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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 19.09.2011, 10:16   #1
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Chaylas
Standard Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Hallo ihr Lieben.
Folgendes ist meine momentane Situation:

Alleinerziehend, zwei Kinder 11 und 9 Jahre alt. Derzeit bekomme ich Alg1 (465 Euro) Kindergeld für beide Kinder (368 Euro) und Unterhalt für die Kinder (250 Euro pro Kind, also insgesamt 500 Euro)
Meine Miete beträgt 440 Euro inkl. Nebenkosten, es wird mich mit Sicherheit eine Nachzahlung erwarten, da mein Vermieter (privat, älterer Herr) etwas knapp kalkuliert hat und das Geld garantiert zu wenig ist um davon noch Heizung und Wasser zu decken. Die reine Kaltmiete beträgt 330 Euro, dazu kommen noch 84 Euro für Strom. Das wäre die momentane Ist-Situation. Wohngeld habe ich schon zu beginn meiner erwerbslosigkeit beantragt (01.07.11) aber das dauert scheinbar länger bis das mal durch ist, ob ich etwas bekomme weiß ich also noch garnicht.

So, nun hatte ich letzte Woche ein Vorstellungsgespräch und wenn ich Glück habe kann ich die Stelle bekommen. Es wäre aber leider nur eine 60-Stunden-im-Monat Stelle, dementsprechend wäre der Verdienst auch nicht so hoch. Ich würde ca 650 Euro Brutto im Monat bekommen, was laut Gehaltsrechner etwa 514 Euro Netto wären. Wenn ich nun noch die Spritkosten abziehe würde da also etwas weniger als ALG1 bei rumkommen.

Worüber ich nun nachdenke ist, was die bessere Alternative wäre, Wohngeld (sofern ich überhaupt etwas bekomme, ich hab irgendwo mal gelesen das man auch zu wenig haben kann um da was zu bekommen?) oder aufstockendes H4, wobei ich da halt nicht weiß ob mir überhaupt etwas zusteht. Ein kleines Problem ist vielleicht der KU, der ist nicht nach der Düsseldorfer Tabelle, sondern mein Mann und ich haben uns auf diesen Betrag geeinigt, denn ich finde auch er muss ja noch von etwas leben können. Würde das Amt nun diesen Betrag anerkennen oder würden die von mir wollen das ich den DD Tabellenbetrag verlange?

Eine andere Sache ist meine Wohnung. Die Kosten sind wohl nach der Tabell für unseren Lkr in Ordnung, aber die Wohnung ist mit 90 qm zu groß....können die von mir verlangen umzuziehen? Das will ich auf keinen Fall. Ich bin mit den Kindern im März erst ausgezogen, wir haben uns grad eingelebt. Ich kann ihnen doch jetzt nach der Trennung und allem nicht schon wieder einen Umzug zumuten. Vor allem müsste ich ja auch erstmal was finden. Ich will auf jeden Fall hier im Ort bleiben, denn der KV wohnt auch hier und ich möchte meinen Kindern die Trennung so einfach wie möglich machen, eben auch dadurch das sie ihren Vater jederzeit sehen können wenn sie wollen und nicht komplett aus ihren Umfeld (Freunde, Schule usw) gerissen werden.

So, is viel Text geworden, aber vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen....von dem o.g. hängt auch mit ab ob ich den Job überhaupt annehmen kann oder nicht, nur falls sich jemand wundert warum ich mir vorher schon so viele Gedanken darüber mach.
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Alt 19.09.2011, 12:08   #2
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat:
es wird mich mit Sicherheit eine Nachzahlung erwarten, da mein Vermieter (privat, älterer Herr) etwas knapp kalkuliert hat und das Geld garantiert zu wenig ist um davon noch Heizung und Wasser zu decken.
Dann bitte ihn den Abschlag höher zu setzen...besser man bekommt etwas raus. Vor allem, wenn man ALG II beantragen muß, sollte der Abschlag hoch genug sein....
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Alt 19.09.2011, 12:13   #3
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Chaylas
Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Das will er nicht, macht er erst nach der ersten Endabrechnung. Darum gehts mir aber auch momentan nicht, mich würde eher interessieren welche Variante ihr mir empfehlen würdet, alles natürlich erstmal vorausgesetzt ich bekäme den Job.
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Alt 19.09.2011, 12:16   #4
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Hallo ihr Lieben.
Folgendes ist meine momentane Situation:

Alleinerziehend, zwei Kinder 11 und 9 Jahre alt. Derzeit bekomme ich Alg1 (465 Euro) Kindergeld für beide Kinder (368 Euro) und Unterhalt für die Kinder (250 Euro pro Kind, also insgesamt 500 Euro)
Meine Miete beträgt 440 Euro inkl. Nebenkosten, es wird mich mit Sicherheit eine Nachzahlung erwarten, da mein Vermieter (privat, älterer Herr) etwas knapp kalkuliert hat und das Geld garantiert zu wenig ist um davon noch Heizung und Wasser zu decken. Die reine Kaltmiete beträgt 330 Euro, dazu kommen noch 84 Euro für Strom. Das wäre die momentane Ist-Situation. Wohngeld habe ich schon zu beginn meiner erwerbslosigkeit beantragt (01.07.11) aber das dauert scheinbar länger bis das mal durch ist, ob ich etwas bekomme weiß ich also noch garnicht.

Antrag auf Vorschuß stellen...habe ich bekommen, man muß dann vielleicht mal den Teamleiter sprechen, so hats bei mir geklappt.


So, nun hatte ich letzte Woche ein Vorstellungsgespräch und wenn ich Glück habe kann ich die Stelle bekommen. Es wäre aber leider nur eine 60-Stunden-im-Monat Stelle, dementsprechend wäre der Verdienst auch nicht so hoch. Ich würde ca 650 Euro Brutto im Monat bekommen, was laut Gehaltsrechner etwa 514 Euro Netto wären. Wenn ich nun noch die Spritkosten abziehe würde da also etwas weniger als ALG1 bei rumkommen.

Kämst du denn damit klar?

Worüber ich nun nachdenke ist, was die bessere Alternative wäre,

Das müßte man sich ausrechnen lassen


Wohngeld (sofern ich überhaupt etwas bekomme, ich hab irgendwo mal gelesen das man auch zu wenig haben kann um da was zu bekommen?)

Ja, das ist richtig...

oder aufstockendes H4, wobei ich da halt nicht weiß ob mir überhaupt etwas zusteht.

Ja, ganz sicher, weil du ja einen Freibetrag hast

Ein kleines Problem

eher ein großes

ist vielleicht der KU, der ist nicht nach der Düsseldorfer Tabelle, sondern mein Mann und ich haben uns auf diesen Betrag geeinigt, denn ich finde auch er muss ja noch von etwas leben können.

Du solltest an euch denken - nicht an ihn

Würde das Amt nun diesen Betrag anerkennen

nein

oder würden die von mir wollen das ich den DD Tabellenbetrag verlange?

Ja, und an deiner Stelle würde ich das nun tun - dazu Wohngeld und du ersparst dir den Streß mit dem JC, den du beim Aufstocken hättest


Eine andere Sache ist meine Wohnung. Die Kosten sind wohl nach der Tabell für unseren Lkr in Ordnung, aber die Wohnung ist mit 90 qm zu groß....können die von mir verlangen umzuziehen?
Nein
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Alt 19.09.2011, 12:17   #5
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Das will er nicht, macht er erst nach der ersten Endabrechnung. Darum gehts mir aber auch momentan nicht, mich würde eher interessieren welche Variante ihr mir empfehlen würdet, alles natürlich erstmal vorausgesetzt ich bekäme den Job.
Wie gesagt: Wenn du ALG II beantragst solltest du das vorher durchsetzen...in deinem und dem Interesse deiner Kinder.
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Alt 19.09.2011, 12:29   #6
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Chaylas
Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat:
Du solltest an euch denken - nicht an ihn
Indem ich auch an ihn denke, denke ich gleichzeitig an uns. Mir ist ein entspannter Umgang mit meinem Mann wichtig, weil das zum Wohle unserer Kinder ist. Ich bin nicht darauf aus ihn zu schröpfen, er muss auch von irgend etwas leben.

Zitat:
Kämst du denn damit klar?
Naja, es würde ultraknapp werden und es darf aber auch rein garnichts an Sonderausgaben kommen....Klassenausflüge und private Ausflüge sowie sonstige Aktivitäten müssten dann komplett auf null gesetzt werden, denn das könnte ich dann nicht mehr leisten. Deswegen überlege ich ja, ob ich irgendwo etwas dazubekommen kann. Wenn nicht, dann bleibt mir nur Zeitarbeit. Wollte ich eigentlich nicht wirklich, aber bevor ich dann im Februar H4 beantragen muss.......

Zitat:
nein
warum nicht? Der Betrag in der Tabelle ist ein Richtwert, also kann es ja eigentlich nicht sein das man da erst was gerichtlich festsetzen lassen muss oder doch? Wenn das so ist dann lasse ich das mit dem H4 sein und schau wie ich anders klar komme... Ich will meinen Mann nicht vor irgendein Gericht zerren, auf derlei unfrieden hab ich echt keine Nerven.

Zu den NebenkosteN: wenn er das nunmal so machen will, dann isses halt einfach so. Ich wohne auf dem Land, der VM ist mein direkter Nachbar. Mit dem will ich mich nicht rumstreiten, ich bin froh überhaupt ne Wohnung bekommen zu haben. Wenn ne Nachzahlung kommt dann weiß er, daß ich die nicht in einem Betrag bezahlen kann.
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Alt 19.09.2011, 12:40   #7
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Indem ich auch an ihn denke, denke ich gleichzeitig an uns. Mir ist ein entspannter Umgang mit meinem Mann wichtig, weil das zum Wohle unserer Kinder ist.

Stimmt - aber das finanziert JC nicht.


Und: Die Kinder haben Anspruch auf den ihnen zustehenden Unterhalt...darauf darfst du eigentlich nicht verzichten, im Interesse der Kinder! Z.B. auf Klassenausflüge, private Ausflüge sowie sonstige Aktivitäten sollten sie nicht verzichten müssen...

Naja, es würde ultraknapp werden und es darf aber auch rein garnichts an Sonderausgaben kommen....Klassenausflüge und private Ausflüge sowie sonstige Aktivitäten müssten dann komplett auf null gesetzt werden, denn das könnte ich dann nicht mehr leisten. Deswegen überlege ich ja, ob ich irgendwo etwas dazubekommen kann.

Wenn nicht, dann bleibt mir nur Zeitarbeit.

Schlechte Alternative...

Wollte ich eigentlich nicht wirklich, aber bevor ich dann im Februar H4 beantragen muss.......

Wieviel würde den kindern an Unterhalt denn zustehen? Und was zahlt er? Rede doch noch mal mit ihm drüber... ich glaube nicht, daß er möchte, daß seine Kinder auf soviel verzichten müssen - wenn doch, wär er kein guter Vater...

warum nicht?

Weil das JC nicht dazu da ist, deinem EX das Leben zu erleichtern, die werden die Unterhaltsansprüche überprüfen und einklagen, wenn du es nicht tust.

Der Betrag in der Tabelle ist ein Richtwert,

an dem sich die Familienrichter orientieren...


also kann es ja eigentlich nicht sein das man da erst was gerichtlich festsetzen lassen muss oder doch?

Wenn man staatliche Hilfe beansprucht, schon

Wenn das so ist dann lasse ich das mit dem H4 sein und schau wie ich anders klar komme... Ich will meinen Mann nicht vor irgendein Gericht zerren, auf derlei unfrieden hab ich echt keine Nerven.
Wenn du keine Nerven hast, dann bringt ALG II rein gar nichts... da hast ständig mit Widerspruch und vielleicht sogar Klagen zu tun... wenn du haben willst, was dir zusteht.

Zitat:
wenn er das nunmal so machen will, Es ist halt einfach so...dann isses halt einfach so.
Mit der Einstellung brauchst du gar nicht erst ALG II beantragen, den Satz haben die bestens drauf: Es ist einfach so...
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Alt 19.09.2011, 12:54   #8
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Chaylas
Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat:
Schlechte Alternative...
So wie es sich momentan darstellt aber wohl die einzige. Ich denke ich werde den Job nicht annehmen wenn sich das alles so verhält, weils zum leben einfach zu wenig ist. Und ich werde meinen Mann nicht vor Gericht zerren (lassen). Er zahlt, was er kann ohne selbst total zu verarmen. Er hat ein Haus abzubezahlen, einen Weg zur Arbeit von 60km einfach und was essen möchte er ja auch. Durch die Trennung hat er nun ja auch die schlechte Steuerklasse un verdient dementsprechend weniger.

Zitat:
Wieviel würde den kindern an Unterhalt denn zustehen? Und was zahlt er? Rede doch noch mal mit ihm drüber... ich glaube nicht, daß er möchte, daß seine Kinder auf soviel verzichten müssen - wenn doch, wär er kein guter Vater...
Wie gesagt, er gibt was er kann, er zahlt auch mal was außer der Reihe, obs nun Schulbedarf, Schuhe oder sonstwas ist, das müsste er ja normal nicht tun.

Danke für die Infos, ich werd nochmal drüber nachdenken, aber ich denke auf diesen Grundlagen ist der Job nichts für mich.
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Alt 19.09.2011, 14:29   #9
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Meiner Ansicht nach ist dein geplanter Job besser als der Stress mit der Zeitarbeit.

Wenn du unter 15 Wochenstuden arbeitest, zählst du bei der Arbeitsagentur weiter als arbeitslos. Dann kannst du weiter ALG 1 bekommen - bis Februar bis dein ALG 1 ausläuft.

Meine Rechnung: 60 Std durch 4,5 Wochen sind 13 Wochenstunden.
Ich weiß aber nicht genau, ob die Arbeitsagentur die Wochenstunden genauso ausrechnet (?

Vom Verdienst sind 165 Euro frei, der Rest wird angerechnet.
Du hättest also wäre165 Euro mehr als bisher.
Die Fahrtkosten zur Arbeit kannst du vom Verdienst abziehen.
Verdienst (minus Fahrtkosten) + gekürztes ALG1 = 630 Euro (statt vorher 465)

Link Anrechnung von Nebeneinkommen

Weißt du, wieviel Wohngeld du ungefähr bekommen wirst?
Mit Nebenverdienst wäre es etwas weniger.

Mach es dringend bei der Wohngeldstelle. Ich kenne jemand, der bekam in ähnlicher Situation innerhalb von 2 Wochen das WG, obwohl es bei uns im Normalfall 5 Monate dauert. Allerdings ist sie persönlich hingegangen und hat der Sachbearbeiterin die Situation geschildert. Oder wie schon geraten wurde, du kannst auch ganz offiziell einen Vorschuss aufs Wohngeld beantragen.
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Alt 19.09.2011, 14:46   #10
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Chaylas
Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat:
Weißt du, wieviel Wohngeld du ungefähr bekommen wirst?
Nein, ich hab keine Ahnung wieviel und ob überhaupt ich was bekommen werde. Die haben mich bisher zweimal angeschrieben und wollten wissen ob ich noch von irgendwo Unterstützung bekomme (naturalien oder Geld) worauf ich jedesmal geantwortet habe das ich nur das bekomme was ich ihnen auch nachgewiesen habe an Einkommen.

Zitat:
Wenn du unter 15 Wochenstuden arbeitest
Es sollen mindestens 15 Stunden in der Woche sein laut dem Mensch mit dem ich das Vorstellungsgespräch hatte, es können Überstunden gemacht werden, diese würden auch bezahlt. Allerdings sind die Überstunden keine feste Größe auf die ich mich verlassen kann, deswegen muss ich erstmal mit dem tatsächlichen Lohn rechnen, alles andere ist ja nur ein "kann".

Bei der Wohngeldstelle hab ich schon mehrmals angefragt, da heißts immer "Ist in Bearbeitung" Ich hab da fast den Verdacht das ich nichts bekommen werde, weil ich wohl nicht genug Einkommen habe......
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Alt 19.09.2011, 14:53   #11
Erolena
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Das Bildungspaket gibt es auch für Wohngeld- / Kinderzuschlag-Bezieher.
Klassenfahrten, Essenszuschuss, Schülerbeförderung, Teilhabe also Vereinsbeitrag o.ä., notfalls Nachhilfe + 100 Euro persönlicher Schulbedarf je Kind.
Den Antrag musst du bei der Kommune stellen (nicht beim Jobcenter).

BMFSFJ - Online-Rechner - Kinderzuschlag und Leistungen für Bildung und Teilhabe


Eventuell steht dir der Kinderzuschlag von der Familienkasse zu.
Das sind maximal 140 Euro. Das hängt von einem Mindest- und Höchsteinkommen ab.
Das müsste man mal ausrechnen mit und ohne Nebenjob.

Biddy kennt sich mit dem Kinderzuschlag gut aus, falls sie hier mit liest.

Kinderzuschlag Einkommen und Vermögen - Anrechnung

Antragsformular Kinderzuschlag (rechts auf der Internetseite)
+ Telefonnummern Familienkassen
Kinderzuschlag - www.arbeitsagentur.de
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Alt 19.09.2011, 14:55   #12
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Du solltest an euch denken - nicht an ihn
Wo lebst Du denn? Deine egomanische Einstellung führt eben gerade das Land in die Sackgasse.

Zitat von Chaylas
Indem ich auch an ihn denke, denke ich gleichzeitig an uns. Mir ist ein entspannter Umgang mit meinem Mann wichtig, weil das zum Wohle unserer Kinder ist. Ich bin nicht darauf aus ihn zu schröpfen, er muss auch von irgend etwas leben.
Ist die einzigst vernünftige Möglichkeit.

Versuche doch erst mal, ob Du ohne Amt zurecht kommst; Leistungen von denen beantragen kannst Du noch immer, wobei diese dann freilich erst ab Antragstellung gewährt werden. Allerdings, kämest Du so über die Runden, wäre das insgesamt wohl entspannter für Euch.

Überdies würde das Amt vermutlich auch Deinem Ex(?) auf die Füsse treten, wenn das, was Ihr vereinbart habt, unter den gesetzlichen Bestimmungen liegt.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 15:41   #13
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Chaylas
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Danke Pinguin, ich dachte schon ich bin ganz alleine mit meiner Einstellung das man auch den anderen Elternteil noch leben lassen sollte.... mal ganz davon abgesehen das es "nur" um 50 Euro ginge, welche er mir mehr bezahlen müsste nach der Tabelle. Dafür übernimmt er ja wie gesagt auch Sachen, welche er nicht übernehmen müsste, denn Schulbedarf, Kleidung usw sind normal im KU enthalten. Klar, 50 Euro sind viel Geld, nur bringts mir nix wenn ich auf alle rechte poche bis zum erbrechen und dafür das gute Verhältnis zerstöre. Ja ich weiß, das Amt würde es nicht so sehen.

Gibts eigentlich eine Stelle die mir mal unverbindlich und ohne hinterher gleich ein Fass aufzumachen den genauen Unterhalt errechnet? Bitte nicht aufs JA verweisen, die will ich nicht an der Backe haben. Außerdem waren die sehr unfreundlich, weil mein Mann hat schonmal versucht dort Auskunft zu bekommen zwecks Unterhalt, der bekam gesagt für ihn tun sie garnichts, das ginge nur wenn ich komme und eine Beistandschaft einrichte. Das will ich aber nicht.

PS: zur DD Tabelle nochmal:

1. Die Tabelle hat keine Gesetzeskraft, sondern stellt eine Richtlinie dar. Sie weist den monatlichen Unterhaltsbedarf aus, bezogen auf zwei Unterhaltsberechtigte, ohne Rücksicht auf den Rang. Der Bedarf ist nicht identisch mit dem Zahlbetrag; dieser ergibt sich unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anmerkungen.
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Alt 19.09.2011, 15:47   #14
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Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Es sollen mindestens 15 Stunden in der Woche sein laut dem Mensch mit dem ich das Vorstellungsgespräch hatte, es können Überstunden gemacht werden, diese würden auch bezahlt. Allerdings sind die Überstunden keine feste Größe auf die ich mich verlassen kann, deswegen muss ich erstmal mit dem tatsächlichen Lohn rechnen, alles andere ist ja nur ein "kann".
Hm, es dürften fürs ALG 1 max. 14,9 Wochenstunden sein, um bis Februar weiter ALG 1 zu bekommen. Scheinbar nichts zu machen?

Dagegen beim ALG II ist die Studenzahl ganz egal.

Zitat:
Bei der Wohngeldstelle hab ich schon mehrmals angefragt, da heißts immer "Ist in Bearbeitung" Ich hab da fast den Verdacht das ich nichts bekommen werde, weil ich wohl nicht genug Einkommen habe......
Dann stell den Antrag auf Vorschuss. Ein paar wenige Zeilen:
alle Unterlagen liegen seit xxx vor; brauche einen Vorschuss, weil sonst mein Geld nicht ausreicht. Ich bitte um einen schriftlichen, rechtsmittelfähigen Bescheid.
Lass die Antragsabgabe auf deiner Kopie bestätigen. Oder per Einschreiben hinschicken.

Benutz mal einen Wohngeldrechner
Ingo Turski: Wohngeld-Berechnung

Angenommen euer Einkommen reicht nicht fürs Wohngeld:
Dann kann die Familie aufstockend ALG 2 beziehen.
(auch rückwirkend ab Wohngeld-Antragstellung)
Andere Variante: Man kann aber auch aufs 'eigentlich zustehende' ALG 2 verzichten und doch Wohngeld bekommen! Wer auf ALG2 verzichtet ist nicht vom Wohngeld ausgeschlossen.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 16:27   #15
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Chaylas
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Dankeschön Erolena. Bei dem Rechner kam folgendes heraus:
Ihr vermutlicher Wohngeldanspruch: 144 €
— Ihren Lebensunterhalt müssten Sie möglicherweise über Aufbrauch von Vermögen bestreiten können, um Wohngeld zu erhalten und nicht auf Grundsicherung verwiesen zu werden.

Allerdings war mir nun bei diesem Rechner nicht wirklich klar wo ich da den KU und das KG eintragen muss , ich habe den KU nun zum ALG addiert und das KG weggelassen. Was will mir der Satz da nun sagen? Das ich, wenn ich kein zusätzliches Vermögen habe, wohl nix bekommen werde weil ich zu arm bin? Wenns so ist werd ich nix bekommen, denn Vermögen habe ich nicht.
Chaylas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 17:27   #16
pinguin
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Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Das ich, wenn ich kein zusätzliches Vermögen habe, wohl nix bekommen werde weil ich zu arm bin? Wenns so ist werd ich nix bekommen, denn Vermögen habe ich nicht.
Laß Dich mal nicht verunsichern; Vermögen ist beim ALG 2 relevant, wobei es auch da einen Freibetrag gibt. Primär wichtig sind alle laufenden monatlichen Einkünfte, und dieses dürfte auch für's Wohngeld gelten.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 19.09.2011, 19:23   #17
Erolena
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Welche Mietstufe hast du?

Miete beträgt 440 Euro inkl. Nebenkosten.
Aber wie hoch ist die Kaltmiete + kalte Betriebskosten?
(also ohne Heizkosten)
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 19:33   #18
Justician
 
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Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Meiner Ansicht nach ist dein geplanter Job besser als der Stress mit der Zeitarbeit.

Wenn du unter 15 Wochenstuden arbeitest, zählst du bei der Arbeitsagentur weiter als arbeitslos. Dann kannst du weiter ALG 1 bekommen - bis Februar bis dein ALG 1 ausläuft.

Meine Rechnung: 60 Std durch 4,5 Wochen sind 13 Wochenstunden.
Ich weiß aber nicht genau, ob die Arbeitsagentur die Wochenstunden genauso ausrechnet (?

Vom Verdienst sind 165 Euro frei, der Rest wird angerechnet.
Du hättest also wäre165 Euro mehr als bisher.
Die Fahrtkosten zur Arbeit kannst du vom Verdienst abziehen.
Verdienst (minus Fahrtkosten) + gekürztes ALG1 = 630 Euro (statt vorher 465)

Link Anrechnung von Nebeneinkommen

Weißt du, wieviel Wohngeld du ungefähr bekommen wirst?
Mit Nebenverdienst wäre es etwas weniger.

Mach es dringend bei der Wohngeldstelle. Ich kenne jemand, der bekam in ähnlicher Situation innerhalb von 2 Wochen das WG, obwohl es bei uns im Normalfall 5 Monate dauert. Allerdings ist sie persönlich hingegangen und hat der Sachbearbeiterin die Situation geschildert. Oder wie schon geraten wurde, du kannst auch ganz offiziell einen Vorschuss aufs Wohngeld beantragen.
Die BA berechnet Arbeitszeit wie folgt:
60 Stunden/ Monat ./. 30 Tage x 7 Wochentage: 14 Stunden/ Woche
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 20:12   #19
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Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Welche Mietstufe hast du?
Laut der Tabelle 1

Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Miete beträgt 440 Euro inkl. Nebenkosten.
Aber wie hoch ist die Kaltmiete + kalte Betriebskosten?
(also ohne Heizkosten)
330 Kaltmiete und 110 Nebenkosten. Wie genau die aufgeschlüsselt werden weiß ich nicht ehrlich gesagt...ich sollte vielleicht dazu sagen das es meine erste eigene Wohnung ist....Ich bin von meinen Eltern direkt zu meinem Mann gezogen und da hatten wir ein Eigenheim. Ich habe hier die Möglichkeit mit Holz zuzufeuern, würde bestimmt einiges an Öl sparen. Nur Holz müsste ich ja dann auch erst kaufen.

Zitat:
Die BA berechnet Arbeitszeit wie folgt:
60 Stunden/ Monat ./. 30 Tage x 7 Wochentage: 14 Stunden/ Woche
Danke für die Info. Aber was ist mit Überstunden? Die würden wohl so wie ich das verstanden habe relativ regelmäßig anfallen, bzw wer die Überstunden "brauchen kann" kann bevorzugt welche machen.
Chaylas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 20:25   #20
Erolena
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Ich glaube, du kannst es dir wirklich raussuchen.

In der jetzigen Situation stünde dir ALG 2 = 143 Euro zu.

Bedarf (steht euch lt. SGB II zu)
866€ Regelbedarf für Lebensunterhalt (Du 364 + Kind 251 + Kind 251)
+ 131€ Mehrbedarf für Alleinerziehende
+ 440€ Warmmiete
________
= 1.437€ Bedarf

Bedarf - anrechenbares Einkommen = ALG 2

1.437€ Bedarf
-1.294€ anrechenbares Eink. (500 UH +368 KG +456 ALG1 - 30 Versichergspauschale)
________
= 143 ALG 2 müssen gezahlt werden

Zusätzlich gibt es das Bildungspaket.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 20:29   #21
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Chaylas
Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Na wenn ichs mir aussuchen kann weil es sich gleich bleibt dann lieber Wohngeld. Immer gesetzt den Fall ich bekomme welches. Ich hatte zwar mit den Jobcenter noch nie was zu tun, aber bei allem was man hier liest möchte ich das auch garnicht unbedingt kennenlernen.
Chaylas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 20:38   #22
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Laut der Tabelle 1


330 Kaltmiete und 110 Nebenkosten. Wie genau die aufgeschlüsselt werden weiß ich nicht ehrlich gesagt...ich sollte vielleicht dazu sagen das es meine erste eigene Wohnung ist....Ich bin von meinen Eltern direkt zu meinem Mann gezogen und da hatten wir ein Eigenheim. Ich habe hier die Möglichkeit mit Holz zuzufeuern, würde bestimmt einiges an Öl sparen. Nur Holz müsste ich ja dann auch erst kaufen.



Danke für die Info. Aber was ist mit Überstunden? Die würden wohl so wie ich das verstanden habe relativ regelmäßig anfallen, bzw wer die Überstunden "brauchen kann" kann bevorzugt welche machen.
Überstundenbezahlungen werden i.d.R. bei Abgabe der Anlage EK rückwirkend berücksichtigt (zumindest ist das im ALG II so).
Durch Überstunden kann ggf. ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis entstehen.
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Alt 19.09.2011, 23:17   #23
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Standard AW: Aufstocken? Oder lieber was anderes und wenn ja was?

Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
Nur Holz müsste ich ja dann auch erst kaufen.
Oder im evtl. nahegelegenen Wald legal selber hacken und sägen, gegen einen geringen Obolus ist das meist möglich. (Anfragen an den zuständigen Revierförster).
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 23:41   #24
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Chaylas
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Zitat:
Überstundenbezahlungen werden i.d.R. bei Abgabe der Anlage EK rückwirkend berücksichtigt (zumindest ist das im ALG II so).
Durch Überstunden kann ggf. ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis entstehen.
Nur das wir uns richtig verstehe, es geht NICHT um einen 400 € Job, es ist eh ein sozialversicherungspflichtiger Job. Der Stundelohn ist mit 10,80€ auch in Ordnung, es wären halt einfach nur 60 Stunden, weil halt momentan nur für diese Stundenzahl jemand gesucht wird. Und dementsprechend wenig kommt halt am Ende des Monats rum.

Zitat:
Oder im evtl. nahegelegenen Wald legal selber hacken und sägen, gegen einen geringen Obolus ist das meist möglich. (Anfragen an den zuständigen Revierförster).
Für solche Aktionen fehlen mir die Mittel. Ich besitze weder diesen Schein den man haben muss für Kettensägen, noch habe ich eine Kettensäge. Auch keine Schnittschutzhose und was man noch so an Ausrüstung braucht, keinen Anhänger, keine AHK.... kannst du mein Problem nachvollziehen? Und selbst wenn, frisch geschlagenes Holz würde mir zumindest für diesen Winter nichts bringen, muss ja erstmal lagern bis mans verbrennen kann. Vor allem weiß ich auch nicht ob ich das alleine schaffen würde. Ich hab keine Angst vor Arbeit oder Dreck, aber ob ich das ganz alleine gewuppt bekäme? Da zweifle ich etwas.
Chaylas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 23:51   #25
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Zitat von Chaylas Beitrag anzeigen
330 Kaltmiete und 110 Nebenkosten. Wie genau die aufgeschlüsselt werden weiß ich nicht ehrlich gesagt...ich sollte vielleicht dazu sagen das es meine erste eigene Wohnung ist....Ich bin von meinen Eltern direkt zu meinem Mann gezogen und da hatten wir ein Eigenheim. Ich habe hier die Möglichkeit mit Holz zuzufeuern, würde bestimmt einiges an Öl sparen. Nur Holz müsste ich ja dann auch erst kaufen.
Heizkosten werden nicht durch Wohngeld unterstützt. Die musst du alleine bezahlen. Es wäre ein echter Gewinn in deiner Tasche, wenn du durch Holz sparen könntest.

Man kann man nicht ausrechnen, wieviel Wohngeld dir zusteht.
Du brauchst Kaltmiete + kalte Betriebskosten.
Die kalten Betriebskosten kannst du hier nachlesen:
Kalte Betriebskosten - Kalte Nebenkosten - neues Mietrecht einfach erklrt

Ich bin kein Mietenexperte. Vielleicht meldet sich noch einer.
Im Internet steht, durchschnittlich betrugen die kalten Bk in Dt. knapp 1,50 Euro pro qm. Aber da sind München und Hamburg mit dabei. Deine kalten Betriebskosten werden nicht gar so riesig sein. Du wohnst anscheinend in einer 'billigen Gegend mit deiner Mietstufe I.

Ich schätze die kalten Betriebskosten einfach mal.
Als Einkommen gebe ich genau wie du 956 Euro ein (456 ALG 1 + 500 Unterhalt = 956).
In der Zeile "Brutto-Einkommen ohne Abzüge".

Mietbeispiel 1
kalte Betriebskosten 81 Euro (0,90 Euro/qm x 90 qm = 81)
330 Kaltmiete + 81 Euro kalte BK = 411 Euro.
411 Mietkosten = 159 Wohngeld (ohne Job).
Mit Job und ohne Arbeitslosengeld wären es 166 Wohngeld

Mietbeispiel 2:
kalte BK 110 Euro (1,22/qm x 90 qm = 110)
330 Kaltmiete + 110 kalte BK = 440 Euro
440 Mietkosten = 165 Euro Wohngeld (ohne Job).
Mit Job und ohne Arbeitslosengeld wären es 172 Wohngeld

Immer vorausgesetzt, dass der Wohngeld-Rechner stimmt. (?)
Ingo Turski: Wohngeld-Berechnung

Unternimm blos etwas wegen der Heizkostenvorauszahlung.
Du kannst doch nicht dein ganzes Heizöl nachzahlen.
Vielleicht kannst du etwas vom Wohngeld dafür sparen.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
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