Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Ist Hausverkauf wirklich nötig?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


Danke Danke:  2
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 08.06.2011, 10:19   #1
manu1977->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 14.10.2005
Ort: angermünde
Beiträge: 6
manu1977
Standard Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen. Es geht um meine Eltern.
Mein Vater (56) musste aus gesundheitlichen Gründen seinen (schlechtbezahlten) Job aufgeben. Nun ist der Anspruch auf ALG I bald vorbei, und meine Eltern haben einen Antrag auf ALG II gestellt. Nachdem die ARGE die geforderten Unterlagen alle bekommen hat bekamen meine Eltern eine Ablehnung. Bevor sie Anspuch hätten, müssten sie das Haus verkaufen. Das Haus ist aber noch nicht abbezahlt. Ausserdem ist es schon so alt und sehr renovierungsbedürftig das es sowieso niemand kaufen würde. Meine Mutter ist total fertig deshalb. Sie leben in diesem Haus schon fast 30 Jahre. Kann die ARGE denn einfach ältere Menschen dazu zwingen zu verkaufen? Das das Haus mit etwa 100qm etwas zu gross ist sehe ich ja noch ein, aber die monatliche Rate ist so niedrig (ca.250 Euro) das es doch eigentlich kein problem darstellen dürfte. Ich hoffe jemand kann mir ein paar Ratschläge geben. Ich möchte Ihnen so gerne helfen. Vielen Dank schonmal im voraus.

Lg manu
manu1977 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:21   #2
gast_
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Schicke deine Eltern zu einem Fachanwalt für Sozialrecht - ich denke sie brauchen das Haus NICHT zu verkaufen.

Mit einem Beratungshilfeschein + 10 € wird er euch sicher helfen können. (bekommt man beim Amtsgericht - kann aber auch der Anwalt beantragen)
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:30   #3
ela1953
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Raum DO, MS
Beiträge: 6.124
ela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiert
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Ich bin auch der Ansicht, dass das Haus nicht verkauft werden muss. Mit 100 m² für zwei Personen ist es noch erlaubt. Ich habe ca 70 m² für mich alleine und es ist auch angemessen.

250 Euro ist auch für zwei Personen eine angemessene KdU. Es heißt zwar, dass nur die Zinsen bezahlt werden. Aber wenn die Tilgung + Zinsen die angemessene KdU einer Mietwohnung nicht erreicht, muss auch die Tilgung bezahlt werden.

Als ich 1992 ergänzende Sozialhilfe beantragt habe, hieß es auch erst, dass ich keinen Anspruch habe. Ich sollte erst das Haus verkaufen.

Eine Beratungsstelle für obdachlose Männer hat mir dann die Paragraphen genannt, mit denen ich dann zum Sozialamt gegangen bin.
ela1953 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:34   #4
hellucifer
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von manu1977 Beitrag anzeigen
Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen. Es geht um meine Eltern.
Mein Vater (56) musste aus gesundheitlichen Gründen seinen (schlechtbezahlten) Job aufgeben. Nun ist der Anspruch auf ALG I bald vorbei, und meine Eltern haben einen Antrag auf ALG II gestellt. Nachdem die ARGE die geforderten Unterlagen alle bekommen hat bekamen meine Eltern eine Ablehnung. Bevor sie Anspuch hätten, müssten sie das Haus verkaufen. ...

Lg manu
In dieser Situation heißt es erst einmal Ruhe bewahren.

Solange das Haus nicht verkauft ist, stehen keine Mittel zum Lebensunterhalt zur Verfügung. Die ARGE muss deshalb auf jeden Fall Leistungen gewähren, entweder als Darlehen oder als Beihilfe. Deine Eltern sollten deshalb darauf bestehen, dass ARGE einstweilen Leistungen zahlt.

Dem Verwertungsbegehren der ARGE kann widersprochen werden, ebenso dem Ablehnungsbescheid, und das sollte man sogar. Im Widerspruchsverfahren wird dann geklärt, ob das Haus tatsächlich veräußert werden muss. Neben einer Veräußerung des Hauses kommt schließlich als Verwertungsmaßnahme noch die Untervermietung in Betracht. Wird der Widerspruch abgelehnt, kommt als nächster Schritt die Klage. Dann wird ein Sozialgericht die Angelegenheit überprüfen.

Bei dem bisher festgestellten gehe ich davon aus, dass deine Eltern das Haus nicht verwerten müssen; auch eine Untervermietung wird nicht notwendig sein, sollte man aber als letztes Mittel im Hinterkopf behalten.
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:36   #5
Oldmen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Oldmen
 
Registriert seit: 13.10.2009
Beiträge: 167
Oldmen
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Hallo !
Selbstbenutztes Wohneigentum ,also Haus oder Eigentumswohnung, MUSS man nicht verkaufen.
Was die Rate angeht, übernimmt das Amt nur die Zinsen.... Rest müssen Deine Eltern selbst aufbringen.
Siehe auch hier:
Hartz IV Vermögen, Eigenheim & Auto | Anrechnung bei Hartz 4

Nach Wohneigentum runter scrollen.
Oldmen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:36   #6
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.606
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat:
Nachdem die ARGE die geforderten Unterlagen alle bekommen hat bekamen meine Eltern eine Ablehnung.
Hoffentlich ist das noch keine 4 Wochen her. Fristwahrend erst einmal Widerspruch einlegen. Kann ohne Begründung sein, dann zum Amtsgericht, Beratungshilfeschein holen und Fachanwalt für Sozialrecht aufsuchen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:46   #7
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.213
Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von Sobieski Johann Beitrag anzeigen
Das selbst genutzte eigene Haus bis 140 m² Wohnfläche, 200.000 Euro Gesamtwert im ländlichen Bereich darf man behalten.
Untervermietung oder wenn man solch ein Haus ganz allein bewohnt, macht die Sache schon fraglich. Dann wird im Einzelfall geprüft: muss doch verkauft werden? Müssen Teile des Hauses oder Grundstücks verkauft/ vermietet werden? ...
das selbstgenutze Wohneigentum darf (in der Regel) ein Grundstück von bis zu 500 m² (im Stadtgebiet) oder 800m² (auf dem Land) haben.
Woher sollen denn diese Zahlen stammen? Eine Quellenangabe wäre doch recht schön, sonst weckt man hier falsche Hoffnungen..

Das BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 15.4.2008, B 14/7b AS 34/06 R hat knapp 92 m² als angemessen angesehen, ohne natürlich zu sagen, mehr geht nicht.

Aber wenn man so knapp an der vom BSG vorgegebenen Grenze liegt, da würde ich doch noch einmal sehr gründlich die Wohnfläche nachmessen. Vor 30 Jahren wurde völlig anders gemessen als heute nach der Wohnflächenberechnungsverordnung. Da können leicht mal 8 m² Differenz bei rauskommen.

€ 250 Rate hört sich "erträglich" an. Aber bitte beachten, vom JC werden nur die Zinsen gezahlt. Die dürften bei dieser langen Laufzeit minimal sein, bei den € 250 handelt es sich im Wesentlichen sicher um Tilgung. Diese ist, wie ela1953 richtig schrieb bis zur Höhe der angemessenen Miete zu übernehmen (BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 18.6.2008, B 14/11b AS 67/06 R). Zusätzlich muss das JC bis zu dieser Grenze übernehmen die üblichen "Hausnebenkosten" wie Grundbesitzabgaben, Abwassergebühr, Straßenreinigung, Müllabfuhr etc.

Oben drauf kommen dann noch die tatsächlichen Heizkosten, so weit sie angemessenen sind. Hier ist leider ein "Knackpunkt". Bei der Prüfung der Angemessenheit der Heizkosten geht man (wie bei der Miete) von einer Wohnfläche von 65 m² (NRW) aus, da ist also leider ziemlich viel "unbeheizte" Fläche im Haus.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 10:57   #8
gast_
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Untervermieten wäre ja uch eine Möglichkeit, die Kosten zu senken...
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 11:03   #9
hellucifer
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen

Oben drauf kommen dann noch die tatsächlichen Heizkosten, so weit sie angemessenen sind. Hier ist leider ein "Knackpunkt". Bei der Prüfung der Angemessenheit der Heizkosten geht man (wie bei der Miete) von einer Wohnfläche von 65 m² (NRW) aus, da ist also leider ziemlich viel "unbeheizte" Fläche im Haus.
Wenn die Wohnfläche angemessen ist, dann sind es auch die darauf entfallenden Heizkosten. Hinsichtlich der Angemessenheit von Heizkosten darf nicht auf eine Mietwohnung abgestellt werden. Dies würde nämlich den Sinn des Gesetzes, Eigenheimbesitzer vor dem Verlust ihrer selbstbewohnten Immobilie zu bewahren, konterkarieren.
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 11:18   #10
sumse
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von manu1977 Beitrag anzeigen
Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen. Es geht um meine Eltern.
Mein Vater (56) musste aus gesundheitlichen Gründen seinen (schlechtbezahlten) Job aufgeben. Nun ist der Anspruch auf ALG I bald vorbei, und meine Eltern haben einen Antrag auf ALG II gestellt. Nachdem die ARGE die geforderten Unterlagen alle bekommen hat bekamen meine Eltern eine Ablehnung. Bevor sie Anspuch hätten, müssten sie das Haus verkaufen. Das Haus ist aber noch nicht abbezahlt. Ausserdem ist es schon so alt und sehr renovierungsbedürftig das es sowieso niemand kaufen würde. Meine Mutter ist total fertig deshalb. Sie leben in diesem Haus schon fast 30 Jahre. Kann die ARGE denn einfach ältere Menschen dazu zwingen zu verkaufen? Das das Haus mit etwa 100qm etwas zu gross ist sehe ich ja noch ein, aber die monatliche Rate ist so niedrig (ca.250 Euro) das es doch eigentlich kein problem darstellen dürfte. Ich hoffe jemand kann mir ein paar Ratschläge geben. Ich möchte Ihnen so gerne helfen. Vielen Dank schonmal im voraus.

Lg manu

müssen die nicht
das das haus der altersvorsoge gilt
da hat das JC schlechte karten

ausser das ist eine vila ^^
  Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 11:38   #11
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Bei einer alleinstehenden Person oder bis zu 2 Personen geht man von 80-100 qm selbstgenutzes Wohneigentum aus.

Also einen Rechtsanwalt nehmen und der soll auch direkt beantragen, dass die Leistungen vorläufig erbracht werden.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
IBAN: DE95 3705 0198 1900 0573 06
BIC: COLSDE33XXX

Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland
Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 12:14   #12
haef->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 18.02.2009
Ort: Aachen
Beiträge: 2.279
haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Hoffentlich ist das noch keine 4 Wochen her. Fristwahrend erst einmal Widerspruch einlegen. Kann ohne Begründung sein, dann zum Amtsgericht, Beratungshilfeschein holen und Fachanwalt für Sozialrecht aufsuchen.
hallo manu,

wie gelibeh geraten hat, Widerspruch auf gar keinen Fall selbst begründen, sondern einen Fachanwalt hinzuziehen.

frdl. Grüße
Horst
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 12:52   #13
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.213
Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Wenn die Wohnfläche angemessen ist, dann sind es auch die darauf entfallenden Heizkosten. Hinsichtlich der Angemessenheit von Heizkosten darf nicht auf eine Mietwohnung abgestellt werden. Dies würde nämlich den Sinn des Gesetzes, Eigenheimbesitzer vor dem Verlust ihrer selbstbewohnten Immobilie zu bewahren, konterkarieren.
Dann lies mal dazu BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.9.2008, B 14 AS 54/07 R, die sehen das etwas anders.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 14:41   #14
Kikaka
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 01.04.2008
Beiträge: 3.226
Kikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka EnagagiertKikaka Enagagiert
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.9.2008, B 14 AS 54/07 R :
-Haus 150 qm
-hier vorgetragener Fall : 100 qm

-zudem ist zu Höhe der Heizkosten hier noch gar nichts bekannt, beim BSG ging es aber ausschließlich um dieses Thema.
Kikaka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 14:51   #15
hellucifer
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Dann lies mal dazu BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.9.2008, B 14 AS 54/07 R, die sehen das etwas anders.
Dann bedarf das aber der Revision. Das würde wider den Willen des Gesetzgebers stehen. Denn man kein Haus halten, wenn man es nicht beheizen kann. Unterkunft und Heizung sind untrennbar miteinander verbunden. Es ist widersinnig, jemandem ein Haus zu lassen, ihm aber die Mittel zu verweigern, es heizen zu können. (Das Bundessozialgericht weicht auch schon einmal von seiner früheren Rechtsprechung ab.)

Wie auch z.B. bei der Tilgung von Wohndarlehen. Einst war es ausgeschlossen, mittlerweile ist die Übernahme von Tilgungsleistungen möglich, unter engen Voraussetzungen allerdings. Beispielsweise muss der Gläubiger auf die Tilgungsleistung bestehen, und die Kosten der Unterkunft müssen insgesamt angemessen sein, darüberhinaus kommt sogar ein Darlehen in Betracht.
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2011, 15:31   #16
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.213
Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Zitat von hellucifer Beitrag anzeigen
Dann bedarf das aber der Revision. Das würde wider den Willen des Gesetzgebers stehen. Denn man kein Haus halten, wenn man es nicht beheizen kann. Unterkunft und Heizung sind untrennbar miteinander verbunden. Es ist widersinnig, jemandem ein Haus zu lassen, ihm aber die Mittel zu verweigern, es heizen zu können. (Das Bundessozialgericht weicht auch schon einmal von seiner früheren Rechtsprechung ab.)

Wie auch z.B. bei der Tilgung von Wohndarlehen. Einst war es ausgeschlossen, mittlerweile ist die Übernahme von Tilgungsleistungen möglich, unter engen Voraussetzungen allerdings. Beispielsweise muss der Gläubiger auf die Tilgungsleistung bestehen, und die Kosten der Unterkunft müssen insgesamt angemessen sein, darüberhinaus kommt sogar ein Darlehen in Betracht.
Jo, und in so 5-7 Jahren hat man dann eine Entscheidung. Wie finanziert man bis dahin das Leben?
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2011, 00:27   #17
doggysfee78
Gast
 
Beiträge: n/a
Cool AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Soweit ich es weiss müsst Ihr das Haus auch nicht verkaufen,ich weis von einer Bekannten,die ein Haus hatten und wegen Scheidung in eine Wohnung wieder gezogen ist ,das Amt hat alles übernommen,doch das Haus wurde dann als Sicherheit vorm Amt der Bank benutzt!Sprich wenn meine Bekannte wieder verdient hätte hätte Sie wieder alle Leistungen zurückzahlen müssen !Aber lasst Euch da von einem Anwalt beraten wie schon zuvor hier erwähnt wurde!
  Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2011, 05:25   #18
gast_
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.10.2008
Beiträge: 22.613
gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ist Hausverkauf wirklich nötig?

Es muß immer der Einzelfall geprüft werden...

kann das Haus überhaupt verkauft werden...
wäre ein Verkauf wirtschaftlich...
wie lange lebt jemand darin usw

sagen, daß verkauft werden muß, kann man als SB leicht - die Frage ist wie es ein Richter sieht - und da entscheidet jeder anders.

Deshalb ist der Weg zum Anwalt der einzig Richtige.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
hausverkauf, nötig, wirklich

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Hausverkauf Wita Diskussionsbereich-> Urteile / Entscheidungen / Rechtsmittel 0 24.11.2006 18:16
Hausverkauf Susisonnenschein ALG II 3 01.11.2006 10:31
Hausverkauf drei Roter Pirat ALG I 0 16.10.2006 07:35
Hausverkauf 2 Roter Pirat ALG I 8 15.10.2006 19:34
Hausverkauf Roter Pirat ALG I 12 14.10.2006 19:42


Es ist jetzt 06:57 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland