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Start > > -> Hartz IV oder Grundischerung beim Sozialamt?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 11.10.2005, 15:24   #1
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Registriert seit: 11.10.2005
Beiträge: 53
Hawk
Standard Hartz IV oder Grundischerung beim Sozialamt?

Hi,

habe dieses super Forum gerade entdeckt und bin sehr froh darüber, dass es so ein umfangreiches Informationsforum überhaupt gibt. Ich bin sehr froh dass ich vor ein paar Tagen im Fernsehen einen Kurzbeitrag von einem Sprecher des Erwerbslosenforum gesehen habe. Denn nur dadurch kam ich auf die Idee "Erwerbslosenforum" bei Google einzutippen. Zuvor hatte ich immer unter "Arbeitslosenforum" usw.. gesucht, doch nichts gefunden, was man mit diesem Forum vergleichen könnte!


Also zu mir und meinen Problemen,

ich leide unter Zwängen (Waschzwänge und leichte Kontrollzwänge). Die letzten 2 Jahre hat sich das nicht gerade verbessert, da ich mich in meiner momentanen Wohnung auch sehr unwohl fühle. Ich mußte damals notgedrungen eine 20 qm Whg annehmen und vegetiere seitdem darin und meine Eltern waschen Wäsche usw.. für mich und bringen mir die usw.., da in meiner Whg natürlich kein Platz dafür ist.

Ich möchte gerne in eine andere Stadt umziehen, gerne nach Hamburg, allerdings in eine "vernünftige" Wohnung damit sich meine Zwänge bessern können. Ich habe in HH nachgefragt und dort sind "nur" 318 Euro inc. Nebenkosten angemessen. 318 Euro ohne Heizkosten wurde mir in HH gesagt -- ist das soweit überhaupt korrekt?

Für das Geld kann ich da leider keine 45 qm Wohnung finden, und ich suche schon in einem schlcihten Stadtteil (Hamburg Wilhelmsburg).

Kann man von der Arge eigentlich die Kosten für Genossenschftsanteile einer Wohnungsgenossenschaft bekommen (1.500 Euro ca.)?

aber ich denke mal eher nicht.


Zur Zeit werde ich gerade auf Arbeitsfähigkeit untersucht und muss noch zum Psychologen, der mir vom Arbeitsamt zugewiesen wurde.

Also wird mir wohl bald auch ein 1 Euro Job zugewiesen werden, denke ich mal, oder ich komme früher oder später in die "Grundsicherung".


Daher möchte ich hier mal nachfragen was für Vor und Nachteile die "Grundsicherung beim Sozialamt" im Vergleich zum Harz4 beim Arbeitsamt hätte?


Ggf. könnte ich die Grundsicherung ja auch freiwillig beantragen (als es damals noch die ganz normale Sozialhilfe gab, erwähnter der Amtsarzt schonmal das Wort Grundsicherung).

Jedoch fühle ich mich eigentlich wohler als Arbeitsfähiger beim Arbeitsamt als beim Sozialamt und demzufolge als Arbeitsunfähiger.

Allerdings wenn ich jetzt aus meiner miesen WOhnung heraus auch noch nen 1 Euro Job usw.. annehemn müßte, bleibt es zu überlegen, ob ich meine gesundheitlichen Probleme nicht richtig drastisch schilder sollte und in die Grundsicherung gehen sollte.....


Also daher die Frage zu den Vor un Nachteilen der Grundsicherung im Vergleich zu Harz 4?

vielen Dank schonmal für Antworten zum Thema


mfg

Hawk
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Alt 11.10.2005, 16:01   #2
bschlimme
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Erstmal herzlich Willkommen in unserem Forum, fein das du übers Fernsehen auf uns aufmerksam geworden bist.

Erwerbsfähige Bedürftige müssen Arbeitslosengeld II beantragen.

Personen ab 65 Jahren oder dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen erhalten auf Antrag die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41 ff. SGB XII). Die Höhe dieser Leistung entspricht der Hilfe zum Lebensunterhalt (§ 42 Satz 1 Nummer 1 und 2 SGB XII).
 
Alt 11.10.2005, 16:33   #3
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Zitat von bschlimme
Erstmal herzlich Willkommen in unserem Forum, fein das du übers Fernsehen auf uns aufmerksam geworden bist.

Erwerbsfähige Bedürftige müssen Arbeitslosengeld II beantragen.

Personen ab 65 Jahren oder dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen erhalten auf Antrag die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41 ff. SGB XII). Die Höhe dieser Leistung entspricht der Hilfe zum Lebensunterhalt (§ 42 Satz 1 Nummer 1 und 2 SGB XII).

naja, als es damals noch Sozialhife gab und da beim Amtsarzt war, da wollte der für 1 Jahr erstmal vorübergehend die Grundsicherung für mich beantragen. Antrag lief auch erst, doch dann als ich da Berichte für Rentenversicherung etc.. einreichen sollte usw.. da aentschied ich mich den Antrag zurückzuziehen und habe sofort ALG 2 beantragt.

Die "Zwangskrankheit" ist ja als Krankheit anerkannt. Allerdings ob das nun als dauerhafte Erwerbsminderung zu sehen ist, weiß ich nicht.

Gäbe es denn bei Grundsicherung mehr Geld für ne Wohnung oder so?

In Hamburg wurde mir unter Harz 4 nur 318 Euro für Wohnung + Heizkosten zugesagt. Sind 318 Euro für HH korrekt?


Wie sieht es dann mit Doppelmiete aus für meine alte Wohnung in dem Kündigungszeitraum? Mir wurde gesagt dass eine Doppelmiete nicht gezahlt würde.... denn man könne das ja auch so machen dass kein Doppeklmiete anfällt und man so umzieht....
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Alt 11.10.2005, 16:42   #4
bschlimme
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Eine finanzielle Besserstellung der Empfänger der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung gibt es nicht mehr.
Voraussetzung für die Gewährung dieser Grundsicherung ist die Vollendung des 65. Lebensjahres oder das Vorliegen einer dauerhaften vollen Erwerbsminderung im Sinn der gesetzlichen Rentenversicherung.

Dazu kommen die Aufwendungen für die Unterkunft und Beheizung, die in tatsächlicher Höhe zu übernehmen sind (§ 29 SGB XII). Eine Pauschalierung der Unterkunftskosten ist in Orten mit ausreichender Versorgung mit Wohnraum möglich (§ 29 Absatz 2 SGB XII).

Wegen der Doppelmiete solltest du beim Sozialamt vorsprechen
 
Alt 11.10.2005, 17:08   #5
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Zitat von bschlimme
Wegen der Doppelmiete solltest du beim Sozialamt vorsprechen
Danke für die Antwort. Doch verstehe ich jetzt gar nicht mehr. Ich dachte wenn ich Harz 4 bin ist das Sozialamt für mich nicht zuständig, sondern ausschließlich eben die Argentur für Arbeit!

oder was gibt es eben noch für Fälle wo man als Harz 4 Empfänger zum Sozialamt gehen darf? (ist mir ganz neu und deswegen frage ich).


Grundsicherung gibt es also nur für dauerhafte Erwerbsminderung (und ehrlich gesagt bin ich dann auch nicht unbedingt scharf darauf als darauf eingestuft zu werden).

Muss ich mir also keine Sorgen machen wenn ich bei dem Psychologen vom Arbeitsamt meine Zwänge schilder und meine Probleme? ich habe nämlich Angst, das wenn ich zu viel schildere, dass das Amt dann sagt "dauerhaft erwerbsgemindert" und mich in die Grundsicherung einstuft.


Immerhin hatte damals der Amtsarzt vom Sozialamt für mich immerhin mal eine 1 jährige Grundsicherung vorübergehend empfohlen! oder gibt es so etwas gar nicht mehr seid Harz 4? Vor ca. 2,5 Jahren war das beim Amtsarzt damals.



Gruß

Hawk
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Alt 11.10.2005, 17:14   #6
bschlimme
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Zitat:
Doch verstehe ich jetzt gar nicht mehr. Ich dachte wenn ich Harz 4 bin ist das Sozialamt für mich nicht zuständig, sondern ausschließlich eben die Argentur für Arbeit!
Hawk
du hast nicht geschrieben, welche Leistung du bekommst. Erhältst du HartzIV? Dann ist natürlich auch die Arge zuständig.

Wenn du von der Arge keine Umzugsaufforderung bekommen hast, dann hast du schlechte Karten für einen Umzug. Es sei denn, du kannst deinen Umzug selber bezahlen.

Wohnungswechsel
Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages muss der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers (Job-Center) zu den künftigen Kosten einholen. Dieser ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind (§ 22 Abs. 2 SGB II). Erforderlich ist ein Umzug beispielsweise bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit außerhalb Berlins, bei Trennung von Ehe- oder Lebenspartner, gesundheitlicher Gefährdung oder wegen unzumutbar beengter Wohnverhältnisse. Grundsätzlich nicht erforderlich ist ein Umzug bei Erreichen der Volljährigkeit eines Kindes in der Bedarfsgemeinschaft, wegen schlechter Ausstattung der Wohnung oder wenn lediglich der Wunsch nach einer anderen Wohngegend besteht.

Wohnungsbeschaffungskosten; Mietkautionen und Umzugskosten; doppelte Mieten; Genossenschaftsanteile

Diese Kosten sollen durch den kommunalen Träger (Job-Center) vor allem übernommen werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne diese Kostenübername eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann (§ 22 Abs. 3 SGB II). ALG II-Bezieher sollten sich die Übernahme dieser Kosten vorab durch den kommunalen Träger zusichern lassen.
 
Alt 11.10.2005, 17:26   #7
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Zitat von bschlimme
Zitat:
Doch verstehe ich jetzt gar nicht mehr. Ich dachte wenn ich Harz 4 bin ist das Sozialamt für mich nicht zuständig, sondern ausschließlich eben die Argentur für Arbeit!
Hawk
du hast nicht geschrieben, welche Leistung du bekommst. Erhältst du HartzIV? Dann ist natürlich auch die Arge zuständig.

Wenn du von der Arge keine Umzugsaufforderung bekommen hast, dann hast du schlechte Karten für einen Umzug. Es sei denn, du kannst deinen Umzug selber bezahlen.

Nein, habe kein Umzugsaufforderung, möchte aber in eine ander Stadt ziehen, eben nach Hamburg. Und ich habe gelesen dass man umziehen kann wo immer man eben hin will. Und die reinen Umzugskosten (Möbeltransport und so was) kann ich selber bezahlen, aber eben nicht die Doppelmieten, Kaution und fehlende Erstausstattung (ich habe keine eigen Waschmaschine und keinen eigenen Kühlschrank).

ich wohne allerdings auch nur auf 20 qm und kann ggf. wenn es sehr viel Schwierigkeiten geben sollte mit dem Amt, dann könnte ich unter Umständen zusehen, dass ich aufgrund meiner Zwänge den Umzug als "Erfoderlich" genehmigt bekomme, denn zum Größtenteil sind mein Zwänge auf die kleine Wohnung bezogen (ich kann hier nicht mal meine Dusche benutzen und mich hier waschen, weil mir das alles zu klein ist. Die Dusche ist nur 70 x 70 cm und das Bad ist sehr klein) ich leide schon längere Zeit hier in der Wohnung und will hier endlich raus.

Zum duschen gehe ich momentan immer zu meinen Eltern oder ab und zu mal in die Sauna.

Ist es also dass wenn mein Umzug as "nicht erforderlich" deklariert ist, dass ich dann nichtmal die Kaution, Doppelmiete und waschmaschine bezahlt bekomme?


mfg

Hawk
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Alt 11.10.2005, 17:39   #8
bschlimme
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Du könntest einen Antrag auf Erstausstattungen für die Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten § 30 SGB XII, stellen.

Wegen der Doppelmiete und Kaution ist deine Arge der Ansprechpartner
 
Alt 11.10.2005, 17:40   #9
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Wohnungswechsel
Vor Abschluss eines neuen Mietvertrages muss der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des kommunalen Trägers (Job-Center) zu den künftigen Kosten einholen. Dieser ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind



Stand der Dinge bei mir: Ich habe beim Arbeitsamt in Hamburg angerufen, dort sagte man mir einmal dass mit den 318 Euro und weiterhin sagte man mir dass ich den Umzug mir genehmigen lassen müsse, von meinem derzeitigen Arebitsamt. Die Sachberaterin bei meinem Amt meinte zu mir, dass Sie einem Umzug zustimmen würde.



Ist das also als "Notwendigkeit des Umzuges" zu werten? oder hat diese zustimmung des Umzuges nichts mit einer "Notwendigkeit" zu tun?


oh je, tut mir leid das ich wohl ein komplizierter "Fall" bin hier :( .


Gruß

Hawk
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Alt 11.10.2005, 17:42   #10
gelibeh
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Die 318€+Heizung sind korrekt. In den 318€ sind die Kosten für Kaltwasser enthalten. Wenn die Wohnung einen Kaltwasserzähler hat, muss also von der angemessenen Miete incl. Nebenkosten noch 24€ abgezogen werden. Also Bruttokalt 294€. Wird schwer werden, was dafür zu finden.
gelibeh ist offline  
Alt 11.10.2005, 17:43   #11
bschlimme
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Dann lass dir die Umzugszusage schriftlich von dem SB bestätigen.
 
Alt 01.12.2005, 16:19   #12
*Baja*->Emailproblem
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*Baja*
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Ich bin auch dieses Jahr umgezogen, trotz Attest und Anfragen bei Sozialamt/Arbeitsamt wurde bei mir nichts - gar nichts - übernommen.

Grund: Hätte ich eine Arbeit in dem neuen Bundesland gehabt, dann hätte man mir etwas bezahlt, aber selbst aus gesundheitlichen Gründen würden die nichts zahlen.

Man kann nur sehen, dass man jemanden findet, der einem das Geld für Umzug, Doppelmiete, Renovierung zahlt.

Vor Hartz IV gab es mehrere Unterstützungen, doch nun wurde bei vielen Punkten noch mehr eingespart.

*Baja*
*Baja* ist offline  
Alt 01.12.2005, 16:23   #13
bschlimme
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Bist du freiwillig umgezogen oder kam die Aufforderung vom Amt?
 
Alt 03.12.2005, 23:35   #14
*Baja*->Emailproblem
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*Baja*
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Zitat:
Bist du freiwillig umgezogen oder kam die Aufforderung vom Amt?
Upps... hatte ich das vergessen zu schreiben... ?

Ich bin freiwillig umgezogen, weil ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgehalten habe an meinem vorhergehenden Wohnsitz.

Das AA zahlt nur was dazu, wenn man einen Job am neuen Wohnsitz hat. Die haben auch keine Kaution übernommen, nix !

Yours
*Baja*
*Baja* ist offline  
Alt 04.12.2005, 11:21   #15
bschlimme
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leider beteiligt sich Arge (wenn überhaupt) nur an den Umzugskosten, wenn man von der Arge zum Umzug aufgefordert wurde oder wenn man aus beruflichen Gründen umziehen muß.
Es werden zwar auch in einzelnen Fällen gesundheitliche Probleme berücksichtigt, aber nur wenn du vor dem Umzug eine schriftliche Zusage der Arge bekommen hast.

Fazit: Du bekommst nicht!
 
Alt 04.12.2005, 18:54   #16
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Beiträge: 150
narssner
Standard Vorsicht mit Erwerbsunfähig

Entscheidender Knackspunkt ist die Meinung der Ärzte, mindestens drei Stunden arbeitsfähig oder nur noch unter drei Stunden arbeitsfähig.
Sind Sie nach deren Meinung mindestens drei Stunden arbeitsfähig, muß Arbeitslosengeld zwei gewährt werden.
Sonst ist die neue Sozialhilfe nach Sozialgesetzbuch zwölf und das Sozialamt leistungspflichtig.
Vorleisten muß diejenige Behörde, die zuerst (von Ihnen) um Sozialleistung angegangen wurde.
Eine Bitte, sichern Sie sich kompetente medizinische HIlfe durch einen menschlichen Arzt. Sie fahren erheblich besser auf Dauer, wenn Sie noch als arbeitsfähig eingestuft werden.
Menschen, die als erwerbsunfähig gestempelt werden (unter drei Stunden täglich), werden oft auch noch die wenigen Möglichkeiten verwehrt, wieder zu Arbeit zu kommen, einen Beruf zu erlernen oder die Möglichkeiten zu Rehabilitation zu bekommen.
Und in Ihrem Alter irgendwann in einer Behindertenwerkstatt die Zeit totzuschlagen, Knöpfe anzunähen und Wäsche zu bügeln, das kann es doch wohl nicht sein. Ich hab das bei einer Nachbarin erlebt, die nur das Pech hatte, das ihre Mutter die schulischen Sachen hat schleifen lassen.
Einen freundlichen Gruß
narssner
narssner ist offline  
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