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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 23.08.2011, 20:15   #1
Debra
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Debra
Standard Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Ordnungsgemäß habe ich eine Veränderungsmitteilung gemacht und geschrieben, dass ich seit dem 15.08.2011 sozialvers.pfl. beschäftigt bin und mit dem Eingang 1. Gehalt im September zu rechnen ist.

Nun kam heute folgendes Schreiben zurück:
Sehr geehrte Frau blah blah,
nach meinen Informationen (Informationen? Ich hab ne Abmeldung geschickt. Die ist von MIR! War daran irgendwas verkehrt?) ist der Leistungsanspruch weggefallen, weil Sie eine Erwerbstätigkeit bei der Fa (Name nicht bekannt) aufgenommen haben und deshalb möglicherweise Hilfebedürftigkeit auch für die BG (ich lebe allein) nicht mehr gegeben ist.
Bitte übersenden Sie umgehend eine Kopie Ihres Arbeitsvertrages (Auf gar keinen Fall, A********, 1. geht der Dich nen feuchten Dreck an und 2. darf ich den NIEMANDEM zeigen, auch nicht NACH Beendigung Arbeitsverhältnis, hab ich so unterschrieben. Oder übernimmst DU die Kosten, wenn die mich verklagen?)und nach Erhalt eine Kopie der ersten Gehaltszahlung.
Um (weitere) Überzahlungen (!) und (weitere) Erstattungsforderungen (!) gegen Sie zu vermeiden (ich hatte gedacht, ich habe das ordnungsgemäß angegeben, insofern kann es auch zu keiner hier unterstellten "Überzahlung" gekommen sein), habe ich Ihre laufende Leistung gem. § 40 Abs. 1 Satz 2 SGB II in Verbindung mit § 331 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) vorläufig eingestellt. Innerhalb von 2 Monaten werde ich darüber entscheiden, ob Ihnen weiterhin Leistungen zustehen oder ob die Bewillungsentscheidung zurück genommen bzw. aufgehoben wird.

Ich geben Ihnen hiermit nach § 24 SGB X Gelegenheit, sich bis zum 05.09.2011 zu den Umständen zu äußern, die aus Ihrer Sicht gegen eine Aufhebung bzw. Rücknahme des Bewillungsbescheids sprechen.(Was bilden sich diese Laffen eigentlich ein? Dass sie Leute auch noch nach Beendigung des Leistungsbezugs herumkommandieren können?)

Die Äußerung ist freiwillig. Äußern Sie sich nicht fristgerecht, gehe ich davon aus, dass meine Angaben zutreffend sind und der Anspruch weggefallen ist. Die Bewillungsentscheidung ist daher aufzuheben bzw. zurück zu nehmen. (Von wann bis wann, schreibt der nicht.)

Sollte Ihre Stellungnahme ergeben, dass die Voraussetzungen für eine Aufhebung des Bewilligungsbescheids nicht vorliegen, werde ich die Zahlung der Leistung unverzüglich wieder vornehmen. (Ist er nicht niedlich? Er meint wohl, er sei GOTT.)

... Sollte danach festgestellt werden, dass der Leistungsanspruch weggefallen ist, ergeht noch ein Aufhebungsbescheid. Die davon erfassten Leistungen sind dann von Ihnen zu erstatten.
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Alt 23.08.2011, 20:19   #2
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

WARUM terrorisieren die die Leute so, die sich aus dem Bezug abgemeldet haben und sich gerade erst auf der Arbeit neu eingewöhnen müssen? Ich finde das eine Unverschämtheit und Frechheit sondergleichen!

(Ps: Die roten Texte in der 1. Post sind von mir.)

Steht irgendwo im SGB geschrieben, dass Hartzer VERPFLICHTET sind, ihre Arbeitsverträge zu zeigen oder warum verlangen die das so dreist und warum gibt es so viele Leute, die denen die auch noch zeigen?
M.E. dürften die noch nichtmals nach der Lohnabrechnung fragen, es sei denn, es handelt sich um Aufstocker. Sie könnten allenfalls meine Kontoauszüge anfordern, um zu prüfen, wann das 1. Gehalt einging oder sehe ich das falsch?
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Alt 23.08.2011, 20:46   #3
Tycho->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Tycho Tycho
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Ist wie mit der GEZ, denen kannst du auch hundertmal erzählen du hast keinen Fernseher, glauben tun sie das dann immer noch nicht.

Ich würde die Damen und Herren in ihrem Saft schmoren lassen.
Du beziehst keine Leistungen mehr und damit Peng.
__

Die zwei Gebote

I:
Gehe niemals ohne
..... Beistand zur Arge
2: Gehe niemals mit.... einer unterschriebenen EGV
nach Hause
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Alt 23.08.2011, 20:50   #4
espps
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

@ Debra

Du hast Deine Pflicht und Schuldigkeit getan - und gut ist!

Du bist nicht verpflichtet, irgendwelche Nachweise über Deine jetzige Tätigkeit beizubringen, auch nicht in Form von Kontoauszügen!
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Alt 23.08.2011, 20:52   #5
Trixi2011
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Jeder ELO bzw Aufstocker, weniger ist eine Person weniger, die den Leuten dort den Arbeitsplatz sichern tut. Denen steht der Angstschweiß auf der Stirn wenn sich jemand für immer verabschieden tut .
__

Meine Biografie ist das beste Beispiel, dass die Karriereleiter nicht immer nur nach oben führt
Realschulabschluss, kaufmännische Ausbildung, Hartz IV, Behindertenwerkstatt, Erwerbsunfähigkeit - ENDE
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Alt 23.08.2011, 21:02   #6
gerda52
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

@ Debra

Warum machst Du soviel Aufhebens wegen einem öden Textbausteinbrief? Aufregen ist nicht gut für die Gesundheit. Deshalb nimm das für Dich Relevante daraus zur Kenntnis und dann reagiere bitte ganz besonnen.

Den Eingang der 1. Gehaltszahlung wirst Du wegen dem genauen Zuflusszeitpunkt nachweisen müssen, da reicht Glauben leider nicht aus.

Kommst Du denn mit einem halben Monatsgehalt im September über die Runden?
__

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gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2011, 21:07   #7
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Den Eingang der 1. Gehaltszahlung wirst Du wegen dem genauen Zuflusszeitpunkt nachweisen müssen, da reicht Glauben leider nicht aus.
Ja, so hatte ich das ja auch gedacht. Aber was soll das mit Fristen setzen und der Drohung, ich müsste was zurückzahlen?

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Kommst Du denn mit einem halben Monatsgehalt im September über die Runden?
Leider ist es ein bißchen weniger als ich dachte. Eigentlich - wäre ich Aufstocker oder so - stünden mir von der ARGE aus noch ca. 70 EUR zu, da man ja 100,-- EUR dazu verdienen darf. Allerdings müsste das dann evtl. wieder zurückgezahlt werden, weil ich noch 70,-- EUR von woanders kriege und außerdem könnte ich auch ab 15. vielleicht wieder das Zimmer vermieten. Dann müsste ich es auch zurückzahlen.

PS.: Der Heini ist übrigens derselbe, der mir die Miete über 18 Monate rechtswidrig zu wenig bezahlt hat (wo ich gegen erfolgreich klagte) und bei der 1. Abmeldung in Arbeit hat der mir ebenso rechtswidrig einen Zahlungsbefehl zugestellt, dass ich die gesamte Leistung des Monats Dez (Anfang Arbeit damals) innerhalb von DREI Tagen zurückzuzahlen habe.) Da mir damals gekündigt wurde nach einer Woche und ich dann noch Krankengeld bekam, musste ich wieder bei der ARGE auflaufen und dann haben die einfach behauptet, diese "Rückzahlung" sei für Januar (da ich da KG bekam).
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Alt 23.08.2011, 21:26   #8
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Ja, so hatte ich das ja auch gedacht. Aber was soll das mit Fristen setzen und der Drohung, ich müsste was zurückzahlen?

Den Brief bekommen doch alle, und da, wo der 1. Lohn erst am nächsten 15. fließt, löst er u.U. noch viel mehr Entsetzen aus.

Leider ist es ein bißchen weniger als ich dachte. Eigentlich - wäre ich Aufstocker oder so - stünden mir von der ARGE aus noch ca. 70 EUR zu, da man ja 100,-- EUR dazu verdienen darf.
Der mtl. Erwerbstätigenfreibetrag für Alleinstehende beträgt doch bis zu 300 Euro. Dieser Höchstbetrag setzt dabei ein Bruttoeinkommen von 1200 € voraus, das mal als 1. Anhaltspunkt.
Überschlage besser nochmal, wieviel Du wirklich bei der geplanten Vorgehensweise in den Wind schießen wirst.
__

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gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2011, 20:31   #9
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Der mtl. Erwerbstätigenfreibetrag für Alleinstehende beträgt doch bis zu 300 Euro.
Du meinst, wenn man VZ arbeitet? Dann hätte ich bis 300,-- EUR dazu verdienen können mit freiberufl. Tippen (6,50 Std.)?

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Dieser Höchstbetrag setzt dabei ein Bruttoeinkommen von 1200 € voraus, das mal als 1. Anhaltspunkt.
Die legen aber bei der Berechnung sicherlich den ganzen Monat zugrunde, nicht nur den halben?

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Überschlage besser nochmal, wieviel Du wirklich bei der geplanten Vorgehensweise in den Wind schießen wirst.
Hmm... da der Bezug ja dann wohl offensichtlich vorläufig nur "ruht", wird der mir dann doch wohl korrekt die Differenz ausrechnen, wenn ich ihm die Kontoauszüge mit dem Netto-Eingang präsentiere?
Ich hatte mit etwa 100,-- EUR mehr gerechnet, aber vielleicht haben sie mir ja den einen Fehltag abgezogen. Lt. Gehaltsrechner aus dem I-Net müssten das nämlich so 100,-- EUR mehr sein.
Vielleicht trau ich mich ja morgen unseren "Head of Finance&Accounting" danach zu fragen. Aber ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich ihm irgendwie nen Fehler unterstelle oder so, da ich es mir nicht verderben will mit dem... der ist der einzige, der mir diese komische Buchhaltungs-Arbeit, die ich dort machen soll, korrekt erklären kann.
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Alt 24.08.2011, 20:41   #10
Justician
 
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Justician Justician Justician
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von kohldampf Beitrag anzeigen
Debra, vielleicht liest du auch mal die entsprechenden Themen hier, was Freibetrag und Anrechnung auf ALG II betrifft.
Danke, Kohldampf.
Das Gackern der Hühner nervt manchmal.
Wozu gibts ne Suchfunktion?
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Alt 24.08.2011, 20:57   #11
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von kohldampf Beitrag anzeigen
Debra, vielleicht liest du auch mal die entsprechenden Themen hier, was Freibetrag und Anrechnung auf ALG II betrifft.
Mir waren bisher nur die 100,-- EUR bekannt. Darüber hinaus wird dann prozentual was abgezogen. Bei 6,50 EUR/Std.-Lohn lohnt sich das dann wohl kaum.
Zudem geht es auch ums Zuflussprinzip sowie darum, OB die einfach den Arbeitsvertrag verlangen dürfen (m.M.n. NICHT) und trotzdem lese ich hier immer wieder, dass Leute den sogar FREIWILLIG dort vorlegen. Weiters: sofern Du Leistungen von der ARGE beziehst, haben die quasi die "Hoheit" über Dich. Vielleicht könnten die sich einfallen lassen, dass ich doch noch 5 Bewerbungen vorlegen muss (die ich nicht mehr habe).
Wenn nicht, werde ich sanktioniert. (Die Sanktion würde dann ja fortgelten, z.B. sollte ich in vier Wochen den Job wieder los sein.)
Beim letzten Besuch beim Vermittler meinte der, eine ZAF hätte gemeint, ich hätte versäumt, mich dort zu melden...
ich hab offiziell aber nichts bekommen, dass ich mich dazu äußern soll. Und so geht es mit anderen Dingen weiter.
Übrigens hat mich diese ZAF heute hier angerufen. Ich ruf die morgen mal zurück...
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Alt 24.08.2011, 21:51   #12
Julchen68
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Wie schon gesagt: Bloß nicht über die strunzdummen Textbausteine aufregen.

Mich hat man damit auch beglückt. Und zwar jedesmal, wenn ich monatlich meine stark schwankenden Honorareinkünfte auf dem dafür vorgesehen Formular eingereicht habe. Da hieß es nicht etwa "Vielen Dank für Ihre Mitteilung. Wir werden dies im folgenden Monat gemäß §dingsbumstralala anrechnen".
Neinnein. Da kam dann jedes verdammte Mal ein Schrieb ins Haus mit "Sie hätten wissen müssen, daß Ihre Einkünfte meldepflichtig waren. Anzeige. Sperre. Ätschibätschi." Beim ersten Mal war ich auch geschockt und habe die Hotline angerufen, um herauszufinden was ich falsch gemacht habe. Da wurde mir doch allen Ernstes ein "Wenn Ihnen das nicht paßt, dann melden sie das doch einfach nicht. Dann schicken wir Ihnen gleich ne Anzeige und den Zoll ins Haus." an den Kopf geworfen. Ich konnte am Ende nur noch drüber lachen, weil ich mir den Text im Geiste mit einem hitlerschen Tonfall vorgelesen habe

Was man daran allerdings sehr schön sehen kann, ist (m.E.) die Denke, die hinter diesem ganzen System steckt, wenn selbst Leute, die alles völlig korrekt und fristgerecht melden, standardmäßig mit Vorwürfen und - in Fällen wie diesen - völlig haltlosen Androhungen vom Feinsten überschüttet werden.

Also: Als Beleg werten, daß Deine Meldung angekommen ist und ansonsten abheften, ignorieren und vergessen.
Julchen68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2011, 22:07   #13
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von Julchen68 Beitrag anzeigen
Was man daran allerdings sehr schön sehen kann, ist (m.E.) die Denke, die hinter diesem ganzen System steckt, wenn selbst Leute, die alles völlig korrekt und fristgerecht melden, standardmäßig mit Vorwürfen und - in Fällen wie diesen - völlig haltlosen Androhungen vom Feinsten überschüttet werden.
Das ist irgendwie noch schlimmer als das Orwell'sche 84. Mir kann niemand erzählen, dass all die Opfer nicht einen erheblichen Schaden von so einer Behandlung davon tragen. Das sieht man an Äußerungen wie: "Mein Vermittler schickt mir gar keine Stellenangebote." (Ohne die Überbehörde ARGE trauen sich die Leute offensichtlich gar nichts mehr zu.) Das Gegenteil von dem, was propagiert wird: die berühmte "Eigenverantwortung" zu "fördern", wird getan und soll wohl auch erreicht werden.
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Alt 24.08.2011, 22:15   #14
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Hallo,

naja, inzwischen hab ich ja den Eindruck...egal was man macht, da kommt wieder ein rotzfreches Schreiben zurück und man fühlt sich sofort wieder an den Pranger gestellt, fühlt sich schuldig und weiß gar nicht warum...
und irgendwann ist man dann soweit, dass man vorsichtshalber gar nichts mehr sagt und macht, weil es ja sonst Sanktionen hageln könnte...und keiner weiß mehr warum..

Es ist ein unhaltbarer Zustand, in welchem Ton Briefe und Anschreiben verfasst werden...nach dem Motto: immer man von oben drauf, die Idioten haben es nicht besser verdient, wieso sind die arbeitlos...
unglaublich..

sorry, ich reg mich grad auf...

Gruß
Anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.08.2011, 22:27   #15
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo,

naja, inzwischen hab ich ja den Eindruck...egal was man macht, da kommt wieder ein rotzfreches Schreiben zurück und man fühlt sich sofort wieder an den Pranger gestellt, fühlt sich schuldig und weiß gar nicht warum...
und irgendwann ist man dann soweit, dass man vorsichtshalber gar nichts mehr sagt und macht, weil es ja sonst Sanktionen hageln könnte...und keiner weiß mehr warum..

Es ist ein unhaltbarer Zustand, in welchem Ton Briefe und Anschreiben verfasst werden...nach dem Motto: immer man von oben drauf, die Idioten haben es nicht besser verdient, wieso sind die arbeitlos...
unglaublich..
Genauso ist es. Solange Du da schön im System mitschwimmst (also der Vermittlerin Recht gibst, dass Du keine Qualis mehr hast (nach 25 Jahren Berufserfahrung und 1 Jahr Arbeitslosigkeit) und nun DRINGEND in die HAB musst), schön nach den Bewerbungs- und sonstwas Kosten lechzt und Anträge stellst, deine Bewerbungsbemühungen vorlegst, dir den Zynismus in Maßnahmen reinziehst ohne Widerrede etc... hast Du nicht viel zu befürchten. Versuchst Du so was wie Julchen (selbständig) - oder meldest Dich gar ab - und zwar OHNE denen den Namen deines Arbeitgebers (dann sind die richtig ange****t) zu nennen oder einen Vertrag vorzulegen.... dann hagelt es solche Briefe.
Im normalen Leben dürfte sich kein Mensch erdreisten, SO mit mir zu reden. (Darum meine Anmerkungen, wie ich dann auf so was antworten würde.) Es ist unfassbar, wie erwachsene Leute hier in D behandelt werden von dieser Behörde.
Der Staat hat doch keinen Erziehungsauftrag für erwachsene Menschen. Doch das wird mit diesem HartzIV untergraben.
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Alt 25.08.2011, 09:30   #16
gerda52
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Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Du meinst, wenn man VZ arbeitet? Dann hätte ich bis 300,-- EUR dazu verdienen können mit freiberufl. Tippen (6,50 Std.)?

Ich drücke es mal anders aus: Die 300 Euro FB vom tatsächlichen Nettoeinkommen (bei 1.200 brutto sind das ca. 900 €) abgezogen ergeben ein anzurechnendes Einkommen von ~ 600 €.

Deine Kosten der Unterkunft werden wahrscheinlich mehr als 236 € betragen, der fehlende Differenzbetrag wäre vom JC oder wie auch immer das bei Euch heißt aufzustocken.

Die legen aber bei der Berechnung sicherlich den ganzen Monat zugrunde, nicht nur den halben?

Warum sollten sie?

Hmm... da der Bezug ja dann wohl offensichtlich vorläufig nur "ruht", wird der mir dann doch wohl korrekt die Differenz ausrechnen, wenn ich ihm die Kontoauszüge mit dem Netto-Eingang präsentiere?

Er braucht nicht nur Angaben zum Zuflussbetrag, weil das Bruttoeinkommen für die korrekte Berechnung des Freibetrages maßgeblich ist. Deshalb fügst Du am besten noch die 1. Gehaltsabrechnung als Nachweis bei.

Ich hatte mit etwa 100,-- EUR mehr gerechnet, aber vielleicht haben sie mir ja den einen Fehltag abgezogen. Lt. Gehaltsrechner aus dem I-Net müssten das nämlich so 100,-- EUR mehr sein.
Vielleicht trau ich mich ja morgen unseren "Head of Finance&Accounting" danach zu fragen. Aber ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich ihm irgendwie nen Fehler unterstelle oder so, da ich es mir nicht verderben will mit dem... der ist der einzige, der mir diese komische Buchhaltungs-Arbeit, die ich dort machen soll, korrekt erklären kann.
Das angegebene Bruttogehalt von 6,50 die Stunde lässt vermuten, dass du im September mit weniger als 500 € Gehalt für den Monat August rechnen kannst. Was meinst Du mit freiberuflichem Tippen? Gehts am Ende gar nicht um eine sv-pflichtige Tätigkeit?

Ps. Das Thema dürfte auch für die anonyme Leserschaft von Interesse sein. Deshalb erlaube ich mir jetzt mal wieder, diesen Thread aus dem geschützten OT-Bereich in die Öffentlichkeit zu zerren. Weiter gehts dann unter der Rubrik 'ALG II'.
__

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gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.08.2011, 11:42   #17
esbe->Emailproblem
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esbe esbe esbe
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Ich geben Ihnen hiermit nach § 24 SGB X Gelegenheit, sich bis zum 05.09.2011 zu den Umständen zu äußern, die aus Ihrer Sicht gegen eine Aufhebung bzw. Rücknahme des Bewillungsbescheids sprechen.(Was bilden sich diese Laffen eigentlich ein? Dass sie Leute auch noch nach Beendigung des Leistungsbezugs herumkommandieren können?)
Es soll ja erst noch geprüft werden, ab wann die Leistungen aufzuheben sind. Wenn DU mitteilst, wann die 1. Lohnzahlung ist, ist das eine Sache - ein Nachweis in Form eines Kontoauszugs oder Lohnscheins ist es eben nicht. Bis dahin ist eben aus Jobcentersicht nicht geklärt, ob der Anspruch ab September wegfällt oder ab Oktober ... ja nach Zufluss halt ...

Und äußern: du kannst ja angeben, du brauchst für Sept noch darlehensweise Leistungen, weil der Lohn z.B. erst am Monatsende gezahlt wird und du die Miete usw nicht vorstrecken kannst.

Zitat:
Die Bewillungsentscheidung ist daher aufzuheben bzw. zurück zu nehmen. (Von wann bis wann, schreibt der nicht.)
Kann er ja auch noch nicht - siehe oben
__

Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko meines Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal verantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.
Ludwig Erhard, Bundeskanzler 1963-1966
esbe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.08.2011, 12:08   #18
Krypteia
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Also ich würd das was der Sachbearbeiter will in Ruhe prüfen und schauen ob er etwas verlangt das er nicht verlangen darf.
Dann den Rest mitmachen, kann ja sein das man noch aufstocken kann, Wohngeld oder so etwas bekommt.

ist kein guter Ratgeber, dann hast, wenns mit dem neuen Job doch zuende geht aus irgend einem Grund, die ganze Antragsverzögerungsanstalt wieder von Vorne am Hals.
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Alt 25.08.2011, 12:43   #19
Schnüsschen->Emailproblem
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Schnüsschen
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Hi zusammen!
Bei mir gab es einen Grund für das Chaos. Habe ich erst Monate später gepeilt. Mein SB fragte sofort, bei welcher Firma ich denn eingestellt wäre. Dann passierte nichts. 3 Mails und 3 Schreiben mit der Bitte um Abmeldung und Abrechnung (die Kohle kam weiter) passierte immer noch nichts. Und dann kam - ei der Doppeldaus - ein VV für meine Stelle, wohl gemerkt, ich war damals schon aus der Probezeit! Der Grund dürfte wohl gewesen sein, dass die Firma dann auch noch Kohle bekommt, weil sie ja gnädigerweise Langzeitarbeitslose einstellt.
Ansonsten kann ich mir auch gut vorstellen, dass die ihre Akten einfach lieber offen lassen, weil vermutlich viele nach Kurzem entweder selber aufgeben oder die Kündigung bekommen, insbesondere bei ZA.
Nachdem dann endlich was lief bei der ARGE, habe ich mich über die dreisten Texte auch nicht mehr gewundert. Ich habe mir den Job selber besorgt (daher Frechheit mit dem VV), und in den Bescheiden stellte es sich dann so dar, als ob ich widerrechtlich Leistungen in Anspruch genommen hätte.
Wundern ist nicht angebracht. Das Netz zieht sich immer enger zu.
Schnüsschen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.08.2011, 14:29   #20
sumse
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Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

den arbeitsvertrag vorlegeb brauchst du nicht
auch wenn die mit dem spruch kommen

wir brauchen diesen um zu prüffen ob ihnen noch aufstockende leistungen zu stehen oder nicht

zählt nicht

du brauchst
den konntoauszug wo der geldeingang drauf steht
im forfeld kann dein AG auch eine arbeitgeberbescheinigung ausfühlen mit allen wichtigen daten die man brauch
also
stunden lohn höhe oder festgehalt
und wan die ausszahlung erfolgt

mehr nicht
damit kann das JC prüffen ob du leistungen zurückzahlen must
also zuflussprinzieb
oder nicht

alles andere was die verlangen ist schüffellei und schikane
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Alt 25.08.2011, 21:39   #21
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von gerda52 Beitrag anzeigen
Das angegebene Bruttogehalt von 6,50 die Stunde lässt vermuten, dass du im September mit weniger als 500 € Gehalt für den Monat August rechnen kannst. Was meinst Du mit freiberuflichem Tippen? Gehts am Ende gar nicht um eine sv-pflichtige Tätigkeit?
Nein, das Tippen für 6,50 EUR hätte ich sonst als Alternative gemacht und versucht, eigene Kunden zu gewinnen, die dann mehr bezahlen. Ich meinte, wenn man 300,-- dazu verdienen darf, dann hätt ich das ja machen können, ich dachte, nur 100,-- sind erlaubt. Dieser Job ist natürlich besser bezahlt und mit SV (40-Std.-Woche), sonst wär ich ja Aufstocker.
Debra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 00:16   #22
haef->Emailproblem
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hallo debra,

in der Tat die übliche Dummdreistigkeit. Locker bleiben und entweder nicht reagieren oder im gleichen/ähnlichen Stil antworten, z.B.
"Ihr Schreiben v. habe ich zur Kenntnis genommen.
Es ist zulässig allerdings unsubstantiiert und unbegründet...",

oder auch

"...mit Schreiben v. habe ich Ihnen meine Abmeldung zukommen lassen. Welches der Wörter verstehen sie nicht?..."

Minimaler Aufwand, maximaler Nutzen, denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beißt das "Völkchen" vor Wut in die Tischkante.
Wäre noch zu steigern durch eine genaue Abrechnung Deinerseits.
Sofern die 1. Zahlung tatsächlich erst im September erfolgt, kann es in 8/ auch keine Überzahlung gegeben haben.
Wenn das Septembergehalt erst nach dem 1.10. gezahlt wird, steht Dir dann noch für 9/ anteilig ALGII zu.
Eine solche Rechnung in Kombination mit einem, bis auf den Text "Lohn/Gehalt" und den Betrag völlig geschwärzten Kontoauszug, runden Deine "Liebesgrüße" ab.

"Freundlich, höflich, besorgt und hilfreich" und das offensichtlich nicht ganz ernst gemeint, dass nervt "unsere Mitbürger" ungemein.

fG
Horst
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"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 16:33   #23
regievirginier
Elo-User/in
 
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Ort: Köln
Beiträge: 73
regievirginier Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Ähnlich, aber doch anders als bei mir. Vorstellungsgespräch 29.07., Arbeitsbeginn 01.08., Vertrag am 03.08. bekommen, Änderungsmitteilung ans JC (mit Kopie Vertrag) am 08.08. Heute kam Schreiben vom JC. "Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen ..." Folgende Unterlagen werden benötigt: Gehaltsabrechnung für August 2011 und Einkommensbescheinigung vom Arbeitgeber bis zum 10.09. Nichts von Kontoauzügen. Drohung, wenn Unterlagen nicht rechzeitig kommen, mit versagen der Leistungen. Nun, es ist eine kleine Firma, mit dem fürs Gehalt zuständigen Mitarbeiter gesprochen, Gehalt kommt frühestens irgendwann Anfang September, ist auch bis dahin im Urlaub und dem Steuerberater wurde meine Kontoverbindung nicht genannt!
Ist irgendwie komisch, wie gleiche Sachverhalte anders behandelt werden.
regievirginier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 17:25   #24
gerda52
Redaktion
 
Registriert seit: 21.03.2007
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Beiträge: 4.514
gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von regievirginier Beitrag anzeigen
Ähnlich, aber doch anders als bei mir. Vorstellungsgespräch 29.07., Arbeitsbeginn 01.08., Vertrag am 03.08. bekommen, Änderungsmitteilung ans JC (mit Kopie Vertrag) am 08.08. Heute kam Schreiben vom JC. "Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen ..." Folgende Unterlagen werden benötigt: Gehaltsabrechnung für August 2011 und Einkommensbescheinigung vom Arbeitgeber bis zum 10.09. Nichts von Kontoauzügen. Drohung, wenn Unterlagen nicht rechzeitig kommen, mit versagen der Leistungen. Nun, es ist eine kleine Firma, mit dem fürs Gehalt zuständigen Mitarbeiter gesprochen, Gehalt kommt frühestens irgendwann Anfang September, ist auch bis dahin im Urlaub und dem Steuerberater wurde meine Kontoverbindung nicht genannt!
Ist irgendwie komisch, wie gleiche Sachverhalte anders behandelt werden.
Die Sachverhalte sind nicht gleich.

Was steht im Arbeitsvertrag bezügl. Lohnzahlungstermin?

Gibts einen irgendeinen Hinweis, ob die Leistung ab Sept. eingestellt wird?
__

Private Mostrichfabrikation - Der Verzehr meiner gerne und oft verteilten Beitrags-Kostproben erfolgt auf eigene Gefahr.
gerda52 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 23:05   #25
Debra
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Debra
Standard AW: Abmeldung in Arbeit von ARGE passt denen wohl gar nicht

Zitat von haef Beitrag anzeigen
hallo debra,

in der Tat die übliche Dummdreistigkeit. Locker bleiben und entweder nicht reagieren oder im gleichen/ähnlichen Stil antworten, z.B.
"Ihr Schreiben v. habe ich zur Kenntnis genommen.
Es ist zulässig allerdings unsubstantiiert und unbegründet...",

oder auch

"...mit Schreiben v. habe ich Ihnen meine Abmeldung zukommen lassen. Welches der Wörter verstehen sie nicht?..."
Ich hatte so in der Art gedacht: "Ihr Schreiben habe ich, da Sie etliche mir als juristischem Laien vollkommen unbekannte Paragraphen und Gesetzestexte anführen, deren Bedeutung ich ohne Beratung entsprechend ausgebildeter Juristen nicht überschauen kann, zur Prüfung an die ÖRA/meinen Anwalt weiter geleitet." (Im Normalfall wendet sich dann der Anwalt an die Gegenseite und verlangt zunächst eine Fristverlängerung.) "Wir bitten zunächst um Fristverlängerung."

Zitat von haef Beitrag anzeigen
Minimaler Aufwand, maximaler Nutzen, denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beißt das "Völkchen" vor Wut in die Tischkante.
Wäre noch zu steigern durch eine genaue Abrechnung Deinerseits.
Sofern die 1. Zahlung tatsächlich erst im September erfolgt, kann es in 8/ auch keine Überzahlung gegeben haben.
Wenn das Septembergehalt erst nach dem 1.10. gezahlt wird, steht Dir dann noch für 9/ anteilig ALGII zu.
Eine solche Rechnung in Kombination mit einem, bis auf den Text "Lohn/Gehalt" und den Betrag völlig geschwärzten Kontoauszug, runden Deine "Liebesgrüße" ab.
Auf jeden Fall bekommt der nur bis auf das Allernotwendigste GESCHWÄRZTE Kontoauszüge. Einfach schon deshalb, weil es die so was von an****t und ICH das RECHT dazu habe!
So Spitzen wie "FA (Name nicht bekannt)" ziehen bei mir auch nicht!
Man sollte diesen Drecksäcken bei JEDER GELEGENHEIT ZEIGEN, dass sie NICHTS sind und in dieser Republik NICHTS zu melden haben außerhalb ihres Schreibtisches; weder haben DIE mir die Stelle "vermittelt", noch mich bei der Suche "unterstützt", sondern eher behindert. Stories davon, dass ich der Vermittlerin vorlegte, WO ich mich überall bewarb und diese dann haargenau dieselben Angebote erneut ausdruckte (mit Sanktion bewehrt, falls ich mich nicht doppelt dort bewerbe), habe ich zur Genüge erlebt. Diese Dame WOLLTE mir einfach versauen, dass ich wieder Arbeit auf dem 1. Markt bekomme. Ganz zu schweigen davon, dass dieser Drecksack mich ja schon mal 18 Monate lang offensichtlich betrogen hat um meine KdU (könnte man eine Anzeige erwägen?) sowie einmal sofort quasi Zahlungsaufforderung/Rückzahlung (wogegen man kaum Rechtsmittel einleiten konnte) in die Wege leitete (nur weil ich auch damals NICHT die Fa nannte und der wohl meinte, er kann es ja mal probieren, damit durchzukommen). D.h., wäre ich damals in Arbeit geblieben, hätte ich wohl so ca. 700,-- EUR rückzahlen müssen - rechtswidrig, da Eingang 1. Gehalt vollkommen unklar war.

Zitat von haef Beitrag anzeigen
"Freundlich, höflich, besorgt und hilfreich" und das offensichtlich nicht ganz ernst gemeint, dass nervt "unsere Mitbürger" ungemein.
Deine Beiträge sind doch immer wieder sehr erheiternd und machen somit Mut! Immer wieder Klasse!

Ich hatte mir schon überlegt, da es ja an sich schon eine Frechheit ist, Mitbürgern solche mit §§ und Drohungen gespickten Briefe zu senden (von unseren Steuergeldern, wohlgemerkt!), die sicherlich viele viele nicht verstehen, ob es nicht Zeit ist, eine "ELO-Rechtsabteilung" ins Leben zu rufen. Sprich, einen engagierten Anwalt ins Boot zu holen, der darauf erwidern kann. Bezahlt mittels einer monatl. Pauschale durch Spenden, die soooo viele Betroffenene sicherlich locker in der Lage sind, mittels kl. Spende aufzubringen.
Debra ist offline   Mit Zitat antworten
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abmeldung, arbeit, arge

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