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Start > > -> bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.05.2011, 14:57   #1
troedeltante
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troedeltante Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Hallo,

ich bins mal wieder und hab da mal ne Frage

vor 2 Jahren bin ich -51- an einer Psoriasis Arthritis (Schuppenflechte, die direkt Gelenksentzündungen verursacht, ich komme ohne starke Schmerzmittel nicht aus) und vor 1 Jahr an insulinpflichtigem Diabetes (4x pro Tag kontrollieren und spritzen + Tabletten) erkrankt.
Letztes Jahr im Spätsommer wurde ich schon amtsärztl. untersucht und der damalige Arzt hat mich auf meine Leistungsfähigkeit kurz untersucht und festgestellt, dass ich vorerst für 6 Monate NICHT leistungsfähig wäre. In der Zwischenzeit habe ich auch einen unbefristeten Schwerbehindertenschein mit 50% - ohne Merkmal- erhalten.

Das Jobcenter ließ mich auch die ganze Zeit in Ruhe, wobei sich mein Gesundheitszustand nicht gebessert hat, sondern m.E. eher noch verschlechtert (Zuckerwerte immer schwankend, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, öfters mal nächtl. Fieber, meistens vermischt mit den zusätzl. Gelenksschmerzen, d.h. alle Gelenke sind betroffen - mal mehr mal weniger, meistens mehr).

Nun habe ich gestern eine "Einladung" für den 24.05. zu einem weiteren Gespräch zu meinem Gesundheitszustand erhalten mit dem Hinweis auf eine eventuelle 2. amtsärztl. Untersuchung; vielleicht sollte ich jetzt erwähnen, dass ich erst im Juni einen Termin beim Rheumatologen habe.

Wie soll ich mich nun bei dem Termin beim Jobcenter verhalten und wie reagiere ich auf eventuelle Eingliederungsvereinbarungen?

Für Euren Rat wäre ich sehr dankbar,

lG
troedeltante ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2011, 15:04   #2
ColinArcher
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Beiträge: 867
ColinArcher ColinArcher
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Zitat von troedeltante Beitrag anzeigen
Hallo,

ich bins mal wieder und hab da mal ne Frage

vor 2 Jahren bin ich -51- an einer Psoriasis Arthritis (Schuppenflechte, die direkt Gelenksentzündungen verursacht, ich komme ohne starke Schmerzmittel nicht aus) und vor 1 Jahr an insulinpflichtigem Diabetes (4x pro Tag kontrollieren und spritzen + Tabletten) erkrankt.
Letztes Jahr im Spätsommer wurde ich schon amtsärztl. untersucht und der damalige Arzt hat mich auf meine Leistungsfähigkeit kurz untersucht und festgestellt, dass ich vorerst für 6 Monate NICHT leistungsfähig wäre. In der Zwischenzeit habe ich auch einen unbefristeten Schwerbehindertenschein mit 50% - ohne Merkmal- erhalten.

Das Jobcenter ließ mich auch die ganze Zeit in Ruhe, wobei sich mein Gesundheitszustand nicht gebessert hat, sondern m.E. eher noch verschlechtert (Zuckerwerte immer schwankend, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, öfters mal nächtl. Fieber, meistens vermischt mit den zusätzl. Gelenksschmerzen, d.h. alle Gelenke sind betroffen - mal mehr mal weniger, meistens mehr).

Nun habe ich gestern eine "Einladung" für den 24.05. zu einem weiteren Gespräch zu meinem Gesundheitszustand erhalten mit dem Hinweis auf eine eventuelle 2. amtsärztl. Untersuchung; vielleicht sollte ich jetzt erwähnen, dass ich erst im Juni einen Termin beim Rheumatologen habe.

Wie soll ich mich nun bei dem Termin beim Jobcenter verhalten und wie reagiere ich auf eventuelle Eingliederungsvereinbarungen?

Für Euren Rat wäre ich sehr dankbar,

lG


Wie Du dich verhalten sollst?

Normal, völlig normal. Du gehst hin sprichst und nimmst zur Kenntnis. Dann nimmst Du dir eine Überlegensfrist und besprichst die Dinge im Anschluss mit deinem Gesprächspartner.
ColinArcher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2011, 15:20   #3
troedeltante
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troedeltante Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

lachhhh, danke ... nichts leichter als das
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Alt 15.05.2011, 20:18   #4
thorschroeer
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Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Warum lässt Du nicht einfach eine AU-Bescheinigung beim Amt gegen Quittung abgeben?
Das "Gespräch über Deinen Gesundheitszustand" hätte sich damit erledigt.
Gute Besserung!
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Alt 17.08.2011, 09:37   #5
troedeltante
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troedeltante Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Einen schönen guten Morgen Euch allen,

so.... am 22.06. hatte ich meinen 2. Termin beim Gesundheitsamt der Stadt Gelsenkirchen aufgrund o.g. Feststellungsauftrages des Jobcenters.
Nachdem bei mir offiziell Anfang 2009 eine Psoriasis Arthritis festgestellt wurde (Schuppenflechte, die äußerlich kaum bzw. gar nicht erkennbar ist, sondern direkt die Gelenke betroffen hat) und ich zudem 1 Jahr später an Diabetes erkrankt bin (sofort auf 4x tägl. Insulin und Tabletten eingestellt) hatte ich im Herbst 2010 meine 1. amtsärztl. Untersuchung. Dort stellte der Arzt fest, dass ich vorerst für die nächsten 6 Monate nicht leistungsfähig bin. Daraufhin wurde mir vom Jobcenter freundlicherweise mitgeteilt, dass man mich also diese Zeit in Ruhe lassen wollte und ich mit einem folgenden Untersuchungstermin Anfang März 2011 rechnen könnte ... im Hinblick auf weitere Entscheidungen. In der Zwischenzeit erhielt ich auch problemlos einen unbefristeten Schwerbehindertenausweis mit GdB 50 ohne Merkmal.
Nun hatte sich das mit dem angekündigten 2. Termin recht lange hinausgezögert und ich geb zu, obwohl bei mir keine Besserung eingetreten ist, sondern eher alles nur noch schlimmer wurde, habe ich mich fälschlicherweise nicht krankschreiben lassen. Dies hatte mir dann meine 'SB' vom Jobcenter im Mai auch etwas vorgehalten. Anfang Juni habe ich das bei meinem letzten Arztbesuch erwähnt und der schrieb mich dann ohne Murren gleich für 4 Wochen bis zum 15.07. krank, meine Zuckerwerte sind stark schwankend, meine Schmerzen oftmals unerträglich, dafür aber immer nen ausgewogenen Blutdruck von 140/80 .. bin übrigens 51.

Worauf ich jetzt aber hinaus wollte, das ist mein gestriger Termin beim Gesundheitsamt GE gewesen....
Wie schon in der Einladung erwähnt, hatte ich sämtl. Krankenhausberichte und auch den von mir ausgefüllten Fragebogen über meinen Krankheitsverlauf und meine Befindlichkeiten mitgebracht und legte sie dem zuerst freundlich schauenden Arzt vor. Er blätterte durch mein Diabetes-Tagebuch und meinte, dass die Werte wirklich nicht prickelnd seien, dann nahm er sich meinen kriekelig ausgefüllten Fragebogen vor und fing dann an mich auf bestimmte Eintragungen festzunageln, wie z.B. nach meiner Angabe, wo ich denn die Schmerzen hätte ...
Wahrheitsgemäß antwortete ich, dass ich die Schmerzen in sämtl. Gelenken hätte und wollte genauer ausführen, als er mich dann recht barsch unterbrach und mir dann die Frage stellte, ja wo genau... auch im Kiefer???? Genauso die Frage, was ich denn so an Gewicht tragen könnte... dass ich keine Taschen mehr trage, sondern so einen kleinen Einkaufswagen schiebe und ich meine Einkäufe nur dann tätige, wenn einer meiner Söhne zu hause ist, der sie mir 3 Etagen hochträgt, liess er gar nicht gelten..... da hab ich dann zögerlich geantwortet.... dass ich vielleicht 2 Plastiktüten, aber ich mir nie einen Kopf übers Gewicht gemacht hätte. Also schloss er auf genau 20 kg .... pro Tüte 10 kg *gg .... woraufhin ich dann schon recht genervt antwortete, dass ich keine Bierflaschen schleppe, sondern vielleicht 2 l Milch in der einen Tüte und in der anderen Tempotaschentücher .... und Soßenpulver ... es kam zu einem kurzen und doch recht heftigen Wortwechsel, worauf er sich dann wiederum eines anderen Themas zuwandte .... wieviele Meter kann ich laufen .... gut, wieder das gleiche Kommunikationsproblem .... innerlich hab ich gekocht vor Wut.
Dann zog er eine Akte aus der Schublade und bemerkte, dass ich einen Krankenschein von 4 Wochen hätte .... verwundert schüttelte er den Kopf und fragte mich scheinheilig, welcher Arzt denn so eine lange Zeit krankschreibt. Er äusserte sich dann allerdings nicht weiter, schüttelte nur fortwährend den Kopf und mass dann meinen Blutdruck. Normalerweise habe ich noch nie einen hohen Blutdruck gehabt, aber gestern gemessen und 190/110 .... keine Ahnung, was das jetzt bedeuten sollte ... ok, ich war schon innerlich geladen über seine Art und Weise.
Ganz nebenbei fragte er mich dann, ob ich südländische Wurzeln hätte wegen meinem Aussehen, was ich verneinte .... machte wiederholt ein paar Notizen ... ???
Dann waren Kniebeugen dran ... die ich halbwegs und recht mühevoll hinbekam (meine Einschätzung) ... seine dagegen war.... gute Frau, haben sie schon mal Sport gemacht, also Kniebeugen doch bestimmt schon seit Jahren nicht mehr .... ich drauf recht schnippisch, warum sollte ich, hat ja niemand bis jetzt von mir verlangt ... (ich war stinkesauer)
Händedruck ... heyyy, sie haben aber einen kräftigen Händedruck, andere kriegen das nicht so hin, anschliessend durfte ich dann 2 m auf nem Strich laufen ....*gg .... Arme überkreuzen ... mit den Händen abwechselnd die Nasespitze berühren ... natürlich meine eigene ... auf den Fersen stehen und auch auf den Hacken ...
Dass ich geschwollene Ellenbogen-Gelenke habe, nahm er auch zur Kenntnis .... und so lief das dann gefühlte 2 Stunden ab.
Nachdem er sich dann sämtliche Notizen gemacht hatte, fragte ich, ob ich eine Kopie seines Berichtes bekommen könnte, worauf er dann zurückfragte, wer denn den Untersuchungsauftrag gegeben hätte?
Als ich ihn dann recht naiv und verdutzt anschaute, meinte er, dass er mir garantiert keine Kopie aushändigen würde, da ich nicht der Auftraggeber wäre, der Bericht an sich sehr sehr teuer wäre und ich dies bestimmt nicht bezahlen könnte und er sich zudem auf seine Urheberrechte beruft. Ich könnte ja beim Jobcenter nachfragen... wünschte mir nen guten Tag und das wars dann....


Jetzt, in der Zwischenzeit war ich auf Anraten meiner Rheumatologin nochmals zur Kernspintographie (da meine Schmerzen ja immer unerträglicher werden) und sie genaue Gewissheit über meinen derzeitigen gesundheitl. Zustand haben wollte, um erst dann über weitere Maßnahmen - evtl. Schmerztherapie - zu entscheiden... Termin hierzu ist erst nächste Woche....
Desweiteren bin ich auch in neurologischer Behandlung, da Untersuchung ergeben hatte, dass beide Beine Nervenentzündungen anzeigen (die Hände und Arme kommen jetzt Freitag dran) ....

So .... und nun das eigentliche .... ich habe jetzt letzten Montag ein Gespräch mit meiner SB beim Jobcenter gehabt (mittlerweilen bin ich in der Reha-Abteilung gelandet). Ich habe ihr eine weitere 2wöchige AU-Verlängerung auch sogleich eingereicht und 'im Austausch' von ihr den nun fertigen Bericht von der amtsärztl. Untersuchung erhalten, der mich doch geschockt hatte ... (ich hoffe, es klappt mit der 'Übertragung' im Anhang.

Zum anderen erhielt ich von ihr auch *natürlich ganz nebenbei* eine Eingliederungsvereinbarung, die ich natürlich nicht unterschrieben habe und zum genauen Durchlesen mit nach Haus genommen habe. Worauf sie zu mir sagte, es wäre kein Problem, ich könnte diese EGV irgendwann, wenns mir besser ginge, unterschrieben wieder zurückbringen.

Was soll ich denn nun Eurer Meinung nach tun, und wenn ...wie?
Vielen Dank schon mal im voraus

Trödeltante ....



Angehängte Dateien
Dateityp: pdf ärztl. Gutachten 1. Seite.pdf (218,9 KB, 61x aufgerufen)
Dateityp: pdf ärztl. Gutachten 2. Seite.pdf (152,8 KB, 57x aufgerufen)
Dateityp: pdf EGV S. 1.pdf (239,5 KB, 39x aufgerufen)
Dateityp: pdf EGV S. 2.pdf (315,4 KB, 38x aufgerufen)
Dateityp: pdf EGV 3. Seite.pdf (208,4 KB, 31x aufgerufen)
troedeltante ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 10:02   #6
sumse
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Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

die EGV nicht unterschreiben
sie hat zwar keine grosse pflichten die irgentwas regeln
ausser das du auf die VVs dich bewerben must

und dasist der punkt

A durch deine erkrankung kannst du nicht mehr alles machen
B keine kostenzusage drin zusehen
das heist wenn du ein sadisten SB hast

donnert der dir im monat mal locker 30 VVs rein
wo du drauf reagieren must
und auch die kosten selber trägst
da keine zusage oder ähnliches festgeschrieben worden ist

der SB kann dir nur VVs schicken die das auch zulassen was dein gesundheitszustand entspricht
davon keine rede

er kann dir dann alles zukommen lassen
also die EGV in ablage "warten " ablegen und auf den VA warten
dann kann man dagegen vorgehn

mit der untersuchung an sich
währ ich nicht ganz zufrieden damit
was da angekreuzt wurde
da solltest du nochmal drüber nach denken ob du da nicht gegen vorgehen willst
  Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 10:20   #7
troedeltante
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troedeltante Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Zitat von sumse Beitrag anzeigen
die EGV nicht unterschreiben
sie hat zwar keine grosse pflichten die irgentwas regeln
ausser das du auf die VVs dich bewerben must

und dasist der punkt

A durch deine erkrankung kannst du nicht mehr alles machen
B keine kostenzusage drin zusehen
das heist wenn du ein sadisten SB hast

donnert der dir im monat mal locker 30 VVs rein
wo du drauf reagieren must
und auch die kosten selber trägst
da keine zusage oder ähnliches festgeschrieben worden ist

der SB kann dir nur VVs schicken die das auch zulassen was dein gesundheitszustand entspricht
davon keine rede

er kann dir dann alles zukommen lassen
also die EGV in ablage "warten " ablegen und auf den VA warten
dann kann man dagegen vorgehn

mit der untersuchung an sich
währ ich nicht ganz zufrieden damit
was da angekreuzt wurde
da solltest du nochmal drüber nach denken ob du da nicht gegen vorgehen willst



Hallo sumse,
vielen Dank für deine Antwort.

Ich fand diese EGV auch "recht merkwürdig" .... eben wegen den von dir genannten Gründen.
Meine SB erwähnte wohl, dass ich ja einen Rentenantrag stellen könnte ... es bliebe mir ja freigestellt und sollte ichs nicht tun, käme dann für mich u.a. das Projekt "best ager" evtl. in frage ... welches ich ja schon kennenlernen durfte.... alle Teilnehmer dürfen sich im Kreis aufstellen, in die Hände klatschen und seinen Lebenslauf dabei tanzen.

Was den Rentenantrag anbelangt .... mit dem amtsärztl. Gutachten hätte ich dann sowieso nicht grad die besten Karten und das ist das, was mich jetzt stark beunruhigt. Wie kommt der Arzt darauf, dass ich medikamentös gut eingestellt wäre ....meine Zuckerwerte schwanken in schöner Regelmässigkeit zwischen 80 und 280....trotz Tabletten und Insulin, von den Schmerzen ganz abzusehen.
Wie könnte ich also gegen das Gutachten vorgehen, ich habe da nicht wirklich eine Ahnung von ... ;o((
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Alt 17.08.2011, 10:44   #8
Kaffeesäufer
 
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Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer Kaffeesäufer
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Was die Rente angeht haben die ihren eigenen Gutachter, die interessiert was Amtsarzt gemeint hat, gleich null.
Hast du noch evtl. Gutachten von einer Reha oder sowas, nur mal zum Vergleich??
Kaffeesäufer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 10:57   #9
Babbajaga
 
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Babbajaga
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Mach dir nicht zu viele Gedanken wegen dieses einen Gutachtens von einem Arzt , der dir nur Fragen gestellt hat.
Das hat keine Bedeutung, wichtiger ist immer das, was deine behandelnden Ärzte schreiben.
Angreifen kann man solche Gutachten nur mit neuen Gutachten, Gegengutachten, aber sowas kann sich unsereins nicht leisten, deshalb stell dich auf die Hinterbeine, wenn von dir Dinge gefordert werden, zu denen du nicht in der Lage bist, und fertig!

Diese Amtsärzte schreiben jeden arbeitsfähig, der nicht mit dem Kopf unterm Arm da ankommt, das weiß auch eigentlich längst jeder, wehalb man sich langsam mal fragen sollte, warum dieser Bullshit mit diesen "amtsärztlichen" Gutachen immer noch durchgezogen wird.

Diese Betrüger-Behörden trauen noch nicht mal mehr niedergelassenen vereidigten Ärzten, das steckt wohl dahinter....
Babbajaga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 10:57   #10
troedeltante
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troedeltante Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

bis jetzt noch nicht.... ich bin ja erst seit 2 Jahren offiziell erkrankt ... und bis jetzt liegen mir konkret erst die beiden Krankenhausberichte aus 2009 und 2010 vor ...
troedeltante ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 11:46   #11
Adler76->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Adler76
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Ich kenne die machenschaften der ärztlichen Dienste auch nur zu gut.
Wurde auch voll Arbeitsfähig geschrieben und 6 Jahre später Schlaganfälle bekommen.

Wie sieht das aber aus....wenn die jemanden "Gesund" schreiben und es passiert doch etwas,sind die dann nicht auch Haftbar zu machen?
Adler76 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 11:50   #12
sumse
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Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Zitat von Adler76 Beitrag anzeigen
Ich kenne die machenschaften der ärztlichen Dienste auch nur zu gut.
Wurde auch voll Arbeitsfähig geschrieben und 6 Jahre später Schlaganfälle bekommen.

Wie sieht das aber aus....wenn die jemanden "Gesund" schreiben und es passiert doch etwas,sind die dann nicht auch Haftbar zu machen?
ja schon aber ist sau schwer das zu beweisen
das der artzt ein fehlurteil oder fehldiagnose erstellt hat

und das wissen die nur zu gut
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Alt 19.08.2011, 07:00   #13
HIS_2->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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HIS_2 HIS_2 HIS_2
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Hallo Trödeltante!

Zitat von troedeltante Beitrag anzeigen
....... fragte ich, ob ich eine Kopie seines Berichtes bekommen könnte, worauf er dann zurückfragte, wer denn den Untersuchungsauftrag gegeben hätte?
Als ich ihn dann recht naiv und verdutzt anschaute, meinte er, dass er mir garantiert keine Kopie aushändigen würde....
Laß ihn einfach

Du hast ein Recht auf das Gutachten - Teil A - fordere es schriftlich beim ÄD an.

Hier auch mal 2 Links, die nicht uninteressant sind
HEGA 03/07-04 - Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Dienst - Regelung des Verfahrens und Ablösung der Fachanwendung coMed-AS durch VerBIS - www.arbeitsagentur.de
Der Ärztliche Dienst der Bundesagentur für Arbeit - www.arbeitsagentur.de

Gruß,
HIS
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Alt 19.08.2011, 07:22   #14
troedeltante
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Hallo H.I.S.

herzlichen Dank für den Hinweis, ich werd mich am Wochenende damit auseinandersetzen

lG
Heike
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Alt 19.08.2011, 09:38   #15
gelibeh
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Und falls Du drüber nachdenkst Rente einzureichen, hol Dir sofort Unterstützung beim VDK/SoVD. Die helfen bei solchen Sachen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 19.08.2011, 11:35   #16
troedeltante
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gelibeh, auch dir vielen Dank für den Rat.

Seit ca. 1 Jahr bin ich schon beim VdK und mit dessen Hilfe ist mir schon der Schwerbehindertenschein mit 50 GdB unbefristest vom Versorgungsamt ausgestellt worden.

Bin jetzt auch grad erst vom Neurologen zurück, hat in beiden Armen Neuropathien festgestellt, in einem Ellenbogen nen eingequetschten Nerv und in der Hand dieses Karpaltunnelsyndrom, Nervenschädigungen in den Beinen sind seit letzter Woche auch nachgewiesen ... und der Amtsarzt sagt, ich wär gesund? Das kann doch nicht sein .... zum anderen kommt auch noch hinzu, dass das Jobcenter (oder wie die mittlerweilen heissen) mir auch noch das Leben zusätzl. schwer macht. Aber dazu schreib ich gesondert was am Wochenende.

Auf jeden Fall bin ich nur noch down und fertig...
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Alt 19.08.2011, 12:04   #17
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Versuch das mal mit der Rente. In der zeit muss Dich das JC nämlich in Ruhe lassen und wenn die Dir, aufgrund des falschen Gutachtens, was auf's Auge drücken wollen, was Du nicht kannst, dann kannst Du dagegen an gehen. Eben mit dem Verweis, dass das Gutachten nicht stimmt. Eigentlich sollte der VDK auch in SGBII Fällen helfen können. Hier HH können die das, aber.......
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 19.08.2011, 12:17   #18
Roter Bock
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Ironie on

Ich kannte mal einen Arzt der sogar eine Leiche Arbeitsfähig geschrieben hat.
Ironie off

Hatte der Herr Doktor zufällíg Schmisse im Gesicht, dann wars wahrscheinlich Ex - Burschenschafter. Vielleicht sind auch ein Paar Ärzte vom Musterungsausschuss der Bunderwehr übriggeblieben.
Ich nehme an Du warst ohne Beistand beim Arzt - das solltest Du zukünftig nicht tun, auch dort hast Du Recht auf Beistand.

Nix EGV, VA abwarten - hier sind keine für Dich sinnvollen Leistungén zu erkennen. Mal beim VDK anhören was üblich wäre und sinnvoll für Dich. Der größte Renner ist auf dem Gutachten "vollschichtig".

Wenn Beistand dagewesen wäre hätte ich Klage wegen Diskriminierung ins kalkül gezogen oder Beschwerde.

....Südländisches Aussehen - Diskriminierung wegen Zugehörigkeit zu einer Ethnie - AGG Verstoss. Aber ohne Zeuge nicht beweisbar.

Roter Bock
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Alt 19.08.2011, 14:22   #19
Nefarian
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Nefarian Nefarian
Standard AW: bevorstehendes Gespräch über Gesundheitszustand und evtl. 2. ärztl. Untersuchung

Amtsärzte sind nur Mittel zum Zweck für das JC. Wer beißt auch schon die Hand, die einen füttert?!

Schweigepflichtsentbindungen werden mit Androhung auf Sanktion eingeholt - aus Angst unterschreibt man und der Hausarzt darf jede noch so kleine Sache dem Amtsarzt berichten...möchte mal sehen, wenn ein SB auf der anderen Seite des Tisches sitzen würde und dem so eine Schweigepflichtsentbindung aus der Nase gezwungen wird.
Die kennen da teilweise keine Skrupel!

Wenn man dann endlich so schlau geworden ist beim zweiten Male, umgehen die einfach mit Suggestivfragen die nicht unterzeichnete Schweigepflichtsentbindung. Dann hat man ja selber Bericht abgelegt beim Amtsarzt, und wenn man nicht den Mund aufmacht kommt "Das ist leistungsrelevant", wohlwissend, dass man Angst vor Sanktionen hat (Stichwort Mitwirkpflicht).
Zu guter Letzt sehen die einen auch psychische Krankheiten an, frei nach dem Motto "der Kunde wirkt depressiv". Dann macht man beim SB nur einmal juristische Gegenwehr leisten und die telefonieren dann mit dem Kundenanwalt und behaupten der Kunde sei manisch Depressiv und er hätte a.G. dieser Erkrankung ein destruktives querulantisches Verhalten. und nur deshalb würde er Klagen/Widersprechen usw.
Habe mittlerweile den zweiten Anwalt und schwupps...auch dieser weiß mehr als er sagt. So ein Vorgehen lässt sich fast nicht beweisen und das finde ich milde gesagt zum Kotzen.
Habe bereits Strafantrag gegen drei Ärzte gemacht, völlig sinnfreies Unternehmen. Die Staatsanwaltschaft hat den Antrag abgepretscht, weil angeblich Fristen verstrichen sind.
Ärzte sitzen da und praktizieren Aussageerpressung, Dokumentenfälschung und pfeiffen auf § 203 StGB (Schweigepflicht).
Harzt 4 ist doch ein "lustiges" Unternehmen...
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