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Start > > -> Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 11.10.2011, 08:07   #1
Dagegen72
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Registriert seit: 11.10.2010
Beiträge: 5.328
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Standard Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Hallo!

Neulich bei einer entscheidenden Angelegenheit beim Sachbearbeiter, hatte ich einen Begleiter (mein Zeuge) dabei. Am Schluss des Gesprächs (mit zum Glück positiven Ausgang) sollte mein Begleiter seinen Namen angeben, was dieser auch getan hat. Seither habe ich ein ungutes Gefühl.

Das gefiel mir gar nicht, dass er seinen Namen genannt hat, weil ich nicht weiß, wie z.B. in Bezug auf ihn und dann auch wieder auf mich zurückkommend mögliche Zusammenhänge seitens des Sachbearbeiters Beobachtungs-Anstalten gemacht werden könnten usw

Also ich meine das im Sinne von Datenschutz. Aber auch Selbstschutz in Bezug auf Arbeitsamt-Willkür.

Frage: War er verpflichtet, seinen Namen als Begleiter anzugeben, oder hätte er auch anonym bleiben können und sagen: nein, möchte ich nicht sagen, schließlich hatte ich einen Termin und nicht er.

Liebe Grüße Dagegen72
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2011, 08:12   #2
kelebek
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von kelebek
 
Registriert seit: 08.11.2010
Beiträge: 1.885
kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Diese Frage stelle ich mir auch schon und kam zu keinem Schluss.
Letztendlich bleibt es die Entscheidung der Begleitung.

Mögliche Varianten, die ich sehe:
  1. Nennen des eigenen, tatsächlichen Namens der Begleitung.
  2. Nennen eines erdachten Namens, der nicht der wahre Name des Begleiters ist.
  3. Nennen lediglich des Nachnamens ohne Angaben - auch nicht auf Nachfrage - weiterer Personenangaben.
  4. Gar kein Nennen des Namens; dieses auf Nachfrage so auch sagen: "Ich möchte meinen Namen (hier und/oder jetzt) nicht nennen."
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Alt 11.10.2011, 08:31   #3
Berenike1810
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Registriert seit: 22.04.2008
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Beiträge: 1.828
Berenike1810 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Bei uns ist es ganz selbstverständlich !

Wir machen das gleich zur Begrüßung, -handgeb, "guten Tag, berenike".

Auf diese Art und Weise ist mir, vor Ort, noch kein "Rausschmiß" bekannt.

- Sollte es später tatsächlich zu einem SG-Fall kommen, wie wollt Ihr denn dann diesen Zeugen benennen ?

.
Berenike1810 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2011, 08:38   #4
Stephan42
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Es kommt darauf an, ob die Begleitung lediglich als Beistand oder als bevollmächtigte Person erscheint.

Eine bevollmächtigte Person hat auf Verlangen eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.
Dabei wird er sich wohl auch ausweisen müssen.

Als Beistand muss der Name nicht zwingend angegeben werden.

Aber warum hast Du nun ein ungutes Gefühl?
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Alt 11.10.2011, 08:51   #5
whistler->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 07.10.2011
Ort: Irgendwo in Bad.Württ.
Beiträge: 302
whistler
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Wenn er nur "Begleiter" war, hätte er seinen Namen nicht nennen müssen.

Du kannst nach § 13 SGB X allerdings auch mit einem Bevollmächtigten oder einem Beistand erscheinen.

Ein Bevollmächtigter sollte dann eine schriftliche Vollmacht vorlegen.

Ein Beistand braucht dies nicht. Ob er sich durch Angabe seines Namens oder Vorlage eines Personalausweises legitimieren soll, ist strittig.

Falls ein Beistand dies in mehreren Fällen macht, kann er unter Umständen mit dem Rechtsdienstleistungsgesetz in Konflikt kommen, wenn er/sie Rechtsdienstleistungen entgegen § 3 Rechtsdienstleistungsgesetz erbringt.

Aber so, wie ich Dein Posting verstehe, wolltest Du "nur" einen Zeugen mit dabeihaben. Und da wäre aus meiner Sicht die Angabe des Namens nicht erforderlich gewesen.
whistler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2011, 09:01   #6
Dagegen72
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 11.10.2010
Beiträge: 5.328
Dagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 EnagagiertDagegen72 Enagagiert
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Danke für die schnellen und informativen Antworten! Die Lösung, nur den Nachnamen anzugeben und weiter sonst nichts, wäre vielleicht gar nicht schlecht gewesen. Der Hinweis Phantsie-Name bei später eventueller SG-Zeugen-Bedarf war auch ganz hilfreich, weil Phantasiename hätte ich auch erst gut gefunden, wäre mein Begleiter aber auch nicht der Typ für gewesen.

Mein ungutes Gefühl resultiert in der Sache wohl einfach auf ein grundsätzliches Misstrauen der Jokeanstalt gegenüber!

Mein Begleiter war ein privat befreundeter Bekannter von mir.

Liebe Grüße Dagegen72
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2011, 09:14   #7
farger4711
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Benutzerbild von farger4711
 
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Beiträge: 786
farger4711 farger4711 farger4711 farger4711
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
Hallo!

Neulich bei einer entscheidenden Angelegenheit beim Sachbearbeiter, hatte ich einen Begleiter (mein Zeuge) dabei. Am Schluss des Gesprächs (mit zum Glück positiven Ausgang) sollte mein Begleiter seinen Namen angeben, was dieser auch getan hat. Seither habe ich ein ungutes Gefühl.

Das gefiel mir gar nicht, dass er seinen Namen genannt hat, weil ich nicht weiß, wie z.B. in Bezug auf ihn und dann auch wieder auf mich zurückkommend mögliche Zusammenhänge seitens des Sachbearbeiters Beobachtungs-Anstalten gemacht werden könnten usw

Also ich meine das im Sinne von Datenschutz. Aber auch Selbstschutz in Bezug auf Arbeitsamt-Willkür.

Frage: War er verpflichtet, seinen Namen als Begleiter anzugeben, oder hätte er auch anonym bleiben können und sagen: nein, möchte ich nicht sagen, schließlich hatte ich einen Termin und nicht er.

Liebe Grüße Dagegen72
Aber denke bitte immer daran Deine Begleitung nicht als Zeugen, sonder als Deinen Beistand vorzustellen. Als Zeuge muss die SB ihn nicht zulassen.
__

viele liebe Grüße
Martina


In der Ruhe liegt die Kraft
farger4711 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2011, 09:34   #8
DanaKa->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 14.09.2011
Beiträge: 21
DanaKa
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Zitat von kelebek Beitrag anzeigen
  1. Nennen eines erdachten Namens, der nicht der wahre Name des Begleiters ist.
Die Begleitperson ist nicht verpflichtet einen Namen zu nennen. Gewisse Höflichkeits- oder Umgangsformen tragen viel dazu bei wie Gespräche verlaufen können.
Den Vorschlag einen erdachten Namen zu nennen halte ich für äußerst bedenklich. Wenn ich begleite nenne ich den richtigen Namen. Wenn es nämlich mal hart auf hart kommt, dann war der Begleiter mit dem erdachten Namen nicht als Beistand dabei.
DanaKa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2011, 17:39   #9
Nustel
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Registriert seit: 19.06.2006
Ort: Köln
Beiträge: 2.134
Nustel Nustel Nustel
Standard AW: Muss Begleiter (Zeuge) bei Gespräch Name angeben?

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
Hallo!

Neulich bei einer entscheidenden Angelegenheit beim Sachbearbeiter, hatte ich einen Begleiter (mein Zeuge) dabei. Am Schluss des Gesprächs (mit zum Glück positiven Ausgang) sollte mein Begleiter seinen Namen angeben, was dieser auch getan hat. Seither habe ich ein ungutes Gefühl.

Das gefiel mir gar nicht, dass er seinen Namen genannt hat, weil ich nicht weiß, wie z.B. in Bezug auf ihn und dann auch wieder auf mich zurückkommend mögliche Zusammenhänge seitens des Sachbearbeiters Beobachtungs-Anstalten gemacht werden könnten usw

Also ich meine das im Sinne von Datenschutz. Aber auch Selbstschutz in Bezug auf Arbeitsamt-Willkür.

Frage: War er verpflichtet, seinen Namen als Begleiter anzugeben, oder hätte er auch anonym bleiben können und sagen: nein, möchte ich nicht sagen, schließlich hatte ich einen Termin und nicht er.

Liebe Grüße Dagegen72
Er kann, muß aber nicht den wahren Namen nennen. Der SB ist kein Herrgott , eher ein gescheiterter Mensch, sonst hätte er was ordentliches gelernt, darf noch nicht einmal den Personalausweis vom deinem (BEISTAND --- bitte nicht Zeugen--verlangen.
Dein Beistand war DEIN Zeuge und nicht des Sb´S.
Nustel ist offline   Mit Zitat antworten
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angeben, begleiter, gespräch, name, zeuge

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