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Start > > -> Hausbesuch war da, was nun?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 27.06.2011, 09:47   #1
nordseelicht->Emailproblem
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nordseelicht
Standard Hausbesuch war da, was nun?

Hallo Ihr Lieben,

ich lebe in einer WG mein WG Bewohner besitzt ein Haus das wir uns räumlich teilen und das seit 2Jahren. Er möchte keine Miete von mir, nur die anfallenden Nebenkosten. Er ist froh, das ich in seinem Haus wohne da er sehr, sehr viel auf Geschäftsreisen ist, wenn es hoch kommt, ist er 2Monate im Jahr da. Ich kümmere mich dafür um den Garten, um seinen Hund und um sein Haus,- und dafür muss ich keine Miete bezahlen.

Das kam wahrscheinlich der Arge komisch vor und nun hatte ich gestern einen Hausbesuch von denen, ich ließ sie rein weil ich nichts zu verbergen habe und ich auch endlich meine Nebenkosten erhalten möchte,- die seit März offen stehen...!

Das Wohnzimmer, die Küche und das Bad benutze ich mit meinen Vermieter gemeinsam...in allen Räumen was ich denen zeigte sagten sie,"Hmmm, das ist ja überhaupt nicht ersichtlich ob das tatsächlich ihres ist...! Fragten nach einer eigenen Waschmaschine was ich verneinte, fragten nach einer eigenen Küchewas ich verneinte, fragten nach eigenes Geschirr, was ich verneinte. Dann schauten Sie sich noch mein Zimmer und den Kleiderschrank an, fragten ob ich Akten, Versichungspolice ect. auch dort in meinem Zimmer habe, was ich dann auch zeigte und dann verschwanden Sie wieder.

Was sagt Ihr denn? Habt Ihr Erfahrungen was jetzt der nächste Werdegang ist? ..Ich hoffe ich bekomme nun langsam mal meine Nebenkosten erstattet...
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Alt 27.06.2011, 10:06   #2
keksdesgrauens
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keksdesgrauens Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Die haben in deinen Kleiderschrank geschaut ?.....das ist nicht erlaubt und ich hätte es auch nicht geduldet.

Stell dich darauf ein das man dir ein Eheähnlichesverhältnis aufdrücken wird.
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Alt 27.06.2011, 10:07   #3
jimmy->Emailproblem
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Amen.
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 27.06.2011, 10:12   #4
gast_
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Wie lange posten wir hier schon, daß man nie jemanden ohne Beistände in die Wohnung lassen sollte, und daß ein Hausbesuch nur Ärger macht?

Nun bleibt nur abwarten...
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Alt 27.06.2011, 10:16   #5
nordseelicht->Emailproblem
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nordseelicht
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Nein, die fragten ob meine Sachen im Kleiderschrank wären woraufhin ich ja sagte und den Schrank öffnete!
Meint Ihr, das die mir ein Eheähnlichesverhältnis aufdrücken wollen? Können die das so einfach? Aus welche Grund denn, weil ich keine eigene Küche habe?:-)
nordseelicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 10:29   #6
Speedport
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wie lange posten wir hier schon, daß man nie jemanden ohne Beistände in die Wohnung lassen sollte, und daß ein Hausbesuch nur Ärger macht?

Nun bleibt nur abwarten...
Wer nicht hören will, muß fühlen.

Mir tut nur der Vermieter leid, daß er durch die Unbedarftheit seiner Mieterin in diesen Mist hineingezogen wird.

Hoffentlich meldet er sich hier, damit er munitioniert werden kann.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

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Alt 27.06.2011, 10:31   #7
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von nordseelicht Beitrag anzeigen
Er möchte keine Miete von mir, nur die anfallenden Nebenkosten. Er ist froh, das ich in seinem Haus wohne da er sehr, sehr viel auf Geschäftsreisen ist, wenn es hoch kommt, ist er 2Monate im Jahr da. Ich kümmere mich dafür um den Garten, um seinen Hund und um sein Haus,- und dafür muss ich keine Miete bezahlen.

Ohne Arbeitsvertrag?

Da machen die eine Einstehensgemeinschaft draus...


Das Wohnzimmer, die Küche und das Bad benutze ich mit meinen Vermieter gemeinsam...in allen Räumen was ich denen zeigte sagten sie,"Hmmm, das ist ja überhaupt nicht ersichtlich ob das tatsächlich ihres ist...!

Das sieht schon böse aus...wobei alle WG's Küche und Bad gemeinsam benutzen, und auch ein gemeinsamer Aufenthaltsraum ist üblich... für JC aber leider nicht - das gibt Ärger!

Fragten nach einer eigenen Waschmaschine was ich verneinte,

Meine Antwort wäre gewesen, kann ich mir nicht leisten - ich spare noch drauf


fragten nach einer eigenen Küchewas ich verneinte, fragten nach eigenes Geschirr, was ich verneinte.

Ist in einer WG nicht üblich, wo gibt es schon 2 Küchen?
Nach deiner Schilderung keine Einstehensgemeinschaft - aber wer weiß, was die noch alles notiert haben.

Besorg dir das Protokoll - darauf hast du ein Recht!
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Alt 27.06.2011, 10:32   #8
Speedport
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von nordseelicht Beitrag anzeigen
Nein, die fragten ob meine Sachen im Kleiderschrank wären woraufhin ich ja sagte und den Schrank öffnete!
Meint Ihr, das die mir ein Eheähnlichesverhältnis aufdrücken wollen? Können die das so einfach? Aus welche Grund denn, weil ich keine eigene Küche habe?:-)
Vielleicht liest Du hier erst mal mit Hilfe der Suchfunktion, was auf Euch zukommen wird? Dann kannst Du Fragen stellen.

Ich finde es ist ein bißchen viel verlangt, sich jetzt alles schön mundgerecht vorlegen lassen zu wollen.
__

Gruß
speedport

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Alt 27.06.2011, 11:40   #9
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nordseelicht
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von keksdesgrauens Beitrag anzeigen
Die haben in deinen Kleiderschrank geschaut ?.....das ist nicht erlaubt und ich hätte es auch nicht geduldet.

Stell dich darauf ein das man dir ein Eheähnlichesverhältnis aufdrücken wird.
Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Wer nicht hören will, muß fühlen.

Mir tut nur der Vermieter leid, daß er durch die Unbedarftheit seiner Mieterin in diesen Mist hineingezogen wird.

Hoffentlich meldet er sich hier, damit er munitioniert werden kann.

Danke sehr, mein Vermieter weiß über alles bescheid. Und ich bin das 1.Mal ins Alg2 gefallen. Deshalb diese Frage...sorry
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Alt 27.06.2011, 11:50   #10
keksdesgrauens
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keksdesgrauens Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Du kannst nur abwarten.....je nach ausgang musst du dann widerspruch einlegen.
Aber lies dich erstmal hier im Forum schlau damit du in Zukunft besser vorbereitet bist.

Hier sind sehr viele kompetente Leute unterwegs und sie manchmal etwas rüde im Umgangston aber das sollte dich nicht abhalten hier weiter hin fragen zu stellen.
keksdesgrauens ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 12:02   #11
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nordseelicht
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von keksdesgrauens Beitrag anzeigen
Du kannst nur abwarten.....je nach ausgang musst du dann widerspruch einlegen.
Aber lies dich erstmal hier im Forum schlau damit du in Zukunft besser vorbereitet bist.

Hier sind sehr viele kompetente Leute unterwegs und sie manchmal etwas rüde im Umgangston aber das sollte dich nicht abhalten hier weiter hin fragen zu stellen.

Ich belese mich ja und habe auch schon einiges dadurch erfahren,- nur nicht was der nächste Schritt sein könnte, wenn die ARGE es nicht als WG ansieht.

Die "Herrschaften" kamen ja angemeldet und meine Nachbarin war mit dabei,- da mein Vermieter mal wieder auf Reisen ist.
Ich wollte auch darauf achten was die beim Rundgang des Hauses so schreiben, doch die hatten gar nichts mit zum protokollieren.
Vielleicht sollte ich morgen mal bei meiner Leistungsbearbeiterin anrufen und fragen was nun rausgekommen ist, weil ich wie gesagt schon seit März auf meine Nebenkosten warte und dies beläuft sich mitleiweile auf 480€
nordseelicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 12:20   #12
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Hausbesuch war da, was nun?

Ich warte seit 1.6.2011 auf meine KDU.
Ich wohne in einer sog. Haushaltsgemeinschaft.
Die existiert für das Jobcenter gar nicht. Komisch nur das ich seit 2005 in einer wohne. Bis jetzt habe ich immer anteilig meine KDU erhalten. Natürlich nur mit dutzenden von Nachweisen.

Ich denke dass man nicht mehr diskutieren brauch was Recht und Unrecht beim Umgang mit dem Jobcenter ist.

Es ist offenkundig das es da kriminelle Verwaltungsstrukturen gibt, welche keinen rechtmäßigen Umgang mit dieser Institution mehr möglich machen.

Ich habe meinen Fortzahlungsantrag am 27.4.2011 eingereicht und die erfundene Mitwirkung nach der ich nur die 31 € erhalten habe ist bereits am 10.6.2011 ausgelaufen. Im Service habe ich mitlerweile 6x angerufen. Da wird man nur verarscht und auf Rechtmäßigkeiten zur Aufschiebung(15 Tage zur Bearbeitung) hingewiesen.

Die arroganz der Sachbearbeiter empfinde ich als unerträglich. Man merkt das sie von der Regionaldirektion systematisch unter Druck gesetzt werden um Gründe zur Verweigerung von Leistungen zu erfinden.

Es ist für mich sehr schwer ruhig und mit Respekt über Leistungsangelegenheiten mit SBs zu sprechen, da ich Ihre Ignoranten Kriminellen Visagen nicht mehr ertragen kann.

Die Mitarbeiter dieser Jobcenter zerstören unsere Gesellschaft und sind maßgeblich verantwortlich für die Möglichkeit, sich über alle bestehenden Leistungsansprüche nach SGB hinwegzusetzen.
Da diese Menschen jeglichen Respekt gegenüber Leistungsberechtigten verweigern, haben sie auch keinen Respekt zu erwarten. Es ist so arm, wie einfach sich Menschen über installierte Weisungsherachien manipulieren lassen und schon nach kürzester Zeit jegliche Eigeninitiative zum benutzen der eigenen Hirnzellen ausgeschaltet ist.
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 12:27   #13
Scarred Surface
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Scarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface Enagagiert
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von nordseelicht Beitrag anzeigen
... ich ließ sie rein weil ich nichts zu verbergen habe und ich auch endlich meine Nebenkosten erhalten möchte,- die seit März offen stehen...!
Wenn ich sowas schon lese, könnte ich . Fremdes Schnüffelpack in die Wohnung lassen und dann auch noch zum Blick in den Kleiderschrank einladen. Wenn man bösartig ist, könnte man sagen, Du verdienst es nicht besser. Sorry. Dein Vermieter tut mir allerdings leid.

Was jetzt vermutlich passieren wird ist, dass Du nicht nur noch länger auf die ausstehende Nebenkostenerstattung warten wirst, sondern Ihr beide, Du und Dein Vermieter richtig Probleme und viel Schreibkram an der Backe habt. Man wird Euch eine Bedarfsgemeinschaft unterstellen und dann gibt´s weniger, statt mehr Geld. Es kann sogar zu einer vollständigen Leistungsversagung kommen.
Scarred Surface ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 12:27   #14
hellucifer
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hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von nordseelicht Beitrag anzeigen
Nein, die fragten ob meine Sachen im Kleiderschrank wären woraufhin ich ja sagte und den Schrank öffnete!
Meint Ihr, das die mir ein Eheähnlichesverhältnis aufdrücken wollen? Können die das so einfach? Aus welche Grund denn, weil ich keine eigene Küche habe?:-)
Je größer die Schnittmenge bei der Lebensführung ist zwischen deinem Vermieter und Dir, um so wahrscheinlicher ist es, dass Euch eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft bzw. eheähnliche Gemeinschaft unterstellt wird. Hinzu kommen noch für den Wohnungsmarkt untypische Verhaltensweisen: mietzinsfreies Wohnen ist eine Form der Unterstützung einer Person. Da fragt sich das Jobcenter dann, warum lässt dein Vermieter dich mietfrei wohnen?

Dir bleibt jetzt tatsächlich erst einmal nichts anderes, als abzuwarten. Einen Bescheid über deinen Antrag zur Übernahme der Nebenkosten müsstest du demnächst ja enthalten. Möglicherweise wirst du aber zuvor noch aufgefordert werden, Einkommens- und Vermögensnachweise deines Vermieters vorzulegen.

Deshallb aus meiner Sicht: Die Möglichkeit, dass bei mir ein Hausbesuch durchgeführt werden könnte, erzeugt bei mir eine so große Existenzangst (Verlust der Wohnung) und Angst aus Hilflosigkeit (der Hausbesuch ist ein entwürdigendes und demütigendes Prozedere), dass ich dem Jobcenter Hausverbot erteilen würde.

Ich empfehle dir, dem Jobcenter Hausverbot zu erteilen.

Und deinem Vermieter ist zu raten, dass er ab dem nächsten Monat von dir nicht nur die Erstattung von Nebenkosten sondern auch Miete verlangt. Dann hat sich die Angelegenheit für das Jobcenter wenigsten gelohnt.

Und: Die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten ist nur ein Indiz für eine eheähnliche Gemeinschaft. Für eine Bedarfsgemeinschaft ist es aber erforderlich, dass man von einer Person, die im gleichen Haushalt wohnt, finanziell unterstützt wird, was hier zumindest zum Teil zutrifft. Was aber ist, das kann auch geändert werden (per Änderungsmitteilung, dass dein Vermieter nun Miete von dir verlangt). Sonst steht zu befürchten, dass du demnächst keine Kohle mehr vom Jobcenter erhältst.
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Alt 27.06.2011, 12:35   #15
Speedport
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von nordseelicht Beitrag anzeigen
Ich belese mich ja und habe auch schon einiges dadurch erfahren,- nur nicht was der nächste Schritt sein könnte, wenn die ARGE es nicht als WG ansieht.

Die "Herrschaften" kamen ja angemeldet und meine Nachbarin war mit dabei,- da mein Vermieter mal wieder auf Reisen ist.
Ich wollte auch darauf achten was die beim Rundgang des Hauses so schreiben, doch die hatten gar nichts mit zum protokollieren.
Vielleicht sollte ich morgen mal bei meiner Leistungsbearbeiterin anrufen und fragen was nun rausgekommen ist, weil ich wie gesagt schon seit März auf meine Nebenkosten warte und dies beläuft sich mitleiweile auf 480€
Ich vermute mal, daß schon allein die Tatsache, daß der Vermieter so lange auf die Nebenkkosten wartet, vom SB als Argument für eine BG herangezogen wird.

Wenn das JC Euch als BG einstuft, mußt Du Widersprechen. Auf keinen Fall der Vermieter. Er darf sich vom JC nicht in die Rolle eines Beteiligten drängen lassen.
Ihre solltet auf jeden Fall eine schriftliche Vereinbarung über die bestehende Regelung haben. Rückdatiert.
Ich empfehle dann zunächst mal das entsprechende Schreiben des JC und diese Vereinbarung hier anonymisiert einzustellen.
Weiterhin sollte

1. eine Gesamtstrategie des Widerstandes entwickelt und dafür die Einzelschritte festgelegt werden.
2. Für jeden der Einzelschritte benötigst Du voraussichtlich Argumente. Die kannst Du dann hier nachfragen (in der Regel mit §§ und Kommentaren).

Meiner Meinung nach habt Ihr nach bestehendem Recht gute Chancen, aber es wird unter Umständen lange und hart.
Such hier mal nach Beiträgen von @fairina und @Mecklenburger, die haben das Thema eigentlich erschöpfend beantwortet (ich schätze das jedenfalls so ein).
__

Gruß
speedport

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Alt 27.06.2011, 12:36   #16
hellucifer
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Mal nachgefragt: Haben die Schnüffler vom Jobcenter ein Protokoll ausgefertigt und hast du das unterschrieben sowie eine Ausfertigung davon erhalten?

Wenn nein, dann hat der Hausbesuch nicht stattgefunden bzw. ist bei einer sozialgerichtlichen Auseinandersetzung, die sehr wahrscheinlich ins Haus steht, nicht verwertbar.

Geh davon aus, dass du dir deine Leistung per Eilantrag beim Sozialgericht erkämpfen musst. Dazu aber später, sobald du Bescheid vom Jobcenter erhalten hast.
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Alt 27.06.2011, 12:44   #17
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Und im Gegenzug zum Mietvertrag könnte der Vermieter mit dir einen Vertrag über die Pflege des Hausgrundstücks machen.

Dann hättest du aufs Erwerbseinkommen den Erwerbstätigenfreibetrag. Dann hättest du mehr Geld zur Verfügung.

Verdienst du 400 Euro hast du 160 Freibetrag, bei 300 sind es 140, bei 200 gibt es 120 Freibetrag. Bei 100 Verdienst kannst du alles behalten.
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Alt 27.06.2011, 12:49   #18
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nordseelicht
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Mal nachgefragt: Haben die Schnüffler vom Jobcenter ein Protokoll ausgefertigt und hast du das unterschrieben sowie eine Ausfertigung davon erhalten?

Wenn nein, dann hat der Hausbesuch nicht stattgefunden bzw. ist bei einer sozialgerichtlichen Auseinandersetzung, die sehr wahrscheinlich ins Haus steht, nicht verwertbar.

Geh davon aus, dass du dir deine Leistung per Eilantrag beim Sozialgericht erkämpfen musst. Dazu aber später, sobald du Bescheid vom Jobcenter erhalten hast.

Hatte ja gelesen das man sich das Protokoll bei Besichtigung durchlesen kann, das hatte ich auch vor,- doch die kamen ohne Stift und Zettel...
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Alt 27.06.2011, 12:52   #19
gila
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Immer wieder das gleiche Brechreizthema!

Menschen, die vor dem Gesetz nicht einmal gegenseitig unterhaltspflichtig wären, sollen durch die Hintertür füreinander verantwortlich gemacht werden. Das macht weder vor Lebensgemeinschaften, Freundschaften, WGs oder sonstigem Halt!

Anstatt dass dieses JC sich "freut", dass hier jemand EHRLICH war und nur die Nebenkosten in Anrechnung stellt, wird auf schändlichste Weise im Privatleben alles umgekrempelt.

STOPP - das würde ich mir nicht gefallen lassen!

Ich persönlich würde ein Schreiben fertigen, was denen definitiv erklärt, dass man nun die Schnauze voll habe - man habe ehrlich und wahrheitsgemäß eine auf Gutmütigkeit und GROßZÜGIGKEIT funktionierende WG detailliert geschildert - die dem JC sogar Kosten spart.

Dann würde ich AB SOFORT einen ordentlichen Untermietvertrag machen, in dem auch eine angemessene Summe für die Miete festgelegt wird, die nachweisbar deinem Vermieter monatlich aufs Konto geht.

Begründung: Wegen der unbegründeten Eingriffe in das Privatleben - auch des Vermieters in dessen Abwesenheit! - (war er überhaupt einverstanden mit dem Hausbesuch????) - hätte dieser nun ebenso die Schnauze voll und würde auf die Zahlung einer festen Miete bestehen. Gartenarbeit und Hausputz ist ab sofort nicht mehr und wird in fremde Hände gegeben. Damit das klar ist.

Diese Bedingungen müsstest du nun annehmen - ansonsten würde er dir umgehend kündigen, weil Ihr Euch "letztlich" ja fremd seid - keine Beziehung oder Einstehensgemeinschaft und ER auch diese Eingriffe SATT hat, da offensichtliche Erklärungen dem JC nicht ausreichen.
In dem Falle du würdest deine Wohnmöglichkeit auf diese Weise verlieren, wenn das nicht endlich in diesem NEUEN RAHMEN anerkannt wird, beantragst du JETZT SCHON die zu erwartenden Umzugskosten und Übernahme der ortsüblichen Mietsätze.

Ich wette, dann ist der Spuk schnell vorbei! Dein Vermieter sollte da konkret hinter dir stehen - dieses "freundschaftliche Rumge-eiere" ist den Leuten vom JC wohl fremd und bietet wie man sieht viel zu viel Angriffsfläche.

ZIEHT GRENZEN!!!


Lies dir auch mal die Infos hier durch http://www.elo-forum.org/alg-ii/arge...97/index2.html
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Alt 27.06.2011, 12:59   #20
gila
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Nachsatz: ICH würde NICHT warten, bis man Euch als BG einstuft!

Gewartet hast du ja schon lange genug.

Sondern ich würde denen das UMGEHEND so schreiben - man habe die Vorfälle mit dem Vermieter erörtert - dieser war äußerst erbost und fuchsteufelswild und hat dir die Alternative angeboten: keine Hausarbeit mehr - dafür konkrete Untermiete oder Kündigung, weil er auf diese Sachen einfach keinen Bock hat und sich in seinen eigenen Grundrechten verletzt sieht!

Den Untermietvertrag gleich mit einer angemessenen Summe für konkrete Bezeichnung der gemieteten Zimmer, Mitbenutzung Küche, Bad etc. als Anlage dabei. Start: 1.7.2011 - um sofortige Bearbeitung wird gebeten - neuen Antrag auf Änderung Hartz gleich mit und ab!
Für die Rückstände Zahlungsaufforderung mit Termin - ansonsten übergibt man es dem Anwalt.

DANN müssen die diese neue Situation bewerten und bescheiden (da wäre ich gespannt...) und das Ge-eier mit dem Ist- und Vergangenzustand ist ad acta.

Sicher sind hier GERNE Leute bei der Formulierung eines solchen Schreibens behilflich
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Alt 27.06.2011, 13:02   #21
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nordseelicht
Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Danke *gila* , sobald Sie mir meine Nebenkosten verweigern, werde ich solch ein Schreiben aufsetzen, mit Mietvertrag ect.
Mein Vermieter steht hinter mir und wusste auch von dem Hausbesuch...
nordseelicht ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 13:19   #22
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Angriff ist die beste Verteidigug - wenn du wartest kann das schief gehen.
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Alt 27.06.2011, 13:20   #23
gila
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Nochmal: das GRUNDSÄTZLICHE, was Ihr ändern solltet, hat nichts mit der jetzigen Situation zu tun (warten auf NK-Anerkennung).

Wenn du jetzt argumentierst "sobald sie mir ... verweigern" und erst DANN tätig werden willst, zeigt mir, dass eigentlich das bisherige "softe" Verhalten weiter gehen soll. Dann lässt die nächste Schikane nicht lange auf sich warten.

Wieso lässt du dich in diese Lage bringen durch Warten und Zuschauen?
Die WOLLEN doch beschissen werden - das zeigt Euer Fall in aller Deutlichkeit.
Also klärt Eure Grundlage endgültig und wasserfest und nimm die Mietkosten für was Sinnvolles her!
Du MUSST ja nicht mietfrei wohnen und das abarbeiten!
Sei doch nicht dumm!
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Alt 27.06.2011, 13:22   #24
gila
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Außerdem hat dein Vermieter für sich selbst JEDES Recht der Welt, sich das weitere Unterstellen vonseiten des JC energisch zu verbitten.

2 Briefe, 1 neuer Antrag und Ende im Gelände!
gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 14:00   #25
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Standard AW: Hausbesuch war da, was nun?

Also meint Ihr, ich sollte jetzt schon solch ein Schreiben formulieren? Verliert man nicht an "Glaubhaftigkeit" bevor man nicht weiss wie sie einen "Einstufen"?

Könnte mir denn jemand bei der Formulierung eines solchen Schreibens behilflich sein?

Wie gesagt ich war noch nie in solch einer Situation,wüsste gar nicht wo ich anfangen sollte.. und ich hätte niemals gedacht, das Sie überhaupt die Wohnverhältnisse prüfen, da ich ja "nur" Nebenkosten bezahlen muss.
nordseelicht ist offline   Mit Zitat antworten
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