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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 08.05.2011, 18:15   #1
Lulu24
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Wie soll ich mich verhalten?

Ich hatte einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt, der damals abgelehnt wurde, mit der Begründung ich sei zu krank. Damals hab ich dann dagegen Widerspruch eingelegt, ihn dann aber wieder zurückgezogen weil mich meine psychische Krankheit erneut gepackt hat.
Ich war dann nach dem zurückziehen erstmal krankgeschrieben, hab ein Antidepressivum angesetzt bekommen und jetzt fühl ich mich wirklich mindestens um zwei Stufen besser. Ich hab die Krankschreibung dann auslaufen lassen und mit meiner behandelnden Fachärztin drüber gesprochen das ich jetzt halt nochmal gern den Antrag stellen würde. Sie würd das ganze auch unterstützen muss aber wissen ob ich dafür krankgeschrieben sein muss oder nicht? Weiß das hier jemand?


Auf jeden Fall kam dann jetzt ein Brief vom Jobcenter, eine Einladung.. Ich wurd jetzt von meiner Rehaberaterin abgezogen und zu einer anderen normalen Arbeitsvermittlerin zugewiesen und die Dame kenn ich auch schon. In der Einladung steht das ich meine Bewerbungsnachweise mitbringen soll ?!
Wie soll ich das denn machen ? Vorher lief der Rehaantrag laut dem ich ja zu krank zum arbeiten sei, dann war ich krankgeschrieben und jetzt soll ich Bw-Nachweise mitbringen? Ich kenne diese Frau schon und die ist absolut knallhart und unverschämt grad wenns um U25 geht.. Ich trau mich garnicht sie zu fragen ob ich jetzt die Krankschreibung für den Antrag brauch oder nicht da sie mir daraus eh einen Strick drehen wird.. So alla wollen sie jetzt eine fingierte Krankschreibung aufsetzen lassen ich seh doch das sie gesund sind :-( Ich weiß überhaupt nicht wo mir der Kopf steht und ich mich in diesem Gespräch verhalten soll.. Hat vielleicht irgendjemand Tipps und kann mir helfen ? Das Gespräch ist schon am Dienstag
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Alt 08.05.2011, 18:18   #2
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
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Beiträge: 23.606
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Standard AW: Wie soll ich mich verhalten?

Zur der Teilhabe kann ich jetzt nichts sagen, da meldet sich bestimmt noch jemand, aber nimm Dir am Dienstag eine Begleitung mit. Ganz wichtig. Dann dürfte die Dame schon etwas handzahmer sein. Und dort nichts unterschreiben!!!!!!
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2011, 09:57   #3
gila
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Benutzerbild von gila
 
Registriert seit: 20.12.2008
Beiträge: 10.324
gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wie soll ich mich verhalten?

Hallo Lulu!

Ich habe ein "KInd U25" mit schwerer Boderline und bipolarer Störung. Durch eine Suchtnachsorge und sehr guter Betreuung dort hatte sie das Glück, einen Arbeitgeber zu finden, der sie für eine Ausbildung unterstützt - obwohl sie häufig und längere Krankheitsausfälle hat!
Nach der Ausbildung übernehmen kann er sie jedoch nicht - die vielen Krankheitstage kann sich kein AG leisten ... anderes Thema und noch nicht aktuell.

Dein Thema sollte sein: such dir UNTERSTÜTZUNG. Du wirst einer "knallharten" SB nicht gewachsen sein. Andererseits braucht man sich eine "knallharte SB" auch nicht gefallen zu lassen!

Meine Tochter hatte bei einem Antrag auf Leistung zu ihrem geringen EK auch so einen Typen, der ihr - sie kam gerade aus der Klinik und der Freund verließ auch noch die WOhnung - glatt sagte, sie könne da nicht wohnen bleiben - die Wohnung wäre für sie allein zu teuer, notfalls gäbe es Obdachlosenunterkünfte.

Erfolg dieses unsensiblen Gespräches (obwohl sie den SB auf ihre psychische Instabilität aufmerksam machte!) war ein totaler Rückfall, Zusammenbruch, aufgeschnittener Unterarm.

DAS MUSS NICHT SEIN! Du hast RECHTE und bist kein Bittsteller!

Wir haben nun folgende Lösung: der nächste Termin fand mit ihrem damaligen Betreuer und MIR statt und das Gespräch verlief sachlich, freundlich, grenzenziehend und konstruktiv.
Heraus kam eine Lösung, die sie unterstützt statt in die Klinik bringt!
Mit einem Attest, dass ein Umzug ihr derzeit nicht zumutbar ist, war das Machtspielchen zu Ende.

Aktuell ist sie zu einem Therapiezzentrum gegangen, wo es auch Sozialarbeiterinnen gibt, die mit ihr diese Gänge machen und auch im Alltag an der Seite stehen.

Wende dich schleunigst in deiner Stadt an eine solche Stelle. Du wirst sicher noch nicht dauerhaft stabil sein, nur weil die Medikamente vielleicht gut eingestellt sind!

Entweder du findest noch schnell einen Beistand, der mit geht - oder du lässt dich für morgen krank schreiben und verschiebst den Termin! Denke bei der Krankschreibung gleich daran, dass die neue Masche um sich greift, dass man sich "Terminkrank" schreiben lassen muss.
Eine Grippe verhindert nicht, dass du zum Amt musst und der SB einen vorrotzt.
Also gleich zum Doc, einen Grund angeben, dass du nicht in der Lage bist, für .... Tage einen Behördentermin wahrzunehmen. Der Arzt wird es schon wissen.
Bitte um einen Termin in 1-2 Wochen - schriftlich!! Am besten dort am Empfang durch einen Zeugen abgeben lassen.

Dann hast du etwas Luft, um dir eine Betreuung zu suchen und deine gesamte Lebenssituation auf gute Füße zu bekommen.

Lass dich auf nichts ein, was dir schadet!
gila ist offline   Mit Zitat antworten
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