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Start > > -> BZ Berlin berichtet :-(

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.07.2011, 20:46   #1
Justician
 
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Standard BZ Berlin berichtet :-(

Hartz-IV-Ärger: So habe ich bei der Stütze betrogen - B.Z. Berlin - Hartz-IV, Arbeitslose, Arbeitsagentur, Stütze

Was soll man dazu sagen....
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Alt 27.07.2011, 20:51   #2
Ein Hartzianer
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Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer Ein Hartzianer
Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Hetze.
__

Ihr seid beim Jobcenter Kunde.
Der Kunde ist König.
Der König wünscht eine reguläre, auskömmlich bezahlte Arbeit !

Probearbeit und Praktika sind abzulehnen.
Dafür gibt es die Probezeit (bis 6 Monate) bei voller Bezahlung.

Arbeit hat ihren Wert ! Seht in den Lohnspiegel !
Der Westlohn für Männer ist maßgebend.

Meine Beiträge enthalten Spuren von Ironie und Sarkasmus.
Sie sind mit Vorsicht zu genießen !
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Alt 27.07.2011, 21:02   #3
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Na - ist das bei all dem, was man allein hier schon liest, ein Wunder?

134.000 Hilfebedürftige haben zu hohe Leistungen erschlichen = Schaden: 67 Millionen Euro?

Dann hat jeder im Schnitt für 500 Euro beschissen hat sich also gar nicht wirklich "gelohnt"

Ich denke, der volkswirtschaftliche Schaden ist hier immer noch geringer, als der, der uns durch tägliche Steuerverschwendung beschert wird und der uns noch erwartet, wenn weiter Kredite aufgenommen werden um Kredite zu bedienen in Ländern, die nicht mehr kreditwürdig sind ...
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Alt 27.07.2011, 21:09   #4
Trixi2011
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Diesen Staat muss man von vorne und hinten besch..., dass es nur so rummst .

Anders machen die es doch auch nicht mit uns oder?

Ich jedenfalls mache das ohne schlechtes Gewissen und ich werde auch nicht damit aufhören.
__

Meine Biografie ist das beste Beispiel, dass die Karriereleiter nicht immer nur nach oben führt
Realschulabschluss, kaufmännische Ausbildung, Hartz IV, Behindertenwerkstatt, Erwerbsunfähigkeit - ENDE
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Alt 27.07.2011, 21:31   #5
warpcorebreach
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

ich wage mal die kühne behauptung das es niemanden gibt der nicht auf die eine oder andere weise schonmal das gesetz übertreten hatt. oft ist man sich dessen nichteinmal bewusst aufgrund hirnrissiger regelungen.
ich sage dazu nur: bei dem was uns die politik und sonstiges bonzenpack vorlebt weiß ich das ich bei meinen bisherigen "verfehlungen" keinerlei schlechtes gewissen haben muss und werde ganz sicher keine schlaflosen nächte deswegen haben.
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Alt 27.07.2011, 23:05   #6
teddybear
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Die Journalisten der BZ hätten die vom Jobcenter mal lieber fragen sollen, um wie viele Millionen die die Arbeitslosen in Berlin be*schei*ßen, wenn sie durch ihre Rechtsbeugung weiterhin die angemessenen Unterkunftskosten der Berliner Arbeitslosen unterschlagen. Die wenden nämlich nach wie vor die uralten Bruttowarmmietenpauschalen aus dem Jahre 2005 nach AV-Wohnen an, obwohl die AV-Wohnen durch das BSG am 19.10.11 für rechtswidrig erklärt wurde. Für mich als Berliner ist auch klar, warum hier so viele Wohnkosten-Beschaffungskriminalität durch etwas unangemeldeten Zuverdienest begehen. Was will man machen, wenn man von den JC in Berlin betrogen wird aber überleben muss? Typisch, dass immer nur die halbe Wahrheit durch die Presse gehetzt wird! Der wer das Geld hat kann unterschlagen und ungestraft Rechtsbeugung betreiben aber der, wer aus der Überlebens-Not heraus etwas schummeln muss, der ist gleich der ganz, ganz böse Sozialbetrüger. Ich glaube, nein ich weiß, dass ich in einer extrem verdrehten Welt lebe!
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Alt 27.07.2011, 23:15   #7
überflüssig44
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Am geilsten, sie halten sich nur die Hand vor das Gesicht, die sind doch gekauft!!! Wie bei RTL! Laiendarsteller..

LIEBE BZ! recherchiere doch mal wieviel Gelder sogenannte Träger abzocken!! Und was das kostet! OHHH, ne ist klar da müsste man ja richtigen Journalismus betreiben, das schaffen die unterbezahlten Reporter nicht..

Da muss wohl wieder WALLRAFF ran
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Alt 28.07.2011, 00:16   #8
Kaleika
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Ich möchte jenseits der Hetze gegen Erwerbslose, die sich "illegal" bereichern würden, mal eine Frage in den Raum stellen:
Haben Erwerbslose eigentlich noch eine Wahl, wenn das ALG II eben leider so gar nicht existenzsichernd ist wie immer behauptet?
Meiner Meinung nach versagen die Politiker, die absichtlich keine Grundsicherung gewährleisten, um bei den Ärmsten Geld zu sparen, die Arbeitslosenhilfe de facto abzuschaffen!.

Zumutbare Arbeit und Sanktionspraxis
__


Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner persönlichen Meinung und meinen Erfahrungen, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar!




Lieber Gruß von Kaleika
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Alt 28.07.2011, 00:24   #9
Ein Hartzianer
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Kaleika schrob:
Zitat:
Haben Erwerbslose eigentlich noch eine Wahl, wenn das ALG II eben leider so gar nicht existenzsichernd ist wie immer behauptet?
Nein.

Zitat:
Meiner Meinung nach versagen die Politiker, die absichtlich keine Grundsicherung gewährleisten, um bei den Ärmsten Geld zu sparen, die Arbeitslosenhilfe de facto abzuschaffen!.
Volltreffer, versenkt.

[Edith:]Und Danke für den Lesestoff ! [/Edith]
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Alt 28.07.2011, 07:00   #10
kelebek
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Zitat von Trixi2011 Beitrag anzeigen
Diesen Staat muss man von vorne und hinten besch..., dass es nur so rummst .

Anders machen die es doch auch nicht mit uns oder?

Ich jedenfalls mache das ohne schlechtes Gewissen und ich werde auch nicht damit aufhören.
Ich hingegen denke nicht, dass das Fehlverhalten anderer mein eigenes Fehlverhalten rechtfertigt.

Wenn ich mich wehre und dabei möglicherweise - anstatt zu lügen oder zu betrügen - sorgsam mit den Informationen umgehe, die ich über mich preisgebe... zumindest bislang versuche ich so zurecht zu kommen.

Vielleicht kann man mit Beharrlichkeit und sehr, sehr langem Atem doch so nach und nach Unrecht (sowohl im rechtlichen wie im ethischen Sinne) die Basis entziehen.

's 'is klar, dass ich da permanent über meine eigenen Ansprüche stolpere, gell?
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Alt 28.07.2011, 08:30   #11
gila
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Die Journalisten der BZ hätten die vom Jobcenter mal lieber fragen sollen, um wie viele Millionen die die Arbeitslosen in Berlin be*schei*ßen, wenn sie durch ihre Rechtsbeugung weiterhin die angemessenen Unterkunftskosten der Berliner Arbeitslosen unterschlagen. Die wenden nämlich nach wie vor die uralten Bruttowarmmietenpauschalen aus dem Jahre 2005 nach AV-Wohnen an, obwohl die AV-Wohnen durch das BSG am 19.10.11 für rechtswidrig erklärt wurde. Für mich als Berliner ist auch klar, warum hier so viele Wohnkosten-Beschaffungskriminalität durch etwas unangemeldeten Zuverdienest begehen. Was will man machen, wenn man von den JC in Berlin betrogen wird aber überleben muss? Typisch, dass immer nur die halbe Wahrheit durch die Presse gehetzt wird! Der wer das Geld hat kann unterschlagen und ungestraft Rechtsbeugung betreiben aber der, wer aus der Überlebens-Not heraus etwas schummeln muss, der ist gleich der ganz, ganz böse Sozialbetrüger. Ich glaube, nein ich weiß, dass ich in einer extrem verdrehten Welt lebe!
Diese Zustände wären ein guter Grund, die BZ mit gaaaaanz vielen sachlich fundierten LESERBRIEFEN zu bombadieren!
Also: Berliner motivieren, dies zu tun und mit einem Leserbrief anfangen? Dann rollt wahrscheinlich eine wahre Gegenwelle an.

Ich frage mich bei solchen Berichten immer: WAS - außer Umsatz am Kiosk - ist NOCH gewollt?

Mein Spruch immer wieder: Sozialneid gibt es nur in der untersten Etage.
Also: bei den Niedriglöhnern gegenüber den "Couch-Hartzlern". Und genau DA soll der Neid auch bleiben, so wird verhindert, dass sich "Arbeit wieder lohnt".

Jedenfalls in keinem Falle für DIE, die arbeiten

In den oberen Etagen lebt es sich hingegen dauerhaft gut ...
dennoch: hier hilft kein Beschiß - sondern Aufstand und Beharrlichkeit!
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Alt 28.07.2011, 08:34   #12
hartz5
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Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Die Journalisten der BZ.....
Bei der BZ gibts keine Journalisten. Höchstens Schmierfinken.
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Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 28.07.2011, 08:45   #13
teddybear
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Der Redaktion ist folgender Brief zu ihrem Artikel hier.. zugesendet worden!

Sehr geehrtes BZ Redaktions- Team,

mit großer Verwunderung habe ich Ihren Artikel „Hartz-IV-Ärger - So habe ich bei der Stütze betrogen“ vom 27.07.2011 der Kollegen Krüger, Marrach und Kittan zur Kenntnis genommen.

Quelle:
Hartz-IV-Ärger: So habe ich bei der Stütze betrogen - B.Z. Berlin - Hartz-IV, Arbeitslose, Arbeitsagentur, Stütze

Meine Verwunderung äußert sich insbesondere dahingehend, warum Sie, so wie es sich eigentlich für einen anständigen und objektiven Journalisten gehören sollte, nicht auch hinterfragt haben, warum denn ausgerechnet in Berlin der so genannte „Leistungsmissbrauch“ immer mehr ansteigt?

Da Sie sich offensichtlich nicht näher mit den speziellen Umständen in Berlin auseinandergesetzt haben, möchte ich ihnen hiermit gern die Hintergründe zu dem so genannten ansteigenden „Leistungsmissbrauch“ aufzeigen.

Der angeblich steigende „Leistungsmissbrauch“ in Berlin ist in Wahrheit in der Regel nur ein Resultat von Rechtsbeugung und Sanktionspraktiken die in den Berliner Jobcentern sicher einzigartig sein dürften. Die Berliner Jobcenter betreiben wissendlich methodische „Leistungsunterschlagungen“ zu den angemessenen Unterkunftskosten zu § 22 SGB II und Sanktionieren die Leistungen ab, dass die Heide wackelt. Hierin liegt auch begründet, warum von den insgesamt 180.000 Hartz IV Klagen in Deutschland allein 100.000 hiervon an den Berliner Sozialgerichten anhängig sind. Den Steuerzahlern im Land Berlin kosten diese rechtswidrigen Praktiken der Berliner Jobcenter mehre Millionen an Gerichtskosten.

Um die zu gewährenden angemessenen Unterkunftskosten nicht in voller Höhe übernehmen zu müssen, wenden die Jobcenter in Berlin nach wie vor völlig rechtswidrig Bruttowarmmietenpauschalen aus dem Jahre 2005 an. Lediglich die Bruttowarmmietenpauschale für einen 1-Personenhaushalt ist einmal ganz minimal im Jahre 2009 “angehoben“ worden. Allerdings auch so minimal, dass es kaum der Rede wert ist und zudem auch nicht der BSG-Rechtssprechung zu § 22 SGB II entspricht. Das die Miet- und Betriebskosten seit 2005 allerdings exorbitant in Berlin seit 2005 angestiegen sind, ist sicher unbestreitbar.

Die Anwendung der uralten Unterkunftspauschalen der Berliner Ausführungsvorschriften zur Gewährung von Leistungen gemäß § 22 SGB II und §§ 29 und 34 SGB XII (AV-Wohnen) ist nicht nur bereits seit der BSG-Rechtssprechung ab 2006 generell rechtswidrig (vgl. Nach BSG Urteil vom 19.09.2008, B 14 AS 54/07 R ; Urteil vom 07.11.2006, B 7 b AS 7/07 R; Urteil v. 7.11.2006, B 7b AS 18/06 R; Urteil v. 7.11.2006, B 7b AS 10/06 R), sondern darüber hinaus wurde sogar die Berliner AV-Wohnen schon explizit am 19.10.2010 gekippt!

Die Berliner Jobcenter haben nämlich eine Einzelfallprüfung anhand der Produkttheorie vor einer Absenkung der Unterkunftskosten vorzunehmen. Dies tun sie allerdings durch Rechtsbeugung nach wie vor nicht, so dass die berechtigen Leistungsempfänger um ihre existenzsichernden Leistungen durch die Berliner Jobcenter betrogen werden. Durch diese Unterschlagung von Leistungen entsteht nicht zuletzt dann auch eine Art von Wohnkosten-Beschaffungskriminalität, welche dann zynischerweise als „Leistungsmissbrauch“ hingestellt wird.

AV-Wohnen Unterkunftspauschalen
Quelle:
AV Wohnen - Berlin.de

Wie bereits erwähnt, wurde sogar schon die Anwendung der uralten Berliner Unterkunftspauschalen aus den AV-Wohnen durch die Rechtssprechung des Bundessozialgerichtes am 19.10.2010 u.a. mit folgenden Begründungen gekippt.

Bundessozialgericht - B 14 AS 50/10 R

die vom beklagten Grundsicherungsträger herangezogenen Ausführungsvorschriften (AV-Wohnen) zur Bestimmung eines angemessenen Quadratmeterpreises innerhalb des örtlichen Vergleichsmaßstabs (des gesamten Stadtgebiets von Berlin) nicht geeignet waren. Sie beruhen nicht auf einem schlüssigen Konzept, das eine hinreichende Gewähr dafür bietet, dass es die aktuellen Verhältnisse des örtlichen Wohnungsmarktes wiedergibt“

Bundessozialgericht - B 14 AS 2/10 R

„Es handelt sich bei der AV-Wohnen um bloße Verwaltungsvorschriften, die keine unmittelbare Rechtswirkung für die Betroffenen entfalten. Weder aus den AV-Wohnen selbst noch aus dem Vortrag des Beklagten wird erkennbar, dass den dort genannten Oberwerten (360 Euro für einen Ein-Personen-Haushalt) ein schlüssiges Konzept im Sinne der zitierten Rechtsprechung des BSG zugrunde liegt. Vielmehr ist überhaupt nicht ersichtlich, auf welche Weise die angegebenen Werte ermittelt wurden.“

Man entzieht also unter anderem den Leistungsberechtigten in Berlin nachweislich völlig rechtswidrig die Existenzgrundlage. Sicher erscheint bei der Betrachtungsweise dann auch selbst dem hartgesottensten FDP-Anhänger der so genannte „Leistungsmissbrauch“ in einem ganz anderen Licht! Vielleicht machen Sie ja einmal über die methodischen Leistungsunterschlagungen an den Berliner Jobcenter und mithin auch des rot-roten Senates einen objektiven Bericht!? Denken Sie doch auch einmal daran, dass Ihre Kundschaft mehr und mehr aus der Schicht kommt, gegen die hier immer wieder eine diskriminierende Hetze betrieben wird! Dieser dann objektive Bericht zu den Leistungsunterschlagungen wäre dann aus meiner Sicht noch viel interessanter, als die durch Sie in Ihrem Artikel hier pauschalisierte Hetze gegen arbeitslose Menschen, die ja in der Regel nur versuchen irgendwie ihre Ausgaben und mithin auch monatlichen Mieten zu bezahlen. Auch sollte man die Sanktionspraktiken der Berliner Jobcenter hier nicht ganz übersehen. Bewerbungskosten werden in Berlin auch rechtswidrig per Vorkasse abverlangt und dann oft nicht einmal erstattet, weil man in einer Bewerbung von 100 Zwangsbewerbungen mal einen Grammatikfehler erspäht hat. Hat man zum Beispiel mal eine von den unzähligen Bewerbungen, welche man starr und willkürlichen im Monat zu erbringen hat vergessen, so wird der Regelsatz, welcher eigentlich die Existenz absichern sollte, knallhart um stolze 30% abgekürzt! Und und und…. !

Bei derartigen Leistungsunterschlagungen und dem hieraus resultierenden Überlebenskampf, werden sie sicher bald mehr und mehr Schlagzeilen um Ihre Ohren bekommen, welche man dann als Hetze gegen eine bestimmte Bevölkerungsschicht im Sinne verfassungsbeugender Politik schön ausschlachten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr freier Mitarbeiter
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 08:46   #14
gila
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
Ich möchte jenseits der Hetze gegen Erwerbslose, die sich "illegal" bereichern würden, mal eine Frage in den Raum stellen:
Haben Erwerbslose eigentlich noch eine Wahl, wenn das ALG II eben leider so gar nicht existenzsichernd ist wie immer behauptet?
Meiner Meinung nach versagen die Politiker, die absichtlich keine Grundsicherung gewährleisten, um bei den Ärmsten Geld zu sparen, die Arbeitslosenhilfe de facto abzuschaffen!.

Zumutbare Arbeit und Sanktionspraxis

Danke - ein super Artikel und hier sehe ich meine Denke bestätigt.

Z.B. dieser einleitende Satz: Letztlich sind inzwischen die letzten Bezüge zur Arbeitslosenhilfe – der befristete Zuschlag und die Rentenversicherungspflicht – ganz abgeschafft. Das Versprechen von der „Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe“ entpuppt sich ganz offen als das, was von Anfang an geplant war: die Abschaffung der Arbeitslosenhilfe in Deutschland.

Aber die Ethik und das Niveau der Sozialhilfe sind ebenfalls nicht erhalten geblieben, sondern werden durch immer schärfere Pauschalisierung und neuerdings erweiterte Aufrechnungsmöglichkeiten unterlaufen.

Das Ganze geschieht nicht nur zum Selbstzweck, – und noch nicht einmal um nennenswert zu Sparen -, sondern soll bewirken, dass auch immer niedrigere Löhne, Renten etc. akzeptiert werden und möglichst wenig aufgestockt werden müssen.

PS: ein anderer Grund für diese ganze Entwicklung könnte natürlich auch darin zu sehen sein, dass wir "POLITIKER" an der Spitze haben ... und keine FACHLEUTE.

wiki: Als Politiker bzw. Politikerin wird eine Person bezeichnet, die ein politisches Amt oder ein politisches Mandat innehat.

ein Amt inne hat ... mehr nicht
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Alt 28.07.2011, 08:58   #15
kelebek
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Zitat von hartz5 Beitrag anzeigen
Bei der BZ gibts keine Journalisten. Höchstens Schmierfinken.
... und fairerweise muss man - fürchte ich - anmerken:

Die Autoren (oder Verfasser der publizierten Texte, wenn jemand mit dem Wort 'Autor' für diese Wesen dort ein Problem hat) haben häufig schon eine formal journalistische Ausbildung und sie könnten auch anders (hier im Sinne von ausgewogener (was immer das sein mag)) berichten und/oder kommentieren. Aber Ihr Arbeitsplatz und die Färbung des Mediums, für das Sie arbeiten, lässt das nicht zu. (Wenn der leitende Redakteur den Text eines Autors nicht ohnehin jeweils 'angemessen' umschreibt, sofern er die Blattfärbung gefährdet sieht.)

Selbstverfreilich gibt es da auch auch die Mitarbeiter, sog. Journalisten aka Schmierfinke, die von Natur aus die (gesellschaftspolitische) Farbe des Blattes/Mediums, für das sie arbeiten, haben und entsprechend schreiben.

Für mich - ganz persönlich und dies ist eine Meinung und sie wird hier als solche von mir gekennzeichnet (sic!) - sind diese zuletzt Genannten Feinde.
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Alt 28.07.2011, 09:05   #16
hartz5
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Zitat von kelebek Beitrag anzeigen
... und fairerweise muss man - fürchte ich - anmerken:

Die Autoren (oder Verfasser der publizierten Texte, wenn jemand mit dem Wort 'Autor' für diese Wesen dort ein Problem hat) haben häufig schon eine formal journalistische Ausbildung und sie könnten auch anders (hier im Sinne von ausgewogener (was immer das sein mag)) berichten und/oder kommentieren. Aber Ihr Arbeitsplatz und die Färbung des Mediums, für das Sie arbeiten, lässt das nicht zu. (Wenn der leitende Redakteur den Text eines Autors nicht ohnehin jeweils 'angemessen' umschreibt, sofern er die Blattfärbung gefährdet sieht.)

Selbstverfreilich gibt es da auch auch die Mitarbeiter, sog. Journalisten aka Schmierfinke, die von Natur aus die (gesellschaftspolitische) Farbe des Blattes/Mediums, für das sie arbeiten, haben und entsprechend schreiben.

Für mich - ganz persönlich und dies ist eine Meinung und sie wird hier als solche von mir gekennzeichnet (sic!) - sind diese zuletzt Genannten Feinde.

Wenn jemand wirklich Journalist sein will, dann schreibt er nicht für die BZ (für einige andere Blätter auch nicht, aber hier gehts ja konkret um die BZ)
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Alt 28.07.2011, 09:16   #17
Feind=Bild
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Zitat von kelebek Beitrag anzeigen
...
Die Autoren (oder Verfasser der publizierten Texte, wenn jemand mit dem Wort 'Autor' für diese Wesen dort ein Problem hat) haben häufig schon eine formal journalistische Ausbildung und sie könnten auch anders (hier im Sinne von ausgewogener (was immer das sein mag)) berichten und/oder kommentieren. ...
Was aber wenn sie bei Springer oder Bertelsmann gelernt haben? Oder irgendwann mal zum Revolverblatt Nr. 1 in D'schland wechseln wollen? Da werden Arbeitsproben verlangt und da sollte nicht das "Falsche" drin stehen.

Hilf mir bitte noch mal einer auf die Sprünge:
Wessen Daten waren nochmal auf den CD-Roms enthalten, die den Finanzbehörden für Millionenbeträge angeboten wurden?
Waren das ALG2-Bezieher? Oder arbeitende Bevölkerungsschichten, die statt Schwarzarbeit zu leisten aufstockende Leistungen bezogen haben? Oder wer war das nochmal?
__

Klassen-Feinde 1982: Ost - West
Klassen-Feinde 2012: Arm - Reich
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Alt 28.07.2011, 09:22   #18
teddybear
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

"Lustig" auch die völlig unsubstantiierte Bemerkung dieser Hetzer!

"Das waren 35.178 Betrugsfälle (bei 218.667 Arbeitslosen) und damit 33 Prozent mehr als im Jahr zuvor"

Sind diese so genanten Betrugsfälle auch überhaupt auch gerichtlich als solche überprüft worden?
Wer hat diese Zahlen denn überhaupt genau in den Raum gestellt?
Wer beurteilt hier genau, was Betrug ist und was nicht?
Was ist hier alles als "Betrug" gewertet worden?
Wo sind die 35.178 Verurteilungen gemäß § 263 StGB?
Werden hier gar Zinsen in Höhe von in etwa 0,5 € aus einem Girokonto, welche man vergessen hat als "Einkommen" anzumelden auch als Betrug gewertet?

Was Sachbearbeiter alles als Betrug werten, muss noch lange kein Betrug sein! Nur der Richter und nicht etwa der SB eines JC hat darüber zu urteilen, was Betrug ist und was nicht! Etwas vergessen oder verschusseln ist nämlich noch lange kein Betrug. Sollte man eigentlich auch als Schmierfink einer Schmierzeitung wissen!
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 09:26   #19
Hamburgeryn1
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Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Etwas vergessen oder verschusseln ist nämlich noch lange kein Betrug. Sollte man eigentlich auch als Schmierfink einer Schmierzeitung wissen!
Och, nö,...wo bleibt dann der Spaß an der Hetze, wenn man plötzlich Artikel mit sachlich fundierten Fakten in die Zeitung setzen würde?
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Alt 28.07.2011, 09:27   #20
hartz5
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Zitat von M. Twain Beitrag anzeigen
Och, nö,...wo bleibt dann der Spaß an der Hetze, wenn man plötzlich Artikel mit sachlich fundierten Fakten in die Zeitung setzen würde?
Echt mal.....
__



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Alt 28.07.2011, 10:34   #21
jimmy->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Das überhaupt noch jemand mit der BZ spricht, zeigt doch nur, dass es selbst unter den Betroffenen noch immer Mainstreamkonsumenten gibt.
Einige begnügen sich nicht nur mit der BZ, nein, diese ******* kaufen auch noch den Kurier oder die Bild dazu! Damit die Ver"bild"ung auch jahhhhhh nicht zum stehen kommt.

jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 11:17   #22
kelebek
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kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek kelebek
Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Das überhaupt noch jemand mit der BZ spricht, zeigt doch nur, dass es selbst unter den Betroffenen [...]
Unter denen, wie unter allen anderen auch. Erwerbsarbeitslose sind meines Erachtens werder per se klüger noch dümmer als die anderen Teile des Volkes.

Zitat:
[...] noch immer Mainstreamkonsumenten gibt.
Einige begnügen sich nicht nur mit der BZ, nein, diese ******* kaufen auch noch den Kurier oder die Bild dazu! Damit die Ver"bild"ung auch jahhhhhh nicht zum stehen kommt.

jimmy
Schau, sehr viele Menschen nehmen die von Dir genannte Boulevardtagespresse als primäres Informationsmedium. Damit prägen Sie Ihr Weltbild.

Das muss Dir, das muss auch mir nicht gefallen - lass es uns zur Kenntnis nehmen und möglichst entspannt damit umgehen. Aus meiner Perspektive gilt:

Vorhandene mobilisierbare Kräfte so sorgfältig wie nur möglich einteilen!
(= Das soll hier heißen, nicht allzuviel Energie in (kaum gerichtete) Empörung zu verwenden.)

(Nu' muss ich mich auch gerade mit einer angefochtenen EGV, 3 AGH(/-MAE)-VVs/Zuweisungen, einer Ahörung mit 30%-Sanktionsandrohung und einer 1. Einladung zum SB/JC herumschlagen - bin also vielleicht gerade besonders kleinlaut und selbstsüchtig - Damit beende ich diesen Werbeblock in eigener Sache in diesen Klammern mal, denn, ja, ich habe alle meine Anliegen bereits tapfer hier im Forum gepostet - net abwatschen, bitte.)
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Alt 28.07.2011, 12:10   #23
jimmy->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

kelebek, haben meine Zeilen den Eindruck hinterlassen, dass ich Elos - inklusive meiner Wenigkeit - für etwas besseres halte?

jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 12:59   #24
kelebek
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Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

@jimmy:
Nein, bei mir nicht - weder für etwas Besseres noch für etwas Schlechteres.
Ich füchte, ich hab' einfach mal wieder ein wenig kluggeschissen, ohne drum gebeten worden zu sein. Sollte ich Dir zu recht hier oder da nochmal so auffallen, hau' mir doch bitte eine PN auf den Account; wenn Du Dir die Mühe zu machen bereit bist; dann kriegen wir mich in meinen Äußerungen hier vielleicht auch noch in den Griff.
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Alt 29.07.2011, 07:51   #25
hanswurst
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hanswurst
Standard AW: BZ Berlin berichtet :-(

Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
Hilf mir bitte noch mal einer auf die Sprünge:
Wessen Daten waren nochmal auf den CD-Roms enthalten, die den Finanzbehörden für Millionenbeträge angeboten wurden?
Waren das ALG2-Bezieher? Oder arbeitende Bevölkerungsschichten, die statt Schwarzarbeit zu leisten aufstockende Leistungen bezogen haben? Oder wer war das nochmal?

Ich glaube zu wissen, es waren auch diese Sozialbetrüger, dieser Revolverblätter. Oder liege ich da ganz verkehrt?
__

Der Mensch leidet an einer fatalen Spätzündung: Er begreift alles erst in der nächsten Generation. Jerzy Lec
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