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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.01.2011, 16:05   #1
Buully->Emailproblem
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Beiträge: 216
Buully
Standard Ablehnung BaföG - Zuschuss zur KdU

Hey!

Ich hab´ da eine Frage zum Zuschuss der KdU in Verbindung mit dem BaföG.

Mein Antrag auf BaföG wurde mit der Begründung abgelehnt dass mein Vater die notwendigen Unterlagen nicht eingereicht hat und ich aus finanzieller Not die Schulausbildung beendet habe (laut dem Amt für Ausbildungsförderung war das Beenden meinerseits bewusst und mutwillig geschehen, deshalb die Ablehnung). Diesen Bescheid habe ich vor einigen Tagen erhalten.

Bei der ARGE hatte ich schriftlich einen Antrag auf einen Zuschuss der KdU gestellt, diese haben mir nun zu letzt vor 6 Wochen geschrieben dass diese immer noch einen Bescheid anfordern, um den Betrag zu berechnen was ich denn nun noch von der ARGE bekomme.

Aber, bekomme ich bei Ablehnung denn überhaupt etwas??

Frohes neues Jahr Euch allen!!
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Alt 01.01.2011, 23:35   #2
Erolena
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Registriert seit: 07.11.2007
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Beiträge: 5.935
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Standard AW: Ablehnung BaföG - Zuschuss zur KdU

Um welche Schulart geht es?

Zitat von Buully Beitrag anzeigen
Mein Antrag auf BaföG wurde mit der Begründung abgelehnt dass mein Vater die notwendigen Unterlagen nicht eingereicht hat und ich aus finanzieller Not die Schulausbildung beendet habe (laut dem Amt für Ausbildungsförderung war das Beenden meinerseits bewusst und mutwillig geschehen, deshalb die Ablehnung). Diesen Bescheid habe ich vor einigen Tagen erhalten.
Wie nun? Abgelehnt wegen fehlenden Auskünften des Vaters oder wegen Abbruch der Ausbildung?
Oder gab es zwei Ablehungsbescheide?

Bekommst du also für die Zeit (Monate/Wochen?), als du tatsächlich Schüler warst gar kein Bafög?
Welcher § Bafög-Gesetz wird da in der Ablehnung als Grund angeführt?

Zitat:
Bei der ARGE hatte ich schriftlich einen Antrag auf einen Zuschuss der KdU gestellt, diese haben mir nun zu letzt vor 6 Wochen geschrieben dass diese immer noch einen Bescheid anfordern, um den Betrag zu berechnen was ich denn nun noch von der ARGE bekomme..
Wartet die ARGE auf den Bafög-Bescheid, um den KdU-Zuschuss zu berechnen?
Oder meinst du etwas anderes?


Zitat:
Aber, bekomme ich bei Ablehnung denn überhaupt etwas
Bafög ist eine Sozialleistung. Bis vier Wochen nach Bekanntwerden einer abgelehnten Sozialleistung (Bafög) kann man die nunmehr "richtige" Sozialleistung beantragen. Es könnte also sein, dass du nun für die Monate rückwirkend ganz normales ALG 2 beantragen könntest und müsstest.
Es ist also wichtig, von wann die Bafög-Ablehnung ist. Du musst die Frist einhalten.

Nachtrag:
Oder du musst eben gegen die Bafög-Ablehung vorgehen. Das wird evtl. schwierig, wenn dein Vater keien Unterlagen eingereicht hat.
Dann müsste auch ein dir zustehender KdU-Zuschuss nach § 22Abs 7 SGB II gezahlt werden.
Auch hier ist beim Amt für Ausbildung bzw. bei der ARGE die Widerspruchsfrist einzuhalten.

Alle genannten Gremien (Amt für Ausbildung, ARGE) haben ein Beratungspflicht.
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Alt 03.01.2011, 12:48   #3
Buully->Emailproblem
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Ort: Bei Hamburg
Beiträge: 216
Buully
Standard AW: Ablehnung BaföG - Zuschuss zur KdU

Ja, die ARGE wartet auf den Bescheid über meinen BaföG-Antrag um die Höhe des Zuschusses festzulegen und mir dann zu überweisen.

Als Grund steht drin, dass mein Vater mit 3000€ netto zu viel verdient. Habe mich dort heute nochmals erkundigt. Leider habe ich kein gutes Verhältnis zu meinem Vater und auch wird er mir nichts zahlen. Also müsste ich meinen Vater bzgl. des Geldes verklagen? Immerhin konnte ich dadurch eine Miete nicht zahlen.

Die Ablehnung ist vom 30.12.2010. Wie kann ich denn nachträglich das ALG2 für diesen Zeitraum beantragen?
Buully ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2011, 17:03   #4
Mario Nette->Emailproblem
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Standard AW: Ablehnung BaföG - Zuschuss zur KdU

Zitat:
Also müsste ich meinen Vater bzgl. des Geldes verklagen?
Ja, leider. Und dabei fragt keiner, wie lange das dauert und dass man in dieser Zeit bei mangelnder Beratung in eine ebensolche Situation kommen kann, wie du bereits aus anderen Gründen. Wenn du es anstrebst, lasse dich bitte auf keinen gerichtlichen Vergleich ein, sondern strebe ein Urteil an. Ich spreche aus Erfahrung - ein Vergleich ist in diesem Fall schlicht und ergreifend Mist.

Wenn ich es richtig deute, dann bezieht sich die ganze Geschichte aber bereits jetzt auf Leistungen der Vergangenheit, richtig? Du bist momentan erwerbs- und ausbildungslos? Dann müsstest du momentan einen regulären Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben. Der Unterhaltsanspruch gegen deinen Vater dürfte auch momentan fortbestehen, sodass die ARGE ebenfalls ein Interesse daran hat, dass er seinen Pflichten nachkommt.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 04.01.2011, 00:49   #5
Erolena
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Standard AW: Ablehnung BaföG - Zuschuss zur KdU

Um welche Schulart geht es?

Du hast verschiedene (sich widersprechende) mündliche Auskünfte vom Bafög-Amt erhalten.
Aber was steht denn nun im Bafög-Bescheid?
Steht dort, was das Bafög-Amt zuletzt gesagt hat:
Dir steht Bafög zu, aber die Leistungshöhe ist Null, wegen Einkommen des Vaters.
Oder steht drin, abgelehnt wegen Abbruch der Ausbildung (so hast du am Anfang geschrieben).
____

Für das nächste Mal, wenn du Bafög oder BAB beantragst:

Du hättest folgendes tun müssen
1) vom Vater Unterhalt fordern
(Ausbildungsunterhalt; in der Höhe, wie sie im Bafög-Bescheid ausgerechnet ist.
Klagen musst du deshalb nicht. Es reicht, wenn der Vater nicht
zahlt oder dir mitteilt, dass er nicht zahlen wird.

2) Wenn der Vater nicht zahlt oder zu wenig,
kann man beim Bafög-Amt einen Antrag auf Vorausleistung stellen (§ 36 Bafög-Gesetz)
Zitat:
§ 36 Vorausleistung von Ausbildungsförderung

(1) Macht der Auszubildende glaubhaft, daß seine Eltern den nach den Vorschriften dieses Gesetzes angerechneten Unterhaltsbetrag nicht leisten, und ist die Ausbildung - auch unter Berücksichtigung des Einkommens des Ehegatten oder Lebenspartners im Bewilligungszeitraum - gefährdet, so wird auf Antrag nach Anhörung der Eltern Ausbildungsförderung ohne Anrechnung dieses Betrages geleistet; nach Ende des Bewilligungszeitraums gestellte Anträge werden nicht berücksichtigt.
...
Dann hättest du doch Bafög bekommen.

Das Vorausleistungsverfahren wird hier gut erklärt:

Vorausleistungen - FAQ - BAföG - Studis Online
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