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Start > > -> 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 25.09.2011, 20:44   #1
alexanderp->Emailproblem
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alexanderp
Standard 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Hallo,
habe gestern per Brief einen Minderung des ALG II um 100 % bekommen, mir steht also im höchstfall noch Essens Gutscheine zur verfügung und nach allem was ich bisher gelesen habe gibt es wohl keine möglichkeit wohnungsgeld oder ein mietdarlehen zu bekommen (koriegert mich falls ich falsch liege).

Grund der 100 % Sanktion:Nicht einhaltung der Eingliederungsvereinbarung durch nicht einhaltung der Eigenbemühung von Initiativbewerbungen und leider hab ich es versäumt Gründe anzugeben die mein verhalten erklären und als wichtige gründe anerkannt würden. Letztes Jahr bekam ich schon eine 60 % Sanktion vom 01.10 - 31.12.2010 wegen abbruch einer Maßnahme.

Das klingt zwar ziehmlich happig ist mir klar es liegt wohl klar ein eigenverschulden vor aber das sind nur die vordergründigen fakten,
Ich habe seit Geburt einen defekt der dazu führt das mein Körper keine eigenen Hormone bilden kann nennt sich Hypophysen - insuffizienz, ich bekommen zwar substitutionelle medikamente zb. für die schilddrüse oder zb. Cortison zur anregung der Adrenalin ausschüttung der neben niere aber vorallem die substitutionelle Cortison behandlung deckt nur einen kleinen Teil ab desen was ein gesunder Mensch täglich an Adrenalin produziert hinzukommt noch das in Stress Situationen die substitutionelle Theraphie kaum ausreicht um dem Stress auszugleichen. Das alles habe ich schon seit meiner Kindheit und ich bin meistens irgendwie damit klar gekommen nur im Berufs alltag gab es immer probleme weshalb ich auch meistens nach ca. 3 monaten mit dem Berufsstress nicht mehr klar kam trotz medikamenten. Das Cortison ist als lebensnotwendiges Medikament eingestuft weshalb ich auch keine Rezeptgebühr dafür bezahlen muss, da ich ohne dieses Medikament sogut wie handlungsunfähig bin.

Leider fehlt manchmal auch das geld für die Praxisgebühr so war es auch im Juli, was dazu führte das ich keine Cortisson mehr hatte und genau in diesem Zeitraum kam es dann auch zur nicht einhaltung der Eingliederungsvereinbarung

Dazu kommt noch eine mittel - schwere Depression mit der ich schon seit langer Zeit lebe, bisher ohne Pharmazeutische Therapie, auch war ich schon einmal deswegen in einer Nervenheil Anstalt auch wenn nur kurz.

Das alles spielt sicherlich eine rolle wieso es soweit kommen konnte, da meine angeborene Krankheit oder eher defekt aber nicht als erwerbsmindernde Behinderung angesehen wird zumindest laut AOK, habe ich bisher immer alles hingenommen was mir die Arge aufgezwungen hat und seit Juli dieses Jahres nun musste ich eine neue Eingliederungsvereinbarung unterzeichnen nach der ich nun auch jeden monat 5 bewerbungen nachweisen muss, was ich vorher nicht tun musste, eigentlich erscheint es nicht gerade viel aber meistens bleiben mir nur jobs wie Call-Center oder Komissionierer und dort ist die stress belastung so hoch das es nicht lange mithalten kann.

Nun habe ich über das Urteil des BVerfG gelesen das Sanktionen laut Urteil BVerfG 09.02.10 verfassungswidrig sind. Nun meine eigentliche frage:

Da ich eh widerspruch einlegen will und mir per Amtsgericht Beratungshilfe beantragen will und evtl dagen zu Klagen währe es wohl wichtig sich bei dem widerspruch auf eine begründung festzulegen, natürlich die mit dem meisten erfolgsaussichten, also entweder aufrung meiner Depression und der Hyphopysen insuffizienz, oder die Sanktion als verstosses gegen das Urteil vom BVerfG anzufechten?

Eigentlich würde ich gern so schnell wie möglich Widerspruch einlegen am liebsten schon morgen (ein schritt nach vorne sei er auch noch so klein ist im moment definitiv besser als im schock zustand zu verharren), aber vieleicht sollte ich auch vorher mit einen Anwalt darüber reden? nur bis die Beratungshilfe gewährt wird kann es auch wieder dauern und ich hab nur einen monat Zeit widerspruch einzulegen. Was meint ihr dazu? Jeder Ratschlag und hilfe sind momentan willkommen :)

MfG Alex P.
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Alt 25.09.2011, 20:54   #2
kelebek
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kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek
Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Zitat von alexanderp Beitrag anzeigen
...aber vieleicht sollte ich auch vorher mit einen Anwalt darüber reden? nur bis die Beratungshilfe gewährt wird kann es auch wieder dauern ...
Quark! ('tschuldige).

1. Suchst Du Dir das für Dich zuständige Amtsgericht raus (Inet)
2. Nimmst Du Deine aktuelle Bewilligung ALG II
3. Deinen Perso
4. Deine Kontenauszüge der letzten drei Monate
5. Deinen Sanktionsbescheid

Gehst zum Amtsgericht (am besten morgens, da weniger los), fragst dort nach der ... wie heißt das gleich? ... Rechtsantragsstelle oder so ... erklärst Deinen Fall und lässt Dir einen Beratungshilfeschein für Deine Angelegenheit ausstellen.

Rumms! ... und damit zum Anwalt Deiner Wahl, den Du gerne auch vorher schon kontaktieren kannst (Termin und so).

Das ist nicht aufregend und wenig Zeitaufwand (wenn auch lästig).
kelebek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2011, 21:18   #3
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Zitat von Justician Beitrag anzeigen
Das hört sich tatsächlich nach schwerer Körperverletzung an, sofern der SB über Art und Schwere informiert war und er kein ärztliches Gutachten beauftragt hat.
das wäre meine Frage gewesen. Denn eine EGV darf nur mit erwerbsfähigen LB abgeschlossen werden.
Damit könnte die 60% Sanktion bereits unzulässig gewesen sein und auch die davor.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.09.2011, 22:25   #4
blinky
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Vorschlag:

Du reicht fristwarend Widerspruch ein ohne Begründung.

Gleichzeitig beantragst Du bei Gericht eine Einsweilige Anordnung. Diese begründest Du ausführlich. Eine Kopie davon bekommt dann das Jobcenter. Hier musste alle Umstände angeben, die zu deiner Entlastung führen können. eigentlich währst Du erst ab dem 01.10.2011 beschwert. Aber da aufgrund deines Gesundheitszustandes Du nicht solange warten kannst, da Du ja dringend Medikamente brauchst ist der Antrag auf einsweilige Anordnung jetzt schon gerechtfertigt.

Ich geh davon aus, dass die Medikamente für Dich Lebensnotwendig sind. Deshalb Antrag auf einsweilige Anordnung.

Mach dem Gericht darauf aufmerksam, das jede Verzögerung Einfluss auf dein Gesundheitszustand habe.

Wie ist dein Draht zu deinem Hausarzt? Könnte er Dich unterstützen, indem er Dir bescheinigt, das dein Verhalten aufgrund deines Gesundheitszustandes zusammen hängt? Weil dann wäre es einfacher.

Vorgehensweise:

1. Widerspruch einlegen beim Jobcenter, gleichzeitig Lebensmittelgutscheine beantragen. Das ist wichtig. Durch die Lebensmittelgutscheine bist Du weiterhin krankenversichert. Den solange das Jobcenter nur eine Leistung erbringt bist Du weiterhin krankenversichert. Auch Geldwertige Leistung für die Miete beantragen. Dies wird mit Sicherheit abgelehnt werden, aber dann hast Du weiteren Grund für eine Einsweilige Anordnung beim Sozialgericht. Den Dir droht durch die Leistungseinstellung deine Wohnung zu verlieren.

Gleichzeitig eine Reduzierung der Sanktion auf 60 % nach § 31a Absatz 1 Satz 6 SGB II n.F. beantragen. Diese wird mit Sicherheit abgelehnt werden. Aber das könnte später von Bedeutung sein.


2. Beim Sozialgericht Antrag auf einsweilige Anordnung stellen. Hier gehört rein, das Du dringende lebensnotwendige Medikamente benötigst. Auch vorbringen das Du einen wichtigen Grund für dein Verhalten hattest aufgrund deiner Erkrankung und auch darlegen wie es dazu gekommen ist. Besser wäre dein Arzt könnte das untermauern schriftlich. Hierzu am besten ein Atest beifügen und oder als Anlage dem Arzt gegenüber dem Sozialgericht von der Schweigepflicht entbinden. Auch anbringen dass die Gefahr besteht deine Wohnung zu verlieren. An dieser Stelle kannste Dich auf das BVerfG-Urteil beziehen.

Zitat:
Laut § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB i. V. m. § 569 Abs. 3 Nr. 1 darf der Vermieter die Wohnung (fristlos) kündigen, wenn der Mieter mit 2 Monatsmieten in Verzug ist. Da eine Sanktion nach § 31bSGB II immer drei Monate dauert, bedeutet dies zwangsläufig den Verlust der Wohnung und zwar bereits einen Monat nach Beginn einer solchen Sanktion, da die Miete üblicherweise immer zum Anfang eines Monats gezahlt werden muss.

blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 15:56   #5
alexanderp->Emailproblem
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alexanderp
Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Wow super danke an alle das gibt wieder neue hoffnung, werde morgen gleich zum Amtsgericht gehen und den widerspruch erstmal ohne begründung bei meiner arge abgeben und gleichzeitig lebesnmittelgutscheine und leistung für die miet beantragen und danach zum Sozialgericht gehen.
Mit meinem Hausarzt und mit meinen Endokrinologen sprechen (das ist der spezialist für hormonelle erkrankungen etc.) ich denk wenns vors Sozi Gericht geht kann vorallem der Endokrinologe von bedeutung sein aber der Hausarzt ist auch wichtig also beide mit einbeziehen.

Erstmal danke an alle vorallem an blink der das nochmal gut zusammengefasst hat, ich werd euch auf den laufenden halten.

Achja zu der frage ob die krankheit bei der arge gemeldet worden ist: Ja daraufhin kam ich zu einem Medizinischen Test des Medi. Dienstes und der fragte halt nur trauen sie sich zu diese oder jene arbeit zu vollrichten und ich beantwortete meistens mit ja schon allein aus Angst vor repressalien. Das alles natürlich ohne eigenen Facharzt oder auch nur Hausarzt hinzu zu konsultieren, sehr naiv von mir damals, aber ich wollte ihnen zeigen das ich bereit bin zu arbeiten, das bin ich immer noch, nur ich hab erkannt das die meisten Jobs die für mich in aussicht stehen würden (das sind wahrlich nicht viele) für mich nicht zu schaffen sind, zumindest nicht länger als 1-3 monate und deshalb hatte ich auch vor beim BFD freiwilligendienst zu leisten so das ich etwas beitrage, mich integriere ohne dabei gleich dem enormen Stress eines normalen Jobs ausgesetzt zu sein, aber das ist jetzt wohl erstmal in den hintergrund gerückt, aber wenn ich da durch komme, dann währe das mein nächstes Ziel.
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Alt 26.09.2011, 16:15   #6
blinky
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

beim Sozialgericht musste abgeben :

- Kopie des Widerspruch in 2facher Ausfertigung.
- Kopie des Sanktionsbescheides in 2facher Ausfertigung
- Kopie der EGV 2fach
- Schweigepflichtentbindung deiner behandelnen Ärtzte nur fürs Gericht. ggf. durch den Rechtspfleger aufnehmen lassen.
- Klageschrift 2fach. Es sei den Du lässt es durch Rechtspfleger aufnehmen.

Den Antrag auf einsweilige Anordnung kannst Du entweder selber schreiben oder wenn Du Dir das nicht zutraust durch Rechtspfleger beim Sozialgericht aufnehmen lassen.

Du beantragst dass die Leistungen nach dem SGB II weitergezahlt werden

Das die Kosten für deine Medikamente übernommen werden da diese Lebensnotwendig sind.

Dann schilderst Du dem Rechtspfleger wenn Du Dir das nicht selber zutraust den ganzen Sachverhalt und legst auch da, aus welchem Grunde Du Dich so verhalten hast. Denk daran der Richter ist med. Laie. Also musste auch angeben was diese Krankheit für Folgen hat.

Sollte die Ablehnung vom Jobcenter wegen der Miete als geldwertige Leistung kommen kannste dann diesen Antrag erweitern. Aber noch ist es nicht so weit.

Du bittest auch um sofortige Richtervorlage da deine Gesundheit durch diese Sanktion gefärdet ist.
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Alt 26.09.2011, 17:14   #7
Martin Behrsing
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Lass dir bitte vom Arzt diese Sachen bescheinigen, am besten so, dass er dich nicht für arbeitsfähig hält (und falls ja, dann nur sehr eingeschränkt). Damit liegt ein wichtiger Grund vor. Wichtige Gründe müssen auch dann anerkannt werden, wenn sie erst später vorgetragen werden.

So dann solltest du auch eine med. Überprüfung deiner Arbeitsfähigkeit beantragen, denn was du beschreibst, klingt eher so, dass du nur auf geschützten Arbeitsstellen arbeiten kannst.
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Martin

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Alt 26.09.2011, 17:15   #8
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alexanderp
Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

ok aber zum anwalt gehen und beraten lassen werde ich wohl auch tun und Prozesskostenhilfe oder wie das heißt beantragen da kann mir dann mein anwalt helfen. Ich denke um einen Anwalt komm ich nicht herum.
alexanderp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 18:01   #9
blinky
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Wenn Du morgen beim Rechtspfleger bist, kannst Du auch gleich Prozesskostenhilfeantrag stellen. Dann musst Du zusätzlich dein letzten Bewilligungsbescheid mitnehmen.
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Alt 26.09.2011, 18:57   #10
Rechtsverdreher
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

1. Eingliederungsvereinbarungen dürfen nur mit zweifelsfrei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen abgeschlossen werden.

2. Sanktionen sind nicht verfassungswidrig. Das soziokulturelle Existenzminimum ist unverfügbar und muss eingelöst werden. Die können Dich zwar sanktionieren, aber auf Deinen Antrag hin müssen sie weiterleisten, sofern kein Ansparvermögen bzw. Nebeneinkommen vorhanden sind.

D. h., im Falle einer Sanktion, sofort und nachweislich ergänzende Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen beantragen (steht versteckt im Kleingedruckten). Denn falls Du vor Gericht verlierst, dann guckste rückwirkend in die Röhre. Ergänzende Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen gibt es nur ab Antragstellung.
Und, nicht nur Lebensmittelgutscheine beantragen, Du willst den kompletten Regelsatz haben. Egal was die erzählen.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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Alt 26.09.2011, 19:05   #11
blinky
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Man siehts ja bei Regensburger. Der hat auch eine 100 % Sanktion. Er hatte beim Jobcenter Geldwertige Ersatzleistung zum begleichen der Miete beantragt. Wurde abgelehnt mit der Begründung das Gesetz gebe das nicht her. Jetzt ist die Sache in Karlsruhe.
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2011, 21:28   #12
Justician
 
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

@Martin: Wundere mich über die Löschung einiger Beiträge hier.

Was Dir nicht genehm= nicht hilfreich für den Fragenden?

Gibt es also nicht nur ZensUrsula?
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Alt 26.09.2011, 21:39   #13
AlterKämpe->Emailproblem
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AlterKämpe
Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Na für den Fragenden ist dein Orthographie Fetisch recht uninteressant
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Alt 26.09.2011, 21:53   #14
Hartzeola
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Zitat von AlterKämpe Beitrag anzeigen
Na für den Fragenden ist dein Orthographie Fetisch recht uninteressant
Kannst Du vielleicht definieren, was du damit meinst?
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2011, 04:18   #15
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Zitat von alexanderp Beitrag anzeigen
ok aber zum anwalt gehen und beraten lassen werde ich wohl auch tun und Prozesskostenhilfe oder wie das heißt beantragen da kann mir dann mein anwalt helfen. Ich denke um einen Anwalt komm ich nicht herum.
Ein Anwalt ist dann sinnvoll, wenn man sich selbst nicht zutraut, zu klagen.
Aber es sollte ein Anwalt sein, der es so sieht wie wir hier... es gibt leider viele Anwälte, die mehr schaden als nutzen und sogar falsch beraten!
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Alt 27.09.2011, 04:19   #16
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Zitat von blinky Beitrag anzeigen
Man siehts ja bei Regensburger. Der hat auch eine 100 % Sanktion. Er hatte beim Jobcenter Geldwertige Ersatzleistung zum begleichen der Miete beantragt. Wurde abgelehnt mit der Begründung das Gesetz gebe das nicht her. Jetzt ist die Sache in Karlsruhe.
Ui, da hab ich was Wichtiges verpaßt...
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Alt 27.09.2011, 09:45   #17
Martin Behrsing
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Zitat von Justician Beitrag anzeigen
@Martin: Wundere mich über die Löschung einiger Beiträge hier.

Was Dir nicht genehm= nicht hilfreich für den Fragenden?

Gibt es also nicht nur ZensUrsula?
mach Deine Diskussionen mit sumse bitte woanders, aber bitte nicht im Hilfebereich. Vielleicht trefft ihr Euch mal lieber jeden Tag 2 Stundenklatsch.
__

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Martin

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Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2011, 10:39   #18
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Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Kannst Du vielleicht definieren, was du damit meinst?
Ganz einfach, wenn man versucht jemanden bloßzustellen, weil seine Rechtschreibung nicht so toll ist - klassische Internetkrankheit, hat hier nichts zu suchen finde ich.
AlterKämpe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2011, 21:33   #19
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Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
mach Deine Diskussionen mit sumse bitte woanders, aber bitte nicht im Hilfebereich. Vielleicht trefft ihr Euch mal lieber jeden Tag 2 Stundenklatsch.
Aha!
Sorry, aber mit Deiner Zensur und solchen Kommentaren schadest Du der Sache, die Du anscheinend verfolgst.

Mal so am Rande: Seit 1989 hat sich viel getan.

Natürlich ist die Einheitsdoktrin des Stalinismus dabei flöten gegangen. Schon bemerkt?
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2011, 21:59   #20
Hartzeola
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Zitat von AlterKämpe Beitrag anzeigen
Ganz einfach, wenn man versucht jemanden bloßzustellen, weil seine Rechtschreibung nicht so toll ist - klassische Internetkrankheit, hat hier nichts zu suchen finde ich.
Du willst es also entscheiden, wer hier schreiben darf und wer nicht. Schon von Rechtschreibprüfung was gehört?
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2011, 22:23   #21
blinky
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Rechtsschreibprüfung hat meine Textverarbeitung und mein Emailprogramm.

Aber nicht mein Internetbrowser. Ich mach mir bestimmt nicht die Mühe und schreibe extra in der Textverarbeitung.

Außerdem sind hier viele Semester die die alte Rechtschreibung gelernt haben. Die stellen sich bestimmt nicht um.

Mal davon abgesehen dass einige User eine Rechtschreibschwäche haben.

Oder bist Du ohne Fehler? Das kannst Du mir nicht weiß machen.
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2011, 22:42   #22
Hartzeola
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Zitat von blinky Beitrag anzeigen

Mal davon abgesehen dass einige User eine Rechtschreibschwäche haben.

Oder bist Du ohne Fehler? Das kannst Du mir nicht weiß machen.
Ich bin auch nicht ohne Fehler. Dir will ich auch nichts weiß machen.
Nimm es nicht übel. Meiner Meinung nach kannst du auch gut schreiben. Es ist auch keine Internetkrankheit.

Du versuchst einfach, viel schneller zu schreiben, als du kannst. Das ist bei jedem Mensch ziemlich unterschiedlich und kein Nachteil. Sei einfach etwas aufmerksamer.
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2011, 00:11   #23
Birgit26
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Birgit26
Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Vielleicht hilft das auch etwas weiter

Sozialgericht Dresden, Urteil vom 07.11.2008
- S 6 AS 2026/06 -
Sanktion gegen „Hartz IV“-Empfänger ist bei unklarer Belehrung rechtswidrig
Die Kürzung von Arbeitslosengeld II darf nur erfolgen, wenn der Betroffene zuvor klar und eindeutig auf die drohende Sanktion hingewiesen worden ist. So hat das Sozialgericht Dresden entschieden.




Der Kläger aus Dresden ist arbeitslos und bezieht Arbeitslosengeld II. Die ARGE Dresden forderte ihn auf, sich auf eine Stelle als Sportassistent bei einem Verein zu bewerben. Der Kläger begab sich zu dem Vorstellungstermin. Er weigerte sich dann aber, vorab einen Personalbogen auszufüllen. Zu einem Arbeitsvertrag kam es daraufhin nicht. Die ARGE Dresden verhängte deswegen eine Sanktion. Für drei Monate wurde die Regelleistung um 30 % gekürzt. Der Kläger erhielt insgesamt 279 € weniger Arbeitslosengeld II. Dagegen reichte er Klage ein.
Das Sozialgericht Dresden gab dem Kläger recht. Da die Sanktionierung das Existenzminimum betrifft, müssen die formalen Regeln genau eingehalten werden. Die Sanktion darf nur verhängt werden, wenn der Betroffene vorab über die drohenden Rechtsfolgen präzise belehrt worden ist. Er muss unmittelbar aus der Rechtsfolgenbelehrung entnehmen können, um welchen genauen Betrag sein Arbeitslosengeld II gekürzt wird, wenn er gegen seine Pflichten verstößt. Die Rechtsfolgenbelehrung der ARGE Dresden wiederholte eine Vielzahl vom Gesetz vorgesehener Sanktionsmöglichkeiten und ließ offen, welche davon tatsächlich zutraf. Auf dieser Grundlage durfte die Sanktion nicht verhängt werden.
Birgit26 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2011, 13:05   #24
Rechtsverdreher
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

Zitat von Birgit26 Beitrag anzeigen
Sozialgericht Dresden, Urteil vom 07.11.2008
- S 6 AS 2026/06 -
Sanktion gegen „Hartz IV“-Empfänger ist bei unklarer Belehrung rechtswidrig
Die Kürzung von Arbeitslosengeld II darf nur erfolgen, wenn der Betroffene zuvor klar und eindeutig auf die drohende Sanktion hingewiesen worden ist. So hat das Sozialgericht Dresden entschieden.
Die Volks-Empfängerin v. d. Leyen hat aber zwischenzeitlich das Gesetz geändert, sodass es angeblich reichen soll seine Rechte bereits zu kennen.
Muss also erst wieder einer zum BSG wackeln und das erstmal genau abklären lassen.
Das ist ja auch der dahinterstehende Sinn, der Bürger und die Gerichte sollen nicht wissen was Recht ist.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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Alt 01.10.2011, 07:02   #25
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Standard AW: 100% Sanktion fragen zum widerspruch.

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Außerdem sind hier viele Semester die die alte Rechtschreibung gelernt haben. Die stellen sich bestimmt nicht um.
Nee, ganz bestimmt nicht! :-)
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fragen, sanktion, verfassungswidrig, widerspruch

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