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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 21.05.2011, 16:14   #1
espps
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Attest statt Medizinischer Dienst?

Hallo Fories, ich schon wieder! Ich habe u.a. heute eine Aufforderung des JC bekommen ein zusätzliches Attest vom Artzt beizubringen (+ Kostenzusage), darauf soll bescheinigt werden, ob ich innerhalb 6 Monaten wieder erwerbsfähig sein werde.

Die Feststellung dessen ergibt sich doch aus § 44 a SGB II, oder? Also M.D.? Was steckt jetzt dahinter sich dessen nicht zu bedienen?

Wie soll ein Arzt eine solche Prognose treffen, zudem werde ich von mehreren Ärzten behandelt.

Welche Rechtsgrundlage liegt hier vor?

Ich weiß, viele Fragen! Vielen dank für eure Antworten!

es grüßt espps
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Alt 21.05.2011, 17:06   #2
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Attest statt Medizinischer Dienst?

Zitat von espps Beitrag anzeigen
Hallo Fories, ich schon wieder! Ich habe u.a. heute eine Aufforderung des JC bekommen ein zusätzliches Attest vom Artzt beizubringen (+ Kostenzusage), darauf soll bescheinigt werden, ob ich innerhalb 6 Monaten wieder erwerbsfähig sein werde.
Auch wenn Ärzte sich gerne als Halbgötter in weiß sehen, wirst du keinen seriösen Arzt finden, der dir jetzt schon prophezeihen kann, dass du in 6 Monaten wieder arbeitsfähig bist. In 6 Monaten kann immer viel passieren.

Zitat:
Die Feststellung dessen ergibt sich doch aus § 44 a SGB II, oder? Also M.D.? Was steckt jetzt dahinter sich dessen nicht zu bedienen?
M.D. kommt zum Einsatz, wenn deine Erwerbsfähigkeit festgestellt werden soll. Ich könnte mir vorstellen, dass JC hier aus Kostengründen (M.D. teurer als ein Attest) auf deinen Arzt verweist. Wenn du nämlich dieses Attest beibringst gilst du nicht als erwerbsfähig und musst Grundsicherung beantragen, weil nicht für den 1. - 99. Arbeitsmarkt verwertbar.

Zitat:
Wie soll ein Arzt eine solche Prognose treffen, zudem werde ich von mehreren Ärzten behandelt.
Eben! Das wird kein Arzt machen. Darum ist das auch Quatsch.

Zitat:
Welche Rechtsgrundlage liegt hier vor?
Um das von dir verlangen? Ich kenne zumindest keine. Eine AU ist immer einen Momentaufnahmen, die dir bescheinigt, dass du über einem absehbaren Zeitraum AU bist. Damit muss sich dein JC begnügen. Auf mehr haben die keinen Anspruch. Uch mal hier lesen unter der Rubrik "AU trifft auf Meldeaufforderung".

==> http://www.elo-forum.org/infos-abweh...ahrnehmen.html
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Alt 21.05.2011, 18:06   #3
Kleeblatt
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.03.2008
Beiträge: 2.454
Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt
Standard AW: Attest statt Medizinischer Dienst?

Kommt auf die jeweilige Erkrankung an, also locker gesagt wird z.B. ein grippaler Infekt wohl in 6 Monaten ausgeheilt sein.

Liegt eben keine "normale" Bagatellerkrankung vor, dann wird niemals ein Arzt Glaskugellesen, schon mal sicherlich nicht schriftlich für Dritte.
Er würde sich damit an diese Aussage schriftlich binden und ggf. dann, wenn eben diese Erkrankung in 6 Monaten nicht ausgeheilt ist, ziemlich dumm dastehen.

Hier wird das Kostenproblem der Arge auf den Arzt verlagert. Der soll nun eine definitive Aussage treffen, - die niemand treffen kann / darf.

Die JC sollen ihre Probleme nicht verlagern, sondern sich schlichtweg an das Gesetz halten, so wie sie es von den Betroffenen Buchstabe für Buchstabe ebenso stetig einfordern.

Desweiteren soll denen doch dein Zustand sogar sehr egal sein, denn alle die AU sind sind auch nicht in der Arbeitslosenstatistik des JC. Die bekommen dich aber eben nicht von ihrer Kostenstelle, welche Tragik.
Tja, man kann eben nicht alles haben.

Also lautet die Frage an das JC, - aufgrund welcher Rechtsgrundlage soll ich dieses Attest beibringen und aufgrund welcher Rechtsgrundlage soll ein Arzt dieses Attest bitte ausstellen ?

Können die dir diese Frage nicht eindeutig beantworten, dann hat sich das erledigt. Also Nachfrage kurz und knapp und schriftlich. Dann schauen wir mal was da kommt (wahrscheinlich eher nichts).
Kleeblatt ist offline   Mit Zitat antworten
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attest, dienst, medizinischer

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