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Start > > -> Bei Streitigkeiten mit Argen wg Umzug in neue Whg, wohin???

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 25.12.2006, 18:24   #1
Jürgen->Emailproblem
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Registriert seit: 28.07.2006
Beiträge: 46
Jürgen
Standard Bei Streitigkeiten mit Argen wg Umzug in neue Whg, wohin???

zum VDK?

Bitte um Hilfe

Da ich bei folgendem Thema Ablehnung befürchte hätt ich gern ein paar gute Meinungen und Ideen von euch. Versuche mich kurz zu fassen.

Bin schon deutlichst über 25. Nach laaangem suchen und etlichen Absagen fand ich jetzt eine Whg, die mir vom Vermieter auch noch schriftlich zugesagt wurde. (Derzeit wohne ich bei Familie im Haus, zwar abgeschlossene eigene Whg, aber kein Möbel gehört mir, unüberwindbare Differenzen und gesundheitliche probs).

Ich freudig, obwohl nicht sehr sprachgewandt, bei Arge angerufen, der erste teilt mir mit "ich brauche nen guten Grund" fürs umziehen (hab ich, gesundheitlich, GdB40 zählt hier zwar nicht, aber mit 2-3 Attesten über verschiedene Depri-Formen usw müsste ich hinkommen, hat ihn aber nicht überzeugt).
Bei der nächsten Arge angerufen, in dem Ort wo die Whg ist, die müssen glaub ich auch darüber entscheiden, hör ich nur "über der Mietobergrenze? wird nicht genehmigt!" War ein schroffer Ton obwohl ich freundlich bin (sinnlos das Ganze Gespräch wiederzugeben). Habs dann rausgefunden, könnte ca. 60.- drüberliegen.

Am Boden zerstört, denn da wo ich jetzt bin hält es nicht mal ein "gesünderer" Mensch länger aus.
Aus Angst, die Whg nicht zu bekommen und die nächsten Tage eh alle im Urlaub hab ich schriftlich u.a. die Gründe aufgezählt die vorteilhaft für die Arge sind, wie keine Kautionen, keine Umzugskosten, keine Auszugsfrist, ergo keine Doppelmieten usw., selbst dass über der Mietobergrenze liegende würde von jemand wenns unbedingt nötig wäre übernommen.

Jetzt kann ich wohl erstmal gucken wie die reagieren. Ich will keinen Ärger, aber als erwachsener Mensch um "Erlaubnis" fragen ob man dorthin umziehen darf wo man sich wohler fühlt ist für mich mehr als schlimm.

Deshalb auch die Frage, wer hilft bei einer negativen Nachricht sehr schnell, weil bis ich Widerspruch usw. da ist die Whg weg, denn der Vermieter will Anf. Jan. verständlicherweise eine Entscheidung.
Jürgen ist offline  
Alt 25.12.2006, 18:41   #2
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Schnelle Entscheidung wird es da wohl leider nicht geben :(
Denn erstmal brauchst Du einen Bescheid für den Widerspruch, das heisst Du musst schriftlich bei der ARGE den Antrag zur Übernahme der KDU stellen und wenn die jetzt schon sagen das Du 60 Euro über dem Satz bist sieht es schlecht aus.

Wenn die Dir das schriftlich ablehnen kannst Du Widerspruch einlegen, allerdings würde ich Dir nicht raten den Mietvertrag vorher zu unterschreiben, Du könntest auf den Kosten sitzen bleiben
Arania ist offline  
Alt 25.12.2006, 18:52   #3
Jürgen->Emailproblem
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Beiträge: 46
Jürgen
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hm, selbst wenn jemand anderes die 60.- übernimmt?
Die Gesetze können ja wohl nicht so sturköpfig sein, die jetzige "Unterkunft müssten die ja auch zahlen.

Wie meinst das mit drauf sitzenbleiben? Die 345.- würd ich aber trotzdem bekommen?
Vielleicht kann ich mir die Miete irgendwo zusammenbetteln, sollten die wirklich so herzlos entscheiden!!
Jürgen ist offline  
Alt 25.12.2006, 19:05   #4
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Wenn jemand anderes die 60 Euro aufbringt sind das Zuwendungen die Dir leider wieder angerechnet werdem zumindest dürfte es ein langer Weg sein das mit denen auszufechten.

Die ARGE hat andere Ansichten was gerecht ist, da geht es streng nach Vorschrift
Arania ist offline  
Alt 25.12.2006, 20:51   #5
muensterland1
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Beiträge: n/a
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Zitat von Jürgen
Die Gesetze können ja wohl nicht so sturköpfig sein, die jetzige "Unterkunft müssten die ja auch zahlen.
Die Gesetze sind immer so formuliert,das der Staat in jeder Hinsicht immer der Gewinner ist.
Oder gibt es ein Gesetz,wo der Bürger von profitiert? :icon_kinn:
 
Alt 25.12.2006, 21:09   #6
Urviech
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Zitat von muensterland1
Zitat von Jürgen
Die Gesetze können ja wohl nicht so sturköpfig sein, die jetzige "Unterkunft müssten die ja auch zahlen.
Die Gesetze sind immer so formuliert,das der Staat in jeder Hinsicht immer der Gewinner ist.
Oder gibt es ein Gesetz,wo der Bürger von profitiert? :icon_kinn:
öhm, :icon_kinn: oder :icon_kinn: naja :icon_kinn: nö

@jürgen

Das mit der Übernahme der 60€ durch andere würde ich bei der ARGE nicht erwähnen, wenn Du es nicht schon gesagt hast. Du kannst aber sagen, das Du sie dann selbst zahlst, weil es Dir wichtig ist, aus Deiner jetzigen Wohnung so schnell als Möglich heraus zu kommen.

Kommt aber immer auf die ARGE und den SB an.
 
Alt 26.12.2006, 00:03   #7
Ludwigsburg
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Standard Re: Bei Streitigkeiten mit Argen wg Umzug in neue Whg, wohin

Zitat von Jürgen

Deshalb auch die Frage, wer hilft bei einer negativen Nachricht sehr schnell, weil bis ich Widerspruch usw. da ist die Whg weg, denn der Vermieter will Anf. Jan. verständlicherweise eine Entscheidung.
Sehr schnell hilft dir niemand, ist doch letztlich allen egal, ob du die Wohnung bekommst.

Du kannst sie anmieten, wenn du keine mit dem Umzug verbundenen Kosten haben willst - und die 60 €, die die Wohnung zu teuer ist, selbst zahlen.

Aber das gibt nur dann keine Probleme, wenn du außer den 345 € noch irgendwelches anderes Geld wie Mehrbedarf hast.

Daß jemand anders dir 60 € zuschießt - geht nicht... das Einkommen würde angerechnet, also abgezogen, von deinem normalen Bedarf...

was du versuchen kannst ist bei Ablehnung der Wohnung zu klagen... aber dann mußt nachweisen können, daß wirklich nix anderes zu kriegen ist - und daß der Umzug aufgrund deines Gesundheitszustandes dringend ist.

Dann bekommst vielleicht das, was du erstmal selbst tragen mußt, irgendwann wieder... abwer das läßt sch ncht abschätzen, wie Richter da denken und urteilen...ist überall unterschiedlich!

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 26.12.2006, 13:28   #8
Jürgen->Emailproblem
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Jürgen
Standard

ich kanns selbst anmieten?? Das wär ja prima!!
Aber dann sträuben sie sich evtl wieder bei der Erstausstattung die ich schon bräuchte, sonst muss ich wohl erstmal auf Java-Kisten schlafen, gut für meine Bandscheibenprobleme :-(

Umzugskosten entstehen nicht weil ich eh nur wenig Habe habe,

Die 60.- zahl ich gern selber, der andere springt auch nur ein wenn das ein Grund wäre die Whg deshalb nicht zu bekommen.

Aber gibts außer dem VDK keine Institution, die sich solcher Probleme annimmt, mit denen redet und schnellere Entscheidungen in meinem Sinne herbeiführt oder muss ich evtl an die Öffentlichkeit oder Fernsehen wenden, aber das packen meine Nerven nicht so ein ewiges hin-und-her-Gestreite.

Hoffe mal dass die Verantwortlichen auch hier mitlesen, etwas menschlicher als deren Ruf sind und die Notwendigkeit und Dringlichkeit genauso sehn.

Verzweifelt über die jetzige Lage ist gar kein Ausdruck, ich teile euch die Ergebnisse mit sobald was entschieden ist.
Vielen Dank schonmal für eure Antworten
Jürgen ist offline  
Alt 26.12.2006, 13:47   #9
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Wie Ludwigsburg und ich schon geschrieben haben, es geht leider nicht anders und schon gar nicht schnell, Du kannst Dich natürlich an alles wenden was Dir wichtig erscheint, aber die Erfahrung hat gezeigt das es nicht viel bringt.

Und wie gesagt das mit den 60 Euro selber zahlen würde ich mir gut überlegen, denn dann musst Du eventuell belegen warum Du das so leicht übernehmen kannst und auch noch mit Ärger rechnen, leider
Arania ist offline  
Alt 26.12.2006, 15:34   #10
Ludwigsburg
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Standard

Zitat von Arania
Wie Ludwigsburg und ich schon geschrieben haben, es geht leider nicht anders und schon gar nicht schnell, Du kannst Dich natürlich an alles wenden was Dir wichtig erscheint, aber die Erfahrung hat gezeigt das es nicht viel bringt.

Und wie gesagt das mit den 60 Euro selber zahlen würde ich mir gut überlegen, denn dann musst Du eventuell belegen warum Du das so leicht übernehmen kannst und auch noch mit Ärger rechnen, leider
Eine ansdere Möglichkeit wäre noch mit dem vermieter zu reden... vielleicht kann er die Nebenkosten höher (pauschal) ansetzen... dafür die Kaltmiete runter? Der Rat ist nicht auf meinem Mist gewachsen, der stammt von SB's.

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 26.12.2006, 18:44   #11
Arco
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Arco
Standard

Zitat:
Eine ansdere Möglichkeit wäre noch mit dem vermieter zu reden... vielleicht kann er die Nebenkosten höher (pauschal) ansetzen... dafür die Kaltmiete runter? Der Rat ist nicht auf meinem Mist gewachsen, der stammt von SB's.
.... dieser Rat der SB`s ist allerdings mit höchster Vorsicht zu genießen :pfeiff:

Wie lange soll dieser dann halten ? ? .... bis zur nächsten Nebenkostenabrechnung - und dannnnnn :icon_kinn: :icon_kinn:

was machen wir dann mit der Kaltmiete :?: :?:
Arco ist offline  
Alt 28.12.2006, 19:08   #12
Ralsom
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Beiträge: 421
Ralsom
Standard neue Wohnung anmieten

Nu´ muß ich auch noch mal nachfragen. Ist es in JEDEM Fall erforderlich die Arge um Erlaubnis zu fragen, wenn man umzieht? Mein Mitbewohner hat ein neues Zimmer gefunden in einem anderen Landkreis, also auch eine andere Arge. Wohnung hier im Kreis war aufgrund der Mietobergrenzen nicht zu finden (machen die Vermieter das eigentlich mit Absicht, dass bei 210€ Obergrenze kalt die Mieten in der Zeitung immer erst ab 215 € zu haben sind?). Also Chance auf ein WG-Zimmer angenommen, Mietvertrag unterzeichnet. Mietbeginn 1.1.07. OHNE die ARGE zu fragen. Jetzt einziehen und am 2. Januar zum Einwohnermeldeamt und zur ARGE. Gibt das ein Problem? Zumindestens kein unlösbares Problem, weil Probleme mit der ARGE git´s ja eigentlich immer? Diskussionen sind vorprogramiert.
Ralsom ist offline  
Alt 28.12.2006, 19:16   #13
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Ohne Zustimmung gibt es immer Probleme, leider, aber wenn die Miethöhe stimmt dann gibt es sicher weniger Probleme ;)
Arania ist offline  
Alt 28.12.2006, 20:37   #14
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
Standard Re: neue Wohnung anmieten

Zitat von Ralsom
Nu´ muß ich auch noch mal nachfragen. Ist es in JEDEM Fall erforderlich die Arge um Erlaubnis zu fragen, wenn man umzieht? Mein Mitbewohner hat ein neues Zimmer gefunden in einem anderen Landkreis, also auch eine andere Arge. Wohnung hier im Kreis war aufgrund der Mietobergrenzen nicht zu finden (machen die Vermieter das eigentlich mit Absicht, dass bei 210€ Obergrenze kalt die Mieten in der Zeitung immer erst ab 215 € zu haben sind?). Also Chance auf ein WG-Zimmer angenommen, Mietvertrag unterzeichnet. Mietbeginn 1.1.07. OHNE die ARGE zu fragen. Jetzt einziehen und am 2. Januar zum Einwohnermeldeamt und zur ARGE. Gibt das ein Problem? Zumindestens kein unlösbares Problem, weil Probleme mit der ARGE git´s ja eigentlich immer? Diskussionen sind vorprogramiert.
Abwarten und :pause:

Wie der zuständige SB reagiert, wird man sehen.

Sorgen machen ist aber wohl nicht nötig... solange die Miethöhe angemessen ist. Anmeldebescheinigung nicht vergessen, also vorher zum Einwohnermeldeamt...
Gruß aus Ludwigsburg
 
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