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Start > > -> Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 29.03.2011, 21:20   #1
[HartzFear]
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[HartzFear] [HartzFear]
Böse Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Hallo Gemeinde,

bei mir wird es langsam lustig. Da ich mich geweigert habe eine EGV zu unterschreiben wurde ich zu meinen FM zitiert. Man wollte, daß ich mein Verhalten erkläre. Habe ich aber nicht so, wie es sich mein komplexe behafteter FM gedacht hat.

Plötzlich kam das Gesundheitsamt ins Spiel. Ob ich denn schon mal untersucht worden bin, fragte der FM. Ich verneinte. Er (FM) wollte daraufhin, daß ich mich dort vorstelle und fragte was ich davon halte. Ich gab zu Protokoll, daß es total egal ist, was ich davon halte, weil es zu meinen Mitwirkungspflichten gehört. Dann druckte er so einen komischen Gesundheitsfragebogen aus, schmiss mir Fragen hin und erwartete, daß ich sie sofort beantworte. Habe ich aber nicht. Wüsste auch nicht, was das einen medizinischen Volllaien angeht?

Dann wollte der FM den Besuch beim ärtzlichen Dienst als Pflicht in die EGV aufnehmen. Es kam mir vor, als versuche er mit diesem Verkaufsargument mir eine Unterschrift für eine neue EGV zu entlocken. Habe natürlich nicht unterschrieben. Ein Glück, daß ich einen Beistand dabei hatte, sonst wäre dieser Zwerg wohl noch geplatzt

Man teilte mir mit, daß man mir das nun alles per Post zuschickt und die EGV als VA. Da bin ich mal gespannt. Viel wichtiger wäre mir zu wissen, was ich bei dem ärtzlichen Dienst (oder wie auch immer der heißt) zu erwarten habe? Das ist für mich Neuland. Was sollte ich beachten? Gesundheitliche Einschränkungen liegen vor, habe einen GdB und bin gleichgestellt. Warum will der SB mich also untersuchen lassen?

Bin für jede hilfreiche Info dankbar.
__

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"Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen." Theodor W. Adorno

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Alt 29.03.2011, 21:33   #2
Reiner Zufall
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Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Naja, er will wohl amtsärztl. feststellen lassen, wie es mit Deiner Erwerbsfähigkeit aussieht.......... was kannst Du machen, was nicht.

Es könnte sein, sobald er das Gutachten vom ÄD hat, gibt es Stellenangebote (oder Maßnahmen).

Auf jeden Fall will er Bewegung in Deine Geschichte bringen.

Und gesundheitliche Sachen haben in einer EGV überhaupt nix verloren.
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Alt 29.03.2011, 22:30   #3
pigbrother
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pigbrother pigbrother pigbrother pigbrother pigbrother pigbrother
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Was der SB will ist dabei unwichtig.

Er soll doch erst mal sein Ansinnen schriftlich begründen.
__

HARTZ 4 muss weg ! Die Regierung sowieso

Wehrt Euch und geht zu Demos

Wer nichts unternimmt unterstützt das System
pigbrother ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 00:11   #4
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Genau! Sonst kommen wir noch eines Tages dahin, dass ein SB wegen schlechter Laune eine "Zwangseinweisung" in die Klappse anordnet!

gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 01:29   #5
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Inzwiswchen denke ich, dass es bei den Querolanten um die Glaubwürdigkeit geht. Wollen wir mal ehrlich sein - Jeder hat seine Macke und hat demnach eine psych. Einschränkung. Alles was von der Norm abweicht (wobei ich noch nicht die Person, die der Norm entspricht gefunden habe), bekommt von einem Amtsarzt zumindest den Hinweis auf psych. Probleme.

Psych. Probleme schränken angeblich die Glaubwürdigkeit ein. Also eine Art Vorbereitung auf evt. Gerichtstermine. Der Leistungsträger kann sich dann auf die vom Amtsarzt festgestellte oder vermutete "geistige Beeinträchtigung" berufen und das der Betroffene ja nichts dafür kann.

Mein Leistungsträger schiebt seine ganzen Schikanen jetzt unter dem Deckmantel "wir haben lediglich alles getan was zum Wohle von xxx notwendig war. Wir haben handlungsbedarf gesehen."

Ich kann nur immer wieder davor warnen einen psych. Stempel aufgedrückt zu bekommen.
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Alt 30.03.2011, 04:23   #6
AQA Informationsbüro
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Beiträge: n/a
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

es speilt keine rolle, ob die anordnung eines termins beim amtsarzt
in die EGV gehört oder nicht, denn im normalfall wird die einladung
sowieso noch mal kommen, und der hat man nachzukommen.

die einladung ist - rein theoretisch - rechtsbehelfsfähig, auch wenn das
nicht immer dabei steht. der rechtsweg macht aber nur sinn, wenn
z.b. die begründung für die anordnung unrichtig ist.

laut gesetz ist man zunächst in jedem falle verpflichtet, hinzugehen.

du hast gefragt auf was man achten muss.

1.
ich würde die klappe halten und nichts mit dem reden, und ich würde
alle nötigen unterlagen selbst mitbringen.

2.
der amtsarzt kann verlangen dass andere ärzte von der schweigepflicht entbunden werden, du bist verpflichtet da zuzustimmen.

3.
du hast ein recht darauf, das ergebnis der untersuchung zu bekommen.

4.
der fallmanager bekommt das ergenis auch, es kommt in deine akte.
was FM und SB jedoch NICHT vom amtsarzt bekommen dürfen, sind
irgendwelche unterlagen, die ursprünglich von deinem hausarzt kamen.

5.
das amtsärztliche gutachten bricht jegliches ältere attest von
einem normalen artzt.
hat man selbst, oder dein hausarzt eine andere auffassung über die
erwerbsfähigkeit als der gutachter, gilt das als offiziell festgestellt,
was der gutachter sagt.
das mittel dagegen ist ein gegengutachten zu erstellen, hier bei kann dir
ein hausarzt am besten weiterhelfen.
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Alt 30.03.2011, 04:57   #7
Reiner Zufall
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Der Fallmanager bekommt nur für die Vermittlung relevante Einschränkungen mitgeteilt, keine Diagnosen, nichts.

Mir hat die Amtsärztin sehr geholfen, was wohl nicht geklappt hätte, wenn ich mit ihr nicht geredet hätte.
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Alt 30.03.2011, 07:14   #8
Christine Vole 2010
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Hallo Aqua,

Deine Ausführung ist leider nur in Teilen richtig.
Die von mir hier zitierten Punkte sind falsch und spielen rechtswidrigem Verhalten seitens der JC direkt in die Hände.
Näheres dazu in Deinem Zitat.

Zitat von AQA Informationsbüro Beitrag anzeigen
2.
der amtsarzt kann verlangen dass andere ärzte von der schweigepflicht entbunden werden, du bist verpflichtet da zuzustimmen.

Falsch! Eine SPE ist immer (!) freiwillig, siehe auch Formblatt-Text der Afa ->
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...entbindung.pdf

4.
der fallmanager bekommt das ergenis auch, es kommt in deine akte.
was FM und SB jedoch NICHT vom amtsarzt bekommen dürfen, sind
irgendwelche unterlagen, die ursprünglich von deinem hausarzt kamen.

Auch wenn es rechtswidrig (!) oft so gehandhabt wird, wird es dadurch nicht richtiger!
Das Gutachten besteht aus 2 Teilen -A+B-
Teil B verbleibt beim ÄD, in Teil A dürfen lediglich vermittlungsrelevante Einschränkungen genannt werden, keine Diagnosen.
Der Weitergabe amtsärztlicher Befunde/Diagnosen kann nach § 76 SGB 10 widersprochen werden, siehe ->

http://books.google.de/books?id=nBPX91vUJPIC&pg=PA71&lpg=PA71&dq=amts%C3%A4rztliches+gutachte n+%C3%BCbermittlung+widersprechen&source=bl&ots=JUtB2afSrB&sig=AeEr59x ykl1cGwa39fdujuwqdp0&hl=de&ei=QLSSTZidBMehOsHEtJQB&sa=X&oi=book_result &ct=result&resnum=3&ved=0CDIQ6AEwAg#v=onepage&q&f=false

und ->

Druckansicht HEGA 03/07-04 - Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Dienst - Regelung des Verfahrens und Ablösung der Fachanwendung coMed-AS durch VerBIS - www.arbeitsagentur.de

5.
das amtsärztliche gutachten bricht jegliches ältere attest von
einem normalen artzt.

Auch nur bedingt richtig. Wenn der Amtsarzt weder Arbeitsmediziner noch FA ist, ist es Essig mit der "Unangreifbarkeit" seines GA.
Wie will ein Allgemeinmediziner ohne Zusatzausbildung/Geräte beispielsweise ein kardiologisches/orthopädisches Problem genau diagnostizieren?
Hier sind die entsprechenden Unterlagen des Probanden zu werten, hat dieser keine, kann ein weiterer Fach(!)arzt involviert werden.
fG
Christine
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Alt 30.03.2011, 07:37   #9
RFLSimon->Emailproblem
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Registriert seit: 22.02.2011
Beiträge: 26
RFLSimon
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Vor allen lass dir einen Termin geben beim Amtsarzt, denn die erstellen gerne Ihre Gutachten nach Akteneinsicht.

Also wenn du wirklich nicht mehr ganz fit bist, auf jedenfall von Amtsartzt untersuchen lassen, kommt ein Gutachten ohne ärtzliche Unterssuchung sofort Widerspruch einlegen.

Bei mir haben Sie es auch so 3 mal probiert. Ich hatte schon 2 Schlaganfälle und der Amtsartzt sagte nach Akteneinsicht ich könnte noch volle 8 Std arbeiten aber kein Accord, keine Maschinen,keine hohearbeiten wie Gerüst und keine Fließbandarbeit - und eine Arbeit die wechselhaft ist denn ich kann keine 8 std sitzen oder stehen, achso darf auch keine Arbeitsmaschinen führen , wie Bagger,Stabler usw.

Nach dem ich Widerspruch eingelegt hatte bekam ich einen Termin.

Heraus kam selbstverständlich keine 8std Arbeitsfähig sondern soll Rente beantragen - ok die ist nun auch schon 2 mal abgelehnt aber auch dort ist in moment in Widerspruch
RFLSimon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 09:05   #10
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

ich gehe mal davon aus, dass hier die Zumutbakeitsgrenze deutlich überschritten ist. Solange bei dir keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen oder du derartige vor angegeben hast, kann es auf Veranlassung eines SBs keine ärztliche Untersuchung geben. Ich würde es hier drauf ankommen lassen.
__

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Martin

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Alt 30.03.2011, 11:10   #11
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Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
ich gehe mal davon aus, dass hier die Zumutbakeitsgrenze deutlich überschritten ist. Solange bei dir keine gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen oder du derartige vor angegeben hast, kann es auf Veranlassung eines SBs keine ärztliche Untersuchung geben. Ich würde es hier drauf ankommen lassen.
Ich gehe davon aus, daß deine Antwort für mich bestimmt war. Es liegen gesundheitliche Einschränkungen vor. Das schon seid Jahren. Es musste auch bereits eine Umschulung deshalb gemacht werden. Nur wollte ich meinem SB nicht sagen was ich habe, weil es diesen Tuppes nichts angeht. Hab nur gesagt, daß gewisse Einschränkungen dadurch gegeben sind, daß ich einen GdB habe und gleichgestellt bin.
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Alt 30.03.2011, 11:51   #12
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Zitat von [HartzFear] Beitrag anzeigen
Ich gehe davon aus, daß deine Antwort für mich bestimmt war. Es liegen gesundheitliche Einschränkungen vor. Das schon seid Jahren. Es musste auch bereits eine Umschulung deshalb gemacht werden. Nur wollte ich meinem SB nicht sagen was ich habe, weil es diesen Tuppes nichts angeht. Hab nur gesagt, daß gewisse Einschränkungen dadurch gegeben sind, daß ich einen GdB habe und gleichgestellt bin.
Du solltest Dir überlegen zumindest Deine Einschränkungen anzugeben, nicht aber Diagnosen oder so.
Ein SB muss diese Einschränkungen bei der Vermittlung berücksichtigen. Wenn Deine Arbeitsfähigkeit inzwischen durch ein Gutachten festgestellt wurde, ist eine weitere Begutachtung nicht notwendig. Du benötigst eigentlich nur ein Attest. Damit dürfte dann die Drohung vom Tisch sein.
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Alt 30.03.2011, 12:06   #13
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Standard AW: Gegen EGV gewehrt. Jetzt droht ARGE mit dem Amtsarzt

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Du solltest Dir überlegen zumindest Deine Einschränkungen anzugeben, nicht aber Diagnosen oder so.
Ein SB muss diese Einschränkungen bei der Vermittlung berücksichtigen. Wenn Deine Arbeitsfähigkeit inzwischen durch ein Gutachten festgestellt wurde, ist eine weitere Begutachtung nicht notwendig. Du benötigst eigentlich nur ein Attest. Damit dürfte dann die Drohung vom Tisch sein.
Meine ARGE weiß um die Einschränkungen. Ich habe das meinem ehemaligen SB schon mal gesagt, welche Einschränkungen und Erkrankung vorliegt. Ich habe aber keinen Bock, daß jedem neuen SB und seiner Vertretung auf die Nase zu binden. Dem neuen SB habe ich nur gesagt, welche Einschränkungen ich habe. Eigentlich müsste das aber auch im Computer vermerkt sein. Um die Umschulung zu machen musste ich ja auch zum Arzt usw. Das ist aber schon einige Jahre her. An der Diagnose hat sich aber nix geändert, weil es chronisch ist.

Ich weiß leider nicht mehr, wann ich das letzte mal begutachtet wurde. Kann schon ein paar Jahre her sein. Mein Hausarzt müsste aber noch reichlich Unterlagen haben. Die werde ich mitnehmen. Werde es aber nicht gestatten, daß man diese Unterlagen unterschreibt. Nur zur Einsicht.
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Alt 30.03.2011, 13:09   #14
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Mach nicht so einen Umstand und besser keine Unterlagen mitnehmen.

Bitte Deinen Arzt um ein Attest. Du kannst auch vorher bei dem Amt eine Übernahme der Kosten zur Erstellung vom Attest beantragen.

In dem Attest muss nur drin stehen was Du arbeiten darfst und was nicht.

Um so weniger die SB wissen desto besser.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2011, 14:08   #15
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Mach nicht so einen Umstand und besser keine Unterlagen mitnehmen.

Bitte Deinen Arzt um ein Attest. Du kannst auch vorher bei dem Amt eine Übernahme der Kosten zur Erstellung vom Attest beantragen.

In dem Attest muss nur drin stehen was Du arbeiten darfst und was nicht.

Um so weniger die SB wissen desto besser.
Warum sollte ich keine Unterlagen mitnehmen? Die Unterlagen beweisen ja einwandfrei, daß gesundheitliche Einschränkungen vorliegen. Nicht nur Unterlagen des Hausarztes tun das. Auch Unterlagen von Fachärzten und Krankenhäusern. Damit könnte man dem JC den Wind aus den Segeln nehmen, falls beabsichtigt wird die Sache als nicht so schlimm dastehen zu lassen oder Simulantentum zu unterstellen. Unsere Schergen sind hier kreativ, wenn sie sich angegriffen fühlen. Andernfalls gebe ich doch dem MD nur einen großen Argumentationsspielraum. Korrigiere mich, falls ich das falsch sehe.

Was bring es, wenn mein Arzt mir ein Attest ausstellt und ein anderer Arzt (Gutachter) des mD zu einem anderen Ergebnis kommt? Damit wäre ja nicht nur mein Arzt diskreditiert, sondern auch meine Glaubwürdigkeit in Frage gestellt. Wem wird man in so einem Fall wohl mehr glauben? Einem Hausarzt oder einem Halbgott in weiß im Auftrage der ARGE? Und so wie ich hier über den mD lese wird der mit Sicherheit zu einem anderen Ergebnis kommen, weil er in meinen Augen nicht unabhängig ist.

Ich bin mir sicher, daß so ein Attest nicht nur vom mD angezweifelt werden würde, sondern auch von der ARGE. Man würde das bestimmt damit begründen, dass so ein Attest nicht dieselbe Qualität hätte wie eine aufwendige Untersuchung beim mD...

Der mD macht mir als solches keine Problem. Für mich ist BA, ARGE, Amtsärzte ein und dieselbe Mischpoke der ich nicht vertraue. Ich möchte nur wissen, was der mD wissen muss, was er fragen darf, was ich beantworten muss, welchen Untersuchungen ich mich unterziehen muss, welche Dokumente ich ausfüllen muss...Ich möchte das wissen, damit der mD die Situation nicht ausnutzt, um mehr Daten zu erheben, als er für die Untersuchung eigentlich braucht oder diese zu nutzen, um Tatsachen zu verdrehen.
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Alt 30.03.2011, 14:38   #16
pigbrother
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Den SB haben die Einzelheiten nicht zu interessieren!
Sondern nur die Feststellung wie viele Stunden du arbeiten kannst und was dabei ausgeschlossen ist.

Wegen dem MD würde ich mir auch keine Sorgen machen.
Lass Dich untersuchen und teile Deine „Mängel“ mit.
Bei falscher Diagnose kannst Du ja locker nachlegen.

So kannst Du das Spiel zu Deinen Gunsten spielen.
Wenn Du aber Deine Ruhe haben willst dann eben mit allen Unterlagen zum MD hingehen und Fakten schaffen.

Ich hatte schon mal einen AA der nicht mal eine Knie OP entdeckt hatte.
War echt lustig ihm dann die falsche Begutachtung vorzuhalten....
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