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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 16.02.2011, 10:34   #1
Burke
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Standard Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Hallo,
ich habe mich aus versehen bei einer Zeitarbeitsfirma beworben, leider war dies in der Stellenanzeige nicht ersichtlich, bzw eine mir unbekannte ZA Firma.

Da es sich um eine Initiativbewerbung handelt, kann ich dort bedenkenlos ablehnen oder machen die ZA Firmen auf jeden Fall eine Meldung beim Amt so das es zu Sanktionen kommt?

LG, Kai.
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Alt 16.02.2011, 11:35   #2
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Burke Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe mich aus versehen bei einer Zeitarbeitsfirma beworben, leider war dies in der Stellenanzeige nicht ersichtlich, bzw eine mir unbekannte ZA Firma.

Da es sich um eine Initiativbewerbung handelt, kann ich dort bedenkenlos ablehnen oder machen die ZA Firmen auf jeden Fall eine Meldung beim Amt so das es zu Sanktionen kommt?

LG, Kai.
Deine Arbeit kannst Du dir selber aussuchen was für einen Lohn bezahlt den die ZAF ist es genug so dass du dein Existenzminimum davon bestreiten kannst.

Wenn nicht Du noch Aufstocken musst durch das Jobcenter würde ich diese Arbeit nicht annehmen mit der Begründung das Du davon nicht eigenständig deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst das steht aber in der Verfassung, wer in Vollzeit Arbeitet, muss davon Eigenständig ohne zusätzliche Anträge zur Existenzsicherung Leben können.

Ist dies nicht der Fall wäre es keine Arbeitsverweigerung sondern Du machst nur von Deinem Recht Gebrauch.

Sagt der Arbeitgeber Du kannst einen Antrag auf Aufstockung machen der Staat soll den Rest dazu bei tun wäre es nicht rechtens und eine Aufforderung zur Subventionierung um die Verantwortung an den Staat weiter zu geben wäre nicht anderes wie Subventionsbetrug auf Kosten des Steuerzahlers.

Das muss unterbunden werden und darf nicht weiter gefördert werden.

Arbeit muss sich Lohnen so dass man eigenständig davon leben kann so wie es im Urteil vom Bundesverfassungsgericht 09.02.2010 gesagt wird.

Das Sozialstaatsgebot und Existenzminimum muss immer eingehalten werden sowie das Sozialkulturelle Leben immer gewährlestet sein.

Gruß aufruhig
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Alt 16.02.2011, 11:38   #3
esbe->Emailproblem
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esbe esbe esbe
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Burke Beitrag anzeigen
Hallo,
ich habe mich aus versehen bei einer Zeitarbeitsfirma beworben, leider war dies in der Stellenanzeige nicht ersichtlich, bzw eine mir unbekannte ZA Firma.
Erstmal anhören, was die im Angebot haben ... es gibt dort (ja selten) auch ganz ordentlich bezahlte Stellen.
__

Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko meines Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal verantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.
Ludwig Erhard, Bundeskanzler 1963-1966
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Alt 16.02.2011, 11:43   #4
K. Lauer
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von esbe Beitrag anzeigen
Erstmal anhören, was die im Angebot haben ... es gibt dort (ja selten) auch ganz ordentlich bezahlte Stellen.
Na heilejulia! "ganz ordentlich bezahlte Stellen"? Bei ZAFn? Als Beginner? In der E1?
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Alt 16.02.2011, 11:45   #5
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esbe esbe esbe
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von K. Lauer Beitrag anzeigen
Na heilejulia! "ganz ordentlich bezahlte Stellen"? Bei ZAFn? Als Beginner? In der E1?
Jaha Das ist ganz sicher nicht die Regel, das weiß ich, aber ich selbst habe dort schon 2 x eine gut bezahlte Stelle bekommen! Bei 1 Firma wurde ich dann auch noch für 1/2 Jahr übernommen. Wie gesagt, selten, aber es kommt vor. Was spricht daher dagegen, sich erstmal näher über das konkrete Angebot zu i n f o r m i e r e n und sich dann zu entscheiden?
__

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Ludwig Erhard, Bundeskanzler 1963-1966
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Alt 16.02.2011, 12:05   #6
K. Lauer
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von esbe Beitrag anzeigen
Jaha Das ist ganz sicher nicht die Regel, das weiß ich, aber ich selbst habe dort schon 2 x eine gut bezahlte Stelle bekommen! Bei 1 Firma wurde ich dann auch noch für 1/2 Jahr übernommen. Wie gesagt, selten, aber es kommt vor. Was spricht daher dagegen, sich erstmal näher über das konkrete Angebot zu i n f o r m i e r e n und sich dann zu entscheiden?
Nichts, sofern man sich nicht als Arbeitsloser ausgibt. Als Initiative Ergreifender hat man da ja eine gewisse Wahl.
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Alt 16.02.2011, 12:08   #7
alpha
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von esbe Beitrag anzeigen
Jaha Das ist ganz sicher nicht die Regel, das weiß ich, aber ich selbst habe dort schon 2 x eine gut bezahlte Stelle bekommen! Bei 1 Firma wurde ich dann auch noch für 1/2 Jahr übernommen. Wie gesagt, selten, aber es kommt vor. Was spricht daher dagegen, sich erstmal näher über das konkrete Angebot zu i n f o r m i e r e n und sich dann zu entscheiden?
Was für Stellen waren das denn (Beruf?)
__

- Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen
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Alt 17.02.2011, 19:27   #8
Oliver59
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Burke Beitrag anzeigen
Da es sich um eine Initiativbewerbung handelt, kann ich dort bedenkenlos ablehnen oder machen die ZA Firmen auf jeden Fall eine Meldung beim Amt so das es zu Sanktionen kommt?
LG, Kai.
Ja, meine Erfahrung ist, dass sie bei Nichtzustandekommen eine Meldung machen - auch dann, wenn Du Dich initiativ dort beworben hast!
Das ist der Grund, warum ich mich bei diesem Dreckpack nicht mehr bewerbe, weil sie versuchen, mich mit einer Meldung bei den JC zu erpressen, wenn ich es wage, bessere Bedingungen im Arbeitsvertrag aushandeln zu wollen.

Man kann einem daraufhin eingeleiteten Anhörungsverfahren durch die JC leicht entgehen, in dem man erklärt, dass
a) eine Rechtsfolgebelehrung nicht vorgelegen hat und
b) es sich um eine unseriöse Firma handelt, die einen zu erpressen versucht (mit einer Meldung bei der BA/JC, dass man zumutbare Arbeit abgelehnt hat, quasi also arbeitsfaul sei), wenn man sich noch in Verhandlung über den Arbeitsvertrag befindet.

Doch vorsicht! Nach neuem Recht, wenn sich Frau Schwesig und Frau von der Leyen mal irgendwann einigen sollten, kann es dazu kommen, dass eine individuelle Rechtsfolgebelehrung nicht mehr direkt ausgeprochen werden muss; es reicht, mal irgendwann eine erhalten zu haben. Dann wäre es theoretisch denkbar, dass auch solche zumutbaren Arbeitsgelegenheiten gleich sanktioniert werden könnten.
Oliver59 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2011, 10:44   #9
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esbe esbe esbe
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von alpha Beitrag anzeigen
Was für Stellen waren das denn (Beruf?)
Bürobereich - einmal bei einer Spedition, einmal in einer Computerfirma . Habe keine Büroausbildung, aber viel praktische Erfahrung durch vorherige Arbeitsstellen. Wurde beim AG vor Ort 1-2 Tage "getestet" und bekam dann die Stelle, zuerst als Urlaubsvertretung, dann für länger. Bekam ~ 1000 Netto, ich denke, davon kann man ganz gut leben.
__

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Ludwig Erhard, Bundeskanzler 1963-1966
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Alt 18.02.2011, 20:29   #10
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Elio
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Oliver59 Beitrag anzeigen
Ja, meine Erfahrung ist, dass sie bei Nichtzustandekommen eine Meldung machen - auch dann, wenn Du Dich initiativ dort beworben hast!
Das ist der Grund, warum ich mich bei diesem Dreckpack nicht mehr bewerbe, weil sie versuchen, mich mit einer Meldung bei den JC zu erpressen, wenn ich es wage, bessere Bedingungen im Arbeitsvertrag aushandeln zu wollen.

Man kann einem daraufhin eingeleiteten Anhörungsverfahren durch die JC leicht entgehen, in dem man erklärt, dass
a) eine Rechtsfolgebelehrung nicht vorgelegen hat und
b) es sich um eine unseriöse Firma handelt, die einen zu erpressen versucht (mit einer Meldung bei der BA/JC, dass man zumutbare Arbeit abgelehnt hat, quasi also arbeitsfaul sei), wenn man sich noch in Verhandlung über den Arbeitsvertrag befindet.

Doch vorsicht! Nach neuem Recht, wenn sich Frau Schwesig und Frau von der Leyen mal irgendwann einigen sollten, kann es dazu kommen, dass eine individuelle Rechtsfolgebelehrung nicht mehr direkt ausgeprochen werden muss; es reicht, mal irgendwann eine erhalten zu haben. Dann wäre es theoretisch denkbar, dass auch solche zumutbaren Arbeitsgelegenheiten gleich sanktioniert werden könnten.


Denkst du die machen sich die Mühe und suchen von demjenigen das zuständige Jobcenter raus um dort eine Meldung zu machen?

Das wär doch ein riesen großer Verwaltungsaufwand, das kann ich nicht glauben...
Elio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2011, 22:46   #11
Oliver59
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Elio Beitrag anzeigen
Denkst du die machen sich die Mühe und suchen von demjenigen das zuständige Jobcenter raus um dort eine Meldung zu machen?

Das wär doch ein riesen großer Verwaltungsaufwand, das kann ich nicht glauben...
Nein, ich denke nicht, ich habe das selber 2 x erlebt!
Und mein Freund sogar schon 3 x!

Das scheint in Hamburg kein Problem zu sein - egal an welche BA oder ARGE sich die Halsabschneider von den Leihfirmen wenden, um jemanden anzuschwärzen.
Oliver59 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2011, 23:01   #12
hanni
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Oliver59 Beitrag anzeigen
Nein, ich denke nicht, ich habe das selber 2 x erlebt!
Und mein Freund sogar schon 3 x!

Das scheint in Hamburg kein Problem zu sein - egal an welche BA oder ARGE sich die Halsabschneider von den Leihfirmen wenden, um jemanden anzuschwärzen.
das ist sogar hochoffiziell und bekannt, daß die Ämter und ZAF eng zusammenarbeiten.


Zitat:
6. Von Verleihern angebotene Arbeitsplätze, die den o. a. Bedingungen entsprechen, sind Leistungsbeziehern mit Rechtsfolgenbelehrung zu unterbreiten.
Sofern ein Bewerber kein Interesse an der Zeitarbeit hat, ist dies umgehend dem Arbeitsamt unter Angabe der Gründe mitzuteilen.

Quelle:Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister: Kooperationserlass
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2011, 10:45   #13
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Elio
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Aber wenn man von dem JObcenter so ein Angebot nicht bekommt, man selber per Email sich bewirbt, man da auftaucht und es kein Vorstellungsgespräch zustande kommt ( weil man 7 Minuten zu spät kommt)

Die wissen doch ganricht welches Jobcenter ich angehöre, die müssen ja x - Jobcenter anschreiben oder anrufen etc...
Elio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2011, 12:32   #14
hanni
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Elio Beitrag anzeigen
Aber wenn man von dem JObcenter so ein Angebot nicht bekommt, man selber per Email sich bewirbt, man da auftaucht und es kein Vorstellungsgespräch zustande kommt ( weil man 7 Minuten zu spät kommt)

Die wissen doch ganricht welches Jobcenter ich angehöre, die müssen ja x - Jobcenter anschreiben oder anrufen etc...

ja, dann glaub es halt nicht

da hat doch jeder Dispo seinen Ansprechpartner, die das dann ggf weiterleiten.
hanni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2011, 12:55   #15
Oliver59
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Im Zusammenhang mit der anstehenden "Reform" des ALG II habe ich gelesen, dass Personalvermittlungsfirmen bzw. ZAF sogar Premiumkunden der Jobcenter sind.

Da wird mir ganz anders.....
Oliver59 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2011, 14:23   #16
wolf77
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wolf77 wolf77 wolf77 wolf77
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von esbe Beitrag anzeigen
Bekam ~ 1000 Netto, ich denke, davon kann man ganz gut leben.

In Rumänien auf jeden Fall!




Soll heissen:
Wenn du ÜBERleben meinst, stimmt das sicherlich.
Von 1000 Euro im Monat kann man in Deutschland ganz gut ÜBERleben.
wolf77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.02.2011, 15:02   #17
Rechtsverdreher
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Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von Burke Beitrag anzeigen
ich habe mich aus versehen bei einer Zeitarbeitsfirma beworben, leider war dies in der Stellenanzeige nicht ersichtlich, bzw eine mir unbekannte ZA Firma.

Da es sich um eine Initiativbewerbung handelt, kann ich dort bedenkenlos ablehnen oder machen die ZA Firmen auf jeden Fall eine Meldung beim Amt so das es zu Sanktionen kommt?
Unterschreibe niemals eine Eingliederungsvereinbarung , dann ist das Problem schonmal entschärft.

Wie einer schon schrieb', ohne Rechtsfolgenbelehrung keine Sanktion.

======================================

Im Sanktionsfall einfach ergänzende Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen beantragen. Sanktionen sind damit quasi völlig auswirkungslos für den Sozialleistungsbezieher. (NRW – L 7 B 211/09 AS ER):

http://www.justiz.nrw.de/nrwe/sgs/lsg_nrw/j2009/L_7_B_211_09_AS_ERbeschluss20090909.html

... Dieser verfassungsrechtlichen Schutzpflicht ist zur Überzeugung des Senats bei der Auslegung der Sanktionsnorm des § 31 SGB II in der dargelegten Weise Rechnung zu tragen. Denn ordnet der Grundsicherungsträger den Wegfall des Arbeitslosengeldes II gemäß § 31 SGB II an, besteht die konkrete Gefahr, dass dem Hilfebedürftigen im Sanktionszeitraum das zum (Über-)Leben Notwendige nicht zur Verfügung stehen wird. Der Grundsicherungsträger ist deshalb verpflichtet, vor Ausspruch der Sanktion den Hilfebedürftigen - z. B. im Rahmen der Anhörung gemäß § 24 Abs. 1 SGB X, soweit diese erforderlich ist - über die Möglichkeit zu informieren, ergänzende Sachleistungen oder geldwerte Leistungen erhalten zu können (so bereits LSG Berlin-Brandenburg a.a.O.). Erst diese Information versetzt den Grundsicherungsträger in die Lage, das ihm insoweit durch § 31 Abs. 3 Satz 6 SGB II grundsätzlich eröffnete Ermessen ermessensfehlerfrei auszuüben gemäß § 39 Abs. 1 i.V.m. § 37 Satz 1 SGB I. Dieses Ermessen verdichtet sich ("soll") zu einer grundsätzlichen Leistungserbringungspflicht, wenn der Hilfebedürftige - wie hier der Fall - mit minderjährigen Kindern in Bedarfsgemeinschaft lebt (§ 31 Abs. 3 Satz 7 SGB II) und sofern kein atypischer Fall vorliegt, der eine Ermessensentscheidung ausnahmsweise (auch hier) erfordert.

-----------------------------------------------------------------------

Unter dem "zum (Über-)Leben Notwendige" ist nach dem Urteil des BVerfG vom 9. Februar 2010 – 1 BvL 1/09, 1 BvL 3/09, 1 BvL 4/09 – der volle Regelsatz zu verstehen:

1. a) Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind. Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung.
Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat.

-----------------------------------------------------------------------

L 7 AS 1446/09 B ER (Doppelklatsche für die SozG-Vorinstanz)

Es ist verwunderlich, wenn der Antragsgegner hervorhebt, dass im Eilverfahren eine Kürzung von Grundsicherungsleistungen um 20 % bis zur Durchführung des Hauptsacheverfahrens anerkannt sei. Denn dies entspricht nicht der Rechtsprechung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen. Der erkennende Senat hat mehrfach hervorgehoben, dass es sich auch bei niedrigeren Beträgen, als sie in diesem Verfahren streitig sind, nicht mehr um Bagatellbeträge handelt. Diese Bewertung gebietet bereits der Charakter von Grundsicherungsleistungen als Sicherung des unbedingt notwendigen sozio-kulturellen Existenzminimums. Der verweigerte Rechtsschutz wird nicht dadurch plausibler und erträglicher, wenn - wie vorliegend das SG im aufgehobenen Beschluss festgestellt hat - dem Antragsteller zugemutet wird, nicht an einer bestimmten Zahl von Tagen pro Monat nichts zu essen oder zu trinken, sondern an jedem Tag im Monat 10 % weniger zu essen und zu trinken. Spätestens seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010 (1 BvL 1/09, 3/09 und 4/09; Pressemitteilung Nr 5/10) wird dieser Begründung endgültig der Boden entzogen, zudem das SG dem Antragsteller nicht offenbart hat, wie er nach Durchführung des Hauptsacheverfahrens die ihm täglich für sechs Monate vorenthaltenen 10 % an Essen und Trinken existenzsichernd nachholen soll. Artikel 1 Grundgesetz gewährleistet ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums. Das bedeutet nicht nur die Sicherung der physischen Existenz, sondern auch ein Mindestmaß an Teilhabe an gesellschaftlichem, kulturellem und politischem Leben. Dieses Grundrecht ist dem Grunde nach unverfügbar und muss vom Grundsicherungsträger und notfalls durch die Rechtsschutz gewährenden Instanzen eingelöst werden. Daran hat sich das SG nicht gehalten.

=>
1. Alle Absenkungs- bzw. Sanktionsbescheide, deren zeitnah keine Mitteilung bzgl. der Beantragung ergänzender Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen vorausgegangen ist sind grundsätzlich rechtswidrig, da der Sachbearbeiter zeitgleich keine ermessensfehlerfreie Entscheidung darüber treffen konnte, ob ergänzende Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen zu erbringen sind.

2. Ergänzende Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen sind bis zum Wiedererreichen der vollen Höhe des Regelsatzes zu erbringen. Inwiefern ein eventuell vorhandenes Ansparvermögen und/oder Nebeneinkünfte hierbei zu berücksichtigen sind ist derzeit noch ungeklärt. Auf jeden Fall muss das Existenzminimum in Regelsatzhöhe sichergestellt sein. Differenzierungen nach physischem bzw. soziokulturellen Existenzminimum sind verfassungswidriges Gesülze einiger Landessozialgerichte.

Tipp: Anhörungsschreiben bzw. die Mitteilung über die Möglichkeit der Beantragung ergänzender Sachleistungen die den Hilfeempfänger nicht nachweislich erreicht haben führen zur Rechtswidrigkeit des darauffolgenden Sanktions- bzw. Absenkungsbescheides.

Aber erst darauf hinweisen, im Wege eines Nachprüfungsantrages nach § 44 SGB X oder eines Widerspruches, wenn zwischen dem Zeitpunkt des entstandenen Sanktionsgrundes und dem Tagesdatum mindestens 6 Monate vergangen sind. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass das Jobcenter eine Anhörung nachholt und einen neuen Sanktionsbescheid ausstellt.

Sofern die Widerspruchsfrist noch nicht abgelaufen ist, kann man auch Widerspruch ohne Begründung einlegen, damit sie nicht verstehen worum es geht. So kann man auch versuchen die notwendige Zeit zu schinden.

Tipp: Der ARGE jederzeit mitteilen, dass man über keinerlei Ansparvermögen verfügt.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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Alt 20.02.2011, 10:19   #18
Saturn->Emailproblem
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Saturn
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Zitat von hanni Beitrag anzeigen
das ist sogar hochoffiziell und bekannt, daß die Ämter und ZAF eng zusammenarbeiten.

Quelle:Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister: Kooperationserlass
->
Zitat:
Kooperationserlass der BA vom 14.07.2000

Kooperationserlass der Bundesagentur für Arbeit vom 14.07.2000
Grundsätze für die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsämtern und Verleihern (Zeitarbeitunternehmen)

Präambel:
Die Integration von Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt wird auch durch eine enge Kooperation der Arbeitsämter mit allen am Arbeitsmarktgeschehen Beteiligten, also auch mit Verleihern, unterstützt. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind die gegenseitigen Interessen abzustimmen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Grundsätze
  1. Verleiher sind Arbeitgeber, die am Beschäftigungsmarkt mit einer besonderen Dienstleistung, der Überlassung von Arbeitnehmern, agieren. Sie werden deshalb bei der Arbeitsvermittlung wie jeder andere Arbeitgeber behandelt.
  2. Stellenangebote müssen ein ausführliches Qualifikationsprofil beschreiben und, soweit möglich, die Angabe des ersten regionalen Einsatzortes sowie eine konkrete Mindestvergütung (ohne Auslösung, Fahrtkosten etc.) beinhalten. Den Leiharbeitnehmern wird eine Mindestvergütung in Höhe des bei Verleihern ortsüblichen Lohnes (ohne Auslösung, Fahrtkosten etc.) bezahlt, es sei denn, es bestehen besondere Mindestlohnverpflichtungen. Über den gemeldeten Vermittlungsauftrag erhält der Verleiher grundsätzlich eine Auftragsbestätigung.
    Das Stellenangebot sollte in der Regel schriftlich erfolgen, gegebenenfalls auch auf elektronischem Wege. Es sollte, soweit möglich, auch die beabsichtigten regionalen Einsatzgebiete nennen. Regionale Begrenzungen können das Bewerberpotential im Gegensatz zum bundesweiten Einsatz erhöhen.
  3. Bei dem Stellenangebot handelt es sich um den konkret zu erwartenden Einstellungsbedarf als Leiharbeitnehmer. Jede zu besetzende Arbeitsstelle wird der Arbeitsverwaltung nur einmal benannt. Der Vermittlungsauftrag wird nur bei den für den Sitz des Verleihers bzw. der einstellenden Niederlassung zuständigen Arbeitsamtdienststelle gemeldet.
    Durch den überregionalen Ausgleich der Arbeitsämter wird gewährleistet, dass die Bewerber des gesamten Bundesgebietes in die Suche einbezogen werden können. Sofern im Rahmen einer erteilten Erlaubnis private Arbeitsvermittlung beabsichtigt ist, weist das Zeitarbeitunternehmen initiativ darauf hin.
  4. Anfragen der Verleiher aus dem Arbeitgeber-Informations-Service (AIS) dienen ausschließlich der konkreten Besetzung einer Arbeitsstelle als Leiharbeitnehmer. Die Bildung von Personalpools sollte mit dem Arbeitsamt abgesprochen werden. Beide Seiten unterrichten sich laufend über den Stand des Vermittlungsverfahrens.
    Es muss deshalb das Anliegen jedes seriösen Verleihers sein, AIS-Profile nur zur Deckung eines konkreten Kräftebedarfs anzufordern, Zeitarbeitunternehmen sind aufgrund der Besonderheiten der Dienstleistung auf kurzfristige Personalgewinnung angewiesen. Die Vermittlungsbemühungen des Arbeitsamtes für die beim Verleiher vorgemerkten Arbeitnehmer werden uneingeschränkt fortgesetzt.
    Eine Poolbildung zum Zweck der privaten Arbeitsvermittlung erfolgt nicht.
  5. Die Arbeitsämter weisen im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit auf positive Aspekte der Zeitarbeit hin. Die Akzeptanz der Zeitarbeit wird sich durch eine geregelte Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern verbessern.
    Regelmäßige Arbeitsmarktgespräche und Jobbörsen für Verleiher im Arbeitsamt können, wie die Praxis zeigt, die Zusammenarbeit verbessern und noch vorhandene Informationsdefizite auf beiden Seiten reduzieren. Die geregelte Zusammenarbeit zwischen Verleihern und Arbeitsämtern kann zu einer neuen Positionierung und damit zu einer höheren Akzeptanz der Bewerber führen.
  6. Von Verleihern angebotene Arbeitsplätze, die den o. a. Bedingungen entsprechen, sind Leistungsbeziehern mit Rechtsfolgenbelehrung zu unterbreiten.
    Sofern ein Bewerber kein Interesse an der Zeitarbeit hat, ist dies umgehend dem Arbeitsamt unter Angabe der Gründe mitzuteilen.
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Alt 20.02.2011, 12:30   #19
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Elio
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Sofern ein Bewerber kein Interesse an der Zeitarbeit hat, ist dies umgehend dem Arbeitsamt unter Angabe der Gründe mitzuteilen.

Woher haben die denn meine BG Nummer vom Amt?

--------------------------------------------------------------------------
Bezieht es sich auf einen Vorschlag vom SB?? oder auch auf Eigeninitative( auch wenn kein Vorstellungsgespräch zustande gekommen ist)
Elio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2011, 16:21   #20
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Woher haben die denn meine BG Nummer vom Amt?

Brauchen sie doch nicht. Name, Adresse, Geburtsdatum zB reichen, um das zuzuordnen. Die Frage ist: melden sie alle bewerber einfach mal pauschal und die Arge schaut dann, ob ihre Schäfchen dabei sind oder woher sollen sie sonst im Falle des TE wissen, dass er Leistungen bezieht, sofern er das nicht selber sagt?
__

Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko meines Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal verantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.
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Alt 20.02.2011, 17:18   #21
martinpluto
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Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Will nur mal grundsätzliches dem Fragesteller berichten: Bekommt der Arbeitsvermittler davon Kenntnis dass du ein zumutbares Stellenangebot (und zwar nachweisbar), auch auf Eigeninitiative, abgelehnt hast wird er dich sanktionieren wollen s was mit Nachweis auch machbar sein dürfte; dann muss er allerdings deinen existenziellen Grundbedarf auf andere Weise, wie Gutscheine, sicherstellen
martinpluto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2012, 11:19   #22
HHPeterle
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HHPeterle
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Hallo, bin neu hier!

Hier meine erste Frage:

Kann ein AG über die Jobbörse der AA (als angemeldeter AG) meine Telefonnummer und E-Mail Adresse rauskriegen. Dachte, die Daten auf der Jobbörse wären anonym. Und ja, leider habe ich beim Antrag meine Telefon und Mail Daten angeben. Leider...

Jedenfalls hat mich eine ZA angerufen und mir gesagt, dass sie auf mich über die Jobbörse aufmerksam geworden sind. Das kann doch nicht sein, oder?

Danke!
HHPeterle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2012, 11:31   #23
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Zitat von wolf77 Beitrag anzeigen
Wenn du ÜBERleben meinst, stimmt das sicherlich. Von 1000 Euro im Monat kann man in Deutschland ganz gut ÜBERleben.
Kommt sicher drauf an, wo man lebt, aber meine Wohnung kostet 400 Euro warm - also blieben 600 Euro für Essen, Kleidung, Straßenbahn etc pp. Jeder hat ja andere Ansprüche, gell. Aber 1000 Euro finde ich jetzt nicht arg wenig.
__

Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko meines Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal verantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.
Ludwig Erhard, Bundeskanzler 1963-1966
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Alt 02.03.2012, 12:54   #24
Rounddancer
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Idee AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von HHPeterle Beitrag anzeigen
Hallo, bin neu hier!

Hier meine erste Frage:

Kann ein AG über die Jobbörse der AA (als angemeldeter AG) meine Telefonnummer und E-Mail Adresse rauskriegen. Dachte, die Daten auf der Jobbörse wären anonym. Und ja, leider habe ich beim Antrag meine Telefon und Mail Daten angeben. Leider...

Jedenfalls hat mich eine ZA angerufen und mir gesagt, dass sie auf mich über die Jobbörse aufmerksam geworden sind. Das kann doch nicht sein, oder?
Jain.
Ich bin ja auf beiden Seiten der Jobbörse aktiv.
Drum weiß ich:

Wenn Du Dein Profil dort selbst angelegt hast und offen veröffentlicht hast,- oder Dein vom Amt anoym angelegtes Profil selbst offen geschaltest hast,- dann ist auch Deine Telefonnummer für jeden, der sich Dein Profil anguckt, offen.

Aber: Wenn Du,- und das ist der Normalfall, Dein Profil vom Amt angelegt bekommen hast,- dann ist das anonym, d.h. dann ist Deine Telefonnummer nicht sichtbar.
Aber wenn Du darin Deine Telefonnummer drin hast (die Angabe von Telefon- und Faxnummer, sowie Emailadresse sind nicht Pflicht, und als "Datenschutzrechtlich bedenkliche Angabe" markiert!),
dann kann z.B. ich, wenn ich Dir den IT-Job telefonisch anbieten möchte, den ich in den nächsten Tagen hereinbekomme, in Deinem anonymisierten Profil klicken, daß ich Dich anrufen möchte und dann kriege ich eine 0180x-Telefonnummer und eine Chiffre. Wenn ich die anrufe, dann verbindet mich der Telefonserver der BA anonym mit Dir, wenn Du da bist. Das bedeutet: Die Maschine leitet meinen Anruf zu Dir weiter,- ohne daß ich Deine Telefonnummer zu sehen bekomme.

Das bedeutet: Wenn Dein Profil in der Jobbörse anonym steht, dann muß die anrufende Arbeitgeberin über diesen Weg des anonymen Telefons gegangen sein.

Wenn ich mich recht erinnere, kann man bei der anonymen Anlage des Profils beim Punkt "Veröffentlichung" auch noch entscheiden, ob Arbeitgeber einen über das anonyme Telefonverfahren erreichen können sollen, oder nicht.
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Alt 06.03.2012, 14:36   #25
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Initiativbewerbung bei ZA - Ablehnen?

Zitat von esbe Beitrag anzeigen
Bekam ~ 1000 Netto, ich denke, davon kann man ganz gut leben.
Ähh das sind ca. 150.-EUR mehr als nur ALGII und ca. 50.-EUR mehr als miniJob +ALGII ... gut Leben ist was anderes.. im übrigen liegt die Armutsgrenze in Deutschland derzeit bei ca. 1030.-EUR


Zur Ausgangsfrage... bei Einladung hingehen und anhören... ehrlich sein obs passt oder nicht passt.. evtl. Körperliche oder Seelische nicht Eignung klarstellen falls gegeben.
Dar man ja. Man darf sich nur nicht schlecht Reden.

Bei einer VV ZAF habe ich mich z.B. als Fachverkäufer in einem Elektromarkt beworben und die sagte mir dann das wäre für 7.10 Lagerfachkraft im Elektromarkt... da sagte ich das ich aber keine Erfahrung im Lager hätte, das ich von dem Geld nicht Leben kann und ergänzendes ALGII keine Option wäre bei Vollzeit und ich gerne was in dem Bereich nehmen würde worauf ich mich beworben hatte und es mich aus dem ALGII bezug nimmt... Ende Gelände.

Was soll die ZAF dem JC da auch Mitteilen "Bewerber XY Wollte alternative Stelle nicht annehmen weil es ihn nicht aus dem Leistungsbezug bringt" ? .......

Anhören kann man sich alles mal.. auch mal 1-2 Tage zur Probe mitmachen... ich hab sogar schon einen Türklingel-Job für ca. 4 Tage gehabt...

Eigentlich Wissen die Arbeitgeber.... Mitarbeiter welche die Tätigkeit eigentlich gar nicht machen wollen... sind schlechte und ineffektive Mitarbeiter.. die wollen wir nicht.
Eigentlich...

Also hingehen, anhören, Urteil bilden... Und ob die das dem JC Melden... also das muss dann aber ne Kleine Bude sein... wer dutzende Bewerber am Tag hat wird doch nicht dem JC alles Melden wollen... richtige Unternehmen sind sogar vollends genervt das sie dem JC Feedback geben müssen bei Bewerbern durch VV.
__

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