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Start > > -> Kein Fahrgeld für geringfügig Beschäftigte

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 15.11.2006, 13:03   #1
xpeter->Emailproblem
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xpeter
Standard Kein Fahrgeld für geringfügig Beschäftigte

Hallo,

da geht der Hartzler für 300 € einer geringfügigen Beschäftigung nach.

Von der ARGE werden 140 € hierfür einbehalten

von den Restlichen 160€ muss der Hartzler aber noch 130 € für die Monatskarte zahlen und geht somit für 30 € arbeiten.

Von Fahrgeld Anrechnung will die Arge nichts wissen

Ist das alles so richtig?.
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Alt 15.11.2006, 13:05   #2
gelibeh
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ja leider. Erst wenn man ab 401€ verdient, kann das berücksichtigt werden
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 15.11.2006, 14:14   #3
Koelschejong
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Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
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Nur mal so überlegt: Wenn jetzt der Arbeitgeber des Hartzlers, diesem die Monatskarte zur Verfügung stellen würde und der Hartzler im Gegenzug nur noch € 170 überwiesen bekäme - würde sich dann was ändern??? :pfeiff: :pfeiff:
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.11.2006, 14:57   #4
Ludwigsburg
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Zitat von Koelschejong
Nur mal so überlegt: Wenn jetzt der Arbeitgeber des Hartzlers, diesem die Monatskarte zur Verfügung stellen würde und der Hartzler im Gegenzug nur noch € 170 überwiesen bekäme - würde sich dann was ändern??? :pfeiff: :pfeiff:
Ja, dann müßte man angeben, daß man einen Sachwert, nämlich die Fahrkarte erhält... und dann würde das wieder angerechnet...

aber: versuchen könnt man es ja mal!

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 15.11.2006, 16:27   #5
hartzhasser
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Ort: deutschland
Beiträge: 649
hartzhasser
Standard

und da soll man noch lust haben zu arbeiten :|

lg hartzhasser
__

ich bin Rentner
und das ist gut so
hartzhasser ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.11.2006, 12:39   #6
xpeter->Emailproblem
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Ort: Plattesland
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xpeter
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Der geringfügig Beschäftigte wird ab 01.01.07 durch einen Ein-Euro-Job ersetzt!
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Alt 17.11.2006, 07:45   #7
FSJ->Emailproblem
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Beiträge: 35
FSJ
Standard geringfügig Beschäftigte

Zitat von xpeter
Der geringfügig Beschäftigte wird ab 01.01.07 durch einen Ein-Euro-Job ersetzt!
Hallo,
meine Frau geht auch einer geringfügigen Beschäftigung nach.
Was heißt das oder bedeutet das ...
Der geringfügig Beschäftigte wird ab 01.01.07 durch einen Ein-Euro-Job ersetzt!

FSJ
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Alt 17.11.2006, 09:39   #8
hellucifer
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Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Ludwigsburg
Zitat von Koelschejong
Nur mal so überlegt: Wenn jetzt der Arbeitgeber des Hartzlers, diesem die Monatskarte zur Verfügung stellen würde und der Hartzler im Gegenzug nur noch € 170 überwiesen bekäme - würde sich dann was ändern??? :pfeiff: :pfeiff:
Ja, dann müßte man angeben, daß man einen Sachwert, nämlich die Fahrkarte erhält... und dann würde das wieder angerechnet...

aber: versuchen könnt man es ja mal!

Gruß aus Ludwigsburg
Da hast du Unrecht! Einkommen ist nur dann anrechenbar, sofern es für den Alg-2-Bezieher verfügbar und verwertbar ist. Und es muß dir auch zufließen, entweder bar oder auf dein Konto. Wenn dein Arbeitgeber dir zur Erreichung des Arbeitsplatzes das Fahrtgeld zahlt, dann steht dir der entsprechende Betrag als Einkommen nicht zur Verfügung und ist nicht anrechenbar.
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2006, 09:53   #9
hellucifer
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Ort: Osnabrück
Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Abzusetzen vom Einkommen sind die zur Erzielung notwendigen Ausgaben. Wenn du ohne öffentliche Verkehrsmittel oder ohne Pkw den Arbeitsplatz nicht erreichen kannst, dann sind die Kosten hierfür als notwendige Ausgaben anzusehen.

http://www.sozialgesetzbuch.de/geset...orm_ID=0201100

Und wenn das nicht so wäre, würde ich den Job ganz schnell schmeißen!

Allerdings würde ich einen solchen Job auch dann nicht ausüben. Da müsste es zum normalen Lohn noch einmal das Fahrtgeld extra drauf geben, damit sich die Mühe auch lohnt.
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.11.2006, 11:39   #10
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
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Zitat von hellucifer

Da hast du Unrecht! Einkommen ist nur dann anrechenbar, sofern es für den Alg-2-Bezieher verfügbar und verwertbar ist.

Ist eine Fahrkarte das nicht? Verstehe ich nicht...

Und es muß dir auch zufließen, entweder bar oder auf dein Konto. Wenn dein Arbeitgeber dir zur Erreichung des Arbeitsplatzes das Fahrtgeld zahlt, dann steht dir der entsprechende Betrag als Einkommen nicht zur Verfügung und ist nicht anrechenbar.
Dann dürfte mir aus dem von dir genannten Grund auch nix abgezogen werden, wenn ich in Kur gehe oder ins Krankenhaus usw... denn auch da wird mir die Leistung gekürzt, eben mit der Begründung, daß ich etwas bekomme, was mir zwar nicht als Überweisung auf mein Konto geht...das ich aber trotzdem habe ob ich will oder nicht... und das eben ein geldwerter Vorteil ist.

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 18.11.2006, 10:56   #11
Koelschejong
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Zitat von Ludwigsburg
Dann dürfte mir aus dem von dir genannten Grund auch nix abgezogen werden, wenn ich in Kur gehe oder ins Krankenhaus usw... denn auch da wird mir die Leistung gekürzt, eben mit der Begründung, daß ich etwas bekomme, was mir zwar nicht als Überweisung auf mein Konto geht...das ich aber trotzdem habe ob ich will oder nicht... und das eben ein geldwerter Vorteil ist.

Gruß aus Ludwigsburg
Nicht verwunderlich, aber ich sehe es so wie hellucifer. Der Unterschied liegt wohl darin:
Die Fahrkarte zum Job sind Aufwendungen die Du einzig und allein zu dem Zweck tätigen musst, um an Dein Einkommen aus Erwerbstätigkeit zu kommen (auf gut Finanzdeutsch: Werbungskosten), beim Krankenhaus ist das angeblich anders:
1. bekommst Du durch den Aufenthalt kein zusätzliches Erwerbseinkommen
2. Hast Du keinen zusätzlichen Aufwand - wobei man, zugegebenermaßen die Krankenhauszuzahlung mal großzügig übersieht.

In der Zuzahlung liegt denn auch m.E. der Denkfehler - wenn man mir auf der einen Seite ein Einkommen in Form von Sachleistungen anrechnet, dann hat man mir auf der anderen Seite auch den damit verbundenen Zusatzaufwand anzurechnen - aber so denkt der Politiker und Gestzgeber ja leider nicht.
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2006, 11:56   #12
Ludwigsburg
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Zitat von Koelschejong
Zitat von Ludwigsburg
Dann dürfte mir aus dem von dir genannten Grund auch nix abgezogen werden, wenn ich in Kur gehe oder ins Krankenhaus usw... denn auch da wird mir die Leistung gekürzt, eben mit der Begründung, daß ich etwas bekomme, was mir zwar nicht als Überweisung auf mein Konto geht...das ich aber trotzdem habe ob ich will oder nicht... und das eben ein geldwerter Vorteil ist.

Gruß aus Ludwigsburg
Nicht verwunderlich, aber ich sehe es so wie hellucifer. Der Unterschied liegt wohl darin:
Die Fahrkarte zum Job sind Aufwendungen die Du einzig und allein zu dem Zweck tätigen musst, um an Dein Einkommen aus Erwerbstätigkeit zu kommen (auf gut Finanzdeutsch: Werbungskosten), beim Krankenhaus ist das angeblich anders:
1. bekommst Du durch den Aufenthalt kein zusätzliches Erwerbseinkommen
2. Hast Du keinen zusätzlichen Aufwand - wobei man, zugegebenermaßen die Krankenhauszuzahlung mal großzügig übersieht.

In der Zuzahlung liegt denn auch m.E. der Denkfehler - wenn man mir auf der einen Seite ein Einkommen in Form von Sachleistungen anrechnet, dann hat man mir auf der anderen Seite auch den damit verbundenen Zusatzaufwand anzurechnen - aber so denkt der Politiker und Gestzgeber ja leider nicht.
Da muß ich auch widersprechen: bei einem Kranken - oder Kuraufenthalt fallen ebenfalls Kosten an... nicht nur die Zuzahlung!

Harz IV steckt voller Denkfehler:
einen hab ich grad wieder meinem SB klar gemacht... und gestaunt, daß nun gar kein Kindergeld mehr bei mir angerechnet wird.

Ich meine einfach, wenn man solche Denkfehler findet, muß man sich wehren... würde jeder sich ausreichend informieren und kämpfen, müßte vieles anders gemacht werden!

Gruß aus Ludwigsburg
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Alt 18.11.2006, 12:01   #13
Ludwigsburg
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Zitat von Ludwigsburg

Nicht verwunderlich, aber ich sehe es so wie hellucifer. Der Unterschied liegt wohl darin:
Die Fahrkarte zum Job sind Aufwendungen die Du einzig und allein zu dem Zweck tätigen musst, um an Dein Einkommen aus Erwerbstätigkeit zu kommen (auf gut Finanzdeutsch: Werbungskosten),

Hat denn jemand eine Quelle, wo man nachlesen kann, daß Fahrgeld nicht angerechnet wird, wenn der Arbeitgeber es extra zahlt?

Gruß aus Ludwigsburg
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beschaeftigte, beschäftigte, fahrgeld, geringfuegig, geringfügig, kein

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