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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.10.2011, 10:33   #1
KarlUE->Emailproblem
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Registriert seit: 10.10.2011
Beiträge: 1
KarlUE
Standard Jobwechsel in einen Minijob - Krankheitsbedingt

Hallo,
ich habe da mal eine Frage, denn ich bin momentan etwas verzweifelt.
Seit dem 1.10.2011 habe ich einen Teilzeitjob in einer Reinigungsfirma und arbeite dort 4,5 - 5,5 Stunden / Tag.
Meine Freundin arbeite ebenfalls Teilzeit bei einem Wohlfartswerk.
Darüber hinaus haben wir noch eine Tochter, 9 Jahre, die Kindergeld erhält.
Da unser Einkommen nicht reicht, erhalten wir aufstockend 330,- KDU.
Dies ersteinmal vorweg um unseren aktuellen "Status" zu zeigen.

Nun habe ich aber ein Riesenproblem.
Leider bin ich nicht zu 100% gesund, da ich seit fast 7 Jahren unter mittleren bis schweren Depressionen leide.
Ich hatte von 2007 - Oktober 2010 einen Teilzeitjob und einen Minijob, die mir beide unheimlich Spaß gemacht haben. In dieser Zeit war ich auch absolut depressionsfrei!
Leider wurde im Oktober 2010 der Minijobbetrieb geschlossen.
Daher hatte ich mir dann etwas neues gesucht und eine Vollzeitstelle in einem Altenheim gefunden.
Dort habe ich dann von Nov. 2010 bis Dezember 2010 gearbeitet mit der Folge, dass ich wieder eine schwere Depression erlitt.
Die arbeit dort war für mich zu stressig und ich fühlte mich permanent überfordert.
Mein Psychater war damals auch strikt dagegen, dass ich dort anfing, aber mir ging es ja gut ...
Wie dem auch sei, ich war von Dez. 2010 - einschließlich Mai 2011 krank geschrieben und bezog Krankengeld.
Im Mai 2011 wurde ich aber vom MDK gesund geschrieben.
Ehrlich gesagt fühlte ich mich auch wieder besser und ich dachte auch, dass ich die Depressionen im Griff hatte.
Im Juni 2011 fing ich dann eine Teilzeitstelle bei einem ambulanten Pflegedienst an. Im August 2011 ging es mitr aber wieder extrem schlecht, da ich mich auch dort völlig überfordert gefühlt habe und der Streß kaum auszuhalten war.
Anfang September kam es dann zum Zusammenbruch.
Ich wurde für 3 Wochen krank geschrieben.
Mir ging es gleich am ersten Tag der AU gleich besser, denn ich war den Ballast und Streß ersteinmal los.
Nun hatte ich durch zufall ein Stellenangebot einer Reingungsfirma gesehen, wo ich mehr verdiene. Ich hatte mich dann da beworben und, ich wurde genommen und habe dann mein Stelle bei der ambulanten Pflege gekündigt.
Ich dachte, dass ich evtl. durch mit einer leichten Reinigungstätigkeit besser klar komme, aber nun bin ich über eine Woche dabei und stelle fest, dass ich auch damit nicht klar komme, denn die Zeitrahmen sind sehr eng gesteckt und ich schaffe die Arbeit kaum.
Mir geht es wieder sauschlecht und ich fühle mich wie ein großer Versager...

Nun habe ich natürlich viel darüber nachgedacht über die Depressionen, wann sie eintreten und was ich vorbeugend machen kann. Vor allem der Zeitraum von 2007 - 2010 ist dabei sehr interessant, denn da ging es mir richtig gut!

Nun könnte ich evtl. wieder bei meinem alten Chef von damals anfangen in seinem neuen Betrieb. Ausserdem könnte ich auf ehrenamtlicher Basis wieder bei der Diakonie als Seniorenbetreuer stundenweise gegen Aufwandsentschädigung anfangen.
Also, alles in allem so ähnlich wie zwischen 2007 - 2010.

Das Problem ist nun aber, dass ich mich ja bezahlungstechnisch verschlechtern würde, d.h. wir würden dann ca. 470,-€ Zuschuß KDU an Stelle von 330,-€ KDU bekommen.
Ich habe da schon auch Angst vor der ARGE, die meine Krankheit immer noch nicht Ernst nimmt, obwohl es med./psycholgische Gutachten etc. von mir gibt.

Daher einfach mal meine Frage. Was würdet ihr mir raten, denn ich weiß, dass ich auf Dauer den Reingungsjob nicht machen werden kann.

LG
Thomas
KarlUE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2011, 14:16   #2
Seepferdchen
Foren-Moderator/in
 
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Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 20.631
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobwechsel in einen Minijob - Krankheitsbedingt

Hallo Thomas und willkommen.

Es ist nicht einfach dir einen Rat/Tip zu geben so aus der Ferne.

Für einen Job mußt du für dich entscheiden was für dich am besten ist!

Dem JC liegt dein Gutachten vor, wurde denn nie mal mit dir darüber gesprochen,

welche Möglichkeiten es eventuell für dich gibt?

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2011, 16:15   #3
gelibeh
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Standard AW: Jobwechsel in einen Minijob - Krankheitsbedingt

Hol Dir Rückendeckung vom Psychiater. Dann dürfte das gehen. Die Gesundheit geht vor. Ich kann das nachvollziehen, Stress und Zeitdruck waren auch immer Gift für mich.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2011, 17:03   #4
gast_
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Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Jobwechsel in einen Minijob - Krankheitsbedingt

Zitat:
Mir geht es wieder sauschlecht und ich fühle mich wie ein großer Versager...
Bist du nicht - bitte glaub mir das! Ein Job kann einen krank machen, wenn es nicht der Richtige ist.

Ich würde wirklich mal den damaligen Chef ansprechen: Habe im Bekanntenkreis jemanden, dem es ähnlich wie dir geht. In seinem alten Job fühlte er sich wohl - ist da noch immer gern gesehen ( nur bezahlen kann man ihn da nicht mehr) - im Neuen macht der Streß ihn fertig.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
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jobwechsel, krankheitsbedingt, minijob, minijob jobwechsel krankheit

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