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Start > > -> Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 04.07.2011, 19:43   #1
intermezzo
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Standard Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Hallo liebe Alle!

Nachdem ich ja Schwierigkeiten bei dem Antrag auf Erstattung von Fahrtkosten zur Einladung beim Jobcenter hatte, habe ich nun ein Entwurf für das sogenannte "Kundenreaktionsmanagement" vorbereitet. Die Stelle gibt es ja -wie ich hörte - für Beschwerden etc.

Vielleicht mag mir einer was dazu sagen. Persönlich habe ich so etwas noch nie geschrieben. Allerdings bin ich wirklich mit dem Gespräch und mit der "Abfertigung" wie die SB es bei mir getan hat nicht einverstanden. Daher mein Brief an das AA.


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

am XX.XX.XXXX wurde ich durch die Sachbearbeiterin XXXXX, welche beim Jobcenter XXXX angestellt ist, zum persönlichen Erscheinen für XXX, den XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr vorgeladen.

Der Termin zur Meldeaufforderung wurde auch entsprechend und ordnungsgemäß wahrgenommen.

Aufgrund meiner persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse und in Anbetracht der Tatsache, dass ich im laufenden Bezug von Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGBII) bin, stellte ich bei Eröffnung des Gesprächs einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten. Die Kosten belaufen sich für eine Hin- und Rückfahrt hier auf einen Gesamtbetrag von 5,00 EUR.

Die Sachbearbeiterin XXXX, lehnte meine vorgefertigten und unterschriebenen Antrag, ohne zu zögern ab und ignorierte ihn mit dem Hinweis, dass sie diesen nicht sehen wolle! Der Antrag wurde somit zunächst von mir bei Seite gelegt. Sie Begründete diese Aussage, mit dem Aspekt, dass sie jetzt sofort meine Unterlagen, wie Lebenslauf und Bewerbungsbemühungen vorzeigen sollte. Schliesslich hatte ich Sie aufgefordert diese zum Termin mitzubringen.

Gerne überreichte ich ihr daraufhin die gewünschten Unterlagen zur Einsichtnahme und sie aktualisierte gemeinsam mit mir die entsprechende Bewerberdatenbank.

Nach einem tiefergehenden Gespräch zu meiner absolvierten beruflichen Laufbahn und einigen persönlichen sowie individuellen Hintergrundinformationen zu meiner Situation, gab XXXX mir noch einige allgemeine Informationen und sonstige berufsrelevante Auskünfte, welche mit ggfs. für die nächste Zeit hilfreich sein könnten..

Am Ende des Gesprächs, wurde sie nochmals auf die Erstattung der Fahrtkosten angesprochen. Sie erwiderte die Frage mit dem Kommentar: "Es gibt nix" und sagte zeitgleich, dass der sogenannte "XXXX" hätte beantragt werden können. Als ich ihr sagte, dass ich diesen noch nicht kannte und auch somit von dieser Option noch nie zuvor etwas gehört habe, überreichte sie mir den Antrag, mit dem Hinweis, dass ich ihn ausfüllen könnte.

Es wäre im Vorfeld bereits auf eine Beantragung eines solchen Passes hinzuweisen gewesen. Auch hätten mir Möglichkeiten aufgezeigt werden müssen, ob es in Sachen Fahrtkosten Hilfestellungen oder Hilfeleistungen gibt.

Insbesondere, wo das Jobcenter verpflichtet ist, jeden Bedürftigen bzw. jeden ihrer Kunden mit der sogenannten Information, Auskunfts- und Beratungspflicht gem. § 14 SGB I zu versorgen. Solche Hinweise wurden hier jedoch zu keinem Zeitpunkt und in keinster Weise erbracht.

Schliesslich kann nicht einfach vermutet werden, dass man Annehmen kann, einen entsprechenden Antrag zu stelle Es liegt auch nicht zwingend in der Pflicht des Hilfesuchenden, sich der Stadt oder sonstigen Institutionen unaufgefordert und selbständig im Vorfeld darum zu kümmern, ob es für Arbeitslosengeld 2 Empfänger ein kostenloses bzw. vergünstigtes Ticket für den öffentlichen Stadtverkehr gibt!

Weil dies zu keinem Zeitpunkt vor der Wahrnehmung zur Einladung bekannt war, mussten somit die Kosten für die gewünschte Vorsprache zunächst selbst von dem monatlichen Regelsatz im Voraus ausgelegt werden.

Fraglich ist hier auch, ob mit Ihrer Einladung und einer damit einhergehenden Antragstellung für den entsprechenden "XXX", dieser von der dortigen Bewilligungsstelle noch pünktlich und insbesondere bis zu dem von Ihnen vorgelegten Termin zugestellt worden wäre, so dass er auch hätte dann benutzt werden können.

Vom Jobcenter und insbesondere deren Mitarbeiter/innen darf normalerweise stillschweigend anzunehmen sein, dass diese -schon allein im eigenen und wirtschaftlichen Interesse- sofort und unaufgefordert Informationen auf sämtliche Fahrkartenbefreiungsanträge bzw. andere ggfs. vorhanden Angebote hinweisen und somit die Pflicht erfüllen, wofür Sie auch angemessen entlohnt werden - nämlich Ihren Job!

Der Antrag auf Fahrtkosten wird im übrigen nunmehr über den Rechtsweg geltend gemacht.
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Alt 04.07.2011, 19:58   #2
Anne Bonney->Emailproblem
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Anne Bonney
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Steht in Deiner Einladung zum Meldetermin nichts zu den Fahrtkosten?

Die Fahrtkosten zu dem Pflichttermin sind zu erstatten, auch wenn sie unter der Bagatellgrenze von 6,-- EUR liegen. Siehe hierzu auch das Urteil des Bundessozialgerichts B 14/7 b AS 50/06 R.

Ich würde die Fahrscheine kopieren und einen (schriftlichen) Antrag auf Erstattung stellen. Fahrscheine für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden erstattet. Fahrten mit dem PKW, m.W. mit 0,20 EUR pro Kilometer.

Ich verstehe nicht, warum das bei Dir so kompliziert abgelaufen ist. Der mündliche Antrag hätte beim JC-Meldetermin eigentlich ausreichen müssen.

Die Mühe mit Deinem Schreiben würde ich mir, ehrlich gesagt, sparen! Zu großer Zeitaufwand. Gehe lieber mit dem Hund spazieren oder
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Alt 04.07.2011, 20:03   #3
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Viel Freude beim Rechtsweg.

Aber du schreibst ja gerne viel.

Da freut sich das Gericht.

Im übrigen habe ich seit Anbeginn der H IV Zeit noch nie Fahrkosten für die einhaltung von Meldeterminen erstattet bekommen.

Selbst Anträge VBB (Vermittlungsbudget) müssen vor dem kauf der Briefmarken, oder Schreibsachen mit Datum vom SB ausgedruckt werden. Was offenkundig vom SB wenn es möglich ist einfach mal vergessen wird.

Bis vor kurzem gab es die (interne Regelung der JC) dass Fahrgeld erst ab 6€ erstattungsfähig sein soll. Das wurde glaub ich von so einem Gericht gekippt.

Na ja die wollen halt nicht den Zwang, für jede erfundene Mitwirkung auch noch Zahlen zu müssen, auf sich nehmen!

Ist doch klug vom JobCenter
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 20:04   #4
Reiner Zufall
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Das Schreiben finde ich gut.

Hab hier ein Urteil des BSG entdeckt, allerdings ist es nicht aus diesem Jahr:

ALG II und Fahrtkosten: Erstattung vom Amt - biallo.de
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Alt 04.07.2011, 20:11   #5
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Bei mir stand nur das übliche " auf besonderen Antrag können Fahrtkosten erstattet werden o.ä."

Ich hoffe, dass dieser Brief auch in die entpsrechende Abteilung geschickt wird, so dass die SB auch mal einen kleinen Hinweis auf ihre Arbeitsweise erhält und mich zukünftig mit besseren Fähigkeiten berät etc.

Bei mir hat es nicht ausgereicht, weder vor Gespräch mündlich (s. oben - noch schriftlich mit Antrag vor/und im Gespräch). Schade!

Den Fahrtkostenantrag habe ich jetzt nochmals bei der Leistungsabteilung eingereicht mit Fristsetzung 3 Wochen.

Aber das Schreiben an die Beschwerdestelle will ich dennoch senden. Die Adresse kenne ich aber nicht. Wahrscheinlich im Arbeitsamt meiner Stadt
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Alt 04.07.2011, 20:18   #6
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Du bist noch nicht lange im Bezug oder?

Jeder Antrag wird ein Widerspruch.

Jeder Widerspruch wird eine Klage.


Der Rechtswegzwang ist Teil des Systems und soll dir das Gefühl geben, Dein Recht aktiv wahrnehmen zu können.

Und in 3 Jahren sitzt Du dann vor Gericht und kommst Dir vor wie der Angeklagte. wetten das?
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 20:26   #7
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Bin schon etwas länger im Bezug. Allerdings hatte ich nie Theater oder Zirkus. Zumindest bis jetzt.

Ich habe keine Bescheide, wonach ich Widerspruch einlegen kann.

Mündlicher Widerspruch? Da kann die SB auch sagen ... das stimmt nicht. So steht Aussage gegen Aussage. Wir waren ja alleine im Zimmer.

Mit dem Brief an das Management will ich nur etwas versuchen zu erreichen, damit sie mich im nächsten ggfs. Termin nicht wieder so "abserviert".

Eine Dienstaufsichtsbeschwerde geht ja in dem Fall nicht. Daher an Stelle das.
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Alt 04.07.2011, 20:32   #8
Anne Bonney->Emailproblem
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Anne Bonney
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen

Den Fahrtkostenantrag habe ich jetzt nochmals bei der Leistungsabteilung eingereicht mit Fristsetzung 3 Wochen.
Die Fahrtkostenerstattung würde ich beim SB beantragen, der auch den Meldetermin veranlasst hat. Es sollte eigentlich möglich sein, das Ganze schnell über die Bühne zu bekommen, ohne dass eine Fristsetzung nötig wäre.
Anne Bonney ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 20:35   #9
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Danke!

Hab ich doch gemacht. Schriftlicher Antrag mit Unterschrift bei dem der mich eingeladen hat im Termin vorgelegt. Wurde abgelehnt mit Begründung s.o.

Auch nach dem Gespräch hab ich es nochmals vor dem rausgehen probiert. Wurde abgelehnt mit dem Hinweis (s.o). Den Antrag habe ich somit wieder mit nach Hause nehmen müssen.

Da helfen auch keine Gesetze.

Wenn Du Alleine da bist, kannst Du so viel wissen wie Du willst was die § angeht, aber die speisen dich ab.

Da hilft nur elo-forum oder eine Anwältin, wie sie derzeit und wöchentlich im TV gezeigt wird... Wobei letztere sicher auf unbestimmte Zeit ausgebucht ist.
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Alt 04.07.2011, 20:39   #10
FrankyBoy
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen

Da helfen auch keine Gesetze.

Wenn Du Alleine da bist, kannst Du so viel wissen wie Du willst was die § angeht, aber die speisen dich ab.

Da hilft nur elo-forum oder = Helena Fürst ... Wobei letztere sicher auf unbestimmte Zeit ausgebucht ist.
Soweit meine volle Zustimmung aber lass bitte diese RTL-Serie aus dem Spiel - die ist eine meinungsmanipulierende Dreckssendung.
FrankyBoy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 20:41   #11
Reiner Zufall
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Bundesagentur für Arbeit
Kundenreaktionszentrum Nürnberg

Regensburger Str. 104

40478 Nürnberg
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Alt 04.07.2011, 20:42   #12
Anne Bonney->Emailproblem
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Anne Bonney
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen

Mit dem Brief an das Management will ich nur etwas versuchen zu erreichen, damit sie mich im nächsten ggfs. Termin nicht wieder so "abserviert".
Füge Deinem Antrag auf Fahrtkostenerstattung an den Meldetermin veranlassenden SB, den Satz hinzu, dass Du um Beifügung von zwei Fahrscheinen zum nächstfolgenden Meldetermin bittest. Antrag mit Kopien d. Fahrscheine nachweislich einreichen.
Anne Bonney ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 20:46   #13
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Die hat mir doch gesagt ich soll den entsprechenden Pass beantragen, den es hier in meiner Stadt für öffentliche Verkehrsmittel gibt. Dann sieht zwar vermutlich jeder, dass ich Hartz 4 beziehe, aber gut. Dann muss ich dadurch.

Für die Zukunft entweder Pass beantragen und wenn ich das nicht will dann aus dem eigenen Regelsatz das Ticket kaufen.

Der Antrag müsste jetzt nur genehmigt werden, weil mir von einem Pass vorher nie was bekannt war und die mich hätte im Vorfeld und vor Termin darauf hinweisen müssen.
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Alt 04.07.2011, 20:48   #14
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen
Schliesslich hatte ich Sie aufgefordert diese zum Termin mitzubringen.
Hast Du das SO abgeschickt? Nicht Du hast sie aufgefordert, sondern sie Dich.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 20:49   #15
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Gehört das Schreiben nach Nürnberg? Habe gelesen in unserer Stadt ist das auch aber im Arbeitsamt drin.

Die aus Nürnberg leiten das dann in meine Behörde oder wie. Oder soll ich eins nach Nürnberg und eins in meine Stadt schicken
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Alt 04.07.2011, 20:52   #16
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Hast Du das SO abgeschickt? Nicht Du hast sie aufgefordert, sondern sie Dich.
Ich setze das in Anführungsstrichen ...:-) Danke!
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Alt 04.07.2011, 21:04   #17
Anne Bonney->Emailproblem
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Anne Bonney
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen

Die hat mir doch gesagt ich soll den entsprechenden Pass beantragen, den es hier in meiner Stadt für öffentliche Verkehrsmittel gibt. Dann sieht zwar vermutlich jeder, dass ich Hartz 4 beziehe, aber gut. Dann muss ich dadurch.
Ja sicher, dann spart die SB die Fahrtkostenerstattung.

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen

Gehört das Schreiben nach Nürnberg? Habe gelesen in unserer Stadt ist das auch aber im Arbeitsamt drin.

Die aus Nürnberg leiten das dann in meine Behörde oder wie. Oder soll ich eins nach Nürnberg und eins in meine Stadt schicken
Ich finde, und bitte nicht übelnehmen, Du verwendest hier sehr viel Energie in etwas nur Wichtiges, aber nicht extrem Wichtiges!
Du möchtest möglichst schnell erreichen, dass das JC die Dir entstandenen Fahrtkosten herausrückt. Den Rest würde ich beim nächsten Meldetermin mit einer Begleitperson bei der SB ansprechen.
Anne Bonney ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 21:06   #18
frank0265
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frank0265 frank0265
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Die PLZ von Nürnberg ist 90478 - nicht 40478.
__

"Jage nach der Gerechtigkeit. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens"

Deutschland muss wieder sozialer werden
frank0265 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 21:33   #19
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von Anne Bonney Beitrag anzeigen
Ja sicher, dann spart die SB die Fahrtkostenerstattung.



Ich finde, und bitte nicht übelnehmen, Du verwendest hier sehr viel Energie in etwas nur Wichtiges, aber nicht extrem Wichtiges!
Du möchtest möglichst schnell erreichen, dass das JC die Dir entstandenen Fahrtkosten herausrückt. Den Rest würde ich beim nächsten Meldetermin mit einer Begleitperson bei der SB ansprechen.
Das ist mir eigentlich relativ egal. Ich muss mich schliesslich mit dem Jobcenter rum ärgern und bin optimistisch, dass sie sich nach dieser Vorstellung nur ganz genau einmal mit mir angelegt haben.

Ich bin arbeitslos. Da ist mir das nicht "sehr viel Energie". Im Job - wenn ich einen hätte - müsste ich sicherlich mehr Energie fordern als mich dies hier verausgabt.
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Alt 04.07.2011, 21:57   #20
Reiner Zufall
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Was treiben denn die JC für einen Aufwand, wenn sie paar Cent "einsparen" können u. warum sollte sich jemand, der nur das Existenzminimum erhält, anders verhalten?

Nöö, nöö...

Meine Meinung ist, daß die nicht mehr aus den Augen gucken können sollten vor lauter Widersprüchen u. Klagen.
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Alt 04.07.2011, 22:11   #21
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen

Mit dem Brief an das Management will ich nur etwas versuchen zu erreichen, damit sie mich im nächsten ggfs. Termin nicht wieder so "abserviert".
Den brief solltest du in jedem Fall absenden. Allerdings solltest du wissen, dass Sie den Brief nicht direkt im Kundenreaktionsmanagement bearbeiten, sondern diesen an die für dich zuständige JC-Filiale weiterleiten, und dort dann beim Geschäftsführer und dann beim Teamleiter landet.

Im Anschluss wird man dich vermutlich zu einem Gespräch einladen, welches du aber nicht antreten musst. Schließlich hätte es für ein solches Gespräch nie eine Grundlage gegeben, hätte die SB sich an gültiges Recht gehalten.

In Zukunft dann aber bitte nur mit Beistand ins JC! Dieser steht dir nach § 13 Abs. 4 SGB X zu!


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 22:19   #22
Reiner Zufall
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Ich hab damals auf meine Beschwerde nach Nürnberg auch eine Antwort von denen erhalten.
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Alt 04.07.2011, 23:01   #23
intermezzo
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Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Dann kann ich den ja auch gleich an das Jobcenter schicken ...:-)

Naja ich schick den zum Arbeitsamt/Kundenreaktionsm. und eine Kopie an das zuständige Jobcenter/Geschäftsleitung

Früher oder später ist der Brief sowieso in meiner Leistungsakte wieder zu finden.
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Alt 04.07.2011, 23:46   #24
thorschroeer
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Zitat von Anne Bonney Beitrag anzeigen
Die Fahrtkostenerstattung würde ich beim SB beantragen, der auch den Meldetermin veranlasst hat. Es sollte eigentlich möglich sein, das Ganze schnell über die Bühne zu bekommen, ohne dass eine Fristsetzung nötig wäre.
Genau, wegen 5,-€ würde ich nicht so einen Zirkus machen. Spar Deine Energie für die wirklichen Probleme und mach Dich nicht ohne Not unbeliebt. Mit dem Kopf durch die Wand kommst Du auf Dauer nicht. "Kleiner Dienstweg". Bei 5,-€ kann man doch erstmal ein bißchen geduldig sein.
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Alt 05.07.2011, 00:06   #25
jimmy->Emailproblem
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Brief an das "kundenreaktionsmanagement"

Es geht Ihm/Ihr mit Sicherheit nicht ausschließlich um die 5€. Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch die Art und weise wie die SB mit Ihm/Ihr umgegangen ist, eine Rolle spielt.

Und überhaupt, wieso sollte man sicht nicht unbeliebt machen? SB´s ist es schließlich auch egal, ob Sie sich unbedliebt machen oder nicht, Sie fahren - je nach dem wie die vorher stattgefundene psychologische Evaluierung ausgefallen ist einen Kurs, und interessieren sich nicht für mögliche Konsequenzen.



jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
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