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Start > > -> Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel möglich?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 20.06.2011, 22:56   #1
dexxxter->Emailproblem
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Registriert seit: 20.06.2011
Beiträge: 2
dexxxter
Standard Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel möglich?

Hallo Zusammen,

ich bin ein wenig verzweifelt - und hoffe sehr, dass ich hier bei Euch ein paar aufschlussreiche Antworten bekomme.

Kurz zu den Fakten:
- Privat Krankenversichert seit 2002.
- Seit Ende 2010 erhalte ich ALG 2. Kosten für die PKV wurden nicht komplett übernommen, nur bezuschußt. Ich komme finanziell hinten und vorne nicht klar, da ich von meinem ALG2-Regelsatz über 100 Euro für die PKV dazugeben muss.
- Ich bin nicht arbeitsfähig. Soll eine Psychotherapie machen (ist auch sehr in meinem eigenen Interesse!)
- Meine PKV genehmigt nur eine sehr geringe Anzahl an Stunden und übernimmt nicht mal den kompletten Satz, sondern nur 75% der Kosten.
- Arztbesuche sind mir unmöglich. Ich muss die Arztrechnungen in Vorleistung bezahlen, und auf die Rückerstattung der Krankenversicherung warten, was teilweise ewig dauert - und ich weiß nie 100% sicher, ob jede Leistung übernommen wird.

Dies sind die Fakten und mich macht dieser Umstand wahnsinnig fertig. Ich schreibe ständig mit dem Jobcenter hin und her und so wie es aussieht werden nun zumindest (dank des Urteils B 4 AS 108/10 R im Januar) die Kosten für meine PKV komplett übernommen (ohne einen Wechsel in den Basistarif, in dem ich mich ja noch schlechter stehen würde). Allerdings ändert dies ja nichts an meinem Problem - was das Jobcenter wohl nicht sieht oder sehen will? Die Psychotherapie wird nicht komplett übernommen und in Vorleistung muss ich weiterhin gehen - und das kann ich mir nicht weiter leisten… :(

Ich habe den Wunsch geäußert ob eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich wäre. Mir ist bewusst, dass dies ein sehr komplexer und noch komplizierter Themenstrang ist und ohne weiteres ein Wechsel in die GKV eigentlich nicht möglich ist. Ich habe und hatte auch immer das Gefühl das die Sachbearbeiter im JobCenter mit dem Thema überfordert sind.
Allerdings habe ich nun von einem Sachbearbeiter des Jobcenters ein Schreiben mit folgendem Inhalt bekommen, der mich hoffen lässt bzw. ließ:
"Eine Anmeldung bei einer gesetzlichen Versicherung kann erfolgen. Hierzu wird eine vorläufige Bescheinigung der entsprechenden Krankenkasse nach § 175 SGB V benötigt. Nach Vorlage würde eine Meldung bei der Krankenkasse erfolgen, die Sie als pflichtversichertes Mitglied ausweist."
Überglücklich über diese Möglichkeit der Rückkehr in die gesetzliche Kasse, bin ich zur AOK gegangen, die Sachbearbeitern meinte allerdings sofort, dass keine Aufnahme möglich wäre, erst wenn ich ein Beschäftigungsverhältnis eingehen würde - "für so Fälle wäre eben der Basistarif geschaffen worden". Mit dieser Aussage stehe ich nun also wieder bei Punkt Null.

Hier tummeln sich so viele engagierte Mitglieder, kann mir jemand weiterhelfen?
- Habe ich eine Chance in die gesetzliche Krankenversicherung zu bekommen?
- Welche Schritte muss ich dafür gehen?
- An wen kann ich mich wenden, der sich mit dieser Problematik wirklich auskennt?
- Habe ich ein Recht rückwirkend den von mir bezahlten Differenzbetrag zurück zu bekommen, wenn das Jobcenter nun "einsieht", dass sie meine PKV komplett übernehmen müßen?

Ich bin langsam wirklich nervlich am Ende und völlig mit der Situation überfordert und überall hört man etwas anderes…

Danke für Eure Geduld und Hilfe!

Liebe Grüße, Dexxxter
dexxxter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2011, 23:51   #2
Scarred Surface
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Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Ein wahnsinnig komplexes Thema. Ich greife darum erstmal nur einen - wie ich finde wichtigen - Punkt heraus.


Zitat von dexxxter Beitrag anzeigen
Ich muss die Arztrechnungen in Vorleistung bezahlen, und auf die Rückerstattung der Krankenversicherung warten, was teilweise ewig dauert ...
Wieso musst Du in Vorleistung treten? Klar, irgendwo ist das schon im System der privaten KV unterschwellig angelegt. Ich war auch eine Zeit lang Privatpatient. Nicht immer war ich in der Lage, bei jeder Rechnung in Vorleistung zu treten. Ich habe dann halt die Rechnung sofort (und unbeglichen) an meine KV weitergeleitet. Dass dort einigermaßen zeitnah bearbeitet wird, sollte man eigentlich erwarten können. Wenn das in Deinem Fall nicht so ist, würde ich ein "nettes" Schreiben an den Vorstand richten.
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Alt 21.06.2011, 11:32   #3
Lilastern
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Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Zitat von dexxxter Beitrag anzeigen
Hallo Zusammen,

ich bin ein wenig verzweifelt - und hoffe sehr, dass ich hier bei Euch ein paar aufschlussreiche Antworten bekomme.

Kurz zu den Fakten:
- Privat Krankenversichert seit 2002.
- Seit Ende 2010 erhalte ich ALG 2. Kosten für die PKV wurden nicht komplett übernommen, nur bezuschußt. Ich komme finanziell hinten und vorne nicht klar, da ich von meinem ALG2-Regelsatz über 100 Euro für die PKV dazugeben muss.
- Ich bin nicht arbeitsfähig. Soll eine Psychotherapie machen (ist auch sehr in meinem eigenen Interesse!)
- Meine PKV genehmigt nur eine sehr geringe Anzahl an Stunden und übernimmt nicht mal den kompletten Satz, sondern nur 75% der Kosten.
- Arztbesuche sind mir unmöglich. Ich muss die Arztrechnungen in Vorleistung bezahlen, und auf die Rückerstattung der Krankenversicherung warten, was teilweise ewig dauert - und ich weiß nie 100% sicher, ob jede Leistung übernommen wird.

Dies sind die Fakten und mich macht dieser Umstand wahnsinnig fertig. Ich schreibe ständig mit dem Jobcenter hin und her und so wie es aussieht werden nun zumindest (dank des Urteils B 4 AS 108/10 R im Januar) die Kosten für meine PKV komplett übernommen (ohne einen Wechsel in den Basistarif, in dem ich mich ja noch schlechter stehen würde). Allerdings ändert dies ja nichts an meinem Problem - was das Jobcenter wohl nicht sieht oder sehen will? Die Psychotherapie wird nicht komplett übernommen und in Vorleistung muss ich weiterhin gehen - und das kann ich mir nicht weiter leisten… :(

Ich habe den Wunsch geäußert ob eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung möglich wäre. Mir ist bewusst, dass dies ein sehr komplexer und noch komplizierter Themenstrang ist und ohne weiteres ein Wechsel in die GKV eigentlich nicht möglich ist. Ich habe und hatte auch immer das Gefühl das die Sachbearbeiter im JobCenter mit dem Thema überfordert sind.
Allerdings habe ich nun von einem Sachbearbeiter des Jobcenters ein Schreiben mit folgendem Inhalt bekommen, der mich hoffen lässt bzw. ließ:
"Eine Anmeldung bei einer gesetzlichen Versicherung kann erfolgen. Hierzu wird eine vorläufige Bescheinigung der entsprechenden Krankenkasse nach § 175 SGB V benötigt. Nach Vorlage würde eine Meldung bei der Krankenkasse erfolgen, die Sie als pflichtversichertes Mitglied ausweist."
Überglücklich über diese Möglichkeit der Rückkehr in die gesetzliche Kasse, bin ich zur AOK gegangen, die Sachbearbeitern meinte allerdings sofort, dass keine Aufnahme möglich wäre, erst wenn ich ein Beschäftigungsverhältnis eingehen würde - "für so Fälle wäre eben der Basistarif geschaffen worden". Mit dieser Aussage stehe ich nun also wieder bei Punkt Null.

Hier tummeln sich so viele engagierte Mitglieder, kann mir jemand weiterhelfen?
- Habe ich eine Chance in die gesetzliche Krankenversicherung zu bekommen?
- Welche Schritte muss ich dafür gehen?
- An wen kann ich mich wenden, der sich mit dieser Problematik wirklich auskennt?
- Habe ich ein Recht rückwirkend den von mir bezahlten Differenzbetrag zurück zu bekommen, wenn das Jobcenter nun "einsieht", dass sie meine PKV komplett übernehmen müßen?

Ich bin langsam wirklich nervlich am Ende und völlig mit der Situation überfordert und überall hört man etwas anderes…

Danke für Eure Geduld und Hilfe!

Liebe Grüße, Dexxxter

Suche dir mehrere gesetzliche Krankenkassen heraus und frage nach, schildere dein Problem. Verpflichtet sind sie jedenfalls nicht, dich aufzunehmen.

Leicht wird es sicher nicht werden. Aber versuchen würde ich es auf jeden Fall.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2011, 17:21   #4
dexxxter->Emailproblem
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Beiträge: 2
dexxxter
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Danke für Eure Antworten.
Scarred Surface, bei meiner Krankenversicherung kann es schon mal 4-6 Wochen dauern, eh die Erstattung da ist. In den Versicherungsbedingungen wird sogar drum gebeten möglichst nur Quartalsweise die Rechnungen einzureichen.
Und wie oben geschrieben ist ja auch ein Problem, dass ich nie genau weiß, was die PKV nun (und zu welchem Satz) übernimmt - wodurch selbst getroffene Vereinbarungen mit Ärzten ("Ignorieren Sie das 14Tägige Zahlungsziel und bezahlen meine Rechnung sobald Sie die Erstattung ihrer PKV erhalten haben") mir auch nicht direkt weiterhelfen…

Ich hoffe, dass irgendwie eine Rückkehr in die GKV möglich ist - und deswegen nochmals die Bitte um Hilfe/Meinungen wie ich weiterverfahren kann. Bin damit sehr überfordert…
Wer kennt sich denn mit so Detailfragen am Besten aus? Ein Anwalt, aber mit welchem Spezialgebiet? Ich glaube langsam nicht mehr, dass ich da alleine viel weiter komme?

Danke. LG, Dexxxter
dexxxter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2011, 19:03   #5
DieFrettchen
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Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

hallo dexxxter,

leider ist die gesetzeslage so, das seit 2009 kein wechsel mehr von der PKV in die GKV unter hartz4 möglich ist. dein SB hat es sicherlich gut gemeint, ist aber definitiv falsch gelegen. du kannst höchstens die PKV wechseln und das lediglich in den basistarf. dort würden dir zumindest die eigenbeteiligungen wegfallen. die leistungen sind nicht ganz so dolle wie in der GKV, aber doch vergleichbar denen der ersatzkassen. somit wäre zumindest auch eine psycho therapie drinnen.

die rechnungen könntest dann auch einreichen, und zwar so wie sie anfallen. immerhin muß der basistarif nun komplett von der arge übernommen werden. eine bessere auskunft hab ich leider nicht für dich, sorry

liebe grüße von barbara
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Alt 22.06.2011, 06:07   #6
skadi->Emailproblem
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skadi
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Frettchen hat leider recht - es gibt KEINE Möglichkeit für Dich in die GKV zu wechseln.

Bei uns wurde es seit Januar so gemacht - Anrechnung ist der Basistarif, obwohl wir auch noch einen anderen Tarif haben der höher ist.

Als Zuschnuss wird der Basistarif genommen, und der Rest der noch offen ist zu unserem wirklichen Tarif, wird vom Gewinn vollständig abgezogen.

Leider kann man Dir keine andere Antwort mitteilen.

Einen schönen Tag noch allen

Bei uns ist die Sachlage zum Glück anders, wir bekamen schon VOR 2009 ALG II, und die ARGE hatte uns nicht in die GKV angemeldet, obwohl wir es damals schon wußten und es auch bei der ARGE angezeigt hatten - und zum Glück mußte sie es jetzt rückwirkend tun.

Es hat aber Jahre gedauert, bis wir es durchgedrückt hatten. Jedoch wenn man weiter denkt - o.k. sie hatten immer den vollen Betrag nicht als Zuschuss sondern vom Gewinn abgezogen, jedoch den Eigenanteil im Jahr, den mußten wir so aufbringen. Eigentlich ist es noch ein Rattenschwanz. Man müßte sich wirklich hinsetzen und alles aufschlüsseln. Auch bin ich gespannt wie es dann bei der gesetzlichen weitergeht. Z.B. mit der 1 % Regelung - chronisch Krank. Die ganzen Jahre haben sie mir dieses erstattet - jetzt ist es aber so, dass 2 Personen die 1 % Regelung betreffen. Eigentlich könnte bzw. wird die GKV jetzt sagen, ei da fehlen noch jedes Jahr ca. 42 € - nachzahlen. Aber da bin ich dann auch so, und sage, die ARGE muss es irgendwie verrechnen, denn die sind ja Schuld an allem. Aber da werden wir bestimmt auch wieder kämpfen müssen.
skadi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 06:29   #7
country
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Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Eine Möglichkeit kann es eventuell geben. Du musst verheiratet sein und dein Partner ist gesetzlich versichert. Somit hättest Du die Chance bei Deinem Partner familienversichert zu werden.
Hat jedenfalls bei mir funktioniert.
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Alt 22.06.2011, 12:05   #8
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Ich hatte gestern eine mündliche Verhandlung beim SG wegen meiner ehemaligen PKV. Ich wurde Ende 2008 vom Jobcenter angeschrieben einen Befreiungsbeschei einzureichen (unmöglich - 3Monate nach Antragstellung) nach SG Beschluss Februar 2010 wurde das JC verdonnert mich Rückwirkend ab 1.1.2005 als Versicherungspflichtig einzustufen. Ich hatte damals 9 Ändferungsbescheide rückwirkend erhalten auf die ich komplett widersprach. ( Grund war eine seit 2008 anhängige Klage wegen der Zuschüsse in 2008, 45 Euro zu wenig im Monat). Hatte also eine Mitgliedschaft für 4 Jahre rückwirkend Ohne tatsächliche Leistungsberechtigung(Keine Karte)

Gestern wurde halt die Klage aus 2008 verhandelt und ich beruf mich auf meinen sozialrechtlichen Herstellungsanspruch § 16 Abs3. SGBI (Fehler bei Antragstellung) und forderte die komplette Vermögensdisposition 943€ für 2005 - 2009 zurück.

Gericht meinte nur es sei nicht möglich die Klage über den gesammten Zeitraum zu erweitern, da alle anderen Bescheide rechtskräftig Wären! Aber der Rechtsgrund(versicherungspflicht wurde durch das Gericht geändert)
Also Fakto Schadensersatz. Beschluss steht noch aus. Habe aber kein gutes Gefühl, weil ich der rückwirkenden einbeziehung in die GKV widersprochen habe, da halt offene Vermögensdispositionen bestehen. Und Beschluss vom 18.1.2011 zählt bei mir halt auch nicht. Ich hätte ja bei antragstellung wissen müssen dass ich evtl. nicht alles erstattet bekäme.
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 14:59   #9
skadi->Emailproblem
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skadi
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Hallo kahmann -ich verstehe deins nicht richtig.


"Aber der Rechtsgrund(versicherungspflicht wurde durch das Gericht geändert)
Also Fakto Schadensersatz. Beschluss steht noch aus. Habe aber kein gutes Gefühl, weil ich der rückwirkenden einbeziehung in die GKV widersprochen habe, da halt offene Vermögensdispositionen bestehen. Und Beschluss vom 18.1.2011 zählt bei mir halt auch nicht. Ich hätte ja bei antragstellung wissen müssen dass ich evtl. nicht alles erstattet bekäme.
"


Also Du wirst rückwirkend ab 2005 in die gesetzliche eingestuft.

Einerseite her ist dies ja super!

Warum hast Du widersprochen?
Und was bedeutet Vermögensdispositionen?

O.k. soweit - sogut, aber was möchtest Du überhaupt - auf was soll es hinauslaufen?
skadi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.06.2011, 17:53   #10
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Hallo war mal 3 Tage off line

Verhandlung ist vorbei. Beschluss steht aus.

Ich wurde rückwirkend versicherungspflichtig gemacht. (4 Jahre)
Grund war ein nicht angeforderter Berfeiungsbescheid einer GKV im Jahr 2005. Das JC hat mir einfach eine Befreiung bestätigt bis 31.4.2011.

Mein Problem sind die Zuzahlungen in höhe des gesetzlichen Tarifes der BA. Von der tatsächlichen Höhe der Zuschüsse steht im Gesetz halt nichts. Deshalb musste ich schon ab 2006 für meine PKV draufzahlen. 2008 waren es dann 45€ im Monat. Insgesammt sind es 943€ Vermögensdispositionen.

Mir ist es eigentlich egal ob ich rückwiorkend pflichtig bin oder nicht. Nur wenn ich durch den Fehler des Jobcenters bei Antragstellung zum 1.1.2005 insgesammt 943€ zugezahlt habe, möchte ich nicht im nachhinein so gestellt werden als wäre nichts gewesen.

Ich hab 2009 im EA Verfahren beim LSG Recht erhalten (§ 45 rechtswidrig begünstigter verwaltungsakt) Begünstigt nur im Sinne das ich Keine Zuschüsse hätte erhalten dürfen. Unter Umständen hätten die auch zurück gefordert!

Jedenfalls habe ich jetzt bei der mündl. Verhandlung alle Bescheide der GKV vor dem 31.4.2009 aufheben lassen. Da eine Doppelversicherung im SGBII nicht vorgesehen ist!
Auf mein Angebot zur Zahlung des Schadens wurde eben wegen Unanfechtbarkeit nicht eingegangen. Aber die Unanfechtbarkeit meiner Rückwirkenden Bescheide zählt nicht nur für mich!

Deshalb lehne ich die GKV vor meinem eigentlichen Leistungsanspruch ab!
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.06.2011, 23:41   #11
Caye
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Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Es gibt ein Sonderwechselrecht von der PKV in die GKV in den ersten sechs Monaten, nachdem man einen Schwerbehindertenausweis erhalten hat.
Caye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2011, 08:50   #12
DieFrettchen
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Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

hallo caye,

kannst du auch die quelle nennen? link? mir ist lediglich bekannt das schwerbehinderte in der PKV sich nach 5 jahren bei ihrem ehepartner in der GKV mitversichern können. aber achtung das muß meist durchgeklagt werden, hierzu gibt es lediglich eine entscheidung vom LSG koblenz.

Rückkehr gesetzliche Krankenversicherung - GKV Rückkehr

ok, hab was gefunden, deswegen änderung

liebe grüße von barbara
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Alt 05.10.2011, 01:31   #13
maroosha->Emailproblem
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maroosha
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

sind solche sklavenbuden nicht ne möglichkeit?

http://www.elo-forum.org/zeitarbeit-...tml#post946760

der typ da müßte sie mal benennen.
nach der anstellung halt nen "sklavenaufstand" machen.
ne agh-e täts auch nur verliert man die nicht unbedingt so leicht wieder wenn einem die dann nicht gefällt
maroosha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2011, 09:02   #14
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Hallo,

zur rückkehr in die GKV muss man in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen und darf das 55.Jj. nicht vollendet haben.

will man sich anschließend freiwillig weiterversichern, muß man bestimmte Vorversicherungszeiten erfüllt haben.

Keine GKV wird sich um jemanden "reissen" der bereits in psychotherapeutischer Behandlung ist.
Warum sollten sie auch, der Versicherte hatte seinerzeit (beim wechsel in die PKV) die Möglichkeit gehabt, in der Solidargemeinschaft zu verbleiben....hat er aber nicht gemacht, er wollte nur seinen Vorteil nutzen...
jetzt, wo er krank ist und ihm alles zu teuer wird, soll die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten ihm wieder zur Seite stehen....
m.E. nicht in Ordnung.


Gruß
anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2011, 14:16   #15
maroosha->Emailproblem
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maroosha
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo,

zur rückkehr in die GKV muss man in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis stehen und darf das 55.Jj. nicht vollendet haben.

will man sich anschließend freiwillig weiterversichern, muß man bestimmte Vorversicherungszeiten erfüllt haben.

Keine GKV wird sich um jemanden "reissen" der bereits in psychotherapeutischer Behandlung ist.
Warum sollten sie auch, der Versicherte hatte seinerzeit (beim wechsel in die PKV) die Möglichkeit gehabt, in der Solidargemeinschaft zu verbleiben....hat er aber nicht gemacht, er wollte nur seinen Vorteil nutzen...
jetzt, wo er krank ist und ihm alles zu teuer wird, soll die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten ihm wieder zur Seite stehen....
m.E. nicht in Ordnung.


Gruß
anna
das hieße ja, daß diejenigen, die mal pkv hatten, kurz gkv hatten dann aus al heraus z.b. selbsständigkeit machen, das bei denen läuft dann in die pkv zurückfallen könnten obwohl sie das nicht wollen? also besser noch etwas "weiterharzen" oder job machen?
maroosha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.10.2011, 16:58   #16
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

Hallo,

ja, so ungefähr läuft das...

wenn man aus der PKV kommt, vers.pflichtig in die GKV zurückgeht...nach z.B. 6 Monaten das Beschäftigungsverhältnis beenden und dann sich freiwillig in der GKV weiterversichern geht nicht...es sei denn, man ist unmittelbar vor der Weiterversicherung 12 Monate in der GKV...oder in den letzten 5 Jahren mindestens 24 Monate in der GKV gewesen..erst dann kann eine freiwillige Weiterversicherung in der GKV erfolgen...
z.B. als Selbständiger, aber erst nach 12 Monaten....

Gruß
anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2011, 22:40   #17
magicpepper->Emailproblem
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Beiträge: 4
magicpepper
Standard AW: Private Krankenversicherung/Gesetzliche - einige Fragen und Probleme/Wechsel mögl

dexxter, gibt es neuhigkeiten, ich hab nämlich das gleiche problem mit wechsel in gesetzliche....
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