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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 29.03.2011, 20:34   #1
Dagegen72
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Standard sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

Hallo,

ich bin ALG II - Empfängerin und Single, ohne Kinder, ledig, keine weiteren Einkünfte irgendwelcher Art. Habe jetzt einen Mann kennengelernt, der aufgrund einiger Probleme wohungslos wurde. Wir haben uns angefreundet und der Gedanke steht im Raum des zusammenziehens.
Will ich natürlich nicht, oder nicht nicht, da zu früh, ist auch alles neu und unsicher ....

... aber was wäre wenn????? Er bezieht Sozialhilfe, hat wohl sogar noch Bekleidungsgeld-Ansprüche, was man als Hartz IV ler ja eigentlich nicht mehr hat, wohnt zur Zeit in einem Wohungslosenheim und sein Geld wird so verrechnet, dass er nur ein Taschengeld bezieht, der Rest fürs Heim und Betreuung.

Würden wir zusammenziehen, wäre doch die eheähnliche Geschichte dann dran und alles was man an Geld erhält müsste man zusammenschmeißen und würde ne neue Aufstellung geben ...

wie sähe das bei uns aus? Er Sozialhilfe, evtl. bei Auszug Hartz IV, ich auch Hartz IV? was will man dann noch berechnen?

Wie sähe das mit der Verrechnung der Miete aus?

Ohje.....danke für euren Rat im voraus, Gruß Dagegen72
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Alt 29.03.2011, 21:20   #2
optimistin->Emailproblem
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optimistin optimistin optimistin optimistin optimistin
Standard AW: sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

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Hallo,

ich bin ALG II - Empfängerin und Single, ohne Kinder, ledig, keine weiteren Einkünfte irgendwelcher Art. Habe jetzt einen Mann kennengelernt, der aufgrund einiger Probleme wohungslos wurde. Wir haben uns angefreundet und der Gedanke steht im Raum des zusammenziehens.
Will ich natürlich nicht, oder nicht nicht, da zu früh, ist auch alles neu und unsicher ....

... aber was wäre wenn????? Er bezieht Sozialhilfe, hat wohl sogar noch Bekleidungsgeld-Ansprüche, was man als Hartz IV ler ja eigentlich nicht mehr hat, wohnt zur Zeit in einem Wohungslosenheim und sein Geld wird so verrechnet, dass er nur ein Taschengeld bezieht, der Rest fürs Heim und Betreuung.

Würden wir zusammenziehen, wäre doch die eheähnliche Geschichte dann dran und alles was man an Geld erhält müsste man zusammenschmeißen und würde ne neue Aufstellung geben ...

wie sähe das bei uns aus? Er Sozialhilfe, evtl. bei Auszug Hartz IV, ich auch Hartz IV? was will man dann noch berechnen?

Wie sähe das mit der Verrechnung der Miete aus?

Ohje.....danke für euren Rat im voraus, Gruß Dagegen72
Wenn Du Dir selbst nicht sicher bist, dann würde ich an Deiner Stelle keinen Gedanken dafür verschwenden.
Ihr könnt ja zusammen planen, wie er zu einer neuen Wohnung für sich kommt und Du kannst ihn dabei unterstützen eine zu finden und diese ein zu richten.

Wenn aber doch, dann habt Ihr 1 Jahr Zeit. Erst dann gilt das als BG.
Die Miete wird aber da schon vorher geteilt. Ebenso Stromkosten, Telefon usw. alles was beide gemeinsam brauchen an festen Kosten.
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Alt 29.03.2011, 21:38   #3
powerorca->Emailproblem
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Beiträge: 83
powerorca
Standard AW: sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

Kann mich da nur Optimistin anschließen! Lernt Euch erst mal kennen und startet mit zwei Wohnungen. Alles weitere wird sich finden.

Wünsche Euch beiden alles Gute!
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Alt 29.03.2011, 21:52   #4
hellucifer
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Standard AW: sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

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Hallo,

ich bin ALG II - Empfängerin und Single, ohne Kinder, ledig, keine weiteren Einkünfte irgendwelcher Art. Habe jetzt einen Mann kennengelernt, der aufgrund einiger Probleme wohungslos wurde. Wir haben uns angefreundet und der Gedanke steht im Raum des zusammenziehens.
Will ich natürlich nicht, oder nicht nicht, da zu früh, ist auch alles neu und unsicher ....

... aber was wäre wenn????? Er bezieht Sozialhilfe, hat wohl sogar noch Bekleidungsgeld-Ansprüche, was man als Hartz IV ler ja eigentlich nicht mehr hat, wohnt zur Zeit in einem Wohungslosenheim und sein Geld wird so verrechnet, dass er nur ein Taschengeld bezieht, der Rest fürs Heim und Betreuung.

Würden wir zusammenziehen, wäre doch die eheähnliche Geschichte dann dran und alles was man an Geld erhält müsste man zusammenschmeißen und würde ne neue Aufstellung geben ...

wie sähe das bei uns aus? Er Sozialhilfe, evtl. bei Auszug Hartz IV, ich auch Hartz IV? was will man dann noch berechnen?

Wie sähe das mit der Verrechnung der Miete aus?

Ohje.....danke für euren Rat im voraus, Gruß Dagegen72
Biete deinem Freund einen Mietvertrag an. Der Freund legt den Mietvertrag dem Sozialamt vor, das dann über die Kostenzusage entscheidet. Das Sozialamt wird die Kosten des Wohnheims mit den Kosten eines Mietverhältnis vergleichen, und sehr wahrscheinlich dem Mietvertrag zustimmen. Aus der Nummer kommt das Sozialamt dann nicht mehr heraus. Die Mieteinnahmen werden dir vom Jobcenter natürlich als Einkommen angerechnet, abzüglich der Versicherungspauschale und abzüglich von erforderlichem Erhaltungsaufwand (zum Erhalt des mietvertraglich zugesicherten Zustandes der Wohnung).

Sollte das Jobcenter bzw. das Sozialamt in der Zukunft Zicken machen, dann drohst du mit der Kündigung des Mietverhältnisses und der alte Zustand wird dann wieder hergestellt.

Lasst Euch keine Bedarfsgemeinschaft unterstellen! Denn das hat gravierende Auswirkungen auf das Budget eines jeden von Euch.
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Alt 30.03.2011, 09:51   #5
Dagegen72
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Standard AW: sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

Hallo

Danke Optimistin, powerorca und hellucifer, vielen Dank für eure Antworten!

Ich könnte mir vorstellen, dass mir ein Zusammenziehen ganz recht wäre, meine Unsicherheit schwindet mehr und mehr, aber das mit den zwei Wohnungen, hatte ich bisher auch ganz erstrebenswert gefunden ....

Deshalb finde ich die Info erst 1 Jahrregelung und dann greift das BG erstmal ganz interessant und in Bezug auf Miete und Nebenkosten ganz wichtig.

Die Idee von hellucifer auch ganz interessant, was den Mietvertrag angeht. Meinst du da vielleicht einen Untermietvertrag? Ich habe die Wohnung über eine Wohungsbaugesellschaft angemietet, da müsste ich dann erst mal klären, wie das möglich ist ... Ich meine, darüber nichts im Mietvertrag gelesen zu haben, müsste ich aber mal nachschauen, oder auch evtl. im Grundgesetz, wie die Bestimmungen bei sowas sind.

Untermiete fände ich ganz gut, in dem Sinne, dass wenn wir uns nicht so gut verstehen auf Dauer, dass ich nicht die Not einer erneuten Wohungssuche habe (bei meinem möglichen Budget und Erwerbsstatus war das schwierig genug).

Außerdem mache ich mir Gedanken über Stichworte wie "Beducherregel", ab wann ist wer Besuch, ab wann wohnt wer schon bei mir und fangen somit die Staatsfinanzgesetze an zu greifen ....? (Nachbarn und so....)

Lieben Dank und alle!
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 09:56   #6
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

Kein Besuch mehr ab 3 Monate...

Zitat:
erst 1 Jahrregelung und dann greift das BG
Vorsicht - das muß nicht so sein...im SGB II gibt es keine 1 Jahr Regelung.
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Alt 30.03.2011, 10:01   #7
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optimistin optimistin optimistin optimistin optimistin
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Untermiete musst Du mit Deiner Wohnungsgesellschaft klären, gut wäre es hier wenn die Zimmer keine Durchgangszimmer sind, sondern getrennt zu betreten.

Mit den Besucherrecht kenn ich mich nicht aus. Ich hab zwar Besuch aber nur ab und an, und nicht über längere Zeit.
Da musst Du Dich durchfragen.
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Alt 30.03.2011, 10:08   #8
hellucifer
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Standard AW: sie ALG II er Sozialhilfe - zusammenziehen

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Hallo

Danke Optimistin, powerorca und hellucifer, vielen Dank für eure Antworten!

Ich könnte mir vorstellen, dass mir ein Zusammenziehen ganz recht wäre, meine Unsicherheit schwindet mehr und mehr, aber das mit den zwei Wohnungen, hatte ich bisher auch ganz erstrebenswert gefunden ....

Deshalb finde ich die Info erst 1 Jahrregelung und dann greift das BG erstmal ganz interessant und in Bezug auf Miete und Nebenkosten ganz wichtig.

Die Idee von hellucifer auch ganz interessant, was den Mietvertrag angeht. Meinst du da vielleicht einen Untermietvertrag? Ich habe die Wohnung über eine Wohungsbaugesellschaft angemietet, da müsste ich dann erst mal klären, wie das möglich ist ... Ich meine, darüber nichts im Mietvertrag gelesen zu haben, müsste ich aber mal nachschauen, oder auch evtl. im Grundgesetz, wie die Bestimmungen bei sowas sind.

Untermiete fände ich ganz gut, in dem Sinne, dass wenn wir uns nicht so gut verstehen auf Dauer, dass ich nicht die Not einer erneuten Wohungssuche habe (bei meinem möglichen Budget und Erwerbsstatus war das schwierig genug).

Außerdem mache ich mir Gedanken über Stichworte wie "Beducherregel", ab wann ist wer Besuch, ab wann wohnt wer schon bei mir und fangen somit die Staatsfinanzgesetze an zu greifen ....? (Nachbarn und so....)

Lieben Dank und alle!
Natürlich ist Voraussetzung, dass der Vermieter das Untervermieten erlaubt. Die Erlaubnis kann er verweigern, wenn eine Überbelegung durch die Aufnahme weiterer Personen in die Wohnung stattfindet. Frag also deinen Vermieter, ob er es erlaubt.

Von Besuch spricht man dann nicht mehr, wenn jemand in deiner Wohnung bzw. in einem Ort seinen "gewöhnlichen Aufenthalt" hat. Zu diesem Ausdruck mache dich bitte im Internet schlau, das ist juristisch geregelt.

Wichtig dafür, dass man nicht als Bedarfsgemeinschaft eingestuft wird, ist, dass man getrennt wirtschaftet und für den anderen keine Verantwortung übernimmt und auch nicht für ihn einsteht (finanzielle Unabhängigkeit).

Der Einstufung als Bedarfsgemeinschaft ist vehement zu widersprechen. Ich würde das allerdings erst dann, wenn es so weit ist. Außerdem würde ich den Leistungsträgern grundsätzlich Hausverbot erteilen, denn die Wohnung ist unverletzlich. Und von einer Weigerung, einen Hausbesuch zu dulden, dürfen Grundsicherungsleistungen nicht abhängig gemacht werden, allenfalls Sachleistungen wie z.B. eine Waschmaschine.
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
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