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Start > > -> Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 28.08.2011, 10:49   #1
Raziel->Emailproblem
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Raziel
Standard Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Hallo. Ich habe seit April diesen Jahres 2 Jobs: einen Teilzeitjob (Nachtarbeit, 16h/Woche, ca. 570 Euro/Monat) und einen 400-Euro-Job (Saisonarbeit, ca. 100 Euro pro Monat, 4h/Woche). Davor war ich etwa 3 Jahre lang vollzeit-arbeitslos. Nun bekomme ich ergänzendes H4 von etwa 250 Euro pro Monat.

Diese Woche Montag nun hatte ich einen Termin beim Arbeitsamt. Ich dachte ja immer, wenn man einen Job hat, dann würden das Arbeitsamt weniger streng sein, als wenn man gar keinen hat. Nun verlangte aber der Sachbearbeiter von mir, ich solle mir noch einen dritten Job suchen, um meine Hilfsbedürftigkeit ganz abzuwenden. Dazu solle ich mir beispielsweise einen weiteren 400-Euro-Job suchen, um die 400-Euro pro Monat auszufüllen, da der jetzige 400-Euro-Job mir nur 100 Euro pro Monat brächte.
Ich musste dafür eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, weiterhin nach Stellen zu suchen und diese Bemühungen nachzuweisen.

Eine gute Freundin von mir meinte gestern zu mir, als ich ihr das erzählte, dass das Arbeitsamt gar kein Recht hat, mich in der Art und Weise weiterhin zur Jobsuche zu verpflichten, da ich ja schon 2 Jobs habe. Wie seht ihr das?
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Alt 28.08.2011, 10:56   #2
gast_
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von Raziel Beitrag anzeigen
Hallo. Ich habe seit April diesen Jahres 2 Jobs: einen Teilzeitjob (Nachtarbeit, 16h/Woche, ca. 570 Euro/Monat) und einen 400-Euro-Job (Saisonarbeit, ca. 100 Euro pro Monat, 4h/Woche). Davor war ich etwa 3 Jahre lang vollzeit-arbeitslos. Nun bekomme ich ergänzendes H4 von etwa 250 Euro pro Monat.

Diese Woche Montag nun hatte ich einen Termin beim Arbeitsamt. Ich dachte ja immer, wenn man einen Job hat, dann würden das Arbeitsamt weniger streng sein, als wenn man gar keinen hat. Nun verlangte aber der Sachbearbeiter von mir, ich solle mir noch einen dritten Job suchen, um meine Hilfsbedürftigkeit ganz abzuwenden. Dazu solle ich mir beispielsweise einen weiteren 400-Euro-Job suchen, um die 400-Euro pro Monat auszufüllen, da der jetzige 400-Euro-Job mir nur 100 Euro pro Monat brächte.
Ich musste dafür eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, weiterhin nach Stellen zu suchen und diese Bemühungen nachzuweisen.

Die Eingliederungsvereinbarung muß man nicht unterschreiben - aber da du nicht richtig informiert warst, hast du dich an das, was du unterschrieben hast, nun zu halten.

Eine gute Freundin von mir meinte gestern zu mir, als ich ihr das erzählte, dass das Arbeitsamt gar kein Recht hat, mich in der Art und Weise weiterhin zur Jobsuche zu verpflichten, da ich ja schon 2 Jobs habe. Wie seht ihr das?
Man kann dich verpflichten, alles zu tun, um deine Hilfsbedürftigkeit zu senken...
also auch dich um einen Vollzeitjob zu bewerben.

Aber ein dritter Job... wäre das zeitlich berhaupt möglich?

lad bitte die EGV mal anonmisiert hier hoch...
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Alt 28.08.2011, 10:56   #3
Scarred Surface
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von Raziel Beitrag anzeigen
Ich musste dafür eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, weiterhin nach Stellen zu suchen und diese Bemühungen nachzuweisen.
Nö, musstest Du nicht. Niemand muss eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben.

Trotzdem bist Du weiterhin zur Jobsuche verpflichtet, solange Du auch nur einen Cent ALG II beziehst.
__

“Sie werden erst wieder Respekt vor uns haben, wenn sie Angst vor uns kriegen!

Respekt wäre uns lieber gewesen.”

(Georg Schramm)
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Alt 28.08.2011, 10:58   #4
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Raziel
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von Scarred Surface Beitrag anzeigen
Nö, musstest Du nicht. Niemand muss eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben.

Trotzdem bist Du weiterhin zur Jobsuche verpflichtet, solange Du auch nur einen Cent ALG II beziehst.
Kann ich mich einfach weigern, die Vereinbarung zu unterschreiben? Können die mir dann nicht das Alg2 kürzen?
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Alt 28.08.2011, 10:59   #5
sumse
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

merke
solang du vom JC nur 1 cent leistungen bekommst
können die mit dir anstellen was sie wollen

das heist
massnahmen
jobangebote
und du unterliegst weiterhin der erreichbarkeitsanordnung
trotz arbeit

einfach so urlaub machen iss nicht
ohne bitte bitte beim SB zu machen kannst du ohne leistungskürzungen
nicht verreisen
trotz arbeit

du siehst
bist solange an den pflichten und schikanen vom JC gebunden bist du zu 100% rausfällst
und das denke ich wird nicht passieren
ausser du bist ein glückspilz und findest einen job wo du aus h4sytem rausfällst

bis dahin dürfen die alles machen da du leistungen trotz arbeit beziehst
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Alt 28.08.2011, 11:00   #6
sumse
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von Raziel Beitrag anzeigen
Kann ich mich einfach weigern, die Vereinbarung zu unterschreiben? Können die mir dann nicht das Alg2 kürzen?
keine EGV unterschreiben das must du nicht
alg2 kürzen ?
nein
können sie nicht
aber die können die EGV als VA erlassen und dich verpflichten
und nur dann wenn du die pflichten nicht erfühlst
kann sanktioniert werden
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Alt 28.08.2011, 11:42   #7
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

@sumse
Solange jemand sozialversicherungspflichtig in Teilzeit beschäftigt ist, gilt noch immer keine Pflicht zur Info bei beabsichtigter Ortsabwesenheit; übrigens auch laut den Handlungsempfehlungen der Bundesagentur. Die Bestimmungen aus einem sozialversicherungspflichtigen Job haben immer Vorrang.

@Raziel
Bist Du sicher, daß Du nachts nur 16/h je Woche zu tun hast? 5- oder 6-Tage-Woche?

Eventuelle Forderungen des Jobcenters sind eh unrealistisch, weil laut den Arbeitszeitgesetzen 11 bzw. 13 Stunden zusammenhängend zur freien Verfügung beim Arbeitnehmer verbleiben müssen.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 28.08.2011, 12:04   #8
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Raziel
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
@sumse
Solange jemand sozialversicherungspflichtig in Teilzeit beschäftigt ist, gilt noch immer keine Pflicht zur Info bei beabsichtigter Ortsabwesenheit; übrigens auch laut den Handlungsempfehlungen der Bundesagentur. Die Bestimmungen aus einem sozialversicherungspflichtigen Job haben immer Vorrang.

@Raziel
Bist Du sicher, daß Du nachts nur 16/h je Woche zu tun hast? 5- oder 6-Tage-Woche?

Eventuelle Forderungen des Jobcenters sind eh unrealistisch, weil laut den Arbeitszeitgesetzen 11 bzw. 13 Stunden zusammenhängend zur freien Verfügung beim Arbeitnehmer verbleiben müssen.
Ja, ich bin sicher. Es handelt sich dabei um den Job eines Nachtportiers in einem Hotel, welchen ich 2 Nächte pro Woche hintereinander durchführe, im Schnitt. Bisher musste ich meistens Überstunden machen, also 3 Nächte pro Woche. Pro Nacht sind das dann 8 Stunden laut Arbeitsvertrag. Sind 16 Stunden pro Woche.
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Alt 28.08.2011, 12:24   #9
überflüssig44
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Raziel , mache dir mal keine Sorgen, dein SB labbert nur. Reines Wunschdenken. Handel doch die EGV mit dem aus, das du 1-2 Bewerbungen pro Monat machst, für ein Vollzeitjob.

Zudem kannst du ihn darauf hinweisen( Arbeitsschutzgesetz) + bitte um Aufnahme der aktuellen Arbeitschutzgesetze in die EGV,bei Aufnahme eines weiteren 400 Euro Jobs nur unter Berücksichtigung:

Ruhezeit (§ 5 ArbZG)

Ruhezeit ist weder Arbeitszeit noch Pausenzeit, sondern soll der ungestörten Erholung dienen. Die Beschäftigten müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von 11 Stunden
haben. Die Dauer der Ruhezeit kann in bestimmten Betrieben (z. B. Krankenhäusern,Pflegeheimen, Gaststätten, Verkehrsbetrieben) um 1 Stunde auf eine  Ruhezeit von 10 Stunden verkürzt werden.

[B]Nacht- und Schichtarbeit (§ 2 Abs. 3 - 5, § 6 ArbZG)
[/B]
Nacht- und Schichtarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Daher sieht das ArbZG zum Schutz dieser Beschäftigten besondere Regelungen zur menschengerechten Gestaltung der Arbeit vor.

Unter Schichtarbeit versteht man jede Beschäftigungsform, bei der am selben Arbeitsplatz mehrere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verschiedenen Zeiten eingesetzt werden und sich daraus für den einzelnen Beschäftigten unterschiedliche Lagen der Arbeitszeit ergeben.

Als Nachtarbeit gilt eine Arbeitszeit, bei der mindestens zwei Stunden zwischen 23 und 6 Uhr liegen. Nachtarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer sind Beschäftigte, die  normalerweise Nachtarbeit in Wechselschicht zu leisten haben oder  Nachtarbeit an mindestens 48 Tagen im Kalenderjahr leisten.

Nacht- und Schichtarbeit ist nach gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen zu gestalten. Bereits bei der Planung sind daher die folgenden Grundsätze bzw. Empfehlungen zu berücksichtigen:

*Vorwärtsrotation des Schichtsystems (erst Früh-, dann Spät-, dann Nachtschicht)
* regelmäßig freie Wochenenden Ausgleich der Mehrbelastung durch die Schichtarbeit in Form zusätzlicher Freizeit 
* Anpassung der Schichtlänge an den Grad der körperlichen und geistigen Beanspruchung
*Vermeidung geteilter Schichten
*Einrichtung flexibler Schichtwechsel- bzw. Anfangszeiten.

Überschaubarkeit der Schichtpläne möglichst später Beginn der Frühschichten, aber auch, sofern realisierbar, ein frühes Ende der Nachtschichten dauerhafte Nachtschichten nur in besonderen Ausnahmefällen  maximal zwei bis vier Nachtschichten in Folge  nicht weniger als 24 Stunden Ruhephase im Anschluss an eine Nachtschichtfolge  kürzere Nacht- als Früh- und Spätschichten; längere Nachtschichten nur bei Tätigkeiten mit geringer Belastung und wenn dadurch weniger Nachtschichten anfallen

Zu möglichen tariflichen Ausnahmen wird auf den Abschnitt "Abweichende Regelungen"verwiesen.
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Alt 28.08.2011, 12:27   #10
überflüssig44
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von sumse Beitrag anzeigen
keine EGV unterschreiben das must du nicht
alg2 kürzen ?
nein
können sie nicht
aber die können die EGV als VA erlassen und dich verpflichten
und nur dann wenn du die pflichten nicht erfühlst
kann sanktioniert werden



Blödsinn, viel zu Anstrengend, er hat ja Jobs!! Aushandeln ist hier die bessere Alternative. :
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Alt 28.08.2011, 12:41   #11
desmona
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desmona desmona desmona desmona desmona desmona desmona
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

...hmm...also irgendwie läuft die Diskussion hier schief

...er hat die EGV doch schon unterschrieben !!...da is nix mehr mit "aushandeln"

Zitat von Raziel Beitrag anzeigen

Ich musste dafür eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, weiterhin nach Stellen zu suchen und diese Bemühungen nachzuweisen.
@Raziel

...leider hast du dich nun "freiwillig" zur Einhaltung dieser "Vereinbarung" verpflichtet...obwohl diese...da wette ich...in vielen Teilen rechtswidrig ist...z.B. was die hier angesprochene OA betrifft
__

*Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadensersatzpflichtig ist. Kurt Tucholsky

*
rechtmäßig: mit dem Willen des zuständigen Richters vereinbar Ambrose Bierce (Des Teufels Wörterbuch)

*Ich bin heut Morgen aufgewacht.
Ich hab die Arme hochgestreckt, die Knie bewegt, den Hals gedreht...Es hat bei Allem "Knack" gemacht...
Ich bin zu dem Schluß gekommen:
Ich bin nicht alt ich bin knackig...

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Alt 28.08.2011, 12:55   #12
Krypteia
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Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von Raziel Beitrag anzeigen
Hallo. Ich habe seit April diesen Jahres 2 Jobs: einen Teilzeitjob (Nachtarbeit, 16h/Woche, ca. 570 Euro/Monat) und einen 400-Euro-Job (Saisonarbeit, ca. 100 Euro pro Monat, 4h/Woche). Davor war ich etwa 3 Jahre lang vollzeit-arbeitslos. Nun bekomme ich ergänzendes H4 von etwa 250 Euro pro Monat.

Diese Woche Montag nun hatte ich einen Termin beim Arbeitsamt. Ich dachte ja immer, wenn man einen Job hat, dann würden das Arbeitsamt weniger streng sein, als wenn man gar keinen hat. Nun verlangte aber der Sachbearbeiter von mir, ich solle mir noch einen dritten Job suchen, um meine Hilfsbedürftigkeit ganz abzuwenden. Dazu solle ich mir beispielsweise einen weiteren 400-Euro-Job suchen, um die 400-Euro pro Monat auszufüllen, da der jetzige 400-Euro-Job mir nur 100 Euro pro Monat brächte.
Ich musste dafür eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, weiterhin nach Stellen zu suchen und diese Bemühungen nachzuweisen.

Eine gute Freundin von mir meinte gestern zu mir, als ich ihr das erzählte, dass das Arbeitsamt gar kein Recht hat, mich in der Art und Weise weiterhin zur Jobsuche zu verpflichten, da ich ja schon 2 Jobs habe. Wie seht ihr das?
Das Ziel vom SB ist das Du ganz aus dem Leistungsbezug rauskommst. Dazu kann er Dir die Auflage machen Dich um weitere Bewerbungen zu kümmern
oder einen Vermittlungsvorschlag machen. Wenn in der EV nur steht das Du weiter Stellen suchen sollst und nicht das restliche rechtswidrige
Zeug ist die wohl in Ordnung. Für das mit der privaten Zeit und freien Tagen gilt die Zumutbarkeitsregelung im SGB-II -III:

(1) Einem Arbeitslosen sind alle seiner Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe
der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.
(2) Aus allgemeinen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn die Beschäftigung gegen gesetzliche,
tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen über Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verstößt.
(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt
erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit
ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar.
Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung
der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.
(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und
der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als
zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und
weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer
Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei
Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen
ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein
wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.
(5) Eine Beschäftigung ist nicht schon deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vorübergehend eine getrennte Haushaltsführung erfordert oder nicht zum Kreis der
Beschäftigungen gehört, für die der Arbeitnehmer ausgebildet ist oder die er bisher ausgeübt hat.

§ 10 Zumutbarkeit SGB II
§ 121 SGB III*Zumutbare Beschäftigungen
§ 10 SGB II Zumutbarkeit Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II)

Bei 20 Stunden i. d. Woche + Wege hast Du theoretisch noch Luft nach oben für Deinen SB. Der gemeine Lohnsklave arbeitet ja auch etwa 40 Stunden i.d. Woche. oder mehr.
DA Du nun seit April erst nach 3 Jahren Erwerblosigkeit , wieder im Job bist würde ich dem dennoch widersprechen da Du eigentlich erst nach einem halben Jahr als
´´kuriert´´ vom ARGEN und Agenturterror, auch Erwerbslosigkeit , bist. Zumutbar ist ein dehnbarer Begriff und ist individuell auf jeden verschieden.
Aber es ist natürlich klar das Du das nur allein wissen kannst vorerst, was Zumutbarkeit bei Dir bedeutet.
Die Zumutbarkeit gehört zu denjenigen Rechtsbegriffen, die in allen Rechtsgebieten auftreten. Insbesondere im Arbeitsrecht spielt der Begriff der Zumutbarkeit bzw. Unzumutbarkeit eine herausragende Rolle durch die Verwendung im Gesetzestext ( 626 BGB, 78 a BetrVG, 102 BetrVG) und in den Urteilen des Bundesarbeitsgerichts.
Für den Umgang mit dem Begriff der Zumutbarkeit kann die Notwendigkeit zur Berücksichtigung arbeitsrechtlicher und verfassungsrechtlicher Wertungen aufgezeigt werden sowie
Darstellung des Individualarbeitsrechts und des Kollektiven Arbeitsrechts, fokussiert auf die Zumutbarkeit.
Im Ergebnis bestätigt sich die Bedeutung der Zumutbarkeit für das Arbeitsrecht entscheidend durch die Funktionalität des Begriffes, z. B. als Mittel zur Pflichtenbegrenzung und zur Rechtsfortbildung.
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Alt 28.08.2011, 13:04   #13
gast_
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Zitat von überflüssig44 Beitrag anzeigen
Aushandeln ist hier die bessere Alternative. :
Beim nächsten Mal - ja!(Wenn SB sich darauf einläßt)

Aber: Aktuell hat er sie unterschrieben!
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Alt 28.08.2011, 13:07   #14
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Zitat von Raziel Beitrag anzeigen
Kann ich mich einfach weigern, die Vereinbarung zu unterschreiben? Können die mir dann nicht das Alg2 kürzen?
Nein, können sie eben nicht!

Lies dich hier im Forum mal etwas ein...

und nochmal: lad bitte die EGV mal anonmisiert hier hoch...
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Alt 28.08.2011, 13:21   #15
Krypteia
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Grenzen der Zumutbarkeit von Arbeit fr Sozialhilfeberechtigte bei Niedriglhnen und Lohnwucher
Da steht auch noch etwas darüber wie es so ausschaut.
Eingliederungsvereinbarungen unterschreibt man nicht !
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Alt 28.08.2011, 15:30   #16
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Zitat von Krypteia Beitrag anzeigen
Eingliederungsvereinbarungen unterschreibt man nicht !
Ist so pauschal aber auch nicht richtig; es kommt immer(!) darauf an, was drin steht. Und dazu, bitteschön, darf man den Text nicht nur überfliegen, sondern muß ihn lesen und verstehen. Manch EGV ist nämlich durchaus auch positiv für den Hilfeempfänger gestaltet, ob absichtlich oder nicht, spielt nach Unterzeichnung keine Rolle mehr.
__

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Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 28.08.2011, 15:35   #17
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Zitat von desmona Beitrag anzeigen
...er hat die EGV doch schon unterschrieben !!...da is nix mehr mit "aushandeln"
Ist dem Hilfeempfänger aber nicht anzukreiden; im Zweifelsfalle wird von JEDEM SB erwartet, daß er die gültige Gesetzeslage kennt und ergänzende Bestimmungen der Bundesagentur, so sie von der Bundesagentur rechtmäßig aufgrund Beauftragung erbracht werden.
__

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Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 28.08.2011, 15:54   #18
sumse
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Zitat:
im Zweifelsfalle wird von JEDEM SB erwartet, daß er die gültige Gesetzeslage kennt....

und genau das ist das problem
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Alt 28.08.2011, 15:58   #19
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Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Ist dem Hilfeempfänger aber nicht anzukreiden; im Zweifelsfalle wird von JEDEM SB erwartet, daß er die gültige Gesetzeslage kennt und ergänzende Bestimmungen der Bundesagentur, so sie von der Bundesagentur rechtmäßig aufgrund Beauftragung erbracht werden.
Es mag schon Fälle geben, wo der Inhalt einer EGV so grob rechtwidrig ist, dass eine Nichtigkeit vorliegen könnte.

Mich erstaunt, mit welchem Eifer in diesem Thread spekuliert wird. Ohne die EGV überhaupt zu kennen.

Zitat:
Nun verlangte aber der Sachbearbeiter von mir, ich solle mir noch einen dritten Job suchen, um meine Hilfsbedürftigkeit ganz abzuwenden. Dazu solle ich mir beispielsweise einen weiteren 400-Euro-Job suchen, um die 400-Euro pro Monat auszufüllen, da der jetzige 400-Euro-Job mir nur 100 Euro pro Monat brächte.

Ich musste dafür eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, in der ich mich verpflichte, weiterhin nach Stellen zu suchen und diese Bemühungen nachzuweisen.
Die Frage ist doch, was davon wirklich in der EGV steht und was nur gesprochenes Wort ist.

@Raziel: Kannst Du bitte mal den genauen Wortlaut des EGV-Textes hier einstellen?
__

“Sie werden erst wieder Respekt vor uns haben, wenn sie Angst vor uns kriegen!

Respekt wäre uns lieber gewesen.”

(Georg Schramm)
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Alt 28.08.2011, 17:21   #20
Raziel->Emailproblem
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Raziel
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Nein, können sie eben nicht!

Lies dich hier im Forum mal etwas ein...

und nochmal: lad bitte die EGV mal anonmisiert hier hoch...
Kann ich erst morgen machen, da ich über keinen eigenen Scanner verfüge.

Aber um schonmal hier etwas voraus zu schicken. In der EGV steht unter

"2. Bemühungen von Herrn XY zur Eingliederung in Arbeit"

drin:

"Sie bewerben sich auf Stellenangebote.
Sie nutzen das Internet zur Stellensuche.
Sie nutzen die aktuelle Press/Stellanzeiger und belegen ihre Eigenbemühungen durch Auflistung der beworbenen Stellen bzw. Vorlage der Korrespondenz.
Sie suchen nach 400-Euro-Jobs, um ihre Hilfebedürftigkeit zu beenden. Dazu nehmen sie u.a. Kontakt zu Nachhilfeinstituten auf."
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Alt 28.08.2011, 19:13   #21
teddybear
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teddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiertteddybear Enagagiert
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"Sie bewerben sich auf Stellenangebote. (mach 1. Bewerbung im Monat)
Sie nutzen das Internet zur Stellensuche. (klar die eine suchst du im Netz)
Sie nutzen die aktuelle Press/Stellanzeiger (im anderen Monat halt eine in
Presse oder Stellanzeiger) und belegen ihre Eigenbemühungen durch Auflistung der beworbenen Stellen bzw. Vorlage der Korrespondenz.
Sie suchen nach 400-Euro-Jobs, um ihre Hilfebedürftigkeit zu beenden. (
rechtlicher Unfug! SB kann nicht bestimmen, dass man sich auf einen oder mehre Minijobs bewirbt)

Dazu nehmen sie u.a. Kontakt zu Nachhilfeinstituten auf." (
kostet so was nicht Geld und wenn ja, wer zahlt? Du ganz bestimmt nicht!)
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Alt 28.08.2011, 19:26   #22
doppelhexe
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doppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiert
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teddy, er soll kontakt zu nachhilfeinstituten aufnehmen... um dort zu arbeiten, nicht um dort zu lernen...

mein gott, bei so wenig arbeitsstunden sollte es doch möglich sein, ab und an mal ne bewerbung loszujagen. und in die presse zu schauen und ins netz. vielleicht findet sich ja sogar ein attraktiverer job als die bis dahin ausgeführten. das halbe jahr steht er/sie durch und dann wird nix mehr unterschrieben...

dem sb kann man ja trotzdem mal auf die finger klopfen mit den gesetzen, vielleicht springt sogar ne änderung raus...

viel glück
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.08.2011, 19:34   #23
Mainzelmann->Emailproblem
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Mainzelmann
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Zitat von sumse Beitrag anzeigen
merke
solang du vom JC nur 1 cent leistungen bekommst
können die mit dir anstellen was sie wollen

das heist
massnahmen
jobangebote
und du unterliegst weiterhin der erreichbarkeitsanordnung
trotz arbeit

einfach so urlaub machen iss nicht
ohne bitte bitte beim SB zu machen kannst du ohne leistungskürzungen
nicht verreisen
trotz arbeit

du siehst
bist solange an den pflichten und schikanen vom JC gebunden bist du zu 100% rausfällst
und das denke ich wird nicht passieren
ausser du bist ein glückspilz und findest einen job wo du aus h4sytem rausfällst

bis dahin dürfen die alles machen da du leistungen trotz arbeit beziehst

Liebe Sumse,

mit der Erreichbarkeitsanordnung, bei einem Sozialversicherungspflichtigem Job, das stimmt nicht so ganz.
Bei meinem mir zustehendem Urlaub gibt es nur eine Absprache mit meinem Arbeitgeber.

Mir hat man (Aufstocker) auch versucht eine blödsinnige EGV auf's Auge zu drücken von wegen Arbeit erhalten u.s.w.
Dort war aber zumindets die Erreichbarkeitsanordnung für ungültig erklärt worden, ich sollte dann nur, wenn ich in Urlaub fahre, kurz bescheid sagen.

Ich hab die EGV allerdings nicht Unterschrieben, ein VA ist auch nicht gekommen.

Zum Thema weiter Bewerben ist es allerdings richtig das man alles unternehmen sollte bzw. muss um aus dem ALG 2 rauszukommen (und aus den Klauen der Jobcenter). Das sollte jeder schon aus Eigennutz versuchen um seine Ruhe zu haben.
Und wenn man das vom TE so liest sollte er wirklich versuchen einen 400 EUR Job zu finden der auch wirklich 400 EUR einbringt (Vielleicht Gebäudereinigung, wg. Mindestlohn) dann wäre er ja raus.
Mainzelmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2011, 08:39   #24
frankfurterin->Emailproblem
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frankfurterin
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Das ist ja genau mein Fall, nur umgekehrt. Ich habe auch einen Job nebenher und DARF mich nicht mehr bewerben. Bzw. ich darf schon, kriege aber weder die Bewerbungskosten noch die Fahrten zu den Gesprächen erstattet. Und als ich einen Arbeitsvertrag vorgelegt hatte, hieß es nein, Umzug und Co zur Aufnahme einer Vollzeittätigkeit übernehmen sie nicht, da ich ja einen Aushilfsjob habe, der zu erhalten ist.. Dass ich mich dann vom Jobcenter hätte abmelden können, weil ich mehr als genug verdient hätte, war denen dann auch egal.

Immer wieder interessant, wie es jeder Fallmanager dreht, wie es ihm passt.
frankfurterin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2011, 14:39   #25
Raziel->Emailproblem
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Raziel
Standard AW: Bin Aufstocker - darf das Arbeitsamt mich trotzdem zur Jobsuche verpflichten?

Hier die EGV.

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