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Start > > -> Sind 120% Sanktionen möglich?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 17.10.2011, 06:52   #1
pingu64->Emailproblem
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Beiträge: 44
pingu64
Standard Sind 120% Sanktionen möglich?

Hallo, ich bin neu* hier und habe gleich eine Frage:

Vor ein paar Tagen bekam ich einen neuen Weiterbewilligungsbescheid in einem dicken gelben Umschlag. Normalerweise passt der in einen einfachen Briefumschlag.
Nach dem Öffnen sah ich warum der so dick war, neben dem Bewilligungsbescheid steckten noch 5(in Worten fünf!!) Sanktionsbescheide drin.
Dreimal mit 10% Sanktion, einmal 30% und einmal 60%.
Macht zusammen 120% wenn mein Rechner richtig geht.
Dass ich einen Widerspruch schreiben muss ist mir klar, aber muss ich nun für jede Sanktion einen schreiben oder kann ich das in einem Aufwasch mit einem Widerspruch erschlagen?
Die Begründungen sind dermassen hanebüchen dass ich fast Lachen musste.
Seit meinem letzen Besuch bei der Arge (ob das jetzt Jobcenter heisst ist wurscht, es sitzen immer noch die gleichen A***l***** dort.) habe ich nichts mehr von den Leuten gehört.
D.h. ich habe ein gutes halbes Jahr lang keinen Brief von denen bekommen, keinen Termin oder gar ein Jobangebot.
Laut Begründung in den Sanktionen habe ich aber einige Termine nicht wahrgenommen, wie auch wenn ich nichts davon weiss. Es wurden auch keine Anhörungen durchgeführt, von der Arge kam einfach nichts. Bis jetzt die Sanktionen.
Ich habe keine EGV, die letzte habe ich zur Überprüfung mitgenommen und mit Gegenvorschlägen zurückgegeben. Von da an kam nichts mehr.
Widerspruch ist klar, ist ein Gang zum SG sinnvoll oder eher nicht?
mfg
pingu64

ps. Die Bescheide hänge ich als jpg an.

(neu* als Schreibender, als Mitleser war mir das Forum schon einigemale eine wertvolle Hilfe)

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
dsc_1806.jpg   dsc_1807.jpg   dsc_1808.jpg   dsc_1809.jpg   dsc_1810.jpg  
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Alt 17.10.2011, 06:56   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Umgezogen bist du zwischenzeitlich nicht`?

Mit Beistand hin - die sind beweispflichtig, daß dich ihre Post erreicht hat.

Sollten die die Sanktionen nicht sofort zurück nehmen, würde ich einen Widerspruch zu Protokoll geben und sofort weiter zum Sozialgericht gehen...sonst stehst länger ohne Geld da.
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Alt 17.10.2011, 07:10   #3
pingu64->Emailproblem
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pingu64
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Umgezogen bist du zwischenzeitlich nicht`?

Mit Beistand hin - die sind beweispflichtig, daß dich ihre Post erreicht hat.
Nee, ich wohne seit einem Jahr hier.
Der Mensch,der mir die fünf Dinger reingedrückt hat ist nicht mein SB, den kenne ich nichtmal, der ist von einer ganz anderen Zweigstelle.
(Arge LDS ist über den ganzen Landkreis verteilt.)

mfg
pingu64 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 07:28   #4
gast_
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Also... mit Beistand ab zum JC und den Nachweis verlangen, daß dir die Einladungen, die Anhörungsschreiben usw zugestellt wurden!
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Alt 17.10.2011, 07:55   #5
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

was mich schon sehr wundert
lt. deren Schreiben ist am 22.Juni eine EGV als VA zugestellt worden. Wurde dagegen kein Widerspruch eingelegt?

Am 22.Juni war ein Meldetermin. Das dieser nicht eingehalten wurde löste wahrscheinlich die EGV aus.
Nächste (automatische Meldetermin) wg. der EGV wäre dann der 25. Juli gewesen. Dafür war keine Einladung notwendig.

Bleiben immerhin folgende Schreiben übrig, die angeblich nicht eingetroffen sind:
  • Stellenangebot vom 26. Mai
  • Anhörung wg. 26. Mai
  • Einladung Meldetermin 22.Juni
  • Anhörung wg. 22.Juni
  • Meldetermin 7. Juli
  • Anhörung wg. 7. Juli
  • Zusendung EGV vom 22.6.
Also mal ehrlich - dieser Ausfall von nicht zugestellten Briefen kann ziemlich einfach mit der Statistik der Post widerlegt werden.
Wenn die Anschrift nachweislich korrekt ist (lt. TE ist es so, sonst wäre der gelbe Umschlag nicht eingetroffen), dann wird hier mM nach jedes Gericht dem JC Recht geben.

Hier einfach zu behaupten 7 Briefe innerhalb 3 Monaten wären nicht angekommen ist nicht glaubwürdig.
Die holen sich die Statistik der Post und die Suchaufträge aus dem Gebiet. Wenn dann nicht ausgerechnet ein Briefklauer in diesem Gebiet gemeldet wurde, dann sehe ich schwarz.

Könnte es sein, dass Du schlicht weg die Post nicht geöffnet hast
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 07:59   #6
gast_
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Hier einfach zu behaupten 7 Briefe innerhalb 3 Monaten wären nicht angekommen ist nicht glaubwürdig.
Damit unterstellst du ihm uns belogen zu haben.
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Alt 17.10.2011, 08:10   #7
sumse
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Beiträge: n/a
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
was mich schon sehr wundert
lt. deren Schreiben ist am 22.Juni eine EGV als VA zugestellt worden. Wurde dagegen kein Widerspruch eingelegt?

Am 22.Juni war ein Meldetermin. Das dieser nicht eingehalten wurde löste wahrscheinlich die EGV aus.
Nächste (automatische Meldetermin) wg. der EGV wäre dann der 25. Juli gewesen. Dafür war keine Einladung notwendig.

Bleiben immerhin folgende Schreiben übrig, die angeblich nicht eingetroffen sind:
  • Stellenangebot vom 26. Mai
  • Anhörung wg. 26. Mai
  • Einladung Meldetermin 22.Juni
  • Anhörung wg. 22.Juni
  • Meldetermin 7. Juli
  • Anhörung wg. 7. Juli
  • Zusendung EGV vom 22.6.
Also mal ehrlich - dieser Ausfall von nicht zugestellten Briefen kann ziemlich einfach mit der Statistik der Post widerlegt werden.
Wenn die Anschrift nachweislich korrekt ist (lt. TE ist es so, sonst wäre der gelbe Umschlag nicht eingetroffen), dann wird hier mM nach jedes Gericht dem JC Recht geben.

Hier einfach zu behaupten 7 Briefe innerhalb 3 Monaten wären nicht angekommen ist nicht glaubwürdig.
Die holen sich die Statistik der Post und die Suchaufträge aus dem Gebiet. Wenn dann nicht ausgerechnet ein Briefklauer in diesem Gebiet gemeldet wurde, dann sehe ich schwarz.

Könnte es sein, dass Du schlicht weg die Post nicht geöffnet hast

schonmal dran gedacht das das JC vieleicht eine ganz üble linke nummer abzieht ?
behaubten kann das JC viel
aber nachweisen müssen die das können das auch wirklich eingeladen oder sonnst was postalisch versendet worden ist
kenne einen fall das so ähnlich gelaufen ist
angeblich wurde man eingeladen und man hat stellen angebote versendet
der betroffene hatte mit dem SB vorher einige diskusionen geführt in sachen EGV+massnahme
die der SB nix bei bringen konnte das der das machen muste
als danke schön wurde ihm sanktionen verhangen mit dem hinweiss darauf das man ihn eingeladen hätte sowie stellenangebote ihm unterbreitet hat
und auf beides keine reaktion gewesen sei

im nachinein bei gericht hatte das JC ein kleines problem
da sie nix nachweisen konnten auch die abfrage bei der post ergab
das in den zeiträumen keine post verteilt wurde
da die meisten JCs mit nummern stempel arbeiten
ist das nachvolziehbar

klar klingt unglaubwürdig aber es ist alles möglich
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Alt 17.10.2011, 09:46   #8
nordlicht22->Emailproblem
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Beiträge: 3.755
nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

also um das mal zu verstehen - für mich.

Ihr geht also nur zum JC hin, wenn ihr ausdrücklich eingeladen worden seit?
Ihr schaut nicht mal vorbei und erkundigt euch nach Jobs oder gibt Anträge ab oder oder oder...

Kann ja sein das ich da völlig anders denke. Wenn ich auf Jobsuche war, dann habe ich regelmäßig die AfA oder auch das JC aufgesucht.

Aber gut, kann jeder so halten wie er/sie möchte.

Für mich ist die Aussage, das alle Briefe abhanden gekommen sein sollen unglaubwürdig. Die Statistik der Post gibt diese Anzahl einfach nicht her. Es verschwindet eine sehr geringe Anzahl der Sendungen und dann sollen ausgerechnet bei einer Adresse alle wichtigen Sendungen nicht angekommen sein?

Welchen Grund sollte das JC haben?
Ihr geht immer davon aus das die SB persönliche Rache üben wollen. Dem ist meist nicht so. Die führen nur ihre Anweisungen aus und ja, wenn da einer mehr Arbeit verursacht werden die mM nach auch mehr Gebrauch von ihren Möglichkeiten zur Schikane machen.

Noch einmal:
es sollen sieben von sieben Briefen nicht angekommen sein. Das sind 100%. Selbst wenn die Post eine Statistik von 50% Verlust hätte, wären das immer noch mind. drei Briefe die zugestellt hätten werden müssen.
Was mich dann auch wundert - was ist mit anderer Post? Telefonrechnung, Nebenkostenabrechnung, Bestellungen - eben die ganz alltägliche Post? Ist die ebenfalls nicht zugestellt worden?

Die Adresse muss ja richtig sein, denn der gelbe Brief wurde zugestellt.

Für mich ist da irgendwas komisch dran. Zumindest dürften Informationen fehlen, um das Bild wirklich rund zu bekommen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 10:08   #9
sumse
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Beiträge: n/a
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat:
Kann ja sein das ich da völlig anders denke. Wenn ich auf Jobsuche war, dann habe ich regelmäßig die AfA oder auch das JC aufgesucht.
zurzeiten des internetz muss man das JC/AFA nicht mehr aufsuchen um stellenangebote zu suchen ^^
auch anträge werden meistens nur noch am empfang entgegengenommen und die sagen einen nix davon das hier einladungen oder sonnst was anstehen

in einen punkt geb ich dir auch recht
7 briefe kommen nicht an
aber die sanktionsbescheide schon
ist bissel unglaubwürdig
aber denoch kann sowas wirklich passiert sein
aber der betroffene hätte arge probleme mit seiner glaubwürdigkeit bei gericht

aber denoch beides ist möglich
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Alt 17.10.2011, 10:13   #10
sixthsense
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sixthsense Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
also um das mal zu verstehen - für mich.

Ihr geht also nur zum JC hin, wenn ihr ausdrücklich eingeladen worden seit?
Ihr schaut nicht mal vorbei und erkundigt euch nach Jobs oder gibt Anträge ab oder oder oder...

Kann ja sein das ich da völlig anders denke. Wenn ich auf Jobsuche war, dann habe ich regelmäßig die AfA oder auch das JC aufgesucht.
In der Regel ist es sinnvoll, nur zum JC zu gehen, wenn es unbedingt sein muss. Dazu zählt auch die persönliche Abgabe, von Anträgen, Schriftsätzen (gegen Bestätigung auf Kopie) etc. da ja, wie allgemein bekannt ist, ziemlich viel dort verloren geht.

Und zwecks Jobsuche, ist es meiner Meinung nach nicht notwendig, das JC freiwillig aufzusuchen, da hatte ich persönlich (und auch einige aus meinem Bekanntenkreis) durch Eigeninitiative wesentlich mehr Erfolge in der Vergangenheit.

Wenn man beim JC freiwillig auftaucht und das auch noch beim SB, nutzt dieser i.d.R. die Chance, einem gleich Sachen aufs Auge zu drücken, die man in etwa so sehr braucht, wie einen Darmausgang über dem Mund.




Zitat:
Für mich ist die Aussage, das alle Briefe abhanden gekommen sein sollen unglaubwürdig. Die Statistik der Post gibt diese Anzahl einfach nicht her. Es verschwindet eine sehr geringe Anzahl der Sendungen und dann sollen ausgerechnet bei einer Adresse alle wichtigen Sendungen nicht angekommen sein?
Natürlich klingt es erstmal sehr ominös, dass so eine Anzahl an Sendungen nicht eingegangen sein sollen, doch ihn gleich zu verdächtigen, die Briefe nicht geöffnet zu haben, ist recht unfair. Zumal allgemein bekannt ist, dass die JCs angehalten sind einzusparen. Und was damit gemeint ist, dürfte klar sein.

Zitat:
Welchen Grund sollte das JC haben?
Einsparungen!

Zitat:
Ihr geht immer davon aus das die SB persönliche Rache üben wollen. Dem ist meist nicht so. Die führen nur ihre Anweisungen aus...
Ja und diese lauten unter Anderem: Einsparen!

Zitat:
Noch einmal:
es sollen sieben von sieben Briefen nicht angekommen sein. Das sind 100%. Selbst wenn die Post eine Statistik von 50% Verlust hätte, wären das immer noch mind. drei Briefe die zugestellt hätten werden müssen.
Was mich dann auch wundert - was ist mit anderer Post? Telefonrechnung, Nebenkostenabrechnung, Bestellungen - eben die ganz alltägliche Post? Ist die ebenfalls nicht zugestellt worden?

Die Adresse muss ja richtig sein, denn der gelbe Brief wurde zugestellt.

Für mich ist da irgendwas komisch dran. Zumindest dürften Informationen fehlen, um das Bild wirklich rund zu bekommen.
Wieso berufst du dich immer auf die Statistik? Es kann ja durchaus möglich sein, das in manchen Gegenden die Post schlampig arbeitet, Sendungen gar nicht oder viel später eingehen.
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
sixthsense ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 10:15   #11
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Doof vom Amt ist ja nur das sie bei sowas nicht mal anrufen oder ne Email schreiben - wäre für jeden anderen Verein normal

Bin ja mal gespannt wie das weitergeht
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 10:29   #12
gast_
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
also um das mal zu verstehen - für mich.

Ihr geht also nur zum JC hin, wenn ihr ausdrücklich eingeladen worden seit?
Dafür mach dochein eigenes Thema auf...das schreddert hier.

Aber: ja, ich gehe nur hin, wenn ich muß... war jetzt auch schon über ein halbes Jahr nicht mehr bei meinem SB.
Zitat:
Für mich ist die Aussage, das alle Briefe abhanden gekommen sein sollen unglaubwürdig. Die Statistik der Post...
Auch das solltest du im Offtopic diskutieren: Dies ist das Hilfeforum, und deine Unterstellungen haben nichts mit Hilfe zu tun.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 10:34   #13
gast_
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Gab doch erst z.B. vor kurzem ein Thema, daß Brief an falsche Adressaten zugestellt wurden - ud daß schlecht bezahlte Zusteller Briefe ab und an horten, liest man auch ab und an.

Was immer die Ursache ist:

Fakt ist, daß das JC in der Beweispflicht steht, daß die Briefe zugegangen sind.

gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 10:35   #14
teddybear
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Es ist auch nicht glaubwürdig, was das Jobcenter hier abzieht. Immerhin reichen die Schreiben (vermeintlichen Sanktionsgründe) bis Mai zurück. Ich frage mich daher zwangsläufig, weshalb dann alle Schreiben des JCs hier erst vom 20.September 2011 datiert sind?

Wenn man im Mai oder Juni was "verbockt" hat, kann die Konsequenz ja wohl kaum erst im September für alles vermeintlich verbockte folgen. Ich denke mal, hier ist das Jobcenter weitaus unglaubwürdiger in seinen Unterstellungen zwecks Zusendung irgendwelcher Schriftstücke.

Und die Tatsache, dass das JC die Zustellung nachweisen muss besteht auch unabhängig davon, wie viele Schreiben nun das JC angeblich an den TE abgesendet haben will. TE ist hier nicht in der Beweispflicht das Gegenteil beweisen zu müssen, nur weil Jobcenter behauptet, dass es so und soviele Schreiben abgesendet hatte. Wenn JC so viele Schreiben abgesendet hatte, ja warum kam dann nicht schon viel früher die Zustellung eines Schriftsatzes in Form eines gelben Briefes?

Keiner kann wissen, ob das Jobcenter die Schreiben auch tatsächlich abgesendet hatte oder nicht. Keiner kann wissen, ob der Postbote auch Bock hatte die Schreiben zuzustellen und wegen mehr Freizeit gar die Briefe des JC einfach nur in den Müll geworfen hatte oder seine Heizung damit befeuerte!

Will in diesem Zusammenhang nur noch einmal feststellen, dass in Berlin auch ein ganzer Haufen an Briefwahlstimmzettel in der Mülltonne gelandet waren!
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 10:40   #15
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Es ist auch nicht glaubwürdig, was das Jobcenter hier abzieht. Immerhin reichen die Schreiben (vermeintlichen Sanktionsgründe) bis Mai zurück. Ich frage mich daher zwangsläufig, weshalb dann alle Schreiben des JCs hier erst vom 20.September 2011 datiert sind?

Wenn man im Mai oder Juni was "verbockt" hat, kann die Konsequenz ja wohl kaum erst im September für alles vermeintlich verbockte folgen. Ich denke mal, hier ist das Jobcenter weitaus unglaubwürdiger in seinen Unterstellungen zwecks Zusendung irgendwelcher Schriftstücke.

Sehe ich auch so...


Und die Tatsache, dass das JC die Zustellung nachweisen muss besteht auch unabhängig davon, wie viele Schreiben nun das JC angeblich an den TE abgesendet haben will. TE ist hier nicht in der Beweispflicht das Gegenteil beweisen zu müssen, nur weil Jobcenter behauptet, dass es so und soviele Schreiben abgesendet hatte. Wenn JC so viele Schreiben abgesendet hatte, ja warum kam dann nicht schon viel früher die Zustellung eines Schriftsatzes in Form eines gelben Briefes?

Eben...

TE und kein anderer kann wissen, ob das Jobcenter die Schreiben auch tatsächlich abgesendet hatte oder nicht. Keiner kann wissen, ob der Postbote auch Bock hatte die Schreiben zuzustellen und wegen mehr Freizeit gar die Briefe des JC einfach nur in den Müll geworfen hatte oder seine Heizung befeuerte!

Will in diesem Zusammenhang nur noch einmal feststellen, dass in Berlin auch ein ganzer Haufen an Briefwahlstimmzettel in der Mülltonne gelandet waren!
Schön, daß noch jemand so denkt wie ich und nicht gleich vorverurteilt...
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 11:11   #16
sky82
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Also ich Persönlich finde es sehr komisch das alle Sanktionsbescheid an einem Tag geschrieben worden sind. Normalerweise bekommt man bei nichterscheinen doch erstmal ein Brief mit Anhörung. Und dieser kommt sehr Zeitnah und nicht erst nach mehreren Monaten. Nach der Anhörung kommt dann auch relativ schnell eine Entscheidung. Es kann doch nicht sein das denen erst nach mehreren Monaten aufgefallen ist das du zu irgendwelchen Terminen nicht erschienen bist.

Ähnlich wie in meinen Fall wurde ich um 30% gemindert weil ich angeblich nicht zu einem Vorstellungsgespräch erschienen bin. Ich habe nie eine Einladung erhalten, aber die ARGE behaupter das der potentielle Arbeitgeber mir eine Einladung persönlich in den Briefkasten geworfen hat was aber nicht der Fall ist.
Die ARGE benutzt den potentiellen Arbeitgeber jetzt natürlich als Zeugen das der Brief zugestellt worden ist.
sky82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 11:13   #17
teddybear
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Auch hier Az.: S 34 AS 8303/07 ER behauptete das Jobcenter fruchtlos diverse Schreiben abgesendet zu haben:

"Die Antragsgegnerin beantragt, den Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes zurückzuweisen. Sie trägt vor, dass am (...) 2007 acht Sanktionsbescheide über die Absenkung des Arbeitslosengeldes II an den Antragsteller gesandt worden seien. Ein Postrücklauf sei nicht zu verzeichnen.

Soweit die Antragsgegnerin geltend macht, das Arbeitslosengeld II durch acht Sanktionsbescheide vom (...) abgesenkt zu haben, kann nicht festgestellt werden, dass der Antragsteller diese Bescheide auch tatsächlich erhalten hat. Der Eintritt einer Sanktion nach § 31 SGB II setzt jedoch voraus, dass der Arbeitslose die maßgeblichen Bescheide auch erhalten hat, denn die Absenkung tritt mit Wirkung des Kalendermonats ein, der auf das Wirksamwerden des Verwaltungsaktes,der die Absenkung der Leistung feststellt, folgt (§ 31 Abs. 6 SGB II). Ein Verwaltungsakt wird nach § 39 Abs. 1 SGB X gegenüber demjenigen für den er bestimmt ist, in dem Zeitpunkt wirksam, in dem er ihm bekannt gegeben wird. Nach § 37 Abs. 2 SGB X gilt ein schriftlicher Verwaltungsakt bei der Übermittlung durch die Post am dritten Tage nach der Aufgabe als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

Vorliegend behauptet der Antragsteller, keinen Absenkungsbescheid erhalten zu haben. Demgegenüber kann die Antragsgegnerin einen Nachweis für den Zugang der Absenkungsbescheide nicht erbringen. Die in der Verwaltungsakte enthaltenen Bescheide vom (...) weisen noch nicht einmal einen Absendevermerk auf."


Quelle und vollständiges Urteil hier...
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 11:31   #18
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

ich werde lieber mal abwarten was das Gericht entscheidet.

Eines noch - es ist gar nicht sooo untypisch das Post nicht mehr geöffnet wird und erst bei den gelben oder blauen Zustellungen reagiert wird (werden kann).

Das hat nichts mit Schuld des TE zu tun, sondern mit der Fähigkeit für sich zur sorgen und den Alltag alleine bewältigen zu können.

Gerade wegen dem Druck vom JC kommt es oft zu solch einer Vermeidung.

Vielleicht meldet sich TE und äussert sich dazu...
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 11:47   #19
elo237
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Gibt es im Haus vielleicht ähnliche Nachnamen
passiert bei mir auch immer mal das meine Post beim Nachbarn drin ist
und umgekehrt. Wenn es bei ihm ein Hochhaus ist dann schlechte Karten
die Post immer korrekt zu bekommen.
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 12:05   #20
darkcity
 
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darkcity darkcity
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
also um das mal zu verstehen - für mich.

Ihr geht also nur zum JC hin, wenn ihr ausdrücklich eingeladen worden seit?
Ihr schaut nicht mal vorbei und erkundigt euch nach Jobs oder gibt Anträge ab oder oder oder...
Die wollen garnicht, daß die Leute da jeden Tag aufkreuzen.
In einigen JC haben die soviel zu tun, daß aus dem Grund nur nach Terminvereinbarung vorgesprochen werden kann. Personaleinsparung
Zitat:
Welchen Grund sollte das JC haben?
Ihr geht immer davon aus das die SB persönliche Rache üben wollen. Dem ist meist nicht so. Die führen nur ihre Anweisungen aus und ja, wenn da einer mehr Arbeit verursacht werden die mM nach auch mehr Gebrauch von ihren Möglichkeiten zur Schikane machen.
Wenn Mehrarbeit dadurch entsteht, das jemand seine ihm garantierten Rechte wahrnimmt, sind daraus entstehende Schikanen ja wohl ein klarer Versuch von Rechtsbeugung.
Deine Generalabsolution in Form von: "Die führen nur ihre Anweisungen aus" ist unterste Schublade. Denn sich an Anweisungen zu halten und auszuführen, die den Straftatbestand erfüllen, ist strafbar.
Nach deiner Logik müssten alle Mafiakiller freigesprochen werden weil
"Die führen nur ihre Anweisungen aus"
Mal abegesehen davon, ist der Sinn der JC ja eigentlich Menschen die Arbeitslos geworden zu unterstützen wieder einen job zu finden, oder wenn es nicht genug Arbeit gibt die Grundsicherung der Menschen sicherzustellen, und nicht sie zu schikanieren und saktionieren.
darkcity ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 12:17   #21
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Worüber ich mich hier wunder - aus welcher Abteilung kommen die Sanktionen? TE schreibt er kennt diesen Typen nicht einmal.
Könnte es sich hierbei bereits um die Fachaufsicht bzw. Rechtsabteilung handeln? Dann würde es tatsächlich eine beträchtliche Vorgeschichte geben, die uns hier fehlt.

@ darkcity

ich bin schon länger der Meinung, das meine SB zwar ausführendes Organ ist, aber sich lediglich an ihre Vorschriften hält.
Nun weiß ich, das sie zwei Kinder hat und auf den Job angewiesen ist. Ich kann sie nicht wirklich leiden, aber sie geht gut mit ihren Jungs um.

Klar könnte sie anders handeln. Da will ich eine SB auch nicht in Schutz nehmen. Sie wird auch ihren Teil abbekommen.

Das ändert trotzdem nichts an meiner Überzeugung das nicht die kleine SB alleine alles abbekommen sollte. Die Befehlsgeber sollten dafür bestraft werden. Die sind es, die die Vorschriften verfassen und Druck auf die SB ausüben. Letztendlich sind sie es, die das Gesetz missachten. Das habe ich sehr deutlich bei dem Wechsel der Zuständigkeit bemerkt. Es ist ein erheblicher Unterschied ob ich mich mit meiner unwissenden SB austausche oder jetzt mit der Rechtsabteilung des Kreises. Ganz anderes Kaliber.

Ich habe es aufgegeben mich an der kleinen SB auszulassen und meine Kraft für die gut geschützten oberen Kreise aufbewahrt.

mM nach wird gerade durch diese Einstellung "der SB könnte ja anders handeln" der Befehlsgeber geschützt.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 12:21   #22
sixthsense
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Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat:
Eines noch - es ist gar nicht sooo untypisch das Post nicht mehr geöffnet wird und erst bei den gelben oder blauen Zustellungen reagiert wird (werden kann).
Ja und das liegt teilweise daran, dass die Menschen so dermaßen terrorisiert werden, das sie sich teilweise oftmals garnichtmehr getrauen an den Briefkasten zu gehen.

Das geht schon damit los, dass man quasi mit psychischer und daraus resultierender biologischer Abwehrhaltung an den Briefkasten geht. (Organfunktionen erhöhen sich, hohe Adrenalinausschüttung, hoher Puls, erhöhteLungenfunktion etc.)

Und das geht nicht selten soweit, dass die Leute daran regelrecht erkranken.

Bei jeder Meldeaufforderung ist sofort daran zu denken, das man erneut, via Knebelvertrag, in irgend einen miesen Sche*ssdreck gepresst werden soll, welcher, wie im Beitrag weiter oben ausgeführt, so sinnvoll ist, wie ein Darmausgang über dem Mund. Und bei labileren Leuten, können diverse Drohgebährden, Nötigungen, Beleidigungen oder ausübung sonstiger verbaler Gewalt durch den SB, zu Angstzuständen und Schlimmeren führen, auf Dauer. Selbst wenn ein Beistand dabei ist.
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
sixthsense ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 12:59   #23
darkcity
 
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Beiträge: 505
darkcity darkcity
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen

ich bin schon länger der Meinung, das meine SB zwar ausführendes Organ ist, aber sich lediglich an ihre Vorschriften hält.
Nun weiß ich, das sie zwei Kinder hat und auf den Job angewiesen ist. Ich kann sie nicht wirklich leiden, aber sie geht gut mit ihren Jungs um.
Was ist das denn für eine Argumentation ?
Hört sich für mich fast so ähnlich an wie :"Hitler war aber gut zu seinem Hund"
Was haben irgendwelche subjektiven Eindrücke, die du gesammelt hast, mit der eigentlichen Sache zu tun ? Bist du 24 std mit der SB zusammen ? Woher willst du wissen wie die ihre Kinder behandelt, wenn du nicht anwesend bist ?
Ich bin auch in der Öffentlichkeit richtig nett und freundlich. Von mir würdest du auch denken, das ist aber ein netter Kerl.
Aber in Wirkichkeit bin ich ein mieses boshaftes hinterhäliges widerliches Dreckschwein
Gegen mich ist der Antichrist ein wahrer Menschenfreund

Ich halte mich auch lediglich an meine Vorschriften
Habe gerade die Anweisung erhalten, dich zu terrorisiern und dein Leben kaputt zu machen.
Deiner Logik zufolge wäre ich ja für meine Taten nicht selbst verantwotlich
Mein Vorgesetzter hat diese Vorschrift erlassen, 10 DIN A4 Seiten mit Auforderungen zu Straftaten.
Was jetzt, soll ich mich an die Anweisung halten ?
Oder soll ich meinen Vorgesetzten anzeigen ?

Zitat:
Klar könnte sie anders handeln. Da will ich eine SB auch nicht in Schutz nehmen. Sie wird auch ihren Teil abbekommen.

Das ändert trotzdem nichts an meiner Überzeugung das nicht die kleine SB alleine alles abbekommen sollte. Die Befehlsgeber sollten dafür bestraft werden. Die sind es, die die Vorschriften verfassen und Druck auf die SB ausüben. Letztendlich sind sie es, die das Gesetz missachten. Das habe ich sehr deutlich bei dem Wechsel der Zuständigkeit bemerkt. Es ist ein erheblicher Unterschied ob ich mich mit meiner unwissenden SB austausche oder jetzt mit der Rechtsabteilung des Kreises. Ganz anderes Kaliber.

Ich habe es aufgegeben mich an der kleinen SB auszulassen und meine Kraft für die gut geschützten oberen Kreise aufbewahrt.

mM nach wird gerade durch diese Einstellung "der SB könnte ja anders handeln" der Befehlsgeber geschützt.
Der Befehlsgeber wird genau durch deine Argumentation geschützt, in dem du den SBs für alles Absolution erteilst, hat der Befehlsgeber natürlich nie etwas zu befürchten.

Mir ist sowieso schon aufgefallen, wie du bei rechtlich unsaubern vorgehen von Arbeitslosen über diese herfällst und deren Handeln (das eigentlich aus existenzieller Not geschieht) aufs schärfste verurteilst.
Bei echten Straftaten der JC oder von SBs aber sofort auf der Mitleidsschiene fährst.
Auch wieder in diesem Fred, du hackst gleich auf dem Hilfesuchenden herum, stellst dich auf die Seite des JC und versuchst noch die Sanktionen zu verteidigen
Obwohl ohne Frage klar ist, 120% sind nicht möglich
Die Sanktionsbescheide sind ganz klar alle für die Tonne, da die 20% zuviel nicht einer einzelnen klar zugeordnet werden kann. damit sind alle ungültig.
darkcity ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 13:11   #24
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Fakt ist:

1. Alle Behauptungen hier im Forum sind nur Behauptungen ohne Beweiskraft.

2. Hat der Threatschreiber nicht die Wahrheit geschildert, bekommt er falschen Rat, muss also selbst mit dem Schaden klar kommen.

3. Jeder mahnende Zeigefinger ist nicht hilfreich.

4. Die Beweiskraft für die Postzustellung liegt immer noch beim Versender, egal ob es die ArGe oder der Antragsteller ist.

5. Egal, wie es klingt was der Ratsuchende hier schreibt, erst einmal muss von der Beschreibung ausgegangen werden. Eine pauschalierte Verurteilung oder Abwertung hilft niemanden.

6. Die teilweise rechtswidrigen Handlungsweisen der ArGe sind nachgewiesen. Genauso wie die der Antragsteller. Hier gilt aber immer im Zweifel für den Ratsuchenden, weil es keinen Sinn macht mit falschen Angaben hier Rat zu suchen.

7. Die hier dargelegten Kopien geben eine Menge Gründe für Zweifel an den Angaben der ArGe.

M. E. Also ab zum Anwalt und SG einschalten. Alles Andere ist unnötiger Zeitverlust. Diskussionen helfen hier gegenüber der ArGe nichts.

In meinem Fall hat die zuständige ArGe sogar die Gerichtsurteile aus ihren eigenen verlorenen Verfahren vorm SG Schleswig-Flensburg ignoriert und musst mittels Pfändungsbeschluss zur Einhaltung gezwungen werden.

Also erzähl mir niemand die ArGe steht auf dem Boden der Rechtmäßigkeit.
Solanus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.10.2011, 13:41   #25
Bethany
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Beiträge: n/a
Standard AW: Sind 120% Sanktionen möglich?

Vielleicht ein Fehler im System, so dass der SB, der die Schreiben angeblich abgeschickt hat, gar nichts abgeschickt hat. Das geht ja z.b. beim Arbeitsamt immer über Nürnberg, also das Schreiben wird nicht vom SB selbst ausgedruckt und in die Poststelle gegeben.

Vielleicht war die Kraft auch nicht richtig geschult und hat nicht auf die richtige Taste gedrückt, damit die Absendung des Briefes in Auftrag gegeben wird.

Sowas gibts.
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