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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.10.2011, 14:39   #1
AlterKämpe->Emailproblem
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Registriert seit: 17.04.2011
Beiträge: 195
AlterKämpe
Böse Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Folgendes..also ich hatte jetzt schon einmal das Vergnügen eine Stelle vorgeschlagen zu bekommen, bei der ich mich telefonisch bewerben sollte und der potentielle AG der deutschen Sprache alles andere als mächtig war (nicht übertrieben). Jetzt kam auf eine EMail Bewerbung von mir ein Kauderwelsch Text zurück, der mich bat dort anzurufen (denke ich..).

Diese Stelle habe ich mir selbst gesucht, ist es daher ungerechtskonform, wenn ich das nicht weiterverfolge? Und wie sieht es mit der Zumutbarkeit aus?

Hätte ich so einen Text gesendet, dann hätte ich eine Sanktion wegen Antibewerbung bekommen.

Nicht, dass man mich falsch versteht! Ich bin selber "Ausländer" in zweiter Generation. Aber das ist mir irgendwie zu blöd. Vor allem, da es sich um einen Fahrerjob handelt..ich sehe schon die Benutzung des eigenen Autos vor mir bzw. dass man da als Subunternehmer bei Hungerlohn angestellt wird.
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Alt 01.10.2011, 14:44   #2
Moonwind
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Zitat von AlterKämpe Beitrag anzeigen
Folgendes..also ich hatte jetzt schon einmal das Vergnügen eine Stelle vorgeschlagen zu bekommen, bei der ich mich telefonisch bewerben sollte und der potentielle AG der deutschen Sprache alles andere als mächtig war (nicht übertrieben). Jetzt kam auf eine EMail Bewerbung von mir ein Kauderwelsch Text zurück, der mich bat dort anzurufen (denke ich..).

Diese Stelle habe ich mir selbst gesucht, ist es daher ungerechtskonform, wenn ich das nicht weiterverfolge? Und wie sieht es mit der Zumutbarkeit aus?

Hätte ich so einen Text gesendet, dann hätte ich eine Sanktion wegen Antibewerbung bekommen.

Nicht, dass man mich falsch versteht! Ich bin selber "Ausländer" in zweiter Generation. Aber das ist mir irgendwie zu blöd. Vor allem, da es sich um einen Fahrerjob handelt..ich sehe schon die Benutzung des eigenen Autos vor mir bzw. dass man da als Subunternehmer bei Hungerlohn angestellt wird.

vielleicht solltest Du zu einem Vorstellungsgespräch hingehen und dann siehst Du weiter.
Wenn Du als Fahrer arbeitest, kann Dir das Kauderwelsch doch egal sein, Du siehst ihn ja nur morgens und abends und habt sonst nichts miteinander zu tun.
Hilfsweise kannst Du ablehen mit der Begründung, dass eine Verständigung nicht zustande kam und das JC kann dann selbst anrufen und hat somit die Bestätigung.
Besser so als Ablehnen und dann eine Sanktion verschlucken, die Vorǵehensweisen d. JCers sind ja unberechenbar...
Warte noch bis sich andere melden!
LG Moonwind
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Alt 01.10.2011, 14:51   #3
arbeitslos in holland
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Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Zitat von AlterKämpe Beitrag anzeigen
Und wie sieht es mit der Zumutbarkeit aus?
endet mit dem hier:

Zitat von AlterKämpe Beitrag anzeigen
Benutzung des eigenen Autos
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 01.10.2011, 15:32   #4
Mainzelmann->Emailproblem
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Beiträge: 74
Mainzelmann
Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Zitat von AlterKämpe Beitrag anzeigen
Folgendes..also ich hatte jetzt schon einmal das Vergnügen eine Stelle vorgeschlagen zu bekommen, bei der ich mich telefonisch bewerben sollte und der potentielle AG der deutschen Sprache alles andere als mächtig war (nicht übertrieben). Jetzt kam auf eine EMail Bewerbung von mir ein Kauderwelsch Text zurück, der mich bat dort anzurufen (denke ich..).

Diese Stelle habe ich mir selbst gesucht, ist es daher ungerechtskonform, wenn ich das nicht weiterverfolge? Und wie sieht es mit der Zumutbarkeit aus?

Hätte ich so einen Text gesendet, dann hätte ich eine Sanktion wegen Antibewerbung bekommen.

Nicht, dass man mich falsch versteht! Ich bin selber "Ausländer" in zweiter Generation. Aber das ist mir irgendwie zu blöd. Vor allem, da es sich um einen Fahrerjob handelt..ich sehe schon die Benutzung des eigenen Autos vor mir bzw. dass man da als Subunternehmer bei Hungerlohn angestellt wird.
Als Subunternehmer muss man sowieso nichts machen da das eine Selbstständige Tätigkeit wäre.
Dazu kann man niemanden zwingen.
Mainzelmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2011, 12:01   #5
AlterKämpe->Emailproblem
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Beiträge: 195
AlterKämpe
Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Zitat von Moonwind Beitrag anzeigen
vielleicht solltest Du zu einem Vorstellungsgespräch hingehen und dann siehst Du weiter.
Dann habe ich schon eine Verbindung geschaffen. Meiner Meinung nach hab ich dann wirklich Erklärungsnot, aber danke, nichts für ungut.

Zitat:
...
Warte noch bis sich andere melden!
Definitiv.
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Alt 02.10.2011, 13:03   #6
gila
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Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Hallo AlterKämpe :-)

Wie ist denn diese Stelle beschrieben worden?
Kannst du das mal einstellen?
Gib doch mal Infos, was das sein soll, was genau gesucht wird etc.

Die "Zumutbarkeit" bezieht sich ja nicht auf einen etwaigen unverständlichen Kontakt zu einem Arbeitgeber - sondern auf die Arbeit und die Bedingungen selbst.

Sollte es sich gleich herausstellen, dass es eine selbstständige Fahrerei, möglichst noch mit eigenem PKW ist, dann geht der Schuß ja an den Vermittler zurück, der dir so eine sinnfreie Tätigkeit vorschlägt - denn sie brächte dich ja sicher nicht in eine "sozialversicherungspflichtige" Tätigkeit, wo man uns alle gern reinstopfen würde ... wenn es sie nur zahlreich gäbe

Ansonsten: wieso nicht Termin machen und Klarheit vor Ort schaffen und dann mit entsprechendem Vermerk an den Vermittler? Die wollen meist nur, dass man im Vorfeld schon "Bauchweh" hat, um dir dann hinterher erzählen zu können, du hättest unnötige Vorbehalte ...
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Alt 02.10.2011, 13:06   #7
frankfurterin->Emailproblem
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frankfurterin
Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Zitat von gila Beitrag anzeigen
...dann geht der Schuß ja an den Vermittler zurück, der dir so eine sinnfreie Tätigkeit vorschlägt
Die Stelle hat er sich selbst gesucht.

Daher verstehe ich nicht so ganz, vor wem oder was er "Angst" hat?!
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Alt 02.10.2011, 13:25   #8
Rounddancer
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Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

1. Keine Angst. Denn die Stelle hast Du Dir ja selbst besorgt, sie kam nicht mit "Zur Bewerb ung aufgefordert" durch das Amt.

2. Ausländischer Chef, den man mit dem (des Bewerbers) Auto herumfahren sollte.
Das hat meine Exfrau auch mal als Job angenommen.
Positiv: Der Job diente ihr als Begründung dem Amte gegenüber dafür, daß sie aus der Diaspora der Schwäbischen Alb (Balingen), wo sie viele Jahre keine Anstellung bekam, aber trotz einer verflossenen Lebensabschnittsgefährtschaft nicht wegziehen durfte/konnte, zurück hier nach Stuttgart ziehen zu dürfen.

Negativ: Der Chef war ein Ausländer, der meinte, irgendwelche Geschäfte machen zu können. Er hatte kein Geld für ein Auto, nicht mal fürs Benzin des Autos meiner Exfrau. Und weil er dauernd Hunger hatte, futterte er auch noch das Vesperbrot meiner ehemaligen Gattin weg.

Also: Mehr Ärger als sonstwas.
So war meine Ex schnell wieder im Jobcenter "Kundin",- und sie hat seither eine -eigentlich überteuerte- Dachwohnung. Aber immerhin in Stuttgart.
Und so konnte sie die schlechten Erfahrungen mit diesem ausländischen Chef schnell hinter sich lassen. Sie fand einen Minijob (putzen, drei Stunden samstags/Woche), und kurze Zeit darauf den Job bei der -miesen- Zeitarbeitsfirma. Mit ihrem aktuellen Einsatz ist sie so sehr zufrieden, daß sie dort gerne übernommen werden möchte.

So war der Arbeitsversuch mit dem Ausländer immerhin dazu gut.
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2011, 13:51   #9
gila
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Standard AW: Zumutbarkeit/Ablehnung von Angeboten

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
1. Keine Angst. Denn die Stelle hast Du Dir ja selbst besorgt, sie kam nicht mit "Zur Bewerb ung aufgefordert" durch das Amt.

2. Ausländischer Chef, den man mit dem (des Bewerbers) Auto herumfahren sollte.
Das hat meine Exfrau auch mal als Job angenommen.
Positiv: Der Job diente ihr als Begründung dem Amte gegenüber dafür, daß sie aus der Diaspora der Schwäbischen Alb (Balingen), wo sie viele Jahre keine Anstellung bekam, aber trotz einer verflossenen Lebensabschnittsgefährtschaft nicht wegziehen durfte/konnte, zurück hier nach Stuttgart ziehen zu dürfen.

Negativ: Der Chef war ein Ausländer, der meinte, irgendwelche Geschäfte machen zu können. Er hatte kein Geld für ein Auto, nicht mal fürs Benzin des Autos meiner Exfrau. Und weil er dauernd Hunger hatte, futterte er auch noch das Vesperbrot meiner ehemaligen Gattin weg.

Also: Mehr Ärger als sonstwas.
So war meine Ex schnell wieder im Jobcenter "Kundin",- und sie hat seither eine -eigentlich überteuerte- Dachwohnung. Aber immerhin in Stuttgart.
Und so konnte sie die schlechten Erfahrungen mit diesem ausländischen Chef schnell hinter sich lassen. Sie fand einen Minijob (putzen, drei Stunden samstags/Woche), und kurze Zeit darauf den Job bei der -miesen- Zeitarbeitsfirma. Mit ihrem aktuellen Einsatz ist sie so sehr zufrieden, daß sie dort gerne übernommen werden möchte.

So war der Arbeitsversuch mit dem Ausländer immerhin dazu gut.
Lieber Heinz - hier ist mir persönlich zu oft das Wort "Ausländer" drin und das hört sich etwas ... äh .... "schräg" an... nix für ungut, aber ...
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2011, 13:52   #10
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von frankfurterin Beitrag anzeigen
Die Stelle hat er sich selbst gesucht.

Daher verstehe ich nicht so ganz, vor wem oder was er "Angst" hat?!

Aus der 1. Beschreibung des TE war mir das nichtso sonnenklar..
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2011, 15:24   #11
AlterKämpe->Emailproblem
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AlterKämpe
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Aus der 1. Beschreibung des TE war mir das nichtso sonnenklar..
Zitat:
Diese Stelle habe ich mir selbst gesucht..


Nochmal..ich habe überhaupt kein Problem mit Ausländern..siehe oben. Der Ansprechpartner war ja angegeben, das war mir schnurz..aber dass dann die deutsche Sprache so rudimentär vorhanden ist..in so einem Umfeld hab ich kein Bock zu arbeiten, da sind ja Missverständnisse vorprogrammiert.

Gerade im Transportgewerbe finde ich doch Seriosität wichtig, dazu gehört nunmal eben mMn auch ein angemessener "Ton".
AlterKämpe ist offline   Mit Zitat antworten
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