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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 29.03.2011, 17:07   #1
Teddyfritzi->Emailproblem
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Teddyfritzi
Unglücklich Beerdigungkosten der Mutter

HallO!
Ich habe seit einiger Zeit ALG2 . Nun ist
Meine Mutter gestern verstorben. Sie selbst bekam die Grundsicherung und hat nichts hinterlassen. Ich habe noch 3 Geschwister,wobei 2 davon arbeiten. ICh selber wohne 500 km entfernt und meine Geschwister selber vorort. Nun habe ich erfahren , das die BEstattungskosten ca.2600€ kosten wird.da sie auch keine Sterbeversicherung hatte.
Jetzt bin ich ein wenig panisch, dass ich etwas dazusteuern muss. Weiß da jemand mehr. Übernimmt die Arge meinen Teil???

Mein Verhältnis zu meiner Mutter war immer gespalten (sie war mehr Tante als Mutter)und ich wurde auch von meinen Großeltern aufgezogen. Ich weiß, dass einen Teil tragen muss, aber wie soll ich das bezahlen???
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Alt 29.03.2011, 17:38   #2
Ghansafan
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Hallo,

Herzliches Beileid.

wenn Du nachweislich finanziell dazu nicht in der Lage bist, musst Du keine Kosten dazu beisteuern.
Dann müssen das Deine Geschwister, die Arbeit haben, alleine bezahlen.

Als AlgII Empfänger musst Du nicht für Beerdigungskosten aufkommen.

Hier ein Link dazu:

Bestattungskosten - Hartz IV 4 - ALG II 2
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Alt 29.03.2011, 17:39   #3
Reiner Zufall
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Beiträge: n/a
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Bestattungskosten Sozialhilfe - Soziales & Recht - betanet
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Alt 29.03.2011, 17:39   #4
Knoedels->Emailproblem
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Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Ersteinmal mein herzliches Beileid
Wenn du eigenes Einkommen hättest, müßtest du für die Kosten anteilig mit aufkommen.
Da du aber Alg 2 bekommst, brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Alles Gute für dich
lg
__

Stelle dich gut mit deinen Kindern -
sie suchen später mal dein Altersheim aus
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Alt 29.03.2011, 18:37   #5
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Teddyfritzi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Vielen Dank für die Anteilnahme! Da fällt mir schon eine Last vom Herzen. Ich konnte mir dies vorstellen, aber man weiß ja nie....
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Alt 29.03.2011, 18:46   #6
K. Lauer
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Zitat von Knoedels Beitrag anzeigen
Ersteinmal mein herzliches Beileid
Wenn du eigenes Einkommen hättest, müßtest du für die Kosten anteilig mit aufkommen.
Da du aber Alg 2 bekommst, brauchst du dir keine Gedanken zu machen.
Alles Gute für dich
lg
Muss das Erbe ausgeschlagen werden?
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Alt 29.03.2011, 21:34   #7
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Teddyfritzi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Denke schon. Meine Mutter bezog Grundsicherung und hatte Schulden. Ausserdem ist laut meinem Bruder ihre Wohnung(wohnte zur Miete) fast ein Messiehaus.Da kommen auch noch Kosten Ich wohne 500 km entfernt und kann leider nicht mithelfen, da ich meine Großmutter (mütterlicherseits) pflege. Meinen anderen 3 Geschwister wohnen im selben Ort wie meine Mutter.
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Alt 30.03.2011, 08:04   #8
gelibeh
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Beileid erst einmal
Würde das Erbe ausschlagen. Wenn Du das beim Amtsgericht-/Nachlassgericht machst, beantrag da gleich die Gebührenbefreiung, sonst musst Du beim Gericht was zahlen. Also ALGII Bescheid mitnehmen und Befreiung der Gebühren beantragen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 30.03.2011, 10:41   #9
Teddyfritzi->Emailproblem
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Teddyfritzi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Tja das Problem ist, ich wohne in Norddeutschland(meine Heimat) und meine Geschwister sind mit meiner Mutter vor 25 Jahren nach Nordrhein Westfalen gezogen.

Mein Bruder wollte sogar, dass Sie hier oben beerdigt wird!! Konnte es ausreden.SIe bekommt schon eine anonyme Beerdigung. Sie haben keine Ahnung von solchen dingen
Bei der Beerdigung meines Opas vor 12 Jahren haben Sie dies alles nicht mitbekommen. (er hatte zum Glück eine Sterbeversicherung)
Mittlerweile geht meine "kleine"Trauer in Wut um, da ich erfahren habe,wieviel Schulden sie noch hat.
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Alt 30.03.2011, 11:05   #10
Wossi
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Wossi Wossi Wossi Wossi Wossi Wossi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

[QUOTE=Teddyfritzi;807745]

Mein Bruder wollte sogar, dass Sie hier oben beerdigt wird!! Konnte es ausreden.



Das bedarf besonderer Genehmigungen, jemand in einem anderen Wohnort zu bestatten und ist mit viel Kosten verbunden.

Ich muss auch 350 km fahren, zum Grab meiner Mutter.
Der Gedanke, die Urne an meinem Wohnort beizusetzen, ist mir bei der Bürokratie vergangen.

Es wäre möglich, nach Genehmigung beider Kommunen und ist auch in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
Aber bis die Genehmigung durchgewesen wäre, hätte die Aufbewahrung und die Überführung der Urne viel Geld gekostet.
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Alt 30.03.2011, 11:56   #11
gelibeh
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Zu den Bestattungskosten. Die Kinder sind alle gleichberechtigt bestattungspflichtig. D.H. es muss jeder seinen Teil bezahlen. Kann man das nicht, muss man seinen Anteil beim Sozialamt beantragen. Hab ich gerade mit meinem Vater durch.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 30.03.2011, 12:12   #12
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Teddyfritzi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

[QUOTE=Wossi;807772][QUOTE=Teddyfritzi;807745]

Mein Bruder wollte sogar, dass Sie hier oben beerdigt wird!! Konnte es ausreden.



sorry das es so herzlos geklungen hat, aber ich habe so gut wie kein Mutter/Tochter Verhältnis mit ihr gehabt. Ich bin bei meinen Großeltern groß geworden, Sie hat mir nur Kummer gebracht. Aber das ist was anderes.
Mein Bruder war jetzt bei Arge meiner Mutter und ich bekomme einen Antrag zugesandt. Den soll ich ausfüllen und eine Kopie meines Bewilligungsbescheids beilegen. Dann ist die Sache angeblich für mich erledigt.

Morgen werde ich zum Nachlassgericht gehen und das Erbe ausschlagen.

Vielen Dank für die Hilfe
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Alt 30.03.2011, 12:27   #13
Wossi
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Wossi Wossi Wossi Wossi Wossi Wossi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Hat nicht herzlos geklungen !

Nicht jedes Verhältnis zwischen Kindern und Eltern muss herzlich sein.
Dafür gibt es genügend Beispiele !
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Alt 01.04.2011, 18:38   #14
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Teddyfritzi
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Zudem kommen ja alle Behördengänge noch dazu,Rente abmelden,was zu viel gezahlt muss ersattet werden.Konten kündigen,bei Minus muss das Ausgeglichen werden. Und alles andere Wohnung,Versoger,Telekom etc. eventuel noch Anwalt ![/QUOTE]


Das macht alles mein Bruder und Schwester...Mein Mutter hatte ein Guthabenkonto,Festnetz hattte sie nicht. Sie war ja im Krankhaus und hatte meinem Bruder vorher noch Vollmachten gegeben.


Ich habe heute ein Schreiben wegen der Übernahme der Bestattungkosten bekommen.

Ich verstehe , dass ich eine Kopie meinen Bewilligungsbscheids, meines Personalausweises und eine Vermögensauskunft benötige. Aber in der Anlage war ein ANtrag auf SOZIALHILFE. Ich bekommen ALG2 und ich wohne NICHT in der Gemeinde geschweige im selben Bundesland. Im Grunde steht da das gleiche drin ,was in der Vermögensauskunft drin steht. Ich habe nie in dieser Gemeinde gelebt.

Muss ich diesen Antrag auch ausfüllen?? Weiß da einer Bescheid.
Jedenfalls werde ich die Dame am Montag anrufen.
Teddyfritzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2011, 15:58   #15
gelibeh
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Zitat:
Morgen werde ich zum Nachlassgericht gehen und das Erbe ausschlagen
Nimm ALGII-Bescheid mit und beantrage vorher die Gebührenbefreiung.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2011, 17:05   #16
Cataract
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

[QUOTE=Teddyfritzi;807839][QUOTE=Wossi;807772]
Zitat von Teddyfritzi Beitrag anzeigen

Mein Bruder wollte sogar, dass Sie hier oben beerdigt wird!! Konnte es ausreden.



sorry das es so herzlos geklungen hat, aber ich habe so gut wie kein Mutter/Tochter Verhältnis mit ihr gehabt. Ich bin bei meinen Großeltern groß geworden, Sie hat mir nur Kummer gebracht. Aber das ist was anderes.
Mein Bruder war jetzt bei Arge meiner Mutter und ich bekomme einen Antrag zugesandt. Den soll ich ausfüllen und eine Kopie meines Bewilligungsbescheids beilegen. Dann ist die Sache angeblich für mich erledigt.

Morgen werde ich zum Nachlassgericht gehen und das Erbe ausschlagen.

Vielen Dank für die Hilfe
Auch von mir mein Beleid,

Zitat: Morgen werde ich zum Nachlassgericht gehen und das Erbe ausschlagen.

Das musst Du auf jeden Fall machen! Sonst ist es so das Du evtl. auch noch für bestehende Schluden herrangezogen werden kannst und somit auch an allen anfallenden Kosten bezüglich der Besetzung Deiner Mutter anteilig dabei bist.

Dazu musst Du aber mindestens die Kopie der Sterbeurkunde haben! In der Regel fallen bei Gericht für die Erbausschlagung 20.- Euro Gebühren an.

Zudem stellt sich mir die Frage welches Amtsgericht zuständig ist, das an Deinem Wohnort oder das am Wohnort Deiner verstorbener Mutter. Leider weiss ich das nicht.
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Alt 02.04.2011, 17:44   #17
Reiner Zufall
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Das Gericht am Wohnort der Verstorbenen. Und für die Entscheidung Annahme oder Ausschlagung hat man glaube ich sechs Wochen Zeit.
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Alt 02.04.2011, 17:53   #18
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Erbe ausschlagen

Erbschaft ausschlagen

http://www.e-wie-erbe.de/images/pcpx.gif
Eine Erbschaft schlägt man gewöhnlich dann aus, wenn man keinen finanziellen Nutzen aus der Erbschaft ziehen kann, bzw. wenn davon auszugehen ist, dass man für Schulden des Erblassers aufzukommen hat.
Für die Ausschlagung des Erbes hat der Erbnehmer eine Frist von 6 Wochen, die so genannte Ausschlagungsfrist, zur Verfügung. Diese beginnt ab dem Tag, an dem der Erbe von der Erbschaft erfährt. Eine Ausnahme stellt die Situation dar, in der sich sowohl der Erblasser, als auch der Erbnehmer im Ausland aufhalten. Hier gilt eine Ausschlagungsfrist von 6 Monaten.




Hatte der Erblasser seinen einzigen Wohnsitz im Ausland oder befand sich der Erbe bei Eintritt des Erbfalls im Ausland, so beträgt die Ausschlagungsfrist 6 Monate.

Die Frist beginnt aber erst zu laufen, wenn

* der Erblasser verstorben ist, d.h. der Erbfall eingetreten ist und
* der Erbe Kenntnis davon hat, dass er gesetzlicher Erbe bzw. Erbe durch letztwillige Verfügung ist.

Zu der zweiten Voraussetzung einige Anmerkungen:

Es ist davon auszugehen, dass der Erbe von seinem gesetzlichen Erbrecht weiß, wenn er das Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser kennt und er nichts von einem Testament oder Erbvertrag weiß oder wenn er vermutet, dass eine letztwillige Verfügung nicht existiert.

Der Erbe hat Kenntnis, dass er Erbe durch letztwillige Verfügung geworden ist, wenn von einem Testament oder Erbvertrag, in dem er als Erbe eingesetzt ist, weiß. Es ist nicht erforderlich, dass er Einzelheiten der letztwilligen Verfügung kennt.
Wichtig:
Bei Erben aufgrund letztwilliger Verfügung beginnt die Ausschlagungsfrist erst ab Verkündung oder Eröffnung der Verfügung durch das Nachlassgericht zu laufen. Für den Fristbeginn kommt es nicht darauf an, dass der Erbe anwesend war.

Die Frist ist nur eingehalten, wenn die Erklärung (formgerecht) vor Fristablauf dem Nachlassgericht zugeht.

lies bitte im Link weiter

Erbrecht, Erbschaftssteuer, Erbschein, Pflichtteil, Schenkungssteuer, Testament

Gruss und alles Gute!
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2011, 17:58   #19
Cataract
Gast
 
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Das Gericht am Wohnort der Verstorbenen. Und für die Entscheidung Annahme oder Ausschlagung hat man glaube ich sechs Wochen Zeit.
Genau, das mit den 6 Wochen ist völlig richtig. (Persönliche Erfahrung). Hatte ich vergessen.
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Alt 02.04.2011, 18:11   #20
Reiner Zufall
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Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Erbausschlagung
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Alt 03.04.2011, 09:18   #21
gelibeh
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gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: Beerdigungkosten der Mutter

Du kannst für die Erbausschlagung aber auch zum Notar gehen. Haben wir so gemacht, weil das zuständige Nachlassgericht zu weit weg war. Und von den oben genannten Gebühren des Gerichts,kannst Du Dich durch vorherigen Antrag befreien lassen.
__

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Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
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Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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