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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 14.08.2011, 12:26   #1
sisapa
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sisapa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Aufhebungsbescheid + Rückforderung

Guten Tag,

ich habe gestern einen Aufhebungsbescheid der Bewilligung von Leistungen zur sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGBII und Rückforderung überzahlter Leistungen erhalten.

Ich habe im November bis Ende Dezember 2010 einen Nebenjob mit schwankendem Monatseinkommen ausgeübt. Ich habe die Veränderungsmitteilung an die ARGE gemacht, bevor ich diesen angetreten habe.

Vom Arbeitgeber selbst habe ich selbst nach mehrmaligen Nachfragen keine Lohnabrechnungen bis heute erhalten. Das einkommen war meistens um die 200-300 Euro. Das letzte Gehalt wurde im Dezember gezahlt. Die Arge ist jedoch der Meinung das ich im Januar ebenfalls noch einkommen gehabt hätte. Totaler unsinn!

Nunmehr hatte ich gelegenheit mich zur Sache zu äußern, was ich per Postbrief auch tat. Ich teilte lediglich mit, dass ich die Veränderungsmitteilung getätigt habe und mich auf diesen Berufen. Für mich war die Sache damit erledigt.

Nunmehr soll ich für meine Exfrau sowie meinen Sohn rund 600 Euro zurückzahlen. Die erste Rate soll 244 Euro betragen. Ich erhalte lediglich den Regelsatz.

Für mich hört sich der Brief so an, als würde ich mit sofortiger Wirkung keine Leistungen mehr erhalten, somit auch keine Grundsicherung, sowie die Mietkosten etc pp. Liege ich in der Annahme richtig?

Ich befinde mich seit April in der Regelinsolvenz. Wie sieht es damit aus?
Kann ich dies vor dem Treuhänder als Altlast deklarieren oder sind Sozialleistungen davon ausgenommen?

Wie gehts weiter?
Kommen nun Mietschulden, Stromschulden etc auf mich zu?
Würdet ihr den gang zu einem Rechtsanwalt empfehlen?
sisapa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2011, 13:20   #2
Scarred Surface
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Standard AW: Aufhebungsbescheid + Rückforderung

Zitat von sisapa Beitrag anzeigen
Für mich hört sich der Brief so an, als würde ich mit sofortiger Wirkung keine Leistungen mehr erhalten, somit auch keine Grundsicherung, sowie die Mietkosten etc pp. Liege ich in der Annahme richtig?
Kannst Du das Schriftstück bitte mal einscannen und anonymisiert hier hochladen?
__

“Sie werden erst wieder Respekt vor uns haben, wenn sie Angst vor uns kriegen!

Respekt wäre uns lieber gewesen.”

(Georg Schramm)
Scarred Surface ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2011, 13:27   #3
biddy
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Standard AW: Aufhebungsbescheid + Rückforderung

Zitat von sisapa Beitrag anzeigen

Ich habe im November bis Ende Dezember 2010 einen Nebenjob mit schwankendem Monatseinkommen ausgeübt. Ich habe die Veränderungsmitteilung an die ARGE gemacht, bevor ich diesen angetreten habe.

...

Die Arge ist jedoch der Meinung das ich im Januar ebenfalls noch einkommen gehabt hätte. Totaler unsinn!

...

Nunmehr hatte ich gelegenheit mich zur Sache zu äußern, was ich per Postbrief auch tat. Ich teilte lediglich mit, dass ich die Veränderungsmitteilung getätigt habe und mich auf diesen Berufen. Für mich war die Sache damit erledigt.
Das Jobcenter benötigt immer einen Nachweis des genauen Zuflussmonats, also wann genau das Erwerbseinkommen auf Deinem Konto eingegangen bzw. an Dich ausgezahlt wurde und auch eine Nachweis über die genaue Höhe Deines Verdienstes, damit die Leistungen neuberechnet werden können für Monat X bzw. Y. Diesen Nachweis haben sie vermutlich niemals erhalten, ja?
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2011, 13:30   #4
biddy
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Standard AW: Aufhebungsbescheid + Rückforderung

Zitat von Scarred Surface Beitrag anzeigen
Kannst Du das Schriftstück bitte mal einscannen und anonymisiert hier hochladen?
Und den Anhörungsbogen auch, der ja vor der Rückforderung ankam?
Zitat:
"Nunmehr hatte ich gelegenheit mich zur Sache zu äußern, was ich per Postbrief auch tat"
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2011, 14:11   #5
gast_
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Standard AW: Aufhebungsbescheid + Rückforderung

Zitat von sisapa Beitrag anzeigen

Vom Arbeitgeber selbst habe ich selbst nach mehrmaligen Nachfragen keine Lohnabrechnungen bis heute erhalten. Das einkommen war meistens um die 200-300 Euro. Das letzte Gehalt wurde im Dezember gezahlt.

Hast du deinen Arbeitgeber selbst nachweislich mit Fristsetzung selbst aufgefordert, die entsprechenden Unterlagen zu schicken?

Hast du das so dem JC mitgeteilt? (Kopie deines Schreibens an den Arbeitgeber mitgeschickt?)

Wenn ja, hast du das JC aufgefordert, sich die nötigen Unterlagen selbst beim Arbeitgeber zu holen? Die können ihm ein Ordnungsgeld bis zu 2000 € androhen...

oder du könntest die Unterlagen übers Arbeitsgericht einklagen..


Nunmehr hatte ich gelegenheit mich zur Sache zu äußern, was ich per Postbrief auch tat. Ich teilte lediglich mit, dass ich die Veränderungsmitteilung getätigt habe und mich auf diesen Berufen. Für mich war die Sache damit erledigt.

Das reicht nicht!

Nunmehr soll ich für meine Exfrau sowie meinen Sohn rund 600 Euro zurückzahlen. Die erste Rate soll 244 Euro betragen. Ich erhalte lediglich den Regelsatz.

Lege sofort fristwahrend Widerspruch ein.

Für mich hört sich der Brief so an, als würde ich mit sofortiger Wirkung keine Leistungen mehr erhalten, somit auch keine Grundsicherung, sowie die Mietkosten etc pp. Liege ich in der Annahme richtig?

Denke, ja. Aber: Um Genaues sagen zu können, solltest du die Schreiben anonymisiert hochladen.

Kommen nun Mietschulden, Stromschulden etc auf mich zu?
Würdet ihr den gang zu einem Rechtsanwalt empfehlen?
2x ja.
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