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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 10.09.2011, 14:40   #1
Merline->Emailproblem
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Registriert seit: 08.02.2010
Beiträge: 119
Merline
Standard Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Wertes Forum,

heute erhalte ich folgenden Bescheid:

Ihrem Widerspruch konnte demnach in vollem Umfang entsprochen werden.
Die Ihnen im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten werde ich auf Antrag erstatten, soweit sie notwendig waren und nachgewiesen werden.

Schön - aber was für Kosten kann ich denn nun geltend machen?

Lieben Gruß

merline
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Alt 10.09.2011, 15:31   #2
alvis123
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Beiträge: 2.009
alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Hi merline..

,,stell halt den Antrag. Nenne keine Summe und der Sachbearbeiter muss dies nach "pflichtgemäßen Ermessen" entscheiden und begründen.

Wenn's Dir zuwenig sein sollte, musste halt klagen. Es sei denn, Du kannst mit Quittungen jeden Cent nachweisen.

MfG
__

-keine Rechtsberatung-keine Gewährleistung-nur Erfahrung-

-alles, was nicht direkt tötet, macht nur härter -

alvis123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2011, 16:27   #3
Koelschejong
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Beiträge: 5.213
Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Es ist doch bereits entschieden, dass gezahlt wird. Also braucht man keinen Antrag mehr, sondern man muss nur beziffern, was da angefallen ist. Das macht nicht der SB, muss der auch gar nicht.

Porto, Fahrtkosten, Papier, Briefumschlag etc., das fällt mit spontan ein. Das muss man vermutlich nicht mit Quittungen zu belegen, aber man muss es glaubhaft machen.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 10.09.2011, 17:59   #4
koloss
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Beiträge: 846
koloss koloss koloss koloss
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Ich hoffe das ich auch so einen Bescheid bekomme ,in meinem laufendem Rechtsstreit gegen JC.

Ist doch Prima Merline ,Herzlichen Glückwunsch!
Worum ging es in deinem Rechtsstreit?

Oder soll ich hier die Suchfunktion benutzen ? -hüstel- :-)
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Alt 11.09.2011, 05:58   #5
alvis123
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Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Es ist doch bereits entschieden, dass gezahlt wird. Also braucht man keinen Antrag mehr, sondern man muss nur beziffern, was da angefallen ist. Das macht nicht der SB, muss der auch gar nicht.

Porto, Fahrtkosten, Papier, Briefumschlag etc., das fällt mit spontan ein. Das muss man vermutlich nicht mit Quittungen zu belegen, aber man muss es glaubhaft machen.
Hi Kölschejong...

...lesen kann ich auch

Doch der SB verlangt: Die Ihnen im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten werde ich auf Antrag erstatten, soweit sie notwendig waren und nachgewiesen werden.

Ein beliebter Satz der Jobcenter, um Geld zu sparen. Da hier das Jobcenter Mist gebaut hat, hat es auch die Folgen zu tragen. Das heisst bei mir: Kostenerstattungsbescheid erlassen.

Da helfen bloße Vermutungen nicht weiter. Ich z.B. habe keine Quittungen für einzelne Blätter und Briefumschläge.

MfG
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alvis123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2011, 09:17   #6
Lecarior
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Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior Lecarior
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Zitat von alvis123 Beitrag anzeigen
Ein beliebter Satz der Jobcenter, um Geld zu sparen. Da hier das Jobcenter Mist gebaut hat, hat es auch die Folgen zu tragen. Das heisst bei mir: Kostenerstattungsbescheid erlassen.
Und zwar auf Antrag (§ 63 Abs. 3 Satz 1 SGB X).

Gruß,
L.
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Alt 11.09.2011, 10:13   #7
teddybear
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Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Zitat von Merline Beitrag anzeigen
Schön - aber was für Kosten kann ich denn nun geltend machen?
Du kannst eine Auslagenpauschale in Höhe von 20 EUR ansetzen. Diese würde auch gerichtlich anerkannt werden. Der Antrag wäre nicht unsinnig, da du so letztlich bei Versagung der geforderten Kosten einen einklagefähigen rechtsmittelfähigen Bescheid über die Erstattung der Auslagen erwirken könntest. Man hat dir ja nur zugesagt, dass man dir die entstandenen Kosten erstatten wird.

Die hier zu erstattende Kostensumme ist jedoch unbekannt und könnte somit zu einem erneuten Streit führen, den man dann nur auf dem Rechtswege durch eine antragsgemäße Bezifferung der Forderungshöhe an sich beikommen könnte!
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Alt 11.09.2011, 11:14   #8
Anna B.
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Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.733
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Hallo,

es hätte ja auch sein können, dass du einen Anwalt mit der Erstellung des Widerspruchs beauftragt hast...und diese Kosten müßten dann übernommen werden...nach Vorlage einer Quittung oder Rechnungsbeleg..

wenn du selber den Widerspruch formuliert hast...dann setze ein, wie lange du daran gesessen hast...2 Stunden a 10 Euro ...plus pauschal Papier und Porto..30 Euro Gesamtbetrag..

und das würde ich einzeln aufführen und die "Rechnung" dann einreichen...

Gruß
Anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2011, 11:29   #9
teddybear
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Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Als Arbeitsloser defakto einen Stundenlohn einzufordern dürfte allgemein sicher wenig erfolgsversprechend sein. Bescheidene Pauschalen schon eher.

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo,

es hätte ja auch sein können, dass du einen Anwalt mit der Erstellung des Widerspruchs beauftragt hast...und diese Kosten müßten dann übernommen werden...nach Vorlage einer Quittung oder Rechnungsbeleg..

wenn du selber den Widerspruch formuliert hast...dann setze ein, wie lange du daran gesessen hast...2 Stunden a 10 Euro ...plus pauschal Papier und Porto..30 Euro Gesamtbetrag..

und das würde ich einzeln aufführen und die "Rechnung" dann einreichen...

Gruß
Anna
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2011, 12:07   #10
AlterKämpe->Emailproblem
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Registriert seit: 17.04.2011
Beiträge: 195
AlterKämpe
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Wenn es um etwas mehr Kohle geht und es eventuell Rücklastschriften gab würde ich versuchen denen das auch aufzudrücken
AlterKämpe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2011, 14:44   #11
teddybear
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Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Ja klar, wenn man mehr Kosten nachweisen könnte, dann würde ich das auch so machen! Nur bezweifle ich stark, dass dies bei einem "gewöhnlichen Widerspruchsverfahren" der Fall sein dürfte. In dem Fall käme man sicher mit einer Pauschalen besser bei weg.
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2011, 16:26   #12
alvis123
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Benutzerbild von alvis123
 
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alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Hi...

..was regt Ihr Euch über "ungelegte Eier" auf?

Den "schwarzen Peter" immer schön zurückgeben. Der SB muss entscheiden. Wie er das macht, kann doch egal sein. Ob da bei dem JC eine Kommission existiert oder nicht, der Bescheid muss seine Unterschrift tragen.

Also: Antrag stellen, keine Summe nennen. Wenn's zuwenig ist, dann intervenieren. Keine Kompromisse! Wie ich die Schwachmaten da kenne, wollen die "größere Beträge" noch als Einkommen anrechnen.

Wenn jemand Ironie findet, so kann er sie gerne behalten.

MfG
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alvis123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2011, 17:33   #13
en Jordi
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Eine realistische Summe sollte man schon nennen und auch begründen, sonst gibt es gar nix!

Schau nach wie viele Briefe etc. du geschrieben hast und rechne das alles zusammen, fertig.
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Alt 17.01.2012, 18:11   #14
kelebek
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Beiträge: 1.885
kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek
Standard AW: Im Widerspruchsverfahren entstandenen Kosten

Kam bei der Kostenerstattung nach diesem stattgegebenem Widerspruch was (monetäres) herum?
[Huaaaar... Threadleichen aus den Forentiefen fischen... jedoch: TE turnt gerade aktuell wieder mit 'nem Anliegen hier herum ;-) .]
kelebek ist offline   Mit Zitat antworten
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