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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 12.07.2011, 18:12   #1
Die Arme Sau->Emailproblem
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Die Arme Sau
Standard Gehts noch ?

Guten Abend erstmal.

So ich habe folgendes Problem und zwar ist mein Sachbearbeiter nicht gerade der ehrlichste *und hilfsbereiteste Mensch den es gibt.er belügt mich kackend dreist und streitet es nachher ab obwohl die Person die es mitgekriegt hat anwesend war.er hat ein Gutachten vom medizinischen Dienst der absoluter bullschitt ist was ich ihm auch sagte.das Gutachten wurde nach 5 min erstellt und 3 min hat die Ärztin mir einen von ihrem Freund erzählt.das ist einfach ein witz.mein Berater will auch kein neues Gutachten beantragen.obwohl ich ihn mehfach drum gebeten habe weil es doch wohl keine Lösung sei sich immer krank zu schreiben.er meint das reicht ihm so.im Gutachten steht dass ich, der der seit 4 Jahren nicht mehr das Haus verlassen hat.und nun in Therapie ist -traumabehandlung.sei fähig leichte Arbeit für einige Stunden am Tag anzunehmen,worauf ich sagte auch gerne vollzeit wenn es heimarbeit ist. und dass es mir zuzumuten ist mit dem öffentlichen Verkehr zu fahren.daraufhin habe ich meinem Berater auf nicht nette Weise klar gemacht dass selbst ein idiot sehen muss dass da was nicht stimmt.zuerst.sagt er mir stehen keine unterlagen des ärztlichen Dienstes zu.dann sagte er, er wird es mir geben wenn ich da bin.weil ich ne Email an ihn über seine Teamleiterin gesendet habe.wo ich dann dort war mit Begleitung sagte er nicht Hallo sondern, ihre unterlagen sind schon lange unterwegs und ob ich sie schon hätte.darauf meinte ich-.ach die, die mir nicht zustehen.-das habe ich nie gesagt meinte er,meine Begleitung und ich mussten lachen, denn sie hatte es am Telefon auf Lautsprecher ja mitgehört.das sagte ich ihm dann auch.doch er bestand darauf dass er es nicht gesagt hat.und noch einige andere Schoten die er gerissen hat.so wo liegt der Sinn es muss doch eine Lösung geben ohne sich immer krankschreiben zu lassen.doch langsam glaube ich das geht wohl nicht ohne.nun meine fragen

Kann ich meinen berater wechseln ?
Bringt es was sich bei der Teamleiterin zu melden und zu sagen was er abzieht und dass ich einen zeugen habe ?
Habt ihr noch irgendwelche Ideen für mich ?

Ps: ich bin seit 5 Jahren abeitslos.erst wurde mir Hilfe vom Amt versprochen.sprich ärztliche Hilfe.doch die haben sich 3 Jahre nicht gemeldet.und nun wo ich mich selber um alles kümmer und langsam Fortschritte mache, klopfen die immer an und zeigen mir.es geht dir doch noch nicht so gut sonst kannst du ja arbeiten gehen.und weil die mir mit dem verhalten mehr schaden statt zu helfen

Danke und MfG*

Sebastian.T
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Alt 12.07.2011, 18:27   #2
wommi->Emailproblem
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wommi wommi wommi
Standard AW: Gehts noch ?

Mal wieder ohne Punkt und Komma und Absatz !

Wer steigt da durch - 3 x lesen kann's ja nicht sein - oder ?
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Alt 12.07.2011, 18:32   #3
Die Arme Sau->Emailproblem
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Die Arme Sau
Standard AW: Gehts noch ?

Ich habe ja nicht gesagt das ich nur ein Problem habe.
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Alt 12.07.2011, 19:09   #4
gila
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Standard AW: Gehts noch ?

Hallo Sebastian!

Als Traumapatient hast du ganz sicher schon deswegen genug zu tragen. Das ist nicht einfach!
Wirst du psychiatrisch betreut? Gibt es bei dir im Ort eine Tagesklinik? Es wäre vielleicht ein Versuch wert, sich einen Sozialarbeiter aus einem Therapiezentrum als "Betreuer" zu suchen.
Meine Tochter (bipolar) hat sich auch eine gesucht und seitdem laufen alle Behördensachen mit ihr gemeinsam. Alleine würde sie das gar nicht schaffen - steht dauernd unter Medikamente - sicherlich ist es bei Dir ähnlich?

Außerdem: hast du aufgrund deiner Erkrankung mal an einen Antrag auf einen Schwerbehintertenausweis gedacht? Auch der bringt einige Vorteile und der SB muss mal ein wenig "Respekt" zeigen.

Wo genau soll deine Reise denn hin gehen? KANNST du etwas machen? WILLST du etwas tun? Macht überhaupt auf dem 1. Arbeitsmarkt die Suche Sinn oder wie wäre die Idee, sich bei einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen mal umzuhören?
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Alt 12.07.2011, 19:11   #5
gila
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Standard AW: Gehts noch ?

PS: bezeichne dich selbst doch bitte nicht als "Arme Sau" - das ist ja wie ein ungutes Etikett und zieht dich doch nur runter ...
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Alt 12.07.2011, 19:52   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Gehts noch ?

Deinem SB möchte ich keinesfalls beipflichten, nur...................
Auf das Ergebnis des amtsärztl. Gutachtens hat er eigentlich keinen Einfluß. Das erstellt der Amtsarzt ganz allein.
Man müßte es anfechten, nur habe ich das noch nicht gemacht (machen müssen).

Bei mir war es so, daß mich der SB wohl in der Hoffnung hingeschickt hatte, als Ergebnis wird: uneingeschränkt vermittelbar rauskommen. Der ÄD hat aber in meinem Fall nicht nur alles bestätigt, sondern noch mehr Tätigkeiten als bis dahin bekannt ausgeschlossen.

Ich hoffe sehr für Dich, daß sich noch User melden, die in der Materie Erfahrung haben.
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Alt 12.07.2011, 21:46   #7
gast_
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Standard AW: Gehts noch ?

Geh nicht mehr ohne Bestand hin - und mach bitte Absätze in dein Post - ist sehr anstrengend zu lesen so wie du es geschrieben hast.
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Alt 12.07.2011, 22:32   #8
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Gehts noch ?

Ein Gutachten kann nicht angefochten werden.

Was funktioniert - ein Gegengutachten erstellen lassen.

Eine Möglichkeit wäre das über den sozialpsychiatrischen Dienst machen zu lassen.
Sei ein wenig vorsichtig mit denen. Es gibt sehr gute und sehr schlechte Amtsärzte - je nach Kreis oder Stadt. Einfach mal anrufen und dem Instinkt folgen.

2. Möglichkeit ist diesen Gutachten durch eine einfache Stellungnahme des Facharztes/Theras als "falsch" zu entlarven.
Den Weg würde ich Dir nicht anraten, weil Du damit quasi dem Gutachter inkompetenz vorwirfst. Das kann ihn den Job kosten und dagegen wird er sich wehren und zwar heftig.

3. Möglichkeit
eine Einweisung in eine Akutklinik. Mit deren Bericht (Gutachten ähnlich) sind alle vorherigen Gutachten und Berichte "veraltet" und haben weniger Gewicht in der Beurteilung.

4. Antrag auf Teilhabe und/oder Rente stellen

Im Grund musst Du schauen, dass Du eine andere Aussage als die des Gutachter bekommst. Ist nicht immer leicht.

Was Du als allererstes machen solltest - das Gutachten und die Akte bei dem Gutachter abfordern. Darauf achten, dass auch wirklich alle Unterlagen in Kopie mitgesendet werden.
Dann nach widersprüchlichen Angaben, nicht angeforderten Unterlagen usw. suchen und den Gutachter selbst damit konfrontieren.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2011, 08:54   #9
gila
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Standard AW: Gehts noch ?

Ich denke, in seiner gesundheitlichen Lage wäre der Gang zum Anwalt ratsam.

Eígentlich sind die Ärzte beim arbeitsamtsärztlichen Dienst auch keine "Amtsärzte".
Ämtsärzte gibt es beim Gesundheitsamt.
Wenn diese "Begutachtung" und "Einschätzung" der Ärztin - die eigentlich IMMER auf Vorlage vorhandener Befunde aufbauen - derart unprofessionell erstellt wurde, denke ich, kann man sich sehr wohl dagegen wehren!
Und sollte das auch, denn so ein "Gutachten" ist ein "belastender Verwaltungsakt", gegen diesen kann eigentlich (aber nur innerhalb 1 Monats) Widerspruch eingelegt werden. Bei der Arge wäre im Klageverfahren das SG zuständig.

Es hört sich nicht so an, als sei dieses "Gutachten" sauber anhand vorgelegter Unterlagen, Berichte, Reha-Befunde etc. durchgeführt worden. Es sollte ja wohl für eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auch einer Klinik, Wiedereingliederung, Sozialarbeiter etc. vorgelegen haben.

Ich würde es nicht anerkennen und einen Beratungsschein holen, Anwalt, Rechtsmittel.
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.07.2011, 13:15   #10
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Gehts noch ?

ein Gutachten ist kein Verwaltungsakt und demnach kann gegen ein Gutachten auch kein Widerspruch eingelegt werden.

Das Gutachten kann gesperrt, falsche Inhalte geändert oder gelöscht werden oder auch eine Stellungnahme dazu angeheftet werden.

Das ändert jedoch nichts an dem jetzigen Ergebnis.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2011, 20:45   #11
Die Arme Sau->Emailproblem
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Die Arme Sau
Standard AW: Gehts noch ?

an Gila
Ja ich bin in Betreuung; Medikamente nehme ich auch seit 1,5 Jahren. Wo mein Weg mich hinführt wüßte ich auch gerne. Körperlich und geistig bin ich fit nur psychisch nicht. D.H ich könnte Vollzeit arbeiten , aber leider nur von zuhause aus , was ich auch liebend gerne machen würde. Ich habe zwar keine Sozialarbeiterin die mich betreut aber ich gehe auch nie alleine zu einem Termin, dazu wäre ich auch nicht in der Lage.

an Nordlicht22
Das mit dem Gegengutachten hört sich gut an, werde aber erstmal versuchen Fliegen aufzuscheuchen in dem ich alle medizienischen , mich betreffenden Gutachten einfordere. Was mich am meisten an dem bisherigen Urteil stört, ist dass in dem aktuellen Gutachten steht ich hätte meine Probleme nur in Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr, dabei betrifft es mich in allen Lebenslagen, was das Ergebnis natürlich entsprechend verfälscht. Ist klar, dass man als Arzt zu dem Schluss kommt, dass jemand arbeitsfähig ist , wenn sich die Probleme nur auf den Nahverkehr beziehen, da könnte man ja eine Lösung finden. Meinst du es macht Sinn die Amtsärztin irgendwie darauf aufmerksam zu machen, oder meinen Sachbearbeiter? Danke für den letzten Tip, wie oben geschrieben werde ich jetzt erstmal alle Unterlagen einfordern und gucken was dabei rumkommt.

nochmal an Gila

das Gutachten ist leider schon älter als einen Monat. Was aber in dem Gutachten steht, das ich von meinem Sachbearbeiter bekommen habe, ist dass die Unterlagen von meinem Therapeuten noch nicht da waren, als das Gutachten erstellt wurde. Dass ich dieses Gutachten nicht anerkenne habe ich meinem Sachbearbeiter gesagt und mehrfach gebeten ein neues anzufordern. Er meint es reicht wenn er das Gutachten anerkennt. Von meinem vorherigen Gutachten, weiß ich bis heute nichts. Die Idee mit dem Beratungsgutschein für einen Anwalt werde ich Hinterkopf behalten - falls alle Stricke reißen ;-)

Frage an Nordlicht
Ist so ein Gutachten überhaupt rechtskräftig, wenn falsche Tatsachen drin stehen, wie das mit dem Nahverkehr ? In diesem Fall würde sich ja auch das Ergebnis ändern wenn falsche Inhalte geändert werden.

Zuletzt, danke nochmal für eure Tips, ich hoffe es kommen noch welche , je mehr Optionen, desto besser. Ich hoffe dieser Text strapaziert eure Augen nicht ganz so, wie der Letzte.
Die Arme Sau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 11:52   #12
jimmy->Emailproblem
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Gehts noch ?

@Die Arme Sau, ja, normalerweise kann eine Begutachtung der eigenen Gesundheit dazu dienen, keine AU´s mehr vorlegen zu müssen, sofern diese zu gunsten des erkrankten ausfällt. Andernfalls musst du dich nach wie vor Krankschreiben lassen.

Gibt es da von seiten des Artztes Schwierigkeiten, oder wieso beunruhigen dich Krankmeldungen?


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 19:37   #13
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gehts noch ?

Ichbin nach wie vor der Meinung, wenn diese "Begutachtung" auf falschen Fakten oder sogar trotz fehlender Fakten ausgestellt wurde, ist es fehlerhaft und ich kann dagegen angehen.
Wenn der SB sich nach einem fehlerhaften Gutachten mit seinen Aktivitäten ausrichtet, hat das Folgen (Rechtsfolgen), und die sind belastend für den "Begutachteten".

Allerdings habe ich was gefunden, was man (wegen der Aktualität) überprüfen müsste - und hier muss man auch den Stand der Dinge erfragen, was das ZIEL ist: irgendwas arbeiten oder in die Rente?

CFS-Info.de: Rechtsfragen bei Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit dort steht u.a.:

Wenn das Arbeitsamt feststellt, daß man mit Einschränkungen arbeitsfähig ist, so sollte man dieses Gutachten keinesfalls anfechten, da man ansonsten den Anspruch auf Arbeitslosengeld verliert! Man sollte sich in diesem Falle dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Dies hat keine nachteiligen Auswirkungen auf ein späteres oder parallel laufendes Rentenverfahren.

Wer kennt sich damit aus?
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2011, 22:52   #14
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Gehts noch ?

bezieht TE denn ALG I oder II??

Bei ALG I ist das schon richtig - das Areitslosengeld wird verweigert. Das ist dann korrekt, wenn nicht ein Antrag auf Leistungen nach § 125 gestellt wurde und noch nicht abschließend über einen Rentenantrag entschieden wurde.

Bei ALG II ist es ein wenig anders. Da kann auch als Zurzeit nicht erwerbsfähig ALG II gewährt werden.

Bei den Gutachten ist es ein Problem - es stellt keinen Verwaltungsakt an sich dar, sondern dient lediglich der Entscheidungsfindung.

Es gibt noch einen Weg, der aber nicht so einfach ist und ich davon abraten würde.

Das Gutachten müsste als vorsätzlich falsch erstellt hingestellt werden. Was das bedeutet kann man sich vielleicht vorstellen. Dem Gutachten wird damit unterstellt seinen Job nicht zu können und gegen Vorschriften und den Eid verstoßen zu haben. Das ist schon eine ziemlich harte Kiste und ich denke auch schwer zu belegen.

Die anderen Wege dauern etwas längern, sind aber erfolgsversprechender.
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Alt 16.07.2011, 11:46   #15
Rechtsverdreher
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Standard AW: Gehts noch ?

§ 278 Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse

Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2011, 12:26   #16
iceman70->Emailproblem
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iceman70
Standard AW: Gehts noch ?

Hab den gleichen Mist wie du zur Zeit am laufen, Amtsarzt kommende Woche!

Bei mir geht das schon seit Monaten mit "Vorgeschichten"

Sanktionen ohne Anhörung (100%), Nichtreagieren auf Schreiben meinerseits (und meines Anwaltes).

Kann auch nicht einfach mit Bus und Bahn zur Untersuchung fahren, mal sehen wie ich das Problem lösen soll!

Trotz Anwaltlicher Unterstützung, droht mir mittlerweile Zahlungsunfähigkeit...

Beobachte dein Thema mal, sehen was draus wird!
Drücke dir die Daumen!

Meine Vorgeschichte gibts unter KDU nicht anerkannt / Wegfall hier im Forum.

MFG

Iceman
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Alt 16.07.2011, 12:47   #17
teddybear
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Standard AW: Gehts noch ?

Es gibt Menschen die halten, wenn sie bei gewissen Ärzten und SB sind ihre Tasche immer ganz fest und antworten nur wirres Zeug. Wenn sie gefragt werden, wie es ihnen geht, kommt als Antwort nur, - Ich muss ja noch einkaufen, wissen sie ob, der Aldi noch auf hat? Ich kenne jemanden, der eh keinen Job mehr bekommen hätte und nach 2 Jahre des Festhaltens der Handtasche ist man nunmehr Rentner und hat somit seine Ruhe vor dem sinnlosen Mobbing des Jobcenters. Nur eine Geschichte!
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Alt 16.07.2011, 13:07   #18
iceman70->Emailproblem
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iceman70
Standard AW: Gehts noch ?

@ teddybear:
Und diese Menschen, bekommen dann irgendwann einen Vormund von Amtswegen vorgsetzt...endet die Geschichte so?

Da wäre ich doch vorsichtig!
iceman70 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2011, 13:29   #19
teddybear
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Standard AW: Gehts noch ?

iceman70 der Vormund kann auch der Partner, die Mutter oder sonst wer aus der Familie sein. Kann aber auch eine andere Person sein. Mann muss nur dahingehend aufpassen, dass die finanzielle Betreuung nicht beim von Amts wegen bestellten Betreuer landet.
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2011, 13:42   #20
gast_
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Standard AW: Gehts noch ?

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
iceman70 der Vormund kann auch der Partner, die Mutter oder sonst wer aus der Familie sein. Kann aber auch eine andere Person sein. Mann muss nur dahingehend aufpassen, dass die finanzielle Betreuung nicht beim von Amts wegen bestellten Betreuer landet.
Es gibt schon seit vielen Jahren keinen Vormund mehr!

Man kann nur jemand für gewisse Dinge bevollmächtigen.... Stichwort (Vorsorge)vollmacht

oder eben Betreuer... dazu mal googlen.
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Alt 21.07.2011, 19:28   #21
teddybear
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Standard AW: Gehts noch ?

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Es gibt schon seit vielen Jahren keinen Vormund mehr!

Man kann nur jemand für gewisse Dinge bevollmächtigen.... Stichwort (Vorsorge)vollmacht

oder eben Betreuer... dazu mal googlen.
Kiwi, wenn die Vormundschaft des Amtsgerichtes einen Betreuer für Oma Erna beschließt, dann ist das was Oma Erna sagt oder will nichtig. Es zählt nur noch das, was der Betreuer von Oma Erna will und sagt. Der Betreuer ist dann auch weiterhin der Vormund.

Zitat wikipedia.org:
"Unter Vormundschaft versteht man
a) die gesetzlich geregelte rechtliche Fürsorge für eine unmündige Person (das so genannte Mündel, veraltet auch Vogtkind), der die Geschäftsfähigkeit fehlt, sowie für deren Vermögen"
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 14:22   #22
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Olla!*

Nach langer Zeit habe ich mal wieder was zu sagen.

Ich habe versucht die Ärztin an zu schreiben, doch all meine schreiben landeten bei meinem Sachbearbeiter.
Weiterleiten war nicht drin, weil nicht nötig wie er sagte.

Habe dann einen Brief an seine Vorgesetzte geschrieben, doch das schreiben wurde natürlich abgeschmettert.
Sie empfindet das vorgehen richtig und sieht auch kein Handlungsbedarf.

Ich habe mich für Heimarbeit in vollzeit angeboten, was er auch gut fand und er wollte mir schnellst möglich was suchen.
Nach dem besagtem schreiben nichtmehr.

Das alles hat nur eins gebracht, das mein Sachbearbeiter mich nun 3 x im Monat einlädt.*

Ich Habe mich immer krankschreiben lassen, bis er mir halt das schreiben schickte das ich kommen soll wenn meine Au ausgelaufen ist.
Da mein Arzt mich für Termine nur 1 Tag krankschreibt, ging ich dann zu dem Termin.
Ich habe nun eine Frist bekommen von 6 Wochen um das mit dem Amts Arzt zu klären.
Habe alles fertig geschrieben und an den Oberarzt geschickt, und
werde wohl in Kürze eine Antwort erhalten.

Nun stehe ich vor dem Problem das wenn der Arzt nicht zu meiner Zufriedenheit urteilt, muss ich wohl eine Maßnahme vom Amt annehmen.
Mein Arzt wird mich bestimmt bei einer Maßnahme krankschreiben, wenn nicht Knall ich ihm meine Pillen auf den Tisch und wünsche ihm noch alles gute in der Zukunft.

Bei dem Gespräch mit meinem Berater sagte ich das ich gerne jobangebote hätte und das ich mich über all bewerbe.
Er kriegt auch jede Bewerbung in Kopie.ich sagte das ich fast alle Maßnahmen mitgemacht habe die es gibt.
Damals als ich arbeitslos wurde habe ich extra alles freiwillig gemacht um nicht zuhause zu sitzen.
Darunter auch das Bewerbungstrainig wo ich alles noch von habe.
Also Weiss ich wie Mann eine gute Bewerbung schreibt.

Ich hätte einfach die Wahrheit was meine gesundheit bettrif in die Bewerbung *geschrieben, und hätte entweder einen heimjob bekommen oder eine Ablehnung.
Das dachte sich wohl auch mein Berater und meinte, neeeee das sehe ich nicht eine Maßnahme ist besser.
Ich sagte neeeeee das sehe ich nicht eine Vollbeschäftigung ist doch besser.

Nun meine Frage.

Im Gutachten steht das ich für beides in Frage kähme, muss ich dann eine Maßnahme machen oder kann ich mich weigern und auf jobangebote beharren ?

Mein Berater meinte ich müsse machen was er für besser erachtet und wenn ich in sechs Wochen nicht ein neues Gutachten hahe und er mit dem jetzigen arbeiten muss, muss ich ihm die einverstandniss erklährung unterschreiben und die Maßnahme wahrnehmen.
Wenn nicht kein Geld mehr.
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Alt 19.09.2011, 15:10   #23
hartaber4
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hartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagierthartaber4 Enagagiert
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Bei der ganzen Dynamik sollte man sich auf den Kern der Sache konzentrieren. Fakt ist in der Regel (wie o.a.), dass man gegen ein "Gutachten" keinen Rechtsbehelf hat.... warum also hier Energien verpulvern.

Man warte also den entsprechenden Bescheid ab, überlege sich was man will und dann was möglich ist.

Betreuung und Vormundschaft sind im materiellen Recht geregelt (BGB). Welche "Worthülse" man für das Rechtsinstitut der Betreuung (Erwachsene/Minderjährige fallen unter die Vormundschaft) verwendet ist doch vorweg erstmal egal, denn bestimmt wird ein Betreuungsverfahren (es heisst auch Betreuungsgericht seit FamFG-Reform September 2009) in der Regel durch die beteiligten Akteure (RichterIn, SachverständigeR, BetreuerIn, etc.).

Das Betreuungsrecht ist geprägt vom Grundsatz der Erforderlichkeit....was dann erforderlich ist liegt oft nicht im Einflussbereich des Betroffenen.
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 15:33   #24
Kerstin_K
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Zitat:
Kiwi, wenn die Vormundschaft des Amtsgerichtes einen Betreuer für Oma Erna beschließt, dann ist das was Oma Erna sagt oder will nichtig. Es zählt nur noch das, was der Betreuer von Oma Erna will und sagt. Der Betreuer ist dann auch weiterhin der Vormund.
Und genau das stimmt eben nicht. Essei denn, es ist ein Einwilligingsvorbehalt angeordnet. Und das passiert nur selten.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2011, 15:45   #25
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Zitat von Die Arme Sau Beitrag anzeigen
Olla!*

Nach langer Zeit habe ich mal wieder was zu sagen.

Ich habe versucht die Ärztin an zu schreiben, doch all meine schreiben landeten bei meinem Sachbearbeiter.

Öhm - erklärst Du mir mal bitte wie das Schreiben an die Ärztin beim SB landen kann
Hast Du die Adresse von der Ärztin bzw. dem Gesundheitsamt und auch direkt dort hin geschrieben?
Dein SB wird ein Schreiben sicher nicht weiter leiten.


Weiterleiten war nicht drin, weil nicht nötig wie er sagte.

Begründung?

Habe dann einen Brief an seine Vorgesetzte geschrieben, doch das schreiben wurde natürlich abgeschmettert.
Sie empfindet das vorgehen richtig und sieht auch kein Handlungsbedarf.

Was hat die denn nun damit zu tun??
Wo hast Du Dein Schreiben abgegeben und an wen gerichtet?

Vor allem - was ist Dein Ziel?


Ich habe mich für Heimarbeit in vollzeit angeboten, was er auch gut fand und er wollte mir schnellst möglich was suchen.
Nach dem besagtem schreiben nichtmehr.

Wow, als ob nicht tausende andere auch die Heimarbeit haben wollen. Es gibt nur leider sehr wenige seriöse Jobs.

Das alles hat nur eins gebracht, das mein Sachbearbeiter mich nun 3 x im Monat einlädt.*

Ich Habe mich immer krankschreiben lassen, bis er mir halt das schreiben schickte das ich kommen soll wenn meine Au ausgelaufen ist.
Da mein Arzt mich für Termine nur 1 Tag krankschreibt, ging ich dann zu dem Termin.
Ich habe nun eine Frist bekommen von 6 Wochen um das mit dem Amts Arzt zu klären.

Deswegen ja die Frage - was hast Du wohin an wen geschickt?
Hast Du einen Widerspruch eingelegt bzw. ein Zweitgutachten angestrebt?

Habe alles fertig geschrieben und an den Oberarzt geschickt, und
werde wohl in Kürze eine Antwort erhalten.

Oberarzt Nun versteh ich bald gar nichts mehr...

Nun stehe ich vor dem Problem das wenn der Arzt nicht zu meiner Zufriedenheit urteilt, muss ich wohl eine Maßnahme vom Amt annehmen.
Mein Arzt wird mich bestimmt bei einer Maßnahme krankschreiben, wenn nicht Knall ich ihm meine Pillen auf den Tisch und wünsche ihm noch alles gute in der Zukunft.

Bei dem Gespräch mit meinem Berater sagte ich das ich gerne jobangebote hätte und das ich mich über all bewerbe.
Er kriegt auch jede Bewerbung in Kopie.ich sagte das ich fast alle Maßnahmen mitgemacht habe die es gibt.
Damals als ich arbeitslos wurde habe ich extra alles freiwillig gemacht um nicht zuhause zu sitzen.
Darunter auch das Bewerbungstrainig wo ich alles noch von habe.
Also Weiss ich wie Mann eine gute Bewerbung schreibt.

Ich hätte einfach die Wahrheit was meine gesundheit bettrif in die Bewerbung *geschrieben, und hätte entweder einen heimjob bekommen oder eine Ablehnung.
Das dachte sich wohl auch mein Berater und meinte, neeeee das sehe ich nicht eine Maßnahme ist besser.
Ich sagte neeeeee das sehe ich nicht eine Vollbeschäftigung ist doch besser.

Nun meine Frage.

Im Gutachten steht das ich für beides in Frage kähme, muss ich dann eine Maßnahme machen oder kann ich mich weigern und auf jobangebote beharren ?

Mein Berater meinte ich müsse machen was er für besser erachtet und wenn ich in sechs Wochen nicht ein neues Gutachten hahe und er mit dem jetzigen arbeiten muss, muss ich ihm die einverstandniss erklährung unterschreiben und die Maßnahme wahrnehmen.
Wenn nicht kein Geld mehr.
Natürlich kannst Du nicht einfach so eine Maßnahme ablehnen. Die Ablehnung sollte begründet sein und zwar gut.

Unterschreiben musst Du schon mal gar nichts
Das Gutachten kannst Du selbst eigentlich nicht beauftragen. Kannst Du schon - kostet nur läppische 80€-150€ pro angefangen Stunden für ein Gutachten nach Aktenlage. Handelt es sich um eine Begutachtung kann das schnell mal in die Tausender gehen.

Eine Möglichkeit gibt es - den zuständigen sozialpsychiatrischen Dienst um ein Gutachten bitten. Meist ist das allerdings auch der Amtsarzt und da warst Du ja anscheinend.

Was meint Dein Therapeut zu dem Gutachten?
Der wäre nun wirklich in der Lage ein Stellungnahme zu schreiben.

Irgendwie dreht sich da was... Dein Arzt glaubt Dir nicht bzw. hat Dich anscheinend in die Ecke der somotoformen geschoben. Da würde ich mir einen Wechsel überlegen auf lange Sicht.
Bei dem was Du an Einschränkungen nennst, dürfte das Gutachten nicht so ausfallen. Darum ist es wichtig, das Du an die Unterlagen kommst. Ich hatte es oft genug, das nicht alle Ärzte angeschrieben wurden (kostet die ca. 25€ pro Arzt). Zufälligerweise werden natürlich die Fachärzte ausgelassen - welch Zufall.

Alleine wenn Dein Therapeut nicht angeschrieben wurde und daher die wichtigsten Unterlagen fehlen, ist das Gutachten nicht korrekt erstellt.

Besorge Dir die Unterlagen! und zwar alle. Nicht nur das Gutachten an sich (Teil A+B, manchmal gibt es bei psych. auch Teil C), sondern auch alle Unterlagen, die für das Gutachten nach Aktenlage genutzt wurden. Dies musst Du bei der Ärztin direkt machen und nicht über den SB. Sollte die Ärztin diese Anforderung an Deinen SB weiter leiten, würde ich mal netterweise auf Schweigepflicht hinweisen und die Ärztekammer erwähnen.

Über die Ärztekammer kann die Ärztin zur Herausgabe aufgefordert werden. Die erzählen ihren Mitgliedern was sie dürfen und was nicht.
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