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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.08.2011, 05:06   #1
NichtGanzAberFast
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Frage Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Hey da!

Thema wie oben, leider gibt's da einige (recht große) Probleme; ich bin seit abgeschlossener Handwerks-Lehre (in der ich eigentlich nix gelernt habe bzw. mir (jetzt im Nachhinein betrachtet und erkannt) wahrscheinlich (gegen Ende der Lehre) ABSICHTLICH nichts ordentliches beigebracht wurde, und ich immer nur der Werkzeugkastenschlepper oder Kehr-Bursche war) immer wieder in Zeitarbeitsfirmen umhergedümpelt, wo ich ausnahmslos immer den extremen Druck und die "minderwertige Behandlung" durch die AG nicht länger als ein paar Wochen/Monate ausgehalten habe. Zahllose Praktika, 400Euro-Jobs und "Maßnahmen" zieren meinen Lebenslauf.

Dazu kommt, dass ich erst seit kurzem (in Anbetracht eines früheren Gutachtens) in psychologischer Behandlung bin und dort (aktuell) eine "soziapathische Störung" sowie einige "Traumata" aus der Schul/Lehrzeit "erkannt" wurden, woran jetzt gearbeitet wird. Nun, gut, in der Schule und Lehre war ich immer der Buh-Mann, den alle "zerpflückt" haben und mit dem man alles machen konnte, aber dieses ist jetzt hier nicht Bestand meiner Problem-Lösungs-Anfrage, haha :)

Von o.g. Gutachten habe ich BESCHEINIGT, dass ich NUR alleine oder "für mich selbst" Arbeiten kann, in meinem alten Beruf siehts zudem übel aus, da ich heute nur noch ein "Hemd" bin und sowieso niemals ein "vollwertiger Geselle" war; ich kann euch die Heizung warten und kleinere Lecks flicken, das wars dann aber auch; und nun bleibt mir als einzige Alternative: Regale einräumen im Supermarkt, zurück in meinen alten Job (aus dem ich schon 7+ Jahre raus bin und sowieso viel zu wenig gelernt hatte) oder Zeitarbeit als irgendwas. Alles was zumutbar ist, dass ich nicht lache. Dazu kommt, ich "sche*ße" mir bei jedem bisschen "Druck" in die Hose (sprich: ich habe bei ALLEM Angst, was falsch zu machen, etc.), selbst wenn die Tätigkeit nur Email's schreiben wäre: sobald ein "Chef" oder "Mitarbeiter" auch nur in meine Nähe kommt, werd ich so nervös, dass ich nicht mehr klar denken kann, rot werde u.U. auch noch, seufz. Aggressiv werde ich auch noch, und zwar deshalb, weil ich Mitarbeiter und Chefs immer nur mit meinen negativen Erfahrungen in Verbindung bringe, und wenn mir einer etwas "befiehlt", will ich dem am liebsten eine Reinhauen, oder meine Sachen packen und weg (letzteres hab ich schon öfters gemacht).
Jetzt kommt der Dicke Hund: Ich kann SEHR viel (ausser Rechnen, für alles über 1+1 brauch ich 'nen Taschenrechner), Handwerklich: Schweißen, Löten, Bohren, dieses, jenes. Computer: Komplette PC's zusammenbauen, formatieren, kleineres und größeres (einfaches) Programmieren. Zudem kann ich mir vieles merken und vergesse es nicht, kurzum: ich kann vieles, was keiner braucht und wenn dann nur als "gelernte Fachkraft".

Und da haben wir den nächsten Salat; mein Psychologe will, dass ich mal über "Selbstständigkeit" nachdenke; alles was mich interessieren würde, liest sich mit den Hautpwörtern "Pleite" oder "hat nicht geklappt", etc.. Zudem habe ich kein/kaum Geld zum starten einer Selbstst., wohne immer noch zuhause (zum Kotzen!) und bekomme VON NIEMANDEM aus meiner näheren Umgebung MAL UNTERSTÜTZUNG, außer dumme Sprüche wie "Du weißt doch gar nimmer, was Arbeit überhaupt ist".
Lecko mio.

Extrem lange Rede kurzer Sinn: ich dümpele grade vor mich hin, besser wird's nicht, schlechter nur, wenn ich unter 'de Brücke lande, und in so fern:
HILFE!
Gibt mir mal einer einen Job! Ihr braucht einen, der euch PC's zusammen baut? Kunden-Emails verarbeitet? Mal mehr als nur am PC morgens den Schalter an und abends wieder aus machen kann?

Ach ja: mein Lebenslauf ist so voller Lücken und leeren Stellen, dass ich mich ja überhaupt NIRGENDS mehr bewerben KANN; Stellt euch vor: alle Einträge nach meiner Lehre (mit Ausnahme eines 400€ Job über 2 Jahre) gehen nach dem Motto: 1. Juni 2007 bis 12. Juni 2007 - Firma blabla bla gearbeitet, 8. August 2007 bis 18. August 2007... und... so... weiter.

Ich glaube, ich bin verloren.

Und ich kenne schon alle Sprüche ala: "Musst dich halt selber Bewerben und kümmern", da ist meine Gegenantwort, auf die keiner mehr eine Reaktion zeigt und selbst ich keine direkte Antwort weiss: "Als was denn? Was kann ich denn machen? Was ist mein "Job"?"

Thx.
NichtGanzAberFast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2011, 06:44   #2
Trixi2011
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Trixi2011 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Ich kann deine Lage gut nachvollziehen, weil bei mir sieht es kaum besser aus.

Ich habe drei Jahre lang eine Ausbildung gemacht und sie auch abgeschlossen, aber die Ausbildung bei einen Bildungsträger ist nicht ebenbürtig mit der in einer richtigen Firma.

Wir haben Monopolywirtschaft betrieben, also in sog. ÜFA`s (Übungsfirmen) mit anderen ÜFA´s Geschäfte gemacht.

Wir hatten u.a kein:
  • PC Programm á la Lexware, SAP, KHK...
  • Wirtschaftsenglisch
  • normlen PC Unterricht in der Berufsschule (aufgrund von Lehrermangel, fiel gut 1,5 Jahre dieser Unterricht aus)
und das alles bei einer kaufmännischen Ausbildung!

An Fleiß hat es mir nie gemangelt. Ich habe einen gutens Abschluss gemacht, aber was nutzt dass, wenn man bei Bewerbungsgesprächen sagen muss, dass z.B kaufm.Standardprogramme wie SAP oder DATEV für einen Bömische Dörfer sind?

Was in den letzten 5 Jahren folgten waren die üblichen arbeitsmarktpolische Instrumente:
  • Weiterbildungen (kaufm. Fachkraft, Hotel / Tourismusfachkraft & Call Center Agent)
  • kaufm. Auffrischungskurse in Rewe, EDV...
  • Ein-Euro-Job`s
  • Arbeitsgelegenheiten
Genutzt hat es nichts und das ist sowas von frustierend, das man heulen könnte. Dieser ganze Lebensverlauf macht einen so mürbe und frustriert, dass man irgendwann garkeine Lust mehr hat sich um Arbeit zu bewerben.
__

Meine Biografie ist das beste Beispiel, dass die Karriereleiter nicht immer nur nach oben führt
Realschulabschluss, kaufmännische Ausbildung, Hartz IV, Behindertenwerkstatt, Erwerbsunfähigkeit - ENDE
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Alt 16.08.2011, 00:47   #3
NichtGanzAberFast
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Daumen hoch AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Danke für die Antwort!

Fleiß, gute Arbeitsmoral, etc. sind für mich auch keine Fremdworte, im Gegenteil; nur erstmal irgendwie irgendwo irgendwann mal eine Chance zu bekommen, ist schwierig. Aber man kann sich ja immer mal wieder für 1-2 Monate ausbeuten lassen (wie du sagtest, 1€-Jobs oder Zeitarbeit), für mehr sind wir einfach nicht mehr gut, oder was?

Und wenn man zur tollen Arge geht, um sich mal RAT zu holen WAS man denn WIE machen könnte, landet man dank EGV einfach wieder in einem 6 Montatigen Bewerbungstraining, wo man um 6 Uhr morgens aufsteht und um 16 Uhr wieder geht, und zwischendrin wie in der Schule dem "Lehrer" zuhört, ohne was wirklich HILFREICHES und PRODUKTIVES zu erarbeiten.

Thx.
NichtGanzAberFast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2011, 01:44   #4
Herbert Schnee
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Registriert seit: 04.05.2010
Beiträge: 542
Herbert Schnee Herbert Schnee
Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

@NichtGanzAberFast:
Zitat:
Und wenn man zur tollen Arge geht, um sich mal RAT zu holen WAS man denn WIE machen könnte, landet man dank EGV einfach wieder in einem 6 Montatigen Bewerbungstraining
Solchen Schikanen und unsinnigen Maßnahmen kann man u.U. entgehen -> am besten mal Paolo Pinkels Beitrag zur Eingliederungsvereinbarung ansehen.

Nach 4 Jahren sagt man sich (auch bei den Jobcentern), dass eine Berufsausbildung, in dessen Branche man seither nicht mehr gearbeitet hat, nur noch in sehr geringem Maße berücksichtigt wird.
Wenn man die Situation (unsinnige Ausbildung, keine langfristigen Beschäftigungen mit Perspektive -> kein langfristiges Weg-kommen vom Jobcenter) dem Sachbearbeiter erklärt, hat man eine Chance, eine Weiterbildung oder sogar Umschulung bewilligt zu bekommen per Bildungsgutschein. Das hängt natürlich auch vom Sachbearbeiter ab.

Manche SB kommen lieber mit Bewerbungstrainings - wenn man allerdings fragt, was das kostet, und inwiefern einem das tatsächlich weiterbringt hinsichtlich z.B. der Qualifikation, dann könnten die Kosten für ein Bewerbungstraining schonmal mit den Kosten für eine Weiterbildung verglichen werden.
Ich denke, da muss man ggf. auch argumentieren, so wie bei einem Vorstellungsgespräch für einen Job: Man will etwas, es geht um Kosten und Nutzen und ein Ziel soll durchgesetzt werden.

Was Selbstständigkeit angeht:
Ich denke, wenn man am liebsten für sich ist und Chefs nicht mag bzw. Angst vor diesen hat, ist das schon grundlegend der richtige Weg. Wichtig ist hier, sich zu informieren, wenn man sich dafür interessiert, und sich nicht verunsichern lassen von anderen. Denn andere leben nur ihr eigenes Leben.
Heutzutage ist es vielleicht nicht mehr so einfach, sich selbstständig zu machen. Aber man kann vom Jobcenter in den Einstieg zur Selbstständigkeit finanziell gefördert werden (bis zu 1 Jahr lang, wenn ich mich nicht irre).
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, einen kleinen Internethandel aufzumachen, irgendwo im Großhandel was günstig einzukaufen und dann online weiter zu verkaufen. Da braucht es einen Blick für den Markt - was gefragt ist. Elektronik, nehme ich an.
Ich habe in einer Reportage mal einen Mann gesehen, der bei ibääh Kameras verkauft hat und damit seine Familie ernähren und ein Haus finanzieren konnte.


Ich würde in jedem Fall davon abraten, sich verheizen zu lassen. Also nicht dem vermeintlichen Schicksal ergeben und von einer Arbeitsgelegenheit in die nächste, nicht von einer Zeitarbeitsfirma zur nächsten oder so.
Man muss sich das klar machen: Egal, was die Leute sagen, die Welt dreht sich auch weiter, wenn man selbst nichts macht. Die Wirtschaft wird nicht kollabieren; und wenn sie mal kollabiert, hätte die eigene Arbeitskraft wohl auch nichts dran geändert. Diese Leute, die unbedingt jeden in Arbeit zwingen wollen um jeden Preis, die haben nicht das Leben gehabt, das man selbst hatte.

Letztendlich geht es doch darum, in diesem Leben glücklich zu werden, und die Menschen um sich herum zu haben, die man haben möchte.
Manche Menschen erreichen dieses Ziel, indem sie aus dieser hektischen Gesellschaft aussteigen und etwas Abstand gewinnen.. zu sich selbst und überhaupt allem. Sie leben von der Natur oder trampen durch die Gegend.. irgendwie geht es wohl.
Okay, für mich wäre das nichts, bzw. es müsste schon einiges passieren, damit das zu einer Option für mich wird. Aber unmöglich ist es nicht.
Herbert Schnee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2011, 05:30   #5
gast_
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Zitat von NichtGanzAberFast Beitrag anzeigen
Danke für die Antwort!

Fleiß, gute Arbeitsmoral, etc. sind für mich auch keine Fremdworte, im Gegenteil; nur erstmal irgendwie irgendwo irgendwann mal eine Chance zu bekommen, ist schwierig.
Chancen muß man sich erkämpfen.

Informiere dich, welche Möglichkeiten du hast - und dann beantrage das, was du machen möchtest beim JC - schriftlich... und verlange bei Ablehnung einen ausführlich begründeten Bescheid.

Ob etwas gefördert wird, liegt im Ermessen - aber ist auch nicht Glückssache: Entscheidungen kann man überprüfen lassen!
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Alt 16.08.2011, 06:49   #6
Trixi2011
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Weiterbildungen / Schulungen, kann man aber doch auch unter Ulk abhaken!

Man selber hegt die Hoffnung, dadurch seine Chancen zu verbessern, mit der aktuellen Situation mithalten zu können, das zu können, was AG heute verlagen, aber die Realität ist zu oft eine andere.

Ich selber habe schon erlebt, dass AG es am Hintern vorbei geht ob gerade frisch irgend so einen Kurs absolviert hat. Sicher sie loben das Engertment was zu lernen, das Wissen zu erweitern, aber wenn man keine praktische Erfahrung im Umgang mit der Materie hat, dann ist das entscheidender für die Entscheidung.

Es ist ein Teufelskreis!
__

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Trixi2011 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2011, 06:56   #7
teddybear
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Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Da man nun mal in den Fängen (Gewalt) des Jobcenters steckt, sollte man sich auch intensiv mit den SGB Büchern auseinandersetzen. In fast allen Fällen kann man so schon im Voraus der Willkür eines SBs entgegentreten und somit seinen Forderungen viel besseren Nachdruck verleihen. Wissen ist Macht!
Wenn SB merkt, dass man rechtlich gesehen außergewöhnlich gut bewandert ist, dann sucht sich SB auch viel lieber ein anderes Opfer. Klar würde ich ja auch so an SB Stelle machen!

Auch sollte man offen sein, wenn man arbeitslos ist und sich nicht etwa wegen einer falschen Peinlichkeit einbuddeln. Wenn mir jemand mit blöden FDP Meinungen / Sprüchen kommt, dann konfrontiere ich den mit Wissen und Fakten und mache deutlich, wie sehr er sich doch dümmlich von der Bildzeitung in seinem Gedankengut hat treiben lassen. Man solle stets bedenken, dass sich der Kapitalismus sowieso von ganz allein vernichtet. Es ist eben nun einmal so, dass man nicht auf der einen Seite die Produktion und den Profit mit immer weniger Arbeitern und Lohn unentwegt anheben kann! Wer soll den ganzen Misst denn am Ende kaufen ohne Geld? Was nützt einem reichen Kapitalisten es schon, wenn es keine Kaufkraft mehr im Volke gibt? Dies ist auch der Grund für immer mehr Krisen in immer kürzeren Abständen, wenn die Regierungen nur noch Gesetze für die Monopolwirtschaft machen und auch nur noch für diese Entscheidungen treffen. Es ist doch schon "lustig" dass das sozialistische China nunmehr der größte Kreditgeber des Erfinders des Kapitalismus (USA) ist. Jede pro Kapitalismus Entscheidung ist auch gleichzeitig immer eine Entscheidung zum Untergang dessen. Nun ja das begreifen die politischen Herrscher ohnehin erst, wenn es zu spät ist!

Man muss sich also seiner Situation, welche man mit millionen Menschen teilt, einfach ganz bewusst stellen, um damit auch umgehen zu können. Man muss sich als Würmchen seinem Schicksal stellen, denn durch Arbeitswille und Fleiß, wird man im Kapitalismus nicht reich. Wer mehr arbeitet, ist im Kapitalismus in der Regel auch Derjenige, welcher sich am wenigsten leisten kann. In den Sessel pupsen und über andere entscheiden wird großzügig entlohnt aber doch nicht etwa, das ständige mehr Schuften und sein Leben riskieren auf der Baustelle!
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2011, 07:27   #8
jackfruit->Emailproblem
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Beiträge: 286
jackfruit
Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

hallo

also du könntest eine umschulung beantragen
dies ist eine kann-leistung und wird nur gewährt, wenn die umschulung notwendig ist um dich wieder in arbeitsmarkt einzugliedern

dabei wird nicht nur berücksichtig was du bis jetzt so getan hast, sondern auch die arbeitsplatzchancen in dem bereich in dem die umschulung laufen würde

du könntest auch beim europäischen sozialfond mal schauen, ob da was für dich dabei wäre, hab mich damit allerdings noch nicht weiterbeschäftigt

mfg
jackfruit ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2011, 13:02   #9
NichtGanzAberFast
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
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Beiträge: 39
NichtGanzAberFast Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Hey danke für all die netten Tips und Rückantworten; ich war schon auf einigen Lehrgängen/Schulungsmaßnahmen, und gebracht hat's nix, behandelt wird man trotzdem immer noch genauso wie zuvor. Ich werd mir dann mal ein SGB zulegen und auswendig lernen. Bisher hab ich immer den Fehler gemacht, zu kuschen und ALLES zu unterschreiben was ich so vorgesetzt bekam. Resultat: endlose 10% kürzungen, Komplett Sperrung für 3 Monate (glaube ich, war es damals) und auf "Bildungs"-Maßnahmen geschickt, die queerbet durchs ganze Bundesland verteilt waren, mit oder ohne Fahrtkosten, egal.
NichtGanzAberFast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2011, 13:05   #10
Lilastern
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 21.05.2011
Beiträge: 7.845
Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Mache dir Gedanken, welcher Beruf es sein soll und beantrage die Umschulung schriftlich und bestehe darauf.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 11:51   #11
BlackForest->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 361
BlackForest
Standard AW: Hilfe! Ich will arbeiten, aber....

Mir fällt auf, daß du dich selbst sehr schlecht bewertest, obwohl du schon einiges gemacht hast und einiges kannst. Laß dir das nicht einreden, ich glaub soo schlecht bist du nicht. Stell deine Stärken raus, bewerbe bei ZAF nur zweitrangig, auch wenn es bei den "normalen" Arbeitgebern meist auch nur 1-jahres Verträge gibt.
BlackForest ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 11:59   #12
gast_
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
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Zitat von NichtGanzAberFast Beitrag anzeigen
. Ich werd mir dann mal ein SGB zulegen und auswendig lernen.
Es macht keinen Sinn das SGB II auswendig zu lernen... lies hier im Forum und poste, wenn du Fragen hast. Das bringt dir mehr...
wenn du einzelne § brauchst, klickst sie an und druckst sie dir aus...
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
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