mit unterschrieben?

Wegen dem JC... Beratungshilfeschein vom Amtsgericht holen und zu einem Fachanwalt für Sozialrecht...

ich würde auch noch mit Beistand zum Geschäftsführer, Vorschuß - Barauszahlung - verlangen...das Gespräch protokollieren... ist dann eine gute Grundlage fürs Sozialgericht!
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 15:17   #5
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Anzi Anzi
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Danke Kiwi :)

Zitat:
Ja, sollte man... zum Familiengericht gehen und die Wohnung sich zuweisen lassen...
Geht das, auch wenn man nicht verheiratet ist? Ich habe ein wenig gestöbert und Folgendes gefunden:

Zitat:
Wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Partner in einer Mietwohnung gelebt haben und nicht verheiratet waren, kommt es bei einer Trennung darauf an, wer den Mietvertrag unterschrieben hat. Haben beide den Mietvertrag unterschrieben, können Sie auch nur gemeinsam kündigen, außer Sie haben mit dem Vermieter etwas anderes vereinbart.
Quelle: Wer behält die gemeinsame Wohnung?

Bei Eheleuten scheint die Zuweisung zu funktionieren - bei Nicht-Eheleuten nicht.
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 15:35   #6
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Elfchen1969
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Vielen lieben Dank für die bisherigen Antworten.

Zitat von Anzi Beitrag anzeigen



Geht das, auch wenn man nicht verheiratet ist? Ich habe ein wenig gestöbert und Folgendes gefunden:



Quelle: Wer behält die gemeinsame Wohnung?

Bei Eheleuten scheint die Zuweisung zu funktionieren - bei Nicht-Eheleuten nicht.
Ja, das stimmt. Das selbe hat uns der Anwalt meiner Tochter gesagt.
Allerdings hat der Anwalt uns heute auch gesagt, wir können zum Einwohnermeldeamt gehen und ihren Exlebenspartner "zwangsabmelden" lassen, weil er ja definitiv seit 29.11. nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung wohnt, sondern nur noch seine nicht dringend benötigten Sachen und sämtliche Sachen von seiner Schwester (die er ja in Untermiete nehmen wollte) in "seinen" beiden Zimmern eingesperrt hat. Dann hätte sie ja endlich den Nachweis fürs Jugendamt und fürs JC, dass sie nicht mehr zusammen wohnen...
Wir waren vorhin bei der Meldebehörde und wurden herbe enttäuscht. Meine Tocher durfte dort lediglich ein "Auszugsmeldung" ausfüllen (ohne, dass sie darüber eine Kopie bekommen hat) und es wurde ihr erklärt, dass ihr Exlebenspartner dann ca. 4 Wochen Zeit hat um sich umzumelden, bevor er "zwangsabgemeldet" wird.
Fazit: meine Tochter hat wieder keinen Nachweis darüber, dass sie getrennt leben und bekommt immer noch von nirgendwo her Geld.
Elfchen1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 16:50   #7
Siusaidh->Emailproblem
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Hallo Elfchen1969!

Ich würde nochmal zum Einwohnermeldeamt gehen und die bitten, die Auszugsmeldung zu bestätigen und eine kurze Erklärung abzugeben, wie das nun weiter läuft. Um es den Beamten einfacher zu machen, kann man auch selbst eine kurze Nachricht fertig machen und sich die einfach nur abstempeln und unterschreiben lassen. Die Kopie werden sie ja trotzdem machen können.
Ich könnte das bei unserer Gemeinde machen, die sind da echt bürgernah und freundlich, wie das in Augsburg aussieht weiß ich nun nicht, aber einen Versuch ist es doch wert, oder?

Und dann das machen, was kiwi vorgeschlagen hat, mit diesen Unterlagen zum JC. Unbedingt(!!) einen Beistand mitnehmen!
Sollte das nicht helfen, hilft nur noch der Weg zum Anwalt! Manche JC´s scheinen das zu brauchen...

Viel Glück!
Siusaidh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 17:36   #8
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Hallo nochmal!

Ich habe mir jetzt Dein erstes Posting nochmal genauer durchgelesen!

Zitat:
Am 2.12. kam er noch einmal um alle persönlichen Dinge wie Kleidung, Bettzeug und dergeleichen abzuholen, "verschloss" aber die beiden Zimmer wieder und wiess meine Tochter darauf hin, dass er erst wieder am 9.12. kommen würde um das Kind für sein zugesprochenes Besuchsrecht übers Wochenende zu holen. Ausserdem teilte er ihr mit, dass er weiterhin keine Miete zahlen würde, aber auch nicht bereit sei (wie zuvor am 29.11 zugesichert) sich aus dem gemeinsamen Mietvertrag streichen zu lassen.
Vielleicht überziehe ich ja ein wenig, aber will Deine Tochter den Kindsvater wirklich mit dem Kind alleine lassen?
Ich weiß, daß man erwirken kann, daß es Besuche nur mit Anwesenheit einer Amtsperson (meist Jugendamt) geben kann. Betreutes Umgangsrecht nennt sich das. Immerhin hat er das Kleine ja schon mal "entführt"...
...da das Jugendamt schon involviert ist, würde ich da mal nachhaken.

Zitat:
Mal abgesehen davon, dass ausser der Kontoauszüge ihrer Tochter vorher noch keines der "fehlenden Unterlagen" von ihr gefordert waren
Das scheint Methode bei manchem SB zu sein. Da kann man bei Antragsabgabe alle Unterlagen dabei haben, das auch sagen. Sich dann sagen lassen, daß man die nicht bräuchte, damit genau diese Unterlagen eine Woche später per Schreiben vom Amt eingefordert werden.

Zitat:
die nachfolgenden genannten, entscheidungsrelevanten Unterlagen bis späterstens 14.12.2011 per Post bzw. über den Hausbriefkasten nachzureichen:


PERSÖNLICH UND GEGEN EMPFANGSBESTÄTIGUNG ABGEBEN! Und nichts anderes! Man kann noch einen Beistand mitnehmen, ja, aber blooooß nicht per Post oder in den Hausbriefkasten!

Zitat:
Faktisch hab ich sie unterstütz, obwohl ich selbst nur Erwerbsunfähigkeitsrente beziehe und darum jetzt selbst schon "pleite" für den ganzen Dezember bin, aber ich kann ja schlecht meine Tochter und mein Enkelkind "verhungern" lassen. (Dem Jobcenter werden wir natürlich nicht "auf die Nase binden", dass ich sie unterstützt habe).
Ihr könntet einen Darlehensvertrag abschließen! Würde ich sogar dringend dazu raten, sonst kommen sie noch auf die Idee, ihr hättet doch zusammen gewirtschaftet. Von was soll sie denn gelebt haben? Von 40 Euro Lebensmittelgutschein und 184 Euro Kindergeld? Wie lange reicht das denn mit einem Kind?


Zitat:
Was würde passieren wenn ich ein Zimmer bei meiner Tochter untermieten würde, damit sie künftig im Rahmen der Mietobergrenze bleiben würde?
Ich würde finanziell nicht für sie einstehen wollen und werde ich auch nicht, da ich nur 1074 € EU-Rente beziehe. Davon aber allein schon 173 € Krankenkassenbeitrag bezahlen muss so dass ich faktisch nur 900 € Rente bekomme. Das heisst ich würde eine WG mit ihr Gründen wollen, wir würden getrennte Kassen haben, ich würde mir sogar einen eigenen Kühlschrank zulegen und wir würden lediglich Bad und Küche teilen.
Super Idee, um die Kosten zu senken. Das wäre nämlich das nächste, was auf Deine Tochter zukommen würde, ein Kostensenkungsverfahren.

Und die JC wünschen das wohl auch so, siehe hier:
Hartz IV: Zwangsumzug oder Untermieter


Viele Grüße
Siusaidh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 21:14   #9
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Hallo Siusaidh,

erst mal vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Aber ich hätte da noch eine Menge offener Fragen bezüglich einer WG mit meiner Tochter und mir

Zitat von Siusaidh Beitrag anzeigen

Super Idee, um die Kosten zu senken. Das wäre nämlich das nächste, was auf Deine Tochter zukommen würde, ein Kostensenkungsverfahren.

Und die JC wünschen das wohl auch so
Meine Tochter ist erst 21 Jahre. Da gibt es doch diese U25-Regelung, nach der ich verpflichtet wäre im Rahmen meiner Möglichkeiten für sie aufzukommen (wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Andererseits fällt diese Regelung weg, wenn sie inzwischen bei mir ausgezogen ist und ein Kind hat. Da wären sie und ihr Kind eine eigene BG.
Jetzt ist die grosse Frage, ob das JC uns dann nicht einfach zu einer gemeinsamen BG machen würde, wenn sie mir ein Zimmer untervermietet. Das möchte ich auf jeden Fall verhindern!
Ich bin schwerbehindert (aufgrund Multibler Sklerose und noch einiger anderer Krankheiten) und bekomme 1000 € Erwerbsunfähigkeitsrente und 73 € Zuschuss zur Krankenversicherung. Ich muss 173 € Krankenversicherung bezahlen und habe somit also ein Nettoeinkommen von 900 €.
Momentan zahle ich 415 € Miete für meine 1-Zimmerwohnung. Abzüglich der anderen festen Kosten wie Strom, Telefon und dergleichen, lassen sich da "keine grossen Sprünge" mehr machen.
Würde mir meine Tochter 1 Zimmer untervermieten, müsste ich mich zwar "räumlich" ziemlich einschränken, müsste aber andererseits aufgrund der dann wesentlich geringeren Miete nicht mehr so arg am Existenzminimum vor mich "hinvegitieren".
Meiner Tochter wäre geholfen, weil sie ihre Mietobergrenze dann einhalten könnte und nicht verzweifelt auf Wohnungssuche gehen müsste. Mein Enkelkind müsste sich nicht schon wieder an ein neues Umfeld gewöhnen (innerhalb von 4 Monaten von Dillingen nach Augsburg dann 3 Wochen in meiner Wohnung und nun wieder in der Wohnung meiner Tochter). Es wäre also allen damit geholfen.
Aber ich sehe nicht ein, dass ich mein bischen Rente dem JC in den Rachen schiebe, weil sie mich dann einfach in die BG meiner Tochter "integrieren"!

Zitat:
Am 2.12. kam er noch einmal um alle persönlichen Dinge wie Kleidung, Bettzeug und dergeleichen abzuholen, "verschloss" aber die beiden Zimmer wieder und wiess meine Tochter darauf hin, dass er erst wieder am 9.12. kommen würde um das Kind für sein zugesprochenes Besuchsrecht übers Wochenende zu holen. Ausserdem teilte er ihr mit, dass er weiterhin keine Miete zahlen würde, aber auch nicht bereit sei (wie zuvor am 29.11 zugesichert) sich aus dem gemeinsamen Mietvertrag streichen zu lassen.

Vielleicht überziehe ich ja ein wenig, aber will Deine Tochter den Kindsvater wirklich mit dem Kind alleine lassen?
Ich weiß, daß man erwirken kann, daß es Besuche nur mit Anwesenheit einer Amtsperson (meist Jugendamt) geben kann. Betreutes Umgangsrecht nennt sich das. Immerhin hat er das Kleine ja schon mal "entführt"...
...da das Jugendamt schon involviert ist, würde ich da mal nachhaken.

Eigentlich will meine Tochter den Vater nur ungern mit ihrem Kind alleine lassen, aber da ihr Exlebensgefährte bei Ämtern supergut den gaaanz Vernünftigen "miemen" kann und der Richter und das Jugendamt am Ende der Verhandlung folgende unglaubliche Aussage gemacht haben: "wenn sie sich künftig nicht ohne Gericht oder Hilfe vom Jugendamt mit dem Kindsvater einig wird, geht das Gericht davon aus, dass beide nicht in der Lage sind ein Kind zu erziehen und werden dann ihr Kind in eine Pflegefamilie geben", traut sich meine Tochter nicht mehr "offiziell" gegen ihren Exlebensgefährten vorzugehen. Somit meint der Exlebensgefährte er kann sie (und mich) weiter in jeglicher Hinsicht "terrorisieren", ohne dass es Konsequenzen für ihn hat und unsere Gesetze machen es ihm momentan auch leider ziemlich einfach...

Ganz liebe Grüsse
Elfchen1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2011, 21:42   #10
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Elfchen1969
Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Hallo nochmal an Siusaidh,

da der Exlebensgefährte während ich Dir auf Dein Posting geantwortet habe mal wieder einen seiner "Stressbesuche" abgestattet hat, habe ich vergessen Dir hierauf noch zu antworten:

Zitat von Siusaidh Beitrag anzeigen

Ich würde nochmal zum Einwohnermeldeamt gehen und die bitten, die Auszugsmeldung zu bestätigen und eine kurze Erklärung abzugeben, wie das nun weiter läuft. Um es den Beamten einfacher zu machen, kann man auch selbst eine kurze Nachricht fertig machen und sich die einfach nur abstempeln und unterschreiben lassen. Die Kopie werden sie ja trotzdem machen können.
Ich könnte das bei unserer Gemeinde machen, die sind da echt bürgernah und freundlich, wie das in Augsburg aussieht weiß ich nun nicht, aber einen Versuch ist es doch wert, oder?
Wir haben bereits heute Nachmittag versucht die Sachbearbeiterin davon zu überzeugen, dass wir eine wie auch immer geartete "Bestätigung" der Auszugsmeldung benötigen, aber sie hat sich leider strikt geweigert uns diesbezüglich in irgendeiner Art entgegen zu kommen.
Beim Anwalt meiner Tochter konnten wir lediglich einen "Telefontermin" für morgen Nachmittag bekommen.
Ich werde morgen Vormittag das Schreiben vom JC einscannen und dem Anwalt per Email schicken, vielleicht hat er ja dann bis zum "Telefontermin" eine patente Lösung parat, wie man dem JC in dieser Angelegenheit am besten entgegentritt.

Nochmal liebe Grüsse
Elfchen1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 08:54   #11
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Beiträge: 105
Siusaidh
Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Hallo Elfchen1969!

Zitat:
Eigentlich will meine Tochter den Vater nur ungern mit ihrem Kind alleine lassen, aber da ihr Exlebensgefährte bei Ämtern supergut den gaaanz Vernünftigen "miemen" kann und der Richter und das Jugendamt am Ende der Verhandlung folgende unglaubliche Aussage gemacht haben: "wenn sie sich künftig nicht ohne Gericht oder Hilfe vom Jugendamt mit dem Kindsvater einig wird, geht das Gericht davon aus, dass beide nicht in der Lage sind ein Kind zu erziehen und werden dann ihr Kind in eine Pflegefamilie geben", traut sich meine Tochter nicht mehr "offiziell" gegen ihren Exlebensgefährten vorzugehen. Somit meint der Exlebensgefährte er kann sie (und mich) weiter in jeglicher Hinsicht "terrorisieren", ohne dass es Konsequenzen für ihn hat und unsere Gesetze machen es ihm momentan auch leider ziemlich einfach...
Das hat das Familiengericht gesagt? Und das trotzdem das Kind die ganze Erlebnisse hatte, die aufgrund des KV entstanden sind? Trotzdem der KV keinen Unterhalt bezahlt und trotzdem er die gemeinsame Wohnung nur widerwillig "verläßt", obwohl er viel bessere Möglichkeiten zum Unterkommen hat, als Deine Tochter? Ich kenne Psychologen, die das Anpassungsstörung nennen und ihn in die Klinik schicken würden!

Gab es Gewalt zwischen Deiner Tochter und dem KV oder hat er das Kleine mal geschlagen? Wenn ja würde ich das sofort polizeilich aufnehmen lassen.
Außerdem empfehle ich mal Kontakt mit diesem Verein aufzunehmen http://www.umstaendehalber.com Die sind bundesweit tätig und kümmern sich auch um solche Fälle.


Zitat:
Meine Tochter ist erst 21 Jahre. Da gibt es doch diese U25-Regelung, nach der ich verpflichtet wäre im Rahmen meiner Möglichkeiten für sie aufzukommen (wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Andererseits fällt diese Regelung weg, wenn sie inzwischen bei mir ausgezogen ist und ein Kind hat. Da wären sie und ihr Kind eine eigene BG.
Ich bin keine U25-Expertin! Da kennen sich andere hier besser aus!

Aber im Unterhaltsrechtsieht es so aus, daß Dein Einkommen bereinigt wird, dann würde (falls möglich) der Kindesunterhalt abgezogen werden und danach muß Dir noch ein Selbstbehalt von (bei erwachsenen Kindern) 1150 Euro bleiben. (siehe unterhaltsrechtlicher Selbstbehalt)

Deine Tochter hätte, weil sie schon 21 ist, einen Unterhaltsanspruch von 670 Euro (siehe Der Unterhaltsanspruch volljhriger Kinder, die nicht in der Ausbildung sind)
Das kannst Du nie und nimmer tragen (Mangelfall).
Was ist mit dem Vater Deiner Tochter? Der wäre ja dann auch unterhaltspflichtig...

Zitat:
Wir haben bereits heute Nachmittag versucht die Sachbearbeiterin davon zu überzeugen, dass wir eine wie auch immer geartete "Bestätigung" der Auszugsmeldung benötigen, aber sie hat sich leider strikt geweigert uns diesbezüglich in irgendeiner Art entgegen zu kommen.
Sehr schade. Naja, vielleicht kann der Anwalt ja was erreichen!

Ich wünsche Euch ganz viel und ganz schnell Erfolg!
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Alt 06.12.2011, 09:02   #12
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Zitat:
Vielleicht überziehe ich ja ein wenig, aber will Deine Tochter den Kindsvater wirklich mit dem Kind alleine lassen?
Ist mir auch durch den Kopf gegangen...
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Alt 06.12.2011, 09:06   #13
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Zitat von Elfchen1969 Beitrag anzeigen
Wir haben bereits heute Nachmittag versucht die Sachbearbeiterin davon zu überzeugen, dass wir eine wie auch immer geartete "Bestätigung" der Auszugsmeldung benötigen, aber sie hat sich leider strikt geweigert uns diesbezüglich in irgendeiner Art entgegen zu kommen.
Dann geht man nicht, sondern verlangt den Bürgermeister zu sprechen!

Ich hab mich so schon zur Wehr gesetzt, als ich wegen jemand anderem, dem ich helfen wollte, an einen ignoranten SB im Ordnungsamt geraten bin... bin da letztlich laut geworden... Bürgermeister kam hinzu und versprach mir die Sache zu klären, am nächsten Tag mußte ich wieder hin und plötzlich war SB sowas von freundlich... und dann gings!
Zitat:
Meine Tochter ist erst 21 Jahre. Da gibt es doch diese U25-Regelung, nach der ich verpflichtet wäre im Rahmen meiner Möglichkeiten für sie aufzukommen (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Nur wenn sie zuhause wohnt und alleine wäre

Andererseits fällt diese Regelung weg, wenn sie inzwischen bei mir ausgezogen ist und ein Kind hat. Da wären sie und ihr Kind eine eigene BG.
Genauso ist es.
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Alt 06.12.2011, 09:12   #14
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Zitat von Anzi Beitrag anzeigen
Geht das, auch wenn man nicht verheiratet ist?



Bei Eheleuten scheint die Zuweisung zu funktionieren - bei Nicht-Eheleuten nicht.
Oh je - das hab ich nicht bedacht...

dann bleibt nur der Vermieter...

oder aber man mißachtet die Gesetze und läßt ihn nicht mehr rein...vielleicht gibt er dann auf? Aber dazu darf ich nicht raten...
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Alt 06.12.2011, 15:49   #15
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Anzi Anzi
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Zitat:
Zitat:
Meine Tochter ist erst 21 Jahre. Da gibt es doch diese U25-Regelung, nach der ich verpflichtet wäre im Rahmen meiner Möglichkeiten für sie aufzukommen (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Nur wenn sie zuhause wohnt und alleine wäre

Andererseits fällt diese Regelung weg, wenn sie inzwischen bei mir ausgezogen ist und ein Kind hat. Da wären sie und ihr Kind eine eigene BG.
Genauso ist es.
Es geht darum, dass Elfchen zu ihrer Tochter ziehen möchte, damit die Mietkosten im Angemessenheitsbereich bleiben und weil sie selbst sehr krank ist und sich die beiden ganz gut ergänzen würden.
Kann man das (aufgrund dessen, dass die beiden die letzten Jahre NICHT zusammen gewohnt haben) als WG durchboxen oder gibt es da keine Chance? Oder ist es sowieso egal, weil Elfchen sowieso zu wenig Einkommen hat?

Zitat:
Aber im Unterhaltsrechtsieht es so aus, daß Dein Einkommen bereinigt wird, dann würde (falls möglich) der Kindesunterhalt abgezogen werden und danach muß Dir noch ein Selbstbehalt von (bei erwachsenen Kindern) 1150 Euro bleiben. (siehe unterhaltsrechtlicher Selbstbehalt)

Deine Tochter hätte, weil sie schon 21 ist, einen Unterhaltsanspruch von 670 Euro (siehe Der Unterhaltsanspruch volljhriger Kinder, die nicht in der Ausbildung sind)
Das kannst Du nie und nimmer tragen (Mangelfall).
Ich verstehe das nun so, dass Elfchen aufgrund des geringen Einkommens nicht für ihr Kind aufkommen kann. Aber lässt sich eine WG durchboxen (fiktiver ALGII-Bedarf im Kopf überschlagen ergibt keine 1073€, selbst wenn Mehrbedarfe geltend gemacht werden können)? Ich kenne das jobcenter Augsburg sehr gut, die tun alles, um nicht zahlen zu müssen.
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 20:01   #16
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Siusaidh
Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Hallo anzi!

Zitat:
Ich kenne das jobcenter Augsburg sehr gut, die tun alles, um nicht zahlen zu müssen.
Ich habe hier auch so ein JC! Da werden Paragraphen wie Bälle jongliert und man zahlt lieber noch zusätzlich die Kosten für eine Entscheidung des SG als "klein beizugeben" und sich einzugestehen, daß man einen Denkfehler gemacht hat.

Zitat:
Ich verstehe das nun so, dass Elfchen aufgrund des geringen Einkommens nicht für ihr Kind aufkommen kann.
Im Unterhaltsrecht ist das so, ja! Elfchen ist nicht mehr unterhaltspflichtig, weil der sogenannte Mangelfall vorliegt. Das heißt, weder Familiengericht noch das JC kann sie zum Unterhalt ihrer Tochter gegenüber verdonnern.


Zitat:
Aber lässt sich eine WG durchboxen (fiktiver ALGII-Bedarf im Kopf überschlagen ergibt keine 1073€, selbst wenn Mehrbedarfe geltend gemacht werden können)?
Das eben weiß ich nicht genau!
Klar ist, wenn Tochter (U25) bei Mutter wohnt, diese eine BG darstellen. Klar ist auch, daß wenn Tochter (U25) eine eigene Wohnung hat, in der sie mit dem Kind alleine wohnt, das eine eigenständige BG ist.

Was aber nun passiert, wenn die Mutter als Untermieterin oder WG-Mitglied in die "vorhandene" (wenn der Antrag mal durch ist) BG zieht, weiß ich nicht.
Ich kann mir vorstellen, daß es dann wie eine WG gewertet werden könnte, wenn Elfchen und ihre Tochter die Erklärung abgeben, daß sie nicht füreinander einstehen, keine gemeinsame Kasse machen, usw.


@Elfchen1969:

Du schriebst Erwerbsminderungsrente, richtig?
Wird die nach Bundesversorgungsgesetz gezahlt?


Viele Grüße
Siusaidh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 20:37   #17
Purzelina
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Zitat:
Klar ist, wenn Tochter (U25) bei Mutter wohnt, diese eine BG darstellen.
Nein, da Tochter bereits ein eigenes Kind hat, bildet sie ihre eigene BG.

Sie können ohne Bedenken zusammenziehen, die Miete wird pro Kopf aufgeteilt. Die Mutter muß nur der Vermutung widersprechen, dass sie ihre Tochter finanziell unterstützt, gibt es einen Vordruck für.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2011, 21:18   #18
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Siusaidh
Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

@Purzelina:

Danke für die Aufklärung!

Zitat:
@Elfchen1969:

Du schriebst Erwerbsminderungsrente, richtig?
Wird die nach Bundesversorgungsgesetz gezahlt?
Ich hab´s jetzt nochmal nachgelesen, es ist Erwerbsunfähigkeitsrente.

Ich will auf Folgendes hinaus:
Wenn EU-Rente nach Bundesversorgungsgesetz gezahlt wird, dann ist diese doch nicht anrechnungsfähig, zumindest steht das im Merkblatt "Arbeitslosengeld II und Renten".
Ist es dann vielleicht sogar möglich, die Übernahme der anteiligen KdU, des Krankenkassenbeitrags oder gar ALG II durch die Mutter zu beantragen, da sie ja jetzt mit einer erwebsfähigen Person zusammen wohnt? Dafür wäre aber die Voraussetzung einer BG maßgeblich, richtig? *grübel*

Viele Grüße
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Alt 06.12.2011, 22:59   #19
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Elfchen1969
Standard AW: Wir benötigen dringend Hilfe wg. ALGII-Antrag!!!

Hallo,
nochmals vielen lieben Dank für die zahlreichen Hinweise :-)

Zitat von Siusaidh Beitrag anzeigen

Ich hab´s jetzt nochmal nachgelesen, es ist Erwerbsunfähigkeitsrente.

Ich will auf Folgendes hinaus:
Wenn EU-Rente nach Bundesversorgungsgesetz gezahlt wird, dann ist diese doch nicht anrechnungsfähig, zumindest steht das im Merkblatt "Arbeitslosengeld II und Renten".
Ist es dann vielleicht sogar möglich, die Übernahme der anteiligen KdU, des Krankenkassenbeitrags oder gar ALG II durch die Mutter zu beantragen, da sie ja jetzt mit einer erwebsfähigen Person zusammen wohnt? Dafür wäre aber die Voraussetzung einer BG maßgeblich, richtig? *grübel*
Ich bekomme keine EU-Rente nach dem Bundesversorgungsgesetz, sondern eine ganz normale Rente wegen kompletter Erwerbsunfähigkeit von der Landesversicherungsanstalt Schwaben (also von der selben Anstalt die auch Altersrenten, Waisenrenten und Witwenrenten zahlen).
Soweit ich weiss ist so eine Rente grundsätzlich anrechenbar. Wenn Anzi Recht hat, würde bei mir aber definitiv der "Mangelfall" zutreffen.

@Kiwi Da wir in Augsburg wohnen kann man da bei der Meldebehörde nicht mal eben den Bürgermeister zu sprechen verlangen.

Dem Anwalt meiner Tochter haben wir heute per Mail das Schreiben vom JC und auch einige "Beweisbilder" bezüglich der Machenschaften ihres Expartners was die gemeinsame Wohnung betrifft (2 Zimmer mit Ketten und Vorhängeschloss unzugänglich gemacht, absichtlich "Heuschreckenplage" in dem von meiner Tochter genutzen Teil der Wohnung verursacht, die beiden "verschlossenen" Zimmer selbst nur noch als Lagerplatz für Sachen seiner Schwester und seiner nicht benötigten Sachen genutzt usw.)geschickt. Er hat versprochen sich der Dinge anzunehmen und sich bei uns zu melden, wenn er eine Lösung gefunden hat.

Nochmal @Siusaidh: Körperliche Gewalt hat der Exlebenspartner weder gegenüber meiner Tochter noch gegenüber dem Kind angewendet (nur die Freundin seines Bruders hat Gewalt mir gegenüber angewendet, aber das hab ich schon zur Anzeige gebracht). Er brüllt nur ständig (auch vor dem Kind), droht körperliche Gewalt an (hauptsächlich mir gegenüber) und betreibt "Psychoterror" (mit den "Anpassungsstörungen" könntest Du durchaus Recht haben. Seine ständigen "Aktionen" sind sooo "krank", dass wir uns selbst schon überlegt haben, ob er nicht eigentlich einen Klinikaufenthalt nötig hätte).
Die Verhandlung war ja relativ zeitnah nach der Trennung. Bis zu diesem Zeitpunkt war er "nur" aggressiv und da er bei dem vorangegangenen Jugendamtgespräch den Vernünftigen "gemiemt" hat, ist das Gericht und das Jugendamt davon ausgegangen, dass meine Tochter übertreibt, bzw. das "erfunden" hat, um ihn schlecht dastehen zu lassen...
Ich dank Dir ganz herzlich für Deine Rege Anteilnahme und die vielen Posts!

Inzwischen haben wir noch ein neues Problem:

Der Vermieter hat geschrieben, dass der Exlebenspartner für November nur 300 € Miete überwiesen hat und für Dezember noch gar keine Miete eingegangen ist und deswegen mit der Kündigung des Mietverhältnisses gedroht.
Ausserdem wären Ende November knapp 300€ Abschlagszahlung für Gas und Strom fällig gewesen, die er entgegen der Abmachung natürlich auch nicht überwiesen hat. Das heisst im schlimmsten Fall werden wir bald ohne Heizung, Warmwasser und Strom dastehen...

Liebe Grüsse an Alle
Elfchen1969 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2011, 14:57   #20
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Zitat von Siusaidh Beitrag anzeigen
Ich kann mir vorstellen, daß es dann wie eine WG gewertet werden könnte, wenn Elfchen und ihre Tochter die Erklärung abgeben, daß sie nicht füreinander einstehen, keine gemeinsame Kasse machen, usw.
Richtig.

Man muß das eben klar stellen, daß man nicht gemeinsam wirtschaftet oder sich unterstützt. Deshalb: Nichts von gegenseitiger Hilfe sagen,sondern: Untermieter aufnehmen - trau ich mich nicht bei Fremden...

Aber Ärger wirds sicher erst einmal geben, die versuchen es einfach ne BG draus zu machen.
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Alt 08.12.2011, 12:50   #21
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Da die beiden unterschiedliche Nachnamen haben sollte das auch relativ problemlos klappen, muss beim jc ja niemand wissen, dass sie verwandt sind. Denn die Angaben von Elfchen wären dann wieder Angaben Dritter, die sie nichts angehen.

Zitat:
Der Vermieter hat geschrieben, dass der Exlebenspartner für November nur 300 € Miete überwiesen hat und für Dezember noch gar keine Miete eingegangen ist und deswegen mit der Kündigung des Mietverhältnisses gedroht.
Kann man daraus keine EA basteln? Trotz "fehlender Unterlagen" - es handelt sich schließlich um eine Notsituation.
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2011, 13:42   #22
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Hallo,

zu der Mietangelegenheit mit U25 usw. kann ich leider keine Auskunft geben.

Was mir ein wenig "Sauer" aufstösst, ist, das der KV Umgangsrecht ohne Beaufsichtigung bekommen hat. Das kann ich nicht verstehen, nach allem was da vorgefallen ist. Kindesentzug, es muß ein Eilantrag auf die alleinige Aufenthaltbestimmung gestellt werden, dem wird zugestimmt. Polizei muß kommen, da er agressiv in der Wohnung ist usw. usw.

Diese ganzen Dinge würde ich dem JA mal vorlegen und um Umgangsrecht für den Kindsvater mit Betreuung bitten. Ein Anwalt sollte sowas eigentlich auch wissen *graue Haare krieg*.

Ich hätte da ja keine ruhige Minute. Der nimmt nachher das Kind wieder mit und taucht unter.

LG
Ulli66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2011, 13:46   #23
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Sobald man ein Kind hat wird man doch nicht mehr wie ein U25 behandelt. Schließlich bekommt man dann auch den vollen Regelsatz etc. Nur im Bereich der Vermittlung bleibt man "U25".
Die Erfahrung habe ich zumindest gemacht.
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2011, 20:48   #24
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Zitat von Anzi Beitrag anzeigen
Da die beiden unterschiedliche Nachnamen haben sollte das auch relativ problemlos klappen, muss beim jc ja niemand wissen, dass sie verwandt sind. Denn die Angaben von Elfchen wären dann wieder Angaben Dritter, die sie nichts angehen.



Kann man daraus keine EA basteln? Trotz "fehlender Unterlagen" - es handelt sich schließlich um eine Notsituation.

schubs - jemand eine idee dazu?
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