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Start > > -> Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 12.05.2011, 14:10   #1
Noxy
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Registriert seit: 26.04.2011
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Noxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Hallo,
wir (mein Freund, ich und unsere 2 Töchter) möchten aus aktuell 78 m² umziehen, da die Nachbarn zu laut sind. Die neue Wohnung, für die bereits ein Mietangebot vorliegt, hat nur knappe 75 m². Wir wäre auch bereit zu unterschreiben, dass wir nicht wieder umziehen wollen mit der Begründung, dass die Wohnung nun zu klein sei.
Meint ihr, die ArGe stimmt dem Umzug zu? Die Wohnung ist auch fast 100 € günstiger als unsere jetzige. Würden wir auch das Geld zur Renovierung bekommen?

Liebe Grüße,

Noxy
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Alt 12.05.2011, 14:30   #2
Seepferdchen
Foren-Moderator/in
 
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Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 20.655
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Halolo Noxy,

stellt einen Antrag! Und wenn die Wohnung noch dazu 100 Euro billiger ist,
warum nicht!

Hartz4 Umzug - was wird wie unterstützt? | Hartz 4 - Tipps und Auswege

Umzug bei Hartz IV: SGB und die ARGE | Hartz 4 - Tipps und Auswege

Hartz IV: Renovierungskosten bei Umzug- Urteil

Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank

lies auch dazu die Links bzw. § und Urteil

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 22:58   #3
alfa100->Emailproblem
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Registriert seit: 06.06.2008
Beiträge: 99
alfa100
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Wenn der Umzug nicht notwendig ist dann wird der Umzug nicht bezahlt.
Hast Du eine Aufforderung zur Senkung der KDU bekommen?
Wenn nein dann sieht es schlecht aus.
Oder muss der Umzug arbeitsbedingt erfolgen?


Ich würde auf deiner Stelle trotzdem einen Antrag stellen.
Mehr wie nein können die ja nicht sagen .....
alfa100 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 23:33   #4
haef->Emailproblem
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Hallo,
wir (mein Freund, ich und unsere 2 Töchter) möchten aus aktuell 78 m² umziehen, da die Nachbarn zu laut sind. Die neue Wohnung, für die bereits ein Mietangebot vorliegt, hat nur knappe 75 m². Wir wäre auch bereit zu unterschreiben, dass wir nicht wieder umziehen wollen mit der Begründung, dass die Wohnung nun zu klein sei.
Meint ihr, die ArGe stimmt dem Umzug zu? Die Wohnung ist auch fast 100 € günstiger als unsere jetzige. Würden wir auch das Geld zur Renovierung bekommen?

Liebe Grüße,

Noxy
Du solltest natürlich nicht den realen Grund für den Umzug angeben sondern eher euer "Mitdenken" in Sachen "Entlastung für den Steuerzahler" und als weiteres Argument die bessere Bezahlbarkeit sobald ihr aus dem Leistungsbezug ausscheidet.
Wenn der SB da ebenfalls mitdenkt und eine positive Wirtschaftlichkeitsprüfung vornimmt - Kosten gegen Ersparnis, halte ich die Chancen für gar nicht mal so schlecht.

frdl. Grüße
Horst
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.05.2011, 23:53   #5
doggysfee78
Gast
 
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Reden AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Hallo,
wir (mein Freund, ich und unsere 2 Töchter) möchten aus aktuell 78 m² umziehen, da die Nachbarn zu laut sind. Die neue Wohnung, für die bereits ein Mietangebot vorliegt, hat nur knappe 75 m². Wir wäre auch bereit zu unterschreiben, dass wir nicht wieder umziehen wollen mit der Begründung, dass die Wohnung nun zu klein sei.
Meint ihr, die ArGe stimmt dem Umzug zu? Die Wohnung ist auch fast 100 € günstiger als unsere jetzige. Würden wir auch das Geld zur Renovierung bekommen?

Liebe Grüße,

Noxy
Als Grund für den Umzug dürft Ihr nicht vergessen der Arge auch zu schreiben das Ihr dies nur wegen Euren netten Nachbarn machen müsst zwangsläufig,mir hat es geholfen ich gerade so einen Umzug wegen Terror- Nachbarn hinter mir!Bei mir hat es das Jobcenter als Grund akzeptiert!
  Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 00:00   #6
haef->Emailproblem
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Beiträge: 2.279
haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von doggysfee78 Beitrag anzeigen
Als Grund für den Umzug dürft Ihr nicht vergessen der Arge auch zu schreiben das Ihr dies nur wegen Euren netten Nachbarn machen müsst zwangsläufig,mir hat es geholfen ich gerade so einen Umzug wegen Terror- Nachbarn hinter mir!Bei mir hat es das Jobcenter als Grund akzeptiert!
das dürfte i.d.R. kontraproduktiv sein denn, auch wenn es bei euch geklappt hat, laute Nachbarn sind kein Umzugsgrund sondern Sache des Vermieters - Abmahnung und Kündigung.

frdl. Grüße
Horst
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Alt 13.05.2011, 08:09   #7
keksdesgrauens
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keksdesgrauens Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Ist es nach dem neuen Gesetz nicht egal ob der Umzug genehmigt ist oder nicht btw auch ohne Notwendigkeit umgezogen werden kann ?
keksdesgrauens ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 08:21   #8
Noxy
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Registriert seit: 26.04.2011
Beiträge: 45
Noxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Unser Vermieter will halt gern von der ArGe unterschrieben haben, dass die die Kosten direkt übernehmen, da die keine Lust auf Probleme mit den Mietzahlungen haben...

Aber wenn wir uns eine größere Wohnung suchen würden, würde es aber als Umzugsgrund gelten, wenn wir argumentieren, dass uns zu Viert ja 92 m² zustünden, oder? Hmpf -.-

Hätte vllt auch dazuschreiben sollen, dass wir noch U25 sind, vllt ändert das ja auch wieder was.
Noxy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 08:35   #9
catwoman666666
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Registriert seit: 04.04.2007
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catwoman666666 catwoman666666 catwoman666666 catwoman666666
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von keksdesgrauens Beitrag anzeigen
Ist es nach dem neuen Gesetz nicht egal ob der Umzug genehmigt ist oder nicht btw auch ohne Notwendigkeit umgezogen werden kann ?
Man konnte schon immer umziehen auch ohne vom Amt bescheinigte Notwendigkeit, wenn man den Umzug in Eigenregie stemmt. Nur wenn man Geld (Renovierung, Kaution etc.) braucht, ist die Zustimmung vom Amt nach wie vor notwendig.
__

catwoman
catwoman666666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 09:22   #10
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Unser Vermieter will halt gern von der ArGe unterschrieben haben, dass die die Kosten direkt übernehmen, da die keine Lust auf Probleme mit den Mietzahlungen haben...

direkte Mietzahlungen seitens der JC sind allerdings keine Garantie für ausbleibende Probleme

Aber wenn wir uns eine größere Wohnung suchen würden, würde es aber als Umzugsgrund gelten, wenn wir argumentieren, dass uns zu Viert ja 92 m² zustünden, oder? Hmpf -.-

nein, niemand hat einen Anspruch auf die Maximalgröße. Diese dient nur als Berechnungsfaktor für die höchstzuschußfähige Miete bei der Produkttheorie

Hätte vllt auch dazuschreiben sollen, dass wir noch U25 sind, vllt ändert das ja auch wieder was.

Nein
ansonsten siehe mein 1. post dazu.

frdl. Grüße
Horst
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Alt 13.05.2011, 10:01   #11
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

I.d.R. ist den Vermietern herzlich egal, was in Ihren Objekt so passiert, solange die Mieteingänge pünktlich zu verzeichnen sind! Erst beim Thema Geld werden viele Vermieter hellhörig. Bei nachbarschaftlichen Streitigkeiten hört man nicht selten: "Sprechen Sie Person XY erst mal an und versuchen sie es so zu klären, erstellen Sie doch erst mal ein Lärmprotokoll" usw. usf. DAS soll man dann schon selber klären. Jetzt denken so manche bestimmt an Mietminderung. Das ist aber ein heißes Eisen. So einfach darf das der Mieter auch nicht, sondern muss sich an gewisse Vorgaben halten sonst hat er nachher mehr Probleme, als vorher.

Sobald das Wohnumfeld unzumutbar wird - ich zähle eine Lärmbelästigung, die nicht zeitnah abgestellt wird, dazu - könnte das ein Grund sein, der einen Umzug erforderlich macht.

==> LSG BB vom 6.6.2007 - L 28 B 676/07 AS ER
==> LSG BB vom 31.3.2008 - L 29 B 296/08 AS ER

Und das findet man "nur" beim Thema Lärmbelästigung. Hat die Hütte auch noch Baumängel gibt es noch mehr Gründe, die dafür sprechen

Zitat:
wir (mein Freund, ich und unsere 2 Töchter) möchten aus aktuell 78 m² umziehen
Sich an das JC anzubiedern und auf den Steuerzahler zu verweisen halt ich für komplett daneben, sorry Wenn ich dich richtig verstehe, lebt ihr zu viert in einem Haushalt d.h., dass ihr Anspruch auf eine Wohnung hättet mit bis zu 90m²!

- Alleinstehende: 45 bis 50 m²
- zwei Personen: zwei Wohnräume bzw. 60m²
- drei Personen: drei Wohnräume bzw. 75 bis 80 m²
- vier Personen: vier Wohnräume bzw. 85 bis 90 m²

Die Wohnung ist also nicht nur unzumutbar, wegen der Lärmbelästigung, sondern auch unzumutbar, weil zu klein!!!
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 10:43   #12
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Sobald das Wohnumfeld unzumutbar wird - ich zähle eine Lärmbelästigung, die nicht zeitnah abgestellt wird, dazu - könnte das ein Grund sein, der einen Umzug erforderlich macht.

==> LSG BB vom 6.6.2007 - L 28 B 676/07 AS ER

in diesem Urteil wird der Umzugsgrund "Lärmbelästigung" nur bejaht weil die Antragstellerin ALLES unternommen und glaubhaft belegt hat um die Situation einvernehmlich abzustellen UND der Vermieter ebenfalls keine Möglichkeit gesehen hat den Zustand zu ändern.

==> LSG BB vom 31.3.2008 - L 29 B 296/08 AS ER

Ablehnung!!

Und das findet man "nur" beim Thema Lärmbelästigung. Hat die Hütte auch noch Baumängel gibt es noch mehr Gründe, die dafür sprechen

Sich an das JC anzubiedern und auf den Steuerzahler zu verweisen halt ich für komplett daneben, sorry Wenn ich dich richtig verstehe, lebt ihr zu viert in einem Haushalt d.h., dass ihr Anspruch auf eine Wohnung hättet mit bis zu 90m²!

1. wollen sie selbst in eine kleinere Wohnung umziehen, die ihnen vermutlich besser gefällt,
2. Argumente zu nutzen die Erfolg versprechen ist Anbiederung? Die die keinen Erfolg versprechen aber "tapferer Widerstand"?
3. Dieser "Anspruch" ist nur fiktiv, lediglich Untergrenzen oder die Anzahl der Räume sind bindend

- Alleinstehende: 45 bis 50 m²
- zwei Personen: zwei Wohnräume bzw. 60m²
- drei Personen: drei Wohnräume bzw. 75 bis 80 m²
- vier Personen: vier Wohnräume bzw. 85 bis 90 m²

Die Wohnung ist also nicht nur unzumutbar, wegen der Lärmbelästigung, sondern auch unzumutbar, weil zu klein!!!

als totale Aussage eindeutig zu verneinen

Fragende gegen ihre Absicht zu "beraten" halte ich nicht für sinnvoll.

frdl. Grüße
Horst
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haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.05.2011, 11:53   #13
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von haef Beitrag anzeigen
Fragende gegen ihre Absicht zu "beraten" halte ich nicht für sinnvoll.

frdl. Grüße
Horst
Nicht für sinnvoll, sondern für suboptimal, halte ich die Tatsache, dass Fragenden entscheidende Informationen vorenthalten werden die u.U. zu ganz anderen Entscheidungen führen könnten(1.)! Wieso ist der Anspruch fiktiv? Wo steht das? Basiert das "Wissen" auf Erfahrungswerte oder handelt es sich um eine Meinung? U.U. ist ein Kind ggf. behindert und man hat sogar NOCH MEHR Anspruch auf Wohnraum(2.)? Woher weiß man, dass solche "Argumente" zum Erfolg führen? Patentrezept? Ferndiagnose? Argumente? Wo darf man die finden? Argumente werden in der Regel mit Nachweisen untermauert. Das wurde bis jetzt eindrucksvoll versäumt und so lange sind es Meinungen (3.).
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Paolo_Pinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 09:40   #14
Noxy
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Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Danke für die Antworten bisher. Da die Meinungen hier ja anscheinend auseinandergehen, würds mich interessieren, wie das ist, wenn wir ohne Zustimmung umziehen würden. Ich hab leider nirgends den kompletten Gesetzestext gefunden, und in Ausschnitten stand, dass bei U25 die Mietkosten, obwohl angemessen, evtl. nicht übernommen werden. Gilt das nur für solche, die erstmals bei ihren Eltern ausziehen oder auch, wenn wir bisher schon eine eigene Wohnung hatten?
Die aktuelle ist übrigens auch eine Belegrechtswohnung, d.h. wir wurden hier reingeräumt, obwohl wir uns selbst nie für diese Wohnung entschieden hätten. Zählt das auch nicht als schwerwiegender Umzugsgrund? Renovierungskosten haben wir nämlich mit der Begründung bisher für hier nicht erhalten, das die Wohnung ja eh nur für vorübergehend ist.
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Alt 16.05.2011, 10:03   #15
optimistin->Emailproblem
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Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Die aktuelle ist übrigens auch eine Belegrechtswohnung, d.h. wir wurden hier reingeräumt, obwohl wir uns selbst nie für diese Wohnung entschieden hätten. Zählt das auch nicht als schwerwiegender Umzugsgrund? Renovierungskosten haben wir nämlich mit der Begründung bisher für hier nicht erhalten, das die Wohnung ja eh nur für vorübergehend ist.
Wenn Ihr das schrftl. vom JC bekommen habt, gibt es doch keinen Grund einen Umzug vom JC zu verweigern. Das ist doch außer dem Wohnumfeld, was man auch erst kennenlernt, wenn man da wohnt ein wichtiger Grund.

Das sind Angaben, die sind wichtig, das hier auch ordentlich geantwortet werden kann.
optimistin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 10:17   #16
franzi
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Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Wir hatten auch Terror-Nachbarn.
Da haben wir ein paarmal die Polizei gerufen und dann war schlagartig Ruhe.
franzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 10:18   #17
Noxy
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Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Tut mir leid das ich die Infos nur tröpfchenweise liefere, ich vergess immer die Hälfte da bei uns alles so kompliziert ist :/

Das haben wir leider nur mündlich bekommen, aber ich denke das sollte kein Problem sein dass zur Not auch schriftlich einzuholen. In unserem Einweisungs- und Nutzungsgebührenbescheid, den wir alle 3 Monate vom Wohnungsamt bekommen, steht wortwörtlich drin "Da bisher keine anderweitige Unterbringung für Sie gefunden werden konnte habe ich Ihre jetzige Wohnung erneut beschlagnahmt und Sie darin [zur Vermeidung von Obdachlosigkeit] eingewiesen. Das öffentlich-rechtliche Nutzungsverhältnis dauert an."
Noxy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 10:24   #18
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Danke für die Antworten bisher. Da die Meinungen hier ja anscheinend auseinandergehen,...

das ihr keinen Anspruch auf "exakt" 85-90 qm habt, sondern dass das, so wie beschrieben, nur der Maximalwert zur Berechnung ist, ist
1. aus dem Gesetzestext ersichtlich "...bis zu..." und aus diesem Grunde
2. Standard hier im forum
.

Wer es noch genauer wissen will oder noch mal bestätigt haben möchte, gehe folgende Wege,

. Bibliothek -> Kommentar zum SGBII
. Suche hier im Forum -> Produkttheorie
. Internet -> Recherche nach Produkttheorie
. Internet -> Recherche max. Wohnungsbedarf ALG II od. SGB II
. Leitfaden ALG II -> AG TuWas (10 €)
. Beratungsschein beim Amtsgericht -> Anwalt (10 €)
. Kauf eines Kommentars zum SGB II (ca. 50-80 €)


...würds mich interessieren, wie das ist, wenn wir ohne Zustimmung umziehen würden.

jeder darf jederzeit ohne Zustimmung umziehen (Art. 11 GG); hier geht es um die Zusicherung der Kostenübernahme.
Ohne vorherige Absprache bzw. schriftliche Zusicherung gibt es keine Kostenübernahme!

Ich hab leider nirgends den kompletten Gesetzestext gefunden, und in Ausschnitten stand, dass bei U25 die Mietkosten, obwohl angemessen, evtl. nicht übernommen werden. Gilt das nur für solche, die erstmals bei ihren Eltern ausziehen...

ja

oder auch, wenn wir bisher schon eine eigene Wohnung hatten?

nein

Die aktuelle ist übrigens auch eine Belegrechtswohnung*, d.h. wir wurden hier reingeräumt, obwohl wir uns selbst nie für diese Wohnung entschieden hätten. Zählt das auch nicht als schwerwiegender Umzugsgrund? Renovierungskosten haben wir nämlich mit der Begründung bisher für hier nicht erhalten, das die Wohnung ja eh nur für vorübergehend ist.

wenn ihr das schriftlich habt, ist es in der Tat der (zwangsläufige) Grund zur Kostenübernahme des Komplettpaketes (Umzug, Renovierung, Kaution, etc.).
*Da müsstet ihr aber auch Hilfe/Unterstützung seitens anderer Ämter bekommen.
frdl. Grüße
Horst
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haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 10:32   #19
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Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Tut mir leid das ich die Infos nur tröpfchenweise liefere, ich vergess immer die Hälfte da bei uns alles so kompliziert ist :/

Das haben wir leider nur mündlich bekommen, aber ich denke das sollte kein Problem sein dass zur Not auch schriftlich einzuholen. In unserem Einweisungs- und Nutzungsgebührenbescheid, den wir alle 3 Monate vom Wohnungsamt bekommen, steht wortwörtlich drin "Da bisher keine anderweitige Unterbringung für Sie gefunden werden konnte habe ich Ihre jetzige Wohnung erneut beschlagnahmt und Sie darin [zur Vermeidung von Obdachlosigkeit] eingewiesen. Das öffentlich-rechtliche Nutzungsverhältnis dauert an."
das reicht! und ist recht interessant, da hier wohl die Gemeinde von dem nahezu unbekannten Beschlagnahmerecht Gebrauch gemacht hat.

frdl. Grüße
Horst
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haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 10:39   #20
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Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
Tut mir leid das ich die Infos nur tröpfchenweise liefere, ich vergess immer die Hälfte da bei uns alles so kompliziert ist :/

Das haben wir leider nur mündlich bekommen, aber ich denke das sollte kein Problem sein dass zur Not auch schriftlich einzuholen. In unserem Einweisungs- und Nutzungsgebührenbescheid, den wir alle 3 Monate vom Wohnungsamt bekommen, steht wortwörtlich drin "Da bisher keine anderweitige Unterbringung für Sie gefunden werden konnte habe ich Ihre jetzige Wohnung erneut beschlagnahmt und Sie darin [zur Vermeidung von Obdachlosigkeit] eingewiesen. Das öffentlich-rechtliche Nutzungsverhältnis dauert an."
Wenn Du eine Wohnung gefunden hast, würde ich mich sofort mit dem JC sofort in Verbindung setzen und einen Umzug beantragen.
Denn ihr habt doch immer nur für 3Monate die Zusage, das ist nicht nur für Euch, sondern auch für die Kinder belastend.

Also diesen Bescheid und ab zum JC
optimistin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 10:47   #21
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Zitat von haef Beitrag anzeigen
das reicht! und ist recht interessant, da hier wohl die Gemeinde von dem nahezu unbekannten Beschlagnahmerecht Gebrauch gemacht hat.

frdl. Grüße
Horst
hab da mal im Netz gesucht
wen's interessiert der Link zum nachlesen:
5. Rechtsprechung und das private Eigentum an Wohnungen - Ein Beispiel
optimistin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 20:47   #22
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So, hatten heute den Termin beim SB, und ohne Probleme die Bewilligung zum Umzug erhalten.
Vielen lieben Dank für eure Antworten :)
Noxy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2011, 21:17   #23
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Zitat von Noxy Beitrag anzeigen
So, hatten heute den Termin beim SB, und ohne Probleme die Bewilligung zum Umzug erhalten.
Vielen lieben Dank für eure Antworten :)


aber, ich kann es nicht lassen (bitte um Nachsicht), ihr habt nicht die Bewilligung zum Umzug erhalten, sondern, hoffentlich auch schriftlich, die Zusicherung zur Kostenübernahme.

alles Gute
Horst
__

"Hartz IV ist offener Strafvollzug. Es ist die Beraubung von Freiheitsrechten.
Hartz IV quält die Menschen, zerstört ihre Kreativität." G. Werner/Inh. DM

Die ARGEn, die Berechnung des Lebensunterhaltes, die Kopplung an die Renten,
alles
verfassungswidrig. Das BVerfG

Alle ARGE-Mitarbeiter dienen diesem asozialen, illegalen und illegitimen System. Sie beteiligen sich z.T. sogar an kriminellen Machenschaften und beklagen, statt sich gemeinsam mit Elo´s zu wehren, ihr eigenes "Schicksal".


haef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2011, 09:50   #24
Noxy
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Noxy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umzug in eine kleinere Wohnung - geht das?

Wir haben diesen sogenannten "562"er erhalten, also diese Bescheinigung, die besagt, dass ein Umzug dringend erforderlich ist. Damit müssen die uns die Kosten doch übernehmen, sobald wir den Mietvertrag haben, oder hab ich mich wieder reinlegen lassen? :/
Noxy ist offline   Mit Zitat antworten
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bewilligung umzug, kleinere, umzug, wohnung

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