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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 13.10.2011, 13:57   #1
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incomplete
Standard Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Moin zusammen!

Nachdem ich noch immer keinen Job gefunden habe, bin ich nun dabei, den Antrag auszufüllen. Grundsätzlich komme ich ganz gut zurecht, nur zu folgenden Punkten habe ich noch Fragen:

1.) Hauptantrag
Sind die Zeiträume für Schule und Studium auch anzugeben, wenn man kein Schüler bzw. Student mehr ist?

Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber woher weiß ich, ob ich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert bin oder war? Neben Minijobs war ich bisher immer nur Schüler/Student.

2.) KdU
Der Betrag, den ich monatlich für Miete & Nebenkosten überweise, ist höher als im Mietvetrag angegeben. Durch Nachzahlungen in den letzten Jahren, habe ich immer den Abschlag ein wenig erhöht. Schriftliche Vereinbarungen gibt es darüber nicht. Ist es ausreichend, wenn ich das per Kontoauszug nachweise?

Die Heizkosten werden mit den anderen Nebenkosten in einem Abschlag vorausgezahlt, ohne daß ersichtlich ist, welchen Betrag die Heizkosten selbst ausmachen. Reicht es an dieser Stelle zu sagen, daß sich die Heizkosten in den Nebenkosten befinden?

3.) Einkommen - private Versicherungen
Ich beziehe Einkommen aus einem Minijob. Seit einem Jahr habe ich eine Hausrat- und eine Haftpflichtversicherung. Im Antrag steht, dass für solche Versicherungen automatisch 30 Euro in Abzug gebracht werden; ein Nachweis sei nicht erforderlich. Ist dem wirklich so? Das würde ja bedeuten, daß diese 30 Euro auch berücksichtigt würden, wenn man diese Versicherungen nicht hat oder?

Läßt sich neben den privaten Versicherungen noch etwas absetzen?

4.) Vermögen
Neben zwei Girkonten habe ich auch eine Kreditkarte. Ist diese anzugeben? Wenn ja, wo? Sind darüber hinaus kontoähnliche Kundenkonten (z.B. PayPal und bei Versandhäusern) anzugeben? Wenn ja, wo?

Ich habe eine Musik- und eine Filmesammlung. Theoretisch ist jeder Titel für sich kaum etwas wert. Als ganze Sammlung sieht es wieder anders aus. Ist das als (Sach-)Vermögen auszuweisen?

5.) Sonstiges
Ist es relevant, ab wann der Wohnraum bezugsfertig war? Im Mietvertrag befindet sich darüber kein Hinweis und mein Vermieter ist derzeit im Urlaub, sodaß ich ihn auch nicht fragen kann.

Werden Strom- und Telefonkosten gar nicht berücksichtigt?

Ich weiß, das sind eine Menge Fragen. Aber ich würde den Antrag so vollständig und richtig wie möglich abgeben wollen.

Vielen Dank schonmal im voraus!

PS: Auf den Internetseiten des örtlichen Jobcenters steht, daß neben dem Antrag folgende Unterlagen mit eingereicht werden sollen:

Mietvertrag und Nachweis über die Zahlung von Strom, Wasser, Müllabfuhr kann ich ja verstehen.

"Aktuelle Unterlagen über Einkommen und Vermögen"? Reicht da etwa die Bescheinigung vom Arbeitgeber nicht aus?

Darüber hinaus wollen die:
- Personalausweis
- Krankenversicherungskarte
- Sozialversicherungsausweis

Ist das in Ordnung?
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Alt 13.10.2011, 15:35   #2
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shkmg
Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zitat von incomplete Beitrag anzeigen
Moin zusammen!

Nachdem ich noch immer keinen Job gefunden habe, bin ich nun dabei, den Antrag auszufüllen. Grundsätzlich komme ich ganz gut zurecht, nur zu folgenden Punkten habe ich noch Fragen:

1.) Hauptantrag
Sind die Zeiträume für Schule und Studium auch anzugeben, wenn man kein Schüler bzw. Student mehr ist?

Ja sind sie. Werden evtl. für den Lebenslauf benötigt.

Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber woher weiß ich, ob ich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert bin oder war? Neben Minijobs war ich bisher immer nur Schüler/Student.

Grundsätzlich ist man im Studium rentenversichert. Spätestens mit AlgII Bezug wird man aber zur Rentenversicherung angemeldet, wenn man nicht selbstständig oder Beamter war/ist. Wobei seit Januar keine Rentenversicherungsbeiträge mehr gezahlt werden, sondern lediglich die Zeiten gemeldet werden.

2.) KdU
Der Betrag, den ich monatlich für Miete & Nebenkosten überweise, ist höher als im Mietvetrag angegeben. Durch Nachzahlungen in den letzten Jahren, habe ich immer den Abschlag ein wenig erhöht. Schriftliche Vereinbarungen gibt es darüber nicht. Ist es ausreichend, wenn ich das per Kontoauszug nachweise?

Ich würd mir lieber ne Bescheinigung vom Vermieter ausfüllen lassen.

Die Heizkosten werden mit den anderen Nebenkosten in einem Abschlag vorausgezahlt, ohne daß ersichtlich ist, welchen Betrag die Heizkosten selbst ausmachen. Reicht es an dieser Stelle zu sagen, daß sich die Heizkosten in den Nebenkosten befinden?

Ist problematisch, da viele Jobcenter sich auf einen "bundesweit gültigen Heizkostenspiegel" berufen und demnach ohne Aufschlüsselung keine Angemessenheitsprüfung möglich ist.

3.) Einkommen - private Versicherungen
Ich beziehe Einkommen aus einem Minijob. Seit einem Jahr habe ich eine Hausrat- und eine Haftpflichtversicherung. Im Antrag steht, dass für solche Versicherungen automatisch 30 Euro in Abzug gebracht werden; ein Nachweis sei nicht erforderlich. Ist dem wirklich so? Das würde ja bedeuten, daß diese 30 Euro auch berücksichtigt würden, wenn man diese Versicherungen nicht hat oder?

Dafür gibt es tatsächlich eine Versicherungspauschale.

Läßt sich neben den privaten Versicherungen noch etwas absetzen?

Ja, z.B. Fahrtkosten. Kann man in der Anlage Ek angeben. Und auch Kosten für eine KfZ-Haftpflichtversicherung.. aber ohne Kasko, muss aber Versicherungsbescheid mit abgegeben werden.


4.) Vermögen
Neben zwei Girkonten habe ich auch eine Kreditkarte. Ist diese anzugeben? Wenn ja, wo? Sind darüber hinaus kontoähnliche Kundenkonten (z.B. PayPal und bei Versandhäusern) anzugeben? Wenn ja, wo?

Wenn die Kreditkarte über ein weiteres Konto läuft, ist auch dieses anzugeben. Sonst bekommt die Behörde womöglich einen Datenabgleich und wundert sich, warum sie nix von dem Konto weiß.

Wenn bei dem Paypal Konto Guthaben vorhanden ist, kann es nicht schaden, aber wissen tu ichs nicht...

Ich habe eine Musik- und eine Filmesammlung. Theoretisch ist jeder Titel für sich kaum etwas wert. Als ganze Sammlung sieht es wieder anders aus. Ist das als (Sach-)Vermögen auszuweisen?

Ja, in der Anlage VM gibt es den Punkt "Sonstiges vermögen (Edelmetalle blabla). Würde ich aber vorher den eigenen Freibetrag ausrechnen und nicht zu hoch ansetzen.

5.) Sonstiges
Ist es relevant, ab wann der Wohnraum bezugsfertig war? Im Mietvertrag befindet sich darüber kein Hinweis und mein Vermieter ist derzeit im Urlaub, sodaß ich ihn auch nicht fragen kann.

Bei sehr alten Häusern kann es relevant sein, da man dort z.B. einen höheren Heizkostenbedarf mit begründen kann.

Werden Strom- und Telefonkosten gar nicht berücksichtigt?

Diese sind aus der Regelleistung zu zahlen.

Ich weiß, das sind eine Menge Fragen. Aber ich würde den Antrag so vollständig und richtig wie möglich abgeben wollen.

Vielen Dank schonmal im voraus!

PS: Auf den Internetseiten des örtlichen Jobcenters steht, daß neben dem Antrag folgende Unterlagen mit eingereicht werden sollen:

Mietvertrag und Nachweis über die Zahlung von Strom, Wasser, Müllabfuhr kann ich ja verstehen.

"Aktuelle Unterlagen über Einkommen und Vermögen"? Reicht da etwa die Bescheinigung vom Arbeitgeber nicht aus?

Beim Einkommen würde ich den Arbeitsvertrag und die Einkommensbescheinigungen der letzten drei Monate abgeben. So kann das Amt Schwankungen berücksichtigen.

Ja, kommt drauf an, was an Vermögen vorhanden ist. Wenn ein Sparbuch mit z.B. 5000,- Euro vorhanden ist möchte das JC das Sparbuch sehen, sonst könnte man ja eintragen, was man möchte

Darüber hinaus wollen die:
- Personalausweis -- zur Identifikation
- Krankenversicherungskarte -- müssen sehen, ob die noch gültig ist, ersatzweise ginge auch Mitgliedbescheinigung, Amt zahlt ja dann die KV-Beiträge
- Sozialversicherungsausweis-- ist für die der Nachweis, dass die richtige Nr. im Antrag angegeben wurde

Ist das in Ordnung?
Ich hoffe, das hilft erstmal. Wenn das jemand anders sieht, lasse ich mich gerne korrigieren
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Alt 13.10.2011, 16:06   #3
Seepferdchen
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Hallo und willkommen, das noch als Zusatz!

http://www.elo-forum.org/alg-ii/7274...tte-hilfe.html

Ich würde das angeben,falls Paypal vom Girokonto abbucht bzw. am Anfang eine Überweisung von ein paar Cent erfolgt.

Da ibääverkäufe im privaten Rahmen aber kein anzurechnendes Einkommen darstellen, bräuchte man das Konto auch nicht "verschweigen" - da besteht immer das Risiko, dass es eben doch rauskommt und dann zu Ärger führt.

Versandhaus ist deine private Sache wo du was kaufst, hat also
da nix zu suchen!

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 13.10.2011, 22:12   #4
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Vielen Dank erstmal, ihr beiden!

Zitat von shkmg
Zitat von incomplete
Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber woher weiß ich, ob ich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert bin oder war? Neben Minijobs war ich bisher immer nur Schüler/Student.
Grundsätzlich ist man im Studium rentenversichert. Spätestens mit AlgII Bezug wird man aber zur Rentenversicherung angemeldet, wenn man nicht selbstständig oder Beamter war/ist. Wobei seit Januar keine Rentenversicherungsbeiträge mehr gezahlt werden, sondern lediglich die Zeiten gemeldet werden.

Nach dem Abi habe ich auch mal eine Bescheinigung für die Rentenversicherung bekommen. Ich warte derzeit auf meine Exmatrikulationsbescheinigung. Dazu soll ich auch eine Bescheinigung für die Rentenversicherung bekommen. Heißt das jetzt, daß ich bis jetzt in der Rentenversicherung war? Oder anders gesagt: wen kann ich ggf. fragen, ob ich jemals in der Rentenversicherung war?

Zitat von incomplete
Der Betrag, den ich monatlich für Miete & Nebenkosten überweise, ist höher als im Mietvetrag angegeben. Durch Nachzahlungen in den letzten Jahren, habe ich immer den Abschlag ein wenig erhöht. Schriftliche Vereinbarungen gibt es darüber nicht. Ist es ausreichend, wenn ich das per Kontoauszug nachweise?
Ich würd mir lieber ne Bescheinigung vom Vermieter ausfüllen lassen.

Mein Vermieter ist bis irgendwann im November im Urlaub. Da ich meinen Antrag aber umgehend stellen muß, geht das leider nicht. Als ich noch Wohngeld bekommen habe, hat ein Kontoauszug auch immer gereicht.

Zitat von incomplete
Die Heizkosten werden mit den anderen Nebenkosten in einem Abschlag vorausgezahlt, ohne daß ersichtlich ist, welchen Betrag die Heizkosten selbst ausmachen. Reicht es an dieser Stelle zu sagen, daß sich die Heizkosten in den Nebenkosten befinden?
Ist problematisch, da viele Jobcenter sich auf einen "bundesweit gültigen Heizkostenspiegel" berufen und demnach ohne Aufschlüsselung keine Angemessenheitsprüfung möglich ist.

Ok, das Problem verstehe ich. Im Mietvertrag steht lediglich, daß die Heizkosten nach der Heizkostenverordnung abgerechnet werden. Ich zahle 80 Euro Nebenkostenabschlag, in denen auch die Heizkosten enthalten sind. Nach einem Jahr wird abgerechnet und geschaut, ob der "eingezahlte" Betrag für die Verbräuche (Heizung, Müllabfuhr, Wasser etc.) gereicht hat. Wenn nicht, muß ich nachzahlen. (Im unwahrscheinlichen Fall gibt es etwas zurück)

Zitat von incomplete
Ich beziehe Einkommen aus einem Minijob. Seit einem Jahr habe ich eine Hausrat- und eine Haftpflichtversicherung. Im Antrag steht, dass für solche Versicherungen automatisch 30 Euro in Abzug gebracht werden; ein Nachweis sei nicht erforderlich. Ist dem wirklich so? Das würde ja bedeuten, daß diese 30 Euro auch berücksichtigt würden, wenn man diese Versicherungen nicht hat oder?
Dafür gibt es tatsächlich eine Versicherungspauschale.

Anderes ausgedrückt: ich habe einen Minijob und bekomme monatlich ca. 320 Euro. Bedeutet, daß 144 Euro anrechnungsfrei bleiben, richtig? Jetzt habe ich das mit den Versicherungen so verstanden, daß nochmal 30 Euro zum anrechnungsfreien Betrag addiert werden, wenn man solche Versicherungen hat. Bedeutet doch, daß nicht nur 144 Euro, sondern 174 Euro anrechnungsfrei sind oder? Und wenn ich meine Versicherungen kündige, werden mir trotzdem 30 Euro gewährt, weil kein Nachweis erforderlich ist? Finde ich seltsam...

Zitat von incomplete
Neben zwei Girkonten habe ich auch eine Kreditkarte. Ist diese anzugeben? Wenn ja, wo? Sind darüber hinaus kontoähnliche Kundenkonten (z.B. PayPal und bei Versandhäusern) anzugeben? Wenn ja, wo?
Wenn die Kreditkarte über ein weiteres Konto läuft, ist auch dieses anzugeben. Sonst bekommt die Behörde womöglich einen Datenabgleich und wundert sich, warum sie nix von dem Konto weiß.

Wenn bei dem Paypal Konto Guthaben vorhanden ist, kann es nicht schaden, aber wissen tu ichs nicht...

Die Kreditkarte gehört zum zweiten Girokonto. In dem Fall muß ich die Karte also nicht gesondert angeben?

Was PayPal betrifft: im Moment ist nichts drauf, wenn ich aber vielleicht mal wieder etwas in einem gewissen Auktionshaus veräußere, kommt vielleicht wieder etwas rein, was ich auch gerne auf's Girokonto auszahlen lassen würde.

Ich habe kein Problem, mein PayPal-Konto anzugeben. Aber es ist weder Giro- noch Sparkonto oder dergleichen. In welcher Sparte wäre es also richtigerweise anzugeben?


Zitat von Seepferdchen
Versandhaus ist deine private Sache wo du was kaufst, hat also da nix zu suchen!
Allerdings kann es doch dazu kommen, daß sich auf dem Kundenkonto ein Plus ergibt. Ich habe derzeit auf meinem Kundenkonto bei Versandhaus O 30 Euro Guthaben. Streng genommen wäre das doch anzugeben oder?

Zitat von incomplete
Ich habe eine Musik- und eine Filmesammlung. Theoretisch ist jeder Titel für sich kaum etwas wert. Als ganze Sammlung sieht es wieder anders aus. Ist das als (Sach-)Vermögen auszuweisen?
Ja, in der Anlage VM gibt es den Punkt "Sonstiges vermögen (Edelmetalle blabla). Würde ich aber vorher den eigenen Freibetrag ausrechnen und nicht zu hoch ansetzen.

Tatsächlich?
CDs und DVDs sind doch nicht mit Edelmetallen oder (teuren) Briefmarken zu vergleichen. Bei Sachgegenständen finde ich es echt schwer. Wenn ich in der Küche 20 (echte) Tupper-Artikel habe, muß ich die auch angeben? Haben ja auch einen ganz schönen Wert... Ich habe z.B. auch ein zweites Fahrrad, ein altes Herrenrad. Ist sicherlich nicht mehr viel Wert, aber an und für sich doch Vermögen oder?
Zu den Konten hat sich noch eine weitere Frage ergeben: muß ich bei jedem Konto den aktuell sich darauf befindenden Betrag angeben, auf den Cent genau? Zur Verdeutlichung: ich habe zwei Girokonten, ein Tagesgeldkonto und ein Sparbuch (und PayPal;-)). Wenn ich heute den Antrag fertig mache und morgen 20 Euro am Geldautomaten hole, stimmt der im Antrag genannte Betrag doch nicht mehr...

Und wie genau ist denn Bargeld zu nehmen? Ich habe aktuell einen 10 Euroschein und ein paar Münzen im Portemonnaie. Muß ich das auch genau so angeben?
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Alt 14.10.2011, 06:23   #5
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag
Vielen Dank erstmal, ihr beiden!


Zitat:
Zitat von shkmg
Zitat:
Zitat von incomplete
Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber woher weiß ich, ob ich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert bin oder war? Neben Minijobs war ich bisher immer nur Schüler/Student.

Grundsätzlich ist man im Studium rentenversichert. Spätestens mit AlgII Bezug wird man aber zur Rentenversicherung angemeldet, wenn man nicht selbstständig oder Beamter war/ist. Wobei seit Januar keine Rentenversicherungsbeiträge mehr gezahlt werden, sondern lediglich die Zeiten gemeldet werden.

Nach dem Abi habe ich auch mal eine Bescheinigung für die Rentenversicherung bekommen. Ich warte derzeit auf meine Exmatrikulationsbescheinigung. Dazu soll ich auch eine Bescheinigung für die Rentenversicherung bekommen. Heißt das jetzt, daß ich bis jetzt in der Rentenversicherung war? Oder anders gesagt: wen kann ich ggf. fragen, ob ich jemals in der Rentenversicherung war?


Google :D: Studierte die Dummen: Studium bleibt unberücksichtigt - Renten-Kontostand - FOCUS Online - Nachrichten

Heißt also, dass bis zu acht Jahren Studium die Zeiten gemeldet werden.



Zitat:
Zitat von incomplete
Der Betrag, den ich monatlich für Miete & Nebenkosten überweise, ist höher als im Mietvetrag angegeben. Durch Nachzahlungen in den letzten Jahren, habe ich immer den Abschlag ein wenig erhöht. Schriftliche Vereinbarungen gibt es darüber nicht. Ist es ausreichend, wenn ich das per Kontoauszug nachweise?

Ich würd mir lieber ne Bescheinigung vom Vermieter ausfüllen lassen.

Mein Vermieter ist bis irgendwann im November im Urlaub. Da ich meinen Antrag aber umgehend stellen muß, geht das leider nicht. Als ich noch Wohngeld bekommen habe, hat ein Kontoauszug auch immer gereicht.


Ist ja nun kein Wohngeld mehr. Aber Versuch macht kluch. Vielleicht hast Du ja Glück bei Deinem Jobcenter.



Zitat:
Zitat von incomplete
Die Heizkosten werden mit den anderen Nebenkosten in einem Abschlag vorausgezahlt, ohne daß ersichtlich ist, welchen Betrag die Heizkosten selbst ausmachen. Reicht es an dieser Stelle zu sagen, daß sich die Heizkosten in den Nebenkosten befinden?

Ist problematisch, da viele Jobcenter sich auf einen "bundesweit gültigen Heizkostenspiegel" berufen und demnach ohne Aufschlüsselung keine Angemessenheitsprüfung möglich ist.

Ok, das Problem verstehe ich. Im Mietvertrag steht lediglich, daß die Heizkosten nach der Heizkostenverordnung abgerechnet werden. Ich zahle 80 Euro Nebenkostenabschlag, in denen auch die Heizkosten enthalten sind. Nach einem Jahr wird abgerechnet und geschaut, ob der "eingezahlte" Betrag für die Verbräuche (Heizung, Müllabfuhr, Wasser etc.) gereicht hat. Wenn nicht, muß ich nachzahlen. (Im unwahrscheinlichen Fall gibt es etwas zurück)


Wenn Du nachzahlen musst, auf jeden Fall die Betriebkostenabrechnung mit einem kurzen formlosen Antrag beim Amt abgeben. Wenn diese noch im angemessenen Rahmen sind, werden sie übernommen. (normalerweise)



Zitat:
Zitat von incomplete
Ich beziehe Einkommen aus einem Minijob. Seit einem Jahr habe ich eine Hausrat- und eine Haftpflichtversicherung. Im Antrag steht, dass für solche Versicherungen automatisch 30 Euro in Abzug gebracht werden; ein Nachweis sei nicht erforderlich. Ist dem wirklich so? Das würde ja bedeuten, daß diese 30 Euro auch berücksichtigt würden, wenn man diese Versicherungen nicht hat oder?

Dafür gibt es tatsächlich eine Versicherungspauschale.

Anderes ausgedrückt: ich habe einen Minijob und bekomme monatlich ca. 320 Euro. Bedeutet, daß 144 Euro anrechnungsfrei bleiben, richtig? Jetzt habe ich das mit den Versicherungen so verstanden, daß nochmal 30 Euro zum anrechnungsfreien Betrag addiert werden, wenn man solche Versicherungen hat. Bedeutet doch, daß nicht nur 144 Euro, sondern 174 Euro anrechnungsfrei sind oder? Und wenn ich meine Versicherungen kündige, werden mir trotzdem 30 Euro gewährt, weil kein Nachweis erforderlich ist? Finde ich seltsam...


Ist ne Pauschale für alle Versicherungen. Du musst das umgekehrt sehen. Wenn Du z.B. jede Menge Versicherungen hast, sind das doch Peanuts. Und bei den ganzen Versicherungen, die man abschließen muss, weil einen der Staat ja kaum noch auffängt.. na ja...



Zitat:
Zitat von incomplete
Neben zwei Girkonten habe ich auch eine Kreditkarte. Ist diese anzugeben? Wenn ja, wo? Sind darüber hinaus kontoähnliche Kundenkonten (z.B. PayPal und bei Versandhäusern) anzugeben? Wenn ja, wo?

Wenn die Kreditkarte über ein weiteres Konto läuft, ist auch dieses anzugeben. Sonst bekommt die Behörde womöglich einen Datenabgleich und wundert sich, warum sie nix von dem Konto weiß.

Wenn bei dem Paypal Konto Guthaben vorhanden ist, kann es nicht schaden, aber wissen tu ichs nicht...

Die Kreditkarte gehört zum zweiten Girokonto. In dem Fall muß ich die Karte also nicht gesondert angeben?

Wenn die über das Girokonto abgewickelt wird... Nein.

Was PayPal betrifft: im Moment ist nichts drauf, wenn ich aber vielleicht mal wieder etwas in einem gewissen Auktionshaus veräußere, kommt vielleicht wieder etwas rein, was ich auch gerne auf's Girokonto auszahlen lassen würde.


Du darfst ja Deinen Kram verkaufen. Wichtig ist, dass die Dir nicht ein Gewerbe unterstellen können.

Ich habe kein Problem, mein PayPal-Konto anzugeben. Aber es ist weder Giro- noch Sparkonto oder dergleichen. In welcher Sparte wäre es also richtigerweise anzugeben?


na ja, is ja Girokontoähnlich...


Zitat:
Zitat von Seepferdchen
Versandhaus ist deine private Sache wo du was kaufst, hat also da nix zu suchen!

Allerdings kann es doch dazu kommen, daß sich auf dem Kundenkonto ein Plus ergibt. Ich habe derzeit auf meinem Kundenkonto bei Versandhaus O 30 Euro Guthaben. Streng genommen wäre das doch anzugeben oder?

Musst Du nicht. Das Guthaben ist ja meistens nichtmal auszahlbar.


Zitat:
Zitat von incomplete
Ich habe eine Musik- und eine Filmesammlung. Theoretisch ist jeder Titel für sich kaum etwas wert. Als ganze Sammlung sieht es wieder anders aus. Ist das als (Sach-)Vermögen auszuweisen?

Ja, in der Anlage VM gibt es den Punkt "Sonstiges vermögen (Edelmetalle blabla). Würde ich aber vorher den eigenen Freibetrag ausrechnen und nicht zu hoch ansetzen.

Tatsächlich?
CDs und DVDs sind doch nicht mit Edelmetallen oder (teuren) Briefmarken zu vergleichen. Bei Sachgegenständen finde ich es echt schwer. Wenn ich in der Küche 20 (echte) Tupper-Artikel habe, muß ich die auch angeben? Haben ja auch einen ganz schönen Wert... Ich habe z.B. auch ein zweites Fahrrad, ein altes Herrenrad. Ist sicherlich nicht mehr viel Wert, aber an und für sich doch Vermögen oder?


Ist Ansichtssache. Wenn Du da jetzt ne Sammlung im Wert von zigtausenden Euros hast... zum vergleich.

Stell Dir vor jemand sammelt Fotos... an sich ja nix Wert. Stelle Dir nun aber vor, die Fotos wurden alle von Picasso höchstpersönlich geschossen ;-) (Und ja, ich weiß, dass der gemalt hat)


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Vielen Dank erstmal, ihr beiden!



Zu den Konten hat sich noch eine weitere Frage ergeben: muß ich bei jedem Konto den aktuell sich darauf befindenden Betrag angeben, auf den Cent genau? Zur Verdeutlichung: ich habe zwei Girokonten, ein Tagesgeldkonto und ein Sparbuch (und PayPal;-)). Wenn ich heute den Antrag fertig mache und morgen 20 Euro am Geldautomaten hole, stimmt der im Antrag genannte Betrag doch nicht mehr...

Wichtig ist der Tag der Antragstellung... aber wegen einem Tag stellen die sich eigentlich nicht an. Und es muss tatsächlich der genaue Kontostand sein, plus Kommastellen.

Und wie genau ist denn Bargeld zu nehmen? Ich habe aktuell einen 10 Euroschein und ein paar Münzen im Portemonnaie. Muß ich das auch genau so angeben?
Da gibts ne Bagatellgrenze, die is aber von JC zu JC anders, soweit ich weiß. Aber schaden tuts sicher nicht, das anzugeben.
__

Gruß,

shkmg
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Alt 14.10.2011, 06:35   #6
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zitat:
Es ist vielleicht eine blöde Frage, aber woher weiß ich, ob ich in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert bin oder war?
Krankenkasse anrufen - de können dir auch die Nummer nennen, die du für den Antrag brauchst

Zitat:
Der Betrag, den ich monatlich für Miete & Nebenkosten überweise, ist höher als im Mietvetrag angegeben. Durch Nachzahlungen in den letzten Jahren, habe ich immer den Abschlag ein wenig erhöht. Schriftliche Vereinbarungen gibt es darüber nicht. Ist es ausreichend, wenn ich das per Kontoauszug nachweise?

Zitat:
Die Heizkosten werden mit den anderen Nebenkosten in einem Abschlag vorausgezahlt, ohne daß ersichtlich ist, welchen Betrag die Heizkosten selbst ausmachen. Reicht es an dieser Stelle zu sagen, daß sich die Heizkosten in den Nebenkosten befinden?
Denke nicht, daß das ausreichend sein wird.
Falls das dazu führt, daß man deinen Antrag nicht bearbeiten kann, melde dich nochmal...
und besorg dir einen Wohngeldantrag... darin ist eine Vermieterbescheinigung enthalten, die de Vermieter ausfüllen müßte.
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Alt 14.10.2011, 06:42   #7
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zitat:
Wenn ich heute den Antrag fertig mache und morgen 20 Euro am Geldautomaten hole, stimmt der im Antrag genannte Betrag doch nicht mehr...
Offen lassen - am Tag, wo du den Antrag abgeben willst vorher Kontoauszug holen... dann eintragen.
Oder: Alles abholen, dann ists Konto leer :-)
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Alt 14.10.2011, 06:49   #8
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zitat:
Jetzt habe ich das mit den Versicherungen so verstanden, daß nochmal 30 Euro zum anrechnungsfreien Betrag addiert werden, wenn man solche Versicherungen hat.
Falsch: Die 30 Euro sind im Grundfreibertrag enthalten. Nur wenn du höhere Kosten als insgesamt 100 Euro hast, kannst du eine Einzelaufstellung machen.

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Alt 14.10.2011, 06:52   #9
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zitat:
Und wie genau ist denn Bargeld zu nehmen? Ich habe aktuell einen 10 Euroschein und ein paar Münzen im Portemonnaie. Muß ich das auch genau so angeben?
Frage dich mal: Wie wollen die dein Bargeld kontrollieren? Trag ein, was du im Portemonai haben wirst, wenn du hingehst ;-)
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Alt 14.10.2011, 09:16   #10
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Vielen Dank für die schnellen Antworten! Ihr habt mir echt schon weitergeholfen!

Es ist gerade schon wieder eine Frage aufgetaucht:
ich habe ein Girokonto bei einer Sparkasse. Dort habe ich zwei PS-Lose, das dazugehörige Programm heißt PS-Sparen bzw. Sparen+Gewinnen. Es läuft folgendermaßen: man zahlt im Moment 5 Euro pro Los und bekommt davon aber im Dezember 4 Euro zurück, d.h. im Dezember werden mir 2 Lose à 4 Euro mal 12 Monate, also 96 Euro zurückgezahlt. (War die letzten Jahre immer sehr praktich für Weihnachtsgeschenke.) Der jeweils abgezogene Euro, also insgesamt 24 Euro, ist der Gewinneinsatz.
Die 96 Euro sind also angespart, hängen aber mit einem Gewinnspiel zusammen. Ist das als Einkommen anzusehen?
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Alt 14.10.2011, 09:19   #11
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shkmg
Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Ist eine Vermögensumbildung. Also kein Einkommen. Wäre genauso, als wenn Du Dir von Deinem Saprbuch Geld auf Girokonto einzahlst.
__

Gruß,

shkmg
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Alt 17.10.2011, 17:02   #12
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Vermögensumbildung verstehe ich ja. Das Problem ist derzeit aber, daß ich keinen Nachweis habe, daß ich dieses Geld anspare; außer vielleicht die allmonatliche Abbuchung vom Konto. Und dann im Dezember ist das Geld plötzlich da.

Auf meiner Kreditkarte ist im Moment ein Minus. Wenn ich nun im Antrag den Kontostand des Girokontos angebe, kann ich dieses Minus gleich mit dem Guthaben des Kontos verrrechnen?

Und nochmal zum Thema (Sach-)Vermögen:
ich darf doch pro vollendetem Lebensjahr 150 Euro haben, richtig? Würde bedeuten, ich dürfte gut 4.000 Euro haben. Ich habe mir heute die Mühe gemacht, den Wert meiner Filmsammlung zu überschlagen und liege bei gut 2.000 Euro. Weitere "wertvolle" Gegenstände habe ich nicht. Diese 2.000 Euro fallen doch unter den Freibetrag oder?
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Alt 17.10.2011, 17:06   #13
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Du willst doch nicht wirklich deine Filmsammlung angeben?

In der Spalte -sonstiges Vermögen- hab ich noch nie einen Eintrag gesehen.
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Alt 17.10.2011, 17:29   #14
Seepferdchen
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Ich sehe das so, das die Gegenstände zur Befriedigung geistiger und/oder künstlerischer Bedürfnisse wie z.B. Bücher, CDs, Musikinstrumente, Briefmarkensammlungen, Fotoausrüstungen, Platten-, CD- oder DVD-Spieler, aber nur dann, wenn diese Dinge keinen Luxus darstellen. Also teure Anlagen
oder eine Super Kamera usw.

Und deine Filmsammlung ist kein Luxus.

Gruss
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Alt 17.10.2011, 17:52   #15
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Ich dachte, ich gebe sie vorsichtshalber an, weil das oben jemand so gesagt hat und da ich vorhabe, in den kommenden Monaten den einen oder anderen Film über ein "Auktionshaus" zu verkaufen. So gehe ich doch von vornherein eventuellem Ärger aus dem Weg, nach dem Motto: "Das hätten Sie aber angeben müssen!". Außerdem ist die Sammlung doch vom Freibetrag abgedeckt oder? Ich habe sonst weder Geld noch Wertgegenstände.

Habt ihr eine Ahnung, wie das mit dem Minus auf der Kreditkarte aussieht?

Hat man darüber hinaus noch die Möglichkeit, auch Schulden anzugeben?
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Alt 17.10.2011, 18:06   #16
Purzelina
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zitat:

Hat man darüber hinaus noch die Möglichkeit, auch Schulden anzugeben?
Wozu
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Alt 17.10.2011, 18:08   #17
Seepferdchen
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Zum verkauf lies bitte hier mal nach!

Wenn du Schulden angibst, dann schickt dich das JC zur Schuldnerberatung!
Vorausgesetzt ein SB nimmt das zur Kenntnis.
In den JC Berlin gibt es Schuldnerberater.

Einnahmen aus dem Verkauf von Hausrat, persönlichen Gegenständen, Kleidung usw. stellen mitnichten ein anrechenbares Einkommen dar, sondern sind vielmehr als Vermögensumschichtung aufzufassen. Dies ergibt sich u.a. aus der Definition von Vermögen nach § 12 SGB II (identisch mit § 19 SGB XII). Für den hier behandelten Punkt interessant ist allerdings nicht, was nun im Einzelnen als Vermögen gilt, sondern vielmehr, was als nicht anrechenbares Vermögen angesehen wird (§ 12 III SGB II). Dazu zählt insbesondere:

Angemessener Hausrat (§ 12 III Nr. 1 SGB II)
Angemessenes Kraftfahrzeug für jedes erwerbsfähige Mitglied der Bedarfsgemeinschaft (§ 12 III Nr. 2 SGB II)

Nur wer einen schwunghaften Handel im Internet betreibt, hat gegebenfalls kein Anspruch mehr auf ALG II (Sozialgericht Wiesbaden S 16 AS 79/06 ER )

also Vermögensumschichtung dies bedeutet, dass eine Verwertung bereits bestehender Vermögenswerte - d. h. eine Vermögensumschichtung - in der Regel kein Einkommen, sondern weiterhin Vermögen darstellt ( Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen L 9 AS 7/08 04.09.2008 ,Urteil ).


Tacheles Forum: Re: privater ibääh Verkauf als Vermgensumwandlung?

in diesem Link lies bitte was im Beitrag von WillyV steht!

Gruss Seepferdchen
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Alt 17.10.2011, 18:11   #18
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Naja, hätte ja sein können, daß man Schulden dem Vermögen gegenrechnen kann...
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Alt 17.10.2011, 18:15   #19
Seepferdchen
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Zitat von incomplete Beitrag anzeigen
Naja, hätte ja sein können, daß man Schulden dem Vermögen gegenrechnen kann...
Nein ich kann nicht "Vermögen" haben und meine Schulden nehmen um das zu gegenzurechnen, dat jeht nicht!
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Alt 17.10.2011, 18:15   #20
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Standard AW: Konkrete Fragen zum (Erst-)Antrag

Danke, Seepferdchen!

Also, ich denke, daß meine Sammlung über das "Normale" (zumindest mengenmäßig) hinausgeht.

Wenn ich eine alte Hose, gelesene Bücher oder dergleichen verkaufe, verstehe ich das mit der Umschichtung schon. Nur ist die Sammlung als solches ja schon "wertvoll"...

Übrigens: hat es einen bestimmten Grund, weshalb hier immer nur von ibää gesprochen wird?
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Alt 17.10.2011, 18:39   #21
Seepferdchen
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Weil viele ihre gebrauchten Sachen über ibää verkaufen!
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Alt 17.10.2011, 19:33   #22
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Eigentlich wollte ich eher wissen, warum keiner den richtigen Namen schreibt

Nochmal zwei Nachfragen:
kann ich das Minus meiner Kreditkarte mit dem Haben des Girkontos im Antrag verrechnen?

Blöderweise fehlen mir immer noch zwei Nachweise (vom Arbeitgeber und von der Uni). Wenn ich meinen Antrag bis Ende Oktober stelle, bekomme ich doch trotzdem Leistungen für den ganzen Monat oder? Langsam sind nämlich meine Reserven aufgebraucht
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Alt 17.10.2011, 19:39   #23
Purzelina
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Zitat:
Nochmal zwei Nachfragen:
kann ich das Minus meiner Kreditkarte mit dem Haben des Girkontos im Antrag verrechnen?
Nochmal, was soll der Zweck dieser Übung sein?

Zitat:
Wenn ich meinen Antrag bis Ende Oktober stelle, bekomme ich doch trotzdem Leistungen für den ganzen Monat oder?
Ja.
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Alt 17.10.2011, 19:45   #24
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Die Kreditkarte gehört zum Girokonto, d.h. nach obiger Aussage muß ich sie nicht separat angeben. Wenn dort nun ein Minus von 20 Euro ist und auf dem Konto selbst noch 50 Euro sind, habe ich doch tatsächlich nur noch 30 Euro. Was soll ich also im Antrag als jetzigen Kontostand angeben?
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Alt 18.10.2011, 12:36   #25
Seepferdchen
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Zitat von incomplete Beitrag anzeigen
Eigentlich wollte ich eher wissen, warum keiner den richtigen Namen schreibt

Nimm das mal nicht als zu ernst, das hat sich so eingebürgert und
ist dann Standard geworden, wie vieles andere auch!


Nochmal zwei Nachfragen:
kann ich das Minus meiner Kreditkarte mit dem Haben des Girkontos im Antrag verrechnen? Nein!

Du hast zwei Konten, das eine ist im Soll und das andere im Haben.

Du gibst dein Haben an! Warum und wieso du im Soll bist mit dem anderen Konto ist deine private Sache.

Blöderweise fehlen mir immer noch zwei Nachweise (vom Arbeitgeber und von der Uni). Wenn ich meinen Antrag bis Ende Oktober stelle, bekomme ich doch trotzdem Leistungen für den ganzen Monat oder? Langsam sind nämlich meine Reserven aufgebraucht
Ja, das hat Purzelina schon geschrieben!

Gruss
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