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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 16.06.2011, 16:23   #1
Eisrock->Emailproblem
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Beiträge: 36
Eisrock
Standard Zumutbarkeit von Minijobs

Ich hab hier ein kleines Problem.
Meine Fallmanagerin schickt mir wöchendlich Stellenangebote, einige davon ergeben für mich aber keinen Sinn, weshalb ich dort auch keine Bewerbung hinschicke.
Zb. in zur nächsten Großstadt, wo ich mich für einen Minijob bewerben soll. Das macht für mich aus rein wirtschaftlicher Lage überhaupt kein Sinn. Ich dürfte bei diesen Job dann ja die Fahrtkosten (ca 150€/ mtl) selber tragen, auch würde mich dieser Job dann nicht aus H4 raushelfen. Unterm Strich kommt dann ja bei meinen derzeitige 1€ Job für weniger arbeit mehr Geld bei rum.

Bei anderen von ihren Angeboten fehlen mir einfach Qualifikationen (Führerschein, Ausbildung zb), weshalb es auch wenig Sinn macht sich zu bewerben.

Ich bin ja gewillt aus H4 (und den dummen aufgedrückten 1€ Job) rauszukommen, aber einige Angebote sind überhaupt nicht verständlich seitens der ARGE.

Auch droht mir wieder Mal ne Sanktion, wegen einer Stelle wo ich mich bewerben sollte, aber finde ich in den ganzen Briefzeugs nichts von diesen Angebot. Ich hätte mich angeblich vor 3 Wochen dort bewerben sollen, aber bin schon seit 3 Wochen krankgeschrieben, ich hoffe das ich dies nutzen kann um die drohende Sanktion abzuwenden.
Wie gesagt, ich hab zu diesen Angebot nix erhalten, kann daher auch nicht sagen ob ich dafür überhaupt geeignet wär.

Wie ist das? Sollte ich mich echt bei jeder hirnlosen Stelle bewerben (grade Minijob hat mein alter Fallmanager nicht durchgehen lassen, weil ich dadurch auch weiterhin abhängig bin) oder kann ich auch das Geld und die Zeit sparen indem ich auch mal mitdenke? Weil das meiste ist doch einfach nur Sinnlos, zwar gut gemeint, aber hilft mir auch nicht weiter, sondern verursacht nur unnötige Kosten.
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Alt 16.06.2011, 16:34   #2
gurkenaugust
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Es geht beim ALG II darum, daß deine Hilfsbedürftigkeit beendet oder vermindert wird. Deswegen sind grundsätzlich auch geringfügige Beschäftigungen zumutbar, weil hier eine Verminderung der Hilfsbedürftigkeit eintritt, auch wenn du nicht vollkommen aus dem ALG II herauskommst.

Ausnahme: die Fahrtkosten und sonstigen berufsbezogenen Aufwendungen wären so hoch, daß dir netto nichts mehr vom Verdienst übrigbliebe, das ganze für dich also ein Zuschußgeschäft wäre.

Wenn du einen Vermittlungsvorschlag bekommst, mußt du dich auch bewerben, außer wenn die Beschäftigung sittenwidrig oder dir gesundheitlich nicht zumutbar ist oder eben netto kein Verdienst dabei rauskäme wie geschildert. Das Jobcenter muß allerdings im Streitfall beweisen, daß du den Vermittlungsvorschlag tatsächlich bekommen hast.

Über Sinn und Unsinn kann man trefflich streiten. Allein mit dem (objektiv vielleicht durchaus richtigen) Argument, daß eine Stelle "unsinnig" sei, wirst du leider keine Sanktion abbiegen können.
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Alt 16.06.2011, 17:29   #3
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat:
Zb. in zur nächsten Großstadt, wo ich mich für einen Minijob bewerben soll. Das macht für mich aus rein wirtschaftlicher Lage überhaupt kein Sinn. Ich dürfte bei diesen Job dann ja die Fahrtkosten (ca 150€/ mtl) selber tragen,
Ob es für dichSinn macht, spielt keine Rolle. Die Fahrtkosten kann man ja voll absetzen, wenn sie 100 € übersteigen.

Du bist verpflichtet deine Hilfsbedürftigkeit zu senken - und das kannst du auch mit einem 400 € Job.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2011, 17:46   #4
sumse
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

grosstadt und dann 150euro fahrt kosten ??
^^^^^^

das glaub ich weniger
ich an deiner stelle würde eher zu sehn das du ein minijob machst
als ein 1euro job
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Alt 16.06.2011, 20:09   #5
biddy
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biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat:
grosstadt und dann 150euro fahrt kosten ??
^^^^^^

das glaub ich weniger
Nicht innerhalb der Großstadt, sondern sie müsste "in die nächste Großstadt fahren".

Zitat:
Die Fahrtkosten kann man ja voll absetzen, wenn sie 100 € übersteigen.
Es ist eine geringfügige Beschäftigung, da geht's nicht, da der Verdienst nicht über 400 € liegt.
__


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Alt 16.06.2011, 21:38   #6
sonni1956->Emailproblem
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sonni1956
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Hallo.
Ich kenne 1 Euro Jobber die erhalten die Fahrkarte damit die zur Arbeit kommen können ,einfach mal nachfragen.

LG SONJA
sonni1956 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2011, 11:12   #7
Eisrock->Emailproblem
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Eisrock
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Ich müsste eine Monatskarte kaufen für den Bus (die Stelle wär ca 35km entfernt). Für einen Minijob bekomme ich keine Fahrtkosten erstattet.
Meine rechnung sieht so aus:

400€ Verdienst/mtl
ca 170€ darf ich davon behalten
ca 150€ kostet mich die Monatskarte
also hab ich für die arbeit ca 20€ tatsächlichen verdienst.

Bei meinen jetzigen 1€ Job hab ich ca 100€/mtl verdienst.
Also ist dies keine verbesserung für mich.

Würde ich hier im Dorf einen Minijob finden, würde es ja noch Sinn machen, weil ich somit keine Fahrtkosten habe

@Sonni
Es geht hier nicht um einen 1€ Job, es geht um einen Minijob. Für den 1€ Job würde ich auch Fahrtkosten bekommen
Eisrock ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2011, 11:16   #8
gast_
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat von Eisrock Beitrag anzeigen
Ich müsste eine Monatskarte kaufen für den Bus (die Stelle wär ca 35km entfernt). Für einen Minijob bekomme ich keine Fahrtkosten erstattet.

Dafür hast du aber den Freibetrag!


Meine rechnung sieht so aus:

400€ Verdienst/mtl
ca 170€ darf ich davon behalten
ca 150€ kostet mich die Monatskarte
also hab ich für die arbeit ca 20€ tatsächlichen verdienst.

Bei meinen jetzigen 1€ Job hab ich ca 100€/mtl verdienst.

Nein, nur eine Aufwandsentschädigung für deine Unkosten bekommen

Also ist dies keine verbesserung für mich.

Es geht nach dem SGB II auch nicht um deine Besserstellung, sondern darum, daß du deine Hilfsbedürftigkeit senkst... und die würde bei 400 € Einkomen um 240 € gesenkt!

Würde ich hier im Dorf einen Minijob finden, würde es ja noch Sinn machen, weil ich somit keine Fahrtkosten habe
Bewirbst du dich nicht, ist dir eine Sanktion sicher.

Zitat von sonni1956 Beitrag anzeigen
Hallo.
Ich kenne 1 Euro Jobber die erhalten die Fahrkarte damit die zur Arbeit kommen können ,einfach mal nachfragen.

LG SONJA
Es geht hier um keinen 1 € Job - und man fragt nicht, man beantragt schriftlich und verlangt einen schriftlichen Bescheid, gegen den man gegebenenfalls Widerspruch einlegen kann!
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2011, 11:51   #9
gurkenaugust
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat von Eisrock Beitrag anzeigen
Meine rechnung sieht so aus:

400€ Verdienst/mtl
ca 170€ darf ich davon behalten
ca 150€ kostet mich die Monatskarte
also hab ich für die arbeit ca 20€ tatsächlichen verdienst.
So darfst du hier aber nicht rechnen. Es geht darum, daß deine Hilfsbedürftigkeit verringert wird - also das Geld, das dir das Jobcenter zahlen muß.

Du hast in diesem Beispiel einen Nettoverdienst aus dem Minijob von €400 - €150 = €250 monatlich. Damit ist die Arbeit grundsätzlich zumutbar. Wieviel davon auf das ALG II angerechnet wird, ist erstmal unbeachtlich.

Finanziell nicht zumutbar wäre die Arbeit nur, wenn die Aufwendungen für die Ausübung der Beschäftigung höher wären als der Bruttoverdienst. Hier also, wenn deine Fahrtkosten zuzüglich eventueller sonstiger berufsbedingter Aufwendungen (z.B. selbst zu beschaffende Arbeitsmittel oder Gewerkschaftsbeiträge) zuzüglich eventueller Lohnsteuer (falls keine Pauschalversteuerung) zuzüglich eventueller Sozialabgaben (z.B. Aufstockung des Rentenversicherungsbeitrages) höher wären als €400 monatlich. Das ist anscheinend nicht der Fall.

Ansonsten darfst du die Stelle nur ablehnen, falls dir die Tätigkeit gesundheitlich nicht zumutbar wäre, die Pendelzeit übermäßig lang oder die Beschäftigung sittenwidrig ist, beispielsweise bei erheblicher Unterschreitung des üblichen Lohnniveaus für vergleichbare Tätigkeiten.
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Alt 17.06.2011, 12:00   #10
Reiner Zufall
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

- Ein Minijob kann vor Sinnlos-Maßnahmen bewahren.
- Mit einem Minijob hat man einen anderen Status. Es existiert ein Arbeitsvertrag.

Ich habe 'nen Job gefunden u. zur Bewerbung nichts von Hartz IV erwähnt, sondern nur meinen Aushilfsarbeitsvertrag vorgelegt.
Da kamen auch keine Fragen weiter zu.
Hätte ich gesagt: Seit xxx kriege ich ALG II..., wer weiß, wie meine Chancen dann ausgesehen hätten.
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Alt 17.06.2011, 12:01   #11
Donauwelle
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Donauwelle Donauwelle
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Ich bin aus solchen Sachen immer rausgekommen, weil der Fahrtaufwand im Vergleich zur Arbeitszeit viel zu hoch war. 3 Stunden Gesamtfahrtzeit für 3 Stunden Arbeit etc.
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Alt 17.06.2011, 13:12   #12
Donauwelle
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Donauwelle Donauwelle
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Noch ein Punkt dazu. Es ist ja nicht nur der Fahrtaufwand. Das ist der erste Arbeitsmarkt - kein 1-EUR-Job. Arbeitgeber sind nicht damit zufrieden, wenn man mit der 3mal geflickten Hose kommt etc. Man hat einen höheren Verpflegungsaufwand, höhere Aufwendungen für Wäsche und Co. - alles Punkte, die man zusätzlich noch ansetzen könnte und die man bei Ablehnung eines solchen Jobs noch schriftlich in Ablehnung des Vermittlungsvorschlages wertmäßig irgendwie erfassen sollte.

Nur - ein allgemeiner Ratschlag - passt bei allen Schriftstücken des Jobcenters auf. Nicht einfach nur in euren Köpfen ablehnen und gar nicht agieren - entweder einfach bewerben (die Arbeitgeber lehnen dich bei so einer Konstellation sowieso ab, meine Erfahrung) - oder eben schriftlich gegenüber dem Jobcenter wasserfest begründen.

Setzt dafür dann einfach Beträge für die o.g. Mehraufwände an - mässig, nicht übertrieben, damit sie da nicht schon wieder irgendwelche Angriffspunkte finden. Gegen 20 EUR Mehraufwand bei der Verpflegung oder 30 EUR für Kleidung, Wäsche, Schuhe, Hygiene etc. kommen sie wohl nicht an...
Donauwelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2011, 22:09   #13
Carli->Emailproblem
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Beiträge: 30
Carli
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

JAAA, bewirb Dich einfach auf alles, was Du zugeschickt bekommst, auch wenn die Vermittlungsvorschläge noch so hirnrissig sind! Du kannst ja versuchen, mit Deiner Vermittlerin zu diskutieren, aber das kostet Zeit und Nerven, und wahrscheinlich hat sie am Ende doch immer Recht.

Ich habe heute zwei Vermittlungsvorschläge in Bayern erhalten (wohne in Niedersachsen), offensichtlich Jobs, die schon längst vergeben sind, da nirgendwo auffindbar... Einfach Bewerbung schreiben und die fünf Euro kassieren. Das Spannende daran ist, die Bewerbung so zu formulieren, dass garantiert eine Absage kommt. Ich mache das folgendermaßen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund des Vermittlungsvorschlages des mich betreuenden Jobcenters bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle.

Wenn man im ersten Satz den Vermittlungsvorschlag erwähnt, wissen die Arbeitgeber sofort Bescheid. Mit der Formulierung "des mich betreuenden Jobcenters" setze ich noch einen obendrauf.

Im nächsten Absatz folgen die Angaben, die zwingend erforderlich sind, wie z.B. die Ausbildung. Alles Positive weglassen, wie z.B. gutes Diplom, besondere Kenntnisse, Weiterbildungen.

Im dritten Absatz etwas schreiben, was man gut kann, für die Stelle aber absolut nebensächlich ist. Dafür alles aufzählen, was man nicht kann, bei der Stellenbeschreibung aber gefordert ist. Mein Lieblingssatz diesbezüglich ist: "Kenntnisse auf dem Gebiet .... besitze ich noch nicht, bin aber gern bereit mir diese im Rahmen einer betrieblichen Weiterbildung anzueignen." Bei "betrieblicher Weiterbildung" sehen die Arbeitgeber rot, denn das kostet Geld.

Nach Möglichkeit Kurzbewerbung hinschicken und darauf verweisen, dass man bei Interesse weitere Unterlagen nachreicht.
Kostet auch weniger Porto, sofern man den Postweg vorzieht.

Ich hätte noch diverse andere Tipps, denke aber das reicht für eine Absage. Manchmal tun mir die Arbeitgeber leid, die den Mist lesen und beantworten müssen. Aber was will man machen, wenn man nicht sanktioniert werden will?!
Carli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 01:37   #14
olivera
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olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat von Carli Beitrag anzeigen
... Das Spannende daran ist, die Bewerbung so zu formulieren, dass garantiert eine Absage kommt. Ich mache das folgendermaßen:
... Alles Positive weglassen..
Ich hätte noch diverse andere Tipps, denke aber das reicht für eine Absage. ...
Bevor man anderen 'gute Tipps' gibt, sollte man deren Qualität überprüfen. "Alles Positive weglassen" kann uU als beabsichtigte Vereitelung eines AV / des Zustandekommens eines Beschäftigungsverhältnisses ausgelegt werden ('Negativbewerbung', vgl. ua L 18 AS 1191/06 § 31 Abs 1 S 1 Nr 1c SGB 2, § 31 Abs 4 Nr 3b SGB 2) :

http://www.elo-forum.org/allgemeine-...-sanktion.html
http://www.elo-forum.org/allgemeine-...15/index2.html
http://www.elo-forum.org/alg-ii/7481...oto-anbei.html
http://www.elo-forum.org/alg-ii/5896...uslgelegt.html
...

Dies nur als Hinweis, um ein weiteres 'in den Brunnen gefallenes Kind' zu verhindern...

Randstad und die Machenschaft Arge Bundesagentur für Arbeit
Befugnis zur Unterlagen Anforderung - Forum zu Hartz IV, ALG 2, BAföG, Unterhalt, Arbeitsrecht
Rechtsprechung: B 7 AL 106/02 R
BSG, 05.09.2006 - B 7a AL 14/05 R
olivera ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 05:32   #15
Purzelina
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat:
"Kenntnisse auf dem Gebiet .... besitze ich noch nicht, bin aber gern bereit mir diese im Rahmen einer betrieblichen Weiterbildung anzueignen."
Kann man das so in aller Deutlichkeit schreiben?

Muss mich als Steuerfachangestellte bei einer ZA bewerben und hab von Steuern bis auf Allgemeinwissen keine Ahnung.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 10:10   #16
Reiner Zufall
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Besonders die Einleitung zum Bewerbungsschreiben ist schon vielfach als sog. Negativbewerbung ausgelegt worden.
Ob zu recht oder unrecht, möchte ich hier mal dahingestellt lassen.
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Alt 22.06.2011, 10:27   #17
emil1959
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Besonders die Einleitung zum Bewerbungsschreiben ist schon vielfach als sog. Negativbewerbung ausgelegt worden.
Ob zu recht oder unrecht, möchte ich hier mal dahingestellt lassen.
Warum ?

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit sehr großem Interesse bewerbe ich mich auf den VV ...

Das wissen doch alle Beteiligten selbst, der AG bekommt ja auch eine Mitteilung.

MfG Emil
emil1959 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 10:33   #18
warpcorebreach
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wenn es um einen vermittlungsvorschlag geht schreibe ich das immer auch rein wenn die jobs für mich unintressant sind.
warpcorebreach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 18:48   #19
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Carli
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Hallo Olivera, Du kennst Dich aber gut aus mit den Paragraphen! Habe bis jetzt noch keine Probleme bekommen. Man kann doch mal vergessen, den Prädikatsabschluss zu erwähnen, oder? Das Gegenteil zu beweisen wird schwierig.

An Reiner Zufall: Auf den Vermittlungsvorschlag zu verweisen ist zulässig! Wie Emil schrieb, bekommt der AG auch eine Mitteilung und ist sowieso informiert. Emils Einleitung gefällt mir NOCH besser als meine, ich denke ich werde sie übernehmen. DANKE Emil!
Carli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 18:52   #20
Purzelina
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Bei

"mit sehr großem Interesse"

verkrampfen sich bei mir die Finger, so viel Heuchelei geht einfach nicht.
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Alt 22.06.2011, 18:53   #21
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Carli
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Purzelina, wenn Du scharf auf den Job bist, würde ich es anders formulieren. Warum musst Du Dich in einem Beruf bewerben, von dem Du keine Ahnung hast?
Carli ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 18:53   #22
emil1959
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Zitat von Carli Beitrag anzeigen
Hallo Olivera, Du kennst Dich aber gut aus mit den Paragraphen! Habe bis jetzt noch keine Probleme bekommen. Man kann doch mal vergessen, den Prädikatsabschluss zu erwähnen, oder? Das Gegenteil zu beweisen wird schwierig.

An Reiner Zufall: Auf den Vermittlungsvorschlag zu verweisen ist zulässig! Wie Emil schrieb, bekommt der AG auch eine Mitteilung und ist sowieso informiert. Emils Einleitung gefällt mir NOCH besser als meine, ich denke ich werde sie übernehmen. DANKE Emil!
Bitte , aber ohne Smileys
emil1959 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2011, 18:57   #23
emil1959
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Standard AW: Zumutbarkeit von Minijobs

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Bei

"mit sehr großem Interesse"

verkrampfen sich bei mir die Finger, so viel Heuchelei geht einfach nicht.
Mir zaubert es ein breites Grinsen ins Gesicht, genau diese Formulierung in Verbindung mit der Erwähnung des VV läßt fast jeden Personaler hellhörig werden.
MfG Emil
emil1959 ist offline   Mit Zitat antworten
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